Wer nutzt hier Tarotkarten und hat gute Ideen für einen Wiedereinstieg?

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      Ich hab zur Zeit auch wieder die Karten am Wickel. Mache täglich eine 3er-Legung, die Methode hab ich von der fee (*winks in Richtung fee). Ich halte die Karten zunächst für drei Atemzüge an mein Herz, um sie mit meiner Energie zu verbinden, dann mische ich mit der Fragestellung "Was soll ich heute lernen?" Ich versuche, möglichst alles aufzuschreiben. Dazu war ich früher zugegeben immer zu faul, was mir nicht eben weitergeholfen hat. :/

      Ich hab schon ne relativ lange Geschichte mit den Karten, es ist eines dieser Themen, die immer wieder kommen. Hab auch schon ne längere Wanderung von Deck zu Deck zu Deck hinter mir, bis ich vor ein paar Jahren beim Crowley-Thoth hängen geblieben bin. Das ist seither mein Hauptdeck. Ich kaufe mir zwar immer noch auch andere Decks, aber das ist keine Suche nach "meinen" Karten mehr, sondern das sind eher neugierige Ausflüge, nach denen ich wieder "nach Hause" zurück komme. Meine letzten Ausflüge waren das Wild Unknown Tarot und das Fountain Tarot.
      Manchmal sitze ich auch da, und schaue mir ein Deck, das ich schön finde, einfach nur an. ^^

      Zum Crowley-Thoth hat sich mittlerweile ein Stapel Bücher bei mir angesammelt. Am besten hat mir das von Lon Milo DuQuette gefallen, das ist allerdings für Leute, die sich vertieft mit dem Deck beschäftigen wollen: ein dicker schwerer Wälzer, umfangreich, detailliert, viel Hintergrundwissen. Sehr sehr spannend und ich mag seinen Schreibstil.
      Ein mehr praxisbezogenes Deutungsbuch hab ich aufm Handy, hab ich mal versehentlich runtergeladen (ich und meine Wurstfinger ^^) Trifft sich aber gut, wenn ich in der Bahn aufm Weg zur Arbeit noch kurz zu meinen Tageskarten nachlesen will. Das ist das "Handbuch Crowley-Tarot" von Angeles Arrien.
      Lange Zeit hatte ich mich an das Thoth-Deck nicht rangetraut, weil es immer als kompliziert und "nix für Anfänger" beschrieben wurde. Als ich es dann in den Händen hielt, hatte ich einen direkten Draht zu den Karten. Sie sind komplex und vielschichtig, ja - dadurch aber auch endlos faszinierend, weshalb ich das dicke Buch von DuQuette auch so begeistert verschlungen habe. Außerdem sind sie einfach wunderschön. Frieda Harris (die die Karten gemalt hat) hat ganze Arbeit geleistet.

      Zur Zeit überlege ich, mal einen allgemeinen (=nicht auf ein bestimmtes Deck bezogen) Tarotkurs mache, um mich noch mal anders mit den Karten zu befassen und vielleicht wieder neue Impulse zu bekommen.

      (So, und jetzt komm ich endlich dazu, das hier abzuschicken. Sitze bestimmt schon zwei Stunden dran. Bin halt auf Arbeit und werde immer wieder unterbrochen, weil Kunden anrufen und ich dafür bezahlt werde, ans Telefon zu gehen. ^^)