Archiv der Kategorie: Bardisches

Geschichten, Gedichte und anderes aus der Schreibfeder

Imbolc

Laterne

 

Leise, leise ruft die Nacht
Flüsternd, lockend, stark mit Macht
Eisig klirrend ist die Luft
Mondlicht, silbern-glänzend, ruft

Sterne funkeln, glimmen hell
Tragen meine Füße schnell
Silberfunken tanzen sprühend
Bring´ des Wassers Lauf zum Glühen

Leise klingt das Lied der Sterne
Durch die samtig funkelnd Ferne
Öffnet Tore in den Weiten
Dringt durch alle Ewigkeiten

Zarte Energien weben
Nach des Frühlings Wärme streben
Ruf des Lebens hell erklingt
Mit Macht es an die Erde dringt

© Siat
02.Februar 2012

Schnitterin

Schweigend schreitet Sie durchs Land
Sens´und Kessel in der Hand
Schreitet schweigend durch die Flur
Rot wie Blut ist Ihre Spur

Was zur Reife kam nun fällt
So Sie die Balance erhält
Ruhet sanft in Ihrem Schoß
Bis sich erfüllt des Rades Los

Schweigend schreitet Sie durchs Land
Sens´und Kessel in der Hand
Es schreitet schweigend durch die Weit´
Die Schnitterin der Lebenszeit.

©Siat
02.10.11

Gedanken zu Samhain von Morag

Beginn, Anfang und Ende

Die Stille ist laut
wenn sie vor dir steht
und du nachts
am Berg
allein beginnst

Die Stille ist eisig
wenn es regnet
und die Knochen dir
friern
wenn du dich selbst
erkennst

Die Stille ist fordernd
wenn du allein mit dir
im Gemache liegst
und du deine Gedanken
siehst

Die Stille ist lautlos
und dein Herz
trommelt
den Takt
zum Gespräch
mit Dir

Die Stille ist Leben
wenn das Rad sich gedreht

© Morag