{"id":631,"date":"2015-03-08T17:19:58","date_gmt":"2015-03-08T15:19:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/?p=631"},"modified":"2015-03-08T17:19:58","modified_gmt":"2015-03-08T15:19:58","slug":"mantra-chant-affirmation-ein-versuch-der-unterscheidung-teil-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/mantra-chant-affirmation-ein-versuch-der-unterscheidung-teil-4\/","title":{"rendered":"Mantra, Chant &#038; Affirmation-Ein Versuch der Unterscheidung (Teil 4)"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns im <a href=\"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/?p=568\">zweiten\u00a0<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/?p=600\">dritten Teil<\/a> dieser Artikelreihe mit den Begriffen des Chants und der Affirmation auseinandergesetzt haben, m\u00f6chte ich mich dem etwas komplexen Thema &#8222;Mantra&#8220; widmen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>\u092e\u0928\u094d\u0924\u094d\u0930 Mantra<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong><em><span style=\"text-decoration: underline;\">Wortherkunft<\/span><br \/>\n<\/em><\/strong>Der Begriff stammt aus dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sanskrit\">Sanskrit<\/a>, bei der es sich, ganz grob gesagt, um eine alt-indische Sprache handelt, die auch heute noch gesprochen wird.<br \/>\nDie \u00dcbersetzung des Wortes ist sehr vielf\u00e4ltig. So kann es:<\/p>\n<ul>\n<li>(Bann)Spruch<\/li>\n<li>(vedische) Hymne oder eine Opferformel<\/li>\n<li>\u00a0heiliger Text oder ein heilge Spruch<\/li>\n<li>Gebet oder Lobpreis<\/li>\n<li>Geheimnis<\/li>\n<li>Zauber\/Amulett<\/li>\n<li>mystische Verse<\/li>\n<li>heilige Formel, die an jede individuelle Gottheit gerichtet ist\/sein kann<\/li>\n<\/ul>\n<p>bedeuten.<br \/>\nDoch die wohl bekannteste \u00dcbersetzung ist &#8222;Instument des Denkens&#8220; oder &#8222;des Geistes&#8220;.<\/p>\n<p>Die Urspr\u00fcnge des Wortes werden meist auf die Wurzel<em> \u092e\u0928\u094d (man)<\/em> und auf das Pr\u00e4fix\u00a0 <em>\u0924\u094d\u0930 (tra) <\/em>zur\u00fcckgef\u00fchrt<em>.<br \/>\n<\/em><br \/>\n<em>\u092e\u0928\u094d (man)<\/em> l\u00e4sst sich dabei einerseits auf das Verb <em>\u092e\u0928\u094d\u092f\u0924\u0947 (manyate)<\/em> als auch auf <em>\u092e\u0928 (mana)<\/em>, <em>\u092e\u093e\u0928 (mAna)<\/em> bzw.\u00a0<em>\u092e\u0928\u093e (manA)<\/em> zur\u00fcck f\u00fchren, deren Bedeutungen sich im weitesten Sinne um das Denken, Erkennen, Verstehen, Wissen drehen.<\/p>\n<p><strong><em>Verb: \u092e\u0928\u094d\u092f\u0924\u0947 (manyate)<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>(nach) denken (an\/\u00fcber)<\/li>\n<li>vorstellen<\/li>\n<li>wahrnehmen<\/li>\n<li>mit den\/allen Sinnen erfassen<\/li>\n<li>das Herz\/die Gedanken auf etwas richten<\/li>\n<li>begreifen\/erfassen\/verstehen<\/li>\n<li>wissen<\/li>\n<li>glauben<\/li>\n<li>anbieten<\/li>\n<li>anbeten<\/li>\n<li>hoffen\/w\u00fcnschen<\/li>\n<li>(ver)ehren<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Substantive: \u092e\u0928 (mana)<\/em>, <em>\u092e\u093e\u0928 (mAna)<\/em> bzw.\u00a0<em>\u092e\u0928\u093e (manA)<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Gedanke\/Denken\/Geist<\/li>\n<li>Vorstellung<\/li>\n<li>Sicht<\/li>\n<li>Glauben<\/li>\n<li>Idee<\/li>\n<li>Hingabe<\/li>\n<li>Anhaftung<\/li>\n<li>Stolz<\/li>\n<li>Ehre<\/li>\n<li>Selbst-Respekt<\/li>\n<li>Wunsch<\/li>\n<li>\u00dcberlegung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Pr\u00e4fix wird, wie bereits gesagt, in der Regel auf das Wort <em>\u0924\u094d\u0930 (tra) <\/em>zur\u00fcckgef\u00fchrt. Dieses wiederum kann auf zwei unterschiedliche Wurzeln zur\u00fcck gef\u00fchrt werden.<br \/>\nDie eine steht mit der Wortwurzel <em>\u0924\u094d\u0930 (tra) <\/em>in ganz direkter Verbindung zu dem Verb <em>\u0924\u094d\u0930\u093e\u0924\u093f (trAti)<\/em> und dem Substantiv<em> \u0924\u094d\u0930\u093e (tra)<\/em>.<br \/>\nDie andere \u00fcber die Verben\u00a0<em>\u0924\u0930\u0924\u093f (tarati)<\/em>,\u00a0<em>\u0924\u0930\u0941\u0924\u0947 (tarute)<\/em>,\u00a0<em>\u0924\u093f\u0924\u0930\u094d\u0924\u093f (titarti)<\/em> und <em>\u0924\u093e\u0930\u092f\u0924\u093f (tArayati) <\/em>mit der Wortwurzel <em>\u0924\u0944\u00a0 (tRR).<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Verb: \u0930\u093e\u0924\u093f (trAti)<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li>retten<\/li>\n<li>bewahren<\/li>\n<li>erhalten<\/li>\n<li>sch\u00fctzen<\/li>\n<li>befreien<\/li>\n<li>auffangen<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Substantiv: \u0924\u094d\u0930\u093e (tra)<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Verteidiger<\/li>\n<li>(Be)Sch\u00fctzer<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Verben \u0930\u0924\u093f (tarati),\u00a0\u0924\u0930\u0941\u0924\u0947 (tarute),\u00a0\u0924\u093f\u0924\u0930\u094d\u0924\u093f (titarti) und \u0924\u093e\u0930\u092f\u0924\u093f (tArayati) <\/strong><\/em>besitzen im Ganzen dieselbe Bedeutung:<\/p>\n<ul>\n<li>schwimmen<\/li>\n<li>verrichten\/ausf\u00fchren<\/li>\n<li>f\u00fchren durch\/\u00fcber<\/li>\n<li>durchkommen<\/li>\n<li>durchdringen<\/li>\n<li>erreichen<\/li>\n<li>retten<\/li>\n<li>entkommen<\/li>\n<li>fl\u00fcchten<\/li>\n<li>erf\u00fcllen<\/li>\n<li>\u00fcberwinden<\/li>\n<li>bew\u00e4ltigen<\/li>\n<li>bezwingen\/-siegen<\/li>\n<li>durch-\/\u00fcberqueren<\/li>\n<li>ein Ende\/Ziel erreichen<\/li>\n<li>segeln \u00fcber<\/li>\n<li>befreien (von)<\/li>\n<li>(hin)\u00fcber(ge)leiten<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong> <span style=\"text-decoration: underline;\">Definition<\/span><\/strong><\/em><br \/>\n&#8222;Mantra&#8220; zu definieren ist mindestens genauso schwierig, wie den Begriff (direkt) zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich, und sehr oberfl\u00e4chlich betrachtet, handelt es sich bei einem Mantra um einen (zu rezitierenden) Vers aus den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Veda\">Veden<\/a> (und anderen Schriften, wie z.B. den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Puranas\">Puranas)<\/a>, was es faktisch zu einem St\u00fcck &#8222;vedischer Poesie&#8220; macht.<br \/>\nDie heiligen Schriften\u00a0 sind in einer bestimmten Weise und nach einem bestimmten Versma\u00df geschrieben, um das Auswendiglernen zu erleichtern.<\/p>\n<p><strong><em><br \/>\nSprache ist das Wesen des Menschseins<\/em><\/strong><br \/>\nLetztlich basiert alles, was wir als Menschen denken und letztlich werden und sind, auf dem Ausdruck in Sprache und Schrift. Eine funktionierende Gesellschaft ohne (irgendeine Form von ) Sprache bzw. Kommunikation w\u00e4re \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich.<br \/>\nEgal um was es geht: Alles kann erst dann &#8222;ins Sein&#8220; kommen, wenn es gerufen und damit ausgedr\u00fcckt wird.<br \/>\nDie Wichtigkeit von Klang und Sprache finden wir in fast allen Kulturen.<br \/>\nSo z.B. im alten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kemet_%28Altes_%C3%84gypten%29\">Kemet<\/a>, wo <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hu_%28%C3%A4gyptische_Mythologie%29\">Hu<\/a> und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sia_%28%C3%A4gyptische_Mythologie%29\">Sia<\/a> den (g\u00f6ttlichen) Ausspruch und den Verstand\/die Einsicht\/Erkenntnis als Gottheiten personifizieren, die jeder Gottheit und jedem Menschen innewohnen und ohne die das Wirken nicht m\u00f6glich w\u00e4ren.<br \/>\nDies zieht sich weiter bis in die abrahamitischen Religionen, wo wir in der Bibel den Ausspruch finden: &#8222;Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.&#8220; <span style=\"font-size: 8pt;\">(Joh. 1, 1)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Mantra als Macht und Energie-tragender Klang<\/em><\/strong><br \/>\nWorte, und damit nat\u00fcrlich die Sprache, sind (wie alles andere auch) Schwingung.<br \/>\nWenn wir etwas sagen, entstehen zwangsl\u00e4ufig Schwingungen in Form von T\u00f6nen, bzw. Klang\/Lauten, deren (Aus)Wirkung wir beobachten k\u00f6nnen.<br \/>\nBevor sich die Sprache(n) entwickelte(n), kommunizierten unsere Vorfahren \u00fcber Laute, die im Laufe der Zeit mit bestimmten &#8222;Wirkungen&#8220; oder &#8222;Dingen&#8220; in Verbindung gebracht wurden.<br \/>\nDas wir wissen, welche Schwingung (welcher Laut\/Klang) was bedeutet, verdanken wir im Grunde der Tatsache, dass diese irgendwann mal mit bestimmten Dingen verkn\u00fcpft wurden.<\/p>\n<p>Schwingung\/Laut\/Klang\u00a0 mit bestimmten &#8222;Wirkungen&#8220; oder Dingen in Beziehung zu setzen ist die eine Ebene.<br \/>\nDie andere ist die der Absicht bzw. des Zwecks.<\/p>\n<p>Wird eine Schwingung mit einer Absicht verbunden, erh\u00e4lt diese eine zus\u00e4tzliche F\u00e4rbung, bzw. einen zus\u00e4tzlichen (geistigen) &#8222;Bestandteil&#8220;, der das Ergebnis der beinflusst\/beeinflussen kann.<br \/>\nBeobachten k\u00f6nnen wir das z.B. auch in unserem ganz normalen Alltag, abseits von Spiritualit\u00e4t und Magie, wenn wir uns unsere Verwendung von Worten, ihre Betonung usw. betrachten, mit denen wir nicht nur andere, sondern auch uns selbst beeinflussen (k\u00f6nnen). Sprechen wir etwas aus, ist es immer auch mit einer Absicht oder einem Zweck verbunden. Somit wird gleichzeitig die Schwingung dessen, was wir sagen durch das, was wir beabsichtigen (wollen) gef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>Schall\u00a0 und\/oder Klang k\u00f6nnen wir mit einer Welle vergleichen, die von unserer Intention gef\u00e4rbt wird.<br \/>\nDiese &#8222;F\u00e4rbung&#8220;\u00a0 ist mit einem Farbfilter vergleichbar, durch den das Sonnenlicht scheint, wodurch das Licht nicht mehr klar, sondern in dem spezifischen Licht erscheint.<\/p>\n<p>Doch egal welche Ebene wir uns betrachten, Worte sind Energie.<br \/>\nSie tragen die Macht in sich, Dinge zu bewirken und zu beeinflussen.<br \/>\nDas trifft auf alles zu. Mantras selbst sind in dieser Form jedoch noch spezieller.<br \/>\nWir haben auf der einen Seite die generellen Bedeutungen und \u00dcbesetzungen, die mit einem Mantra verbunden sind, auf der anderen Seite jedoch dann das, was ein Mantra tats\u00e4chlich bewirkt\/bewirken kann, wenn man es ausspricht.<br \/>\n\u00c4hnlich, wie wir nur die Begriffe &#8222;hei\u00df&#8220;, &#8222;Schmerz&#8220; und &#8222;Flamme&#8220; in eine Beziehung setzen und wirklich verstehen k\u00f6nnen, wenn wir uns an einer Flamme die Finger verbrennen, ist es auch mit Mantras.<br \/>\nWir verstehen Mantras erst dann wirklich, wenn wir sie und ihre Wirkung erfahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Mantras, Bewusstsein und K\u00f6rper<\/strong><\/em><br \/>\nVon vedisch-hinduistischen Standpunkt aus betrachtet, besteht der Mensch nicht nur aus einem einzigen Bewusstsein, sondern viel mehr aus vielen verschiedenen Bewustseinsebenen, die nicht nur den physisch-materiellen K\u00f6rper durchdringen, sondern auch in die verschiedenen Energiek\u00f6rper und die Aura hineinreichen.<br \/>\nAuch jedes Organ bis hin zu den verschiedenen K\u00f6rpersystemen (z.B. (Blut)Kreislaufsystem) besitzen ihr eigenes (&#8222;niederes&#8220;) Bewusstsein, die daf\u00fcr verantwortlich sind, dass der Mensch funktioniert. Die einzelnen Bewusstseinsebenen stehen jedoch nicht unabh\u00e4ngig von einander, sondern beieinflussen sich stetig untereinander, sind von einander abh\u00e4ngig oder\/und in einer anderen Weise miteinander verbunden.<br \/>\nDoch solcherlei unterschiedliche Bewusstseinsebenen gibt nicht nur in unserem materiellen K\u00f6rper, sondern auch in den verschiedenen Energiek\u00f6rpern. Diese wiederum sind, wie die Bewusstseinsebenen des physischen K\u00f6rpers, miteinander verbunden und beeinflussen auch den physischen K\u00f6rper und die Bewusstseinsebenen in diesem.<br \/>\nSo wie ein Organ-Bewusstsein einem System-Bewusstsein &#8222;untergeordnet&#8220; ist, ist das System-Bewusstsein \u00fcberlagert von Teilen unseres\/r Energiek\u00f6rpers. Und so geht es dar\u00fcber hinaus weiter.<\/p>\n<p>Da auch alles andere Schwingungen ist und aussendet, werden diese von unseren verschiedenen Bewusstseinsebenen nat\u00fcrlich ebenso aufgenommen und beeinflusst, was bedeutet, dass in unserem K\u00f6rper, nicht nur unser &#8222;Ich&#8220;-Bewusstsein umherwabert, sondern unz\u00e4hlige andere Schwingungen ebenfalls in unserem K\u00f6rper wirken.<br \/>\nWir gehen also st\u00e4ndig mit allen m\u00f6glichen unz\u00e4hlingen Dingen um uns herum in Resonanz.<\/p>\n<p>Mantras, die auf Grund ganz bestimmter Begebenheiten (auf die ich noch etwas eingehen werde) von sich aus bestimmte und sehr machtvolle Schwingungen sind, wirken auf eine \u00e4hnliche Weise. Wenn wir mit ihnen arbeiten, beginnt die ihnen innewohnende Kraft \u00fcber Schwingungen die anderen Schwingungen zu &#8222;l\u00f6schen&#8220; und zu &#8222;\u00fcberschreiben&#8220;, bis wir schlie\u00dflich von der Schwingung (und der Energie) des Mantras erf\u00fcllt werden und sich dessen Wirkung entfalten kann.<br \/>\nMantras versetzen uns in einen Zustand, in dem wir komplett mit den Energien schwingen, die durch das jeweilige Mantra repr\u00e4sentiert und &#8222;aufgerufen&#8220; werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>&#8222;Instument&#8220; des Denkens oder des Geistes<\/strong><\/em><br \/>\nWenn man die zu Beginn zusammen getragenen \u00dcbersetzungen nimmt , dann stellt sich die Frage, warum das Wort &#8222;Mantra&#8220; in der Regel als &#8222;Instument des Denkens&#8220; oder &#8222;des Geistes&#8220; bezeichnet wird, wenn die verwendeten Wurzeln &#8222;Instrument&#8220; oder &#8222;Werkzeug&#8220; \u00fcberhaupt nicht beinhaltet.<br \/>\nDie Antwort liegt, so <em>vermute ich<\/em>, in der Grammatik des Sanskrit verborgen.<br \/>\nSanskrit geh\u00f6rt zu den Sprachen, die den &#8222;Casus instrumentalis&#8220; (&#8222;Womit&#8220;-Fall) besitzen, also den Fall, der uns dar\u00fcber aufkl\u00e4rt mit welchen Mitteln eine Handlung ausgef\u00fchrt wird.<br \/>\nIm klassischen Sanskrit ist <em>\u0924\u0943\u0924\u0940\u092f\u093e \u0935\u093f\u092d\u0915\u094d\u0924\u093f (tRtIya vibhakti = instrumentell, als Mittel dienend) <\/em>das, was die Handlung erm\u00f6glicht\/unterst\u00fctzt\/f\u00f6rdert.<br \/>\nDies ist, so zumindest meine Einsch\u00e4tzung, die einzig sinnvolle Erkl\u00e4rung f\u00fcr diesen Ansatz.<\/p>\n<p>Allerdings lassen die Wurzeln des Wortes auch entsprechend andere \u00dcerbsetzungen und Deutungen zu.<br \/>\nAngefangen von &#8222;Schutz des Geistes&#8220;\/&#8220;Gedankenschutz&#8220; \u00fcber &#8222;Befreier des Geistes&#8220; hin zu &#8222;etwas das den Geist erf\u00fcllt&#8220;, &#8222;Befreier von (weltlichen\/gedanklichen) Anhaftungen&#8220;, &#8222;Denken, dass befreit\/besch\u00fctzt&#8220; oder als etwas, mit dem man das Denken, die Anhaftungen usw. \u00fcberqueren kann und dabei hilft, einen Zustand zu erreichen, in dem wir die Einsheit mit dem G\u00f6ttlichen und der Sch\u00f6pfung erfahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Doch egal in welcher Weise man den Begriff jetzt (w\u00f6rtlich) \u00fcbersetzt, letzten Endes wirken Mantras wie Werkzeuge, die uns dabei helfen, das &#8222;Materielle&#8220; zu \u00fcberwinden, unser Denken zu \u00fcberwinden, Stille zu werden und uns f\u00fcr .<\/p>\n<p><strong>Ende Teil 4<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\"><em><strong>Quellen:<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"spokensanskrit.de\">Spoken Sanskrit<br \/>\n<\/a><a href=\"http:\/\/www.hindudharmaforums.com\/\">Hindudharma-Forum<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"http:\/\/www.hindupedia.com\/\">Hindupedia<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"http:\/\/forumforhinduawakening.org\">Forum for Hindu awakening<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\"><a href=\"http:\/\/www.sanskritmantra.com\/\">Sanskrit Mantra<br \/>\n<\/a><\/span><span style=\"font-size: 8pt;\">Wikipedia.de<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 8pt;\">Wikipedia.com<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns im zweiten\u00a0 und dritten Teil dieser Artikelreihe mit den Begriffen des Chants und der Affirmation auseinandergesetzt haben, m\u00f6chte ich mich dem etwas komplexen Thema &#8222;Mantra&#8220; widmen. \u092e\u0928\u094d\u0924\u094d\u0930 Mantra Wortherkunft Der Begriff stammt aus dem Sanskrit, bei der es sich, ganz grob gesagt, um eine alt-indische Sprache handelt, die auch heute noch gesprochen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/mantra-chant-affirmation-ein-versuch-der-unterscheidung-teil-4\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Mantra, Chant &#038; Affirmation-Ein Versuch der Unterscheidung (Teil 4)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":529,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Mantra, Chant & Affirmation-Ein Versuch der Unterscheidung (Teil 4) http:\/\/wp.me\/p55jil-ab","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[89,91,94,74],"tags":[169,214,166,182,209,211,212,167,213,119,215,25,210,216],"class_list":["post-631","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-am-anfang","category-am-rand-des-magischen-kreises","category-energetik","category-shaktis-tanz","tag-affirmation","tag-aum","tag-chant","tag-chanting","tag-hinduismus","tag-japa","tag-mala","tag-mantra","tag-om","tag-sanatana-dharma","tag-schaedelkette","tag-adi-shakti-hinduismus-goettinnen","tag-tantra","tag-varnamala"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/LikhitaJapaDurga2.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p55jil-ab","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":524,"url":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/mantra-chant-affirmation-ein-versuch-der-unterscheidung-teil-1\/","url_meta":{"origin":631,"position":0},"title":"Mantra, Chant &#038; 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Die ethymologischen Wurzeln vom englischen \"(to) chant\"\u2026","rel":"","context":"In &quot;Am Anfang&quot;","block_context":{"text":"Am Anfang","link":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/category\/tempel-und-hain\/am-anfang\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/LikhitaJapa.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/LikhitaJapa.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/LikhitaJapa.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/LikhitaJapa.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x"},"classes":[]},{"id":600,"url":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/mantra-chant-affirmation-ein-versuch-der-unterscheidung-teil-3\/","url_meta":{"origin":631,"position":2},"title":"Mantra, Chant &#038; Affirmation-Ein Versuch der Unterscheidung (Teil 3)","author":"Siat","date":"25. Januar 2015","format":false,"excerpt":"Nachdem ich das letzte Mal den Chant ein wenig n\u00e4her beleuchtet habe, m\u00f6chte ich mich in diesem Artikel der Affirmation zuwenden. Affi...-Was? Wortherkunft: Das Wort stammt vom Lateinischen \"affirmatio\", dass \"Versicherung, Beteuerung\" bedeutet. Verwendet wird dieser Begriff im Sinne einer \"Bejahung\", \"positive Wertung\", \"Zustimmung\", \"Best\u00e4rkung\", \"Versicherung\" oder \"Zuordnung\". Den Begriff\u2026","rel":"","context":"In &quot;Am Anfang&quot;","block_context":{"text":"Am Anfang","link":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/category\/tempel-und-hain\/am-anfang\/"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":603,"url":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/editorial-25-01-2015\/","url_meta":{"origin":631,"position":3},"title":"Editorial 25.01.2015","author":"Redaktion","date":"25. 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Und am kommenden Wochenende wird vielerorts am\u2026","rel":"","context":"In &quot;Editorials&quot;","block_context":{"text":"Editorials","link":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/category\/editorials\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Stadtpark12.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Stadtpark12.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/Stadtpark12.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x"},"classes":[]},{"id":648,"url":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/08-03-15-editorial\/","url_meta":{"origin":631,"position":5},"title":"08.03.15 &#8211; Editorial","author":"Redaktion","date":"8. M\u00e4rz 2015","format":false,"excerpt":"Hallo zusammen, das Jahresrad dreht sich immer weiter. 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