Angepinnt Die Enzyklopädie der esoterischen Thierwelt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Die Troll-Lawine
      Nicht etwa eine Naturgewalt (irgendwie aber doch) und nicht nur im Hochland zu beobachten. Troll-Lawinen entstehen, wenn ein Bergtroll sich zu sehr ärgert oder zu sehr lacht.

      Ärgert sich ein Troll, dann zerfällt er zu ziemlich grossen Brocken, die alles erschlagen, was ihn ärgert. Gelegentlich kommen dabei Unschuldige zu Schaden. Lacht ein Troll zu sehr, dann zerbröselt er zu kleinen Kieseln und Sand, manchmal wird er ganz zu Staub und muss sich dann erst mühsam wieder selbst zusammensetzen. Gelegentlich helfen Freunde und Artgenossen mit Mörtel, Beton und Sekundenkleber mit.

      Bergtrolle haben die Lizenz zum Auseinanderfallen. Gelegentlich tun sie das auch mal nur so zum Spass.



      Die Nebel-Laus
      Die Nebellaus ist ein äusserst winziger Geselle, hat einen langgestreckten Körper, sechs orangefarbene, opalisierende Flügelchen, grosse, unschuldig blickende Augen und ein sehr gefährliches, zähnestarrendes Gebiss. Auch ist sie mit einem Sehvermögen ausgestattet, das seinesgleichen sucht, womit sie zielsicher ihr Opfer ausmacht. Sie braucht ein solch gutes Sehvermögen, um schnellstmöglich ihr Hauptangriffsziel auszumachen, nämlich das Sprachzentrum des zu befallenden Tieres.

      Obwohl sie nur ca. 5 mm gross wird, kommt sie auf eine Flügelspannweite von 2 cm und ist daher sehr mobil. Sie nistet gerne im feuchten, dunklen Unterholz an der Wasserstelle unseres schönen Waldes. Hier macht sie sich durch zartes, verführerisch klingendes Gesumse bemerkbar. Sollte das erwählte Wirtstier an die Wasserstelle kommen, lässt sie sich gerne in die Ohren desselben fallen und beginnt dann sofort mit ihrer Wanderung zum Gehirn. Eine weitere von der Laus bevorzugte Verbreitungsweise ist das Trinkwasser des Opfers. Auf diese Weise befindet sie sich ebenfalls schon sehr nah ihrem erklärten Ziel und bohrt sich dann durch den Gaumen des Tieres dorthin. Zahnfleischbluten ist ein Anzeichen, dass einer der Plagegeister sein Zerstörungswerk just begonnen hat.

      Über ihre Nistgewohnheiten ist nichts bekannt, wir nehmen aber an, dass sie ihre Eier per Tröpfcheninfektion verbreiten lässt. Auch findet man ihre Eier in der Losung des betroffenen Wirtes.

      Nebel-Laus-Befall äussert sich zuerst in verworrenen Gedanken, dann leidet das Sprachzentrum (es dringen nur noch unausgegorene Wortfetzen aus dem Mund), das befallene Individuum kann oftmals gar keinen klaren Gedanken mehr fassen. Das letzte Stadium des Lausbefalls ist an ständigem Kopfschütteln, Augenzucken und Selbstgesprächen zu erkennen.

      Weiter zeigt das befallene Tier im weiteren Stadium des Befalls den schielenden „Hausfrauenblick“, wobei ein Auge auf die gerade zu verrichtende Tätigkeit schaut, das andere Auge des Opfers hingegen nach Aktivitäten Ausschau hält, die erst später geplant waren.

      Sollte ein Tier die ersten Anzeichen eines Lausbefalls erkennen, so wird angeraten, sofort mindestens 3 Liter Flüssigkeit, vorzugsweise Kräutertee oder Wasser zu sich zu nehmen. Sollten dann noch weitere Anzeichen bemerkbar sein, so wird ein Spaziergang an der frischen Luft angeregt.

      Ist das bemitleidenswerte Opfer im dritten Stadium des Befalls angekommen, so wird dringend Urlaub angeraten, damit der Denkapparat entlaust werden kann.

      Viel frische Luft und Meditation sind die angezeigtesten Präventionsmassnahmen, um einen etwaigen Befall zu verhindern. Auch ist angemessene, artgerechte Ernährung zu empfehlen, wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Ausgewogenheit in allen Bereichen am besten vor Lausbefall schützt.



      Das Remch-Tier
      Remch-Tiere sind eine radikale Form des Heidschnuckels. Denn sie sind sowohl hörig, als auch dominant (typisch für hochgradige Co-Abhängigkeit). Oberflächlich gesehen sind sie ihrem Guru völlig untertan, blickt man tiefer, sieht man, daß sie ihn und einen Großteil der Herde durch mal grobe, mal feine Manipulation kontrollieren und manipulieren - was sich der Herden-Guru meist gerne gefallen lässt, weil er dadurch weniger Arbeit hat und faul dahinleben kann.

      Remch-Tiere haben scharfe Klauen und spitze Krallen, die sie bedenkenlos einsetzen um ihren persönlichen Realitätstunnel zu verteidigen und intakt zu halten. Ein Panzer schützt sie gegen die materielle und spirituelle Realität und ihre aquamarinblauen Stielaugen sind ausgesprochen kurzsichtig. Ihre Ohren sind klein bis nicht vorhanden. Sie ähneln sehr einer Kreuzung aus einem Taschenkrebs mit einem Maulwurf und tragen dazu ein schwarzes, glänzendes, flauschiges Fell.

      Da diese Wesen ein recht kleines Gehirn haben, kennen sie auch nur wenige unterschiedliche Verhaltensweisen. Intelligenz und Verhalten entsprechen dem der Wahnwachtel oder dem Wirrvogel. Außerdem neigen sie zum Größenwahn. Man hält sie für Kreuzungen von Prophezeihungsübeln und Endzeitschreckchen deren Ur-Ur-Ur-Großeltern eschatologische Erklärbären gewesen sein dürften. Vielleicht sind sie aber auch nur eine spontane, bösartige Mutation eines Heidschnuckels.

      Sie haben weder einen angenehmen Geruch noch gute Manieren, schaffen aber durch Andeutungen, Verdrehungen und geschickte Lügen eine trügerische Illusion, in der sich alle Mitglieder der Herde und oft auch andere Tiere verfangen. „Durch vielfach wiederholte Imagination kommt es zu automatischen Prozessen, die letztendlich in einer recht überzeugenden Quasirealität münden“, wie ein bekannter Forscher klug erkannte.

      Remch-Tiere klammern sich gerne an größeren Tieren fest, beobachten deren Glaubenssätze und Verhaltensweisen um diese dann subtil zu verstärken oder völlig zu verändern.

      Die beobachteten Exemplare haben zwar ein mangelndes Hör- und Sehvermögen, sowie eine recht begrenzte Intelligenz, trotzdem tun sie sich durch ein exzellentes Körpergefühl hervor. Sie können ausgezeichnet Vibrationen und Erschütterungen spüren und erkennen. Bewegt sich also ein potentielles Opfer an seinem Bau vorbei, schießt es heraus und klammert sich fest. Daß es dabei gelegentlich an umgestürzte Bäume gerät, stört anscheinend nicht weiter.

      Das Paarungsverhalten der Remch-Tiere gehört zur eher zweifelhaften Sorte. Bisher sind hauptsächlich weibliche Tiere bekannt, weil Männchen in höriger Abhängigkeit gehalten werden und den Bau selten verlassen. Das Männchen neigt zur Vielweiberei, was dem Hauptweibchen in den seltensten Fällen gefällt. Fremde bzw. neue Weibchen werden oft angegriffen, mit den breiten, schaufelförmigen Zähnen gebissen und mit den Grabkrallen zerkratzt. Vermeintlich akzeptierte Nebenweibchen werden auf subtile Weise gequält und erniedrigt.

      In der Baugemeinschaft hat fast immer das Hauptweibchen das sagen, nur beim Sexualkontakt neigt das Männchen zu starker Dominanz, was ihm zwecks leichterer Manipulation durch das Weibchen zugestanden wird.

      Remch-Tiere sind nicht gerade selten und auch außerhalb des esoterischen Waldes zu finden. Durch geschicktes Mimikry fallen sie allerdings nur selten auf.



      Das irritierte Irritier
      Das Irritier ist irritiert und irritiert.

      es weiß nicht, wo es herkommt,?es weiß nicht, wo es hingeht,?es weiß nicht, was das alles soll?und wo das alles hinführt

      Kurz ... es irritiert sogar Wesen mit soliden Irritationen, wie Wahnwachteln und Endzeitschreckchen. Man geht bisher davon aus, daß ein massiver Kopfkatzenbefall die Mutation in ein Irritier auslöst.

      Die meisten Tiere gehen einem Irritier aus dem Weg, da es eine Aura aus Irritation um sich verbreitet, die alles in Mitleidenschaft zieht. Sogar Pflanzen und Steine.



      Das dogmatische LiLi-Pop
      Dieses Tier poppt oft völlig unerwartet aus dem Boden um eine recht dogmatische Licht und Liebe-Predigt von sich zu geben. Meist labert das LiLi-Pop von aufgestiegenen Eiern und linksdrehenden Christus-Energien mit denen der luziferianische Vibrator betrieben wird. Außerdem lieben sie Hierarchien, je knuspriger, desto besser.

      Die meisten Tiere finden das lästig. Teilweise wegen dem überheblichen Dogmatismus, teilweise wegen der ständigen Wiederholungen, aber hauptsächlich wegen der Penetranz.

      Das LiLi-Pop zeichnet sich durch schnelle Reaktionen aus. Wenn sich genervte Waldbewohner auf es stürzen um ihm das Maul zu stopfen, zieht es sich blitzschnell hinter einen Panzer aus undurchdringlicher Arroganz zurück um bei der nächstbesten Gelegenheit zu einem Besserwissi zu mutieren.

      Nach Meinung des LiLi-Pops steht seine Art als erlöstes Wesen über allen anderen Tieren des Waldes, was der Crowley-Kröte ein fieses Grinsen und allen anderen Tieren schallendes Gelächter entlockt.

      LiLi-Pops sind nicht nur lästig, sondern auch ungenießbar. Außerdem als Spielzeug für Jungtiere völlig ungeeignet. Wird ein LiLi-Pop erwischt, dann wird es umgehend aus dieser „Existenzebene“ erlöst.
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Die nachfolgenden Bewohner wurden nach dem Erscheinen der ersten Auflage der Enzyklopädie neu entdeckt:
      Entdecker, die z.T. leider nicht mehr im Forum aktiv sind: Bergtrollin, Asfrid (VfgH), Tabaiba, Puck, Gray Rowan, StarFire, Sir Mauriac, der Nachtfalke und Wetterleuchten,

      Das Windige WetterWendchen (kurz: WWW)
      Zum WWW (WorldWideWeb) gibt es eine esotierische Entsprechung, nämlich das WWW: Das Windige WetterWendchen.
      Dieses zarte, fast durchsichtige Wesen hält sich nur dort auf, wo es vermeintlich anonym bleiben kann. Nicht etwa, dass es eine Tarnkappe trägt, nein, es umgibt sich mit den mächtigen drei Buchstaben, deren Bedeutung es - lebenstüchtig, wie es ist – sehr effektiv zur Tarnung benutzt.

      Da das Windige WetterWendchen aufgrund seiner Zartheit sehr verletzlich ist, braucht es seinen großen Bruder WWW, um sich auf vielen Ebenen glaubhaft zu machen, damit es nicht von den anderen Tieren des esoterischen Waldes zum Nachtisch verspeist wird. So hat sich durch die gesamte Evolution hindurch das WetterWend-Gen manifestiert, das beim geringsten Wind aktiviert wird, so dass die meisten Tiere der esoterischen Tierwelt doof aus der Wäsche gucken, wenn ihre Zähne mal wieder ohne Widerstand und sittlichen Nährwert aufeinander klappen.

      Woran erkennt man aber nun das Windige WetterWendchen?
      Es hat ein elfengleiches Aussehen, ist von Natur aus blond, tarnt sich aber häufig mit handelsüblichen Haarfärbemitteln, um nicht sofort erkannt zu werden. Es ist federleicht und bewaffnet mit zwei fein geäderten, durchsichtigen Flügeln, die, wenn man sie summen hört, bereits Unfrieden gestiftet und Unheil angerichtet haben.
      Windige WetterWendchen haben zwar das WWG (Wetter-Wend-Gen), dafür fehlt ihnen aber das WFG (Wir-sind-Familie-Gen). Deshalb ist es bei Wind und Wetter auf jeder Blüte ungebeten und zu allen Tages- und Nachtzeiten zu finden, mit der unschuldigen Frage auf den Lippen: „Darf ich Deinen Nektar saugen?“

      Das Windige WetterWendchen sorgt also in all seiner Unbedarft- und Unstetheit dafür, dass der esoterische Wald blüht und gedeiht und alle Tiere dort Unterschlupf finden, wo das Windige WetterWendchen für florale Vermehrung gesorgt hat.
      Deshalb - und nur deshalb...... hört man im esoterischen Wald die Blätter nicht nur wispern und rascheln, sondern mitunter auch knuffen, schubsen, fluchen und streiten.



      Der Satzungs-Saibling

      Schwimmt bevorzugt im eigenen Saft, meist in säuerlichem Milieu, und ernährt sich autark durch osmotische Aufnahme der von ihm selbst ausgeschiedenen Paragraphen und Notariatsakte. Er tritt in organisierten Schwärmen auf (beobachtet werden vor allem e.V.s, Orden, Dachverbände und Glaubens-Gemeinschaften) und verfügt über ein komplexes Sozialverhalten, das von Strukturdebatten, Strategiebesprechungen, Ämterzuweisungen und Delegierungen sinnvoller Tätigkeiten an andere geprägt ist. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Schwärmen des Satzungs-Saiblings erfolgt wahlweise durch Vereinnahmung, Abgrenzung oder Diskussionen um des Kaisers Bart. Da der Saibling ein Fisch ist und Fische am Kopf zu stinken beginnen, tendieren die größten Stinkefinger unter den Satzungs-Saiblingen dazu, sich für die größten Köpfe zu halten, und beanspruchen die Führung über alle Schwärme.



      Der Yogifant

      Yogifanten sind eindeutig wirbellose Dickhäuter und dem handelsüblichen Elefanten von seinem äußeren Erscheinungsbild her sehr ähnlich. Was sie jedoch maßgeblich davon unterscheidet ist ihr Verhalten.

      Yogifanten stehen meist in atemberaubend anmutiger Haltung in der Gegend herum, summen ein unterschwelliges „Ohhhhhm“ lächeln glücklich und halten sich in der Regel für einen Baum.

      Meist kommt es einem so vor, als ob sich Teile eines Yogifanten bereits sphärisch auflösen und es ist so gut wie unmöglich das Tier in seiner Ganzheit scharf zu erkennen. Der komplette Yogifant ist von einem besonderen Glanz umgeben, den anerkannte Wissenschaftler als Oktarin bezeichnen.
      Vermutlich handelt es sich bei Yogafanten um Wesen welche sich zumindest teilweise in anderen Dimensionen befinden.



      Die Freyfliege

      Freyfliegen sind fliegenden Insekten, die vor allem durch ihre Flügellosigkeit auffallen. Um sich dennoch mit beachtlicher Geschwindigkeit durch die Lüfte bewegen zu können, benutzen sie winzige Besen. Es ist durchaus möglich, dass es sich bei den Freyfliegen um das Larvenstadium für etwas bedeutend Größeres handelt. Hierzu sind bislang leider keine zuverlässigen Beobachtungen gelungen.
      Freyfliegen scheinen panische Angst davor zu haben, sich auf etwas festzulegen und damit Ihre Freiheit zu verlieren. Sie ändern ständig Ihre Farbe, Form und Flugbahn und tauchen meist dort auf, wo sie keiner erwartet…und umgekehrt. Die Freyfliegen folgen sklavisch ihrem Freiheitsdrang.



      Der rosarote Liebhabär

      Der rosarote Liebhabär ist groß, puschelig und rosa. Sein Stammbaum kann bis auf die Glücksbärchis der Antike zurückverfolgt werden. Liebhabären glauben nicht an das Gute, sie haben einfach noch nicht bemerkt, dass es das Böse überhaupt gibt.
      Mit ihrem allesverzeihenden und leicht debilem Grinsen hüllen sie die ganze Gegend in eine rosarote Duftwolke, die so lieblich und süß ist, dass Wesen die sich dort aufhalten spontan an Karies erkranken (deswegen findet man in sicherem Abstand zu Liebhabären auch sehr häufig Candy, die Zahnfee).
      Liebhabären sind überzeugt davon, mit einer herzlichen Umarmung –die grundsätzlich viel zu lange dauert- und einem liebevollen Über-Den-Rücken-Streicheln jegliches Unglück aus der Welt schaffen zu können. Gerne stossen sie dazu ein begeistertes Gebrüll aus, welches wie „GRUUPPPENNUMMMMAAAARMMUNNNNG!“ klingt. Liebhabären ernähren sich –wie sollte es auch anders sein- ausschließlich von Licht und Liebe.


      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Der I-Ginguin
      Ein I-Ginguin besitzt ein gelbes Federkleid, welches je nach Lichteinfall durchaus golden zu schimmern vermag. Ein weiterer Unterschied zu herkömmlichen Pinguinen ist sein deutlich kürzerer Schnabel. Viele Jahre glaubte man, dass sich I-Ginguine von dünnen Holzstäbchen ernähren. Dank intensiver Studien wissen wir heute jedoch, dass sich die Tiere nicht von, sondern mit dünnen Holzstäbchen ernähren. Ob I-Ginguine ihre Nahrung auch mit den Stäbchen töten und zubereiten, ist bislang nicht geklärt, wird aber in Expertenkreisen vermutet.
      Ein I-Ginguin tut nicht viel und spricht noch weniger. Meist steht er im entscheidenden Moment im Blickfeld und lächelt weise. Das hat zur Folge, dass alle Anwesenden den I-Ginguin für unfassbar weise und allwissend halten.



      Der Weißnasenschnüffler

      Der männliche Weißnasenschnüffler ist groß und schlacksig und kann sich farblich an die jeweilige Umgebung anpassen. Lediglich die übergroße Nase bleibt immer weiß. Das Weibchen ist eher gedrungen und hat ein röllchenartiges Fell auf dem Kopf. Ältere Weibchen sind an den kissenartigen Auswüchsen an den Unterarmen zu erkennen, die sich im Laufe der Jahre dadurch bilden, dass die Weißnasenschnüffler-Weibchen tagelang in einem Guckloch in der Wohnstätte hängen und die Umgebung beobachten.

      Weißnasenschnüffler haben ihre Wohnstätte meist „Nebenan“ oder „Gegenüber“, aber so gut wie nie „Mittendrin“.

      Weißnasenschnüffler sind stark kurzsichtig und sehen nicht besonders klar. Sie müssen aber ständig ihre Nase in alles herein stecken, was sich in ihrer Umgebung abspielt und umgehend davon berichten. Weißnasenschnüffler sind immer überzeugt davon, alles gesehen zu haben, als Erste dabei gewesen zu sein und als Einzige die Wahrheit zu kennen.
      Um den Wahrheitsgehalt eines Weißnasenschnüfflers zu berechnen, muß man berücksichtigen dass sie von allem was sie beobachten zunächst nur 1/3 wirklich scharf sehen können, ansatzweise die Hälfte davon kapieren und davon wiederum rund 1/10 korrekt wiedergeben. Daraus ergibt sich eine Summe von …öhm…0,0165?



      Der Rhythmische Kopfschüttler

      Das Fell der rhythmischen Kopfschüttler ist in der Regel schwarz, kann aber durchaus auch weiße oder farbige Flecken aufweisen, die Schriftzügen und/oder Symbolen ähneln können. Ein auffälliges Merkmal des rhythmischen Kopfschüttlers ist vor allem sein überdimensional großer Kopf mit dem langen herunterhängenden Fell. Der Hals des Tieres ist so lang und dünn, dass es an ein anatomisches Wunder grenzt, dass der Kopf nicht einfach abbricht. Hinzu kommt, dass der rhythmische Kopschüttler einen verhältnismäßig kleinen Körper hat, der aber von beeindruckendem Gewicht sein muss um ein entsprechendes Gegengewicht zu dem großen Kopf zu bilden.
      Er hat die besondere Fähigkeit in mannigfaltigen Geräuschen blitzschnell einen Rhythmus zu entdecken, zu dem er direkt mit dem Kopf auf und nieder wippt. Das ständige Wippen dient vermutlich dazu die stark belasteten Halswirbel elastisch und geschmeidig zu halten. Eine zu vermutende Verwandtschaft mit dem weit verbreiteten Wackeldackel konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden.



      Der Pendelnde Orakelwurm

      Der Orakelwurm ist winzig und rückgratlos. Er wird ständig von seiner starken Entscheidungsunfähigkeit gequält und sucht zu allem und jedem Rat im Universum. In seinem Fall ist das Universum der Sand des Bodens durch den er –von einem Zweig herunterhängend – mit der Nase Linien zieht. Sein dünner Wurmkörper schwingt dabei –von kosmischen Energien gesteuert- wie ein Pendel hin und her. Der Orakelwurm betrachtet dann fasziniert die sich ergebenden Muster im Sand und hofft auf einen weiteren Hinweis aus dem Universum, der diesen Mustern endlich eine Bedeutung gibt.



      Das Flüchtige Flunkerfiech
      Lässt sich nur dadurch beschreiben, das es sich äußerlich nicht beschreiben lässt. Der Grund dafür ist so einfach wie verblüffend: Das Flüchtige Flunkerfiech ist im Kern eine körperlose Déjà-vu-Erscheinung, die nur hin und wieder eine körperliche Gestalt annimmt, um sich fortzupflanzen.
      Ob das fff dabei nun fremde Körper kurzzeitig übernimmt oder über einen eigenen Körper verfügt, der die Erscheinung eines ganz bestimmten Waldbewohners eine Zeit lang perfekt kopiert, ist nicht bekannt. Obwohl keine esoterisches Tierart wirklich vor ihm sicher scheint, haben sie doch ein bevorzugtes Opferschema. Am Liebsten wählen sie sich eitle, selbstgefällige Waldgenossen aus, die sich gerne an besonders hellen oder dunklen flecken im Wald aufhalten und dabei hoffen man möge diese Umgebung für ihre eigene Aura halten.

      Die Flunkerficher können eine Menge Verwirrung stiften, da die Tiere, die von ihnen mental gekapert oder nachgeahmt werden natürlich nichts davon wissen. Viele Streitgespräche und Missverständnisse bei denen der Satz: „Das hab ich niiiiiiemals gesagt“ fällt, gehen auf ihr geheimes Wirken zurück. Genau das ist die Flunkerfiechische Art sich zu vermehren.

      Junge Flunkertierchen verraten sich manchmal durch ihr naives Verhalten, wenn sie zum Beispiel Gespräche mit: „Ein Freund von einem Freund hat vor einiger Zeit....“ oder: „ Ich kennen jemanden, der jemanden kennt, der erzählt hat...“ beginnen. Ältere Flunkerfiecher zaubern auch schon mal schnell das Zitat eines nicht existierenden Experten oder eine selbst erfundene oder gefälschte Studie oder Statistik aus dem Ärmel.

      Wenn sie entdeckt und entlarvt werden verschwinden sie laut polternd, oder ob der bösen Vorwürfe laut schweigend und tief enttäuscht im Gestrüpp. Erst wenn sie außer Sichtweite sind verwandelt sie sich wieder in ihre körperlose Form zurück.

      Manche der feinfühligen Bewohner erkennen die Flunkertierchen bisweilen. Die wahren Kenner unter ihnen verraten sie aber nicht sofort, sondern suchen sich ein lauschiges Plätzchen, lehnen sich genüsslich zurück, und warten bis sie von anderen entlarvt werden, um dann in Ruhe ihre theatralischen Abgänge zu genießen. Diese werden dann nur noch durch die später folgenden, krampfhaft ahnungslosen Auftritte der Geäfften getoppt.
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Der Eisbärkraulende Peace-Wupfler
      Er hat ein sonniges Gemüt. Alles ist in Regenbogenfarben getaucht, alles muß geknuddelt, geherzt und geliebt werden.

      In der Welt des Peace-Wupflers existiert nichts negatives, nichts böses und nichts gefährliches. Nur Liebe und Harmonie bestimmen sein Leben. Alles was nicht in seinen Realitätstunnel passt, wird gnadenlos aber liebevoll ausgeblendet.

      Ätzhörnchen, Wiccandern, Tanta-Tigern, Weicheihörnchen, Wahnwachteln - sogar bösen Bräunlingen wird verständnisvoll zugehört und dann wird gnadenlos geschmust. In manchen Fällen, wie z.B. bei Eisbären, Schenk-Pfuis und ähnlichen Wesen ist das das letzte, was der Peace-Wupfler tut, bevor er fassungslos und ein bisschen traurig miterleben muß, wie er auf charakteristische Weise vom Leben zum Tode befördert wird.

      Den meisten Tieren geht der Wupfler ziemlich auf die Nerven, weil er zwar unglaublich lieb aber auch völlig merkbefreit ist. Nur das Friedliebchen und das Ausgleichende Anuffel ertragen seine Nähe über einen längeren Zeitraum.



      Das Langnasige Librarion
      (Auch als gemeine Quellenqualle bekannt)

      Das langnasige Librarion hat (im Gegensatz zu vielen anderen Waldbewohnern) einen ausgeprägten Hang zum Hinterfragen. Jede These die es aufschnappt wird konsequent analysiert und auf Haltbarkeit geprüft, zumindest, wenn das Librarion gerade geistige Kapazitäten zur Aufnahme der These frei hat. Der geneigte Forscher mag sich fragen, woher dieses wundersame Wesen das Wissen nimmt, um diese Analysen vorzunehmen. Hier kommt die lange Nase ins Spiel, die nicht umsonst so lang ist, da es sich dabei um ein hochempfindlicher Präzisionsquellensuchgerät handelt. Jedes Buch, jeder Felszeichnung, ja sogar jeder (mit Autorität gehaltener) Vortrag, sendet eine (zumindest für das Librarion) deutlich wahrnehmbare olfaktorische Signatur aus und zieht es fast unwiderstehlich an. Hat das Librarion eine Quelle lokalisiert wird es nicht rasten noch ruhen, bevor es sich diese Quelle zugänglich gemacht hat. Das Erlernen obskurer, alter Sprachen, das Anlegen seltsamer Gewänder und durchaus auch der Verlust von nicht lebensnotwendigen Körperteilen sind unter ihnen völlig akzeptable Strategien, wenn es darum geht, sich Zugang zu unerforschten Quellen zu verschaffen. Einige ältere Librarions haben auf ihrem Lernensweg auch die Kunst des Astralreisens gemeistert und auf diesem Weg Zugang zu fast unbegrenzten Quellen erlangt - diese außergewöhnlichen Exemplare sind unter ihresgleichen als Lehrer sehr gefragt, aber naturgemöß schwer zu finden, da der Hunger nach unerforschten Quellen auch mit dem Alter nich abnimmt und sie deshalb die meiste Zeit im ätherischen Zustand verbringen.
      Auf Grund der Bereitschaft, große Risiken einzugehen, wenn es um Quellen geht und auf Grund der absoluten Furchtlosigkeit, mit der unhaltbare Thesen demontiert werden, ist die Zahl der Librarions leider recht klein, da viele vor ihrer Zeit von aufgebrachten Waldbewohnern (z.B. Dogmadachsen, Bräunlingen oder Großmeistergeiern) aus dem Leben gerissen werden. Auf Grund derselben Eigenschaften sind die Librarions, obwohl sie für geneigte Zuhörerschaft ein wahrer Quell der Erkenntnis sein können, teilweise recht unbeliebt - die dogmatischeren Wesen versuchen, sie zu töten, die unsicheren fühlen sich ihrerseits verunsichert und reagieren aggressiv. Vor allem bei den Dogmadachsen werden die langnasigen Librarions, obwohl das in keinster Weise ihrer eigentlich rech possierlichen Erscheinungsform (sie haben allerliebste, flauschige Ohren in allen Farben des Regenbogens) entspricht, oft als gemeine Quellenqualle bezeichnet.



      Der Zweidimensionale Plaudertaschenkrebs

      Ist ein recht häufig anzutreffendes Krustentier. Als typischer Quereinsteiger ist er nicht fest an den Lebensraum im esoterischen Wald gebunden und vagabundiert gerne in allen möglichen Welten.
      Er taucht zumeist sehr überraschend auf und verschwindet eben so schnell wieder von der Bildfläche. Wer sich mit ihm auf ein Gespräch einlässt merkt sehr bald, dass diesem, eigentlich oft recht netten Tierchen irgendwie die Tiefe fehlt. Woran das liegt kann man mit einem kleinen Experiment schnell selbst heraus finden: Wer während einer Plauderei mit ihm unerwartet einen Schritt nach vorne, und an ihm vorbei macht, und ihn dabei im Auge behält, sieht, dass er noch flacher ist als eine Briefmarke. Im exakten 90°-Winkel verschwindet er sogar vollständig aus dem Blickfeld.

      Die Plauderkrebse tauchen oft am Vormittag auf, und verschwinden zumeist am Nachmittag oder in den frühen Abendstunden; und zwar auch wenn gerade die besten Partys steigen, gerade ein Krieg ausgebrochen ist oder die Welt unter geht.
      Wenn sie irgendwo geduldet oder gar gemocht werden kommen sie jedoch in schöner Regelmäßigkeit vorbei gescheit und schneiden sich hier und dort mit ihren Scheren einen Gespächsfetzen ab. Im Gegenzug lassen sie an allen passenden und unpassenden Orten Schnipsel aus ihrer Plaudertasche fallen die sie irgendwo anders aufgeschnappt haben.
      Alle fünf Tag verschwinden sie dann für zwei Tage (wahrscheinlich aus einem alten rudimentären religiösen Ritus heraus), um dann am dritten Tage wieder frisch oder noch zerknautscht auf ein kleines Schwätzchen...

      Die anderen Waldbewohner reagieren recht unterschiedlich auf diesen blassen Gesellen.
      Viele lassen ihn einfach gewähren. Für Fleischfresser wie dem Struppige Streuner, oder den Grossmeistergeier ist er als Beute in der Regel zu mickerig. Sie wissen instinktiv das hinter der Schale nichts Nahrhaftes steckt. Dogmadachse stürzen sich geradezu auf die Taschenkrebse, ignorieren sie aber dann sobald sie merken, dass sich in ihren flachen Seelen keinerlei Feuer entfachen lässt. Das Ätzhörnchen und die Arroganten Arschratten falten die Krustis kurzerhand zusammen, um sie danach in der Luft zu zerreißen. Für die Crowleykröte hingegen ist und bleibt diese Spezies eines der ungeklärten Wunder der schöpfung. „Wie“, so fragen sie sich, „kann so ein plattes Wesen, dass sogar gegen die Verlockungen der heißesten Partys vollständig immun ist überhaut existieren? Was tut jemand, der absolut nicht weiß was er will, um es tun zu können? Was frisst der, und wie vermehrt der sich? Und warum gibt es den dann überhaupt?“


      Der Teleskopion
      Ist der geborene nachtaktive Makrokosmatiker im esoterischen Wald. Er ist fast ausschließlich auf großen Lichtungen anzutreffen, da er nur dort ungehindert das Firmament im Blick hat. So krabbelt er auf seinen sechs Beinen bäuchlings umher, den Kopf immer im Nacken wie ein kriechendes Arrogantlie, und rennt sich so an der Welt vor seinen Füssen die Nase platt. Nicht das dieser Hans-guck-in-die-Luft wirklich so abgehoben wäre, nein, er ist nur mit Wichtigerem beschäftigt.

      Dort wo sich bei seinen nicht esoterischen Artgenossn ein Stachel am Schwanzende befindet ist bei ihm ein Fernrohr zu sehen. Dieses richtet er in der Nacht ununterbrochen über seinen Rücken gebogen auf den Himmel, um so den Lauf der Sterne zu überprüfen.

      Wenn er auf andere Tier trifft hörte er ihnen nie richtig zu. Er schaut ihnen auch nicht in die Augen oder ihr Herz, um sie näher kennen zu lernen. Er fragt sie einzig nach dem genauen Zeitpunkt ihrer Geburt, um dann mittels Büchern und Tabellen, voller Aszendenten, Transzendenten und Visématenten zu ermitteln, dass sie eigentlich ein ganz andere Tier sind. Je nachdem welche geografischen Wurzeln die Familie des Esoskopions hat, erklärt er dann einem Jammergnu es sei eigentlich ein Löwe, oder dem Nietzscheentchen es wäre ein Feuerpferd. In der Regel folgen dann harmlose Hinweise auf diverse, sich oft gegenseitig aufhebende Charaktereigenschaften.

      Dort wo einen Teleskopion genug Aufmerksamkeit entgegengebracht wird bastelt er sich einen kleinen Beratungsstand und fängt an mit den Geheimnissen der Sterne Handel zu treiben. Schon bald stehen dann Wirrvögel, Monosynaptische Magiemäuschen und Endzeitschreckchen einvernehmlich in der Schlange, und lassen sich in andere Tiere verwandeln oder eine mathemagisch errechnete Zukunft verkaufen.

      Spät Nachts, wenn alle Tiere bereits schlafen, sieht man auch schon mal vereinzelt einen Struppigen Streuner oder einen Ofeldling dort auftauchen. Auf vorsichtiges Nachfragen hin stellt sich dann aber schnell heraus, dass sie nur da sind, um mal nach dem Rechten zu schauen und sich ein Bild von dem ganzen Trubel zu machen.



      Der skatologische Tarot-Pfau
      Oh, wie schön! So bunt, farbenfroh und bildgewaltig kommt der skatologische Tarot-Pfau daher. Kaum sieht er ein anderes Tier, so spreizt er seinen gewaltigen Schweif fächerförmig auf, um die großen und kleinen Arkana darauf zu enthüllen. Dazu schreit er markerschütternde Vorhersagen wie: "Der Turm, der Turm - wer wird Dein Schicksal sein, heut' nacht!" - und ähnliche kryptische Versatzstücke ohne Zusammenhang und Sinn.

      Viele Tiere lassen sich davon außerordentlich beeindrucken, suchen einen Sinn in den Aussagen und finden ihn auch oft - meist in Form von interessanten selbsterfüllenden Prophezeihungen (über die man im Eso-Dschungel sowieso ständig stolpert).

      Manchen Tieren geht der Pfau ziemlich auf die Nerven - vor allem seine skatologischen Anspielungen - und so geht dieses prächtige Federvieh häufig ziemlich gerupft aus solchen Begegnungen hervor. Seine Schwanzfedern zieren nicht selten die Baue von Dogmadachsen, Gropfemöpfen und kaotischen Waldkatern. Auch Schamanatoren und Voodoovipern legen sich gerne mal ein komplettes Tarot-Set zu. Sogar die Crowley-Kröte macht das, auch wenn sie sich auf eine spezielle Pfauen-Unterart spezialisiert hat.

      Tarot-Pfauen sind nicht selten und treten in vielen verschiedenen Ausführungen auf. Fast allen ist gemein, daß sie sehr symbolhaft, bunt und kryptisch daherkommen. Im Unterschied zu anderen Pfauenarten sind die Hennen genauso prächtig ausgestattet wie die Hähne. Gelegentlich entsteht aus der Paarung von zwei unterschiedlichen Unterarten ein völlig neues Deck (was allerdings auch ziemlich daneben gehen kann - allerdings gibt es auch dafür Jäger und Sammler).
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Die Selbsterfüllende Prophezeihung
      Die selbsterfüllende Prophezeihung ist ein kleines hartschaliges Tierchen, das überall im Wald vorkommt. Es sammelt sich vorzugsweise in Gegenden, wo viel orakelt, gesponnen, theoretisiert - sowie Sinn-Suche betrieben wird.

      Das Hauptärgernis bei diesen eigentlich harmlosen und possierlichen Tierchen ist, daß sie häufig im Weg rumstehen und man dann drüber stolpert, um sich die Knie aufzuschlagen, die Nase zu stoßen oder im Extremfall in eine bodenlose Schlucht zu fallen.

      Mit dem Schicksal haben diese Krabbeltiere nichts zu tun. Wer allerdings nicht aufpasst, der stolpert drüber und dann passiert meist etwas unangenehmes. Deshalb gehen die intelligenteren und erfahreneren Tiere einer selbsterfüllenden Prophezeihung lieber aus dem Weg oder steigen vorsichtig drüber.

      Selbsterfüllende Prophezeihungen lieben Horrorgeschichten und schauerlicher Vorhersagen. Sie sind oft in der Umgebung von Endzeitschreckchen, Prophezeihungsübeln, Tarot-Pfauen und Eschatologischen Erklärbären zu finden.



      Das Pubertivil (infans satanis)
      Eingehüllt in schwarze Gewänder, behängt mit allerlei glitzerndem und klimperndem Zierat, dessen es habhaft werden konnte und mit schreckenerregender (so hofft es) Zeichnung im Gesicht kommt das Pubertivil daher. Dieses Wesen ist in Wahrheit gar keine eigene Gattung, sondern viel mehr ein Entwicklungsstadium, durch das viele Einwohner des Waldes gehen, bevor sie ihre endgültige Gestalt annehmen.
      Die Transformation aus der normalen juvenilen Form der Gattung zum Pubertivil
      geschieht meist auf Grund allgemeiner Enttäuschung und Frustration. Zum Beispiel fühlt sich ein Pubertivil grundsätzlich unverstanden und versucht, weiteren Enttäuschungen vorzubeugen, indem es seine Umgebung verschreckt und möglichst "Ivil" (ein sehr beliebtes Wort) erscheint. Je nach individueller körperlicher Erscheinung misslingt dies jedoch meist mehr oder weniger vollständig, da die Waldbewohner erheblich Schlimmeres gewohnt sind. Gerade die goldhaarigen, stupsnasigen Pubertivils erreichen auch mit Nieten am ganzen Körper und dem Schlachtruf "Bluuut" auf den Lippen meist nur ein verwirrtes Lächeln oder auch (was als große Schande empfunden wird) Aussprüche wie: "Wie süüüüüsss, siehst du
      die Stupsnase?" Die perfideren unter den Einwohnern des Waldes machen sich einen großen Spaß daraus, Pubertivils zu erschrecken, indem sie sich mit einem Spiegel von hinten an sie heranschleichen, ihnen auf die Schulter tippen und dann den Spiegel vorhalten - das erbleichende Pubertivil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vor dem eigenen Spiegelbild reisaus nehmen.
      Um sich stärker zu fühlen, rotten sich Pubertivils gelegentlich zusammen und erzeugen seltsame Gesänge, bei denen es meist um Blut, Tod, Schlachten und manchmal auch um Verzweiflung geht. Die weniger musikalisch, dafür eher magisch orientierten Vertreter dieser wenig beneidenswerten Waldbewohner sieht man gelegentlich Pentagramme auf den Boden zeichnen und mit auf Kerzen geklebten Schädeln beleuchten. Mit Hilfe von Blutopfern (Beerensaft bei den zartbesaiteten Vertretern) versuchen sie, Dämonen zu beschwören, um ihre Feinde (den Rest des Waldes) dahinzuraffen oder einfach um zu sehen, ob etwas antwortet...es geht das Gerücht, dass es einige Leute (vermutlich struppige Streuner oder Chaoskatzen) im Wald gibt, die sich mit Vorliebe in Dämonenverkleidung in der Nähe solcher Grüppchen
      herumtreiben, um in dramaturgisch effektvoller Weise im rechten Moment aus dem Gebüsch zu springen und sich dann an den schreckgeweiteten Augen der kreischend davoneilenden Pubertivils zu erfreuen.



      Der Ibisch-Uld
      gehört zur Gattung der komischen Vögel. Erkennbar durch seinen durchdringenden Ruf, der wie: "I-bin-schuld" klingt. Eigentlich ein harmloser und unauffälliger Vogel, der aber dazu neigt, sich für alles was schief geht, schuldig zu fühlen. Manche Tiere im Wald, die dann versuchen ihn zu trösten, ertappen sich dabei, daß sie den charakteristischen Ausruf selbst tätigen um darauf hin ebenfalls zu einem Ibisch-Uld zu mutieren.

      Wenn zu viele von diesen Vögeln auf einem Baum hocken, kommt es vor, daß dieser sich einfach umkippen lässt um dem permananten "I-bin-schuld"-Gezwitscher zu entgehen. Solche Aktionen sind allerdings selten von Erfolg gekrönt.



      Der Dubisch-Uld

      Gehört wie der Ibisch-Uld zu den komischen Vögeln. Allerdings wirkt er eher wie der polare Gegenpart des Ibisch-Uld. Permanent gibt er anderen Wesen die Schuld an allem, was passiert.

      "Das Schweinigel ist schuld, daß es mit der Moral den Bach runtergeht; die Crowleykröte ist schuld, daß alle Viecher zu Egozentrikern mutieren; die Lichtlibelle ist schuld, daß sich alle viel zu wohl fühlen; usw, etc. pp."

      Das ist ungemein lästig, weswegen der Dubisch-Uld oft auf dem Speiseplan steht.


      Der Dubisch-Uld wird niemals einsehen und anerkennen, dass er so ist, wogegen der Ibisch-Uld dieses Einsehen sofort hat.

      Ganz fatal wird es, wenn sich ein Ibisch-Uld und ein Dubisch-Uld sich gegenüber stehen und ihr jeweiliges Konzert anstimmen.
      Die übrigen Waldbewohner stehen dann im Allgemeinen kopfschüttelnd vor diesem Szenario eines paradoxen Dialoges...
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Der Kryptische Verschwigel
      Er hält sich wie alle Igel gerne in den dunklen Hecken am Rande der viel begangenen Pfade und Wege auf. Neben der bevorzugten Kost aus trockenen, alten, vergilbten Raschelblättern versorgt er sich in der Dämmerung mit allerlei Gedankenhappen und Ideenhäppchen die er sich von den anderen Waldtieren stibitzt. Sobald er genug Geistesnahrung gesammelt hat zieht er sich zu einer Art Frühlings-, Sommer-, Herbst-, oder Winterschlaf tief in seine Hecke zurück. Dort verfällt er in eine Verdauungsstarre, die nur gelegentlich zum Wiederkäuen unterbrochen wird.

      Der Kryptische Verschwigel ist ein recht kontaktscheuer und wortkarger Waldbewohner. Selten genug beteiligt er sich mit verschlungenen Halbsätzen und verwirrenden Mehrdeutigkeiten am Treiben der anderen esoterischen Tiere. Wenn man einem Verschwigel aufmerksam zuhört, und sich viel Mühe gibt, wachsen seine Satzfragmente, Zitatzipfel und Anspielungsräume manchmal zu einem vielschichtigen, jedoch in seiner perspektive stark verwunderlichem Weltbild zusammen. Verschwigel lieben die Diskretion. Sobald eine Frage an ihn gerichtet wird, die ihm zu konkret ist, rollt er sich zu einem waffenstarrenden Stachelball zusammen und schützt sei verborgenes Inneres vor weiterer Annäherung.

      Manchmal kommt es vor, dass sich Wirrvögeln, Wahnwachtel oder einem Prophezeiungsübel vom Schweigen des Verschwigels bedroht fühlen. Dann bringen ihn diese ängstliche Tiere mit allerlei Verschwörungen und Intrigen in Verbindung, halten ihn für schuldig, und klagen ihn lauthals an. Dies geschieht jedoch in der Regel ohne das sie recht wissen wofür.



      Der Reiselustige Astralaal
      Irgendwo im esoterischen Wald, dort wo Licht und Schatten zu einem dunstigen Zwielicht zusammenfließen, plätschert ein seltsames Flüsschen. Es ist so seltsam weil es unvermittelt und ohne Quelle beginnt und in einem Tao-Frosch-Tümpel endet der keinen Abfluss hat. An diesem fragwürdigen Ort begegnet man bisweilen dem Reiselustigen Astralaal. Dieser windige Wasserwurm ist mindestens eben so wundersam wie sein Lebensraum.

      Im Grunde genommen hält sich dieser schräge Fisch nur zur Pflege seiner sozialen Kontakte und zur Paarung mit nachfolgender Eiablage hier auf. Den Rest seiner Zeit verbringt er, nach vorsichtigen Vermutungen der anderen Tiere, im Irgendwo zwischen dem Nimmerland und dem Nirgendwo.

      Natürlich sollte einer, der eine Reise tut, auch tüchtig was zu erzählen haben. Das trifft aber auf den glitschigen Schlangenfisch nur bedingt zu. Zwar berichtet er bis Weilen in alles anderen als griffigen Worten von seinen Erlebnissen, bleibt dabei aber so vage, dass Nichtwissenden der Kern all dessen, was der Astralaal voller Weitblick und Überzeugung von seinen Abenteuern im hintersinnesreich zu berichten weiß, stets verborgen bleibt.

      Dort zwischen den Sphären muss es einfach so vollkommen anders sein, das alle bekannte Worte in sämtlichen möglichen Kombinationen nicht in der Lage sind einem Farbenblinden den Geruch von verschwitzen Teenagerturnschuhen zu erklären. Dies wäre aber nötig, um z.B. die seit Kurzem auftretende Überbelastung der Energieflüsse durch schlecht ausgebildeten Nachwuchs und die Billigtouristen aus den Paralelldämonsionen zu beschreiben. Wenn man einen Astralaal in diesem Zusammenhang seufzen hört, hat man schlagartig das Bild von einem von knipsenden Asiaten überlaufenen Märchenschloß oder von zugeballerten Erdmenschen an einer kioskartigen Strandbar vor Augen.

      Trotz aller Wirren ist der Astralaal zumeist ein gutmütiger, gern gesehener und recht beliebter Teilzeitbewohner des esoterischen Waldes und wird von den feinsinnigen Bewohnern mit Hang zu Sphärischen, wie z.B. dem Trancetanzbären oder den Tao-Fröschen sehr geschätzt.



      Der Zyklopische Zaunkönig
      Der einäugige Zaunkönig ist ein eher unscheinbarer Vogel im esoterischen Wald. Als Zaungast bleibt er zumeist im Verborgenen und nur selten gibt er seine Weisen zum Besten. Manchmal aber, wenn er sein farbiges Lied aus einem dichten Gebüsch heraus zwitschert, verharren die Tiere des Waldes. Zuerst glauben sie das Liedlein mitpfeifen zu können, dann aber schleichen sich neue und wundersame Triller ein. Fragwürdig erscheinen sie und manchem machen sie Lust auf mehr. Was pfeift der, der da im Gebüsch sitzt. Ist es wohlmöglich eine ehrwürdige, bislang unbekannte Variante eines alten Liedes? Tragen die töne verborgene Weisheit in sich? Einen Schlüssel gar, um sich Altes neu zu erschließen?

      Zu schön wäre es, aber es kommt schon bald anders. Denn gerade als sich die ersten erfahreneren Tiere aufmachen wollen, den weisen Sänger im Busch ihre Aufwartung zu machen, ändert sich das Lied. Die Töne werden unharmonisch und wollen nicht mehr recht zueinander passen. Kann sich ein Vogelgezwitscher widersprechen? Der Einäugige Zaunkönig vermag das alle Male. Und plötzlich zerbricht sein Lied dann vollends in lauter einzelne Tonscherben.

      Wer sich jetzt noch die Mühe macht einen Zweig beiseite zu schieben, um sich das Flötentierchen mal genauer zu beschauen, der sieht dort ein kleines, einäugiges Vögelein, das große Ähnlichkeit mit einem zyklopischen Bonsai-Beo aufweist.

      Doch wenn er erst einmal singt, der kleine König, dann ist er nicht eben scheu. Und er wird auch nicht verstehen wie sich sein Liedchen, dass er sich aus vielerlei aufgeschnappten Tönen zurechtgebastelt hat, von denen der anderen Sänger unterscheidet. Und so singt er wacker seine Halbweisen, -allein er versteht nicht viel von dem was er da singt, -und er singt auch nicht von dem was er versteht.
      So lauschen ihm letzten Endes nur noch die, die noch nicht mal verstehen, das er nicht versteht was er da singt...

      ...und plötzlich ist dann wieder Ruhe im Wald. Nun zumindest bis auf das Kichern der Kaoskobra, die sich gerade den Scherbensänger samt seines Publikums mit einem genüsslichen Happs zum Frühstück einverleibt hat.




      Kirres Erdfernlein / Sanguinische Edelschwirre
      Das mit der Lichtlibelle nur entfernt verwandte kE haftet exzellent an Wänden, Decken , Blättern, Wolken, Nebel- und Räucherschwaden, hat jedoch beträchtliche Schwierigkeiten, sich auf dem Erdboden zu halten; fast scheint es, als wirke die Schwerkraft abstoßend auf das kE.
      Allen Edelschwirrenist ein fluffiges Federkleid gemein, es wurden schwarze, weiße, cremefarbene, gar bunte, sowie einige wenige in Würde ergraute beobachtet.

      Bis in's adoleszente bis postpubertäre Entwicklungsstadium sind die Schwirren von zarter, fast durchscheinender Gestalt. Diejenigen Exemplare, die Erdung durch Hyperkalorische Viktualienaufnahme zu erlangen suchen, können aber auch sehr massig werden.

      Auf äußere Reize überreagiert es grundsätzlich: Auf den Genuß einer Tasse Pfefferminztee zeigen manche Unruhezeichen, wie Tremor und Schlaflosigkeit, andere geraten beim Anblick glitzernder Tautropfen, fragiler (Licht-)Libellenflügel, oder beim Duft der Mirabellenblüte in extatische Verzückung, deren Hauptsymptome stundenlange katatonische Starre und erhöhter Speichelfluß sind. Sie neigen dazu, sich in Drogen wie Büchern, Musik, handwerklicher Arbeit, Tanz und Tagträumen zu verlieren - manches Exemplar wurde bisher nicht wieder gefunden.

      Diverse Kräuter und Pilze, die als Stimmungsaufheller bei geselligen bis zotigen Zusammenkünften der CrowleyKröten pfundweise konsumiert werden, lösen bereits in homöopathisch potenzierten Dosen starke Wirkung auf die kirren Erdfernlinge aus: So schleudert sie der restexhalierte Rauch diverser Phytohalluzinogene sie in unendliche Weiten, während sie die pure Anwesenheit sorgfältig versiegelter Solanicea-Extrakte spontan in Paralellwelten katapultiert .

      Suchen sie Ruhe und Erholung bei einem einsamen Waldspaziergang, werden sie unentwegt von Pflanzendevas und Elementargeistern angequatscht.

      Mit Glück und gutem Willen treffen sie in der Anderswelt auf einen persönlichen Coach für persönliches Problemzonenworkout. Labilere Exemplare gehen ebenso unseriösen, wie körperlosen Entitäten auf den Leim, die sie als Erfüllungsgehilfen für allerlei Unsinniges, Kitschiges, Illegales oder Ekeliges mißbrauchen. Diese kirren Erdfernlinge meinen irrigerweise, wer keinen materiellen Körper besitzt, habe die Weisheit gepachtet, nur weil er Bonusmeilen in anderen Dimensionen ansammeln konnte. Das Unvermögen parallele Realitäten auseinander zu sortieren, geleitete schon so manches kirre Erdfernlein in die von Terranern als Klappse titulierte Einrichtung.

      Daß ihr Paarungsruf : "Nimm's leicht, nimm mich." lautet, dürfte dem Schatz moderner sagen entnommen sein.



      Die Schwarzwälder Lärche (interforealis)
      Dieser Waldbaum steht meist recht alleine im Wald. Andere Bäume meiden ihn konsequent, da er sehr egozentrisch, eingleisig und zudem intellektuell schnell überfordert ist. Begriffsstutzig trifft es ganz gut, da er nur seine eigenen Wertvorstellungen und Interpretationen kennt.

      Eine seiner beunruhigenderen Eigenschaften ist, daß er die Position wechseln kann und sogar, wenn er gerade mal wieder von einem Riesensperrzwerg gefällt wurde, in anderen Foren wiederaufersteht um seinen fauligen Kompost zu verbreiten. Die Schwarzwälder Lärche zetert gerne - ist mit den Zedern (sehr majestätische und edle Gewächse) aber nicht im geringsten verwandt.

      Dieser Baum nadelt zu allen Jahreszeiten stark und verbreitet dadurch seltsame Gerüchte, haltlose Behauptungen und belanglose Gedankenfetzen. Es gibt einige wenige Vögel, die gerne auf ihm nisten. Aber das sind nur Wirrvögel und Wahnwachteln. Gelegentlich findet sich ein Jammergnu in seinem Schatten - auch Ätz- und Pissbackenhörnchen benagen seine seltsamen Früchte und die arrogante Arschratte hat ihren Bau zwischen seinen Wurzeln. Gelegentlich reibt sich sogar ein böser Bräunling an seiner Rinde.
      Großmeistergeier und andere geflügelte Raubtiere meiden seine Äste konsequent - nicht zuletzt weil sie dünn und zerbrechlich sind.

      Es ist zwar interessant anzusehen, wie eine Lärche (dabei immer heftig nadelnd) ihre Wurzeln aus dem Erdreich zieht um sich in Foren einzunisten, wo sie hofft, gehört zu werden. Dennoch wird dieser Waldbaum meist gemieden und oft findet sich ein Riesensperrzwerg der nur zu gerne seine Axt an dieses lästige, getarnte Unkraut legt.

      Seine Themen ähneln denen von 6-jährigen Fichten in der Baumschule. Recht naiv, selbstgerecht und von jeglicher Adoleszenz oder gar Reife unberührt. Dieser Baum kommt - selbst, wenn er alt wird - nicht über ein kindliches Geistesstadium hinaus. Vermutlich wurde er zu früh der Baumschule entrissen. Er brennt nicht mal ordentlich.
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Der Manipulative Jammerwurm
      Der Manipulative Jammerwurm gehört zur Gattung der energetischen Mastdarmvampire und zeichnet sich dadurch aus, dass ihn wegen seines Gejammers und seinem Gewinsel um Aufmerksamkeit und Anerkennung keiner auf Dauer wirklich leiden kann. Selbst die Arschratte und der Bräunling, die eher zu seinen Opfern zweiter Kategorie gehören, ertragen ihn nicht allzu lange und lernen mit der Zeit ihn zu meiden.

      Zum Leidwesen fast aller ist er jedoch zwecks Nahrungsbeschaffung leider sehr gesellig und ist bemüht in Foren Anschluss zu finden um neue Opfer mit selbstmitleidigen Jammertiraden auf sich aufmerksam zu machen. Hat sich jemand gefunden der sich seiner bemitleidenswerten Gestalt erbarmt, so kriecht er diesem schnurstracks in Richtung Mastdarm um sich sein „Trösterchen“ in Form von Energie abzuholen. Dabei umgarnt und umschmeichelt er seine Opfer ohne Unterlass damit diese keinen Verdacht schöpfen.

      Zu seinen weiteren Eigenschaften gehört das Verständnis um die sozialen Beziehungen unter den Tieren der esoterischen Tierwelt, so weiss er immer wer mit wem nicht kann oder wer sich mit wem gut versteht. Diese Begabung nutzt er natürlich auch zur Nahrungsbeschaffung indem er verschie-dene Tiere gegeneinander ausspielt und sich dann als Verbündeter anbietet oder einfach als Freund. Dies allerdings immer mit dem Hintergedanken sich seine energetischen Trösterchen aus dem Mastdarm seines Opfers zu angeln.

      Da sich seine Masche jedoch sehr schnell rumspricht und er sowieso schon nicht sonderlich beliebt ist, setzt er dabei gern auf die nötige Maskerade und Mimikry um sich stets in neuem Gewand bei neuen Opfern einzuschleichen. Diese dient übrigens auch dazu sich vor seinen natürlichen Feinden, den Drachen, zu verbergen.
      Durchschaut man jedoch seine Maskerade und erkennt ihn als das was er wirklich ist, kommt es zur Metamorphose und der Manipulative Jammerwurm wird durch den Ärger über die Entdeckung freigesetzten schlechten Energien zum Gift und Galle Speienden Eiterwurm. Dieser ist im Gegensatz zum Jammerwurm noch unschöner anzusehen als zuvor, wirkt aber nicht wirklich gefährlicher als die Vorstufe. Doch vorsicht ist geboten, der Eiterwurm ernährt sich ähnlich wie die Vorstufe hauptsächlich von Aufmerksamkeitsenergie, doch ist er in diesem Zustand auch in der Lage aufgebauschten Streitgesprächsenergien umzuwandeln und zu absorbieren.
      Es versteht sich von selbst das diese Dispute sich im Interesse des Eiterwurms im Kreis drehen, da er so eine optimale Energieausbeute einfahren kann.
      Aus diesem Grunde empfiehlt es sich am besten den enttarnten Eiterwurm zu ignorieren und sein Gekeife nicht allzu ernst zu nehmen, denn Schaden anrichten kann er zum Glück keinen. Wenn er ignoriert wird, verfliegt die Wirkung der Metamorphose übrigens schnell und er entwickelt sich wieder zu einem gewöhnlichen Jammerwurm, der sich daraufhin ein neues Opfer sucht um von ihm durch sein Gejammer Mitleid zu heischen.



      Der rechthaberische Eiterröhrenmiefling
      Der rechthaberische Eiterröhrenmiefling gehört zur Gattung der dozierenden Gehirnpilze, wobei eine Verwandtschaft mit dem selbsttarnenden Manipulatorkohl nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Forschungen desbezüglich dauern noch an.

      Der rechthaberische Eiterröhrenmiefling ist ein sehr geselliges Wandergewächs, dass in Foren plötzlich aus dem Boden spriesst und sich gern bei hoch anspruchsvollen Themen mit fundiertem Wissen hervortut. Problematisch wird es jedoch wenn irgendjemand anderer Meinung ist, denn die Meinung eines rechthaberischen Eiterröhrenmieflings ist nach seiner Überzeugung Gesetz und der Weisheit letzter Schluss. Kann er jedoch seinen Meinungswidersacher nicht mit Argumentation von dessen falscher Meinung abbringen, er ignoriert dabei Argumente geflissentlich, da sie auf ihn ähnliche Wirkung haben wie Fungizide, greift er zu anderen Mitteln und versucht es indem er alle von der moralischen Schlechtigkeit seines Widersachers zu überzeugen versucht und das es jener auf ihn abgesehen hätte, weil er ihm seine Weisheit neidet. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück Realitätsverdrehungssporen, faustdicken Lügenschimmelfäden und Moraleiter auszusprühen um um den Geist mit diesen Ansichten zu infizieren. Ausserdem kann er mit grosser Effizienz die Feinde all jener ausmachen die seine Meinung nicht teilen und seine Absicht nicht unterstützen. Immerhin ist er ja ein Gehirnpilz. Deren Feinde versorgt er dann ebenfalls kräftig mit seinen Auswürfen und hetzt so ganze Gruppen gegeneinander auf. Irgendwann im grössten Getümmel ploppt er dann wieder zurück in den Boden um dann anderorts wieder aufzutauchen. Alles was er zurücklässt ist der Mief von Streit, Zwist und Hader.



      Der wabbelnde Geldbeutler
      Ein nicht allzu häufig anzutreffendes Wesen im esoterischen Urwald - aber keineswegs selten.

      Meist haust dieses Tier - das im Naturzustand wie ein nur teilweise mit Luft gefüllert Ledersack mit bunten Fellfetzen aussieht - in etwas sinistren Gegenden in Wurzel- oder Steinhöhlen. Da der Geldbeutler aber ein supplementärer Parasit ist, braucht er hin und wieder einen Wirt. Deshalb pflanzt er vor seiner Behausung interessante Pflanzen, legt Figuren und Symbole aus Steinen aus und lässt entzückende Klänge ertönen, die potenzielle Wirte anlocken sollen.

      Wirrvögel, Wahnwachteln, Putznickel und ähnlich beschränkte Wesen versammeln sich gerne vor und in den Höhlen des Geldbeutlers um dort - gegen bare Münze - den Nektar der Instant-Erleuchtung, Schlangenöl, Feenstaub und bunt bedruckte Papiere mit wirrem Inhalt zu erstehen.

      Doch nicht nur die etwas minderbemittelten Wesen weiß der Geldbeutler zu ködern. Auch höher stehende Tiere suchen seine Behausung auf, denn der Geldbeutler hat auch für Wesen mit Wissen immer wieder einen passenden Köder herumliegen. Teilweise haben diese Köder sogar eine gewisse Substanz und einen Nutzen. Auch wenn Ketzerkatzen, Schamanatoren oder Wiccander die Höhle eines Geldbeutlers meist nur zur Unterhaltung aufsuchen, so finden auch sie hin und wieder einen Strohhalm im Nadelhaufen, der sie entzückt von dannen ziehen lässt.

      Der Geldbeutler erscheint deshalb etwas ambivalent, da er selbst den größten Nutzen aus der Verbindung zieht. Den meisten Tieren ist das aber egal. Es gibt halt immer was buntes, glitzerndes, erheiterndes, nachdenklich machendes, verspieltes oder unterhaltsames zu erstehen. Nicht mal Drachen sind gänzlich von den Angeboten des wabbelnden Geldbeutlers gefeit.



      Die Säbelzahnschnepfe
      (Christliche Version (Nachtfalken-Edition))

      Gott schuf aller Getier, auch den Menschen.
      Nicht mit einem Fingerschnippen, sondern in einem Genlabor.
      Aber da war Luzifer. der klaute das Materila von Säbelzahntiger und Schnepfe.
      Weil Luzifer ja der Böse ist, mischte er das Material, und heraus kam die Säbelzahnschnepfe.
      Wär ja noch nicht so tragisch, nur, Luzifer hat nen anderen gefallenen Engel bei sich.
      Und der arbeitet wie Amor mit Pfeilen.

      Er verschießt das Zeug auf Menschen, die dann auch Säbelzahnschnepfen werden.
      Man nennt diese Wesen dann Schwiegermutter.



      Die "MatriMatri" Krankheit
      Die sogenannte MatriMatri-Krankheit befällt Tiere jeglicher Art. Sogar "Schamanatoren" oder "Interdimensionale Zwölfender" sind davor nicht gefeit. Allerdings scheint das Virus, das als Auslöser identifiziert wurde, vor allem weibliche Wesen zu befallen.

      Die Symptome äußern sich dergestalt, daß das befallene Tier Sprach- und Argumentationsstörungen bekommt, sowie einem partiellen Realitätsverlust anheim fällt. Oberflächlich gesehen nichts schlimmes, schließlich ist das im esoterischen Urwald ziemlich normal. Was nervt ist, daß die Infizierten so von der Wahrheit ihres Deliriums überzeugt sind, daß sie alle anderen Tiere im Wald mit ihren Spinnitistereien belästigen und dabei gelegentlich sogar fanatisch werden.

      Die erkrankten Tiere (man nimmt an, daß die Krankheit vom Femi-Dachs übertragen wird) sprechen davon, daß es unter der Herrschaft weiblicher Tiere keine Kriege, Konflikte oder sonstige Tragödien mehr geben würde. Alles wäre Friede-Freude-Eierkuchen und die männlichen Exemplare (die sich durch zügellose Aggressivität und Gewalt den primären Platz angemaßt haben) würden auf den Platz gestellt, der ihnen gebührt ... ganz nach hinten.

      Komischerweise kommt gerade von vielen Wiccandern der Ausspruch: "My godess gave birth to your god" - was aber nicht beweisbar ist und als typischer Ausspruch eines von der MatriMatri-Krankheit infizierten Wesens gelten kann.

      Die beobachteten Sprachstörungen drehen sich alle um den Wortstamm {matri-}; also:

      Matri-archat
      matri-archal
      matri-linear
      matri-lokal

      Alle Worte, die mit {partri-} beginnen, werden abwertend oder sogar feindselig benutzt:
      Patri-archat
      patri-archal
      patri-linear
      patri-lokal

      Die MatriMatri-Krankheit kennt verschiedene Stadien und Ausprägungen. Die leichteren Ausprägungen - auch wenn sie chronisch sein sollten - sind einigermaßen zu ertragen, wenn auch gelegentlich lästig. (Natürlich nicht für das befallene Wesen - nur für die, die es pflegen oder mit ihm/ihr umgehen müssen). Leichtere Formen der Infektion äußern sich in Idealisierung, Fantastisierung und Hypothetisierung in geringen Graden. Bei schweren Formen erzeugt die Krankheit ein eigenes Realitätsfeld, das mit der allgemeinen Realität nur am Rande Berührungspunkte hat. Da die "allgemeine Realität" aus der Sicht der Erkrankten aber eine Erfindung/Entwicklung patriarchaler Strukturen sein soll, wird sie nicht anerkannt und sogar bekämpft.

      Zwar bestehen die Infizierten darauf, daß sie sich nur gegen die "patriarchale Krankheit" (die es zweifellos gibt) verteidigen. Allerdings ist diese Verteidigung oft derart aggressiv und vehement - daß man die Delirierenden am liebsten mit einer Jahresausgabe des Playgirl in eine Gummizelle sperren möchte.

      Die MatriMatri-Krankheit lässt sich im Anfangsstadium meist gut mit ein paar großen Portionen Realität oder mit einem gutgezielten Wurf eines möglichst schweren Fachbuches behandeln. Im fortgeschrittenen Stadium hilft oft nicht mal mehr eine professionell durchgeführte Gehirnwäsche.
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Versammlungsplatz der esoterischen Thiere (Beschrieben von der Bergtrollin)
      Es fällt auf, dass in der esoterischen Thierwelt zwar jedes Zwickerchen und Jammergnu was zu sagen hat, aber bitte ….. WO …. sagen sie, was zu sagen ist?

      Ich bin letztens mal im Wald gewesen und habe mich ein wenig umgeschaut. Der kleine ausgetretene Pfad, auf dem ich mich befand, stieg langsam an und endete in einer elevierenden Treppe mit acht Stufen. Sie führt auf eine ebene Fläche, über der – aufgehängt an Gebetsschnüren – der Schriftzug „Allgemeinplatz“ hängt. Ähnlich wie im Hide Park gibt es dort ein kleines Pult – genannt Polemium oder auch Dogmatisch -. Es ist mit Plattitüden gepflastert und blumig mit Worten umrankt wie „Rednerschwinge“ oder „Labertaschenplatte“.
      Hinter dem Pult ist eine rote Markierung auf dem ebenfalls mit Plattitüden gepflasterten Boden befestigt, der Standpunkt. Von diesem dürfen sich die Thiere während ihres Referats nicht weg bewegen, denn sonst sieht man, dass sie statt mit passenden Beinkleidern nur mit ausgelatschten
      Panpagantoffeln mit billigem Druisanaufdruck angetan sind und in schlechtem Küchenlatein argumen-thieren.

      Zum leichteren Umblättern der mitgebrachten Manuskripte steht auf dem Pult ein Fettnäpfchen bereit. Für diejenigen, die lieber eine mit Kreide beschriebene Tafel als Gedächtnisstütze mitbringen, hängt rechts am Pult ein Schwamm-Drüber-Set. Für alle Redenschwinger und Labertaschen zur freien Verwendung liegt in einem Etui ein Polarisationsfilter neben dem Fettnäpfchen.
      Ein Eimer zum Auffangen eines ungeplanten Redeschwalls hängt an einem Haken unter dem Polemium. Ein wenig entfernt von diesem steht am Waldrand ein Plumpsklo für hin und wieder auftretende Klugscheißanfälle, die so diskret dem esoterisch-biologischen Kreislauf wieder zugeführt werden können.

      Für die Zuhörer sind im Halbkreis Stühle aufgestellt, und zwar immer zwei für ein Thier, damit genug Raum zum Dazwischen-Setzen ist.

      Ich war schwer beeindruckt von diesem Platz und verließ ihn leise wieder, dieses Mal aber mit dem am Ufer bereit liegenden Paddelboot über den Redefluss.



      Der Pedestal-Bovist
      Der Pedestal-Bovist ist ein Pilz, dessen Sporen an vielen Stellen im esoterischen Wald zu finden sind.

      Wo immer sich mehrere esoterische Tiere zusammenfinden, kann man gelegentlich ein interessantes Phänomen beobachten.
      Sobald sich ein Wortführer herauskristallisiert, beginnen die Sporen des Pedestal-Bovists zu keimen und lassen einen podest-förmigen Pilz unter dem Hauptredner entstehen. Dies wird von den Zuhörern meist in den seltensten Fällen bemerkt, da der Pilz in seiner Wachstumsphase noch
      ausgesprochen unauffällig ist.

      Der Bovist erreicht - je nach Dumpfsinnsgehalt des Gesprochenen - sehr schnell seine ausgewachsene Form und beginnt dann damit seine Sporen in die Runde zu blasen, was zu
      noch mehr Dumpfsinn führt. Je größer der Dumpfsinn, desto schillernder und edler erscheint der Pilz, was den darauf stehenden Sprecher natürlich in glänzendem Licht erscheinen lässt.

      Häufig ist der Bovist auf den Weiden der Heidschnuckel und Dumpfschafleithammel zu
      entdecken, aber auch in anderen Waldgebieten ist er nicht selten. Auf dem Allgemeinplatz ist er sogar endemisch.



      Der gemeine Spaltpilz
      Der Spaltpilz gehört zur Gattung der Zwietrachtsporer und ist ein eher geflechtartiger Pilz. Wo immer er seine Sporen verstreut entstehen Zwietracht, Unmut, Ungeduld und sogar Dogmatismus. Gelegentlich wird ein Tier infiziert, das daraufhin anfängt Zwietracht und Gemeinheit unter
      anderen Tieren zu sähen.

      Ist der Pilz gut entwickelt, dann kann er ein starkes Geflecht entwickeln, in dem sich auch mehrere Tiere verfangen und infizieren können.

      Da es kein Gegenmittel gegen die Infektion gibt, behilft man sich meist damit, dass man das kranke Tier gewaltsam aus dem Wald entfernt. Meist indem man es ca. 2-3 Meter unter dem Waldboden verstaut, kräftig Erde drauf schüttet und einen großen Steindeckel drauf packt, damit es nicht mehr ausbüxen kann. Danach ist im Allgemeinen Frieden.



      Die gemeinen Orbsen

      Orbsen sind rund und drehen sich - ausschließlich um sich selbst. Und sie sehen überall kleine runde Kugeln aus Licht. Dieser Effekt kommt zwar von einem angeborenen Augenfehler, aber trotzdem behaupten die Orbsen, daß es sich bei diesen Lichtkügelchen um ihre verstorbenen Vorfahren oder Naturgeister handelt.

      Diese sitzen zwar meist in Walhall und amüsieren sich beim saufen, raufen und schäkern, aber das stört die Orbsen nicht. Denn durch ihren Augenfehler können sie halt manche Dinge
      nicht sehen.

      So reihen sich die Orbsen ein, in die lange Reihe der spirituell minderbemittelten und leicht zu beeindruckenden Viechereien.



      Die urheilige Stätte des ureuropäischen urheidnischen Uraltheidentums
      Ist standesgemäß ein uraltes, urehrwürdiges Moor, das tief im Dickicht des esoterischen Waldes verborgen liegen soll. Die Tiere, die sich zu diesem Ort aufmachen finden aber nur ein gewöhnliches Sumpfloch vor, nicht viel größer als eine durchschnittliche Waldpfütze. Tieren die
      sich darüber wundern, wird von den Hütern der Stätte sofort erklärt, dass das ursprüngliche Moor von pöhsen Christen zugeschüttet wurde, aber alle Urweisheit wäre immer noch darin enthalten und genauestens rekonstruiert worden. Daraufhin beginnen die Hüter sofort, das trübe
      Wasser durch- und den Bodensatz in dicken braunen Wolken aufzurühren.

      Dieses wenig erquickliche Schauspiel und die zunehmende Verbreitung der Erkenntnis, dass es sich bei dem Bodensatz des Sumpflochs größtenteils um die Überreste derer handelt die die Stätte vor etwa hundert, hundertfünfzig Jahren geschaffen hatten, führten dazu dass sich kaum noch jemand für diesen Ort interessiert.

      Trotzdem kommt es von Zeit zu Zeit zu gesteigerter Aktivität an den Ufern des Sumpflochs. Aus mysteriösen noch nicht genau erforschten Gründen versammeln sich Bräunlinge und Esomäuschen um in formelhaften Einfachsätzen ihr grausames Schicksal als verfolgte Heiden zu beklagen und in noch einfacheren Primitivformeln anderen die Schuld an der eigenen Misere geben.
      Mit etwas Glück kann man dann vereinzelte Exemplare von Ketzerkatzen, Großmeistergeiern, Sperrzwergen und anderen Carnivoren beobachten, die angelockt von diesem Treiben auf schnelle
      Beute aus sind. Auch seltene Exemplare wie der tiefschürfende Energetikskarabäus oder die pyrophile Spaßdrossel sind mitunter anzutreffen.
      Nach eingehender Analyse kommt der Energetikskarabäus meist zu dem Schluss, dass der braune Bodensatz der Stätte zwar ein gewisses brisantes Potential beinhalte, aber so dünn und faulig sei,
      dass er energetisch wertlos wäre. Allerdings müsse mit der Möglichkeit sporadisch aufsteigender explosiver Gasblasen grundsätzlich gerechnet werden.
      Daraufhin werden schnell die letzten Bräunlinge und Esomäuse weggefangen sofern sie sich nicht rechtzeitig in die Büsche schlagen konnten, dann kehrt wieder Ruhe am Ufer ein . Nur die
      pyrophile Spaßdrossel bleibt noch ein wenig, weil sie auf unterhaltsame Explosionen hofft. Meist wird sie aber doch nur enttäuscht von wenig spektakulären Verpuffungen heißer Lüftchen.

      So kommt es, dass sich nur sehr wenige Tiere im esoterischen Wald berufen fühlen, sich an dieser Stätte zu versammeln. Und noch weniger fühlen sich auserwählt die Stätte zu hüten. Und die darf halt der Geruch nicht stören.
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



      Forenregeln
      ANB´s
      Der rechtsgedrehte Haruspex wurde entdeckt!

      Der unerfahrene Besucher des esotherischen Waldes wird sich nicht schlecht wundern, aber es wurde
      eine neue Tierart entdeckt. Der rechtsgedrehte Haruspex lebt!

      Da diese Tierart lange als ausgestorben galt ist unser Forscher mit der gebotenen Vorsicht in den Wald
      gegangen und hat sich auf die Lauer gelegt, als ihn die Nachricht erreichte, dass der rechtsgedrehte Haruspex eben doch noch der Göttin Erdboden bevölkert.

      Um kurz vor Sonnenuntergang stiefelte der Gesuchte auf die allseits bekannte Lichtung (da wo der Dogmatisch das Polemium ziert) und wurde von unserem Forscher gesichtet und auf Zelluloid gebannt.

      Der Haruspex zeigt ein weißes Fell, welches aber nur eine dürre Tarnung ist, da es nur aus einem dünnen
      Leinengewand besteht. Darunter sieht man, so man ihn mit einem Teleobjektiv ansieht – deutlich ein tiefbraunes Fell. Weiter zeigt der Haruspex eine reiche Gesichtsbehaarung die ihn einer bekannten
      Zeichentrickfigur sehr ähnlich macht. Jedoch sollte man sich nicht von Bart und Hemd täuschen lassen, bei genauem Hinsehen und Zuhören seiner Lautäußerungen geht einem schnell ein Licht auf und
      entlarfen seine schlechten Mimikry-Fähigkeiten.

      Bei genauem Hinsehen erkennt man die ausgeprägten Zornesfalten im Gesicht des Tieres, welche auf einen sturen Sinn hindeuten lassen, weisen doch auch viele Dogmadachse mittlerweile ähnliche Züge auf. Dies lässt darauf schließen, dass der rechtsdrehende Haruspex entweder eine Unterart des Dogmadachses ist oder eine Kreuzung zwischen diesem und dem dickbäuchigen Druisan, jedoch weist der Haruspex nicht die Körperfülle des Druisans auf.

      Die Lautäußerungen des Haruspex sind von der Verwendung alter, überholter Gramattik geprägt , und sind
      meist von stechschrittartigen Lauten unterlegt, die er selber durch sein Fußaufstampfen hervorbringt. Unterhält sich doch – wider Erwarten – ein Tier des Waldes mit dem Haruspex und traut sich, ihm
      zu widersprechen, wird der Haruspex sehr schnell äußerst garstig, versucht um sich zu beißen und geifert.

      Große Tiere des Waldes wie der Schamanator, Wiccander, Tantra-Tiger und der Drache werden ihn
      schnell erkennen doch für die jüngeren Tiere des Waldes ist er eine Gefahr, vor der eindrücklich gewarnt werden muss.
      Ich bin was ich war
      ich war was ich werde
      ich werde was ich bin

      https://daspuppenkontor.wordpress.com/
      Der LuL-Stempel

      Also ich hab gehört, LuL-Stempel haben kleine Einhörner drauf, die Regenbögen furzen.
      Wenn du damit gestempelt wirst, werden dir außerirdische Mikroben - von den Plejaden - auf die Haut gebracht, die dann durch den Körper bis ins Hirn wandern. Dieses verzehren sie und ihre Ausscheidungen bewirken, dass man denkt, Engel zu channeln, alle Andersdenkenden als das Böse deklariert und selber solche Stempel herstellt, und mit Spucke wiederum mit den Plejadern - Mikroben - versieht, damit die weitergegeben werden.
      Helfen kann da nur Doctor Who.