Kraftorte-alt und neu

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      Ich versuche mal zu sortieren, denn ich werde aus euren Antworten nicht schlau, sorry.

      der Nachtfalke wrote:

      @'Wetterleuchten
      nun ja, für mich schon, kann für Dich aber anders aussehen.
      So ist für mich auch die Küste an der Ostsee so ein Ort, an dem ich mich der Natur besonders verbunden fühle.
      Jedoch, alles wird zugebaut, da fehlt dann etwas.

      Schwer zu beschreiben. :(


      Ich nehme an, das war die Antwort auf meine Frage: "was für Plätze?".
      Also Plätze, mit dene du dich mit der Natur verbunden fühlst? Das ist gleichbedeutend damit, dass es für dich Kraftplätze sind? Soweit kann ich das nachvollziehen.
      Und Plätze, an denen du "Energie fließen fühlst, die aber menschengemacht sind, bspw. ein frisch gemähtes Feld, sind auch -für dich und jeden der ähnlich fühlt, Kraftplätze?
      Aber warum braucht man sowas um ein Heiligtum dort zu errichten? Welche Bedeutung hat das für das Heiligtum?

      Und in Kirchen kann negative Energie von Jahrhunderten drinstecken, aber in einem alten Thingplatz odereiner Keltenschanze nicht?

      Und @ Morag, ich erkläre kurz nochmal was ich meinte.
      Ja, ich kenne das auch, dass bestimmte Orte auf mich eine anziehende oder belebende oder beruhigende oder beklemmende Wirkung haben. Manche können mir auch die Haare zu Berge stellen. Das muss nicht negativ sein, es ist einfach besonders tief beeindruckend. Und ich denke, das ist von mehreren Faktoren abhängig, u.a. sowohl meiner, als auch der Tagesform des Ortes, dem Wetter z.B., ob mich ein Ort besonders anspricht, wie offen ich für Stimmungen bin usw.
      Nach diesen Kriterien wüsste ich jetzt z.B. nicht, ob Carnac ein Kraftort ist. Er hat die Kraft, jährlich Hunderttausende Besucher anzuziehen und in diesen Besucherströmen werden eine Menge "Energien", Abgase, Genervtheiten und sonstige ermüdendende Dinge frei. :confused: Aber ich war in den Sommerferien mal dort. Vielleicht ist es an einem stillen, verhangenen Wintermorgen ganz anders.

      Aber ich weiß immer noch nicht, was d e n Kraftplatz ausmachen soll.
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

      "Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass nicht mal mehr Nazis Nazis sein wollen." Philip Meinhold
      hm..was DEN Kraftplatz ausmacht..kann ich so gar nicht sagen..ich denke, das Set und Setting muss auch passend sein..lass mich nochmal drüber denken
      Ich bin was ich war
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      ich werde was ich bin

      https://daspuppenkontor.wordpress.com/
      Momentito NF.....nach meinem Denken hat das hat sehr wohl was mit den Besuchern zu tun, als dass jede Tat, die man tut, jeder Schritt, jede Handlung Wellen schlägt, und Rückstände dalässt.

      Dessen sollte man sich gewahr sein...seine Gedanken unter Kontrolle halten, denn auch schon Gedanken sind Energie.

      Ist jedenfalls meine "personal Gnosis" (ich mag das Wort auch mittlerweile)
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      Was hat nix mit Besuchern zu tun, Nachtfalke, und was ist deine eigene Erfahrung? Wobei?
      Von was sprichst du? Und auf was in meiner Antwort an dich beziehst du dich?

      Und meine obige Frage: "Aber warum braucht man sowas (den "Kraftplatz") um ein Heiligtum zu errichten?Welche Bedeutung hat das für das Heiligtum?" hast du auch noch nicht beantwortet.
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

      "Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass nicht mal mehr Nazis Nazis sein wollen." Philip Meinhold
      fengshui-verband.eu/

      Es gibt unendlich viele Möglichkeiten woran ich festmachen kann ob der Ort um den es geht ein guter ? ein schlechter? ein Ort der Kraft, oder welche Qualität ein Ort besitzt. Ich möchte darufhinweisen, dass die sogemeinten Kraftorte nicht unbedingt als Wohnorte geeignet sind.

      Feng Shui enthält auch mehrere Ideen wie ein Ort beschaffen sein soll. Für einen Ort auf dem ein Heiligtum stehen soll wären für mich unter vielen anderen Punkten die folgenden wichtig.
      Für wen soll das Heiligtum erreichbar sein?
      Welche Menschen möchte ich dort an dem Ort versammelt sehen ?
      Möchte ich, dass sich dort überhaupt Menschen versammeln ? oder reicht es wenn sich ein paar Hansel um den geheiligten !!! Ort bemühen.

      Ah und da sehe ich doch schon was auch spannend ist einen Ort heiligen indem ich dort zum Beispiel weihevolle Gesänge singe oder etwas opfere, etwas räuchere und so ganz nebenbei fällt mir das mit dem Sonntag oder den Feiertag heiligen ein.

      Dann gehören auch ganz banale Dinge dazu wenn ich ein Heiligtum baue brauche ich in unmittelbarer Nähe Wasser / ( heute auch Strom ) die Möglichkeit Abwässer zu entsorgen also eine Kanalisation, wenn möglich einen Strasse ( Infrastruktur ) Oder eben keine Strasse wenn es sich um ein WaldWiesenWildnisHeiligtum handeln soll.
      Wie würde ich nun einen solchen Ort erkennenwollen? naja ich bin ein bisschen altmodisch ich tät mich mit demjeneigen Geistwesen oder Götterwesen unterhalten nennt man auch beten !oder mal räuchern und dann mich auf das Thema *ichsuche einen Ort Dich Wesen zu ehren einen Ort an dem Dich auch mal mehr als eine Person ehren kann in vielfältiger Weise* einstimmen auf alle mir möglichen Weisen, zum Beispiel alles lesen was ich finde oder mir Sendungen im Fernsehen und Rundfunk anhören, Vorträge anhören oder mich mit ganz vielen Menschen unterhalten was die über das Wesen denken, wie sie empfinden und was sie wollen würden.
      Eben alles was grade bei dem GöttInnen Verein stattfindet. Suchen und dann findet sich Ort Zeit und Gelegenheit. ( Das ist so meine Erfahrung )

      Ja und wenn ich dann eine Idee davon habe und die von anderen Menschen in ähnlicher Weise bestätigt finde dann schaue ich mir den Platz evt in real an mit den ganzen Informationen den mir Feng Shui liefert / möglicherweise frage ich einen Geomanten oder einen Radioniker oder einen anderen Menschen der sich auch mit Plätzen beschäftigt.... es kann ja auch sein, dass ich von einem Platz träume oder mir einen Platz erträume / visualisiere dann muss ich den Platz nur noch finden.

      Vor längerer Zeit hatte ich so ein inneres Bild von einem Platz, das Bild ist noch in mir, es war aber in diesem Fall kein Platz für ein Heiligtum, sondern ein Platz für einige zum Leben und für viele zum Lernen / erzählen / da sein / bis jetzt habe ich den Platz noch nicht gefunden.

      Vielleicht gibt es ihn auch nicht in dieser Welt und ist nur die Idee aus einer Paralellwelt.

      Ich täte mich eher nicht auf mich alleine oder mein Gefühl verlassen, wenn es sich um ein wichtiges Vorhaben handelt, würd ich immer auch den Verstand und viele Menschen beteiligen an der Wahl eines GUTEN Platzes für viele sollen auch viele beteiligt sein finde ich.

      lg fee
      >nunNUN(°>

      Post was edited 1 time, last by “fee” ().

      Kann es sein, dass hier auch ein wenig die Begriffe durcheinander geraten?

      Meiner Auffassung nach verbergen sich hinter der im Eingangsposting zitierten Aussage, dass es möglicherweise schwierig sei, heute einen geeigneten (Kraft)Ort für ein Heiligtum zu finden drei Möglichkeiten:

      Der sogenannte Kraftplatz, wobei mir immer noch nicht so ganz klar ist, was jeder einzelne darunter versteht.
      Orte an denen ich "starke Kräfte" spüre (sowohl kulturelle wie natürliche) sind jetzt nicht unbedingt geeignet für jeden Zweck.
      Oder nicht mehr geeignet. Beispiel: ein "geheimnisvolles" Hochmoor, tief im Grindwald mag sehr geeignet sein um mit entsprechenden Göttern in Kontakt zu kommen, eine private spirituelle Zwiesprache zu halten. Als traditioneller Opferplatz für eine große Gemeinschaft kommt heutzutage sowas nicht mehr in Frage. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass unseren germanischen Vorfahren das gemeinschaftliche Ritual direkt am Moor vielleicht auch eher fremd war, vielleicht hat sich da auch nur eine halbe Hand voll besonders Qualifizierter direkt hingewagt. Heutzutage sind die Prioritäten bei so einzigartigen Orten ja eher so, dass sie im Interesse der Allgemeinheit, des Naturschutzes usw. eher nicht ohne weiteres zugänglich sind.

      Dann gäbe es den heiligen Raum, also ein definierter Raum - das kann ein Gebäude, ein abgegrenzter Bezirk, eine natürliche Lichtung, ein durch einhaseln oder Kreisritual oder was auch immer eingehegtes Stück Boden sein - der einem bestimmten rituellen oder spirituellen Zweck gewidmet ist, kurzfristig oder für einen längeren Zeitraum.

      Und was mir noch so in den Sinn kam, wäre Anknüpfen an frühere Traditionen. Da gibt es hier ein interessantes Beispiel: bretagne-tip.de/informationen/paimpont-wald-broceliande.htm
      oder auch da: asentr.eu/o_pesch.html

      Und wie auch beim vielzitierten umwidmen heidnischer Orte durch christliches Brauchtum muss das Anknüpfen an einen "alten", "bewährten" Ort nicht unbedingt die direkte Fortsetzung einer bestimmten eventuell untergangenen, oder gar völlig rätselhaften und unbekannten Tradition, bedeuten.

      Ich denke, es ist vielleicht hilfreich diese verschiedenen Aspekte des Themas auseinanderzuhalten
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

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