Götter und DAS dahinter

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      Götter und DAS dahinter

      Ich beziehe mich auf das Zitat von isarkiesel vom 26.07.15 im Thread "Lieblingszitate" (Da ich es nicht hinkriege, das Zitat rüber zu ziehen, leider so)

      Ich lese mir das Zitat seit Tagen immer mal wieder durch und es stimmt mit dem was ich empfinde sehr überein.
      Zwar schnacke ich gerne mit Gaia, weil ich ein "Gesicht" brauche um kommunizieren und verehren zu können, doch ich glaube nicht, das sie die Natur gemacht hat, sie IST die Natur. Gemacht hat alles jemand / etwas anderes. Aber dieses Andere ist zu weit weg und unpersönlich, um es zu verehren.
      Wie seht Ihr das ? Und ist das dann noch polytheistisch ? Bin ich womöglich gar keine Heidin
      Hier erst mal das Zitat:

      Gottheiten...sollten "transparent auf das Transzendente"sein. Sie sollten eine Brücke zum göttlichen Ursprung darstellen, nicht damit verwechselt werden. Wenn wir systematische Selbsterforschung oder spirituelle Übungen betreiben, müssen wir uns unbedingt davor hüten, eine einzelne Gottheit undurchsichtig zu machen und als höchste kosmische Kraft statt als Fenster zum Absoluten aufzufassen.
      Die Verwechslung eines bestimmten archetypischen Bildes mit dem letzten Ursprung der Schöpfung führt zum Götzendienst, einem entzweienden und gefährlichem Irrtum, der in der Geschichte der Religionen und Kulturen sehr weit verbreitet ist. Er vereinigt vielleicht die Menschen, die diesen Glauben teilen, setzt aber diese Gruppe von anderen ab, die sich für eine andere Darstellung des Göttlichen entschieden haben. Dann kann es dazu kommen, daß sie versuchen, andere zu bekehren oder sie zu bezwingen und auszurotten. Im Gegensatz dazu ist echte Religion universal und allumfassend. Sie muß kulturspezifische archetypische Bilder transzendieren und das Augenmerk auf den letzten Ursprung aller Formen richten. Die wichtigste Frage in der Welt der Religion ist somit die nach dem Wesen des höchsten Prinzips im Universum.

      Stanislav Grof (mit Bezug auf Joseph Campbell), Kosmos und Psyche Fischer 2000 (1997 engl. Originalausgabe) ISBN 3-596-14641-0


      Meine ganz persönliche Meinung:

      Wenn Du mit Gaia kommunizierst, bist Du Heidin.
      Wenn Du Dich fragst, ob noch "etwas" hinter Gaia steckt, bist Du reflektierte Heidin :)
      Liebe terraM

      naja was soll ich sagen ich bin weder noch,- am ehesten grade so atheistisch ohne Mono und Poly was nicht heisst, dass ich jetzt sage es gibt keine GötterInnen,- nee kann ich so auch nicht sagen,- weil es eben so viele gibt / ist auch kein Beweis aber den brauche ich auch nicht.

      Na und ich kann die GANZ Genauen, die immer meinen es müsse aber auch ALLES ganz genau definiert werden!!! hinter den Bergen bei den sieben Zwergen brüllen hören ich müsse doch wissen was ich glaube oder net?! WIESO eigentlich ? warum soll ich mich festlegen ? wenn ich es mal weiss und mal nicht weiss? IST es wichtig für mich ?
      Ich habe festgestellt für mich ist es unwichtig und am ehesten nützte es Joana s Kontroletta s wenn sie wissen die (also ich die fee) denkt / tickt so oder so ICH WILL aber in keine Schachtel weder in die derer die mich dort gerne hätten der Ordnung halber noch in eine selbsterbaute von mir...( Manchmal allerdings liebe ich Schachteln und setze mich ganz freiwillig in eine viel zu enge)

      Leider quelle ich auch jeder noch so grossen Schachtel immer wieder raus und verflüssige mich, nehme den grösstmöglichen Raum ein und zieh mich dann wieder auf Stechnadelkopfgrösse zurück und das passiert bei mir zyklisch... Sorry ist so...UND so ist das auch mit meinen Göttern die ticken selbstverständlich wie ich, weil ich die so sehe,- die kann mir auch niemand definieren weder die Poly s noch die Mono s noch sonst wer.
      Daneben gibt es reichlich Bilder ( der Götterinnen ) die mir von meinen Mitmenschen / wesen beschrieben werden, die ich alle mit grossem Interesse mit meinen Eindrücken und Wahrnehmungen vergleiche und das was für mich passt behalte ich ( je nach momentanem Gusto) .
      Genau so und das ist Meines das ich noch nicht mal genötigt bin zu verteidigen, weil ich diese Haltung verteidigt weiss, inzwischen.

      Guten Kontakt zu Geistern habe ich und da schau ich eben ungenau denn die müsste ich sonst auch in Frage stellen...*smile*

      Zoo und morgen denk ich bestimmt anders, und oder weiter, also frag mich morgen nochmal

      liebe Grüsse aus der wildwuchernden Hecke, Fee
      >nunNUN(°>
      Liebe isarkiesel, Danke, dass Du das Zitat rein gezogen hast.

      Entspricht dieses Zitat Deinen Vorstellungen ? Oder ist es mehr ein Gedankenspiel ?



      Liebe fee,
      Alles im Fluss ? Ich liebe es, wenn Spiritualität mit wächst (und manchmal schrumpft) ;)
      Das ist so schön lebendig.
      Das Zitat entspricht im Großen und Ganzen meinen Vorstellungen, nur hätt ich es nicht so schön ausdrücken können.

      Schon vor längerem hat mir erst mein Heilwesen, später Merkur deutlich gesagt, daß die göttlichen Erscheinungsformen nicht mit den prinzipiellen (Teil)Energien zu verwechseln sind, die sie darstellen oder repräsentieren ,und daß das Anbeten oder Bitten einer Gottheit relativ ineffektiv ist. Ich soll doch bitte Wege finden mit der jeweiligen Energie zu schwimmen/in Einklang zu sein, dann würde ich daraus schöpfen können
      .-Ich hoffe, ich habe das jetzt halbwegs verständlich formulieren können.
      Doch, ich glaube ich habe das verstanden. Geht mir mit Gaia, sprich Natur, sehr ähnlich.

      Wobei ich auch schon erlebt habe, dass eine Bitte an Gaia, auch prompt umgesetzt wurde, aber so wie Sie es will, und nicht so wie ich hoffte, hihi. Großartige und wichtige Lektion.

      *Auf dem Weg zu meinem Ritualplätzchen, bat ich Sie dafür zu sorgen, dass nur wir beide dort sind.
      Ich hatte dort noch nie jemanden gesehen, wenn ich "ritualisierte". Just an dem Tag, kamen zwei sehr freundliche und neugierige Jungs vorbei und fragten mich ganz behutsam aus. *

      Was lernte ich : Auch in Jungs/Männern ist die göttliche Kraft ! War zu der Zeit für mich wichtig zu begreifen. (Hardcorefeministin :whistling: )

      TerraM wrote:

      Gemacht hat alles jemand / etwas anderes. Aber dieses Andere ist zu weit weg und unpersönlich, um es zu verehren.
      Wie seht Ihr das ?


      Das Andere ist für mich genauso wenig greifbar wie der "Moment".. Es ist nicht fassbar, weil es sich unablässig und grenzenlos verwandelt. Wäre da etwas statisches,greifbares dann wäre alles gleich, bewegungslos.
      Götter sind da schon etwas greifbarer...verfestiger, konservierter...geronnener Moment...so wie die Menschen auch, nur größer....Allerdings ist dieses Greifbare wiederum auch nur Illusion... Alles befindet sich in Wirklichkeit im ständigen Fluss und ist miteinander verbunden... Weil "Alles" zusammen eben selbst dieses untrennbare "Andere" ist (bzw. war :-)) .....Der "Moment"....

      So ähnlich sehe ich das... Momentan zumindest...
      Ich habe den Begriff das "Andere" eigentlich nur von Dir aufgegriffen... Ich kann aber nicht wirklich in Worten festhalten, was damit gemeint ist, da es sich eben nicht festnageln lässt... Sprache funktioniert statisch, sie beschreibt etwas und man stellt sich dann etwas vor, was so und so ist... Aber genau das ist es eben nicht für mich... Es ist Alles und gerade deshalb auch Nichts....weil es das eine ohne das andere gar nicht gibt...