Pyramidenbau - neue Theorien

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      Pyramidenbau - neue Theorien

      Ein französischer Architekt hat eine neue Theorie aufgestellt, wie die große Pyramide gebaut worden sein könnte. Er postuliert eine Rampe im Inneren und hat gute Argumente, sowie einige Belege dafür

      Handle, ehe es da ist | Lenk es ehe es wirr wird | Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen | um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur | und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.
      Für beide Theorien gibt es Hinweise und Spuren. Für die interne Rampe aus dem ersten Beispiel gibt es sogar Beweise aufgrund von anderen Bauwerken und Scans der großen Pyramide. Sogar von außen lässt sich die Rampe aufgrund von Verfärbungen der Steine sehen.

      Was das zweite Beispiel angeht … theoretisch scheint das zu gehen. Aber es hat noch niemand im 1:1 Modellversuch ausprobiert. Was im Kleinen funktioniert, muß im Großen noch lange nicht gehen. Ich denke da auch an den Wasserdruck der auf den Schiebern für die Bereichsabgrenzung lastet. Kann man die Schieber noch bewegen, wenn hunderte von Tonnen Wasser darauf drücken?

      Da gibt's Detailprobleme, die einem unbefangenen Betrachter gar nicht auffallen - Technikern, Ingenieuren, Statikern und anderen Praktikern dafür sofort.
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      Weil's im anderen Thread nicht so passt, hier noch mal die Spuren moderner Werkzeuge/Maschinen an alten Steinen und in alten Steinbrüchen, die seit Jahrtausenden unverändert zu besichtigen sind. Eigentlich dürfte es die Spuren von Sägen, Trennscheiben und vor allem die Kernbohrungen (Lochbohrungen) nicht geben. Kernbohrung wurde offiziell sogar erst im 19. Jhdt. erfunden.

      Es gibt Theorien von Ägyptologen, daß große Steine mit "Schnursägen" und Splittern härteren Gesteins geschnitten worden sein könnten. In der Praxis ließen sich diese Theorien nie bestätigen, bzw. funktionierte es nur sehr begrenzt bei weichem Kalkstein und Sandstein. Im Tal-Tempel der großen Pyramide finden sich aber Schnittspuren im Stein, die wesentlich schmaler als 1 Millimeter sind. Die feinste Sägebreite für die Steinbearbeitung von derart riesigen Blöcken beträgt 1 - 1,5 Millimeter. Anhand von Einschlüssen im Granit konnte eine Schnittbreite von unter 0,5 Millimeter berechnet werden. Etwas, was uns heutzutage technisch noch nicht möglich ist.

      "Schnursägen" funktionieren wie moderne Seilsägen. Damit kann man Beton, Granit und ähnliche harte Stoffe sägen. Aber die modernen Sägen arbeiten mit Stahlseilen und Diamantbeschichtung. Die Sägebreite übersteigt dabei 1 Millimeter deutlich. Seilsägen, die Granit (wie die Steine im Taltempel) schneiden können, gibt es, aber nicht so feine, daß man gut unter 0,5 Millimeter Schnittbreite arbeiten kann.

      Mit Lasern wäre so eine Schnittbreite möglich. Allerdings würde sich das Material dabei deutlich verfärben und verändern. Solche Spuren sind aber nicht zu entdecken. Welche vorzeitliche Technik kann also sehr harte Steine zerteilen und bleibt von der Schnittbreite unter 0,5 Millimeter? Mit den damaligen verfügbaren Werkzeugen aus Kupfer und Bronze völlig unmöglich.

      Ägypten war und ist arm an Metallen. Kupfer gab es zwar auf dem Sinai, aber das ist für die Steinbearbeitung. in dem Umfang wie gebaut wurde, viel zu weich und nutzt sich zu schnell ab. Bronze - eine Kupfer/Zinn-Legierung ist viel härter, hat aber bei Granit überhaupt keine Chance. Granit kommt man nur mit sehr viel härteren Steinen (wie z.B. Korundkristalle) oder Eisen/Stahl in den Griff. Eisen und Stahl war noch nicht bekannt. Korund in Kristallform ist zu spröde um damit Stein bearbeiten zu können.



      Die weiteren Spuren und Werkstücke, die man in Südamerika entdeckt hat geben weitere Rätsel auf.

      Jedenfalls eine spannende Reportage, die etliche der festgeschriebenen "Theorien" der Ägyptologen in Frage stellt.

      Natürlich gibt es auch Gegenstimmen, vor allem, was die Kernbohrungen angeht, für die man schon in der Steinzeit Belege gefunden hat:
      benben.de/Kern/Kern1.html
      Nachteil - keiner der Autoren hat das bisher praktisch erprobt. Es gibt wohl erfolgreiche Versuche mit Kernbohrung kleinerer Durchmesser, die erklären aber wiederum nicht die Spuren von Trennscheiben mit Durchmessern von ca. 3 Metern, die man in den Steinbrüchen gefunden hat.
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      irgendwie frisst das forum meine Antworten lol

      also auf ein neues.

      Ja, so was wie Modell 1 habe ich mir auch schon mal überlegt. Man baut die Pyramide von unten nach oben, die Pyramide selbst bildet dann die Rampen und man baut analog zu modernen hochhäusern zwar nicht umden Fahrstuhlschacht, aber um ein mittleres Quadrat herum.
      Damit der winkel gleich bleibt, wird die Rampe pro Schicht eine gleiche Länge haben müssen.
      Es gab Schichtenpläne und somit wußte man welcher Stein an welcher Stelle in welcher Schicht liegt.
      Der vorteil ist, dass man alle zentral liegenden Räume realtiv einfach herstellen kann.
      Ferner braucht man nur eine realtiv kleine Menge an Bauschutt um die Rampen auszuformen.

      Ist man dann oben angekommen, baut man dann rückwärts von oben nach unten und löst so die Rampe auf. Die Rampe darf aber nur eine Steinreihe überspringen, sonst wird es schwieriger. Beim Rückbau muss dann an mehreren Schichten gleichzeitig gearbeitet werden und die Rampe wird nach oben immer schmaler.
      Der Vorteil ist aber auch, das man mit viele teams gleichzeitig einen Stein platzieren kann. Wenn alle 20 Minuten ein Stein plaziert werden muss, dann muss man sich schon ordentlich schicken. Kann ich mit je 10 teams an 20 oder 30 schichten gleichzeitig arbeiten, dann hat jedes team entsprechend mehr Zeit.
      Würde man die Rampe dann wiederum so schmal halten, dass nur 2 teams nebeneinander ziehen können, dann kann ich den nicht benötigten Bauschutt von oben nach unten für die breiteren Rampen verwenden.
      Mann konnte auf ein Spezialistenteam zurück greifen, das ganzjährig in Siedlungen in der Nähe der Baustelle mit ihren Familien wohnte.
      Ich postuliere mal ein Chefgeometer und 30 Hilfgeometer. 30 Wissende, die den Schichtenplan lesen können.
      Dann noch 10 Fachleute, die das Rampenschütten und rückbauen der Rampe überwachen. Die konnten dann noch je 20 bis 50 Hilfsarbeiter beaufsichtigen.
      Dann die Gruppen, die die schiffe beladen und entladen haben, das riesige Arbeiterheer, das die Steine vom Stapelplatz zum richtigen Ort zogen.
      Bauleute für Schlitten und deren Helfern. Dann noch die ganzen Hilfstruppen, die für Verpflegung, ärztlich Betreuung usw. notwendig waren.
      und ganz bestimmt gab es den Oberbauaufseher, bei dem alle Probleme zusammen liefen und hätte es damals schon Magentabletten gegeben, das wäre seine Hauptnahrung gewesen. lol

      Die Mathematik war vorhanden. Das Wissen um Schwertransporte genauso. Wissen um Großbauwerke ebenfalls. Technologien zur Steinbe- und -verarbeitung war auch vorhanden.
      Das einzige Problem war die Zeit.
      An dem Tag wo ich weiß, das eine Pyramide gebaut werden soll, kann ich Explorerteams los schicken, die Ressourcen erkunden. An dem Tag kann ich anfangen und Stapelplätze bauen, Schiffe bauen und Handwerker ran holen.
      In dem Moment wo man weiß, wie groß die Pyramide werden soll, weiß man auch, wie groß die Steinquader werden müssen.
      Während die ersten teams Steine aus dem felsen brechen, kann auch das Planum begonnen werden. Allein bis der ganze Sand entfernt ist, vergehen Wochen.
      Dann das ganze abschnüren und grob das Planum rausstemmen, den Schutt braucht man später für die Rampen. Dann Wasserrinnen rausarbeiten usw usw
      wird schon werden