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Navratri – Die neun heiligen Nächte der Mutter (Teil 6)

Der Tag des Sieges-Vijayadashami
Vijayadashami oder Dusshera/Das(h)ara markiert das Ende der Feierlichkeiten zu Ehren der Großen Mutter.
Es findet am 10. Tag statt und wird im großen Stil als Tag des Sieges des Guten über des Bösen, des Lichtes über die Dunkelheit begangen.
Die Bedeutung des Namens Dusshera ist recht vielfältig.
Zum einen hat er den Bezug zu einem anderen Mythos bezüglich des Gottes Rama, der den zehnköpfigen Dämon (Dashanan-)Ravana (dessen zehn Köpfe zehn Frevel symbolisieren) besiegt, weswegen sich der Name in diesem Zusammenhang von dasha-hara (=“Hinwegnehmen/Besiegen der Frevel“) abgeleitet wird.
Eine weitere Ableitung folgt vom Wort „ahaha“(=“Tag“).
Dasharahaha/Dasharaha bezieht sich damit auf die neun Nächte und zehn Tage, an denen die Göttin in unterschiedlichen Inkarnationen mit den Dämonen kämpfte.
Der zehnte Tag markiert dabei den Siegenstag, an dem Durga den Dämon Mahishasura besiegte.
Auf den Sieg der Göttin bezieht sich auch der Begriff „Vijayadashami“, der „Sieg am 10. Tag des (Mond-)Monats“. Als „dashami“ (=“zehn“) wird wörtl. der zehnte Tag im Monat des hinduistisch-vedischen (Mond-)Kalenders bezeichnet, und „vijaya“ wird übersetzt mit „Sieg“ und „Triumph“.

An Vijayadashami wird außerdem die Heimkehr von Mutter Durga gefeiert.
Eine Legende erzhält davon, dass Adi-Parashakti als Sati, die Tochter des Königs Daksha, dem Herrn der Erde, und seiner Gattin Prasuti geboren wurde. Sati begann bereits als Kind, Shiva als Ihren zukünftigen Gatten anzubeten und zu verehren. Shiva, der von Ihrer Hingabe höchst angetan und erfeut war, heiratete später Sati. Daksha, der von Anfang an gegen die Heirat war, konnte dies natürlich nicht verhindern. Verärgert ließ Daksha ein rituelles Feuer vorbereiten und lud dazu jeden ein außer Shiva.

Sita Verbrennt sich selbst im Opferfeuer;  Künstler/Artist: unbekannt/unknown
Sita Verbrennt sich selbst im Opferfeuer; Künstler/Artist: unbekannt/unknown

Sati, die zutiefst beschämt von dem Verhalten Ihres Vaters und erzürnt über diese Beleidigung war, suchte Ihren Vater gegen den Rat Ihres Gatten auf. Bestürzt über weitere Beleidungen Ihres Vaters, stürzte Sie sich in die Flammen des Opferfeuers.

Als Shiva von Tod Seiner geliebten Frau wurde er rasend und blind vor Zorn, Schmerz und Trauer.
Er verließ augenblicklich den Berg Kailash.
Als Er den Palast seines Schwiegervaters erreicht hatte, zerstörte Er in Seiner Raserei das Opferfeuer und schlug seinem Schwiegervater Daksha den Kopf ab.

Shiva nimmt den leblosen Körper Satis auf und zerstört Dakshas Opferfeuer; Künstler/Artist: unbekannt/unknown.
Shiva nimmt den leblosen Körper Satis auf und zerstört Dakshas Opferfeuer; Künstler/Artist: unbekannt/unknown.

Aus den Überresten des Feuers und der Flammen hob er den leblosen Körper Satis und begann dann Seinen vor Trauer und Schmerz überwältigt, Seinen Tanz der Zerstörung. Als Shiva, als Höchste Macht, voller Zorn mit Seinem Tanz die Welten zum wanken und an den Rand der vollkommenen Zerstörung brachte, flehten die Götter Vishnu an, etwas zu unternehmen.
Also machte sich dieser auf und zerteilte den Leichnam Parvatis mit Seinem Wurfdiskus, der auf den Schultern des noch immer rasend tanzenden Shiva ruhte.
Ihre einzelnen Teile vielen von Seinen Schulter und verteilten sich über ganz Indien. Und dort, wo Sie nieder fielen, entstanden heilige Plätze, die Adi-Shakti geweiht sind, die sog. „Shakti Peethas“ (1) .

Trauernder Shiva; Künstler/Artist: unbekannt/unknown; Quelle: flickr.com
Trauernder Shiva, Parvati tragend; Künstler/Artist: unbekannt/unknown; Quelle: flickr.com

Als das letzte Stück von Ihr von Seinen Schultern gefallen war, wurde Shiva ruhiger, und Er zog sich als Asket in die Einsamkeit des Himalaya zurück um sich in tiefer Meditation zu versenken.

Parvati wurde von Vishnu wieder in Ihrer ursprünglichen Gestalt Adi-Shaktis wieder erweckt.
Als Sie in Ihrer nächsten Inkarnation als Shailaputri (Parvati) wiedergeboren und Shiva wieder als Ihren Gatten gewonnen hatte, bat Vishnu den Höchsten der Göttlich darum, Daksha zu vergeben.
Seit dem ist der Frieden wieder hergestellt, und Durga besucht seit dem zusammen mit Ihren Kindern Skanda und Ganesha, und Ihren Shaktis Jaya und Vijaya, jedes Jahr im Herbst Ihre Eltern.

Vijayadashami markiert den Beginn der Ernte-Zeit, und die Muttergöttin wird angerufen, um die Fruchtbarkeit und die Kraft der Erde und des Bodens zu erneuern. Das geschieht mit vielen verschiedenen Ritualen, in denen die kosmischen Kräfte der Göttin an- und hereingerufen werden, um den Erdboden zu verjüngen.
Überall in Indien und Teilen angrenzender Länder wie Nepal finden große Feierlichkeiten und Speiseopfer für die Götter statt, sowohl zu Hause als auch in den Tempeln.
Dieser Tag gilt komplett als ein günstiger und segensreicher Tag. Alles, was an ihm angefangen wird, steht, so wird gesagt, unter dem Segen und dem Wohlwollen der Höchsten Göttin und der kosmischen Kräfte.

Der zehnte und letzte Tag von Navrati stellt den Höhepunkt der Festivitäten zu Ehren der Mutter des Universums dar.
Begleitet unter Jubel, Musik und Gesang werden die Statuen der Göttin aus Ihren zum Teil extra angefertigten Schreinen hinaus ans Licht gebracht, was sowohl den Sieg der Kräfte der Rechtschaffenheit und des Guten über die Mächte des Bösen und des Frevels symbolisert, als auch die Wiederherstellung des Gleichgewichtes und der Ordnung im Universum.
Die Statuen werden dann in Prozessionen zu Flüssen oder hin zum Meer gebracht und unter Jubel den Wassern übergeben.
Mit der Versenkung der Statuen wird die Göttin bis zum nächsten Navratri verabschiedet.

Doch die Feierlichkeiten sind damit noch nicht (ganz) zu Ende.
Je nach Region und Traditonen ist auch Vijayadashami mit vielerlei Bräuchen und weitern Ritualen verbunden.
Z.B. ersuchen die Jüngeren von den Älteren Ihren Segen, in dem sie sich zu deren Füßen niederbeugen und diese berühren, im Gegenzug werden sie von diesen gesegnet.
Und in manchen Gegenden gehen die Kinder (ähnlich wie an Halloween) von Tür zu Tür, und sammeln von Nachbarn und Verwandten Süßigkeiten.

Natürlich ist diese Artikelreihe nur ein kleiner Überblick über dieses, im großen Stil überall in Indien gefeierte Fest.
Der letzten Teile, die noch folgen, werden sich mit dem Durga-Puja, einer der wichtigsten Festivitäten während Navrati, und unterschiedlichen Ritualen rund um dieser heiligen Zeit beschäftigen.

Siat
Ende Teil 6


1-wrtl.: „Sitz der Shakti“; es werden 4-51 Peethas benannt, an denen jeweil ein Körperteil oder Schmuckstück Satis niederfiel. An jedem dieser Orte wird Adi-Shakti Sati in Form einer anderen Göttin verehrt, immer auch begleitet von Ihrem Gatten Rudra-Shiva. 

Navratri-Die neun heiligen Nächte der Mutter (Teil 3)

Parvati, Durga, Kali und Adi-Parashakti
Wie bereits im 2. Teil der Serie geschrieben ist Navrati den neun Formen Durgas (=Nav(a) durga)  gewidmet.
Mata Durga und Mata Kali sind sehr vielschichtige Göttin, die als Manifestationen Satis/Parvatis, Shivas geliebte Gefährtin und „Gattin“ gesehen und verehrt wird.
Parvati ist Parashakti, die uranfängliche Quelle der göttlich-weiblichen, aktiven Schöpfungskraft, durch die alles wird und auch wieder zerstört wird, während Paramshiva der uranfängliche Quell aller männlich-göttlichen Kraft ist. Durch Sie kann Er sich (in der Schöpfung) manifestieren, bekommt Form und Gestalt.
Sie ist Adi-Parashakti, die aller-höchste, göttliche Macht, ohne die alle anderen Götter macht-los sind. Sie ist die mächtigest von allen, die das gesamte Universum in einem Augenblick zerstören kann, und vor der selbst die hoch verehrte Dreiheit von Brahma (dem Schöpfer), Vishnu (der Erhalter) und Shiva (der Zerstörer) sehr großen Respekt hat.
Oder um es mit der Devi-Gita zu sagen:

Sarvarupe sarveshe sarvashakti samanvite bhayebhyastrahi no Devi Durge devi namostute.

Wir verneigen uns vor der Göttin Durga, die der Ursprung aller Formen (sarvarupe) ist, die die Göttin aller Wesen(heiten) (sarveshe) ist, in der alle Macht existiert (sarvashakti samanvite) und die alle Furcht zerstört.

Shiva und Shakti sind beide untrennbar miteinander verbunden, so wie die Flamme nicht von der Wärme oder die Sonne vom Licht zu trennen sind.

Parvati, Durga und Kali werden als die Saguna Svarupas Adi-Shaktis betrachtet, dh. als Ihre „menschlichen“ Inkarnationen in der Schöpfung, denn sie selbst ist-wie Ihr Gatte- (Teil von) Parabrahman, dem absoluten, namen-, form- und gestaltlosen Göttlichen, das alle (göttlichen) Potenziale in sich birgt. Das bedeutet im Verständnis des Shakta-Pfades des Sanatana Dharmas, dass Parvati und Durga als die reinsten „materiellen Formen“ der Großen Göttin Adi-Parashakti betrachtet werden, die alle drei Qualitäten der Schöpfung in sich tragen, die, sehr, sehr verkürzt und vereinfacht dargestellt, mit Erschaffung, Erhalt und Zerstörung assoziiert werden.
Und als diese sind Sie die Quelle aller anderen Göttinnen.

Diese Sichtweise ist, am Rande erwähnt, also nichts anderes als die reinste Form der in manchen Kreisen „des“ Heidentums so verpönten und abgelehnten Sichtweise von „Alle Göttinnen sind eine Göttin“ 😉 . Doch das ist ein Thema für einen anderen Artikel.

Diesen Gedanken im Hinterkopf zu haben (auch wenn es jetzt nur ein sehr, sehr grober und unvollständiger Einblick ist) erleichtert vielleicht ein wenig, die Zusammenhänge von allem zu verstehen und vielleicht nicht ganz so verwirrt zu sein, wenn es um die ganzen Traditionen, Ansichten, Rituale und Mythen geht. 😉

Die Navdurgas
Tag 1-3 (Durga/Maha-Kali)
An den ersten drei Tagen wird Adi-Shakti als Göttin der Macht und Energie verehrt. In Hinblick auf die spirituelle Reise verkörpert Durga auch die Göttin des Mutes und der Tapferkeit, die ein Mensch aufbringen muss, um sich auf die Reise zur Erkenntnis zu machen.

Ma Shailaputri; Künstler/Artist: unbekannt/unknown;
Ma Shailaputri; Künstler/Artist: unbekannt/unknown; Quelle: Dharma Vidya
  1. Shailaputri शैलपुत्री
    Der Name setzt sich aus den Wörtern „putri“ (=Tochter) und „shail(a)“ (=Berg) zusammen und bedeutet damit „Tochter des Berges“.
    Nach Ihrer Selbstverbrennung inkarnierte Sati, die über alles geliebte und verehrte Gattin Shivas als Tochter von Himavat, dem König des Himalayas. Sie wird daher auch Parvati genannt  und trägt als seine Tochter auch den Namen Himavati. Wie in Ihrer vorherigen Geburt heiratet Parvati nach einigen Hindernissen den Gott Shiva.
    Sheilaputri verkörpert die Macht von Brahma, Vishnu und Shiva und die Absolutheit von Mutter Natur. Sie ist die Personifikation der Erde und allem, was auf ihr existiert.Ihr wird das erste Chakra (Wurzel-oder Mulhadhara-Chakra, bei dem das Erwachen beginnt) und gilt als die Verkörperung von dessen Energie (= Shakti).
    Das hat damit auch zur Folge, dass das Mulhadhara-Chakra an diesem 1. Tag im Zentrum der sprituellen Praxis steht und Yogis sich auf dieses besonders konzentrieren, denn das Muladhara-Chakra gilt (wie auch der erste Tag selbst) als Anfangspunkt für ihre spirituelle Reise (hin zur Göttin).
    Shailaputri ist damit dieGöttin, die einen festen Grund schenkt und den Beginn der spirituellen Reise markiert.Als (vedischer) Planet ist Ihr der Mond zugeordnet. Er wird zu den positivsten gezählt,unter denen ein Mensch geboren werden kann, weil er Glück und Wohlstand verheißt.Ikonographie:
    Shailaputri wird auf Nandi (dem weißen Bullen Shivas) reitend dargestell. Sie ist zwei-armig und trägt in einer Hand einen Trishul (=Dreizack). Ihre andere ist entweder zum Segen erhoben oder hält einen rosafarbigen Lotus. Sie ist außerdem mit der Mondsichel geschmückt und trägt einen weißen oder hell-rosanen Sari.
  2. Brahmacharini ब्रह्मचारिणी
    Ma Brahmacharini; Künstler/Artist: unbekannt/unknown
    Ma Brahmacharini; Künstler/Artist: unbekannt/unknown; Quelle: Dharma Vidya

    Ihr Name stammt vermutlich von dem Wort „brahmacharin“, was soviel bedeutet wie „sich einem Keuschheitsgelübte zu unterziehen“, „sich jung und unverheiratet spirituellen Studien zu widmen“, „sich unverheiratet der spirituellen Praxis zu widmen“.
    Er wird auch übersetzt mit „Eine, die ihre Gedanken (in Meditation) stets auf das Absolute gerichtet hat“ und „die sich strenger Askese unterzieht“.

    Nachdem Sati als Parvati inkarnierte, wurde Ihr von Narada Muni, einem Weisen geweissagt, dass Sie den nackten und schrecklichen „Bhole bappa“ (1) heiraten werde, der bereits in Ihrer Inkarnation als Sati, der Tochter des Königs Daksha, an Ihrer Seite war. Doch um ihn zu gewinnen müsse Sie sich strenger Askese, yogischen Übungen und dem Studium der Schriften widmen.
    Parvati verkündete daraufhin Ihren Eltern, dass Sie niemand anderen als Shambho heiraten oder lieber unverheiratet bleiben würde, und zog sich dann zurück, um sich spirituellen Übungen zu widmen.
    Ihre weiteren Namen, die sich aus Ihrem Rückzug ergeben sind Tapascharini („die, die sich religiöser Entsagung unterzieht“), Aparna („die Entfernte“, „die Blattlose“)  und Uma („die Strahlende“, „die Stille“).
    Es wird erzählt, dass Parvati 1000 Jahre  lang nichts anderes aß als Blüten und Früchte. Weitere 100 Jahre ernährte Sie sich dann ausschließlich von Blattgemüse und schlief auf dem kahlen Boden.
    Während die Zeiten verrannen, unterzog Sie sich immer stärkerer Askese. Während brennender Sommer, während stürmischen Regens und eisiger Winter hielt sie sich auf offenen Plätzen auf, und 3000 Jahre ernährte Sie sich nur von den Blättern des Bilva Baumes, während Sie zu Shiva betete.
    Später aß Sie auch keine Bilva-Blätter (darauf bezieht sich Ihr Name „Aparna“) mehr und nahm weder andere Speisen noch Wasser zum Trinken zu sich.

    Viele der heute von indischen Frauen durchgeführten Vrathas (2) gehen auf Brahmacharini zurück.
    Brahmacharini ist die Göttin, die auf dem Weg zur Erleuchtung Glückseligkeit und Freude schenkt und mit Mut, Kraft, Hingabe und Selbstvertrauen segnet.
    Sie ist die Personifikation der absoluten Wahrheit und des seligmachenden Wissens, das sich in der Erkenntnis des Brahman gründet.

    Ihr wird das zweite oder Svadhisthana/Sakral-Chakra zugeordenet, dem sich an diesem Tag die Yogis und andere Übende fokussieren, um ihrer Hingabe eine stabile Basis zu geben.

    In der vedischen Astrologie ist Ihr der Planet Mars zugeordnet.

    Ikonogaphie:
    Brahmacharini wird mit einer Rudraksha-Mala (2) in der einen und einem Wassergefäß in der anderen dargestellt, barfuß gehend und in einen weißen Sari gekleidet.

  3. Chandraghanta चंद्रघंटा
    Sie ist die mit Shiva verheiratete Parvati, die nach Ihrer Hochzeit damit begann, den Halbmond an ihrer Stirn zu tragen.
    Als Chandraghanta ist Sie eine eher friedvolle und auf das Wohlergehen Ihrer Verehrer ausgerichtete Göttin, die allerdings auch jederzeit dazu bereit ist, in den Krieg zu ziehen.
    SieverleihtKraftundMutdabei,sichseinen (inneren)Dämonen zustellenundgegen sie zukämpfen.

    Ma Chandraghanta; Künstler/Artist: unbekannt/unknown
    Ma Chandraghanta; Künstler/Artist: unbekannt/unknown; Quelle: Dharma Vidya

    Wenn Chandraghanta zornig wird, so wird gesagt, ertönt Ihre Mond-Glocke durch alle Welten und lässt sowohl Dämonen als auch alle Götter und Göttinnen erzittern.

    Ihr ist das Manipurna-Chakra (3. Chakra) zugeordnet (=Solarplexus).
    Der Ihr nach der vedischen Astrologie zugeordnete Planet ist die Venus.

    Ikonographie:
    Sie wird auf einem Tiger, manchmal auch auf einem Löwen reitend dargestellt. In Ihren acht Händen trägt sie allerlei Waffen, mit denen Sie jederzeit in den Krieg gegen Dämonen zu kämpfen und den Göttlichen oder/und den Menschen zur Hilfe zu eilen. Ihre beiden anderen Hände hat Sie in der Geste der Furchtlosigkeit und des Segens erhoben.
    Ihre Stirn wird von einem Halbmond geziert und sie ist in einen roten Sari gekleidet.

 

Ende Teil 3
Siat


1- Ein Name Shivas
2-Ein Mala (Gebetskette) aus den Samen des Rudraksha-Baumes, einer Platanen-Art. Rudraksha-Samen sind Shiva heilig.