Kemetische Tempel in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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      Kemetische Tempel in Deutschland, Österreich und der Schweiz

      Hallo Heidinnen und Heiden!

      Ich stelle meine Frage an Merienptah hier mal in einem eigenen Thread, um den anderen nicht zu strapazieren und weil ich finde, dieses Thema ist einen eigenen Thread wert.



      Welche kemetischen Götter haben denn einen Schrein in deutschen Städten?

      Rein theoretisch eigentlich alle... Also es gibt einige größere Tempel, in denen immer eine sogenannte Triade als Hausherren Verehrung findet, meistens eine Gruppe aus Mutter-, Vater-, Kindgott.Hier ums Eck im Tempel zum Beispiel die Triade aus Amun-Ra, Mut und Chons.

      Zusätzlich zu den Hausherren werden in den Tempeln aber auch sogenannte "Gastgötter" in eigenen Schreinen verehrt.Gibt auch zu den größeren Tempeln zugehörige Kapellen für Einzelgötter, aber die werden nur bei bestimmten Festen betrieben und nicht wie die großen Tempel rund um die Uhr. Durch die Gastgötterschreine und die kleinen Einzelkapellen ist die Gesamtheit der Götter ziemlich umfassend vertreten. Und gibt's keinen festen Schrein für einen Gastgott (also sozusagen sein eigenes Zimmer im Haus), gibt's zusätzlich zu diesen noch freie Gastgötterschreine (Gästezimmer), die ganz nach Bedarf der einen oder anderen Gottheit zur Verfügung gestellt werden können.

      Somit hat rein theoretisch jeder Gott einen Schrein


      Hallo Merienptah,vielen Dank für Deine Antwort, das klingt wirklich aufregend.

      Ist es zu indiskret, wenn ich nach der Form der Tempel informiere? Handelt es sich tatsächlich um kleine, den alten kemetischen Tempeln nachempfundenen Schreine, die dann bei einem der PriesterInnen im Garten stehen, oder sind es eher kleinere Schreine (Naos? Cella?), in denen die Götterbilder hausen und die selbst wiederum in einem Zimmer bei den PriesterInnen im Haus stehen?

      Und zu den Opfern von Aussenstehenden: Da gibt es doch sicherlich genügend rituelle Regeln und auch Vorzüge der einzelnen Gottheiten. Ich nehme an, es ist dem Tempelpersonal lieber, wenn man erst einmal Kontakt zu ihnen aufnimmt, ehe man irgendwelche Opferpakete an den Tempel schickt, die dann vermutlich Opfergaben enthalten, die gar nicht in Frage kommen für die Gottheit. Vermutlich läuft es dann eher so ab, dass ein Verehrer den Tempel kontaktiert und die PriesterInnen bittet, für ihn zu diesem oder jenem Anlass den Göttern ein Opfer darzubringen, das dann von dem Verehrer finanziert wird? ... ich nehme auch an, dass das bisher noch nicht wirklich oft vorgekommen ist, also dass ein Otto-Normal-Artjom plötzlich virtuell bei euch anklopft und euren Göttern opfern möchte?

      Tut mir leid, wenn ich mit meinen Fragen etwas pragmatisch, bürokratisch oder gar weltfremd wirke. So ist Artjom nun einmal :rolleyes2: .

      LG
      Artjom
      Hallo Artjom,

      ich meine mich erinnern zu können dass ich dazu hier irgendwo schonmal was geschrieben hatte, aber frag mich mal wo.
      Wenn ich mich recht erinner findest du dazu was hier: Was genau ist Kemet?
      Bin mir aber nicht ganz sicher. Is schon was her... :scratch:

      Artjom schrieb:

      Ist es zu indiskret, wenn ich nach der Form der Tempel informiere? Handelt es sich tatsächlich um kleine, den alten kemetischen Tempeln nachempfundenen Schreine, die dann bei einem der PriesterInnen im Garten stehen, oder sind es eher kleinere Schreine (Naos? Cella?), in denen die Götterbilder hausen und die selbst wiederum in einem Zimmer bei den PriesterInnen im Haus stehen?

      Ich werd mal versuchen kurz drauf zu antworten.

      Also die richtigen Tempel sind tatsächlich "relativ große" Gebäude, eher noch Gebäudekomplexe, was dem enormen Platzbedarf geschuldet ist, den der Kult und der allgemeine Tempelbetrieb erfordert. Zum Tempel gehören ja auch Lagerräume, Archive, Werkstätten, Gärten, ne Küche und ne Schule für die Schreiber und Priester.
      Meistens liegen sie auf nem größeren von ner recht hohen Mauer umgebenen und uneinsehbaren Grundstück, sind freistehend und von einigen Nebengebäuden umgeben.

      Im Inneren kommen sie dem alten Vorbild aber ziemlich nah und folgen dem üblichen Raumplan, wie man ihn auch bei jedem alten Tempel in Ägypten vorfindet, wenn auch auf ein unauffälliges Maß geschrumpft. Also das Allerheiligste (der zentrale Kultraum) mit dem Götterschrein hat hier im Tempel in etwa ne Raumgröße von viereinhalb auf bissl mehr als zweieinhalb Meter. Da drin steht an der Rückwand der Naos, etwa einen Meter breit, einen Meter tief und zwei Meter hoch, der das Götterbild beherbergt und vor ihm der Opfertisch. Vorm Allerheiligsten liegen noch zwei etwas größere Räume, die dem Opfersaal und dem Erscheinungssal der alten Tempel entsprechen und davor steht man schon im Hof. Hinterm Allerheiligsten liegen rechts und links von nem kleinen Flur noch ein Büro, die Küche, die Toiletten, der Schulraum und ein Archiv. Das Ganze ist also nicht sooo groß.
      Von außen sind die Tempel nicht als das zu erkennen was sie sind. Also der Tempel hier war ganz früher mal eine Reparaturwerkstatt für landwirtschaftliche Fahrzeuge und wurde dann für seinen jetzigen Zweck umgebaut. Die Kulträume "passten" perfekt in den ehemaligen Werkstattbereich und die hinteren Räume sind heute noch genauso wie damals.
      Sieht auch heute von außen noch wie ein normales Gebäude in nem Gewerbe-oder Industriepark aus. (vielleicht mit nem etwas gepflegteren Garten *lol*)

      Ich würd zur Erklärung zu gern einfach mal den Grundriß von einem unserer Tempel herzeigen, damit man sich besser vorstellen kann wie das aussieht, aber leider geht das nicht... *schulterzuck*
      Irgendwie hab ich immer das Gefühl ich beschreib das nicht richtig, das klingt manchmal so als wären das noch genauso Riesenbauten wie in alter Zeit, was sie aber nicht sind.
      Außerdem sinds ja auch nicht so viele *g*

      Die den Tempeln zugehörigen Kapellen sind tatsächlich nur kleine einräumige Gebäude, in etwa so groß wie ein Gartenhaus oder ne Garage, eher noch etwas kleiner, die meist tatsächlich im Garten von nem Priester stehen. Also eher unaufregend. Die werden auch nur an ganz bestimmten Festtagen "benutzt" und bleiben das übrige Jahr über verschlossen.

      Die Gastgötterschreine in den Tempeln sind tatsächlich relativ kleine, verschließbare Kästen aus Holz, etwa 40x40x80 cm (BxTxH) die auf "Beistelltischen" stehen und dann das jeweilige Kultbild des Gastgottes beherbergen. Die werden zu bestimmten Festtagen in den Vorraum des Allerheiligsten gestellt, damit die Gastgötter am Ritual teilnehmen können. Die übrige Zeit stehen sie verschlossen in Nebenräumen der Tempel.

      Artjom schrieb:

      Ich nehme an, es ist dem Tempelpersonal lieber, wenn man erst einmal Kontakt zu ihnen aufnimmt, ehe man irgendwelche Opferpakete an den Tempel schickt, die dann vermutlich Opfergaben enthalten, die gar nicht in Frage kommen für die Gottheit. Vermutlich läuft es dann eher so ab, dass ein Verehrer den Tempel kontaktiert und die PriesterInnen bittet, für ihn zu diesem oder jenem Anlass den Göttern ein Opfer darzubringen, das dann von dem Verehrer finanziert wird? ... ich nehme auch an, dass das bisher noch nicht wirklich oft vorgekommen ist, also dass ein Otto-Normal-Artjom plötzlich virtuell bei euch anklopft und euren Göttern opfern möchte?

      Ja, damit könntest du durchaus Recht haben. Ein Otto-Normal-Artjom klopft relativ selten bei uns an und möchte den Göttern opfern. Aber es ist durchaus schon mal vorgekommen.
      Kannst hier ja Siat mal fragen, ich glaube wenn ich mich recht erinnere, dass sie auch schonmal was im Tempel hat opfern lassen. ;)

      Irgendwelche Opferpakete an die Tempel zu schicken macht ohne vorherige Absprache relativ wenig Sinn.
      Wenn du allerdings einen ganz bestimmten Gegenstand opfern willst, der dir wichtig ist und den du unbedingt der Gottheit zum Geschenk machen willst, dann setz dich mit einem unserer Priester in Verbindung und dann wird sich dafür sicher auch ein Weg finden.
      Willst du aber eine Opfergabe darbringen die in ihrer Form der im normalen Tagesritual üblichen Opfergabe entspricht, machts eher Sinn dafür einen Priester zu beauftragen dieses Opfer für dich durchzuführen und ihm das dann einfach zu vergüten. Der macht das dann im Rahmen des täglichen Opferzyklus für dich. Das machen auch ganz viele Kemeten so.

      Ich hoffe ich konnte dir deine Fragen zufriedenstellend beantworten.

      LG Meri
      "Das ist die Seuche dieser Zeit,
      Verrückte führen Blinde"


      King Lear, W. Shakespeare 1606

      Klingt ehrlich gesagt sehr interessant. Kemet scheint im allgemeinen eine der organisierteren heidnischen Strömungen zu sein. Muss mich da glaub ich mal ein wenig einlesen..habs bisher immer etwas ignoriert weil die ägyptische Götterwelt irgendwie nie so richtig meins war (schon aus rein mythologischer sicht hats nie wirklich gefunkt).

      Danke Meri für deine Ausführungen.
      ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ
      Bitte bitte, nix zu danken. Wenns Fragen gibt, antworte ich gerne, soweit es mir möglich ist.

      wolfpack-alpha schrieb:

      Klingt ehrlich gesagt sehr interessant. Kemet scheint im allgemeinen eine der organisierteren heidnischen Strömungen zu sein.

      Naja, wir hatten ja auch ne Menge Zeit das zu lernen ;)
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      Hinweisschilder??? :panik7:

      Bei allen Göttern... Auf gar keinen Fall!!!! :stop2: :stop2: :stop2:

      Und wofür überhaupt??? Die Priester, die in ihnen ihren Dienst tun wissen bescheid, manch Bekannter oder Verwandter von denen auch und für den Rest der Welt sind diese Gebäude eh völlig uninteressant, es darf sie ja außer den Priestern sowieso niemand betreten. Die Tempel sind von außen nicht als solche erkennbar und das ist durchaus so gewollt.
      "Das ist die Seuche dieser Zeit,
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      King Lear, W. Shakespeare 1606

      Hallo @Merienptah, vielen Dank für deine umfassende Erörterung über eure Tempel und die Möglichkeiten, euren Göttern zu opfern. Ich finde das wirklich faszinierend und freue mich riesig für euch, dass ihr eure kemetischen Kulte ungestört und wie ich vermute anhand der Überlieferung ohne großes Rätselraten ausüben könnt. Wie ich schon häufiger schrieb, habe ich nichts gegen kultische Regeln, ich finde, sie geben doch zumindest etwas Struktur und man weiß was man zu tun hat (im Kult). (Und nein: ich halte Heiden, die alles aus dem Bauch heraus machen, deshalb nicht für schlechte Heiden...)

      @wolfpack-alpha: Die gute Organisation des Kemetismus, und übrigens auch des griechischen und römischen Heidentums, ist mitunter ja auch der Fülle an Überlieferungen geschuldet. Für Germanen, Slawen und Kelten weist die Überlieferung ja leider viele Lücken auf, doch zumindest in Hinblick auf die Ausübung der alten Rituale. Es herrscht natürlich bei vielen Heiden die eher christlich-evangelische Vorstellung, dass innerer Glaube viel wichtiger ist als das äußerliche Ritual. Ich möchte jetzt nicht behaupten, die Heiden hätten nicht geglaubt, aber von dem, was ich von Römern und Griechen gelesen habe, war ihnen die korrekte Ausübung der Rituale eben schon wichtig, um die Götter nicht zu verärgern. Warum sollen ausgerechnet die Germanen und Kelten und Slawen, die ja noch sehr viel mehr den Launen der Natur ausgesetzt waren als die in relativ modernen Städten lebenden Griechen und Römer, nicht auch gedacht haben, dass sie die Götter, die über der Natur walteten, durch genauestens überlieferte Opfer zu besänftigen hätten? Ist ja auch ganz egal, ich möchte ja auch keinem etwas vorschreiben und es ist doch schön, wenn Menschen für ihre persönliche Spiritualität die alten Götter heranziehen. Ich persönlich teile eher die Religionsauffassung der mediterranen Völker.

      @Agnosco: Die heiligen Pferde der Germanen durften - nach Tacitus - ja auch nur die Priester berühren oder reiten, ebenso wie das weiße Pferd des Swantevit auf Rügen, dessen Tempel ja auch nur vom Priester betreten werden dürfte - und dieser durfte nicht einmal darin atmen. Viele Heiden sehen in dieser Strenge eher eine Verfälschung durch römische und christliche Autoren, weil es nicht zu ihrem Bild eines vollkommen freien Heidentums passt... Vielleicht sind es ja auch Verfälschungen, wer weiß, nur die Überlieferungen der Griechen und Römer und eben auch Kemeten zeigen doch abermals, dass es ja durchaus Tabus und Regeln gab. Diese haben ja auch eine heiligende Wirkung.
      Jep, Kemet hat schon paar Jährchen auf dem Buckel, stimmt. Und große Steintempel neigen dazu länger zu stehen als andere.

      Mich persönlich erinnert es zu sehr an das organisierte christentum, und damit hab ich auch nicht viel am hut, bin eher "freifliegender christ"....(ich hoff meri haut mich nicht für den vergleich^^)

      Seltsam, wenns ums spirituelle geht kann ich mit fixen Ritualen gar nicht, aber woanders sind sie wichtig <.< psychologie ist komisch.

      Eine Frage hätt ich noch...berufsbedingt. Du schreibst dass nur die Priester die Tempel betreten dürfen, soweit klar....aber wie schauts aus mit Handwerkern und co? Habts da selber leute oder wie läuft das? Bei uns ist es zb oft so dass zb Telefonkabel von Gebäude zu Gebäude gehen, und die Worte "Zutritt verweigert" viel stress und kosten bedeuten. Darum die Frage ;)
      ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ
      Keine Sorge, so schnell hau ich nicht.
      Auch wenn wir mit dem Christentum nicht wirklich viel zu tun haben, trifft der Vergleich wenn mans nur auf die Organisation bezieht schon zu.

      Also die Tempel haben keinen Telefonanschluß... *g* Brauchen sie auch nicht.
      Was Klempner, Elektriker o.ä. angeht, haben wir die in den eigenen Reihen. Unsere Priester haben auch ganz normale Berufe gelernt und die setzen wir dann auch ein wenns nötig ist.
      Strom- und Wasserzähler sind z.Bsp. in nem Nebengebäude, damits beim Ablesen mim Versorger keine Schwierigkeiten gibt.
      Im Großen und Ganzen läßt sich dieses Zugangsregelung leichter umsetzen als man glaubt.

      Gab allerdings auch schon Ausnahmesituationen in denen die Regel dann notgedrungn aufgehoben werden musste.
      Es gab beispielsweise Einbrüche, da hat die Polizei dann die Räumlichkeiten betreten, oder hier in Ddorf vor ein paar Jahren bei dem großen Sturmschaden hat auch die Feuerwehr Zutritt bekommen. Allerdings haben die nur gesehen was sie unbedingt sehen mussten, und ich glaub nicht dass die so recht verstanden was sie da wirklich gesehen haben...
      Danach wurden diese Bereiche gereinigt und neu geweiht.
      Das machen wir heute ganz genauso wie auch in alten Zeiten, schließlich haben da ja auch Bautrupps die geweihten Bereiche betreten um Reparaturen, Umbauten oder Dekorationsarbeiten auszuführen sofern solche fachkräfte nicht ausschließlich aus der Priesterschaft rekrutiert werden konnten.
      Das sind aber wie gesagt absolute Ausnahmefälle. Im Normalfall darf eben kein Außenstehender die Tempel betreten.

      Da absolut niemand hierzulande mit einem "ägyptischen Tempel" rechnet, erkennt ihn auch kaum einer, selbst wenn er mitten drin steht.
      Wirkt auf Außenstehende wohl eher wie ein Verwaltungsgebäude mit ner relativ ausgefallenen Privatsammlung an "ägyptischem Kitsch" in einigen Räumen. ;)
      Man darf nicht vergessen dass über 2/3 der Räumlichkeiten mit dem Kult gar nichts zu tun haben. Das sind Büros, Archive und Lager, Schulraum, Wirtschaftsräume und ne Werkstatt, und die sehen eben genau so aus wie solche Räume eben aussehen.

      Ich weiß ja nicht wirklich wie ihr euch so das Aussehen von einem unserer Tempel vorstellt, aber ich glaub so langsam dass die Wirklichkeit etwas weniger spektakulär aussieht als ihr denkt ...
      Auf jeden Fall ist ein Tempel von heute optisch nicht mit einem von damals zu vergleichen. Definitiv nicht....
      "Das ist die Seuche dieser Zeit,
      Verrückte führen Blinde"


      King Lear, W. Shakespeare 1606

      Merienptah schrieb:

      Ich weiß ja nicht wirklich wie ihr euch so das Aussehen von einem unserer Tempel vorstellt, aber ich glaub so langsam dass die Wirklichkeit etwas weniger spektakulär aussieht als ihr denkt ...
      Auf jeden Fall ist ein Tempel von heute optisch nicht mit einem von damals zu vergleichen. Definitiv nicht....


      Letztendlich müssen die Tempel ja den Göttern gefallen :)

      Schulraum? Ihr unterrichtet dort auch?