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Eindrücke von unserem Litha-Ritual

Es war ein wunderbares Fest.
Auch wenn die Temperaturen etwas zu wünschen übrig ließen (die Schafskälte war noch nicht vorüber), so verbrachten wir doch ein wundervolles Wochenende und einen tollen Ritual-Tag.
Aus terminlichen Gründen hatten wir unsere Feier auf den Sonnabend vor der eigentlichen Sonnenwende gelegt.
Ich wagte dieses Mal ein kleines Experiment, und hatte für diesen Tag drei Rituale geplant:

  1. Ein Morgenritual  zum Sonnenaufgang, um den Sommerkönig und die Sonnenkönigin zu begrüßen, und ein Reinigungsritual, um uns von den Dingen der vergangenen Jahreshälfte frei zu machen, die uns belasten und uns nicht mehr dienlich sind.
  2. Ein Mittagritual zum Sonnenhöchststand, um einerseits die Hoch-Zeit, die Kraft und Stärke des Sommerkönigs und des Jahres, aber auch die Fruchtbarkeit des Landes, das Reifen der Früchte und somit die Sommerkönig zu feiern.
    Verbunden wurde dies mit einem Dankesritual und dem Weben unserer Träume, Wünsche und Hoffungen für das kommende Jahr in einen Kranz, der dann dem Sonnwendfeuer übergeben wurde.
  3. Ein Abendritual zum Sonnenuntergang, um den Sommerkönig und die Sommerkönigin zu verabschieden, und den König und die Königin der dunklen Zeit Willkommen zu heißen.

Für unser Morgenritual standen wir entsprechen früh auf. Da der Sonnenaufgang um 05:05 Uhr stattfinden sollte, klingelte der Wecke entsprechend zeitig, schließlich mussten ja auch noch die ganzen Vorbereitungen (Utensilien zur Ritualstelle bringen, Altar aufbauen etc. pp.) getroffen werden.
Nachdem wir, bis auf einen Teilnehmer, alle auf unserem Grundstück übernachtet hatten, ging das glücklicher Weise alles züging und problemlos voran, so das wir fast pünktlich zum Sonnenaufgang mit dem Ritual beginnen konnten.

Ich war entsprechend aufgeregt, weil ich in dieser Form selbst noch keine Rituale durchgeführt hatte…
Bevor das eigentliche Ritual begann, begleiteten wir den Aufgang der Sonne mit zwei Chants.
Anschließend begann das Ritual mit unserer üblichen Kreis-Anrufung, Erden und Zentrieren, was mir mit einem Chant (“We are a circle”) festigten.
Danach folgten ein paar einleitenden Worte, um uns auf sowohl auf diesen Tag als auch auf das Ritual entsprechend einzustimmen.
Da wir ein buntgemischter Haufen verschiedener Wege sind, die wir alle unterschiedliche Gottheiten haben, die uns begleiten, die wir aber gern zu solchen Gelegenheiten “dabei” haben, luden wir diese wie jedes Mal mit einem Klangteppich ein.
Dann begrüßten wir den Sommerkönig und Seine Königin mit einem Ritual, in dem wir Ihnen Wasser, Räucherung, Licht/Feuer und Speisen boten.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer mit diesen Elementen gereinigt und gesegnet.

Den Abschluss des Morgenrituals bildete eine kurze Meditation über unser eigenes Inneres Feuer, darüber, was es braucht, um in uns zu brennen, und damit auch eine Reflexion über unsere Momentane Situation und was für uns vielleicht nötig sein könnte zu verändern, damit wir in der kommenden Jahreshälfte unser Feuer lodern lassen können.
Beenden taten wir das Ritual dann mit dem Chant “By the earth that is Her body”.

Anschließend frühstückte der eine Teil, der andere legte sich noch mal ein wenig aufs Ohr, um das Schlafdefizit etwas aufzufüllen *g*.
Ich war dazu erst mal viel zu aufgedreht. *lach*
Als es langsam Richtung Mittag zu ging, errichtete StarFire so langsam unser Sonnenwendfeuer, während wir andere Blumen und Kräuter für das Schmücken unseres Altares, als Opfergabe für das Feuer und für das Winden des Sonnenkranzes sammelten.
Ich muss gestehen, dass es für mich auch das erste Mal war, dass ich mich an das “Winden” eines solchen gewagt habe.
Aber es ging doch etwas einfacher, als ich befürchtet hatte. 😉
Während es zu unserem morgentlichen Ritual noch sehr kalt und

Litha-Altar © Siat&StarFire

bewölkt gewesen war, kam die Sonne zur Mittagszeit heraus, so dass wir, als wir mit dem Mittagsritual zum Höchststand der Sonne (13:16 Uhr) begannen, in der prallen Sonne doch etwas schwitzen. 😉

 

Da wir am Morgen die gerufenen Götter, Göttinnen und Wächter nicht wieder entlassen hatten, sondern Sie gebeten hatten, diesen Tag bei uns zu verweilen, gestaltete sich das Errichten des Kreises ein wenig anders, als zuvor.
Wir erdeten und zentrierten uns wieder, und es gab wieder einige einleitende Worte von mir zu diesem Ritual.

Zeit des Dankes  ©Siat&StarFire

Danach wurde unser Sonnenkranz im Kreis herum gereicht, und jede/r konnte (laut oder leise) Dank aussprechen für Dinge des vergangenen Jahres.
In einer zweiten Runde schmückten wir dann den Kranz mit Bändern, die wir mit Wünschen und Hoffnungen für die nun heranbrechende Jahreshälfte geladen hatten.
Dann wurde unser Feuer entzündet. Bevor wir den Sonnenkranz dem Feuer übergaben, wurde das Feuer noch gesegnet und den Feuergeistern eine kleine Blumengabe übergeben.

Wunschbänder ©Siat&StarFire

Das Brennen des Feuers und des Kranzes begleiteten wir dann mit dem Lied “Spirits of the fire”, bis das Feuer soweit herunter gebrannt war, dass wir uns an unsere Feuersprünge wagen konnten. 😉
Da unser Boden sehr uneben, und unsere Feuerstelle im Garten mit Ziegeln eingefasst ist, hatten wir uns dazu entschlossen, das Feuerchen

Sonnwendfeuer ©SiatStarFire

nicht ganz so hoch zu schüren, und auch für den Feuersprung so weiter herunter brenne zu lassen, dass niemand eine Verletzung befürchten musste.
Nach unseren Feuersprüngen sangen wir zusammen noch das Lied “Hoch lodert das Feuer der Wende” (vom Verein “Das Dorf e.V.”)

Dann war der Zeitpunkt für Erdbeerkuchen und Met miteinander zu teilen, und Toasts auszusprechen, auf uns, auf die Göttlichen, die uns leiten, unsere Freunde, Familien usw.

Toast auf die Freundschaft
©Siat&StarFire

Im Anschluss daran öffneten wir unseren Kreis dann erst einmal wieder, und wanden uns der weiteren Feier zu.
Dh. dann erst Mal: Grillen und Spaß haben.
Wobei einige von uns (mich eingeschlossen) nach dem Grillen dann schließlich doch die Müdigkeit übermannte, und der Körper dann doch seinen Tribut vorderte.

Litha-Altar zum Abend ©Siat&StarFire

Die Vorbereitungen für unser abendliches Verabschiedungsritual begannen wir gegen 19/ 19:30 Uhr.
Es schien noch reichlich früh zu sein, doch als wir dann unser Ritual beendet hatten, hatte die Dämmerung bereits begonnen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich die Zeit anders zu drehen scheint, wenn man im Kreis ist. *lach*

Das Ritual folgte einem ähnlichen Ablauf, wie das Mittagsritual, wobei in diesem Ritual die Göttin, in deren Schoß schließlich der Sommerkönig zurückkehrt, aber auch das Element Wasser eine

Wasser-Invocation ©Siat&StarFire

größere Rolle spielte (während das Mittagsritual sehr Feuer-zentriert gewesen war).
In ein Gefäß, das mit Wasser gefüllt war, wurden der Segen aller heiligen Flüsse und Quellen, deren Name bekannt und unbekannt sind, invoziert. Im Anschluss daran konnte jeder noch die Gelegenheit wahr nehmen, auf Kieselsteine ein Wort oder Symbol, das etwas repräsentierte, was sich in der kommenden Jahreshälfte manifestieren soll, zu malen oder zu schreiben.
Diese Kieselsteine wurden dann auf Tabletts verteilt, die wir vor dem Altar auf eine grüne Tischdecke mit blauem Tischläufer (Ost-West-Ausrichtung) gelegt hatten, und auf denen Teelichter standen. Dies sollte die Wasser

©Siat&StarFire

repräsentieren, die die Sonne bis zu ihrem Untergang im Westen passieren wird, ebenso wie die Wasser, in die der Sommerkönig zurückkehrt, um aus ihnen wieder geboren zu werden.
Im Anschluss daran wurde das Wasser aus dem Gefäß auf die Tabletts gegossen, und jeder der anwesenden entzündete drei Kerzen.
Als letzter Teil des Rituals wurde ein weiteres Feuer entzündet, das vorher gesegnet wurde, und mit dem wir den Sonnenkönig und Seine Gefährtin verabschiedeten, und dessen Feuer sowohl Ihn auf Seinem als auch uns auf unseren Weg leuchten soll.

©Siat&StarFire

Den Abschluss bildeteten dann wieder das Teilen von Kuchen (naja, ok, in unserem Fall waren es jetzt große Erdbeeren 😀 ) und Wein, und unsere Toast- bzw. Dankesrunde.
Bevor wir den Kreis schließlich öffneten, und die Göttlichen sowie die Wächter entließen, sangen wir schließlich noch das Lied “Ein schöner Tag” von Lena Valaitis.

©Siat&StarFire

Es war für mich ein wundervoller Tag, aus dem ich auf vielerlei Weise so einiges mitnehmen konnte.
Und so ein Tag, der ganz im Zeichen der Sonne und ihrem Verlauf (sowohl am Tag, als auch bezüglich des Jahreslaufs) stand, zu verbringen, diese ganz bewusst wahrzunehmen und zu erleben, war sehr spannend und wirklich schön.
Ich denke, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich solches planen und durchführen werde. 😉
Und es hat mich natürlich auch sehr gefreut, dass unseren Freunden und Freundinnen dieser “Ritualtag” ebenfalls gefallen hat.

 

Siat

Weg des Lichts ©Siat&StarFire

 

Reiki-Eine (Kurz-)Einführung

Fragt man verschiedene Reiki-Praktizierende, was Reiki eigentlich ist, bekommt man ganz unterschiedliche Antworten:

  • der Name für die universelle Lebenskraft
  • die Bezeichnung für ein (energetisches) Heilsystem aus Japan
  • die japanische Form des Handauflegens und/oder der Energie-Übertragung
  • es hilft einem bei der eigenen (Selbst)Entwicklung
  • eine Art, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren

Die Liste der Antworten kann noch beliebig erweitert werden, aber dies sollen als Beispiele reichen.

Meine persönliche Erfahrung ist:
All diese Aussagen stimmen auf ihre Weise.

Quelle: Wikipedia
altes Reiki Kaniji; Quelle: Wikipedia

Reiki und Reiki Ryoho
Reiki ist ein Kunstwort, dass von Mikao Usui stammt, und aus den japanischen  Worten:

rei = Seele, Geist; seelisch, geistig, spirituell
ki= Lebenskraft, Gefühl

besteht.
Der Begriff kann also mit soviel wie “spiritueller/geistiger Lebenskraft” übersetzt werden.

In unseren westlichen Breiten wird Reiki auch gern als “universelle/universale Lebenskraft” übersetzt und bezeichnet.
Unter Reiki können wir uns daher erst einmal ganz grob gefasst die Energie vorstellen, die uns alle und alles um uns herum durchdringt, alles miteinander verbindet und durchwebt.

Der Begriff “(Usui) Reiki Ryoho” bezeichnet stark vereinfacht gesagt, die Methode des geistigen Heilens (nach Mikao Usui).
Hier im Westen wird häufig auch vom “(Usui) Shiki Ryoho”, also von der “Heilmethode nach Usui” gesprochen.

Wenn heute also ein/e Reiki-Praktizierende/r von Reiki spricht, kann sowohl die  Behandlungsmethode, die sowohl Techniken des “energetischen” als auch des “geistigen” Heilens verwendet, als auch die Energie selbst, oder aber auch beides gleichzeitig gemeint sein.

Reiki als Dô
Mit dem Begriff `dô´ wird im japanischen ein spiritueller und/oder philosophischer Pfad/Weg bezeichnet.
Usui-Sensei lehrte nicht nur, wie man den Reiki-Fluss für die Behandlung anderer oder sich selbst aktivieren, “lenken” und verstärken konnte, sondern er verband mit seinem System auch eine Lebensphilosophie und Lebenshaltung.

Die Reiki-Prinzipien (japanisch) Quelle: Wikipedia
Die Reiki-Prinzipien (japanisch)
Quelle: Wikipedia

Er hinterließ seinen nachfolgenden Reiki-Lehrern und -Schülern die sogenannten “Gokai“, fünf Leitprinzipien oder Regeln, die zentral für das Reiki Ryoho sind.

Usui-Sensei hielt seine Schüler dazu an, diese Leitprinzipien jeden Morgen und Abend laut zu wiederholen, und sie sich auch über den Tag immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Diese fünf Prinzipien, wenn auch immer ein klein bisschen anders übersetzt, lauten:

Kanji (japanisch) Lesung Deutsch

招福の秘法
萬病の靈薬
今日丈けは

怒るな
心配すな
感謝して
業をはけめ
人に親切に

朝夕合掌して心に念じ
口に唱へよ

心身改善
臼井靈気療法
肇祖
臼井甕男

Shōfuku no hihō
Mambyō no reiyaku
Kyō dake wa

Ikaruna
Shimpai suna
Kansha shite
Gyō o hakeme
Hito ni shinsetsu ni

Asayū gasshō shite kokoro ni nenji
Kuchi ni tonae yo

Shinshin kaizen
Usui Reiki Ryōhō
Chōso
Usui Mikao

Die geheime Kunst, Segen/Glück einzuladen, die spirituelle/seelische Medizin für viel Krankheiten:

 

Nur für heute…
… ärgere Dich nicht.
… sorge Dich nicht.
… sei dankbar für alle Segnungen.
… verdiene Dein Brot ehrlich.
… sei liebevoll zu allen Lebewesen.

Jeden Morgen und Abend sitze in der Gebetshaltung und wiederhole  diese Worte laut und in Deinem Herzen

 

Zur Verbesserung von Geist und Körper.
Usui Reiki Ryōhō
Der Gründer
Usui Mikao

 Quelle: Wikipedia.de

 

Usui-Sensei Quelle: Wikipedia
Usui-Sensei
Quelle: Wikipedia

Kurzer geschichtlicher Überblick

Als “Begründer” des Reiki Ryoho gilt Dr. Mikao Usui.
Außer seinem Geburts- und Sterbedatum ist über ihn allerdings wenig bis nichts bekannt.
Das meiste, was wir “wissen” basiert auf den Aussagen der Reiki-Meisterin Hawayo Takata, die (nach ihren Aussagen) in den 1930ger Jahren Reiki kennenlernte. Doch zu diesem Zeitpunkt war Usui bereits verstorben, so dass ihre Aussagen (nur) auf Hörensagen beruhen (können).

Hayashi-Sensei Quelle: Wikipedia
Hayashi-Sensei
Quelle: Wikipedia

Über die Entstehung seines Reiki-Systems gibt es wenig (schriftliches), das uns überliefert ist. Vor allen Dingen auch aus seiner eigenen Hand.
Der Legende nach soll Usui-Sensei während einer 21-tägigen Fastenmeditation auf einem Berg ein Erleuchtungs-Erlebnis gehabt haben, in dem ihm auch das Wissen um Reiki zuteil geworden sein soll.
Den ersten, den Mikao Usui als Reiki-Lehrer einweihte, war der Reserveoffizier Chujiru Hayashi.
Er war es auch, der das erste Mal eine Nicht-Japanerin in das Usui-Reiki-System einweihte:
Die Hawaiianerin Hawayo Takata.
Durch Hawayo Takata wurde Reiki dann weiter über die Grenzen Japans hinaus in die ganze Welt verbreitet.
Eine der von ihr eingeweihten Lehrerinnen war die Amerikanerin Mary McFadyen durch die Reiki nach Deutschland und damit nach Europa kam.

Kurzer Exkurs: Energetisches/Geistiges Heilen
Viele Mythen und Meinungen ranken sich um diesen Begriff, doch hat dieser weder etwas mit Geistern zu tun,  noch mit einer besonderen “Heiligkeit” oder “Erleuchtung”.
Ich stand diesem Begiff und dieser Art der Heilmethode lange Zeit selbst sehr kritisch gegenüber, weil es mir zu “Eso”, zu “Abgehoben” klang.
Mittlerweile habe ich mein Verständnis ein wenig erweitern können.
Unter diesem Begriff verstehe (und lebe) ich heute eine Heilmethode, bei der Menschen versuchen, mit der Hilfe ihres eigenen und des “göttlichen Geistes”, die Energien im Körper eines anderen Menschen zu harmonisieren, sie zu aktivieren oder zu lenken, unterbrochene Energieflüsse wieder herzustellen usw.
Als Reiki-Praktizierende stelle ich mich als Kanal zur Verfügung, durch die Heilung mit Hilfe der universellen Lebenskraft gesehen kann.
Mit der Gabe von Reiki versuche ich grob gesagt im Prinzip nichts anderes, als die ganzheitliche Heilung des Menschen zu fördern und anzuregen, und ihn oder sie z.B.  bei der Aktivierung der eigenen, innewohnenden Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Wie wirkt Reiki?
Über die Frage wie (und warum) Reiki wirkt, gibt es eine Reihe ganz verschiedener Theorien, was mich zu der etwas laxen Aussage bringt: “Nix Genaues weiss man nicht”.

In der japanischen wie auch der chinesischen oder auch ayuvedischen Medizin werden die Gründe von Krankheiten, Disharmonien, Imbalancen, Unwohlsein usw. darauf zurück geführt, dass dem Körper Lebensenergie/-kraft fehlt, oder dass es dieser nicht möglich ist, frei durch den Körper zu fließen, weil z.B. Blockierungen oder Unterbrechungen entsprechender Bahnen im Körper vorhanden sind.
Eine der Theorien ist z.B. dass der Körper durch die Gabe von Reiki dazu “angeregt” wird, seinen Energiefluss wieder zu korrigieren, bzw. dass ihm dabei geholfen wird, vorhandene Blockaden in seinem Körper aufzulösen, unterbrochene Energiebahnen wieder herzustellen o.ä., so dass er wieder in einen Zustand der Balance zurückfinden kann.

Reiki und Heilsversprechen
Wovor mir persönlich immer das große Gruseln kommt ist, wenn ich Heilsversprechen verschiedenster Art lese.
Völlig davon abgesehen, dass diese strafbar sind, empfinde ich dies als unverantwortlich gegenüber den Menschen, die Hilfe suchen und sich ggf. in verzweifelten und ausweglosen Situationen befinden.
Reiki als Heilmethode ist ein System, dass m.E. darauf ausgerichtet ist, die Selbstheilungskräfte eines Menschen zu aktivieren und damit die Genesung zu unterstützen.
Das bedeutet, dass es im Prinzip immer die/der PatientIn (egal ob menschlich, tierisch, pflanzlich, anderweltlich oder welcher Art auch immer) selbst ist, der /die sich im Grunde heilt.
Meine Aufgabe als Reiki-Praktizierende ist es, auszugleichen, zu unterstützen,  zu aktivieren… Je nachdem, was grade im “Energie-Haushalt” des/der Hilfesuchenden nötig ist.

Aus diesem Grunde halt ich persönlich das Reiki Rhyoho für eine exzellente Ergänzung zu anderen Therapie-Methoden, die vielerlei positive Eigenschaften mit sich bringt.

Möglichkeiten und Unmöglichkeiten
Reiki kann meiner persönlichen Meinung nach weder schwere Krankheiten (von heute auf morgen) “wegzaubern”, noch abgetrennte Gliedmaßen wieder anwachsen lassen oder erneuern.
Und ich persönlich bin jedem Bereicht von “Wunderheilung” (egal ob sie auf Reiki zurück zu führen ist, oder auf eine andere Heilmethode) gegenüber SEHR skeptisch.
Ich bin dafür einfach zu kopf-gesteuert. 😉

Die positiven Wirkungen, die ich im Laufe der Jahre sowohl als Reiki-Empfangende auch als -Gebende erleben durfte, sind allerdings dennoch sehr vielfältig.
Daher einfach mal ein paar Beispiele.
Auf der physischen Ebene:

  • Stresslevelsenkung und dadurch Verbesserung und Förderung der Entspannung(sfähigkeit)
  • Schmerzreduzierung (z.B. bei Kopf- oder Rückenschmerz)
  • Anregung der Vitalkräfte
  • Senkung von Blutdruck und Puls
  • Senkung der Atemfrequenz
  • Beruhigung des Vegetativen Nervensystems

Andere Bereiche, die durch Reiki (positiv) beeinflusst werden können, sind die emotionale, mentale und spirituelle Ebene.
Wie z.B.:

  • Reduzierung von Ängsten und Zweifeln
  • Veränderung der Gedanken(welt)
  • Gefühl der stärkeren Verbindung zum Göttlichen
  • Verstärkung der feinstofflichen Wahrnehmung

Wissenschaftliche Nachweisbarkeit der Wirkung von Reiki
Ein Thema, das gern von vielen Reiki-Praktizierenden verdrängt wird, ist das der wissenschaftlichen Nachweisbarkeit der Wirkung von Reiki.
Ich selbst finde es wichtig, auch die Frage zu beleuchten, in wieweit es überhaupt medizinische Nachweise über die (versprochenen) Heilwirkungen gibt.
Diese (selbstkritische) Selbstbetrachtung und Hinterfragung, hat für mich sehr viel mit Authenzität zu tun, und mit Ehrlichkeit gegenüber sich selbst UND den Menschen, die hilfesuchend zu einem kommen.

Reiki ist eine Heilmethode, der sehr viele positive Dinge „nachgesagt“ werden. Und mit der man tatsächlich auch viele wunderbare Dinge erreichen kann.
Doch manches mutet meiner persönlichen Meinung auch etwas phantastisch an… Aber ich bin, wie gesagt, halt auch ein wenig Verstand-gesteuert und stelle manche Dinge einfach in Frage.
Und wenn dann von „Wunderheilungen“ durch Reiki z.B. bei bösartigen Krebserkrankungen im Endstandium berichtet wird, und daraus dann unseriöse Heilsversprechungen erwachsen…
Erlaube ich mir einfach, Fragen zu stellen und kritisch zu sein.

Doch wie schaut es jetzt aus?
Nach Aussage von Wikipedia (ich hab bisher noch nicht die Zeit gefunden, die Aussage zu überprüfen) gibt es mittlerweile einige Studien, zur Wirksamkeit von Reiki auf die Heilung von Krankheiten.
Das Problem scheint dabei jedoch zu sein, dass sich bei diesen viele unterschiedliche und widersprüchliche Ergebnisse finden und ein Beleg für eine tatsächliche Wirksamkeit (bisher!) nicht gefunden wurde.
Placebo-Studien sollen z.B. keinen (signifikanten) Unterschied darin ergeben haben, ob eine Behandlung durch einen Reiki-Praktiziernden oder einen Schauspieler erfolgte.
Doch wie gesagt, dies sind (bisher von mir noch nicht weiter verfolgte und überprüfte) Informationen der Wikipedia.

Es sei dennoch wie es sei.-Auch wenn es bisher keine eindeutigen Studien gibt:
Die Erfahrungen der meisten überzeugten Reiki-Praktizierenden (auch die meinen) sprechen jedoch andere Sprachen.

Ob diese nun auf einem “Placebo-Effekt” basieren oder nicht, spielt für mich persönlich nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Wichtig ist, dass es dem betroffenen Menschen hilft, und wir als Reiki-Praktizierende, auch offen (und selbstkritisch!) mit der Geschichte, den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten dieser wunderbaren Methode umgehen. – Zumindest meiner Meinung nach.
Denn unsere eigene Authenzität spielt eine vielfach unterschätze Rolle.

In diesem Sinne.
LG
Siat

 

 

 

 

Womb Blessing-Ein Erfahrungsbericht von Siat

Es ist schon ein Weilchen her, als ich auf die Einladung von Miranda Gray zum weltweiten Womb Blessing gestoßen bin.
Wenn ich ehrlich bin, dann war meine erste Reaktion darauf eher eine ablehnende Haltung.
Über diesen (z.T. sehr über-) kritischen Charakterzug von mir stolpere ich sehr häufig.-Im Großen und Ganzen ist kritisches Denken äußerst wichtig, weil es mir hilft, die Füße auf dem Boden zu lassen. Aber es kann einen auch den Zugang zu (wertvollen) Erfahrungen verbauen.
Aber das ist wohl ein etwas anderes Thema.

Was ist das Womb Blessing?

© Miranda Gray

“The Womb Blessing returns our female nature back to its sacredness and awakens and restores our female energies”
– Miranda Gray ( Worldwide Womb Blessing
-An Invitation
)

Das Womb Blessing (die Gebärmutter-/ oder Schoß-Segnung) wurde von Miranda Gray entwickelt, und dient, sehr verkürzt dargestellt, zum einen dazu, die eigene Gebärmutter, unseren eigenen Schoß, und unsere Weiblichkeit zu heilen, zu heiligen und Frauen damit zu verbinden, und verbindet uns zum anderen auch mit der Göttin/ dem Göttlich-Weiblichen.
Außerdem dient sie dazu, den Segen des Göttlich-Weiblichen im jeweiligen Land, in dem die teilnehmende Frau sich befindet, hineinfließen zu lassen und zu verankern, und so die Energie der Göttin auf der ganzen Welt zu erwecken und fließen zu lassen.

Es ist ein Geschenk der Heilung für die Frauen (aber auch Männer) dieser Erde, das kostenslost von Miranda 5x im Jahr zu bestimmten Zeiten gegeben wird,  und das unsere Verbindung zur Göttin/dem Göttlich-Weiblichen, zur Erde aber auch zum Mond in unserem Inneren stärken soll,  mit dem Frau durch ihren Zyklus eng verbunden ist.

Ein Laternenpfahl nach dem anderen
Kennt Ihr das, wenn Ihr das Gefühl habt, dass Euch eine Synchronizität nach der anderen begegnet?
Oder Ihr das Gefühl habt, dass nicht mehr mit einem Zaun-, sondern mit einem Laternenpfahl gewunken wird?

In den vergangenen Wochen seit Jahresanfang erging es mir zumindest so.
Es kamen wieder Themen auf den Tisch, die ich dachte abgeschlossen zu haben, wobei mir bewusst wurde, sie schlicht von mir verdrängt worden waren, und stark mit “Weiblichkeit” und “(weiblicher) Spiritualität” zusammenhängen.
Doch es scheint heuer einfach die Zeit dazu zu sein, sich damit auseinander zu setzen.
Just in dem Augenblick, als ich aktiv diese Entscheidung traf…
Wurde meine Aufmerksamkeit wieder auf das Womb Blessing gerichtet.
Trotz aller Bedenken, und nach dem Austausch mit anderen Frauen, entschied ich mich jetzt doch dazu, meinem Bauchgefühl nachzugeben und das “Abenteuer” einzugehen.

Vorbereitungen und Plan-Ergänzungen
Um ein am Womb Blessing teilzunehmen, muss man sich dafür anmelden, seinen Wohnort angeben und eine Uhrzeit auswählen, zu der man (in etwa) die Segnung und Einweihung erhalten  möchte.
Da dieses erste Womb Blessing in diesem Jahr vergangenen Samstag war, habe ich mich für 13 Uhr entschieden.

Nachdem sich in der Woche bis zum Samstag noch einige, sehr intensive Themen öffneten, bei denen aber das endlich loslassen Können im Vordergrund stand, entschied ich mich dazu, die Gelegenheit des Tages noch für ein kleine Ritual zum Loslassen zu nutzen.
Irgendwie stimmte für mich alles für dieses Vorhaben:
Imbolc-Vollmond, das Womb Blessing, das zum Thema auch die Erneuerung hatte und dann auch noch die Mondfinsternis.

Der Tag begann nach einer etwas anstrengenden Nacht einfach wundervoll.
Wir hatten strahlend blauen Himmel, und die Sonne leuchtete kraftvoll vom Himmel.
Ich riss erst mal alle Fenster auf, und ließ die kalte, klare Luft durch die Wohnung ziehen, während ich meinen „Ritualplatz“ schon mal mit einem kleinen Altar und den Dingen, die ich für mein anschließendes Lösungsritual benötigte, vorbereitete.

Als es auf meinen Termin zuging, hab ich mir Zeit für eine intensive Reinigung von Körper, Geist und Seele (mit Räucherung (Luft), entzündeten Kampfer (Feuer) und Dusche (Wasser und Erde (Salz-Honig-Peeling)) genommen.
Nachdem ich mich dann anschließend dem Anlass entsprechend fertig gemacht und gekleidet hatte, hab ich mich dann zurück gezogen.

© Siat

Nachdem ich Kerzen und Räucherwerk angezündet hatte, setzte ich mich im Schneidersitz hin, und hab mich eingestimmt.
Auch wenn ich mich auf das Womb Blessing freute, so musste ich dann doch feststellen, dass ich anfangs etwas Probleme damit hatte, mich zu öffnen, und „ruhig“ zu werden.
Da war wieder die Innere Zensorin, die versuchte, mich mit den verschiedensten Kommentaren abzulenken…
Es dauerte ein Weilchen, bis das Plappermäulchen aufhörte.
Doch als ich endlich Ruhe fand, und mich öffnen konnte…
War es eine wundervolle, tiefgehende und tatsächlich heilende Erfahrung, die mich tief bewegt und berührt hat, und einiges wieder ins Fließen brachte.

Nach der Abschluß-Meditation schloß ich dann mein Loslass-Ritual an.
In den vergangenen Tagen hatte ich alles aufgeschrieben, was mir in den Sinn kam, und das “Scham”, “Angst” und “Schuld” zum Thema hatte. Nachdem ich die Göttin, und meine Begleiter gerufen hatte, übergab ich schließlich die Zettel dem Feuer.
Als von diesen nur noch Asche überblieb (die zum nächsten Schwarzmond verstreut werden wird), verweilte ich noch eine Weile in einer Mediation, bevor ich mich bedankte und dann langsam

© Siat

wieder in den Alltag zurück kehrte.

Meine Erfahrung
Nach den anfänglichen “Schwierigkeiten”, mich auf die Meditation und auf die Energien einzulassen, wurde das Womb Blessing (und auch mein darauf folgendes Ritual) zu einem wundervollen, sehr intensiven und berührenden Erlebnis.
Ich hatte erst überlegt, die Meditationen aufzunehmen und dann abzuspielen, aber ich bin (dieses Mal?) davon abgekommen.
Im Vorfeld hatte ich vorbereitende und abschließende Meditation (“Der Gebärmutter-Baum” und “Segen-Teilen”) schon ein paar Tage praktiziert, was mit einem sehr wundervollen, warmen und sehr zentrierenden Gefühl verbunden war.
Ich hatte eigentlich kaum gedacht, dass sich da im Erleben und Wahrnehmen soviel “ändern” würde.
Doch das tat es. Es wurde alles deutlich intensiver, wärmer…
Zeitweilig wurde ich von meinen Gefühlen, darunter viel verdrängter Schmerz, ganz schön überrumpelt, und es sind mir ganz schön die Tränen geflossen… Aber es war tat gut. Es war… befreiend… Und ja. Heilend und ausbalancierend.

Ich habe nach langer Zeit das Gefühl, wirklich in meiner Mitte zu sein. Wirklich in Balance zu sein.
Es ist komisch… Zumal ich eigentlich schon das Gefühl hatte, im Gleichgewicht zu sein… Aber… Es ist irgendwie anders.
Und da ist dies unglaubliche, friedliche Stille in mir…
Diese Stille, Klarheit, aber auch Tiefe eines Sees in mondheller Nacht.
Und ein In-mir-Ruhen, In-mir-Verwurzeltsein das so unglaublich intensiv, klar und befreiend ist…

Ich kann nur sagen, dass es für mich eine wundervolle Erfahrung ist. <3
Und wenn eine andere Frau oder ein Mann fragt, ob sie oder er diesen Weg gehen sollte…
Ich kann nur ermutigen und sagen, dass es mir gut getan hat, dieses “Abenteuer” (auch zu mir selbst!) eingegangen zu sein, und ich bestimmt auch an den folgenden Blessings teilnehmen werde.
Ich freue mich und bin schon etwas gespannt dadrauf, was für Erfahrungen ich noch weiterhin machen darf, und wohin mich mein Weg noch bringen wird <3

Siat


Weitere Informationen zum Thema Womb Blessing und zu Miranda Gray:
The world wide Womb Blessing (auch in deutscher Sprache)
The Womb Blessing Attunement
Miranda Gray

Vasant Panchami, Sarasvati Ma und der Frühlingsbeginn

Ja, auch Indien (vor allen Dingen der Norden), und damit das Sanatana Dharma, kennt Frühlingsfeste.

Dazu gehören neben dem (Magha) Gupta-Navratri die Festivitäten zu Vasant Panchmi, und einige Tage später das bunte Fest der Farben, Holi.
Über Navratri, die neun Heiligen Nächte der Großen Göttin, habe ich bereits eine kleine Artikelreihe geschrieben, die Ihr HIER findet.
Heute möchte ich Euch vor allen Dingen, das Sarasvati-Puja vorstellen.

Name und Zeitpunkt
Vasant/Basant = Frühling
Panchami = 5. Tag nach Neumond
In diesem Jahr fiel dieser Tag auf den

Vasant- oder Basant-Panchami ist ein Fest, das, wie sein Name bereits sagt, am 5. Tag nach Neumond im Frühlingsmonat Magha (Januar/Februar des gregorianischen Kalenders) gefeiert wird.
Es ist das etwas „kleinere“ der beiden Frühlingsfeste, zu denen noch das Holi-Fest gehört.
Während Holi praktisch den Höhepunkt des (/der) Frühling(sfestivitäten) darstellt, so läutet Vasant Panchami die Zeit des Frühlings ein, in der die Vorbereitungen für die Festivitäten zu Holi langsam getroffen werden.
In manchen Teilen Indiens wird allerdings auch schon mit einigen diesbezüglichen Ritualen die segensreiche Zeit von Holi eingeläutet, in dem Priester z.B. mit gefärbten Wasser oder Pulver die Verehrer der Göttin Sarasvati besprengen.

Andere Namen: Shri Panchami, Sarasvati Jayanti, Sarasvati-Puja

 

Die Göttin Sarasvati-Eine Kurzvorstellung
Sarasvati Ma ist die Göttin der Weisheit, des Wissens, des Lernens, aber auch der Künste, der Poesie und Literatur, der Musik und des Gesanges, der Schrift und der Sprache.

Sie ist diejenige, die uns Menschen mit dem Reichtum von Weisheit und Erkenntnis segnet, und uns die Kreativität schenkt, mit der wir uns in Kunst, Musik und Poesie Ausdruck verleihen können.
Sie ist die Weiße Göttin, die auf einem weißen Schwan (Hamsa) reitet, der ebenso ein Symbol der Erkenntnis der Höchsten Wahrheit und/oder Realität, der Unterscheidung von „Gut“ und „Böse“, als auch des vollkommenen Wissens ist.
Neben dem Schwan ist häufig auch der Pfau Ihr Begleiter, der Stolz, Arroganz und die Einbildung auf die eigene äußere Schönheit symbolisiert, die durch Erkenntnis der wahren Natur der Dinge (=Brahman) überwunden werden.
Ihre Farbe ist das Weiß, das sowohl Reinheit, als auch Vollkommenheit (der Weisheit und des Wissens) und die vollkommene Erkenntnis und Realisation des Brahman (dh. ganz grob und kurz gesagt: der unveränderlichen, transzendenten, unendlichen und immanenten Realität, die der Ursprung aller Dinge und allen Seins ist).
Sarasvati Ma wird häufig vierarmig dargestellt, wobei Sie in zwei Händen die Vina (ein indisches Musikinstrument) und in den anderen beiden ein Buch (=Veden, linke untere Hand) und eine Mala (Gebetskette, rechte obere Hand) hält.
In den meisten Darstellungen von Ihr wird Sie neben oder in einem Gewässer dargestellt, was zum einen aus Ihrer Verbindung mit Ihrem Heiligen Fluss, der Ihren Namen trägt, zu erklären ist, zum anderen auch daraus, dass Sarasvati Ma auch eine Göttin der Fruchtbarkeit und der Fülle ist.
Sie ist Shakti von Brahma, dem Gott der Schöpfung, und gilt als „Mutter der Veden“.

Eine Form von Ihr ist Maha-Sarasvati (Höchste/Große Sarasvati), die achtarmig dargestellt wird und als eine der Formen Maha-Devis (der Großen Göttin) in Ihrer Drei-Gestalt (Tri-Murti) Maha-Kali, Maha-Lakshmi und Maha-Sarasvati gilt.
Sarasvati Jayanti und Sarasvati-Puja
An Vasant Panchami feiern wir den Geburtstag der Göttin.

Da Weiß als Lieblingsfarbe der Göttin betrachtet wird, werden Ihr vor allen Dinge in dieser Farbe dargebracht: Weiße Kleidung/Stoffe, weiße Blumen sowie Speisen und Getränke in weißer Farbe.
Aber auch Dinge in gelber Farbe (vor allem Blumen) werden Ihr dargebracht, da sie im Zusammenhang mit der Senf- und der Ringelblumenblüte stehen, die zu dieser Zeit in Teilen Indiens (v.a. Nordindien) in voller Pracht zu sehen ist und die Ankunft des Frühlings verkünden.

An diesem Tag finden im ganzen Land sowohl Zuhause als auch öffentlich große Feierlichkeiten statt.
Vor allen Dingen StudentInnen, SchülerInnen, Personen in Lehr-oder Ausbildungsberufen, aber auch Poeten, Schriftsteller, Sänger, Musiker, Wissenschaftler usw. ehren die Göttin an diesem Tag, und viele Schulen und Universitäten organisieren zu dieser Zeit eine Puja (ein Ritual).

Vasant Panchami und Sarasvati Jayanti gelten als besonders wichtige und segensreiche Zeit, um Kinder rituell auf die Schulzeit und auf das Lernen vorzubereiten, bzw. in einem Ritual den Segen der Göttin für den Beginn der Schulzeit, für Studium, Prüfungen usw. zu erbitten.
Akshar-Abhyasam oder Vidya-Arambham/Prasana ist das wohl bekannteste Ritual von Vasant Panchami, in dem Kinder das Schreiben ihres ersten Buchstabens gelehrt wird, und das ihren Eintritt in das Schulkinder-Alter markiert.
Traditionen
Sarasvati Jayanti ist voll von (regional) unterschiedlichen Traditionen und Bräuchen.
Gemein sind jedoch die Pujas, in denen die Göttin angerufen und verehrt wird.
Dabei finden sich auf dem Altar meistens auch Schulbücher, Musikinstrumente, Schreib- oder Künstlergeräte, oder auch Konto-Bücher usw., die während der Puja gesegnet werden.
Es ist ebenso üblich, an diesem Tag weder zu Lernen noch zu Lehren.

In manchen Teilen Indiens gehört das Drachen-Steigen-Lassen dazu, das mit viel Freude und Enthusiasmus sowohl von Männern als auch Frauen zelebriert wird.
Viele Menschen tragen an diesem Tag vorzugsweise weiße oder gelbe Kleidung die mit den Farben des Frühlings korrespondiert.

In manchen Teilen Indiens wird am Abend von Vasant Panchami (oder auch erst am Abend des dritten Tages) das Bildnis Sarasvatis verabschiedet, in dem es fließendem Wasser übergeben wird (z.B. Bengalen).

© Siat

(Neu)Heidentum und Rechtsextremismus von Siat

Hallo zusammen,

heute möchte ich aus aktuellem Anlass ein paar Gedanken zum Thema (Neu)Heidentum und Rechtsextremismus teilen.

Wer bisher nicht mitkommen haben sollte, was der letzten Tage so los gewesen ist, der möge sich den Artikel der Nornirs Ætt „Nazi-Druide“ „Burgos“ alias „Hasspredix“ und die „Heidenszene“ , sowie die Nachrichten HIER, HIER, HIER und HIER durchlesen J .

Burghard B. alias „Burgos von Buchonia I.“, der sich als „keltischer Druide“ und „Neffe des Merlin“ ausgibt (und laut eigener Aussage eigentlich über 2.500 Jahre alt ist), war schon längere Zeit auf Grund seiner rassistischen, menschenverachtenden, diskriminierenden und zur Gewalt aufrufenden Äußerungen aufgefallen und bekannt.
Sowohl außerhalb, als auch innerhalb des Internets sind seine Kontakte sehr weitläufig, und gehen sowohl weit in die rechte, aber auch weit in unsere heidnische „Szene“ hinein, die sich, bedauerlicher Weise, oft genug noch immer nicht von derlei Gestalten distanzieren, und klare Positionen beziehen.

Nichts Neues unter der Sonne
Dabei ist das „Problem“, das „wir Heiden“ mit Nazis und Rechtsextremismus nun faktisch einmal haben, nichts Neues.
Als ich vor gut 15 Jahren die Möglichkeiten und die Weiten des Internets entdeckte und in den Kontakt mit der heidnischen Szene kam, wurde mir erst mal langsam bewusst, wie „kompliziert“ sich das Geflecht „(Neu)Heidentum“ und „Rechtsextremismus“ darstellt.
Durch den Missbrauch, den das Heidentum durch die Nazis vor allem in den 30ger und 40ger Jahren hier in Deutschland massiv ausgesetzt war, und der sich bis in unsere heute Zeit durchzieht, wurde nicht nur dem germanischen, sondern dem Heidentum im Gesamten, ein großer Schaden zugefügt, der weder wegdiskutierbar noch unübersehbar ist.

Von der Gesinnung her äußerst fragwürdige Gestalten wie der selbsternannte Nazi-Druide gibt es (bedauerlicher Weise) in unserer, eh schon von bunten Zeitgenossen wimmelnden, „Szene“, genügend.
Ich denke da beispielsweise an Geza v. N., dem ich „damals“ in verschiedenen Foren (u.a. Wurzelwerk und unserem Mutterforum Paganforum) begegnete (und der, trotz ausgesprochenem Hausverbots immer wieder versucht, sich Mitgliedschaft in unserem Forum zu verschaffen!), und der heute aktiv in der AfD mitmischt, und natürlich auch weiter seine fragwürdigen Ansichten in seinen Machwerken (=Büchern) veröffentlicht.

Das Problem, das „wir“ mit rechten, rassistischen und völkischen Ideologien haben, ist also schon etliche Jahr(zehnt)e alt und bekannt.
Das bedauerliche, problematische und ärgerlicher ist aber, das viele von „uns“ das gar nicht wirklich als „Problem“ wahr(zu)nehmen (scheinen), und/oder diese ganze „unschöne“ Thematik lieber ignorieren und unter den Teppich kehren!
Frei dem Motto:
„Was ich nicht sehe, das gibt es nicht!“ – „Was gehen mich die Probleme anderer (Heiden) an?“

Vom Kuschelkurs und dem Weggucken
Ich gehe völlig konform mit Martin M., der in seinem Artikel „“Nazi-Druide“ „Burgos“ alias „Hasspredix“ und die „Heidenszene“ schreibt:

„Vielleicht noch ärgerlicher ist andererseits, dass längst nicht alle auf „unserer“ Seite (also Heiden, die keine Nazis sind) klare Position gegen Rechtsextremisten wie „Burgos“ beziehen, und damit Nazis und Rassisten leichtfertig die Deutungshoheit über das, was die Öffentlichkeit über Heiden zu sehen bekommt, überlassen.
Sehr ärgerlich ist, dass nicht-rassistische Heiden mit dem mutmaßlichen Terroristen und schon damals als solchem erkennbaren völkischen Hetzer kuschelten.“

Es spiegelt meine Erfahrung und Beobachtung wieder, dass sich heute noch viel zu wenig (Neu) Heiden deutlich gegen Rechtsextremismus, gegen Fremdenhass, gegen Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien abgrenzen.
Sich nicht klar zu positionieren ist AUCH eine Positionierung, die denjenigen zu einer „Deutungshoheit“ verhilft, die am lautesten brüllen und dadurch auffallen.
Ironischer Weise wird sich dann allerdings darüber beschwert, wenn das (Neu)Heidentum gleich Rechtsextremismus dargestellt wird.

Mir begegnet immer wieder die Aussage in heidnischen Kreisen: „Man sollte alle Meinungen anhören. Und die Gelegenheit nutzen, Aufklärung zu betreiben.“
Ganz ehrlich? – Hassreden, Aufruf zu Gewalttaten gegen Andersdenkende und –gläubige, Diskriminierung…
Das sind meiner Ansicht nach keine Meinungen, sondern Statements, bei denen das Diskutieren so sinnvoll ist, wie das Reden mit einer Mauer!
Ich betrachte das als vollkommene Zeit- und Energie-Verschwendung, solchen Menschen, ihren Plattitüden und Parolen eine Platz zu bieten.

Aber so einfach, wie es klingt, finde ich es trotzdem nicht.
Was die einen oder anderen vielleicht als etwas fragwürdig erachten könn(t)en ist, dass ich trotz allem allerdings der Ansicht bin, dass wir Raum für Vorurteile und Ängste schaffen sollten.
Der Grund ist folgende Beobachtung:
Wenn ich an die letzte Zeit zurück denke, in der die Pegida und Parteien wie die AfD stark geworden und unglaublichen Zulauf bekommen haben, dann halte ich ein Verhalten, das unsere Politiker und Medien fast durchweg an den Tag gelegt haben, für grundweg falsch:
Die (wenn vielleicht auch z.T. absichtlich geschürten) Ängste, Vorurteile, Sorgen und Befürchtungen der Bevölkerung einfach nur abzutun, und jeden, der sie äußert einfach mal pauschal als rechtsradikal, rassistisch, fremdenfeindlich, oder auch nur „dumm“, „ungebildet“ usw. abzukanzeln, statt sich die Zeit zu nehmen, und den Aufwand (JA! Das ist einer!) zu betreiben, sich ernsthaft mit den Menschen, und das was sie bewegt, auseinander zu setzen!

Was ich in unserer Politik und in unseren Medien beobachte, ist eine Unwilligkeit, sich mit unbequemen Fragen und Problemen auseinander zu setzen, und schnelle und einfache Lösungen und Antworten finden zu wollen, und diese zu bevorzugen, statt ehrlich zu sein und dazu zu stehen, das es durchaus Probleme gibt und geben kann, das Dinge ihre Zeit brauchen und es die schnellen Antworten, die vermeintlich „alternative Parteien“ anzubieten scheinen, nicht gibt.

Unsere Welt ist komplex!-Und genauso komplex können (und müssen!) daher auch nur die Antworten sei!
Und je komplexer etwas ist, desto mehr Zeit benötigt das Ganze.
Und ich denke, dass es unter anderem dieses „nicht ernst Nehmen“, dieses Verlachen und „Abkanzeln“ ist, was „uns“ früher oder später einfach um die Ohren fliegen MUSS!
Die Wahlen, die uns dieses Jahr bevorstehen, werden es vermutlich zeigen.
Menschen, die sich nicht ernst genommen fühlen, suchen sich jemanden, der ihnen zuhört, der sie unterstützt und der ihnen (ggf.) (einfache) Lösungen bietet.
Das ist ein psychologischer Fakt, den unsere Politik und auch unsere Medien in den letzten Monaten und Jahren schlicht zu ignorieren scheinen, und damit, meines Erachtens, wichtige Chancen verpassen, den Entwicklungen entgegen zu wirken und sie zu beeinflussen.

Weil ich der Meinung bin, das man, wenn man bei den Menschen etwas erreichen möchte, diesen auch das Gefühl geben muss, das man ihnen zuhört und das man sie ernst nimmt, versuche ich in der Tat den sehr schmalen Grat mit unserem Forum zu gehen, rigoros gegen Hass- und Hetzreden, Gewaltverherrlichung und –aufrufen, u.ä. vorzugehen, aber noch soweit „offen“ zu sein, dass noch kritische Auseinandersetzung und Diskussion möglich ist.
Bedauerlicher Weise scheint auch der Wille zu kritischer Auseinandersetzung und Diskussion in den letzten Monaten und Jahren immer weiter abzunehmen, und einer „Friss (meine Meinung) -oder stirb!“-Mentalität Platz zu machen.

Ich finde Diskurs, Auseinandersetzungen und Diskussionen ein unglaublich wichtiges Mittel, um Aufklärung zu betreiben, und um den derzeitigen Entwicklungen entgegen zu treten.
Sich passiv in eine Ecke zu verkriechen, die Augen zu verschließen vor den offensichtlichen Problemen, die wir überall in der Gesellschaft haben, und zu hoffen, das alles schon gut ausgehen wird, spielt den „Feinden“ von Freiheit, Vielfalt, Demokratie und Rechtsstaat mehr in die Hände, als sich den Diskussionen und Problemen zu stellen.

Falsch verstandene Offenheit
Ich bin ein Fan von Offenheit.
Doch offen zu sein für Diskussion, für kritische Auseinandersetzungen mit unserem Staat(sgebilde), mit unserer Politik und unserer Gesellschaft, für Diskurs und (gerne auch heiße) Diskussionen bedeutet jedoch lange nicht, dass man keine Grenzen ziehen kann, darf, soll oder gar muss! Im Gegenteil!
Offenheit für solche Dinge bringt die Verantwortung mit sich, ganz klar Position zu beziehen, ganz klare Grenzen zu zeihen und auch „STOP!-Bis hierher und nicht weiter, Freundchen!“ zu sagen.

Ich halte das, was in den letzten Jahren innerhalb des Heidentums oft zu beobachten war und ist, für eine falsch verstandene oder praktizierte Offenheit, weil oft genug eben keine klaren Grenzen gezogen worden sind.
Wie z.B. beim Nazi-Druiden „Burgos“, der bei der, von Heiden organisierten, Kundgebung und Versammlung in Fritzlar dabei war, und geduldet wurde.
Oder Literatur-Empfehlungen an Suchende und/oder Interessierte, deren Autoren dem rechten, völkischen und/oder rassistischen Spektrum zugeneigt sind oder diesem angehören (z.B. wenn es um Runen geht, die Bücher eines Gezas v.N.).
Das sind Dinge, wo meines Erachtens klare Positionierungen wichtig und notwendig sind.
D.h., dass man bei Demonstrationen, wie in Fritzlar, solche Gestalten wie Burghard B. z.B. des Platzes verweist, oder dafür sorgt, das der Hintergrund von Autoren klar dargelegt wird usw. .

Wenn WIR uns nicht klar positionieren, keine ganz klaren Grenzen setzen und klar machen, wer „zu uns“ gehört, und wer nicht, überlassen wir es Gestalten wie Geza v.N. oder Burghard B. wie wir von Nicht-Heiden wahrgenommen werden.
Wer, wenn nicht WIR, hat in der Macht, das Bild des (Neu)Heidentums in Deutschland zu gestalten?

Problematische Berichterstattung
Das Bild des (Neu) Heidentums in Deutschland scheint sich in den letzten Jahren leider nicht wesentlich geändert zu haben.
Hört Normalbürger den Begriff „Heide“, wird die Denke meist immer noch automatisch in eine (oder mehrere) der (sehr stark vereinfacht) vier möglichen (Haupt-)Richtungen gelenkt:

  1. „Ah! Du bist also ungläubig!“
  2. „Mit Nazis will ich gar nichts zu tun haben!
  3. „Schau an! Ich auch!
  4. „Aha… Davon hab ich noch nie was gehört.“

Was mittlerweile hinzukommt, ist eine äußerst fragwürdige Differenzierung zwischen „Neuheidentum/Neopaganismus“ (wahlweise auch ein anderes „neo“/„neu“, wie in den letzten Tagen „Neu“-/„Neo“-Druide) und „Heidentum“.
Wobei sich da leicht getan und argumentiert wird, das „Neu“/“Neo“heiden diejenige sind, die dem rechten Spektrum zuzurechnen seien, und dagegen die (im Großen und Ganzen „unpolitischen“) Heiden abzugrenzen seien.

Diese, in meinen Augen unhaltbare, Differenzierung halte ich deshalb für problematisch, weil unser heutiges Heidentum nur „neu“ (= „neo“) sein KANN.
Die meisten Neuheiden praktizieren heute ein Heidentum, das unserer heutigen Zeit Rechnung trägt und diesem angepasst ist.
Darüber hinaus ist es einfach auch ein Fakt, dass die neuheidnischen Pfade, die sich auf vorchristliche Kulte und/oder Religionen beziehen, in den aller wenigsten Fällen in einer ununterbrochenen Linie überliefert, und uns ihre Worte und Praktiken vollständig erhalten worden wären!
Dh. das was „wir“ rekonstruieren können, muss auch mit Dingen unserer eigenen Mutmaßungen, Schlussfolgerungen und/oder Kreativität gefüllt werden, weil es niemanden gibt, den wir dazu befragen können. Aber das bedeutet eben, dass es nicht mehr dem entspricht, was „unsere“ Altvorderen praktiziert haben, und somit eine Neuschöpfung unserer Zeit ist!
Ich betrachte jeden, der anderes behauptet mit äußerster Skepsis, und ich kann nur jeden/r andere/n ans Herz legen desgleichen ebenso zu tun!

Davon vollkommen abgesehen muss bei solchen Überlegungen auch berücksichtigt werden, dass es heidnische Ausrichtungen bzw. Wege gibt, die sich erst in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten entwickelt haben, bzw. die erst von (inspirierten) Menschen ins Leben gerufen wurden.
Dazu gehört zum Beispiel Wicca oder die gesamte Bandbreite der Göttinnenspiritualität.
Fakt ist, auch wenn es da Heiden und Heidinnen gibt, die mir da heftig wiedersprechen werden, dass diese Pfade nicht uuuuuuuuuurrurururururalt sind, und bis in die Steinzeit in ganz genau DIESER Weise zurückverfolgbar sind! Sie sind in DIESER Zeit geboren worden und haben sich in DIESER Zeit entwickelt.
Sie sind faktisch und in wahrsten Sinne des Wortes, neu!

Im Prinzip bedeutet die Schlussfolgerung, das alles, was sich „Neuheidentum“/“Neopaganismus“ (oder ähnliches) nennt, sei gleichzusetzen mit Rechtsextremismus, rechten Terror usw., diejenigen in eine Rechte Ecke zu stellen, deren gewählter, spiritueller Pfad erst sich erst in „unserer Zeit“ entwickelt hat.

Ich weiß nicht, ob dies Organisationen wie der Amadeu-Antonio-Stiftung, die verantwortlich für die Seite „Netzt gegen Nazis“ ist, und die derlei fragwürdige Definitionen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bewusst ist, oder ob sie diese Tatsache einfach nur zu Gunsten eines bequemen Feindbildes ignorieren.

Doch das Problematische an der Berichterstattung ist eben nicht nur das, was durch fragwürdige Definitionen aus der Linken Szene kursiert, sondern eben, wie bereits geschrieben, natürlich auch das Bild, was „wir“ durch unsere (Nicht)Positionierung in diesen Fragen liefern.
Wollen wir das Bild und die „Beurteilung“ dessen, wer und was „wir“ Heiden sind ändern, dann führt kein Weg daran vorbei, AKTIV zu werden, ganz klare Position zu beziehen, und uns auch der Öffentlichkeit zu stellen, in Diskurs und in die Diskussion zu gehen.
Genauso wichtig ist es aber auch, das wir uns, unseren Umgang mit Nazis, rechtsextremistischen und völkischen Ideologien, Rassismus, Fremdenhass usw. hinterfragen, und in unseren Reihen aufzuräumen.

Gute Beispiele für klare und konsequente Linien geben da Nornirs Ætt, Celtoi e.V., aber auch der Eldaring e.V. und der VfgH (Verein für germanisches Heidentum), und auch wir werden im PanPagan weiter unsere Linie gegen Rechts, gegen Hass und Gewalt vertreten.

 

In diesem Sinne
liebe Grüße
Siat