der Wald als Kraftort

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      der Wald als Kraftort

      Hallo zusammen,

      ich bin ja noch was das heidnische angeht sehr unerfahren und noch nicht so lange auf diesem Pfad unterwegs. Ich habe aber für mich festgestellt, das ein für mich ganz wichtiger Kraftort der Wald ist. Ich war vorher nie groß der "Waldspaziergänger" aber seit ich sehr neugierig und offen für heidnische Themen bin, empfinde ich den Wald als unfassbar wichtigen Ort. Ich spüre sobald ich in den Wald gehe ein warmes, wohliges Gefühl. Ich spüre das dieser Ort mit gut tut, das der Wald etwas in mir bewirkt. Ich sehe Pflanzen und Tiere heute ganz anders. Daher ist der Wald an sich für mich der Kraftort meines Alltags und ich versuche ihn täglich zu besuchen um Energie zu tanken.
      Hallo Waldgeist,

      das geht mir ganz ähnlich. Für mich ist der Wald DER Kraftort schlechthin. Nicht irgendein Ort im Wald, nein, der Wald selbst. Es gibt keinen besseren Ort für mich runterzukommen, zu entspannen und auch mich mit der Natur zu verbinden als im Wald. Dort geht alles ganz einfach und wie von selbst.

      Der Wald selbst ist ein riesiger Organismus von hundertausenden von Kreaturen, Bäumen, Pflanzen, Tieren, Insekten, Mikroben, usw.und ich kann mich einklinken und Teil werden dieses Organismuses. Das bedeutet für mich nach Hause kommen, mich wieder mit mir selbst zu verbinden, wieder eins zu werden. Wenn ich wählen dürfte, dann hätte ich eine kleine Hütte im Wald inmitten alles Lebens dort (und soweit weg wie möglich von den Menschen).

      Glücklicherweise habe ich einen Wald ganz in der Nähe und so oft es meine gesundheitlicher Zustand erlaubt bin ich dort. Zuhause.

      Liebe Grüße
      Wölfin
      Es gibt mehr Ding im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.

      Hamlet (I, 5)
      Hallo Sternenwölfin,
      genau wie du es beschreibst, empfinde ich es auch.
      Es ist der Wald in seiner Gesamtheit. Das Zusammenspiel der Pflanzen mit den Tieren, die Luft und der ganz eigene Duft des Waldes. Nichts bringt einen so schnell und doch sanft runter. Der Alltag wird entschleunigt, der Stress der Zeit wird weniger und man spürt, wie man sich wieder als Teil der Natur fühlt. Die Zugehörigkeit zum Wald, in dem "wir" früher lebten. Es ist wie eine Kur für Körper und vor allem den Geist. Man lernt wieder Kleinigkeiten zu sehen, zu bemerken und zu spüren.
      Vielleicht als Beispiel, ich habe bei einem ersten meiner Waldspaziergänge bei denen ich bewusster die Natur beobachtete soo viele Tiere gesehen, die ich so nie wahrnehmen würde. Man besinnt sich spürt die große Kraft des Waldes.

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      Wälder....einerseits schön, andererseits....ich weiß nicht, ich hab so meine Probleme mit denen. Liegt vermutlich daran dass ich gegen die Hälfte die dort blüht ziemlich allergisch bin, aber so wirklich inneren Frieden hab ich dort noch nie gefunden.

      Was für mich noch am ehesten dem Gefühl entgegenkommt ist zb die donaubrücke in der Nähe vom Büro. Großes Staukraftwerk mit Aussicht auf die Donau....man sieht Kilometerweit aus. Das ist ein schöner Ort.
      “All utopias are dystopias. The term "dystopia" was coined by fools that believed a "utopia" can be functional.” ― A.E. Samaan

      I may not be nice, but I am honest. Also just because I disagree with you don't mean I hate you. To each their own. Peace.