Angst die Quelle der dunklen Seite ist....

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      Angst die Quelle der dunklen Seite ist....

      Angst die Quelle der dunklen Seite ist..... könnte Meister Joda gesagt haben (ich bin nicht so zitatesicher, dass ich behaupten könnte, er hat es wirklich genau so gesagt).

      Hat er Recht? Ist Angst tatsächlich die Quelle allen Übels?

      Und wenn ja: was bedeutet das für magisch arbetende Menschen? Wieviel Angstfreiheit ist sinnvoll und möglich? Was bedeutet "sich den eigenen Ängsten stellen" in unserer Gesellschaft? Gibt es für moderne Menschen Rituale, in denen sie gezielt mit ihren Ängsten konfrontiert werden? Oder passiert es einfach, und man wächst daran? Welche Techniken setzt ihr ein, um die eigene Energie hochzuhalten, wenn ihr mies drauf seid?

      Umgang mit den eigenen Ängsten halte ich für ein wichtiges Thema in der Magie, ja eigentlich in jeder Form von Energie-Arbeit. Es wäre gewiss spannend, wenn wir uns hierzu austauschen könnten.
      "Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leadsto hate. Hate leads to suffering.""Angst ist der Weg zur dunklen Seite. Angst führt zu Zorn. Zorn führzu Hass. Hass führt zu Leid." (Quelle: groups.google.com/forum/#!topi…c.sf.starwars/0V-l65-BlAY)

      Das ist eins meiner Lieblingszitate aus StarWars.

      Und ja, ich habe für mich herausgefunden, dass es stimmt.

      Angst ist die Quelle allen Übels.

      Was es bedeutet, sich seinen eigenen Ägsten zu stellen? Hm..eigenltich - für mich - mittlerweile ganz klar: Sich selber erkennen.

      Rituale? Die gibt es bestimmt, ich könnte aber gerade keine beschreiben...allenfalls fällt mir da der "Schwarze Spiegel" ein..

      Schwere Arbeit, es ist, seine Ängste zu sehen...(frei nach Yoda mal gesagt)..

      LG!
      Morag
      Ich bin was ich war
      ich war was ich werde
      ich werde was ich bin

      https://daspuppenkontor.wordpress.com/
      Danke, Morag, fürs nachschauen. Wer googeln kann, ist klar im Vorteil.

      Ich habe das Zitat zum Titel gewählt, weil es mir gerade in der heutigen angstbesessenen Zeit besonders wichtig erscheint, sich die Auswirkungen der Angst bewußt zu machen.

      Das Verbreiten von Angst scheint ein kollektiver Wahn zu sein. Manchmal denke ich, wir sind alle geschlossen unterwegs zur dunklen Seite. Es fällt mir mitunter schwer, mich nicht reinziehen zu lassen.

      Da hilft nur, sich immer wieder bewußt zu machen, was da abläuft und wohin es führt.

      Morag wrote:


      Rituale? Die gibt es bestimmt, ich könnte aber gerade keine beschreiben...allenfalls fällt mir da der "Schwarze Spiegel" ein.


      Was meinst du denn mit dem "Schwarzen Spiegel"? Ich kenne den Begriff nur als Bezeichnung für ein Objekt zum Wahrsagen, also einen echten schwarzen Spiegel.
      Philosophie = Liebe zur Weisheit. Nicht: Ich gebe die mir gefälligen Bruchstücke der Erkenntnisse antiker Philosophen in eigenen Worten wieder. Sapere aude!
      Hm.......... ich würde nicht unbedingt sagen Angst sei die Quelle allen Übels aber doch schon eine der Quellen.

      Wie bei allen Dingen hat auch die Angst zwei Seiten. Zum einen macht sie uns vorsichtig, läßt uns nochmal nachdenken und abwägen was beim magischen Arbeiten durchaus kein Fehler ist. Auf der anderen Seite hemmt sie uns auch und sie mag eine Unsicherheit hervorbringen die uns nicht vertrauen läß in die Geister, Götter und in unsere eigenen Fähigkeiten.

      Das nervigste an Star Wars ist die klare Zweiteilung der Welt. Da ist auf der einen Seite der perfekte Jedi, der immer alltruitisch ist und seine Gefühle derart im Zaum hält dass er die eine Hälfte, die er dunkel nennt (Angst, Zorn, Zweifel, etc.), erst gar nicht mehr zuläßt und auf der anderen Seite der trieb- und egoismusgesteuerte Sith, der nur Wut, Haß, Zorn, etc. kennt. Es ist zwangsläufig das Anni zur dunklen Seite übertritt denn er hat auf der hellen nie gelernt mit seinen "dunklen" Gefühlen umzugehen. Für unser Leben können wir von Star Wars lernen wie es nicht geht.

      Ich denke, wir müssen alle Gefühle zulassen und Angst gehört zum Leben. Sie macht oft Sinn, oft aber auch nicht. Wenn wir lernen das zu unterscheiden und wenn wir lernen die sinnlose Angst auszuhalten und dennoch handlungsfähig zu bleiben, dann stört auch die Angst unser magisches Arbeiten nicht mehr.

      Von Ritualen verstehe ich nichts und kann daher auch nichts beitragen. Ich habe gelernt dass ich auch magisch arbeiten kann wenn ich Angst habe und zweifele aber ich arbeite ja auch nicht alleine. Wir sind immer im Team, die Geister und ich, und wenn ich Angst habe dann helfen die Geister und wenn ich zweifle sind sie dafür um so sicherer. So balanciert sich alles aus und die Arbeit ist normal möglich.

      Die Geister lehren mich meine Ängste kennenzulernen und sie zu handhaben. Dafür haben sie, mitunter recht heftige, Lernaufgaben für mich. Mit jeder bestandenen Lektion werde ich sicherer und die Angst schwindet.

      Ob man völlig angstfrei sein kann? Die Geister sagen Ja, aber ich bin mir noch nicht sicher ob ich das haben will. Wie ich sagte, die Angst macht auch vorsichtig und einmal mehr über das nachdenken, was man im Begriff ist zu tun, schadet nie. Angstfrei schamanisieren - ja, gerne; völlig angstfrei - vielleicht. Das zeigt die Zeit.

      Liebe Grüße
      Wölfin
      Es gibt mehr Ding im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.

      Hamlet (I, 5)
      Was es bedeutet, sich seinen eigenen Ägsten zu stellen? Hm..eigenltich - für mich - mittlerweile ganz klar: Sich selber erkennen


      Ahoi Morag
      Da kann ich nur zustimmen. Und wie immer es man dann nennen mag, ob nun eine bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst z.b. auf rationaler Ebene oder Erfahrungen / Wahrnehmungen emotionaler Natur.. "Magie" bedient sich meiner Meinung nach an Punkten dieses Phänomens und dann spielt es in der "energetischen Arbeit" letztlich eine Rolle, welchem Szenario man sich selbst bedient. Es ist wie ein Geben und Neben (verschrieben 8| 8o meinte--> Nehmen von zwei Seiten, die sich dann begegnen. Die Frage ist dann häufig.. ja und was nun? Was macht man dann damit persönlich.. Manchmal ist "Angst" dann auch der jeweilige Marker, der gesetzt scheint.. sodass man eben auch mal "über seinen Schatten springt". Und für andere Prozesse bleibt die Begegnung mit eigenen Ängsten und Befürchtungen nicht aus, sie sind wieder ein Teil des Puzzles mit Erzählcharakter, über das was war und ist oder kommen wird. Routine gibt es dahingehend wohl immer, wenn man um einen persönlichen Umgang weiß, dennoch ist sie manchmal eben auch ein Begleiter, schlummernd wachschlafend, bis eine Sonne aufgeht und uns kurz mal anstuppst und sie sich wieder in Abwesenheit versetzt, was wir als dunkles Quell vernehmen, weil sie von irgendwo und plötzlich zu kommen scheint. Tja und wenn man das kennt, braucht man auch keine "Angst" vor dieser Dynamik zu haben:)

      Hi Solveig
      Das Verbreiten von Angst scheint ein kollektiver Wahn zu sein. Manchmal denke ich, wir sind alle geschlossen unterwegs zur dunklen Seite. Es fällt mir mitunter schwer, mich nicht reinziehen zu lassen.

      Da hilft nur, sich immer wieder bewußt zu machen, was da abläuft und wohin es führt.


      Kollektive Angstmacherei seh` ich indess auch als Form der Manipulation als viel größere Herausforderung. Ist es so einfach, jemanden zu "verunsichern", weil dahinter ein Maximierungsprinzip steht - ob nun am Arbeitsplatz, in der Wirtschaft, dem religiösen Wahn, der "Politik" (ohne jetzt verallgemeinern zu wollen)? Ja, leider, weil Abhängigkeiten, Machtverhältnisse, Gesellschaftsstrukturen e.t.c. bei dieser Fragestellung auch immer mit eine Rolle spielen. Hier eine eigene Klarheit zu bewahren und kritisch zu hinterfragen ist auch für mich eines der effektivsten Mittel - und wenn dabei die eine oder andere Baustelle mit aufploppt, gilt es auch zu ent- und unterscheiden, zwischen eigener Baustelle, Mind-Fu**, Pressure e.t.c

      Hoi Sternenwoelfin
      Ich denke, wir müssen alle Gefühle zulassen und Angst gehört zum Leben. Sie macht oft Sinn, oft aber auch nicht. Wenn wir lernen das zu unterscheiden und wenn wir lernen die sinnlose Angst auszuhalten und dennoch handlungsfähig zu bleiben, dann stört auch die Angst unser magisches Arbeiten nicht mehr.


      Wenn man es schafft, so offen und ehrlich zu sich selbst zu sein, sprich auch seine eigene "Natur" zu kennen, ist das sicherlich von großem Vorteil, wenn ich bedenke, wieviel an angestauter Energie inform von Angst stattfindet, wenn diese verdrängt wird. Ich finde, dass es zu ihrem naturell gehört, dass sie immer wieder kommt, bis man sich ihr auf die eine oder andere weise stellt, sich mit ihr auseinandersetzt. Sie mag eben auch eine Stimme sein, die es Wert ist, angehört zu werden.

      Allgemein:
      Ob Angst die Quelle allen Übels ist weiss ich garnicht und würde dem auch nur zum Teil zustimmen, wenn ich darüber nachdenke, ob Motivation in welche Richtung auch immer von Angst bedingt wird. Viele Handlungsweisen des Menschen sind sicherlich an sog. "Urängsten" gekoppelt, nicht alle davon sind als verwerflich zu betrachten. Und das Lösen von selbigen braucht den Faktor Vertrauen, auf wen oder was auch immer. In meinem Bild die Dinge zu betrachten, kommt das "Übel" zwar nicht als Absolutum vor, auch wenn es natürlich üble Dinge gibt. Es ist für mich ähnlich wie mit der Angst, wenn sie da ist, ist es heftig(häufig auch unbewusst), habe ich nun nur eine "Wirkweise" von etwas erfahren oder möchte ich genau Da-rüber etwas erfahren. Plötzlich bekommt das ganze den Wink einer Konsequenz mit guten Aussichten auf Veränderungen. Das beinhaltet sie zumindest auf jedenfall, nämlich eine Ressource.

      Gruss :)
      Einfach noch mal zu den Methoden mit Ängsten umzugehen.
      Anerkennen
      anschauen
      analysierieren
      bei irrationalen Ängsten hilft es ungemein den Ängsten Farben Formen oder Gestalt zu verleihen wobei diese Arbeit möglichst begleitet werden sollte.

      Das Gestalt verleihen kann auch eine Kunsttherapie sein.

      Und nein ich halte Ängste nicht für etwas das jeder im gleichen Maße hat viel Ängste sind anerzogen und erworben.

      Die Angst vor Schmerz ist zum Beispiel eine Urangst. Wer als Kind mal geschlagen wurde behält das ein Leben lang in der entsprechenden Muskelpartie gespeichert (und abrufbar wie die meisten traumatischen Erlebnisse im Körper gespeichert bleiben) erwachsene alte Männer zucken zurück, wenn jemand die Hand hebt, wie zum Schlag.

      Ängste blockieren auch ganz hervorragend bestimmte Gedankenwege sorgen für das Ausschütten eines ganzen körpereigenen Chemiecoktails der dann ganz erstaunliche Blüten an Gedanken und MindfU**hervorbringt.

      Solveig das ist Pandora´s Büchse im wahrsten Sinne des Wortes die Du hier geöffnet hast. :mrgreen:

      und ein ungeheuer weitläufiges Thema, da es mich sehr lange betroffen hat, habe ich mich auch intensiv damit beschäftigt. Ich weiss grade garnicht wo ich anfangen soll ? :hr:

      lg fee
      PS: es gibt eben den Unterschied zwischen gesunder Angst und Angst die schon krank ist und die Grenzlienie ist manchmal sehr sehr dünn und schwer zu ziehen. Wenn Angst mich in meinem Alltag einschränkt ist es wahrscheinlich, dass es sich um etwas ungesundes handelt.
      Also ich würde nun niemand, der auch nur annähernd eine leicht ungesunde Angst empfindet raten Rituale abzuhalten oder sich in die Weiten von Anderwelt zu begeben? Oder ist es vllt grade *die Angst*, die viele Menschen dazu veranlasst sich Schutz und Hilfe bei Göttern und Geistern zu suchen? ...
      >nunNUN(°>
      Well said, dear Fee...well said.

      Was ich mit dem "schwarzen Spiegel" meinte war folgendes:

      Man nehme sich in einer Neumondnacht einen Spiegel, setze sich damit in ein dunkles Zimmer - also Nachts eben - und stelle neben den Spiegel 2 Kerzen.

      Dann setze man sich vor diesen Spiegel und schaue hinein und frage "wo" oder "wer" oder "was sind meine ängste".

      Ich habe mir sagen lassen, dass das, was dann kommen kann u. Umständen recht heftig ist, also Vorsicht.

      Ich habe es leicht abgewandelt aber es ist mir - man verzeihe es - zu persönlich, darüber zu sprechen.

      Ach ja, was mir zur Angst noch einfällt:

      Es gibt - wie es hier schon angeklungen ist - verschiedene Arten davon.

      Lg!
      Morag
      Ich bin was ich war
      ich war was ich werde
      ich werde was ich bin

      https://daspuppenkontor.wordpress.com/

      Morag wrote:


      Ich habe es leicht abgewandelt aber es ist mir - man verzeihe es - zu persönlich, darüber zu sprechen.


      Danke, reicht ja. Ich wollte ja nicht wissen, was du dabei erlebt hast, sondern was du damit meinst. Und das hast du ja beantwortet.
      Philosophie = Liebe zur Weisheit. Nicht: Ich gebe die mir gefälligen Bruchstücke der Erkenntnisse antiker Philosophen in eigenen Worten wieder. Sapere aude!