Astrologie? Wozu überhaupt?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Astrologie? Wozu überhaupt?

      Hallo zusammen,
      damit auch mal in diesen Bereich vielleicht etwas Bewegung kommt ;) , möchte ich gern mal eine ganz "blöde" Anfängerfrage stellen:
      Wozu eigentlich Astrologie?
      Wozu dient sie und welchen Zweck erfüllt sie überhaupt heute noch in einer Welt, in der alle so aufgeklärt und rational sein wollen?
      Ist sie quasi überhaupt "zeitgemäß"?

      Es gibt x-verschiedene astrologische Systeme. Angefangen von der europäischen bis hin zu vedischen Astrologie, außerdem gibt es selbsterdachte/-entwickelte wie das "Baumhoroskop" oder das "indianische Horoskop".
      Macht es überhaupt Sinn, x-verschiedene Systeme zu mischen und/oder zu kombinieren? Oder sollte man nicht lieber bei "einer Sache" bleiben?

      Und zu guter Letzt:
      Spielt Astrologie überhaupt eine Rolle in Eurem Leben? Für Rituale? Für den Alltag?
      Wenn ja, welche?


      Ich bin gespannt auf Eure Antworten.


      LG
      Siat
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      @ moin moin,

      ich bin neuerdings sehr am zweifeln ob Astrologie nützlich ist oder evt. einfach überflüssig. Zumindest der eine Link den ich hier ins Forum gestellt habe und der einer aufmerksamen Leserin (wetterleuchten) sei Dank !!! zu heftigem Widerspruch geführt hat, ist einfach gruselig und lässt nur den Schluss zu, dass Astrologie sehr missbraucht werden kann.

      Zur Beinflussung schlichter Gemüter zum Schüren von Ressentiments und zum Verbreiten von Vorurteilen.

      Ich weiss von einigen Heiden, die die Diktatur der Astrologie immer mal wieder scherzhaft formulieren. Bisher hatte ich noch die Idee, dass wenigstens bestimmte "Eigenschaften" eines Menschen vom Geburtsdatum abhängig sein könnten. Ich mag einen so langen und treuen Begleiter meiner Glaubenswelten ( und Konditionierungen ) nicht so ohne weiteres abmüllen mir ist aber zunehmend danach...
      was mich enorm stört ist dieses darauf angewisen sein, dass es mir noch mal wer erklärt und dass es Beratung ist und Zeit und Geld kostet wenn es nützlich ist kein Ding,- dann kann ich aber auch von einem anderen guten Gespräch profitieren ohne dass da der Titel Astrologie drübersteht.

      Zu den Planetenenergien, jawoll sie singen erzeugen Töne und haben eine *hm Ausstrahlung und sind vermutlich mit vielen Attributen assoziiert , die Menschen mit diesen Erscheinungen des Himmels verbunden haben...wenn das über sehr lange Zeit geschieht, entwickelt sich ein Denkmuster oder ein Feld. In dem Rahmen spielen sich dann eben Geschehnisse ab, die wieder und wieder der gleichen Konstellation zugeordnet werden und das "Feld" verdichten materialisieren ? Also das wäre noch eine halbwegs vernünftige Erklärung.

      Den Götterinnen sei Dank und oder allen guten Geistern, das Leben funzt ohne Astrologie genauso gut und vllt ist es gescheiter wenn ich zukünftig die Seite mit den neutralen und nicht astrologischen Argumenten für oder wider stärke ! Auch da gibt es ein Feld das ich nähren kann.

      ja,- im wandel die fee
      >nunNUN(°>
      Hm, ja, jedes Infomationssystem kann missbraucht werden. Wobei dieses eine Ding da schon eine sehr besondere Qualiät (im negativen Sinn) hatte.
      Ist vielleicht ein spezielles Ding, die Affinität von Verschwörungstheorie und "Esoterik", und lohnte sich bestimmt, das mal extra zu beleuchten. Ob ein bestimmtes Welterklärungsmodell aber jetzt diktatorische Züge annimmt, hängt von einigem ab, u.a. wie dogmatisch es ist oder wie sehr aufgeklärte Menschen sich diesem Dogma unterwerfen wollen. Kurz, sowas betrifft ja jetzt nicht die Astrologie allein.

      Wobei mein Verhältnis zur Astrologie ein ziemlich zwiespältiges ist.

      Es klingt ja alles sehr schlüssig, vor allem wenn hinterher bestimmte Ereignisse mit bestimmten Konstellationen "erklärt" werden. Im Voraus ist das schon schwieriger und je detaillierter die "Vorhersage" ist, desto eher grenzt ein Treffer an Zufall, ist die Zahl der Nichttreffer nicht unerheblich, wie man den einschlägigen Nachlesen durch die einschlägigen Skeptiker alle Jahre wieder entnehmen kann. Und was die Treffer betrifft, sind manche im gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Kontext betrachtet auch mehr oder weniger absehbar oder zumindest wahrscheinlich.

      Und das ist das Problem, das ich von Anfang an mit Astrologie (aber auch anderen Orakelarten) hatte. Ich habe, muss ich zum Verständnis dazu sagen, in meiner späten Jugend, frühem Erwachsenenalter ziemlich viele Geburtsradix- Analysen gemacht. man bekommt zwar über die individuellen Planetenpositionen und -aspekte eine Fülle von scheinbar detaillierten Informationen, die in der Zusammenschau aber wieder irgendwie austauschbar werden, sich gegenseitig auch teilweise relativieren oder widersprechen und die man dann in einer bestimmten Person "unterbringen" muss. Man beginnt unweigerlich nach "Mentalistenart" zu arbeiten und läuft Gefahr, wichtige Dinge zu übersehen.
      Unvergessen in diesem Zusammenhang, der Astrologe, zu dem ich selbst mit ca. 14 Jahren geschleppt wurde und der mir eine ziemlich chicke Karriere prophezeite, aber die Verwerfungen in meinem Leben, die sich ein paar Jahre später zu gewaltigen Eruptionen hochschaukelten, glatt übersehen hatte. (zumindest den familiären Anteil und meinen eigenen charakterbedingten hätte er doch anhand des Radix erkennen sollen müssen?)
      Mit Astrologie "rumgespielt" habe ich ziemlich lange. Bei Ereignissen die entsprechenden Konstellationen nachgerechnet z.B. und klar, man findet immer was, das "passt".
      Als ich anfing mich mit dem polytheistischen Heidentum zu beschäftigen, versuchte ich die neuen Bilder und Protagonisten u.a. mit Hilfe von einordnen in ein einigermaßen bekanntes System zu erfassen, "Tyrkreis" und so. Hat sich für mich aber als sowenig praktikabel erwießen wie auch Gärtnern oder Fenster putzen mit dem Mond.

      Und selbstverständlich rutschen mir auch heute noch Scherzchen der Art, "ja, typisch Jungfrau" oder "klar, dass der den Beton bei abnehmenden Mond im Steinbock vergossen haben muss". (Gegen letzteres hilft aber hoffentlich ein guter Presslufthammer). Aber inzwischen ist mir in der Hinsicht immer weniger nach Scherzen zumute.

      P.S. ich habe dieses Weihnachten einen Mondkalender geschenkt bekommen und den benutze ich auch. Er enthält nämlich ein Kalendarium, und das kann man ja immer brauchen ;)
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.

      "Die Nazis haben den Ruf der Nazis so versaut, dass nicht mal mehr Nazis Nazis genannt sein wollen." Philip Meinhold
      Also ich betrachte das Thema nicht als irrationalen "Hokuspokus", sondern sehe es laienhaft(!) - denn ich kenne mich mit der Thematik wirklich NULL aus! - rational.
      Alles Existierende besteht aus Atomen.
      Wenn gewaltige Körper wie Planeten sich in ihren Umlaufbahnen sehr nahe kommen hat das Auswirkungen auf die gegenseitigen Anziehungskräfte und Schwingungen zueinander, die sich letztlich auch auf uns Humanoide auf dem Planeten Erde auswirken können.
      Wir fühlen und "gedrückt", "gezogen", "leicht", "schwer", "träge"... und auch unser Gemüt kann sich entsprechend verändern was wiederum Auswirkungen auf das gesamte Miteinander hat, da ja alle Menschen gleichzeitig davon betroffen sind.
      Kennt Ihr das nicht auch das man an manchen Tagen kollektiv der Meinung ist das es sich um einen "komischen Tag" handelt?

      Wie gesagt das ist absolutes Laiengelabere von mir.
      Von daher fand ich auch den Beitrag von Aquarius zum Thema ungeachtet seiner Vorstellung und alles weiteren interessant.
      Ich wüsste gerne mehr über das Thema abseits von Horoskopen und Co.

      Ich würde die Astrologie auch gerne in mein religiöses Handeln einbeziehen indem ich Gebete, Rituale bevorzugt nach astrologisch idealen Zeitpunkten ausrichte.

      Siat wrote:

      Spielt Astrologie überhaupt eine Rolle in Eurem Leben? Für Rituale? Für den Alltag?
      Wenn ja, welche?


      Ein schönes Thema :)

      Seit meiner Bachelorarbeit hat die Astrologie für mich an Bedeutung gewonnen. Darin untersuchte ich die Darstellung heidnischer Götter in Theaterstücken des 16.-17. Jahrhunderts. Eine meiner Sekundarquellen war "The survival of the pagan gods" von Jean Seznec. Darin wird beschrieben; wie die Götter (einige von ihnen) überhaupt die Christianisierung überleben konnten. Der Autor wies daraufhin, dass die Götter nicht erst im Zuge des Falls von Konstantinopel und der damit einhergehenden Wiederentdeckung der antiken Kultur in Westeuropa erneut Beachtung fanden, sondern dass sie eigentlich nie ganz fort waren. Und das war der Astrologie zu verdanken. Astrologie und Astrolatrie soll gerade in der Spätantike eine große Rolle im Volksglauben gespielt haben. Man gab den Planeten nicht nur Götternamen, man betrachtete sie scheinbar auch als solche. Und dann war es natürlich sehr interessant, in Erfahrung zu bringen, was die Götter mit einem vorhatten. Nach der Christianisierung verloren Sonne, Mond, Jupiter, Mars, Venus, Merkur und Saturn zwar ihren göttlichen Status, doch wurden als "Geister" der Planeten gesehen. Wie weit verbreitet dieser Glaube ist, kann ich nicht sagen. Vermutlich war das mehr etwas unter Gelehrte und nicht wie in der Spätantike im "gemeinen" Volk. Dabei ist gerade interessant, welche Formen die Götter nun annahmen. So hockt irgendwo am Giebel einer spanischen oder italienischen Kirche ein Jupiter in Mönchskutte! Hier: photos1.blogger.com/x/blogger/…8453/043JupSez(2).jpg.jpg
      Doch ganz anders als der Zeus-aus-Gold-und-Elfenbein aus Olympia, eines der Sieben Weltwunder der Antike!

      Der langen Rede kurzer Sinn: Gleichwohl sich die heutige Astrologie wohl sehr von der in der Spätantike und Babylon usw. unterscheiden mag, bildet sie für mich eine der wenigen kontinuierlichen heidnischen Traditionen in Europa. Und da hört es leider auch schon auf, denn ich lese derzeit nicht einmal meine Horoskope... wier einmal nur ein theoretisches Heidentum bei mir.
      Da das ganze Phänomen der Planetengötter an sich bereits direkt aus dem Orient kommt trenne ich persönlich da Astrologie, denn Astrologie ist eben nicht gleich Astrologie. Wäre ich gemein würde ich sagen "richtige Astrologie" und "das, was die Leute, die keine echte Ahnung davon haben, was sie da machen daraus gemacht haben" ;) . Da gibt es eben zum Einen die polytheistische Version, die letztlich aus Mesopotamien heraus in den Okzident kam und dann die Deutungen, die im Zuge der weiteren historischen Entwicklung daraus erwachsen sind.

      Der sog. "Astralkult" wie er in Mesopotamien nämlich erstmalig in der Mitte des 2. Jt. v. Chr. handhabbar ist, ist in seinen Ansichten und Implikationen etwas gänzlich Anderes als es moderne Deutungen mit Planetenenergien sind.

      Kern des Astralkultes ist letztlich eine Traditiontslinie innerhalb der südmesopotamischen Überlieferung, die den Himmel selbst als Urvater der Götter sieht, der alle anderen Götter nicht nur geschaffen hat, sondern beherbergt. Die Sterne am Himmel selbst sind diese, alle Götter, ihre Emanationen. Durch die Korrespondenz Stern = Gott leitet sich natürlich in erster Linie ganz grundsätzlich die Verehrung von Sternen als Götter ab. Das, was wir heute als Planeten kennen, dem wurde damals natürlich eine ganz besondere Bedeutung zugemessen. Allgemein waren die Kategorien in der Antike wie auch später in der frühen Astronomie des europäischen Mittelalters - das stark auf der babylonischen Astronomie und dessen Sprössen aufbaute - anders, als die heutigen. Das lässt sich noch an Begriffen wie "WandelSTERN" für Planeten. Alles galt als "Stern", als "strahlend" eben. Unterschieden wurde zwischen "wandelnd" und "fix". Unter "wandelnd" fielen allerdings eben auch Sonne und Mond, wenn auch mit Sonderstellung.

      Was nun am Himmel geschah, das geschah nicht nun einfach, sondern es war nach damaliger Auffassung das beobachtbare Treiben der Götter. Denn ein Stern, ist ja nun einmal ein Gott. Das erlaubte bei genauer Beobachtung kleinste Einblicke in ihre Pläne, in ihre Taten (Wie oben, so unten). Sprich, beobachte ich die Götter, "stalke" ich sie quasi durch den Himmel hinweg, dann kann ich Rückschlüsse auf zukünftige Ereignisse ziehen. Astrologie und Astronomie waren zur gleichen Zeit geboren, Berechnung und eher freie Deutung z.B. durch Omen. Besondere, auffällige Ereignisse am Himmel wurden ganz offen als göttliche Zeichen erachtet, die gedeutet werden wollten, wobei zunehmende Berechenbarkeit Astrologie zu Gunsten der Astronomie auch auf lange Sicht verdrängt hat. War eben doch nicht so "besonders". Beides nimmt riesige Mengen altorientalischer Überlieferung ein.

      Über die Zeit hinweg adaptierten nun Ägypter wie Griechen und Römer allerseits diese Art des "Astralkultes". Sterne wurden als Emanationen von Göttern gedeutet bzw. diese Möglichkeit wurde vorgestellt wonach je nach Kulturkreis man andere Götter zu entdecken meinte. Ohnehin waren sich auch in Mesopotamien nicht alle einig und ein Stern galt hier mal als X, drüben als Y.

      Doch wie so oft änderte der Eine Alles. Das Christentum konnte mit gleich mehreren Planetengöttern nicht viel anfangen. Zu heidnisch. Ein paar Herrschaften wie z.B. gar noch Newton oder schillernde Figuren wie John Dee bemühten sich die Astrologie, in die sie echten Glauben hatten, zu retten, indem man sie "entheidnischte". Planetengötter wurden durch Engel ersetzt, die Angelologie freute es und Gläubige mussten sich eben nicht davon verabschieden, ehe dann doch die Aufklärung gepaart mit dem Ruf des Aberglaubens auch das Thema zur Seite legte. Ominöse "Energien" nahmen in atheistischen Zeiten gepaart mit jeder Menge krudem pseudowissenschaftlichen Tamtam als notwendiger Ersatz die Position von Engeln ein, an die man nun mitunter eben nicht glauben wollte. Heutzutage wird einfach alles zusammen gepanscht. So viel zu der Kurzdarstellung.

      Meine persönliche Meinung: Von moderner Astrologie, die alles auf besagte "Energien" zurückführen will und ähnliches, davon halte ich wenig bzw. nichts. Dafür sehe ich auch in den Erklärungsversuchen zu viel kategorisches Unwissen um grundsätzliche physikalische Vorgänge. Ich beschränke mich auf den Astralkult, Omenkunde und eine metaphorisch-poetische Verehrung von Sternen als Substitut für eine Statue etc. (Mal wieder in Kurzkurzform ;) )
      Ludlul bel nemeqi - Ich will preisen den Herrn der Weisheit
      astrologenverband.de/astrologi…atung-und-berufsgeloebnis



      Ich war am Stöbern und habe nochmal die Site vom dav angeguckt immerhin gibt es Astrologen
      die sich freiwillig Regeln unterwerfen, die zwar selbstverständlich sind, aber offenbar nicht für alle Astrologen wichtig genug.

      Grade die Dame auf der gelöschten Site ist wohl eine grosse Anhängerin eines Verlages, der ständig durch seine Verschwörungstheorien und sehr abstruse Veröffentlichungen auffällt.

      Sehr willkürlich berichtet dieser Verlag, fischt an den rechten, linken, esoterischen und religiösen Rändern und hat eine ausgesprochen seltsame Klientel die in ihren wahnwitzigen Vermutungen und Ahnungen bestärkt werden.
      Ich hab nun gar keine Lust dieser Klientel auch noch einen Link zu spendieren ...nee wirklich net.
      Vllt sind sich manche Leut noch immer net klar drüber was passieren kann so man zündelt.

      Vermutlich geht es aber einfach nur darum jeden Tag einen Dummen zu finden, dem man das hartverdiente Geld aus der Tasche ziehen kann.

      Ich habe heutzu Tage auch kaum mehr Lust solche Leute vor ihrer eigenen
      Arroganz und Bewusslosigkeit zu retten, wenndas ganze Gefitze sich nicht auf meine Umgebung, die grade reichlich unkommod wird, sich so intensiv auswirken würde.

      Was ich meine? Es ist gradezu modern oder wird jedenfalls so dargestellt, inhuman zu argumentieren und radikale Meinungsäusserungen sind auf einmal so schnell ausgesprochen, sehr hemmungslos.

      Ich werde mich mal auf die Suche machen welche """ astrologischen Ursachen """
      einzelne Astrologen benennen ...das wär doch mal die Probe auf s Exempel,- wenn zu der angegebenen Frist die Entwicklung der Extreme wieder einen Deckel drauf bekäme.

      Lg fee
      >nunNUN(°>
      Astrologie . . . . Hm . . . . es ist so das ich vor langer Zeit ein Astroligiestudium gemacht habe. Das heisst das ich mich als Fachidiot bezeichnen könnte.

      Die Gefahr eines Fachidioten besteht darin das er die Realität aus den Augen verliert.

      Das kann aber auch genauso aus der Gegenrichtung kommen. ;)

      Zitat fee:" Ich weiss von einigen Heiden, die die Diktatur der Astrologie immer mal wieder scherzhaft formulieren"

      äh öh DIKTATUR der Astrologie????

      Autsch! Da scheint die Begegnung mit dem Thema Astrologie ziemlich Traumatisch verlaufen.

      Ich bin kein Trauma Heiler! Und schon gar nicht Astrologischer- Trauma-Heiler. Nun ja vielleicht währe das eine Marktlücke.

      Astrologie ist ein Werkzeug!! Weder ein Glauben und schon überhaupt keine Religion!

      An Hand eines Geburtshoroskopes und einem Gespräch mit dem Eigner kann ein erfahrener Astrologe schnell die Persönlichkeit skizzieren. Ein ebensolcher Psychologe braucht viel viel mehr Sitzungen.
      Astrologische Voraussagen sind mit sehr sehr grosser Vorsicht zu Gemüte zu führen. Das was im Morgenblatt zu den jeweiligen Sternzeichen steht, soll für Unterhaltung sorgen! Hat aber sicher nix mit seriöser Astrologie zu tun!
      Also ist das Zeitgemässe an der Astrologie der Unterhaltungswert!

      Das scheint auch hier der Fall zu sein.
      Das hat aber nix mit einer differenzierten Diskussion zu tun.

      Wie gesagt ich betrachte Astrologie als Werkzeug.
      Und; ein Hammer ist auch ein Werkzeug, ich kann damit Nägel in die Wand schlagen oder jemanden töten!!
      Ja - und deshalb ist der Hammer schlecht und Böse??!?!

      Und so halte ich es auch mit der Astrologie wenn ich sie brauche weiss ich wo und was ich tun muss. Wenn ich sie nicht brauche ruht sie in ihrem Kistchen!

      Und dieser Aquarius scheint auch nur das zu erkennen was er erkennen will. Das da vielleicht links und rechts noch andere Informationen sind, scheint irrelevant zu sein.

      Bei seinem Statement zu den Synodischen Umläufen ist ein nicht unerheblicher Faktor verloren gegangen.
      Die Zeiten sind mittlere Zeiten, d.h. es gibt Schwankungen von bis zu 14 Tagen (Merkur)

      Und - Persönlich halte ich diese seine Spielerei für ein bisschen äh gesucht. Eben . . . . . Unterhaltung.

      Daten über Umläufe sind sicher besser im Netz beschrieben als das ich mich jetzt hier auch noch einem Erguss hingebe.

      Eines muss ich aber noch los werden:
      Bei dem Astrologen dem ich gelernt habe, wird Saturn auch mit der Mutter Assoziiert.
      Mit der eigenen Mutter, so wie mit dem Bild der Mutter.
      Diese Deutung ist etwas gewöhnungsbedürftig und findet sicherlich Freunde wie Feinde.
      Ich finde es sollte zumindest einmal darüber nachgedacht werden.
      ​Denn in gewissen Sinne ist jede Mutter eine Hüterin der Schwelle - nämlich des Lebens!!

      Süsse Träume in die Nacht

      Io Pan