Meditation ist eine tolle Sache

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      Meditation ist eine tolle Sache

      Es wundert mich etwas, dass es zu diesem Thema noch keinen Beitrag gibt.
      Ich persönlich meditiere seit ungefähr einem halben Jahr fast täglich und muss sagen, dass es mir wirklich sehr hilft.
      Ich fühle mich danach oft so, als hätte ich einen wirklich erholsamen Schlaf hinter mir.
      Das Interesse daran hatte ich schon längere Zeit und aufgrund von psychischen Problemen habe ich dann letztendlich auch damit angefangen.
      Meine Technik ist eigentlich simpel. Ich setze mich, ähnlich dem buddhistischen Lotussitz, vor meinen kleinen Tisch, der gleichzeitig auch als Schrein fungiert und schließe die Augen. Dabei sind Kerzen und Räucherwerk meine stetigen Begleiter.
      Dann stelle ich mir ein bestimmtes Bild vor. In meinem Fall zumeist etwas aus der Natur. Ein Wasserfall, eine Waldlichtung oder Ähnliches. All meine Gedanken fokussiere ich nur auf dieses Bild und mit der Zeit merke ich, dass mein Körper tief entspannt ist. Als würde ich schlafen, aber dennoch mitkriegen, was um mich herum geschieht.
      Das ist ein wundervolles Gefühl. Danach geht es mir immer richtig gut. Von daher kann ich die Meditation nur weiter empfehlen :)
      Nothing is sacred.. only nature
      Im alten Forum ( Archiv) gibt es einiges zum Thema. Super, dass es Dir so gut hilft. Manchmal meditieren ich auch auf so eine ähnliche Weise wie du es beschrieben hast, dass wirkt wie eine Art Kurzurlaub. Ausserdem versuche ich die Meditation auch mehr und mehr in meinen Alltag einfließen zu lassen. Dafür versuche ich eben einfach möglichst die volle Aufmerksamkeit auf die Dinge die im hier und jetzt sind zu lenken. D.h. alles möglichst genau um mich herum und in mir wahrzunehmen ohne aber irgendetwas zu bewerten oder darüber weiter nachzudenken ...
      Ich versuche das auch in den Alltag einzubinden. Z.b. durch die verschiedenen Gerüche, die das Räucherwerk erzeugt. Beispielsweise mit dem Patchouliduft. Wenn ich dann ein dementsprechendes Parfum (natürlich vegan) auftrage, dann kann ich in möglichen Stresssituationen auf diesen Geruch zurückgreifen und fühle mich automatisch wieder ruhiger. Das hilft nicht immer, aber es hat mir schon so manches mal geholfen :)
      Nothing is sacred.. only nature
      Die Thematik der Meditation interessiert mich zunähmend immer mehr.
      Nur leider finde ich keine innere Bereitschaft zu meditieren. Zeit habe ich zwar genug, aber dennoch komme ich einfach nicht dazu...
      Vor allem Konzentrationsmeditationen möchte ich anwenden. Finde aber über Google keine, welche mir sinnvoll erscheint.
      Kennt ihr Meditationstechniken zur Steigerung der Konzentartion? Es wird derzeit immer wichtiger, da eine starke Konzentartion immer essenzieller wird, in meinen Studien und Praktiken der Magie.
      Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Web-Seiten oder Anleitungen über infrage kommende Techniken hinzufügen würdet.
      Nichts ist unmöglich. Viele Dinge sind einfach nur wahrscheinlicher als andere.
      Hallo Epi.... (hast Du auch einen Namen?)

      ich habe auch alles mögliche probiert aber ich konnte nicht loslassen und dann kaufte ich mir die CD Progressive Muskelentspannung nach ???

      3 oder 4 Tage habe ich gebraucht bis ich auf einmal wirklich nix mehr von dem Lärm drumrum mitbekommen habe.

      Also das hat mir gut geholfen um das meditieren zu lernen.

      Mittlerweile benutze ich alle möglichen CDs und es funzt.

      Liebe Grüße
      Andrea
      Hallo Epithymion.
      Versuche es doch mal mit meiner Methode :) Du kannst sie ja nach deinen Wünschen und Bedürfnissen modifizieren.
      Da ich mich danach immer sehr erholt und aufgetankt fühle, ist das durchaus auch gut für meine Konzentration. Ich habe damit nämlich, aufgrund psychischer Probleme, auch des Öfteren Schwierigkeiten.
      Über andere Methoden habe ich ehrlich gesagt nicht genug Wissen, da ich mir die Meditation selber, autodidaktisch beigebracht habe.
      Nothing is sacred.. only nature

      Epithymion wrote:

      Die Thematik der Meditation interessiert mich zunähmend immer mehr.
      Nur leider finde ich keine innere Bereitschaft zu meditieren. Zeit habe ich zwar genug, aber dennoch komme ich einfach nicht dazu...
      Vor allem Konzentrationsmeditationen möchte ich anwenden. Finde aber über Google keine, welche mir sinnvoll erscheint.
      Kennt ihr Meditationstechniken zur Steigerung der Konzentartion? Es wird derzeit immer wichtiger, da eine starke Konzentartion immer essenzieller wird, in meinen Studien und Praktiken der Magie.
      Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Web-Seiten oder Anleitungen über infrage kommende Techniken hinzufügen würdet.


      Ich bin da schonmal etwas angeeckt, weil ich im alten Forum behauptete habe Meditation und Selbsthypnose seien im Prinzip das Selbe. Dort habe ich auch ein Buch empfohlen, was meiner Meinung nach wirklich klasse ist. amazon.de/Selbsthypnose-Ein-Ha…bsttherapie/dp/389670527X
      Ich denke gerade weil Du ja eine Bestimmte Absicht verfolgst, wozu du die Meditation erlernen möchtest und dafür etwas sinnvolles suchst, könnte Dir vlt. eher so etwas nützlich sein....
      Auch die Methode die Nebelhexe anwendet, ist ja im ganz klassischen Sinne Konzentrationsmeditation (auch Samatha Meditation genannt)und kann dir bestimmt weiterhelfen. Um einen persönlichen Zugang zur Meditation für Dich zu finden, ist es vlt. dann eine gute Idee, wenn Du dich fragst, welche Sinne bei Dir die vorherrschenden sind. Bist Du zb. ein Mensch der gut visualisieren kann, dann funktioniert es wahrscheinlich gut, wenn du dir ein Bild vorstellst und Dich darauf konzentrierst...Wie Nebelhexe eben....oder du bist eher jemand der super mit Melodien oder Tönen kann....dann legst du vlt. besser eine CD ein, wie kleiner Drache es getan hat. Geruch wurde ja auch schon beschrieben.... Der Klassiker wäre, sich genau auf die eigene Atmung zu konzentrieren und einfach zu fühlen wie man ein- und ausatmet.. Wie auch immer, bei all diesen Methoden ist es wichtig, sich nicht von seinem "Geist" ablenken zu lassen bzw. Gedanken die auftauchen einfach durchlaufen zu lassen, ohne sie weiter zu verfolgen oder zu beachten. Nach einiger Zeit der Übung brauchst du vlt. gar kein bestimmtes Objekt oder keine Sache mehr, auf die Du dich konzentrieren musst, sondern du stellst alle deine Sinne auf den jeweilige Moment im Hier und Jetzt ein, ohne dich von eigenen Gedanken oder Bewertungen ablenken zu lassen. Du befindest Dich dann in einem sehr bewussten und aufnahmefähigen Zustand.

      Kleiner Drache wrote:

      Hallo Epi.... (hast Du auch einen Namen?)

      ich habe auch alles mögliche probiert aber ich konnte nicht loslassen und dann kaufte ich mir die CD Progressive Muskelentspannung nach ???

      3 oder 4 Tage habe ich gebraucht bis ich auf einmal wirklich nix mehr von dem Lärm drumrum mitbekommen habe.

      Also das hat mir gut geholfen um das meditieren zu lernen.

      Mittlerweile benutze ich alle möglichen CDs und es funzt.

      Liebe Grüße
      Andrea


      Im laufe meines derzeitigen Lebens haben sich bereits viele Namen angehäuft.
      Mein bester Freund nennt mich "Horatio".
      Mein geliebter Gott Nick/Hedonik nennt mich Naid (spricht sich: neɪd - [Phonetisches Alphabet])
      zeɪæn oder zeɪn kam auch mal vor.
      nur um einige wenige zu nennen...
      Wenn dir der Name Epithymion zu schwer wird, solltest du dir überlegen, einen der oben genannten Namen zu nutzen, oder mir einen weiteren Namen zu geben.
      Ein Name ist nichts weiter als ein Begriff. Und jeder Begriff bzw jede Sprache verräht viel von ihrer Gefühlswelt und Weltanschaung, durch den Klang und Wortverwandschaft.
      Ich lasse mir gerne einen weiteren Namen geben. Dadurch kann ich erfahren, wie mir gegenüber empfunden wird.

      Ich höre gerne Musik. Vor allem sogenannte enspannende Musik oder Naturgeräuschaufnahmen. Die inspirieren mich in meinen kreativen Arbeiten.
      Aber eine entspannende Wirkung hattes sie bei mir bisher noch nie gehabt.

      Nebelhexe wrote:

      Hallo Epithymion.
      Versuche es doch mal mit meiner Methode :) Du kannst sie ja nach deinen Wünschen und Bedürfnissen modifizieren.
      Da ich mich danach immer sehr erholt und aufgetankt fühle, ist das durchaus auch gut für meine Konzentration. Ich habe damit nämlich, aufgrund psychischer Probleme, auch des Öfteren Schwierigkeiten.
      Über andere Methoden habe ich ehrlich gesagt nicht genug Wissen, da ich mir die Meditation selber, autodidaktisch beigebracht habe.


      Erinnert mich sehr stark an rituelle Praktiken.
      Währe eine Überlegung werd, ob ich es ausprobiere.

      Baboy wrote:

      Ich bin da schonmal etwas angeeckt, weil ich im alten Forum behauptete habe Meditation und Selbsthypnose seien im Prinzip das Selbe. Dort habe ich auch ein Buch empfohlen, was meiner Meinung nach wirklich klasse ist. amazon.de/Selbsthypnose-Ein-Ha…bsttherapie/dp/389670527X
      Ich denke gerade weil Du ja eine Bestimmte Absicht verfolgst, wozu du die Meditation erlernen möchtest und dafür etwas sinnvolles suchst, könnte Dir vlt. eher so etwas nützlich sein....
      Auch die Methode die Nebelhexe anwendet, ist ja im ganz klassischen Sinne Konzentrationsmeditation (auch Samatha Meditation genannt)und kann dir bestimmt weiterhelfen. Um einen persönlichen Zugang zur Meditation für Dich zu finden, ist es vlt. dann eine gute Idee, wenn Du dich fragst, welche Sinne bei Dir die vorherrschenden sind. Bist Du zb. ein Mensch der gut visualisieren kann, dann funktioniert es wahrscheinlich gut, wenn du dir ein Bild vorstellst und Dich darauf konzentrierst...Wie Nebelhexe eben....oder du bist eher jemand der super mit Melodien oder Tönen kann....dann legst du vlt. besser eine CD ein, wie kleiner Drache es getan hat. Geruch wurde ja auch schon beschrieben.... Der Klassiker wäre, sich genau auf die eigene Atmung zu konzentrieren und einfach zu fühlen wie man ein- und ausatmet.. Wie auch immer, bei all diesen Methoden ist es wichtig, sich nicht von seinem "Geist" ablenken zu lassen bzw. Gedanken die auftauchen einfach durchlaufen zu lassen, ohne sie weiter zu verfolgen oder zu beachten. Nach einiger Zeit der Übung brauchst du vlt. gar kein bestimmtes Objekt oder keine Sache mehr, auf die Du dich konzentrieren musst, sondern du stellst alle deine Sinne auf den jeweilige Moment im Hier und Jetzt ein, ohne dich von eigenen Gedanken oder Bewertungen ablenken zu lassen. Du befindest Dich dann in einem sehr bewussten und aufnahmefähigen Zustand.


      Mit Visualisierung habe ich viel erfahrung. Akustik und Geruch dagegen sprechen mich deutlich weniger an.
      Aber ich denke aus all dem Vorschlägen lässt sich wohl eine Technik erarbeiten, welche meinen in­di­vi­du­ellen Bedürfnissen entspricht.
      Ich brauche eine solche Konzentrations-Meditation zum Aufbau/Stärkung der Konzentration (auf das was ich tue, was ist und was sein soll), Durchführung möglichst vollständiger Selbstanalysen (wo ist was und was tut es) und Gewinnung tiefgreifende Selbstkontrolle.
      Ich denke nicht, dass Meditationen allein dazu ausreichen werden, um all dies zu erreichen. Aber sie sind zumindest der erste/elementare Schritt dahin.


      Danke an euch drei, für eure Vorschläge.
      Nichts ist unmöglich. Viele Dinge sind einfach nur wahrscheinlicher als andere.
      Hallo zusammen,
      letztlich umfaßt "Meditation" ja auch eine Vielzahl von Techniken. - Davon natürlich auch abhängig, welchen Bereich man sich anschaut oder aus welchem Bereich man sich der Technik "bedient".
      Im Zen ist, z.B. die Gehmeditation auch sehr verbreitet, oder das errichten des Zen-Gartes usw. usf.
      Meditation kann sicherlich auch für Selbsthypnose genutzt werden, aber alle Arten von Meditation sind sicherlich keine Selbsthypnose! ;)
      (Ja, ich erinnere mich auch gut an die Diskussion ;) )
      Es halt auch einfach eine Frage, was für eine Zielsetzung man mit Meditation verfolgt/verfolgen möchte. ;)

      Ich bin eher aus der yogisch-hinduistisch-tantrischen "Ecke" inspiriert, und es spielen Achtsamkeit und Atmung eine ganz wesentliche Rolle.
      Einige Techniken lassen sich ganz simpel in den Alltag integrieren (z.B. Pranayama oder das Achten auf den Atem, oder das (möglichst bewertungsfreie) Wahr-Nehmen aller Geräusche um mich herum), andere benötigen halt etwas an Zeit (z.B. meine Likhita-Japa-Praxis (schriftliches Mantra-"Rezitieren" mit einer bestimmten Anzahl von Wiederholungen)).


      LG
      Siat
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



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