{"id":411,"date":"2014-10-26T17:19:28","date_gmt":"2014-10-26T15:19:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/?p=411"},"modified":"2014-10-26T17:19:28","modified_gmt":"2014-10-26T15:19:28","slug":"seelengebaeck-zu-samhain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.panpagan.com\/forum_neu\/ppwp\/seelengebaeck-zu-samhain\/","title":{"rendered":"(Seelen)Geb\u00e4ck zu Samhain"},"content":{"rendered":"<p>Was w\u00e4re Samhain ohne Geb\u00e4ck. Sowohl f\u00fcr uns selbst als auch als Speiseopfer f\u00fcr die Seelen, die in dieser Nacht unterwegs sind.<\/p>\n<p>Ich habe hier ein paar Backrezepte zusammen getragen, die in verschiedenen L\u00e4ndern traditionell zu Allerseelen gebacken werden und daher gut zu Samhain passen.<br \/>\nSeht sie als Inspiration, besonders was die Formgebung anbelangt. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Totenbrot<\/strong><\/span> (a. S\u00fcddeutschland)<br \/>\n<em>auch: Allerseelenrbot, Seelenbrot, Allerseelenzopf, Seelenstrietzel<\/em><br \/>\n<em><strong><br \/>\nZutaten f\u00fcr ein Brot:<\/strong><\/em><br \/>\n1 kg Mehl (Typ 405)<br \/>\n100g Zucker<br \/>\nPrise Salz<br \/>\n500 ml Milch (Zimmertemp.)<br \/>\n30 g Hefe (Zimmertemp.)<br \/>\n200 g Butter (Zimmertemp.)<\/p>\n<figure style=\"width: 288px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/www.deutsche-delikatessen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Allerseel.jpg\" alt=\"\" width=\"288\" height=\"221\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutsche-delikatessen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Allerseel.jpg\">Deutsche Delikatessen<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p align=\"left\"><em><strong>Zubereitung:<\/strong><\/em><br \/>\nMehl in Sch\u00fcssel sieben.<br \/>\nEtwas Milch in einen Topf geben und lauwarm erhitzen.\u00a0 Dann die Hefe mit wenig lauwarmer Milch und 1 TL Zucker anr\u00fchren. Hefest\u00fcck an warmer Stelle 15 Min gehen lassen.<br \/>\nZucker und Milch nach einander hinzu f\u00fcgen.<br \/>\nZu Letzt Salz und zerlassene, lauwarme Butter.<br \/>\nDen Teig t\u00fcchtig schlagen bis sich Blasen bilden.\u00a0 Dann den Teig wieder an einer warmer Stelle zugedeckt gehen lassen.<\/p>\n<p>Forme aus dem Teig 3 oder 4 Teiglinge und flechte sie am Anfang und Ende zusammen. In der Mitte verlaufen die Str\u00e4nge parallel.<\/p>\n<p><strong><em>Backzeit:<\/em><\/strong><br \/>\nbei 220\u00b0C f\u00fcr ca 35 Min backen<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong>Pan de muerto <\/strong><\/em><\/span>(Mexiko, Var. 1)<br \/>\nZutaten:<br \/>\n80 g Zucker<br \/>\n500 g Mehl<br \/>\netwas Zucker<br \/>\neine Prise Salz<br \/>\n40 g Hefe<br \/>\n200 ml lauwarme Milch<br \/>\n50 g Butter<br \/>\n3 Eier<br \/>\n4 Eigelb<br \/>\n1-2 Eigelb zum Bestreichen<br \/>\n2 EL geriebene Orangenschale<\/p>\n<p><em><strong>Zubereitung:<\/strong><\/em><br \/>\nZuerst die Hefe in einer kleinen Sch\u00fcssel zerbr\u00f6seln und sie mit lauwarmen Milch, 3 Essl\u00f6ffeln Mehl und ein wenig Zucker zu einem Vorteig verr\u00fchren.<br \/>\nDiesen dann mit einem Tuch abdecken und f\u00fcr etwa eine Viertelstunde an einen warmen Ort ruhen lassen.<br \/>\nIn der Zwischenzeit das Mehl in eine gro\u00dfe R\u00fchrsch\u00fcssel sieben, mit Zucker und einer Prise Salz mischen und in die Mitte eine kleine Mulde hineindr\u00fccken.<br \/>\nIn diese dann die Eier und auch die Eigelbe geben, sowie\u00a0 die Orangenschale und die Butter in kleinen Fl\u00f6ckchen.<\/p>\n<p>Ist der Vorteig aufgegangen, kommt er ebenfalls zur Mehlmischung hinzu.<br \/>\nDas Ganze zu einem glatten Teig verketen und ihn dann wiederum\u00a0 abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Menge etwa verdoppelt hat.<br \/>\nAnschlie\u00dfend den Teig noch mal durchkenten und dann etwa ein F\u00fcnftel davon abtrennen.<br \/>\nForme aus diesen vier Tr\u00e4nen in Daumennagelgr\u00f6\u00dfe und und zwei gleich gro\u00dfe W\u00fcrste. Die Enden der beiden forme wie Knochen.<br \/>\nDen gr\u00f6\u00dferen Rest Teil des Teigs zu einem runden Laib formen.<br \/>\nLeg ihn auf ein gut gefettetes Backblech und bestreiche ihn mit ein wenig Eigelb.<br \/>\nDie zwei Teigknochen legen kreuzweise \u00fcber den Laib, die vier Tr\u00e4nen befestige in den vier Zwischenr\u00e4umen.<br \/>\nAuch dar\u00fcber noch etwas Eigelb streichen.<br \/>\nDann alles mit etwas Zucker bestreuen.<\/p>\n<p><em><strong>Backzeit<\/strong> <\/em><br \/>\nBei 180\u00b0 C\u00a0 auf mittleren Schiene ca. 45 bis 50 Minuten<br \/>\n(sollte sch\u00f6n goldbraun werden)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong>Pan de muerto <\/strong><\/em><\/span>(Mexiko, Var. 2)<\/p>\n<p><em><strong>Zutaten:<\/strong><\/em><br \/>\nGut 2 Teel\u00f6ffel Hefegranulat oder 20 g frische Hefe<br \/>\n60 ml lauwarmes Wasser<br \/>\n1 Teel\u00f6ffel Salz<br \/>\n6 verquirlte Eier<br \/>\n125 g Zucker<br \/>\n2 Teel\u00f6ffel Anissamen<br \/>\n500 g Mehl (Typ 550)<br \/>\n125 g fl\u00fcssige Butter<br \/>\n1 Essl\u00f6ffel Orangenbl\u00fctenwasser<br \/>\nabgeriebene Schale von 1 Orange<br \/>\nZum bestreichen entweder etwas fl\u00fcssige Butter und\/oder Aprikosenmarmelade<br \/>\nPuderzucker<br \/>\nGlasur aus 1 EL Wasser und 1 Eigelb<br \/>\nHagelzucker zur Garnierung<\/p>\n<figure style=\"width: 305px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/germanblogs.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/pan_de_muerto_hexenesi1.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"229\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Quelle: <a href=\"http:\/\/germanblogs.de\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/pan_de_muerto_hexenesi1.jpg\">Germanblogs<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>Zubereitung:<\/strong><\/em><br \/>\nF\u00fcr den Vorteig die Hefe im Wasser aufl\u00f6sen (muss vollst\u00e4ndig aufgel\u00f6st sein).<br \/>\nDann Mehl und Salz in eine gro\u00dfe Sch\u00fcssel sieben, eine Mulde in die Mitte dr\u00fccken und die aufgel\u00f6ste Hefe in die Mitte hineingeben. Mit etwas Mehl vom Rand verr\u00fchren, bis ein cremiger Teig entsteht.<br \/>\nDie Sch\u00fcssel abdecken und ca. 20 Minuten ruhen lassen, bis der Teig blasig aufgegangen ist.<\/p>\n<p>Dann Eier, Zucker, die fl\u00fcssige Butter (sollte nicht zu hei\u00df sein!), Anis, Orangenbl\u00fctenwasser und Orangenschalen hinzuf\u00fcgen.<br \/>\nDas Mehl vom Rand langsam einr\u00fchren bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Kein weiteres Mehl hinzuf\u00fcgen!<br \/>\nDen Teig aus der Sch\u00fcssel nehmen und mit den H\u00e4nden 10 Min. so lange kneten, bis er nicht mehr klebt und auf Fingerdruck leicht nachgibt.<br \/>\nDann den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, rundherum mit Butter bestreichen und 2h gehen lassen, bis er etwa doppelt so gro\u00df geworden ist. Wenn\u00b4s soweit ist, noch mal kurz durchkneten.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend den Teig in zwei gleich gro\u00dfe Teile aufteilen und von jedem Teil ein Viertel abnehmen. Eines dieser Viertel noch mal halbieren und daraus zwei B\u00e4llchen formen.<br \/>\nDas letzte Viertel entweder in 16 Teile teilen, und aus ihnen kleine Rollen formen. Oder, man formt aus ihnen &#8222;Knochen&#8220;<br \/>\nDaf\u00fcr das Viertel nur in 8 gleichm\u00e4\u00dfige St\u00fccke geteilt (die Knochen werden \u00fcber das gesamte Brot gelegt).<br \/>\nAus dem Teiglingen eine gleichm\u00e4\u00dfig dicke Rolle formen,\u00a0 dann drei Finger (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) auf die Rolle legen, so, dass an beiden Seiten ein etwa 1-2 cm langes Teigst\u00fcck \u00fcbrigbleibt.<br \/>\nDer Mittelfinger wird in die Mitte gelegt. Mit den drei Fingern wird dann vorsichtig hin und her gerollt, bis dort wo die Finger lagen nur noch eine\u00a0 \u201cd\u00fcnne\u201d Teigschicht als Verbindung bleiben.<br \/>\nDrauf achten, dass die Verbindung nicht zu d\u00fcnn wird, weil sie sonst im Ofen zu dunkel wird!<\/p>\n<p>Nun die beiden \u00fcbrigen gro\u00dfen Teiglinge zu zwei runden Laiben formen und wieder auf das Blech legen, doch nicht zu nahe beieinander.<br \/>\nDie Laibe oben etwas abflachen und je eine Kugel darauf vorsichtig aufsetzen und etwas andr\u00fccken.<br \/>\nAus den 16 Teigst\u00fccken an den Seiten jeweils vier Kreuze aus je 2 etwas flach gedr\u00fcckten Rollen anbringen.<br \/>\nWenn Knochen geformt wurden, werden je vier Knochen kreuzf\u00f6rmig \u00fcber das Brot gelegt und dann erst die Kugel aufgesetzt.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend die Brote noch ca. 30 Minuten gehen lassen, dann mit der Glasur bestreichen und mit Zucker (oder Hagelzucker) bestreuen.<\/p>\n<p><em><strong>Backtemperatur\/-zeit:<\/strong><\/em><br \/>\n180 \u00b0C Ober- und Unterhitze (Hei\u00dfluft nicht empfohlen) ca. 35 \u2013 40 Minuten backen (die Oberfl\u00e4che solltegl\u00e4nzend braun sein, ggf. mit Alufolie abdecken).<br \/>\nNach dem sie aus dem Ofen genommen wurden, testen ob sie gar sind (ein Brot mit einem Tuch aufnehmen und auf die Unterseite klopfen, wenn es hohl klingt, ist es gar)<\/p>\n<p>Noch warm eventuell mit etwas fl\u00fcssiger Butter oder warmer Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Man kann auch erst die Laibe mit etwas Butter besteichen und wenn diese eingezogen ist, ein wenig Aprikosenmarmelade dar\u00fcber streichen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><em><strong>Toten-Kekse (Italien)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><em><strong>Zutaten (ca. 60 Stk.):<\/strong><\/em><br \/>\n225-250 g gesch\u00e4lte Mandeln<br \/>\n100 g Zucker<br \/>\n30 g Mehl<br \/>\n1 EL Pinienkerne, grob gehackt<br \/>\n1 EL Grappa<br \/>\nZitronenschale (abgerieben von 1 unbehandelten Zitrone)<br \/>\n1 EL Butter<br \/>\n1 Ei<br \/>\n1 Eigelb<br \/>\nButter und Mehl f\u00fcr die Backbleche<br \/>\n1 Eiwei\u00df zum Glasieren<\/p>\n<p><em><strong>Zubereitung:<\/strong><\/em><br \/>\nMandeln nicht zu fein hacken, in eine Sch\u00fcssel geben und mit Zucker, Mehl, Pinienkernen, Grappa, Zitronenschale, Butter, Ei und Eigelb gut verr\u00fchren.<br \/>\nAnf\u00e4nglich wirkt der Teig sehr trocken, das gibt sich jedoch beim Kneten und er wird geschmeidiger. Sollte er dennoch zu trocken sein, einfach teel\u00f6ffelweise etwas Eiwei\u00df unterr\u00fchren.<\/p>\n<p>Backbleche einfetten und mit Mehl bestreuen, oder aber mit Backpapier auslegen.<br \/>\nTeig in mehrere St\u00fccke Teilen und auf einer Arbeitsplatte zu langen, flachen ca. 2 cm breiten Rollen formen.<br \/>\nDie Rollen wiederum in ca. 2,5 cm dicke St\u00fccke schneiden und leicht abrunden und in jeden der Kekse eine kleine Kerbe machen, so dass er an einen Bohnenkern erinnert.<br \/>\nDie Kekse dann auf das Backblech verteilen.<br \/>\nNun das Eiwei\u00df leicht aufschlagen und damit die Kekse bestreichen.<\/p>\n<p><em><strong>Backzeit:<\/strong><\/em><br \/>\nBei 180\u00b0C\u00a0 im vorgeheizten Backofen ca. 20 Min. hellgelb backen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"text-decoration: underline; font-size: 10pt;\"><em><strong>Quellen:<\/strong> <\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"www.gruselfabrik.de\/\">Gruselfabrik<\/a><\/span><span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"http:\/\/germanblogs.de\/\">Germanblogs<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><a href=\"http:\/\/www.kirchenweb.at\/kochrezepte\/\">Salz &amp; Pfeffer<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">&#8222;Frauenweisheit der Antike-Rituale f\u00fcr jeden Monat des Jahres&#8220;; Berstein, Frances<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was w\u00e4re Samhain ohne Geb\u00e4ck. 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