frau percht

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      frau percht

      Die percht, auch „frau perchta“ genannt ist in der Mythologie des Alpenraumes halb Mensch,halb Gottheit.
      Auf der einen Seite ein holdes und der erde fruchtbarkeit bringendes wesen, auf der anderen Seite hässlich und böse.“percht“ geht gleichzeitig auf „peratha“ und „pergan“zurück. „peratha“ heißt „die leuchtende göttin, „pergan“ heißt die „totengöttin“.
      Sie ist die durch die welt ziehende erdgöttin und menschenmutter, die für den fortbestand des lebens sorgt, die das leben aber auch wieder nimmt.
      Der glaube an die percht wird auf ein alter von 500-1000 jahre geschätzt.

      Perchtenumzüge

      Das wort "perchten" bezieht sich auf frau perchta (in der mythologie des alpenraumes halb mensch, halb gottheit). auf der einen seite ein holdes
      und der erde fruchtbarkeit bringendes wesen, auf der anderen seite hässlich und böse. Wegen den zwei seiten der perchta gibt es bei den perchtenumzügen schön-u. schiachperchten. ---> siehe tread frau percht
      das auftreten der perchten ist an die winterzeit gebunden, genauer gesagt, an die rauhnächte (25.12.-5.1.). Es sind genau zwölf tage und es geht auf die
      vorchristlich-heidnische zeit zurück. Das auftreten der perchten ist auf den Alpenraum, den bayerischen wald und kirchseeon beschränkt (holzarbeiter brachten diesen brauch aus den alpen mit). die perchtengruppen, auch „passen“ genannt, zogen ursprünglich zu den umliegenden gehöften um diese zu besuchen. In uralter zeit war das auftreten der perchten etwas sehr ernstes und wichtiges. denn diejenigen, die sich als perchten verkleideten, konnten sich nicht nur von den umtriebigen wesenheiten verbergen, sie konnten sie gleichzeitig mit ihrem schaurigen aussehen und dem getöse in die flucht schlagen.
      Auch das auftreten dieser geister, dämonen, verstorbenen und wilden tieren ist an die rauhnächte gebunden und es wird ihnen nachgesagt, dass sie eine
      starke, ungezügelte naturenergie mit sich bringen, aber sie sollen auch krank machen und den tod mit sich bringen. deshalb wird während den rauhnächten gerne geräuchert, um diese negativen energien zu vertreiben. außerdem hatte dieses brauchtum der umzüge zum zweck, die wiederkehr des lichts und des lebens zu
      beschwören und den winter zu vertreiben.
      In den perchtentänze, welche die perchten aufführen, reihen sich Stampfer, unterbrochen mit Sprüngen und Drehungen, rhythmisch aneinander. die einzelnen
      verschiedenen stampfserien unterliegen einer zahlensymbolik, wie sie im brauchtum, ebenso wie in religionen zu finden sind.