Kraftorte-alt und neu

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      Kraftorte-alt und neu

      Hallo zusammen,
      das Thema Kraftorte ist ja eines, das in der heidnischen "Szene" (hmmm... gibt es eigentlich einen besseren Begriff? :sarcastic: ) immer wieder Thema ist.
      Im Thread "Göttinnen-Tempel in Deutschland" kam nun das Thema auch auf, und zwar in dem Kontext, ob man für einen Tempel (heute) überhaupt einen "geeigneten Kraftort" findet und wie.

      Dazu kam dann noch weitere Gedanken vom Nachtfalken

      der Nachtfalke wrote:

      Hhhmm, einen Kraftort erschaffen?
      Nun ja, ich bin da nicht so bewandert, mir sind diese Orte nur begegnet. Oft innerhalb christlicher Kirchen, aber kein Wunder, die haben ja oft die heidnischen Stätten genutzt.
      Dann, Thingplätze, oh ja, aber auch nicht alle, der Baum allein macht es eben nicht.
      Dann auf einem keltischen -Wanderweg, da war alles irgendwie angereichert.

      Erschaffen, ob das geht, so mit Gebet oder so?
      Keine Ahnung.

      Und, ganz komisch: mein Balkon, der Ort der Inspiration mitten in der Stadt.
      Kapiere ich zwar nicht, aber ist so.


      Ich möchte nun mal die Fragen allgemein in den Raumstellen.
      Was denkt Ihr, ist eine "Erschaffung" eines neuen Kraftortes möglich? Wenn ja, wie kann das aussehen? Was macht für Euch einen Kraftort überhaupt aus?

      Bin gespannt auf Eure Gedanken. :)
      (Meine folgen gleich noch ;) ).

      LG
      Siat

      P.S.:
      Danke Nachtfalke für das interessante Thema ^^
      Von den Hohen erschaffen
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      ANB´s
      Nur mal eine kurze Antwort:

      Wenn ich einen echten Kraftort antreffe, dann spüre ich das.
      Hat verschiedene Wirkungen.
      Manchmal ist es Gänsehaut, aber nicht negativ. (passiert manchmal auch im Wald so)
      Andere Orte, nun, sie beeindrucken mich auf seltsame Art.
      Als würde ich die alten Geister wahrnehmen. Leider kriege ich da keine Verbindung, schade, aber ich arbeite dran.

      Dann gibt es noch so etwas Ähnliches wie Kraftorte, beeindruckt mich, strahlt aber nicht dasselbe aus.
      Notre Dame etwa, wirklich toll, schon die Größe, aber mehr nicht.

      Dann ein Platz im Wald unter einem Baum, es wirkt.

      Ich weiß, stümperhaft geschrieben, aber ist einfach so.

      Ach so, das war noch nichts zum Schaffen von Kraftorten, da muss ich noch mal nachdenken.

      Kraftorte schaffen

      Können wir es schaffen, wenn wir versammelt sind, jeden beliebigen Ort in einen Kraftort zu verwandeln?
      Christen sagen ja, Glaube kann Berge versetzen, also müsste das möglich sein.
      Nur, wieso gibt es dann Kraftorte, die auf anderen Grundlagen beruhen?
      Wasseradern und so, dann die Energieströme, die wissenschaftlich nicht messbar, aber vorhanden sind.

      Können wir, Kraft des Glaubens, einen solchen Ort erschaffen?

      Ich denke schon, mir ist es in kleinem Maße ja bereits gelungen.
      Welche Kräfte wirken da? Ich habe keine Ahnung, kann man vielleicht auch nicht erklären.
      Ganz klares und grosses fettes JA,- zur Möglichkeit Kraftplätze zu schaffen. Und ich denke das hat nun recht wenig mit Glaube oder so zu tun, sondern mit ziemlich handfesten Angelegenheiten.

      Ob ein Kraftplatz / Ein Platz der Kraft existiert oder nicht ist nichts was sich anhand wissenschaftlichem Einsatz beweisen lässt (lückenlos) oder unbeweisbar ist, aber es gibt doch solche Dinge wie *sich an einem Ort wohlfühlen* oder sich nach einer bestimmten Zeit des Aufenthaltes sich kräftiger zu fühlen oder gestärkt oder gesund usw. und auch jeweils das Gegenteil.

      hier ist mal ein Ansatz der nicht auf meinem Mist gewachsen ist.
      amazon.de/Heilige-Orte-erschaf…+erschaffen+mit+feng+shui

      ich meine ist nicht nur feng shui das heilige Räume schafft oder Kraftplätze entstehen lässt. Auch die ( natürlich !) Anwesenheit von Wesenheiten ( Wesen / Geistern ) befördert die Entstehung von Kraftplätzen, und wie immer kann das auch alles nur NUR Einbildung ( Imagienation) sein.

      Immerhin, finde ich, sollte man die Möglichkeiten Kraftplätze zu schaffen ernsthaft in Betracht ziehen und nicht einfach nur als Hokuspokus ablehnen weil der Ansatz so zu denken ungewohnt ist.
      lg fee
      >nunNUN(°>

      Post was edited 1 time, last by “fee” ().

      Hallöle zusammen,
      ich bin auch der Meinung, das es neben bereits "bestehenden" Kraftplätzen immer auch die Möglichkeit gibt, Kraftplätze neu zu erschaffen.
      Ich nehme zwar schon unterschiedliche... Hmm... wie soll ich sagen... Ursachen (??-Irgendwie der falsche Ausdruck, aber ich find grade keinen besseren) für das "Vorhandensein" oder "Entstehen" eines Kraftortes wahr, aber das macht, für mich, nicht den einen "schlechter" oder "besser" als den anderen.

      Was ich damit meine ist, dass ich schon den Eindruck habe, dass es "natürliche" Kraftplätze gibt ("aufgeladen" z.B. durch Ley-Lines, durch bestimmte, erdmagnetische Punkte oder wie immer man es nennen mag), oder eben z.B. von Menschen gemachte Kraft- und Kultplätze, die durch Jahrhunderte (oder Jahrtausende?) lange Nutzung "aufgeladen" wurden. Sowohl durch die Präsenz der dort verehrten Wesenheiten, als natürlich auch mit der Kraft und der Energie der Gebete, Rituale, Opfer usw. .
      Manchmal empfinde ich die an "natürlichen" Kraftplätzen wahrnehmbaren Energien als "klarer" und "angenehmer", leichter... Und die an "mensch-gemachten" als etwas "schwerer"... Allerdings ist das nicht immer gleich ;) .

      Kraft des Glaubens... Naja, ich denke, wenn man keinen Glauben an das hat, was man tut, dann hat das, was man tut eh recht wenig bestand ;) . Glauben, also nicht nur im religiösen Sinn, spielt daher m.E. sicherlich schon auch eine Rolle.
      Allerdings ein wenig anders, als Du meinst. ;) (*g* Oder ich grade interpretiere, wie Du es meinen könntest. ^^ )
      Die Intention, einen Ort zu schaffen, der "heilig" ist, der Raum für die (Ver-)Ehrung der Götter und Göttinnen bietet, der einen Rückzugs- und Einkehrort (im Sinne der inneren Einkehr) darstellt, an dem man sich dem Göttlichen öffnen kann...
      Das sind sicherlich alles auch Faktoren, die einen Ort "Kraft" geben, ihn "laden" und dann über die Zeit zu einem Ort der Kraft werden lassen.
      Wobei es meiner persönlichen Meinung nach (erst Mal!!!) auch keine Rolle spielt, ob es sich um einen offenen oder geschlossenen Raum, einen Hain oder ähnliches handelt.

      LG
      Siat
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      ANB´s
      Hi all@

      mit handfest meine ich, dass wenn ich einen Kraftplatz erschaffen möchte ich schon nach einem natürlichen *angereicherten* Platz suchen würde,- klar.

      Und woran erinnert mich das? Das erinnert mich an die ganzen Geschichten von Kirchenbauten und dem Anlegen von Klöstern, wo ein Esel ein Bär ein Huhn ein Rindvieh loszieht um in der Wildnis einen *guten Platz * zu finden...

      Das haben die sicher schon von ihren heidnischen Altvorderen übernommen, das wird wohl einen übliche Verfahrensweise gewesen sein. (oder nicht ?) logisch wäre das.

      Angeblich ( war ich net dabei) war es ja auch früher so, dass bevor sich jemand einen Hof oder ein Gehöft geplant hat,- eine Schafherde über das in Frage kommende Gelände getrieben wurde, wo die sich zum Schlafen hingelegt hat die Herde wurde das Haus gebaut...

      Das ist nur ein Aspekt ich denke mal weiter drüber nach. Ob tatsächlich ein Platz neu erschaffen werden muss oder ob nicht tendenziell alle Plätze für etwas *bestimmtes* gut sind?
      Kraftplatz kann unter auch ein völlig neutraler ort mit durchschnittlichen Eigenschaftensein an dem sich mensch wieder zentrieren und zurechtrücken kann ohne eine Ladung etc. ausgleichen zu müssen. ( was ein gesundes Körperenergiesystem automatisch macht und was Energie kostet, hm ^ sowas geht auf die Dauer an die Substanz ein schon angeschlagenes Körperenergiesystem ist weniger belastbar und der Mensch erkrankt an *starken* Stellen evt leichter körperlich.)

      Da fällt mir ein, dass Kraftplatz eine ganze Menge Inhalte haben kann.

      lg fee
      >nunNUN(°>
      Ich denke ja eher, dass das Weidevieh auf das zukünftige Gehöftgelände getrieben wurde, um das roden zu erleichtern ;) Entbuschen durch Vieh füttern sind zwei Fliegen mit einer Klappe und man kommt einfach leichter an die zu fällenden Bäume ran, wenn der Unterbewuchs weggefressen ist. Ist aber nur meine spontane Idee dazu.
      Freilich gibt es trotzdem Quellen dafür, dass geeignete Siedlungs- oder Klosterplätze per "gelenktem Zufall" gefunden wurden. Vom Heiligen Sezny, dem Bekehrer der Bretagne berichtet die Legende, dass er vor der bretonischen Küste einen Hammer aufs Land warf und diesen dann suchen ließ. Gefunden wurde er in einem Büschel Flachspflanzen, was Sezny als positives Zeichen wertete und dort die erste Kirche bauen ließ. Soweit die Legende. (Allerdings ist dieser Sezny insgesamt sehr legendenhaft, er soll z.B. über 120 Jahre gelebt und viele Wunder getätigt haben, der Hammerwurf wirkt sehr heidnisch und insegesamt könnte es sich bei dieser Heiligenfigur durchaus um christliche Überformung alter heidnischer Inhalte handeln)

      Auch das Abbrechen des alten Hofes und Mitnahme der Tür- oder Bettpfosten durch die ersten Islandsiedler deutet in Richtung gelenkter Zufall. Diese Pfosten wurden vor der Küste über Bord geworfen und wo sie antrieben wurde der Platz für den neuen Hof gewählt. Verbunden war das mit umfangreichen Opfern und in den Sagas wird ausdrücklich betont, dass das Opfer ein sehr wichtiger Bestandteil des Rituals war. Wer gut opferte, hatte Glück mit seinem Siedlungsplatz.

      Es scheint also, als ob in beiden Fällen eine Art Gottesurteil angestrebt wurde in Bezug auf die Wahl eines Platzes. Ein Platz, den die gebetene Gottheit für richtig oder geeignet befindet , aus welchen Gründen auch immer, oder "einfach wünscht", aus welchen Gründen auch immer.

      Das muss nicht unbedingt ein "Kraftplatz" (was immer das ist) sein, finde ich. Es ist vielleicht auch einfach ein zu einer bestimmten Zeit und einem bestimmten Vorhaben passender Platz.
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

      "Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass nicht mal mehr Nazis Nazis sein wollen." Philip Meinhold
      Unterschiedliche Plätze haben !? angeblich unterschiedliche Qualitäten,- soweit die Annahme Vermutung oder das was MAN sich so vorstellt.

      der xbeliebige Ort kann wirken oder
      der Mensch stellt sich vor dass der Ort wirkt oder
      der Mensch stellt sch eben genau das Gegenteil vor

      Genau! gut kann ich mir vorstellen wenn ich den Hammerweitwurf übe, dass der Hammer an genau dem allerbesten Gott Innen gefälligsten Ort niederfällt (solange der net auf meinem Zeh landet.)

      Was mir im Umkehrschluss erlaubt immer das Beste aus dem Ort zu machen an dem ich mich gerade aufhalte,- sprich ich kann mein Zu Hause entweder bewusst oder unbewusst in einen Kraftort für mich verwandeln. ( oder jeden beliebigen anderen Ort )

      Was hätte das nun noch mit (vllt dann noch dem rechten!)Glauben zu tun? ( Das mit dem Glauben möchte man mich glauben machen kann das sein )

      Für mich gibt es einen Unterschied zwischen *Glauben* und der Idee sich etwas ganz bewusst vorzustellen und dann alles zu tun das das gewünschte Ergebnis eintreten kann.

      (Was ja auch noch niemand in Frage gestellt hat)

      grüssle fee
      >nunNUN(°>

      der Nachtfalke wrote:

      Können wir es schaffen, wenn wir versammelt sind, jeden beliebigen Ort in einen Kraftort zu verwandeln?


      Unter der Vorraussetzung, dass es diesem einen MonoGott gefällt...wenn net dann net...

      Christen sagen ja, Glaube kann Berge versetzen, also müsste das möglich sein.

      Nur, wieso gibt es dann Kraftorte, die auf anderen Grundlagen beruhen?
      Wasseradern und so, dann die Energieströme, die wissenschaftlich nicht messbar, aber vorhanden sind.

      Das steht so in der Bibel, längst nicht alle, die von sich sagen sie seien Christen sagen *ja so ist das*
      Können wir, Kraft des Glaubens, einen solchen Ort erschaffen?


      ist demnach, nachdem Du die Antwort gegeben hast eine rein rethorische Frage...denk ich...NEIN nicht Kraft des Glaubens sondern Kraft Deiner Bandbreite an Möglichkeiten Dir etwas zu imaginieren (vorzustellen)...Zur Verschleierung der Tatsache, dass ein Christ das ja eigentlich nicht tun soll,- etwas imaginieren (sich willentlich etwas anderes als den willen des Herrn vorzustellen) ( weil es der hingebungsvollen Glaubenshaltung, dass der liebe Gott immer alles richtig macht widerspricht)
      gibt es da in der monochristabramitischen Welt das Wort Glaube,- und um s zu steigern das Wort Vertrauen und jede Menge andere taktisch klug gewählten vielfältig zu füllenden Worthülsen. ( *bumm* das war sprengstoff in der Worthülse Hoffnung)
      Ich denke schon, mir ist es in kleinem Maße ja bereits gelungen.


      Sag ich ja kann jeder, jeder der des Willen ist sein Hirn in eine bestimmte Denkrichtung drehen.
      Welche Kräfte wirken da? Ich habe keine Ahnung, kann man vielleicht auch nicht erklären.

      Ja nix aussergewöhnliches... alles im ganz normalen Bereich *g*

      lg fee
      >nunNUN(°>