Götter und DAS dahinter

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      nun ja,
      auch ohne den Menschen, sogar ganz ohne Primaten wurde die Erde mehrfach in eine unbewohnbare Ödnis verwandelt.

      Ich gebe dir völlig recht, das der Mensch sich ein vielfaches von dem nimmt, was ihm zu steht und schlussendlich wird dieses zuviel uns irgendwann aus dem Spiel nehmen. Ein Quälgeist weniger auf dieser Erde.Ist nicht schad drum.

      Vor einiger Zeit, ich kehrte gerade aus China zurück und ich konnte nicht schlafen und so stellte ich diverse Modellrechnungen an, wieviele Menschen auf so einem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland leben könnten. Also so richtig Insel, nichts kommt rein, nichts geht raus. Keine Industrie und keine Banken. Keine Computer, keine Foren, kein elektrisches Licht. Sowas wie mad max unter der Donnerkuppel für Arme. lol
      Nein, keine Endzeitgedanken, aber eben eine postindustrielle Gesellschaft ohne Warenaußenhandelsverkehr.
      Nun gut, ohne das jetzt ins unendliche zu dehnen.
      Es könnten ca. 40 Mio Menschen ernährt werden.
      Das die 80 mio Menschen derzeit besser leben, als der Durchschnitt ist unbestritten.
      Jetzt kommt auch gleich das große Missverständnis.
      Ich möchte ein wenig ausschweifen dürfen.

      Plinius II, 6 (Ein
      unerfreulicher Gastgeber)

      Gaius Plinius grüßt seinen Freund Avitus

      Es führt zu weit , weiter auszuholen, und es ist nicht wichtig, wie es geschehen ist, daß ein keineswegs bekannter Mensch, wie ich, bei jemanden speist, der, wie es ihm selbst erschien, großzügig und sorgfältig, wie es mir [aber erschien] geizig und zugleich verschwenderisch war.

      Denn sich selbst und wenigen setzte er einiges Leckeres, den übrigen aber Wertloses und kleine [Portionen], vor. Den Wein hatte er auch in sehr kleinen Flaschen in drei Arten aufgeteilt, nicht das es die Möglichkeit auszuwählen gab, sondern kein Recht ihn zurückzuweisen, den einen für sich und für uns, den anderen für geringere Freunde (denn er hat die Freunde eingestuft) und den anderen für seine und unsere Freigelassenen.

      Dies bemerkte der, der mir am nächsten lag und fragte, ob ich es billige. Ich verneinte es.

      Er fragte: "Also, welcher Gewohnheit folgst Du?" "Ich setze allen das gleiche vor; zum Essen lade ich nämlich ein, nicht zum Unterscheiden nach Klassen; ich setze in allen Sache die gleich, die ich auch im Bezug auf den Tisch und das Speisesofa gleichgesetzt habe."

      "Auch die Freigelassenen?"

      "Sogar [die]; ich halte sie nämlich für Gäste, nicht für Freigelassene." Und jener [sagt]: "Das ist teuer für Dich." "Keineswegs:" "Wie kann
      das geschehen?" "Weil selbstverständlich meine Freigelassenen nicht das gleiche trinken, wie ich, ich jedoch das gleiche wie die Freigelassenen."


      Dieser Dialog in dem Plinius Brief zeigt sehr schön, wie wir heute leben. Eingeteilt in Klassen, gibt es für einige wenige das Feinste Essen und Trinken und für die Masse eben Minderwertiges.
      Wenn alle so leben wollten, wie wir leben, dann wird es für die Erde teuer, richtig teuer. von daher müssen wir von unserem hohen Ross hinab und das gleiche essen, wie die meisten Menschen oder wie Plinius sagt, er esse das gleiche wie seine Freigelassenen.
      wird schon werden
      Oh, da kann ich auch mitreden ;)
      Hatte das Thema vor ein paar Jahren auch mal leider, und hatte eigentlich auch nicht unbedingt ein Interesse am aufhören.
      Bis ich dann bemerkt hab das es mit dem Querflöten geklappt hat wie ich es gewohnt war. Und das hat mich dermaßen geärgert das mit klar geworden ist dass da wohl ne Entscheidung fällig war, was mir wichtiger ist.
      Das hat ziemlich geholfen (bis zur Ausbildung zumindest, aber das war dann doch was anderes) beim aufhören des rauchen.
      Omnes una manet nox

      ***** ***** *****

      Alles was du sagst, sollte wahr sein! Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen!
      Wir ( meine Partnerin und ich) haben es mit den E-Kippen geschafft aufzuhören.Stück für Stück die Nikotindosis reduziert über einen Zeitraum von anderthalb Jahren. Wenn man nicht den Fehler macht und nebenbei noch " echte" raucht, dauert es so einen Monat und dann schmeckt der Tabak einfach nur noch widerlich und man bleibt freiwillig beim E-dampfen. Wir haben uns ganz eigene kreative Geschmacksrichtungen aus Lebensmittelaromen zusammengemixt, was sogar Spaß gemacht hat.Gesund und billig war das Ganze auch nicht, aber wahrscheinlich immer noch gesünder und billiger als Zigaretten rauchen. Irgendwann brauchte es dann gar kein Nikotin mehr im Dampf und von da an blieb die E- Kippe immer öfter zu Hause, bis sie schließlich im Schrank in Vergessenheit geraten war. Natürlich ist es besser wenn man keinen Ersatz benötigt und so aufhören kann. Hat bei mir aber nie nachhaltig funktioniert. Ich habe mit 13 angefangen regelmäßig zu rauchen und bin genau wie meine Partnerin nun seit ca. 3 Jahren dampf.- und rauchfrei. Das hat nicht nur der Lunge, sondern auch der Psyche gut getan. Nikotin greift ja auch übelst in den Neurotransmitterhaushalt ein und fördert Depressionen und Stress auch wenn es erst den Anschein hat, es würde das Gegenteil bewirken.

      TerraM schrieb:

      Seeehr kluge Frage, liebe isarkiesel !

      die Antwort ist die Antwort auf mein größtes Problem.

      Nein, und weil ich mich nicht mag, bin ich so fürchterlich darauf angewiesen, dass andere mich mögen.

      Das erzeugt einen Druck, unter dem ich regelmäßig zusammen zu brechen drohe.

      Aber so genau wolltest Du das gar nicht wissen, gell ?! ;)


      Doch, ich kann sämtliche Spiegel brauchen; bei mir geht es zwar nicht um's Rauchen - ich habe im zarten Alter von 4 Jahren mal in eine Zigarette geblasen und anschließend so viel Rauch erwischt, daß ich das nie wieder wollte, meien Eltern haben mich bis zur Übelkeit vollgepooft und meine Mutter ist mit 63 mit einem doppelfaustgroßem Lungenkarziom, das ordentlich in die Rippen verwachsen war + Gehirnmetastasen verstorben.

      Mein Problem ist, daß ich zu wenige Pausen mache,obwohl ich genau spüre, wann sie nötig wären und zu wenig Nein sage.

      auch ohne den Menschen, sogar ganz ohne Primaten wurde die Erde mehrfach in eine unbewohnbare Ödnis verwandelt.

      Ich gebe dir völlig recht, das der Mensch sich ein vielfaches von dem nimmt, was ihm zu steht und schlussendlich wird dieses zuviel uns irgendwann aus dem Spiel nehmen. Ein Quälgeist weniger auf dieser Erde.Ist nicht schad drum.

      Vor einiger Zeit, ich kehrte gerade aus China zurück und ich konnte nicht schlafen und so stellte ich diverse Modellrechnungen an, wieviele Menschen auf so einem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland leben könnten. Also so richtig Insel, nichts kommt rein, nichts geht raus. Keine Industrie und keine Banken. Keine Computer, keine Foren, kein elektrisches Licht. Sowas wie mad max unter der Donnerkuppel für Arme. lol
      Nein, keine Endzeitgedanken, aber eben eine postindustrielle Gesellschaft ohne Warenaußenhandelsverkehr.
      Nun gut, ohne das jetzt ins unendliche zu dehnen.
      Es könnten ca. 40 Mio Menschen ernährt werden.
      Das die 80 mio Menschen derzeit besser leben, als der Durchschnitt ist unbestritten.
      Jetzt kommt auch gleich das große Missverständnis.
      Ich möchte ein wenig ausschweifen dürfen.



      Jupp Du darfst ausschweifen, ich nehme an Du hast gut gerechnet und dennoch ist es sicher möglich ein Mittel dessen zu finden was alle haben können,- an Guter Nahrung sofern wir / d.h. Mensch nicht ständig auch noch Religion ins Essen mischt. Denn es nimmt religiöse Züge an Vegan, Vegetarisch, Paleo und Konventionell in den Social Meds toben sich die Gruppen und Grüppchen aus.
      Es ist skuril was da abgeht. ( und es verzehrt Resourcen ( an Einsatz für ein Gutes Leben vieler ), die an Einsatz sehr gut woanders wichtig wären)

      Ich halte ja auch nicht hinterm Berg dass ich Regionalistin bin und gerne nur dann das esse was bei UNS wäxt,-)) also bis auf die Bananen, die Deutschen Bananen sind einfach noch nicht das was Man sich wünscht...Aber was bitte hat Nahrung und unser Planet mit dem Dahinter also den Göttern zu tun?

      Geschweige denn mit den Göttern die das Heidenvolk so verehrt ? Welche religiöse Richtung hat einen Lösung parat für den Hunger der Welt nach Nahrung und sowas wie sozialer Gerechtigkeit ( also wenigstens im Ansatz) und geht sowas überhaupt ohne Götter und Religion welche Rolle spielen Religionen JETZT im Zusammenhang mit dem Untergang des Abendlandes bzw. dem Entgegendriften der Armen mit den Ärmsten welche Religion soll bitte dieses Desaster was grade so anrollt und noch längst nicht die Brisanz hat, die es noch bekommen könnte, aufhalten entwirren glatt streichen ?


      Alle sitzen hier und warten auf die Apokalypse hehehhe die ist doch schon lange im Kommen? Wie nun, keine Zivilisation mehr weil der Strom ausfällt wegen irgendeiner seltsamen Katastrophe ?

      Eher weil es keine Leute mehr gibt, die das händeln können, dazu braucht s nämlich Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein und man muss sich für s Allgemeinwesen interessieren.

      Wisst Ihr welches Handwerk verzweifelt Auszubildende sucht und einfach keine mehr findet ? Bäcker und Metzger ...

      Also nehmen wir mal an es gibt Götter und das Dahinter dann seh ich grade garnicht wie diese mit dem verwirrten Zustand eines Volkes zurecht kommen sollen wenn ich so hinschaue auf s Volk das sieht aus als ob da jemand mit einem grossen Kochlöffel umrührt sehr merkwürdiges Bild...Es ist zwar eine Suppe aber sowas von uneinheitlich und ganz und garnicht auf Konsens aus...

      diese Suppe sei den Göttern und guten Geistern befohlen!!!

      Dieser Dialog in dem Plinius Brief zeigt sehr schön, wie wir heute leben. Eingeteilt in Klassen, gibt es für einige wenige das Feinste Essen und Trinken und für die Masse eben Minderwertiges.
      Wenn alle so leben wollten, wie wir leben, dann wird es für die Erde teuer, richtig teuer. von daher müssen wir von unserem hohen Ross hinab und das gleiche essen, wie die meisten Menschen oder wie Plinius sagt, er esse das gleiche wie seine Freigelassenen.


      Ja ich frag halt einfach nochmal was uns sehr schnell dabei helfen wird umzudenken ohne Abstriche geht s nicht ich würde, die halt wo anders ansetzen als am Essen, wenn Essen auch mit Energie gleichgesetzt wird gibt es mannigfaltig Dinge die keiner wirklich zu Leben braucht... Die aber einen Riesenhaufen Energie wegschlucken...wieviele Auto s braucht ein Mensch? oder wieviele Wohnungen wieviele Kühlschraänke in einem Leben oder wie oft muss ein neues Sofa her Hier im Forum bin ich recht sicher ist fast keiner der ständig neue Sachen kauft aber es geht doch weiter wieviel Beile Spaten Hacken Bohrmaschinenn Sägen Latten Küchenmaschinen Blumentöpfe Deko Klamotten Geschirr Becher Tassen Bücher Glaswürfel Mandala s...*g*
      Offensichtlich haben wir viel und sind wenig...Nein mir ist nicht danach Verzicht zu predigen sondern eher sowas ( für mich !) wie Wach werden und immer wenn es möglich ist rücksichtsvoll mit dem was ich bin und habe zu sein und nach teilen je nachdem was es zum Teilen gibt.
      Vllt eine Kultur des Teilens leben, bevor es einfach genommen wird? Verlieren werden wir eh alles,- spätestens bei unserem Ableben.

      lg fee
      >nunNUN(°>