Ostara/Alban Eilr

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      Recht gesprochen, Waldstreicher!

      Religionshistorie ist wichtig, ist spannend, ist aber auch für mich nicht das Maß aller Dinge. Und wenn es Ostara historisch nichtgab - wer sagt denn, dass es sie auch heute nicht gibt?

      Waldstreicher wrote:

      Aber wenn es sie nicht gibt? Warum spür ich die Göttin dann, wenn sie blütenstreuend übers Land geht?


      Nein, es gibt sie, weil du sie spürst und jeder, der Antennen hat, muss sie spüren. Diese Zeit ist voler göttlicher magischer Energie. Und wenn man dieses Gefühl zulässt, dann ist die Göttin da, als ein Aspekt des Göttlichen, hinter dem sich so viel mehr verbirgt. Warum also nicht auch eine Ostara?

      Waldstreicher wrote:

      Hab mal irgendwo den, augenscheinlich theoretischen Begriff einer den Herbst einleitenden "Westara" gelesen.


      Ja, das muss die Herrin der Zeit mit diesem goldenen Licht sein. Die braucht auch unbedingt einen Namen! Ich nenne sie deshalb Tamfana, in Erinnerung an die alten Marser und ihr tragisches Fest zur Herbst-Tagundnachtgleiche. Gefällt mir auch besser als Mabon oder Herbstblót...

      Ach, freifliegen ist doch schön...!

      Bleibt gesund!
      Raginharti
      Das Gott ist eine Vielheit.
      Es umfasst alles, es verbindet alles und es vereint alles.
      Frühlingssegen dir, Raginharti

      Es ist schön, wenn einem jemand aus der Seele spricht. Ich suche schon lange nach dem Namen der Göttin, die den goldenen Herbst einleitet. Dieses Licht, so wie du schreibst, das auch zu keiner anderen Jahreszeit vorkommt. Der rotgoldene Sonnenuntergang des Jahres. (Wollte aus deinem Beitrag zitieren, bin aber augenscheinlich zu blöd dafür)

      Tamfana ist sicher eine Möglichkeit, auch wenn wir wenig über sie wissen. Meistens findet man Ernte und Erdgottheiten, wenn man sich auf die Suche nach Herbstgöttern begibt...und so verstehe ich auch Tamfana....du nicht? (Die römisch orientierten habens da leichter, da gibts für so gut wie alles eine Gottheit)

      Doch jede Jahreszeit, ja jeder Mond hat dominierende Götter. Aber grade hier, in der Zeit der Waage, habe ich es bis jetzt nicht geschafft, den Namen einer Göttin zu finden, die dieses Gefühl für mich wirklich trifft.

      Die korrespondierenden Elemente sind: Ausgleich, Harmonie, Schönheit, Ästhetik, der goldene Schnitt, die reife Liebe, fliegende Kupferblätter im Herbstwind, alles durchdringendes Sonnengold, doch Luft, nicht Feuer...

      Ist es Frigg? die Herbstform Brigids? Eine Göttin der goldenen Ära wie Astraea? Oder einfach Sol? Oder Tamfana in ihrem Luftaspekt?
      Jedenfalls bin ich puncto "Mabon" bei dir. Diese Bezeichnung befriedigt mich für die Herbstgleiche überhaupt nicht.

      Vielleicht gibt einem die Göttin selbst ja eine Antwort. Wär nicht das erste Mal....

      Bleib jedenfalls ebenfalls gesund,
      Dein stets auf der Suche befindlicher Waldstreicher
      Neither country proverbs nor king's commands can keep me out of the woods today. (Lili, Legend)