Der blutige Pfad der Ahnen / Sklaverei, Opferkult, Raubbau und Massaker im alten Heidentum

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      Ah, jetzt verstehe ich endlich.

      So wie du einst die europäischen Heiden glorifiziert, sie als naturverbunden und den christlich-mittelalterlichen Kulturen Europas haushoch überlegen gesehen hast, so hast du auch die Indianer mal romantisiert.
      Und so, wie du deinen Frust über die Enttäuschung, dass die Heiden doch keine spirituellen und moralischen Übermenschen waren, hier kund gibst, machst du gleichzeitig das selbe auch mit den Indian Natives.

      Tja. Tut mir leid, das die Einsicht weh tut, dass sie genauso unvollkommen wie die Vertreter andere Ethnien auch sind und genauso rassistisch sein können.

      Ein Tipp für die Zukunft: such nicht weiter nach irgendeiner anderen Gruppe, die du dann nur früher oder später auch wieder enttäuscht bashen wirst. Keine Religion, Kultur oder Ethik macht Menschen besser als andere. (Schon allein deswegen nicht, weil sich jedes jeweilige Konzept missbrauchen lässt und weil viele Ideale aus den falschen Gründen hochgehalten werden.)
      Philosophie = Liebe zur Weisheit. Nicht: Ich gebe die mir gefälligen Bruchstücke der Erkenntnisse antiker Philosophen in eigenen Worten wieder. Sapere aude!
      @Umo und @Wetterleuchten: Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Entschuldigung abermals annehmen würdet. Ich habe euch persönlich nicht beleidigen wollen.


      Umo wrote:

      Man kann also weder die vorchristlichen Kulturen und Epochen in einen Topf werfen, noch geht das, die mit der der christlichen Neuzeit zu vergleichen. (In Spanien des 17. Jahrhunderts herrschte eine andere Kultur, Religion und Ethik als im Schweden des 21. Jahrhunderts.)


      Warum eigentlich nicht? Ich meine in Bezug auf die ländlichen/bäuerlichen Bräuche, die von Volkskundlern beschrieben wurden? Da wird zwar hie und da auch mal ein Kreuz geschlagen, doch vom Charakter her finde ich die doch sehr vergleichbar mit Bräuchen und Ritualen heidnischer Völker. Wo ist denn da dann der Unterschied, denn christlich kann man diese doch nicht nennen. Allerdings ist dies wirklich sehr Off-Topic.

      Maximillian wrote:

      Warum eigentlich nicht? Ich meine in Bezug auf die ländlichen/bäuerlichen Bräuche, die von Volkskundlern beschrieben wurden? Da wird zwar hie und da auch mal ein Kreuz geschlagen, doch vom Charakter her finde ich die doch sehr vergleichbar mit Bräuchen und Ritualen heidnischer Völker. Wo ist denn da dann der Unterschied, denn christlich kann man diese doch nicht nennen. Allerdings ist dies wirklich sehr Off-Topic.


      Warum eigentlich nicht was?
      Mit der Aussage, die du oben von mir zitiert hast, habe ich sagen wollen, das sich die "christliche Neuzeit" über einen großen Zeitraum (mehr als ein halbes Jahrtausend) und über einen großen geografischen Raum (bitte Weltkarten suchen und da nachsehen, in welchen Gegenden der Erde von 1500 bis heute das Christentum vorherrschte) erstreckte.
      Innerhalb dieser beiden Räume gab es gigantische Unterschiede, was moralische Werte, Herrschaftsform, Religionsausübung, Weltverständnis, ect. betraf.

      Was du jetzt ansprichst, sind Bräuche. Die kann man natürlich vergleichen.
      Philosophie = Liebe zur Weisheit. Nicht: Ich gebe die mir gefälligen Bruchstücke der Erkenntnisse antiker Philosophen in eigenen Worten wieder. Sapere aude!
      räusper
      Es ist zwar schon lange her, daß ich Utopia gelesen habe, dennoch erinnere ich mich, daß ich
      Utopia gar nicht so erstrebenswert finde. Für die damalige Zeit mag das Konzept, Förderung und Ausbildung gemäß persönlicher Begabung (nicht nach Herkunft oder Neigung) zuteil werden zu lassen, revolutionär gewesen sein, aber die ansonsten geschilderten Umständ' fand ich einengend und restrikt.

      Grüße aus dem Off-Topic