Missbrauch und Missverständnis heiliger Symbole

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      Missbrauch und Missverständnis heiliger Symbole

      Sehr geehrte Mitheiden

      Es ist schön, sein Heidentum mit einem entsprechenden Anhänger zu zeigen. Und es ist schön, andere Heiden daran zu erkennen.

      Was man dabei aber beachten sollte ist:

      Leider ist nicht jeder, der ein Pentakel trägt eine Hexe und nicht jeder,der einen Thorshammer umgeschnallt hat, ein Asatru.
      Mit ein wenig Einschätzungsvermögen merkt man aber meist rechtzeitig wo der "Hammer hängt." - (Wortspiel!!)

      Kommt die Pentakelträgerin mit weiß geschminktem Gesicht und schwarz bemahlten Lippen daher, trägt sie ein Fetzenkleid dass einer Bellatix Lestrange Ehre mache würde und hat sie vielleicht noch ein Vampirtatoo oder eine Fledermaus im Haar? - Keine Hexe, sonder Goth. Diskussionen über die Dreieinige Göttin erübrigen sich.

      Hat der Kerl mit dem (verkehrten) Pentakel auch noch ein verkehrtes Kreuz umhängen, einen irren Blick und Blut unter den Fingernägeln? - Kein Wiccan, sondern Satanist. Gespräch abbrechen und die Klapsmühle anrufen.

      Hat der Typ mit dem Thorshammer eine Glatze, Springerstiefel , ein Tatoo mit der Zahl 88 und führt er einen Pitbull an der Leine? Kein Heide sondern ein Vollidiot. Hier wäre es angebracht würde der echte Thosrhammer mal kurz herabsausen und das Problem erledigen.

      Die Liste ließe sich jetzt weiterführen, fest steht, dass unsere heiligen Symbole leider auch immer wieder und noch immer mißbraucht werden. Am allerschlimmsten von denen, die dies schon in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg mit kränkesten Konstruktionen versucht haben, obwohl ja ihr Oberkacker angeblich Christ war.

      Harmlose Zipfelklatscher mag man ignorieren, wenn es um den Missbrauch in der rechten Szene geht, kann und darf es keine Toleranz geben.

      Das Risiko, dass man mit einem Mjölnir um den Hals als völkischer Trottel verstanden wird, ist gegeben, wenn auch gering. Das sorgt auch manchmal für Verunsicherung. (Denn man will weder von den guten Menschen noch vom braunen Müll dafür gehalten werden- wobei Letzteres wesentlich ekelhafter ist).

      Doch gerade deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Symbole umso mehr tagen um den Leuten zu zeigen, was richtige Heiden sind. Es geht immer um das Gesamtbild, das man hinterlässt. Wer hilfsbereit, engagiert für die Natur, gastfreundlich und tolerant ist, der ist der beste Werbeträger für den Thorshammer.

      Viele tagen die Triquetras oder das Pentakel ja auch aus rein modischen Gründen ohne eine Ahnung zu haben, was sie da tragen. Wie eben auch das Kreuz.

      Ich hab mal einen Mann getroffen mit dem echt geilen Odin-T Shirt von Wulflund (nicht das wagnereske, sondern das mit dem weißen Ornamentgesicht und dem grünen Auge auf schwarzem Grund). Klarer gehts nicht, dachte ich und hab gesagt: Oh, wie schön, ein Heide! Worauf er mich angeschaut hat, als hätt ich ihm die Butter vom Brot gestohlen. -Drauf ich: Na, wegen dem T shirt.- Drauf er: - Ach das, das trag ich nur weils mir gefällt.

      Das war ein bisschen so, als würde man jemanden in einem Franziskanerhabit treffen, der einen erzählt, dass er Gemischtwarenhändler ist und das sein Freizeitgewand.

      Deshalb freu ich mich trotzdem wenn ich einen Echten von uns treff, was mit den Erkennungszeichen allerdings einfacher ist.

      Und irgendwie ist es doch auch spannend mitzuerleben, wie die Umwelt auf unsere Symbole reagiert.
      Manchmal lächle ich in mich hinein und denke mir, soviel Menschen tragen Schmuck nur um des Schmuckes Willen, der völlig bedeutungslos ist. Um wieviel schöner ist es etwas mit großem Hintergrund zu tragen und selbst zu wissen, was er bedeutet, Das genügt. Man muss nicht jedem Nichtheiden alles erklären. Im Gegenteil, Ich spreche extrem selten von mir aus über meine Religion, antworte aber absolut offen auf Fragen danach. Ich stehe dazu, gehe aber damit nicht auf Werbetour. Missionieren - das tun andere.


      Und wie seht ihr das?

      Grüße Streicher
      Ein sehr interessantes und auch wichtiges Thema. Viele Menschen tragen Schmuck um des Schmuckes wegen. Die Bedeutungen sind vielen dabei fremd, eben weil sie ohnehin nicht wissen das Dinge ihren Grund und eine Bedeutung brauchen (und auch haben), nur um dann im gleichen Atemzug über die Bedeutungslosigkeit des Lebens zu jammern.

      Ich habe viele Mädchen mit Pentakel gesehen, und dass waren oberflächliche Narzistinnen vom schlimmsten Typ. Das hat mit dem Hexentum und Paganismus nichts zu tun. Triquetras sieht man zum Glück weniger, aber würde es sie z.B. bei Bijou Brigitte geben, würden auch hier Mädchen oder Frauen ("Das ist ja das Charmed - Symbol - hi hi.") damit modisch rumlaufen.

      Das Nazis und Radikale sich unserer Symbole bedienen ist untragbar. Wir lieben das Land und die Natur, und diese kennt keine Grenzen. Auch haben wir nichts mit Zerstörung und Wut am Hut, so wie Antifa, Nazis und was weiß ich. Das sind verlorene Seelen, die sich bitteschön gegenseitig die Köpfe einschlagen sollen, aber nicht mit unseren Amuletten und Talismanen um den Hals. Naturreligionen sind nie aggressiv und die Wikinger z.B. waren komplett multikulti unterwegs, wie DNA - Studien beweisen.

      Jeder Nazi mit Mjöllnir um den Hals sollte sich in Grund und Boden schämen, aber solche Leute merken, ähnlich wie Verschwörungstheoretiker á la Naidoo und Hildemann, ohnehin nichts mehr.