Griechische Götter im Graeco-Buddhismus

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      Griechische Götter im Graeco-Buddhismus

      Ich interessiere mich für den sog. Graeco-Buddhismus, der „das Ergebnis eines kulturellen Synkretismus zwischen der klassischen griechischen Kultur und dem Buddhismus, der sich über einen Zeitraum von 800 Jahren in dem Landstrich, der heute Afghanistan und Pakistan umfasst, entwickelte [ist]. Die griechische Philosophie beeinflusste dabei die Entwicklung des Mahayana-Buddhismus, der ab dem 5. Jahrhundert sich in das Kaiserreich China, nach Korea und Japan verbreitete, wo er großen Einfluss auf Kunst und Kultur ausübte.“ (Zitat aus Wikipedia)





      Mein Interesse gilt insbesondere der Frage wie die griechischen Gottheiten mit dem Buddhismus fusioniert wurden.

      Bislang konnte ich folgendes herausfinden:

      1. Göttin Tyche: Die weibliche Gottheit Hariti wurde „mit [der griechischen Göttin] Tyche gleichgesetzt, was unter anderem in der Darstellung mit einem Füllhorn, einem Attribut der Tyche, zum Ausdruck kam.“ (Zitat aus Wikipedia)
      „Die römische Entsprechung [der Göttin Tyche] ist die Göttin Fortuna, die germanische Entsprechung ist das (abstraktere) Heil.“ (Zitat aus Wikipedia)
      Tyche wird außerdem mit der römischen Göttin Abundantia assoziiert. Siehe Bild

      2. Gott Herakles: Der Bodhisattva und „Chef“-Dharmapala Vajrapani (Schützer von Buddha, Dharma und Sangha) wurde mit dem griechischen Gott Herakles gleichgesetzt.
      Vajrapani wurde außerdem mit dem indischen Gott Indra assoziiert, der wiederum mit den Göttern Thor, Perun und Zeus sowie Göttern rauschhafter Getränke wie Dionysus gleichgestellt wird.
      Die Gottheit Herakles ist speziell aufgrund der Verbindung über die Seidenstraße ursächlich für die muskuläre Darstellung der japanischen Niō-Wächtergottheiten, die u.a. an den Eingängen zahlreicher buddhistischer Tempel zu finden sind. Herakles hat außerdem die zentralasischen und chinesischen Tempelwächter geprägt. Siehe Bild

      3. Göttin Nike: Die griechische Siegesgöttin Nike fungierte als Schutzgottheit des Buddha-Dharma. (Darstellung mit Mudra-Geste über dem achtspeichigen Dharma-Rad auf indisch-griechischen Münzen des Menander I und II)

      4. Gott Zeus: Der griechische Gott Zeus fungierte als Schutzgottheit des Buddha-Dharma. (Darstellung mit Mudra-Geste über dem achtspeichigen Dharma-Rad auf indisch-griechischen Münzen) Siehe Bild

      5. Gott Boreas: Der griechische Windgott Boreas inspirierte ebenfalls durch den Graeco-Buddhismus über die Seidenstraße nach Japan zur Kreation der Shinto-Gottheit Fujin:
      „Another case of artistic transmission is the Greek Wind God Boreas, transiting through Central Asia and China to become the Japanese Shinto wind god Fujin. In consistency with Greek iconography for Boreas, the Japanese wind god holds above his head with his two hands a draping or "wind bag" in the same general attitude. The abundance of hair have been kept in the Japanese rendering, as well as exaggerated facial features.“ (Zitat von hier)

      6. Gott Atlas: Der griechische Gott Atlas wurde als Träger buddhistischer Monumente dargestellt. Sie Bild

      7. Weitere Gottheiten: Die griechischen Gottheiten Dionysos, Athena, Apollon, Aphrodite, Eros fanden ebenfalls Berücksichtigung.

      Außerdem:

      - Aus Weinkelchen wurden Lotosblüten
      - Dionysos wurde auch über Efeuranken symbolisiert
      - Die Schwerter wurden tw. mit dem Triratana-Symbol für die drei buddh. Juwelen dargestellt.

      Weitere interessante Infos:

      „Deutlich hellenistische Züge tragen die Skulpturen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. mit ihrem klassischen Faltenwurf, den Dionysos- und Atlas-Motiven. Doch bald schon wandeln sich die Bedeutungen. Die weintrinkenden Paare werden Bittsteller, die Blumenspenden zum Buddha bringen, Amor und Psyche anonymisieren sich als Liebespaar, Athene und Aphrodite bekommen schwerere Glieder, breitere Hüften, Fußschmuck. Buddha, von dem in den frühen Reliefs nur der Fußabdruck zu sehen war, gewinnt immer schönere Gestalt: als stehender, segnender, meditierender Buddha mit elegantem Faltenkleid, kunstvollem Haarknoten, feinem Gesicht.“ (Zitat von hier)

      „Am erstaunlichsten ist jedoch die Übereinstimmung der Großen Mutter Kybele mit der Großen Mutter des indischen Tantrismus, Kali/Durga/Ganga. Wie Kybele zum mythischen – mal hier und mal dort lokalisierten – Berg Ida, so gehört Kali zum mythischen Berg Meru. Beide werden vom Löwen begleitet, dem zerreißenden und verschlingenden Tier. Vor allem aber gehört zu beiden ein toter Geliebter. Wie Kybele ewig am Grab des Attis trauert, so steht Kali in allen ihren Tempeln über dem Leichnam ihres Geliebten, des Himmels- und Sonnengottes Shiva. Beide sind auch selbst am Tod ihres Geliebten schuld. Denn Kybele hat zumindest Attis in den Selbstmord getrieben, und Kali hat nach einer esoterischen Lehre Shiva sogar zerrissen und verschlungen. Aber auch Kybele scheint solch einen sehr dunklen und sehr esoterischen Aspekt zu haben, denn Nikandros berichtet im 4. Jahrhundert v. Chr. in seiner medizinischen Schrift „Alexipharmakon“ beiläufig, dass an einem bestimmten Tag im Jahr die Kernophoris-Priesterin der Rhea auf die Straße stürzt und den schrecklichen Schrei der Idaia ausstößt, und er fügt hinzu, dass der Schrei Schrecken verbreitet in den Herzen aller, die ihn hören.“ (Zitat von hier)
      (hat nichts mit Graeco-Buddhismus zu tun)

      … das habe ich mir alles mühevoll im Internet zusammengekratzt.

      Ich möchte soviel als möglich über die griechischen (gerne auch indischen) Gottheiten im Graeco-Buddhismus wissen. Weiß jemand mehr?
      Bin auch über Literaturtipps und gute www-links sehr dankbar!
      Auch über Infos bzgl. Verbindungen indischer zu griechischen, römischen, germanischen Gottheiten abseits des Graeco-Buddhismus freue ich mich.
      Im voraus Danke für jegliche Hilfe!

      Post was edited 3 times, last by “TripTrop” ().

      Danke @Trip Trop für die Info, und besonders für das große Bild, auf dem sogar ich ohne Brille etwas erkennen kann. ;)

      Ich finde es sehr spannend, wenn Menschen sich ihre eigenen Gedanken über spirituelle Zusammenhänge machen und ihre eigene Deutung finden.

      Leider kann ich Dir mit Infos oder Quellen nicht weiterhelfen, werde aber neugierig Deine Erkenntnisse lesen.

      Viel Erfolg weiterhin.
      Hallo TerraM,
      Danke für die positive Rückmeldung!

      Ich finde das Thema faszinierend und spannend. Ich wusste bis dato gar nicht das die Hellenen den Buddhismus in ästhetischem Ausdruck und Philosophie so stark beeinflusst haben. Die Symbiose bestand ca. 800(!) Jahre! Ein wahnsinnig langer Zeitraum ist das. Es war der hellenistische Einfluss der eine menschliche Darstellung des Buddha Gautama, so wie wir ihn heute alle in Form von Buddha-Statuen kennen, herbeigeführt hat. Griechische Einflüsse sollen letztlich die buddhistische Philosophie dahingehend verändert haben, das der Mahayana-Buddhismus und schließlich der Zen und Vajrayana entstanden sind. Die Bodhisattvas sollen aus dieser Symbiose entstanden sein.

      Es bestand seinerseits also über einen Zeitraum von 800 Jahren eine Ost-West-Verbindung von Griechenland bis Japan.
      Ein blühender kultureller Austausch fand statt.
      ... und heute? Die größten Buddha-Statuen der Welt in Bamiyan wurden 2001 durch die Taliban gesprengt.Es bleibt zu hoffen das nicht noch weitere kostbare Denkmäler dieser Zeit zerstört werden.

      Unter Herrscher Ashoka wurden buddhistische Gesandtschaften nach Europa geschickt


      Es fand also eine Verbreitung der Buddha-Lehre nach Griechenland/Europa statt.
      Bevor ich vom Graeco-Buddhismus erfuhr ging ich davon aus das der Buddhismus ein fernöstliches Phänomen sei.
      Es hätte alles anders kommen können... buddhistisches Abendland + polytheistischer Götterglauben statt christliches Abendland!
      Aber Rom hat dieser Entwicklung durch Verbote und Bevorzugung des christlichen Glaubens ein Ende gesetzt, so dass ganz Europa christich geprägt und der heidnische Glauben bekämpft und zerstört wurde.

      Hi TriTrop,

      das ist sehr interessant, was du da zusammengetragen hast.

      *zwischenruf*
      Es hätte alles anders kommen können... buddhistisches Abendland + polytheistischer Götterglauben statt christliches Abendland!

      Hätte ...wäre ... wenn das Wörtchen wenn nicht wär... Ist das nicht immer so? Das Jetzt als Summe der Vergangenheit? Es gibt halt immer mehrere Möglichkeiten und viele viele Abzweigungen Zufälle Zusammenwirkungen und das Ergebnis ist jeweils eins aus den Möglichkeiten und kein anderes.

      Das von dir gezeigte Beispiel von Synkretismus und eigenständiger kultureller Entwicklung durch Migration von Menschen, Gütern, Religion und Kunst ist großartig, keine Frage, aber eben nicht beispiellos, eher der menschliche "Normalfall" möcht ich meinen.
      Übrigens auch im alten Rom.

      Aber Rom hat dieser Entwicklung durch Verbote und Bevorzugung des christlichen Glaubens ein Ende gesetzt, so dass ganz Europa christich geprägt und der heidnische Glauben bekämpft und zerstört wurde.

      Bist du so eine Art Romphobiker?
      Was du Hellenen und Mittelasien zugestehst -Entwicklung eines Synkretismus- sprichst du dem römischen Reich ab? Keine orientalisch inspirierten Magna Mater-Kulte um Isis und Kybele? Keine Matronae in römisch Germanien und Gallien? Kein Mysteriekult um Mithras (der inhaltlich und ikonografisch vielleicht mit den Boden bereitete für den Kult um Christus)? Das Christentum hat von der antiken Symbolik btw. viel übernommen, ist in diesem Sinne also auch eine durch kulturellen Austausch gewachsene Religion. Und wenn der Germane Chlodwig I in der Schlacht von Zülpich nicht den katholischen Gott "ausprobiert" oder nicht gewonnen hätte, wäre die katholische Kirche in Mitteleuropa vielleicht nur eine Minderheitensekte. Oder, oder, oder .... Mist, schon wieder dieses hätte wäre wenn


      Der fundamentale Unterschied der katholischen Lehre zu sämtlichen antiken und spätantiken Synkretismen bestand, wenn man schon vereinfachen möchte, im universellen Wahrheitsanspruch. Aber unterscheide bitte zwischen römischem Reich und römisch-katholischer Kirche.

      */ende zwischenruf*
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

      "Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass nicht mal mehr Nazis Nazis sein wollen." Philip Meinhold
      Ja, faszinierend, und geschichtlich so nah, ich meine geographisch. Ein schöner Gedanke, dass Buddha auch in unseren Breiten "fußgefasst" hatte.


      Und es ist noch nicht aller Tage Abend, wir leben in einer Zeit der Umwälzungen, wer weiß schon, für welchen Weg Menschen sich entscheiden.

      Buddhistischer Einfluß, in Form von Weisheit und Gelassenheit täte nicht nur Europa ganz gut.

      In der nächsten oder übernächsten Inkarnation werden wir es erleben. (Boh, wat duert dat noch lang !)

      TripTrop wrote:

      Griechische Einflüsse sollen letztlich die buddhistische Philosophie dahingehend verändert haben, das der Mahayana-Buddhismus und schließlich der Zen und Vajrayana entstanden sind.


      Das heißt, die griechische Adaption des Buddhismus hätte nach China eingewirkt? 8| Über Indien? In welcher Epoche?

      Ich wäre sehr an Literatur über deine bisherigen Erkenntnisse interessiert, wenn du da was hättest, kannst du da mal was posten? :thankyou:
      Philosophie = Liebe zur Weisheit. Nicht: Ich gebe die mir gefälligen Bruchstücke der Erkenntnisse antiker Philosophen in eigenen Worten wieder. Sapere aude!
      Ja ich hätte auch gerne etwas literarisches über die göttlichen Wanderwege.

      und ich möchte mal höflichst anmerken, dass der Buddhismus keinen

      Anspruch auf die Erfindung bzw. das wiederfinden der Gelassenheit hat. Gelassenheit wäxt auch in Mitteleuropa wer weiss woher welche Geisteswinde welche Anhauchungen machten.

      lg fee
      >nunNUN(°>
      Hallo zusammen,

      @Wetterleuchten: Ja, ein wirklich interessantes Thema! Ich hätte gerne deutsche Fachliteratur zum Graeco-Buddhismus.
      Zu Deinem Zwischenruf: Nein, ich bin kein Romphobiker und weiß um die zahlreichen Synkretismen im römischen Reich.
      Ich habe beim Informieren über Graeco-Buddhismus gelesen das Rom irgendwann das Christentum zur Staatsreligion gemacht hat womit wohl die zukünftig vorherrschende Religion in Europa maßgeblich beeinflußt wurde. Karl der Große hat ja die Kaiserwürde nur nach Konvertierung zum christlichen Glauben zugesprochen bekommen und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Das ist alles was ich meinte.. sollte keinerlei Hetze gegen Rom sein.

      @Umo: Ich kann Dir keine Literatur nennen. Ich sammle mir meine Infos aus dem Internet und hier oftmals Wikipedia zusammen und bekenne mich hiermit ausdrücklich als Internet-Schnellstudierender. Meine Posts erheben keinen Anspruch auf fundierte, vertiefte wissenschaftliche Quellenrecherche.
      (ich weiß... das alte Thema: Internet vs gute Fachliteratur.. ich komme gut mit dem Internet als Info-Quelle klar und Wikipedia liefert oftmals gute Artikel+Quellenangaben)
      Nun, da habe ich meine Infos her. Wenn Du an Literatur interessiert bis schau Dir doch mal die Fußnoten im Wiki an.
      Gleich in meinem ersten Post ganz zu Anfang kannst Du lesen das der Graeco-Buddhismus den Mahayana beeinflusste...usw usw
      Der Mahayana wurde schließlich zur Grundlage des tibetischen, chinesischen und japanischen Buddhismus.
      "Von Südindien und Sri Lanka gelangte der südliche Buddhismus – Theravada – in die Länder Südostasiens. Der nördliche Buddhismus – Mahayana – erreichte über die Seidenstraße Zentral- und Ostasien, sowie von Nordindien die Länder der Himalayaregion, wo sich weiteren Traditionen, wieVajrayana (Tibet), Chan (China) bzw. Zen (Japan) - und Amitabha-Buddhismus (Ostasien), entwickelten." (Quelle hier)

      Was "Handfestes": Zitat des Instituts für Indologie und Tibetologie der LMU München (Quelle hier):

      LMU München wrote:

      Die Entdeckung der ältesten buddhistischen Handschriften – geschrieben vom ersten Jh. v. Chr. bis zum vierten Jh. n. Chr. in der Gāndhārī-Sprache und Kharoṣṭhī-Schrift – hat unser Verständnis dieser formativen Phase des Buddhismus auf eine völlig neue Grundlage gestellt. Auf dem Weg von Indien durch Gandhāra nach Zentralasien und China entwickelte sich der Buddhismus zu einer Weltreligion, und Gandhāra spielte dabei eine zentrale Rolle in der Ausformung der buddhistischen Scholastik, des Mahāyāna und der buddhistischen Kunst.


      Edit/Nachtrag:
      Literatur:
      - "Alexander the Great.East-West cultural contact from Greece to Japan" von Katsumi Tanabe, professor at Chuo University, Japan (NHK and Tokyo National Museum, 2003)
      - "Religions and the Silk Road" by Richard C. Foltz (St. Martin's Press, 1999) ISBN 0312233388
      - "Mahayana Buddhism, The Doctrinal Foundations", Paul Williams, Routledge, ISBN 0415025370
      - "The Greeks in Bactria and India", W.W. Tarn, South Asia Books, ISBN 8121502209
      - "The Shape of Ancient Thought. Comparative studies in Greek and Indian Philosophies" by Thomas McEvilley (Allworth Press and the School of Visual Arts, 2002) ISBN 1581152035

      Hier gibt es auch interessante Infos (ab Historischer Europäischer Buddhismus), wenn auch nicht direkt zu Euren Fragen/Anmerkungen.

      @TerraM:

      TerraM wrote:

      Ja, faszinierend, und geschichtlich so nah, ich meine geographisch. Ein schöner Gedanke, dass Buddha auch in unseren Breiten "fußgefasst" hatte.

      Mich hat es auch gefreut zu erfahren das dem so ist. Das gibt der Lehre etwas heimisches Flair.

      Post was edited 1 time, last by “TripTrop” ().

      Hi TripTrop,

      Ich habe beim Informieren über Graeco-Buddhismus gelesen das Rom irgendwann das Christentum zur Staatsreligion gemacht hat womit wohl die zukünftig vorherrschende Religion in Europa maßgeblich beeinflußt wurde. Karl der Große hat ja die Kaiserwürde nur nach Konvertierung zum christlichen Glauben zugesprochen bekommen und so nahm die Geschichte ihren Lauf. 


      Da bist du entweder einer Fehlinformation aufgesessen oder hast etwas falsch verstanden. Als KdG zum Kaiser gekrönt wurde, waren die Franken schon gut dreihundert Jahre Christen. Allerdings ist es schon bemerkenswert, dass als Kaiser gekrönt wurde, über 300 Jahre nach dem letzten römischen. Das alte römische Reich sollte also wieder erstehen, aber das, in dem Christentum Staatsreligion war, nicht das heidnische.

      Wie du dieser Zeittafel entnehmen kannst
      de.m.wikipedia.org/wiki/Zeitta…schichte_des_Christentums war das (Christentum als röm. Staatsreligion) allerdings relativ spät gewesen. Das leistete der Bekehrung Europas ganz gewiss Vorschub, aber zu diesem Zeitpunkt hatte das römische Reich seinen Machtzenit längst überschritten und die germanischen Stämme der Völkerwandrungszeit, die teilweise schon das arianische Christentum angenommen hatten, besorgten den Rest.

      Auch wenn das jetzt offtopic ist, es möge als Beispiel dienen, dass mangelnde Faktenkenntnis schnell zufalschen Schlussfolgerungen führen kann.
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

      "Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass nicht mal mehr Nazis Nazis sein wollen." Philip Meinhold