KOMMUNIKATION MIT DEN GÖTTLICHEN UND IRRTÜMER DES MENSCHLICHEN

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      Ende vom Lied: ich kannte im Endeffekt seine Bibel besser als er selbst, und ich erkannte das diese Religion sich selbst wiederlegt. Die Bibel ist voll mit Blut, Macht und Missverständnissen. Garniert wird das alles noch mit den Wiedersprüchen,


      Empfinde ich genauso...

      Ich weiß nicht wie oft ich dieses Buch zugeschlagen habe und mir sagte: Nee, jetzt reichts! ,den Mist gibst du dir nicht weiter!"
      Aber ich wollte verstehen ,woran so viele Menschen glauben.
      Bis ich erkannte ,das die meisten überhaupt keine Ahnung von ihrem Glauben haben.^^
      Sie basteln sich diesen zurecht,wie er in ihr Weltbild passt.
      Der eifersüchtige Gott der Christen ... Fußnote: *Das bedeutet ,das er alle so sehr liebt, das er keine anderen Götter duldet*
      Bei aller Toleranz ,ich finde im AT keinerlei Liebe ...nur psychopathische Schlächterei ,Kriegstreiberei und puren Narzissmus,ein blutgieriger Tyrann...die schlimmsten Stories sind für mich die 10 Plagen und Hiob...
      Die "Christen" ,die ich kenne,denken dagegen an einen Herrn der auf rosa Zuckerwattenwolken sitzt.
      Jesus wäre zu uns Heiden auch nicht lieb gewesen. Es gibt eine Bibelstelle wo er Heiden mit Hunden vergleicht bzw. noch weniger wert. Ich habe mir deshalb auch schon Späßchen gegönnt wie: Also wenn ICH ein ECHTER Christ wäre ,dann würde es bei mir zu Weihnachten nur Haferbrei und Wasser geben! Mehr hatten Maria und Josef auch nicht, was für eine Völlerei! :D
      Mehr als doof gucken ,kommt da allerdings nicht bei rum.
      @Traumwurzel Wenn Christen nach der Bibel leben würden, wie Muslime nach dem Koran, hätten Frauen ebenfalls keine Rechte, man dürfe Sklaven halten und bei jeder Kleinigkeit morden und töten.

      „Wer seinem Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.“ (3. Buch Mose, Kapitel 20, Vers 9)

      „So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben“ (4. Buch Mose, Kapitel 31, Vers 17-18)

      „Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweise für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen und sie soll sterben.“ (Deuteronomium 22, Vers 20-21)

      "Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel." (Deuteronomium 22, Vers 5)


      Ich wäre bei diesen Beispielen schon zwei Mal getötet worden, einmal für meine rebellische Teenagerzeit und jetzt permanent, weil ich gerne Jeans statt Röcke und Kleider trage. Diese Religionen, und da nehmen sich Islam und Christentum beide nichts, sind gleich schlimm, dogmatisch und unterdrückend. Dem gegenüber stehen die offenen und freien Naturreligionen, die letztendlich dazu führten das Wikinger bei ihren Raubzügen multikulturell unterwegs waren. Jeder glaubte an seinen Gott und seine Entität, aber jeder im Grunde auf der gleichen naturspirituellen Basis. Das schafft meiner Meinung nach mehr Toleranz und Zusammenhalt als radikale Glaubensbücher und "Jesus loves you" - Aufkleber.

      Vom Neopaganismus erhoffe ich mir eine ähnliche Toleranz, die jedoch jetzt schon stattfindet. Hier ehren Druiden die Kemeten, Hexen die griechischen Gottheiten, Schamane hören gespannt Geschichten über die japanischen Yokai, Wahrsager und Esoteriker lauschen den Klängen alter naturspiritueller Instrumente, Asatru und Indianer bestaunen die Bildnisse alter indischer Gottheiten. Das ist Respekt und Achtung gegenüber uns Menschen, den alten Göttern und der Natur.
      Hier sehe ich mich tatsächlich genötigt das Christentum in Schutz zu nehmen( was mir im Grunde sehr widerstrebt). Tatsächlich sind die Regeln des Alten Testaments für Christen keineswegs verbindlich. Die Unterteilung in Alten und Neuen Testament gibt es nämlich nicht ohne Grund, sie stehen für den alten und den neuen Bund. Der alte Bund fand zwischen JHWH und dem Volk Israel statt. Die Juden sollten sich an alle Gebote der Thora halten, welche die Christen als die fünf Bücher Mose kennen. Neben Speisegesetzen und Beschneidungsgebot gab es dort eben auch Tötungsbefehle. Durch Jesus hat aber eben jener Gott einen neuen Bund mit den Menschen geschlossen.

      Sehr viel tiefer in christlicher Theologie möchte ich jetzt auch nicht eindringen, ich finde nur man sollte auch ggü. Christen fair sein.
      Hallo Traumwurzel, Stadthexe und Dennis

      Dennis wrote:

      ich finde nur man sollte auch ggü. Christen fair sein.


      Die eine Seite:
      Stimmt. Sollte man. Wir sollten da die Vorbilder für Toleranz sein, sonst sind wir nicht besser, als die Hardcorler.

      Ehrliche Spiritualität, die auf der Suche nach der großen Antwort ist und sie eben in einer anderen Religion findet, ist genauso zu respektieren. Ich weiß wovon ich rede, meine Frau ist Christin, und sicher alles andere als verzopft oder naiv. Wir haben einander immer wieder "auf der Schippe"-(heißt das, glaub ich, in Deutschland), aber respektieren den anderen. In jeder Religion ist die Weiterentwicklung das Um und Auf. Ich hätte auch keine Freude mit einem Heiden, der mir erklärt, er bringe jedes Sonnwend Menschenopfer dar.Auch das Christentum hat eine gute Seite. Gute Ansätze in vielem und ob der Nazarener nun tatächlich gelebt hat oder nicht, es gibt viele Inhalte die ihm zugeschrieben werden, die Hand und Fuß haben.

      Die andere Seite:

      Das wahre Problem mit den Christen, Moslems etc, die sich völlig in die "einzige Wahrheit " verbohren, ist, dass sie sich für im Besitz der richtigen Religion halten, alle anderen diskreditieren oder belächeln, und dabei aber oft so himmelschreiend verklemmt und weltfremd sind, dass es ihnen zu den Ohren rausstaubt.
      Und amschlimmsten sidn die, die der Prieserkaste hinten reinkriechen und sich päpstlicher benehmen als der Papst, indem sie jede noch so hahnebüchenen Schwachsinn, den diese von sich gibt, nachleiern.



      Hab mal bei einer Ausstellung die ich geführt habe, über die Greueltaten der Dominikaner (die "domini canes") berichtet, die ja federführend in der Hexenverfolgung waren, allein schon weil ihr bis ins Mark gestörter und kretinesker Ordensbruder genannt Institoris die Scheußlichkeit aller Zeiten den Hexenhammer erbrochen hat. (Möge er für immer als Wurm umherkriechen)
      Sagte tatsächlich danach ein milchbubenhafter Mittelscheitler zu mir mit strafendem Blick: "Unser sehr verehrter Herr Bischof, seine Exzellenz Kardinal Schönborn ist auch Dominikaner". Offenbar hat er erwartet, dass ich meine Ausführungen erschrocken relativiere. Meine tatsächliche Antwort (Dann hoffe ich, er ist nicht stolz darauf..) lies ihn verstummen.

      Traumwurzel wrote:

      Der eifersüchtige Gott der Christen ... Fußnote: *Das bedeutet ,das er alle so sehr liebt, das er keine anderen Götter duldet*
      Bei aller Toleranz ,ich finde im AT keinerlei Liebe ...


      Und das ist ebenfalls wahr. Der Punk ist, dass viele fanatische Christen verpasst haben, dass ihr Bund erneuert wurde,
      und wenn, das nur auf sich selbst, die Auserwählten beziehen, und was ihre Toleranz anlangt, immer noch im AT stecken.

      Nicht dass mir die Kategorie Christenfisch auf dem Auto - ständig mit verklärtem Leuchten inn Jesussandalen herumlatschenden ., blutleere christliche Liedermacher-Rüttelgitarrenmusik singende, -weltfremd -pseudolustige stets verkrampfte Taizegebetchristen weniger auf den Keks gingen, aber sie sind wenigstens hartmlos und sogar mitunter diskussionsbereit. (Hab durchaus schon solche erlebtm, die ohne zu urteilen, meinen Glauben einfach akzeptiert haben.

      Während ich für die Marke Ratzinger-Anhänger, die ohne Pfaffen zu sein, sich schlimmer als jeder Klosterbruder gebärden, - echt kein Verständnis hab.

      Die gibt es ja auch in weiblicher Form - als zivile Klosterschwestern. - Das kapier ich dann gar ncht mehr. Frauen, die die weibliche Kraft der Göttin verleugnen und sich in den inferioren Dienst eines Patriarchates stellen, das sie zum Kriechen degradiert, vor ihrem "Bräuigam Jesus", was in meinen Augen eine Perversion darstellt. Die, die doch Töchter der stolzen Göttin sein sollten, mit der heiligen Macht, Leben zu geben, wickeln sich in Schleier und folgen dem Vorbild einer völlig geschlechtslosen Marienidee, die der Inbegriff der Unterwerfung unter den männlichen Wüstengott ist.

      Das Thema ist unerschöpflich und daher müßig.


      Euer,die Dinge ambivalent sehender Streicher