imbolc

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      1. februar : imbolc (keltisches fest, bedeutet „im schoß“)

      ein wichtiger aspekt dieses festes ist die reinigung, weshalb früher ställe und wohnräume geputzt wurden, menschen und vieh
      wurden mit reisigbüscheln aus haselnuss-, weiden und birkenzweigen abgestrichen. Die räume wurden mit reinigenden kräutern wie
      wacholder geräuchert.
      ein weiterer aspekt dieses tages war sich seiner wünsche für das neue jahr bewusst zu werden und sie zu formulieren.

      die tage sollen ab diesem tag wieder länger und heller werden, der winter tritt zurück.
      ab diesem tag soll die sonne so lange schneien, dass man wieder bei tageslicht zu abend essen kann.

      Die christen machten aus imbolc mariä lichtmess (am 2. februar), ein marienfest, wo die kerzenweihe ein wichtiges element ist. auf
      lichtmessmärkten wird wachs verkauft und schöne Kerzen eingekauft, wie in markt tann in bayern. man konnte auch wachs mitbringen und eintauschen. früher war das auch der zeitpunkt des dienstbotenwechsels.

      eine der vielen redewendungen lautet: „ist's an kichtmess hell und rein, wird ein langer winter sein. wenn es aber stürmt und schneit,
      ist der frühling nicht mehr weit.“