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27.12.14 – Editorial

© Siat
© Siat

 

In der Stille angekommen

In der Stille angekommen
gehe ich in mich,
stehe ich zu meinen
Stärken und Schwächen,
liegen mir mein Leben
und die Liebe
am Herzen.

In der Stille angekommen,
sehe ich mich, dich, euch
und die Welt
mit anderen Augen,
mit den Augen des Herzens.

In der Stille angekommen,
höre ich auf mein Inneres,
spüre ich Geborgenheit,
lerne ich Gelassenheit,
tanke ich Vertrauen.

© Ernst Ferst
Quelle: Aphorismen.de

 

Hallo zusammen,
nach nun doch etwas längerer Zeit mal wieder ein neues Update für unser Blog.

Die Vorjul-bzw. -weihnachtszeit mit ihrem Stress und Hasten ist vergangen, wir haben die Rückkehr des neuen Lichtes zur Wintersonnenwende gefeiert und finden uns nun in den Tagen zwischen den (Kalender)Jahren wieder.

Die Rauhnächte sind für viele Heiden ein wichtiger Zeitpunkt.
Für manche ist es die Zeit, in der Frau Holle, Frau Frigga, Freya oder gar die Percht, die allein oder in Begleitung der Wilden Jagd durch das Land zieht und herumirrende Seelen mit sich nimmt.
Für andere ist es Odin der mit der Wilden Jagd durch die Lande reist.
In anderen Bereichen ist es die Percht, die das Land durchstreift.

Die Zeit der Rauhnächte ist eine Zeit der Einkehr und der Stille.
Eine Zeit der Reflexion, der Träume und Visionen.
Manche sagen, dass man in dieser Zeit besonders auf die Träume achten soll, weil sie Aufschluss über die Monate des Jahres geben würden.
Die Nächte zwischen den Jahren sollen sich ebenfalls besondes zur Wahrsagerei eignen und ebenfalls dafür, das Haus und seine Bewohner zu reinigen.

Wie auch immer Ihr die Zeit zwischen den Jahren verbringt, was auch immer in dieser Zeit für Euch wichtig ist, wir wünschen Euch, dass die Rauhnächte Euch viele Träume schenken mögen und Ihr die Kraft in ihnen finden möget, diese in diesem Jahr zu verwirklichen.

Für dieses Update hat uns freundlicher Weise Solveig wieder einen kleinen Artikel gespendet, in dem sie ihre Gedanken zur Wintersonnenwende und zum Julfest mit uns teilt.
Und in unserer Gedichte-Ecke findet Ihr heute von mir ein kleines Gedicht für Frau Holle.

Wir wünschen Euch viel Vergnügen beim Lesen und freuen uns, wie immer, über Eure Kommentare, Wünsche, Ideen oder auch den einen oder anderen Artikel aus Eurer Feder.

LG
Siat

23.11.14 – Editorial

© Siat
© Siat

 

Hallo zusammen,

mit wundervollem Herbstwetter wird die letzte November-Woche eingeläutet.
Hier sinken die Temperaturen in den Nächten bereits frisch bis oberhalb des Gefrierpunktes, doch am Tag wärmt noch die Sonne mit ihren Strahlen, wenn auch lang nich mehr so kräftig wie vorher.
Und am kommenden Wochenende wird vielerorts am ersten Advent die Weihnachtszeit mit der Eröffnung der Weihnachtsmärkte eingeläutet, oder wurde es sogar bereits.

Das heutige Update hat allerdings mit der Weihnachtszeit nicht viel zu tun. Ihr findet heute den ersten Teil einer neuen Artikelreihe von mir mit dem Titel: „Mantra, Chant&Affirmation-Ein Versuch der Unterscheidung

Wir wünschen Euch, wie immer, viel Vergnügen bei Lesen.
Natürlich freuen wir uns auch auf Eure Kommentare, Ideen und Beiträge für unser Blog.

LG
Siat

Editorial 17.11.2014

Hallo zusammen,

die Zeit ein Gut, das schnell zwischen den Fingern verrinnt.
Kaum ist Samhain vorbei, steuern wir direkt auf die Wintersonnenwende und damit auf Yul zu.

Die immer kürzer werdenden Tage animieren mich dazu, auch künstlerisch wieder mehr tätig zu werden.
Da kam ein frühes „Samhain-Wichteln“ grade recht, um diese Zeit einzuläuten.
Im Beitrag Tischdecke „Nil-Göttin“ findet Ihr das Ergebnis und einen Link zur Häkelanleitung (in Englisch).
Desweiteren findet Ihr einen zweiten Teil von meinen Gedanken über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Wahrsagerei.

Ich wünsch Euch viel Vergnügen und freuen mich, wie immer, auf Kommentare und Beiträge von Euch!

LG
Siat

Gedanken zu Samhain von Solveig

Zu Samhain sind die Schleier zwischen den Welten besonders dünn. Das Übernatürliche durchdringt die alltägliche Wirklichkeit. Wesenheiten diesseits und jenseits des Vorhanges können leichter passieren.
Samhain ist die Nacht der Begegnung zwischen Lebenden und Toten.

Das Licht hat inzwischen deutlich abgenommen, die Tage sind kurz. Die Bäume haben ihr Laub abgeworfen, viele Pflanzen haben sich in die Erde zurückgezogen. Samen ruhen gut geschützt in der Erde und warten auf den Frühling. Die Natur macht Pause.
Nebel und Regen verleiden uns das Draußen sein.
Die Zeit der Außenarbeiten ist vorbei.
Jetzt kommt die Zeit für Glühwein und Plätzchen, die Zeit, sich in geselliger Runde zu treffen, Geschichten zu erzählen und Pläne für das nächste Jahr zu schmieden.

Wir wenden unsere Aufmerksamkeit nach innen und beschäftigen uns mit den eigenen dunklen Aspekten.
Für jeden magisch Arbeitenden ist es unverzichtbar, den eigenen Schatten zu kennen und anzunehmen.
Tun wir es nicht, macht er uns zum Sklaven und bestimmt unser Leben.

Wer möchte, nimmt Kontakt auf zu den Ahnen, legt ein zusätzliches Gedeck auf oder stellt Milch, Brei, Brot und Bier unter den Hollerbusch.
Der Hollunder neben dem Haus ist ein Schwellenbaum, ein Zugang zum Reich der Hel und zu den verstorbenen Ahnen.
Wenn euch die Ahnen nicht geheuer sind, denkt an liebe Menschen, die diese Welt verlassen haben und an all das Gute, das euch mit ihnen verbindet. Vielleicht sind sie gerade jetzt an eurer Seite und stärken euch mit ihrer Kraft.

Da ist auch noch die Auseinandersetzung mit Tod, Alter und Sterben.
Für jeden kommt irgendwann die Zeit – ein Fakt, den wir gerne ausblenden.
Der Tod ist etwas Anonymes geworden. Wir schieben ihn weg, denn er macht Angst.
Diese Angst gilt es zu überwinden – auch wenn das leichter gesagt als getan ist.
Der Tod stellt einen Neubeginn dar.
Es gilt, ihm ins Auge zu sehen, ohne vor Schreck zu erstarren und das Leben zu vergessen.
Er ist fester Bestandteil des Lebens, der akzeptiert und integriert werden will.

Editorial – 09.11.2014

© Siat
© Siat

 

Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen. Die Tage sind jetzt schon merklich kürzer und auch die Temperaturen sinken in der Nacht schon auf etwas knusprigere Temperaturen.
Zwar friert es noch nicht, aber vermutlich wird der erste Frost auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Die Samhain-Feuer, so welche entzündet wurden, sind erloschen und die Zeit der Einkehr ist angebrochen.
Wir fühlen vielleicht das Bedürfnis, uns (vermehrt) zurück zu ziehen. Uns in warme Decken bei einer heißen Tasse Tee, Kakao oder Glühwein einzumummeln, und die Botschaften in uns zu bewegen, die wir durch die Götter, die Göttinnen, Ahnen, Geister oder wen auch immer wir um Botschaft baten, erhalten haben.

Vielleicht ziehen wir uns auch einfach nur zurück, um in der Gemütlichkeit der immer kürzer werdenden Tage ein Buch zu lesen, oder uns endlich Zeit für die Dinge zu nehmen, zu denen wir bisher nicht kamen.

Wie Samen, die im Schoß der Mutter Erde ruhen und ihrer Zeit der Reife und des Sprießens entgegen träumen, so haben auch wir, unsere Ideen, Wünsche und Träume ihre Zeit.

In unserem heutigen Update findet Ihr einen Nachklang zum Samhain-Fest, der uns freundlicher Weise von Solveig gespendet wurde: Gedanken zu Samhain
Vielen Dank dafür 🙂 .
Die Tage um Samhain haben mich außerdem dazu inspiriert, mir ein paar Gedanken über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Wahrsagerei und Orakelbefragung zu machen.

Wie immer wünschen wir Euch viel Vergnügen beim Lesen, und wir freuen uns natürlich auf Eure Kommentare und vielleicht den einen oder anderen Beitrag für unser Blog. 🙂

Liebe Grüße
Siat