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Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Wahrsagerei

Samhain oder die Zeit um Samhain ist der Zeitpunkt, an dem viele Heiden traditionell ein Orakel befragen, um einen Blick dahin zu werfen was der neue Zyklus für sie bereithalten könnte.
Tarot-Karten, Tierorakel, Erzengelorakel, Ogham, Runen, Feuerschau…
Für diejenigen, die einen Blick in die Zukunft werfen möchten, gibt es ein reichhaltiges Angebot an Möglichkeiten.

Genauso groß, wie die Auswahl der Orakel-Methoden, ist auch der Umgang mit und die Interpretation dessen, was „geschaut“ oder „gelesen“ wird.

Doch was ist tatsächlich möglich und was nicht?

„Das Tolle an der Zukunft ist, dass niemand weiss, wie sie aussieht!“(1)
Natürlich gibt es sehr viele Ansichten und Meinungen zu dem Thema, ob und in welcher Weise die (mögliche) Zukunft vorhersehbar ist, oder auch nicht.
Diese sind vermutlich so vielfältig, wie es Menschen gibt, die „Zukunfts-Schau“ betreiben.

Fast genauso vielfältig sind auch die Meinungen zu der Frage, ob es uns Menschen überhaupt zu steht, einen Blick in die Zukunft zu werfen, oder gar diese zu beeinflussen, sie zu verändern.

Der Wunsch die Zukunft, oder „das Schicksal“, zu (er)kennen ist vermutlich schon so alt wie die Menschheit.
Ich denke, schon immer gab es das Bedürfnis in den Menschen,  sich Rat, Hilfe und Unterstützung durch Menschen zu holen, die (augenscheinlich) um die Zukunft wussten, oder die einen „Draht“ zu Göttern oder (Ahnen)Geistern hatten/vermitteln konnten, damit S/sie Wege aufzeigten.

Und sicherlich gab es auch schon damals Menschen, die ihre „Position“ auszunutzen wussten, um Menschen zu manipulieren und (für ihre Zwecke) auszunutzen.

Die spannenden Fragen sind jedoch:
Kann man die Zukunft überhaupt vorher sagen? Und sollte Mensch das überhaupt tun?

Nun, natürlich sind die Antworten davon abhängig, welches Weltbild, und auch, welches Verständnis von Zeit, man hat.
Meinem Verständnis nach ist das, was wir „Zukunft“ nennen, nichts Statisches.
Und schon gar nicht etwas, das unwiderruflich in Stein gemeißelt, und unbeeinflussbar ist. Ganz so, als seien wir dem Willen der Göttlichen und /oder des Schicksals ausgeliefert, ohne die Möglichkeit dazu zu haben, unser Geschick zu beeinflussen.
Die Zukunft ist meiner Ansicht nach in einem stetigen Fluss, der durch alles was wir tun, denken, sagen, lesen etc. (oder auch nicht!) beeinflusst wird, bzw. beeinflusst werden kann.

Ich betrachte das, was ich durch verschiedene Orakelmethoden erkennen kann, aus unterschiedlichen Perspektiven. Die eine ist, dass sie mir ermöglichen, mögliche (!) Entwicklungen oder Tendenzen, von meinem derzeitigen Standpunkt aus betrachtet, aufzeigen können, eine weitere, dass sie mir einen Spiegel von mir selbst vorhalten. Wenn ich im letzteren „Bereich“ bin dann sind Orakelmethoden für mich ein (hervorragendes) Werkzeug zur Arbeit an mir selbst, und damit zur Selbsterkenntnis, weil sie mir auch einen Einblick in mein Unterbewusstsein geben können.
Und sie können auch dabei helfen, (wieder kehrende) Muster oder Themen im Leben zu erkennen.

 

Die Einsicht in „Größeres“
Es gibt auch Orakelmethoden, die einem Menschen die Möglichkeit geben, Einblicke in den „Weltlauf“ zu erhalten.
Meiner Meinung (und Erfahrung) nach ist das allerdings eine recht zweischneidige Sache.

Der Einblick in eine mögliche Zukunft der Welt, eine Volkes, einer Gemeinschaft o.ä.  kann ziemlich belastend und frustrierend sein.
Vor allen Dingen dann, wenn einem bewusst wird, dass die menschlichen Möglichkeiten beschränkt sind und es mehr braucht, als das Bemühen und die Arbeit von einem einzelnen Menschen.
Und dass es schlicht Dinge gibt, die sich jeglicher Einflussnahme durch (einzelne) Menschen entziehen. Krankheit, Tod, Krieg, mensch-gemachte oder natürliche Katastrophen o.ä..

Diese Dinge zu „sehen“ kann Ohnmachtsgefühle oder vielleicht auch eine gewisse Verzweiflung auslösen, weil sie durch einen Einzelnen nicht (oder nur schwer) verändert werden können, oder weil so viele „Fäden“ zusammen laufen, dass eine Einflussnahme auf die Geschehnisse unmöglich ist.

Die Zukunft zu sehen, so meine ich, ist keine wirklich sehr hohe Kunst, allerdings sehr wohl der Umgang mit dem, was Mensch erfahren kann.

 

Der Blick in und die Veränderung der Zukunft
Sollte der Mensch Blicke in die Zukunft werfen? Die Gegenfrage wäre: Warum eigentlich nicht?

The Lament of the Fortune Teller; Künstler: foreigneye; Quelle: Toonpool.com

Eine Argumentation, die mir sogar in manchen esoterisch-heidnischen Kreisen begegnete ist, dass Mensch nicht in das Schicksal einzugreifen hätte, das Gott/die Götter und Göttinnen  den Menschen vorherbestimmt hat/hätten.
Andere sind der Meinung, dass es so wieso nicht möglich ist, das eh vorherbestimmte und zugedachte Schicksal zu ändern, und dass Mensch sich seinem Schicksal zu fügen hätte.

Ich gehöre jedoch nicht zu den Menschen, die derlei Meinung vertreten, auch wenn ich durchaus der Ansicht bin, dass es so etwas wie einen „Lebensplan“ gibt. Doch für mich besteht dieser eher aus (flexiblen) „Lern“-und „Aufgabenfeldern“, denn aus in Stein gemeißelten, unabänderlichen Gesetzen.
Sein Schicksal und seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und das Bestmögliche aus der Existenz hier auf Erden zu machen ist, so denke ich, das Recht eines jeden Menschen und auch etwas, was die Göttinnen und Götter von uns erwarten (zumindest tun es „meine“ von mir 😉 ).

Sich auf seinem Lebensweg Hilfen und Unterstützung von anderer als „menschlicher Seite“ zu holen, wenn es um (wichtige) Fragen des Lebens geht, ist natürlich und eine schon fast logische Konsequenz wenn man daran denkt, das Mensch eben nicht alles weiss, und auch nicht wissen kann.

Doch das eine ist der Blick in die mögliche Zukunft. – Das andere, was Ratsuchende daraus machen.
Der größe Fehler, der meines Erachtens gemacht werden kann ist, das Ergebnis einer Orakelbefragung als endgültig fest stehende, unanfechtbare und unabänderliche Antwort, oder als unabwendbares Schicksal zu betrachten.
Orakeln eine Art sakrosankte Stellung zu geben, die nicht hinterfragt werden darf, halte ich für ungesund und gefährlich.
Selbst göttliche Ratschläge sind mit einer gesunden Skepsis zu betrachten, denn „so einfach“, wie es sich manche gerne vorstellen, sind auch vermeintlich „göttliche Ansagen“ nicht.
Meiner bisherigen Erfahrung nach, sind die Antworten von Orakel eher viel-, denn einschichtig, und nicht immer ist das, was auf den ersten Blick so verlockend einfach erscheint auch das, was die Botschaft tatsächlich bedeutet.
Und manchmal kann es auch passieren, dass sich die „wahre Bedeutung“ eines „Orakelspruchs“ erst in viel späterem Nachschauen offenbart.

Quelle: Funnymadworld

 

Ende Teil 1
Siat


1 – Iolaos („Hercules“ S5-F10 „Dahaks dunkle Mission“)

Schnitterin

Schweigend schreitet Sie durchs Land
Sens´und Kessel in der Hand
Schreitet schweigend durch die Flur
Rot wie Blut ist Ihre Spur

Was zur Reife kam nun fällt
So Sie die Balance erhält
Ruhet sanft in Ihrem Schoß
Bis sich erfüllt des Rades Los

Schweigend schreitet Sie durchs Land
Sens´und Kessel in der Hand
Es schreitet schweigend durch die Weit´
Die Schnitterin der Lebenszeit.

©Siat
02.10.11

(Seelen)Gebäck zu Samhain

Was wäre Samhain ohne Gebäck. Sowohl für uns selbst als auch als Speiseopfer für die Seelen, die in dieser Nacht unterwegs sind.

Ich habe hier ein paar Backrezepte zusammen getragen, die in verschiedenen Ländern traditionell zu Allerseelen gebacken werden und daher gut zu Samhain passen.
Seht sie als Inspiration, besonders was die Formgebung anbelangt. 😉

 

Totenbrot (a. Süddeutschland)
auch: Allerseelenrbot, Seelenbrot, Allerseelenzopf, Seelenstrietzel

Zutaten für ein Brot:

1 kg Mehl (Typ 405)
100g Zucker
Prise Salz
500 ml Milch (Zimmertemp.)
30 g Hefe (Zimmertemp.)
200 g Butter (Zimmertemp.)

Quelle: Deutsche Delikatessen

Zubereitung:
Mehl in Schüssel sieben.
Etwas Milch in einen Topf geben und lauwarm erhitzen.  Dann die Hefe mit wenig lauwarmer Milch und 1 TL Zucker anrühren. Hefestück an warmer Stelle 15 Min gehen lassen.
Zucker und Milch nach einander hinzu fügen.
Zu Letzt Salz und zerlassene, lauwarme Butter.
Den Teig tüchtig schlagen bis sich Blasen bilden.  Dann den Teig wieder an einer warmer Stelle zugedeckt gehen lassen.

Forme aus dem Teig 3 oder 4 Teiglinge und flechte sie am Anfang und Ende zusammen. In der Mitte verlaufen die Stränge parallel.

Backzeit:
bei 220°C für ca 35 Min backen


Pan de muerto (Mexiko, Var. 1)
Zutaten:
80 g Zucker
500 g Mehl
etwas Zucker
eine Prise Salz
40 g Hefe
200 ml lauwarme Milch
50 g Butter
3 Eier
4 Eigelb
1-2 Eigelb zum Bestreichen
2 EL geriebene Orangenschale

Zubereitung:
Zuerst die Hefe in einer kleinen Schüssel zerbröseln und sie mit lauwarmen Milch, 3 Esslöffeln Mehl und ein wenig Zucker zu einem Vorteig verrühren.
Diesen dann mit einem Tuch abdecken und für etwa eine Viertelstunde an einen warmen Ort ruhen lassen.
In der Zwischenzeit das Mehl in eine große Rührschüssel sieben, mit Zucker und einer Prise Salz mischen und in die Mitte eine kleine Mulde hineindrücken.
In diese dann die Eier und auch die Eigelbe geben, sowie  die Orangenschale und die Butter in kleinen Flöckchen.

Ist der Vorteig aufgegangen, kommt er ebenfalls zur Mehlmischung hinzu.
Das Ganze zu einem glatten Teig verketen und ihn dann wiederum  abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Menge etwa verdoppelt hat.
Anschließend den Teig noch mal durchkenten und dann etwa ein Fünftel davon abtrennen.
Forme aus diesen vier Tränen in Daumennagelgröße und und zwei gleich große Würste. Die Enden der beiden forme wie Knochen.
Den größeren Rest Teil des Teigs zu einem runden Laib formen.
Leg ihn auf ein gut gefettetes Backblech und bestreiche ihn mit ein wenig Eigelb.
Die zwei Teigknochen legen kreuzweise über den Laib, die vier Tränen befestige in den vier Zwischenräumen.
Auch darüber noch etwas Eigelb streichen.
Dann alles mit etwas Zucker bestreuen.

Backzeit
Bei 180° C  auf mittleren Schiene ca. 45 bis 50 Minuten
(sollte schön goldbraun werden)

 

Pan de muerto (Mexiko, Var. 2)

Zutaten:
Gut 2 Teelöffel Hefegranulat oder 20 g frische Hefe
60 ml lauwarmes Wasser
1 Teelöffel Salz
6 verquirlte Eier
125 g Zucker
2 Teelöffel Anissamen
500 g Mehl (Typ 550)
125 g flüssige Butter
1 Esslöffel Orangenblütenwasser
abgeriebene Schale von 1 Orange
Zum bestreichen entweder etwas flüssige Butter und/oder Aprikosenmarmelade
Puderzucker
Glasur aus 1 EL Wasser und 1 Eigelb
Hagelzucker zur Garnierung

Quelle: Germanblogs

Zubereitung:
Für den Vorteig die Hefe im Wasser auflösen (muss vollständig aufgelöst sein).
Dann Mehl und Salz in eine große Schüssel sieben, eine Mulde in die Mitte drücken und die aufgelöste Hefe in die Mitte hineingeben. Mit etwas Mehl vom Rand verrühren, bis ein cremiger Teig entsteht.
Die Schüssel abdecken und ca. 20 Minuten ruhen lassen, bis der Teig blasig aufgegangen ist.

Dann Eier, Zucker, die flüssige Butter (sollte nicht zu heiß sein!), Anis, Orangenblütenwasser und Orangenschalen hinzufügen.
Das Mehl vom Rand langsam einrühren bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Kein weiteres Mehl hinzufügen!
Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen 10 Min. so lange kneten, bis er nicht mehr klebt und auf Fingerdruck leicht nachgibt.
Dann den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, rundherum mit Butter bestreichen und 2h gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß geworden ist. Wenn´s soweit ist, noch mal kurz durchkneten.

Anschließend den Teig in zwei gleich große Teile aufteilen und von jedem Teil ein Viertel abnehmen. Eines dieser Viertel noch mal halbieren und daraus zwei Bällchen formen.
Das letzte Viertel entweder in 16 Teile teilen, und aus ihnen kleine Rollen formen. Oder, man formt aus ihnen „Knochen“
Dafür das Viertel nur in 8 gleichmäßige Stücke geteilt (die Knochen werden über das gesamte Brot gelegt).
Aus dem Teiglingen eine gleichmäßig dicke Rolle formen,  dann drei Finger (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) auf die Rolle legen, so, dass an beiden Seiten ein etwa 1-2 cm langes Teigstück übrigbleibt.
Der Mittelfinger wird in die Mitte gelegt. Mit den drei Fingern wird dann vorsichtig hin und her gerollt, bis dort wo die Finger lagen nur noch eine  “dünne” Teigschicht als Verbindung bleiben.
Drauf achten, dass die Verbindung nicht zu dünn wird, weil sie sonst im Ofen zu dunkel wird!

Nun die beiden übrigen großen Teiglinge zu zwei runden Laiben formen und wieder auf das Blech legen, doch nicht zu nahe beieinander.
Die Laibe oben etwas abflachen und je eine Kugel darauf vorsichtig aufsetzen und etwas andrücken.
Aus den 16 Teigstücken an den Seiten jeweils vier Kreuze aus je 2 etwas flach gedrückten Rollen anbringen.
Wenn Knochen geformt wurden, werden je vier Knochen kreuzförmig über das Brot gelegt und dann erst die Kugel aufgesetzt.

Anschließend die Brote noch ca. 30 Minuten gehen lassen, dann mit der Glasur bestreichen und mit Zucker (oder Hagelzucker) bestreuen.

Backtemperatur/-zeit:
180 °C Ober- und Unterhitze (Heißluft nicht empfohlen) ca. 35 – 40 Minuten backen (die Oberfläche sollteglänzend braun sein, ggf. mit Alufolie abdecken).
Nach dem sie aus dem Ofen genommen wurden, testen ob sie gar sind (ein Brot mit einem Tuch aufnehmen und auf die Unterseite klopfen, wenn es hohl klingt, ist es gar)

Noch warm eventuell mit etwas flüssiger Butter oder warmer Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Man kann auch erst die Laibe mit etwas Butter besteichen und wenn diese eingezogen ist, ein wenig Aprikosenmarmelade darüber streichen.


Toten-Kekse (Italien)

Zutaten (ca. 60 Stk.):
225-250 g geschälte Mandeln
100 g Zucker
30 g Mehl
1 EL Pinienkerne, grob gehackt
1 EL Grappa
Zitronenschale (abgerieben von 1 unbehandelten Zitrone)
1 EL Butter
1 Ei
1 Eigelb
Butter und Mehl für die Backbleche
1 Eiweiß zum Glasieren

Zubereitung:
Mandeln nicht zu fein hacken, in eine Schüssel geben und mit Zucker, Mehl, Pinienkernen, Grappa, Zitronenschale, Butter, Ei und Eigelb gut verrühren.
Anfänglich wirkt der Teig sehr trocken, das gibt sich jedoch beim Kneten und er wird geschmeidiger. Sollte er dennoch zu trocken sein, einfach teelöffelweise etwas Eiweiß unterrühren.

Backbleche einfetten und mit Mehl bestreuen, oder aber mit Backpapier auslegen.
Teig in mehrere Stücke Teilen und auf einer Arbeitsplatte zu langen, flachen ca. 2 cm breiten Rollen formen.
Die Rollen wiederum in ca. 2,5 cm dicke Stücke schneiden und leicht abrunden und in jeden der Kekse eine kleine Kerbe machen, so dass er an einen Bohnenkern erinnert.
Die Kekse dann auf das Backblech verteilen.
Nun das Eiweiß leicht aufschlagen und damit die Kekse bestreichen.

Backzeit:
Bei 180°C  im vorgeheizten Backofen ca. 20 Min. hellgelb backen.


Quellen:
GruselfabrikGermanblogs
Salz & Pfeffer
„Frauenweisheit der Antike-Rituale für jeden Monat des Jahres“; Berstein, Frances

26.10.14 – Editorial

© Siat
© Siat

 

Hallo zusammen,
langsam scheint uns der Winter einzuholen.
Die Tage sind etwas kühler geworden und auch die heutige Umstellung der Zeit auf die Winterzeit erinnert uns daran, dass der Winter langsam aber sicher vor der Tür steht.
Doch auch ohne die Umstellung der Uhr ist feststellbar, dass die Tage allmählich merklich kürzer werden.

Samhain wirft nun deutlich seine Schatten voraus und viele von uns bereiten sich darauf vor, das Fest zu begehen.
In diesem Sinne habe ich für das heutige Update ein paar Rezepte für traditionelles (Seelen)Gebäck aus (Süd)Deutschland, Mexiko und Italien zusammengestellt.

Im zweiten Beitrag findet Ihr dann noch ein bereits etwas älteres Gedicht von mir über die Schnitterin.

In dem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Samhain-Fest und möge der Segen der Göttinnen und Götter uns alle durch den neu beginnenden Jahreskreis begleiten.

Liebe Grüße
Siat

Gedanken zu Samhain von Morag

Beginn, Anfang und Ende

Die Stille ist laut
wenn sie vor dir steht
und du nachts
am Berg
allein beginnst

Die Stille ist eisig
wenn es regnet
und die Knochen dir
friern
wenn du dich selbst
erkennst

Die Stille ist fordernd
wenn du allein mit dir
im Gemache liegst
und du deine Gedanken
siehst

Die Stille ist lautlos
und dein Herz
trommelt
den Takt
zum Gespräch
mit Dir

Die Stille ist Leben
wenn das Rad sich gedreht

© Morag