Vatican Library Digitization Project

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      Sehr gute Sache!

      Auch wenn die Originale natürlich unersetzbar sind, vor allem die alten Handschriften, ist dadurch wenigstens der Schutz davor gewährleistet, daß die Inhalte bei einer Katastrophe für immer verloren gehen - man denke nur an das Stadtarchiv in Köln oder die Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar.

      Außerdem hat man als Normalsterblicher natürlich kaum die Möglichkeit, in der Bibliothek des Vatikans herumzustöbern, die wirklich tolle und sehr alte Quellen (bei weitem nicht nur christliche) enthält. Die Scans sind in einer sehr guten Auflösung, so daß man wirklich winzige Details erkennt und sehr nah heranzoomen kann, vielleicht sogar besser als mit einer Lupe am Originalwerk. Ein tolles und gut organisiertes Projekt.
      Je mehr Kopien desto besser. Aber man sollte nicht annehmen, daß digitale Kopien vor Verstümmelung oder Vernichtung von Wissen schützen. Ich habe hier einiges an alten Datenträgern rumliegen, für die es entweder keine Lesegeräte mehr gibt, oder deren Daten durch Umwelteinflüsse oder Speicherart nicht mehr lesbar sind.

      Ein großes Problem für Bibliotheken, die ihren digitalen Datenbestand immer wieder umkopieren und auf neue Technik umziehen müssen. Da gab es schon diverse kleinere Katastrophen, wenn Datenträger mit längst digitalisierten Werken fehlerhaft oder sogar unlesbar waren. Nicht immer waren die Originale zum neuen einlesen verfügbar ...

      Archivierung ist im digitalen Zeitalter nicht etwa leichter geworden ... leider.
      Handle, ehe es da ist | Lenk es ehe es wirr wird | Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen | um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur | und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.