Überzeugungen leben in der Geschäftswelt

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      Überzeugungen leben in der Geschäftswelt

      Am stärksten sind wir, wenn wir uns mit allen unseren Facetten zeigen dürfen. Dennoch fühlen sich viele von uns bemüßigt, ihre Überzeugungen und ihre "esotherische Seite" zu verstecken.

      Esotherisches Wissen ist auch in der Geschäftswelt im Vormarsch. Manager lassen sich die Karten legen und visualisieren Springbrunnen gegen schlechtes Beschprechungsklima. Heute dürfen wir Dinge aussprechen, die vor 10 Jahren noch undenkbar waren.

      Um euch (und mir selbst) Mut zu machen, ganz zu werden, frage ich mal die, die es geschafft haben:
      Wie lebt ihr eure spirituellen Überzeugungen im Alltag? Wie laßt ihr euer esotherisches Wissen in "ganz normale" Jobs einfließen? Sind wir zu zaghaft, oder gibt es eine Grenze, die wir nicht überschreiten sollten?
      In der Geschäftswelt ist es mir am wichtigsten, dass alle ein Miteinander finden, bei dem jeder gut zurecht kommt. Ich möchte gut gelaunt durch den Tag kommen, effektiv arbeiten und ich möchte, dass logische Argumente immer Vorrang haben, ausser es steht zu viel Soziales auf dem Spiel, dann bitte auch etwas Gefühl. Das bedeutet für mich, dass alle - inklusive mir - etwas darauf verzichten, ihr privates Ich auszuleben. Würde mein Chef versuchen, mich mit eostherischem Wissen zu bereichern, empfände ich das als unfreundlich. Durch seine höhere Authorität fiele es mir schwerer, mich gegen eine Argumentation zu wehren, die aus persönlichen Gefühlen anstatt aus universeller Logik entspringt. Genauso wenig würde also ich es wagen, mir Untergebene damit zu konfrontieren. Bei Kollegen auf Augenhöhe kann man sich ja gerne rantasten, aber wo man auf Ablehnung stößt, sollte man sich meiner Meinung nach auch mit dem Versuch zufrieden geben. Immerhin sind wir in der Firma alle Gast und sollten einander mit entsprechender Gastfreundlichkeit gegenübertreten.

      Gute Argumente, Freundlichkeit, ein bisschen Persönlichkeit durchscheinen lassen. Denn wenn du dir die Freiheit nimmst, kannst du es auch anderen nicht übel nehmen. Ich persönlich empfinde es als sehr entspannend, dass in meiner Karriere bisher das Schulhof-Feeling ausgeblieben ist. Und mit Schulhof-Feeling meine ich, dass andere mir in gewisser weise..offensiv..ihr Weltbild auf den Tisch legen.

      Für mich war ein Aspekt immer sehr bezeichnend für alles "heidnische", und zwar die Zurückhaltung. Dies ist einer der Hauptgründe, warum ich (primär atheistisch eingestellt) mich hier oft gut zurechtfinde.


      Edit: Das Wort "esotherisch" finde ich gefährlich. Darunter verbergen sich Philosophien wie die aus der Tabula Smaragdina, aber eben auch die Hohlwelt und Glitzerstaub. In der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz würde ich dieses "Wissen" immer in umgangssprachliche Worte übersetzen. Aus einem Liebeszauber wird "sein eigenes Selbstbewusstsein steigern um auf andere anziehender zu wirken", aus "As above so below" wird "Die Herangehensweise an tägliche Arbeitsabläufe findet sich auch in unserem Gesamthandeln als Firma wieder" usw.
      So lassen sich Weisheiten verkaufen, ohne den Menschen vor den Kopf zu stoßen.
      @ jups,

      es gibt verschiedene Seiten, bei meinem unselbständigen Job habe ich es jeden Tag mit sehr vielen verschiedenenen Glaubensrichtungen und Weltsichten zu tun. Ausgiebig, da kann ich wenn ich das brauchen sollte jeden Tag an einer anderen Erleuchtungsfilosofie teilhaben. Und ich lerne jeden Tag noch mindestens eine dazu.
      In dieser Richtung halte ich mich strikt zurück allenfalls ansatzweise lasse ich bei bestimmten Kunden etwas durchschimmern (von denen ich weiss dass sie ähnlich denken wie ich), die KollegInnen sind auch alle in unterschiedlichster Richtung und meist eher *esotherisch*( das Gute Esotherisch!!!) unterwegs, je nachdem mal eher in gesundheitlicher oder in anderer Hinsicht und da habe ich im Prinzip das nötige Mikroklima indem ich gerne mitschwimme oder auch nicht, je nachdem.


      das erstmal zu meinem Brotjob,- den Butterjob schilder ich später! lg fee
      >nunNUN(°>
      Hallo zusammen,
      hmmm... ich find es mittlerweile reichlich ermüdend, immer wieder die Einstellungen lesen zu müssen wie: "Esoterisch ist gefährlich", "Heidentum (TM) (oder Heide (TM) zu sein) bedeutet dieses oder jenes".
      Undich find es manchmal etwas anstrengend und ermüdend, das kein oder nur wenig Interesse daran besteht/zu bestehen scheint, "negativ besetzte" Begriffe in die "Normalität" zurück zu bringen damit sie ihren "negativen Aspekt" verlieren. Grade wenn sie Sammelbegriffe darstellen
      wie eben "Esoterik" oder "Heidentum".

      Und ich find es auch reichlich ermüdend und sehr schade, dass bei solchen Gesprächen immer
      erst die "Keule" rausgeholt wird : "In der Geschäftswelt (oder wo auch immer) haben diese und jene Überzeugungen oder Dinge keinen Platz."
      Ich finde das nur bedingt richtig. Mein (!) gelebtes (!) Heidentum, meine Spiritualität lässt sich nicht von meinem Alltag trennen. Es durchzieht alles, auch meine Arbeit.
      Seine Überzeugungen zu leben, bedeutet ja noch lange nicht, dass man "missionierend" durch die Gegend rennt und jedem sein Weltbild aufdrückt!
      Für mich bedeutet es z.B. in meinem Beruf, dass ich mich bei meiner Arbeit durch die, die mich begleiten, leiten lasse. Z.B. basiert die Auswahl meiner Behandlungsmethoden und
      der Übungen für den Pat. für Zuhause weitest gehend darauf, was Sie mir anraten/eingeben. Auch beim Befund lasse ich mich von Ihnen leiten.
      Und nein, was für "Methoden" ich neben meinen physiotherapeutischen Befund-Methoden ich gleichzeitig noch anwende... Binde ich meinen Pat. nicht auf die Nase. Ich habe den meisten ist es auch vollkommen egal, hauptsache es geht ihnen besser.
      Wenn es Menschen sind, die aufgeschlossen sind und es ergeben sich Gespräche hinsichtlich
      alternativer Behandlungsmethoden habe ich auch kein Problem damit mit dem Pat. darüber zu sprechen.
      Gut, mag jetzt vielleicht auch daran liegen, dass meine Berufssparte (Heilberuf) eh... wie soll ich sagen... Eine Art "Schwellenberuf" ist, in dem alternatives/"""esoterisches""" und schulmedizinisches/wissenschaftliches aufeinanderprallt.

      Somit zu der Frage:

      Solveig wrote:

      Sind wir zu zaghaft, oder gibt es eine Grenze, die wir nicht überschreiten sollten?

      Ja, ich denke, das "wir" in manchen Dingen deutlich zu zaghaft und zu "verschämt" sind.
      Letztlich sind solche seit Jahrzehnten kursierenden Überzeugungen "es darf kein Geld kosten" und "wer Geld für dieses und jenes aus dem "esoterischen/heidnischen Bereich" anbietet, ist ein Scharlatan/nicht ernst zu nehmen"...etc. (man füge sonstiges ein) nicht ganz "unschuldig" daran.
      Oder ganz dem christlichen (!) Gedanken entsprechend: "Umsonst habt Ihr´s empfangen, umsonst sollt Ihr´s weitergeben." :sarcastic:

      Grenzen, denke ich, gibt es sicherlich auch.
      Wie gesagt, seine Spiritualität zu leben und sein esoterisches Wissen einzusetzen bedeutet noch lange nicht, dass ich missionierend durch die Gegend ziehe, jedem versuche mein Weltbild aufs Auge zu drücken oder sonst was. Das wäre z.B. eine Grenze, die ich nicht überschreite.
      Jeder (!) soll seinen Weg gehen, und auch das Recht und die Möglichkeit haben diesen ausdrücken zu dürfen, so lange er die Grenzen des anderen und dessen eigenen Pfad akzeptiert und respektiert.
      Heisst: Wenn ein Chef sich gern Karten legen lassen will/sich selbst legt... Mei, soll er´s tun.
      Wenn ein Gespräch mal auf sowas kommt... Mei, entweder ich block das Gepräch ab, oder ich unterhalt mich darüber. Es ist doch MEINE Entscheidung.
      Wichtig ist aber halt, dass der andere (oder auch ich selbst!) die Entscheidung auch akzeptiert und nicht noch weiter auf ein Gespräch drängt.

      Ich denke, die Linie ist eine sehr schmale, auf der man sich da bewegt und daher sicherlich nicht so einfach, das "rechte Maß" zu finden.
      Und trotzdem. Spiritualität, Religion und ja, auch Esoterik sind (meiner persönlicen Meinung) nichts (oder nicht immer etwas), was man "ein"- oder "ausschalten" kann. Manche Dinge greifen eben auch, wenn man sie ernst nimmt (!), in alle Bereiche des Lebens.


      LG
      Siat
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



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      ANB´s

      Siat wrote:

      Hallo zusammen,
      hmmm... ich find es mittlerweile reichlich ermüdend, immer wieder die Einstellungen lesen zu müssen wie: "Esoterisch ist gefährlich", "Heidentum (TM) (oder Heide (TM) zu sein) bedeutet dieses oder jenes".
      Undich find es manchmal etwas anstrengend und ermüdend, das kein oder nur wenig Interesse daran besteht/zu bestehen scheint, "negativ besetzte" Begriffe in die "Normalität" zurück zu bringen damit sie ihren "negativen Aspekt" verlieren. Grade wenn sie Sammelbegriffe darstellen
      wie eben "Esoterik" oder "Heidentum".

      Und ich find es auch reichlich ermüdend und sehr schade, dass bei solchen Gesprächen immer
      erst die "Keule" rausgeholt wird : "In der Geschäftswelt (oder wo auch immer) haben diese und jene Überzeugungen oder Dinge keinen Platz."
      Ich finde das nur bedingt richtig. Mein (!) gelebtes (!) Heidentum, meine Spiritualität lässt sich nicht von meinem Alltag trennen. Es durchzieht alles, auch meine Arbeit.
      Seine Überzeugungen zu leben, bedeutet ja noch lange nicht, dass man "missionierend" durch die Gegend rennt und jedem sein Weltbild aufdrückt!


      Hallo Siat,

      da du dich auf meinen Post beziehst möchte ich da kurz drauf eingehen. "Heide sein bedeutet" habe ich nicht gesagt. "Esotherik ist gefährlich" genaugenommen auch nicht, sondern ich finde es gefährlich, dieses Wort wertend zu verwenden, da darunter oft durchaus durchdachte Philosophien, genauso aber auch vollkommen Sinnfreies verstanden wird. Ich würde mir zum Beispiel tatsächlich nie auf die Fahne schreiben, Esotherik zu verteidigen, da ich Hohlweltler und dergleichen nicht verteidigen möchte. Persönlich wäre ich da viel glücklicher, wenn wir unterschiedliche Begriffe dafür hätten. Da dieses Forum sich Panpagan nennt, ist da erstmal mental der Bezug zum Heidnischen, nicht zwingend zum Esotherischen, weshalb du es zwar als ermüdend empfinden darfst, es mir aber hoffentlich nicht übel nimmst, dass ich von dem was meine Arbeitskollegen unter Esotherik verstehen, auch selbst nicht viel halte. Es hat ja einen Grund, warum dieser Thread mit dieser Eingangsfrage überhaupt existiert, nämlich dass die Meinungen zu diesem Thema stark auseinandergehen ^^.

      Deinem zweiten Absatz hatte ich auch überhaupt nichts entgegengesetzt. Ich wies ja selbst daraufhin, dass ich die Wortwahl für problematischer halte als das, was Mensch dann letztendlich (vor)lebt. Man kann die goldene Regel z.b. ganz simpel erklären und leben, man könnte sie aber auch bis zur Unkenntlichkeit esotherifizieren (ich beziehe mich auf die Wortwahl, darauf wie jemand seine Ansichten beschreibt), sie dennoch genauso simpel und weltlich ausleben.

      Bei extremen Beispielen muss ich da allerdings doch widersprechen. Wenn mein Chef eine wichtige Entscheidung, die auch auf meine Laune oder gar auf meine weitere Anstellung in dieser Firma Auswirkungen besitzt, anhand einer Kartenlegung trifft, ist ganz klar eine Grenze überschritten, in der er seine Spiritualität/Esotherik anderen aufzwängt, da er Andere den Konsequenzen davon aussetzt. Bei deinem Beruf sehe ich das durchaus auch entspannter, sofern dein Glaube an alternative Heilmethoden nicht auch ausbleibende Hinweise auf die Wirksamkeit/Ratsamkeit von Schulmedizin in Fällen schwerer Erkrankung umschließt, wovon ich nicht ausgehe.

      Dort wo Entscheidungen mehrere Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen/Philosophien betreffen, muss meines empfindens nach universeller Logik der Vorrang gegeben werden, da diese unpersönlich, Esotherik persönlich ist. Würdest du dieser Aussage zustimmen können?
      Hallo Lil-La,
      ich sehe das völlig anders, bezüglich dem Sammelbegriff "Heidentum" und Esoterik und beziehe mich da auch auf die religions- und geschichtswissenschaftlichen Gebrauch, der "Esoterik" ohne Wertung zur Bezeichnung diverser religiöser und kultureller Strömungen verwendet, bzw. schlicht und ergreifend auch darauf, dass sich die andre Bedeutung des Wortes auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg bezieht, der etwa synonym mit Mystik ist.
      Von demher hat auch Esoterik hier seinen Platz. Heidentum und Esoterik lässt sich nämlich nicht ganz so einfach trennen. Z.B. wenn man den Bereich Orakeltechniken betrachtet oder den persönlichen Kontakt zu den Göttern ;). Doch das nur nebenbei.

      Lil-La wrote:

      Würdest du dieser Aussage zustimmen können?


      Naja, die Frage ist, was nennst Du "universelle Logik"?
      Das Chefs, viele Dinge auch "nach Nase" bestimmen? Danach, was ihnen mehr Kohle einbringt/Gewinn einbringt? Danach, was "Studien" aussagen, deren Aussagekraft mehr als fraglich ist? Die so manipuliert bzw. ausgelegt werden, wie es grade in den Kram passt?
      Das ist im Prinzip auch nix anderes, als wenn er/sie die Enscheidung per Kartenlegung, Loseziehen oder ähnliches fällen würde (natürlich auf die Spitze getrieben ;) ).
      Ich halte "universelle Logik" nicht unbedingt für besser. Geschweige denn "Unpersönlichkeit".
      Wozu Unpersönlichkeit führt, kann man ja sehr gut an den derzeitigen Arbeitsbedingungen beobachten.

      Und nein, wie gesagt, ich habe mein persönlichen Grenzen. In meinem Arbeitsbereich versuche ich eine gesunde Mischung aus alternativen Möglichkeiten und Schulmedizin, weil ich der Überzeugung bin, dass dies das ist, was Pat. eine bestmögliche Versorgung bringt. Soviel Alternatives wie möglich, soviel Schulmedizinisches wie nötig. Dh. natürlich gibt es m.E. auch Bereiche, wo der Schulmedizin den Vorzug zugeben ist und die alternative dann begleitend angesagt ist. Ich gehöre nicht zu denen, die der Meinung sind, dass mit nur "Energie-Übertragung" und Heilstein-Wasser Krebs zu heilen ist (bloßes, an den Haaren herbeigezogenes Beispiel ;) ). *grusl*
      Und ja, bei manchen Dingen geht mir halt auch "das Messer in der Tasche auf".

      Im Großen und Ganzen denk ich, dass wir aber trotzdem gar nicht soweit auseinander liegen. Unsere "Grenzen" sind halt wohl nur etwas anders gesteckt.
      Ob ich es toll finden würde, wenn mein Chef sich Kartenlegen lassen würde/sich Karten legt und darauf seine Entscheidungen trifft.
      Puh, offen gesagt, schwer zu sagen. Wie gesagt, da ich die Entscheidungsfindung heute generell sehr fragwürdig halte, würde ich wohl diese Methode auch nicht "besser" oder "schlechter" als andere finden... :crazy2:


      LG
      Siat
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      ANB´s
      Die Arbeitswelt ist eindeutig Übungsfeld für esoterische Praxis und Übungsfeld für meine Persönlichkeitsentwicklung. Diese beiden Felder mag ich nicht trennen, denn im Schamanismus gehört zweiteres grundlegend dazu, egal über wieviele Leben sich die Übungsphase erstreckt. Abgrenzung, Übersicht behalten, cool bleiben, bzw. die gesunde Balance zwischen Mitgefühl, Selbstschutz und Distanziertheit zu finden habe ich im Beruf, in dem mir viele Menschen, mehr oder weniger aufdringlich ihre Lebens- und Leidensgeschichte mitteilen oder aufdrängen ganz gut gelernt.
      Bei dem was ich dann, wenn ich gefragt werde, aus meinen Erfahrungen weitergebe sind die Übergänge oft fließend. So manchem Patienten hilft es, ihn an Atemkontrolle/Tiefenatmung zu erinnern, eine inzwischen auch exoterisch zu recht breitgetretene Weisheit, doch in meinen Augen auch eine essentielle Grundlage für vieler Esoterischer Übungen.
      Vor der, durch Krankenkassen finanzierten Studie zur Akupunktur, war sie zur Behandlung von Rückenschmerzen für viele Ärzte Eso- Humbug, jetzt ist sie evidenzbasiert bestätigt.
      Fingerspitzengefühl ist angesagt, ich will (meißtens) niemanden vor den Kopf stoßen und erst recht keine Energie verschwenden an Menschen die nicht offen sind. Und wie oben schon erwähnt, ist die Wort-Verpackung oft entscheidend.
      Guten Abend,

      ja es ist noch nicht allzu lange her als ich von einem jungen Mann erzählt bekam, dass sein Vater eine sehr erfolgreicher Unternehmer mindestens einmal im Jahr eine Firmenaufstellung ( nach Hellinger ) durchzieht. hm ^^ wie Viele wissen ist das was da geschieht auch sehr nahe am Schamanen Tun der afrikanischen Stämme abgeguckt... europäisiert hat der Hellinger das schon und lecker modifiziert und damit Gesellschaftstauglich gemacht.

      Ich meine MAN würde sich sehr wundern wenn man wüsste welche Chefs ihre Entscheidungen auf welchen Grundlagen treffen .

      Die meisten werden das allerdings niemals publik machen. Ist ja auch überflüssig,- auf Grund der getroffenen Entscheidungen,- lässt sich recht leicht nachvollziehen wes Geistes Kind da die Fingerchen im Spiel hat.

      Genauso ist es für mich überflüssig grossartig meine Haltung zu erklären, Geist erkennt Geist,- bei denen die gleich oder ähnlich drauf sind erübrigen sich Worte sowieso und der Rest ist eben wie er ist.

      Nein für mich ist das alles irgendwie unkompliziert geworden, es hat sich vor ein paar Jahren noch viel komplexer angefühlt, ich seh das ganz relaxt inzwischen.

      Ich kann mich auch beim besten Willen nicht erinnern wann mich das letzte Mal jemand direkt nach meinen inneren Überzeugungen gefragt hätte?!!...Oder danach was ich glaube oder welchen Gott ich ehre.

      lg fee
      >nunNUN(°>

      Post was edited 1 time, last by “fee” ().

      @Siat:

      Ich glaube auch, dass wir nicht weit voneinander entfernt sind. Ich betrachte die Fragestellung eher von Seite der Kollegen, die evtl. nichts über Esoterik, Naturreligionen und ähnliches wissen und denen - meiner Meinung nach berechtigter Weise - bei Worten wie "Kartenlegen" oder "Chakren" etc. erstmal die Augen in den Hinterkopf rollen, da nunmal die meisten Kartenleger und Chakrenversteher, denen man als Uninteressierter warscheinlich noch am häufigsten auf RTL begegnet schlichtweg gaga sind. Und man bei ungeschickter Wortwahl nicht besser als diese dasteht, auch wenn das, was du sagen wolltest, womöglich auch für einen strikten Atheisten Sinn machen würde.

      Du hingegen scheinst es zuallererst aus deiner eigenen Perspektive anzugehen, was legitim und bei deinem Job auch weniger gefährlich ist. Die Erwähnung von esoterischem Gedankengut bei der Physiotherapie und im Großraumbüro vergleichen sich unter Umständen wie Vogelzwitschern und Kanonenschläge. Ich zum Beispiel arbeite im Bereich der Informatik, bin also umgeben von strikt logischen Systemen bei denen Gefühl irrelevant ist. Wenn ich mich nun in einer Diskussion durch etwas hervorhebe, was nicht ganz ohne Grund als eher konträr zu strikter Logik stehend empfunden wird, dann säge ich in gewisser Weise an meiner eigenen Leiter.

      Mit dem Unterschied zwischen Universeller und persönlicher/esoterischer Logik meine ich stark überspitzt ausgedrückt:
      Universell: 1+1 = 2 = eine allgemein akzeptierte Annahme / Wahrheit / Konsens
      Eso: 1+1 = 3, weil heute Saturn im dritten Haus.. = etwas als Fakt darstellen und keine ausreichende Begründung liefern können.

      Sprich, ich empfinde eine Diskussion, die auf allgemein akzeptierten Grundlagen basiert empfehlenswerter als eine, bei der sich die Diskussionsgrundlagen einem großen Teil der Teilnehmer entziehen, und entziehen sollten, da - da sind wir uns einig - Wahrheit im Bereich der Esoterik stark vom Individuum abhängt. In den meisten fällen dürfte durch gute Übersetzung auch aus übelstem esoterischem Wischwasch eine konsenstaugliche Formulierung extrahiert werden.

      PS: Meine konstante Negativzeichnung des Wortes Esoterik ist zur hälfte persönlich und darf angegriffen werden, ist aber in erster Linie Absicht, eben wegem diesem "ich betrachte es aus Sicht meiner Kollegen"..
      *nick*
      Guten Morgen Lil-La,
      ich verstehe jetzt besser was Du meinst. Und ja, ich stimm Dir natürlich auch zu.

      Lil-La wrote:

      Ich betrachte die Fragestellung eher von Seite der Kollegen, die evtl. nichts über Esoterik, Naturreligionen und ähnliches wissen und denen - meiner Meinung nach berechtigter Weise - bei Worten wie "Kartenlegen" oder "Chakren" etc. erstmal die Augen in den Hinterkopf rollen, da nunmal die meisten Kartenleger und Chakrenversteher, denen man als Uninteressierter warscheinlich noch am häufigsten auf RTL begegnet schlichtweg gaga sind.


      Das ist richtig, und ich sehe diese Seite natürlich auch. Aus dem Grund meinte ich ja auch, dass es auch immer eine Frage des Abwägens ist und ich auch nicht allem und jedem auf die Nase binde was ich tue oder nicht.
      In der Physiotherapie ist das trotzdallem ja auch so eine Sache, weil´s auf der anderen Seite natürlich auch noch die Menschen gibt, die "Esoterik" und/oder Heidentum als "satanisch" oder sonst was betrachten und sich dann (natürlich) nicht von jemanden therapieren lassen, der ihrer Meinung nach mit dem Teufel im Bunde ist. ;)

      Auf der anderen Seite ist das allerdings auch der Grund, warum ich der Meinung bin, das ""wir"" (ich setz es in Anführungsstrichen, weil Verallgemeinerungen immer so eine Sache sind ;) ) tatsächlich zu zaghaft und in mancher hinsicht auch zu "duckmäuserisch" sind.
      Wie in so vielen Bereichen sind es meistens die, die am lautesten schreien, die in der Öffentlichkeit sind/diese zu nutzen wissen und die "negativ" auffallen, die den Ton angeben und die den anderen Menschen dann das Bild vermitteln: "So sind alle, die sich damit auseinander setzen/dem angehören".
      Doch statt selbstbewusst zu sagen: "Wie in jeder Familie gibt es auch in der Esoterik/im Heidentum "Spinner", die gehören eben dazu." und entsprechend ein Beispiel zu leben, wie es auch ANDERS ist. Das sich "universelle Logik" und "Esoterik" eben NICHT zwangsweise widersprechen müssen...
      Überlässt man halt den anderen das Feld, belächelt die "Spinner" und/oder zerreißt sich das Maul über sie.
      Wie Du schreibst: Ich gehe natürlich erst einmal von mir selbst aus und betrachte es von meinem Standpunkt. Solveig hat ja auch danach gefragt ;) und weil ich an meinem Leben (inclusive der Arbeit) eben auch merke, was für unangenehme Einschränkungen ich mir selbst auferlege(n lasse), nur damit ja meine "Seriosität" gewahrt bleibt. :rolleyes:
      Gegen solcherlei "Ängste" oder "Befürchtungen" hilft m.M.n. eben nur, dass man diesem "Überangebot an "Spinnern"" und damit der (Be)Wertung von Esoterik als "irrational", "bekloppt" oder was auch immer entgegen tritt und es eben nicht in seinem "Status quo" belässt.
      *Kopfkratz* Versteh Du, was ich meine?

      Lil-La wrote:

      Ich zum Beispiel arbeite im Bereich der Informatik, bin also umgeben von strikt logischen Systemen bei denen Gefühl irrelevant ist. Wenn ich mich nun in einer Diskussion durch etwas hervorhebe, was nicht ganz ohne Grund als eher konträr zu strikter Logik stehend empfunden wird, dann säge ich in gewisser Weise an meiner eigenen Leiter.

      Mit dem Unterschied zwischen Universeller und persönlicher/esoterischer Logik meine ich stark überspitzt ausgedrückt:
      Universell: 1+1 = 2 = eine allgemein akzeptierte Annahme / Wahrheit / Konsens
      Eso: 1+1 = 3, weil heute Saturn im dritten Haus.. = etwas als Fakt darstellen und keine ausreichende Begründung liefern können.

      *g* Nettes Beispiel ;)
      Aber natürlich verstehe ich was Du meinst. Und klar. Ich sagte ja auch, dass es schon auch abzuwägen gilt, wann man was einbringt.
      Wie gesagt, ich wäge ja auch ab.

      Lil-La wrote:

      In den meisten fällen dürfte durch gute Übersetzung auch aus übelstem esoterischem Wischwasch eine konsenstaugliche Formulierung extrahiert werden.


      *nick* Jep. Es ist halt auch immer eine Sache, wie man sein "esoterisches Wissen" an die Frau/den Mann bringt.


      LG
      Siat
      Von den Hohen erschaffen
      zu lernen, zu lehren, zu wachen
      Geboren in der Sterne Welten
      Wandern und wandeln sie
      Die Drachen
      ©Siat



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