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    Das Griechische hätte sich ähnlich verändert, wie das Lateinische in Frankreich. Tatsächlich finden wir doch schon bei den Götternamen Bezüge zum Baltischen (Zemina - Zemes mater, Perun - Percunas), zum iranischen (Chors - Khordad, Bog - Bharga) und zum Griechischen (Triglav - Tricephalos/Hekate, Mokos), aber auch zum Germanischen (Dac-Bog - Dagr, Turova - Thor, Bel - Baldr, "odin" als Zahlwort - Odin). Derartige Einflüsse waren also nachweisbar vorhanden und schafften es sogar, in den Kult vorz…

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    Die Römer haben mit ihrer Besetzung von Gallien es geschafft, in relativ kurzer Zeit ihre Sprache Latein überall zu verbreiten. Mit der Zeit wurde daraus Französisch. Die Mönche der Ostkirche hatten auch eine Sprache, der biblischen Ideologie folgend, wonach die babylonische Sprachverwirrung überwunden werden sollte und man eine göttliche Kultsprache wünschte. Dieses "Kirchenslawisch" ist eine liturgische Sprache mit zahlreichen Zischlauten, also für die Verwendung im Gottesdienst gedacht. Diese…

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    Ist das Dein Ernst? Du willst mit einem kleinen Teilbereich der Sprache (der Anzahl der Fälle) die Existenz eines ganzen Volkes beweisen??? Dann dürftest Du bereits in Frankreich einige Probleme bekommen: Sind es Franken - wie der Name sagt, oder Gallier, wie Caesar überlieferte, oder Römer, da sie eindeutig heute eine romanische Sprache sprechen? Dieses Beispiel zeigt doch, daß die Sprache nicht geeignet ist, ein Volk zu definieren. Die Franzosen sind mehrheitlich Kelten, haben allerdings durch…

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    Zitat: „und folglich interessiert es mich herzlich wenig, was noch so alles von dir zum Thema der erfundenen Slawen kommt. “ Dann frage ich mich natürlich, warum Du hier einen neuen Thread eröffnest. Ich habe in der Schule gelernt, daß das Englische noch die Verlaufsform (Continuous) hat, die das Deutsche nicht hat. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Die Befürworter einer Slawentheorie haben ein ganz großes Problem: Die Bezeichnung "Slawen" kommt in den Quellen vor dem 12. Jh. ni…

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    Zitat von Siat: „So, und jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema des Threads, dem Wendische HEIDENTUM und nicht Slawen, Germanen und Co.!“ Nun, es ist die Frage, ob es überhaupt ein "wendisches Heidentum" gab, oder ob es sich dabei nicht schlicht um "wandalisches (also germanisches) Heidentum" handelt, mit hunnisch-persischen Einflüssen, denn die gerade christianisierten Wandalen wurden von den Hunnen überrannt und nahmen teils sogar ihre Gebräuche, Namen usw. an. Nur so sind iranisch-persisc…

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    Zitat von Artjom: „Die Slawen sind bestimmt auch gar nicht eingewandert, es gab sie einfach schon immer hier in Ostdeutschland.“ Wieso werden sie dann nirgends vor dem 6. Jh. genannt? Stattdessen berichtet z. B. Tacitus von Germanien bis zu den Balten. Zitat: „Der Name der Semnonen lässt sich nur schwer aus dem Germanischen herleiten, “ Semno = Fesselband, da dort auch der berühmte Fesselhain lag. Zitat: „im Slawischen gibt es allerdings so wunderbare Wörter wie Zemja (Wendisch und Sorbisch), Ze…

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    Es ist die Frage, ob unser Land ziemlich leer gewesen ist und ein fremdes Volk einwanderte, oder nicht. Daß es nicht leer gewesen sein kann, beweisen Flurnamen und Sagen die germanische Gottheiten nennen oder in germanischer Sprache sind (wie die Flüsse Havel, Spree usw.). Dann stellt sich die Frage, wieviel Prozent Restgermanen blieben; es sollen ja immer deutlich weniger gewesen sein, als die eingewanderten Slawen. Trotzdem gibt es nicht eine einzige Sage, die von slawischn Gottheiten erzählt,…

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    Zitat von Artjom: „Warum sollten die zugezogenen Westslawen “ Diese Geschichte ist in keiner der Quellen erhalten. Sie geht zurück auf die "Königinhofer Handschrift", die 1817 entdeckt wurde und von einer Einwanderung von Slawen nach dem menschenleer gewordenen Böhmen erzählte. Franz Palacky verwendete diese Handschrift als Quelle für seine "Geschichte Böhmens" und weitere schrieben davon ab. 1888 wurde die "Königinhofer Handschrift" (Kralov-Dvur-Manukript) als Fälschung entlarvt. Seitdem geiste…

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    Zitat von Solveig: „ Ihr Fazit war, dass wir verdammt wenig wissen über die Göttinnen-Verehrung in unseren Regionen,“ Ja, aber woran liegt das? Weil Wissenschaftler nur schwer dazu zu bringen sind, die langobardische Frija mit der nordischen Frigg und der mecklenburgischen Frau Fricke sowie der oberdeutschen Frau Holle zusammenzubringen. Man geht analytisch vor, zerstückelt den Wust von Überlieferungen und betrachtet nur einen Faden, wie ein Kriminalist, der nach Spuren sucht. Früher bedeutete "…

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    Zitat von Eule: „Mit entsprechendem Grusel habe ich mir den Link zu einer deutschsprachigen Wenden-Seite in einem anderen Thread angesehen, denn ich stolperte schon nach wenigen Absätzen über den Verweis auf das “uralte heilige Symbol der Swastika“. Aufmerksam geworden schaute ich genauer. Die Anklänge an die Neue Rechte, die sich dort ideologisch positioniert sind äusserst deutlich, wenn man die Literaturliste wendisches-heidentum.jimdo.com/literatur/ ansieht. Da werden unter anderem Alain Beno…

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    Traditionalismus vs Innovation

    Viktor - - Allgemeine Diskussionen

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    Das wirft erneut die Frage auf: Wo setzt man an mit einer Wiederaufnahme der alten (römischen, keltischen oder germanischen) Religion? Nimmt man die Zeit, wo die alte Religion beendet wurde (weil das Christentum sie beendete), oder nimmt man eine Zeitepoche davor, weil ja in der Zeit, wo beide Religionen (das Heidentum und nebenbei schon das Christentum) nebeneinander existierten, auch schon indirekte Anpassungen vorhanden gewesen sein können? Ich persönlich setze da an, wo das Heidentum zu Ende…

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    Traditionalismus vs Innovation

    Viktor - - Allgemeine Diskussionen

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    Also der Bezug der Saturnalien zur WSW findet sich auch hier: Zitat: „In der Kaiserzeit wurden die Saturnalien sieben Tage lang, vom 17. bis 23. Dezember, zur Zeit der Wintersonnenwende gefeiert. In dieser Zeit wurde die Arbeit eingestellt und den Sklaven die Freiheit geschenkt. Man beschenkte sich gegenseitig, und die Stimmung war ausgelassen. Die Lupercalia war ein uraltes Fest und ursprünglich dem italischen Hirtengott Lupercus geweiht. Sie wurde am 15. Februar vor seiner Grotte, der Lupercal…

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    Zitat von Merienptah: „Also die Sonnwende war im 3. Jhd nicht nur in Rom am 22. sondern überall. Kannste leicht nachrechnen, wenn du dir etwas Mühe gibst!“ Nein, sie war am 25. 12. und hat sich erst danach nach vorne verschoben, weil dem Kalender der Jahrhundertschalttag fehlte. Das macht in 128 Jahren einen Tag. Quelle (u. a.): Ganzseitiger Taz-Artikel: "Isis, ein unbesiegter Sonnengott und der 25. Dezember." Zitat: „Immer? Das ist eine glatte Lüge.“ Mäßigt Euch! Bestenfalls wäre es ein Irrtum.…

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    Zitat: „Da gibt es weniger Diskussionsmöglichkeiten! “ Ist denn Diskussion so schlimm? Ich diskutiere gerne, denn selbst wenn man es nicht wahrhaben will, lernt man auch immer etwas dazu.

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    Die Sonnenwende fand nie in Rom am 22. statt. Und ja, Göttermythen wurden immer auf Vorgänge im Jahreskreis oder Kosmos bezogen - wie es heute noch die Christen machen. Es ist also undenkbar, daß die Geburt des Sonnengottes nichts mit der Sonnenwende zu tun haben soll. Wenn zeitweilig beides getrennt wurde, wäre das ein Fehler damaliger Menschen, aber ich sehe das nicht. Eine Quelle hat hier auch noch niemand angeführt - behaupten kann man bekanntlich viel.

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    Themenfremd, aber da es gerade angesprochen wurde: Prof. Zdenek Vana schreibt über Svantevit: >Schon das weist darauf hin, daß der Name aus dem Attribut "der mächtige Herr" ("der Sieger") eines Gottes entstanden ist, dessen Name ursprünglich anders lautete<. Attribute sind: ein großes Trinkhorn, Speere über die ein Pferd geführt wird als Kriegsvorzeichen, ein großes weißes Roß auf dem der Gott in der Nacht herumreitet. Das sind alles Wodan-Attribute. Und wenn die Theorie stimmt, daß Saxo, der "S…

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    Zitat von Artjom: „Du immer mit deinem "richtig" oder "falsch"“ Das ist einfach meine Meinung. Wie sollte ich etwas, das ich falsch finde, anders benennen? Irgendwie drumrumreden, Wortkosmetik betreiben, auf einen Konjunktiv gehen "das könnte eventuell unter bestimmten Umständen ... nicht so wirksam sein" ? Ich schreibe, was ich denke und solange ich niemanden beleidige, sollte das möglich sein. Das "freie Wort" zu äußern ist sowieso eine Sache, die in Deutschland in letzter Zeit ziemlich aus de…

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    Zitat von Merienptah: „Leben bedeutet nun mal aber auch sich zu verändern. Wenn der Kult nicht aussterben soll, MUSS er sich den alltäglichen Gegebenheiten anpassen, nur so bleibt er alltagstauglich. Macht er das nicht, laufen ihm "die Schäflein" davon. Ohne Menschen, die sich am Kult beteiligen ist er NICHTS, dann ist er tot und für alle Zeiten gestorben.“ Sicher, da stimme ich zu. Aber wenn in der Antike ein altes Sonnwendfest am 25. 12. begonnen wurde, weil damals an diesem Tage die Sonnenwen…

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    Zitat von Artjom: „Anderswo schriebst Du doch auch, dass Du kein Problem hast, um den Donnerstag und die mit diesem Tag verbundenen Bräuche zu beachten? Da die Germanen die 7-Tage-Woche von den Römern übernommen haben und somit ihre Bräuche für Donar auf einen neuen Tag zelebriert haben, handelt es sich dabei ja auch um eine Änderung.“ Ja sicher, nur geschah das in heidnischer Zeit nach reiflicher Überlegung. In der heidnischen Zeit war aber Sol Invictus noch mit der Wintersonnenwende identisch.…

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    Ich habe mich ja auch bezüglich der Germanen geäußert, meine Kritik also "religionsneutral" geäußert. Und da es um die Frage geht, wann man ein Fest feiert, ist es zu diesem Thema durchaus passend. Zitat von Artjom: „weil manche beispielsweise die Wintersonnenwende am 21. Dezember oder am 25. Dezember oder am ersten Neulicht oder Vollmond nach der Wintersonnenwende feiern. Ich selbst zum Beispiel würde es als einen Verstoß gegen die Familientradition empfinden, wenn ich die Wintersonnenwende/Wei…

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    Zitat: „In der römischen Religion gibt es, wenn ich mal so frei sein darf zu verallgemeinern, nicht nur das Prinzip der Traditionstreue, sondern auch die Möglichkeit zur Innovation.“ Genau das ist auch das Problem bei Asatruarn: Die Frage, wer entscheidet eine Innovation und mit welcher Autorität? Denn eine Veränderung im Bereich der Religion setzt doch entweder imenses Wissen voraus, oder eine irgendwie geartete Offenbarung der Gottheit. Wenn also jemand festlegt, daß die Mittsommerfeier nicht …

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    Abgetrennt aus dem Thread "Römischer Jahreskreis" Siat ====================================================== Wenn ich das richtig verstanden habe, hatten die Römer die festen Monate erst spät und zuvor wurde jeder Monat "ausgerufen" (calendae) wenn sich die erste Neumondsichel zeigte. Also richteten sie sich nach dem Mondlauf. Somit sind Feiertage, die unseren heutigen Kalender voraussetzen, nicht ursprünglich. Der 1. Februar wäre also der Tag, wenn sich erste Sichel des Mondes zeigt, und nicht…

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    Zitat von Artjom: „ Ich habe meine Bücher zum Thema nachgeschlagen, doch nichts gefunden. Der Name "Pyrenos" begegnete mir im Internet, sowohl im deutschen Wikipedia-Artikel zu Perun wie auch auf der Website "Wendisches Heidentum". Der Name soll in einer Vita des Heiligen Demetrios aus dem 7. Jh. auftauchen und mit einem Orakelspruch in Verbindung stehen. “ Ich habe die Angabe aus Zdenek Vana, Mythologie und Götterwelt der slawischen Völker, Stuttgart 1992, S. 71. P. S.: Wenn man im Antwortmodus…

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    Wo die Indogermanen herkamen, darüber herrscht immer noch Uneinigkeit. Wie läuft denn der Römerkult in Deutschland heute ab? Es gibt zwar Tempel, aber die sind meist Freilichtmuseen. Macht also jeder für sich seinen Kult oder gibts gemeinsame Kulte? Wo finden die statt? Römische Ritualkleidung im Winter, geht das? Es gab doch zahlreiche Umzüge im Freien, da stelle ich mir die Priester in der Tunika doch eher frierend vor. Wie sieht es aus mit strengen Vorschriften (Verbot des Betretens von Fried…

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    Zum Namen Berlins. Ich folge hier der wissenschaftlichen Deutung, die Linda Sadnik und Rudolf Aitzetmüller veröffentlicht haben: Zitat: „Damit fällt aber auch die Verquickung des Ortsnamens Berlin als "Ort, Morast am Sumpf" oder "kleine dünnflüssig morasitige Stellen" mit dem hier behandelten Nomen fort, die T. Witkowski, ZSl 10, 586 ins Auge faßt .“ (L. Sadnik, R. Aitzetmüller, Vergleichendes Wörterbuch der slavischen Sprache, Band 1, 1975, S. 208). Was die Out-of-Afrika-Theorie betrifft, so wu…

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    Es ist doch unbestreitbar, daß die römische Religion hierzulande nicht entstanden ist und somit in ihren Mythen, Zeremonien usw. eine andere (nämlich mediterrane) Natur voraussetzt. Man kann doch einen Frosch nicht aus seinem Teich nehmen, und in die Wüste oder nach Grönland setzen, das überlebt er nicht. So - denke ich - kann man eine ursprünglich südliche Naturreligion eben auch nicht einfach importieren. Sicher, wir leben nicht mehr als Stämme, darum geht es aber nicht. Wir leben immer noch i…

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    Also ich wundere mich schon, wie man in Berlin leben kann und dann römischen Kult betreibt, den es dort in historischer Zeit nie gegeben hat. Und ich stelle mir vor, wie sich ein Germane im Jenseits fühlen muß, der zu Lebzeiten die Römer mit allen Mitteln bekämpft hat, wenn er nun seinen Ur-ur-ur-...urenkel sehen muß, der den Kult des Feindes freiwillig annimmt. Die heidnischen Religionen waren eben keine Weltreligionen, die man überall hin exportierte (und wenn man es tat, hatte das meist nur k…

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    Zitat: „sehe ich da kein Problem drin, wenn die olympischen Götter auch außerhalb der Grenzen des ehemaligen Römischen Reichs Verehrung finden.“ Dann aber in Latein und nur im römischen Einflußbereich. Und man sollte selbst römischstämmig sein. Denn wie reagieren Geistwesen des Ortes, der eigentlich seit der Eiszeit vom selben Volk bewohnt wird, wenn da jemand, der selbst Germane ist, Kulte übt, die von den römischen Besatzern stammen? Auch die Landgeister waren sicher gegen die Römer in Germani…

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    Zitat: „"Vielleicht galt sie [Frigg] früher für Thors Frau, “ Das hat mir keine Ruhe gelassen. Jetzt kann ich mir vorstellen, wie es gelaufen ist. Adam von Bremen hat die drei Hauptgötter von Upsala beschrieben, er nennt sie Wodan, Thor und Fricco. Das sind Odin, Thor und Freyr. Olaus Magnus mißverstand im 16. Jh. diese Schilderung und wähnte, Fricco sei die Göttin Frigg, die dort neben Thor stünde. Er stellt sie daher weiblich dar in einer seiner Miniaturen: olaus_magnus_-_on_the_three_main_god…

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    Götterbilder

    Viktor - - Nordisches Heidentum, Àsatrú, Vanatru usw.

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    Zitat von Artjom: „doch die 7-Tage-Woche gelangte ja aus dem Orient über die Römer zu den Germanen und dass wir heute den Donnerstag so nennen, liegt ja daran, dass die Römer diesen Tag nach ihrem Iuppiter benannten. Die Germanen übernahmen die 7-Tage-Woche im 4. Jh. “ Die Germanen übernahmen die siebentägige Woche von den noch heidnischen Römern. Das römische Heidentum ist ein Seitenast der Linie der indogermanischen Religion. Zuvor hatten die Germanen vermutlich eine 9 oder 10tägige Woche, die…

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    Götterbilder

    Viktor - - Nordisches Heidentum, Àsatrú, Vanatru usw.

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    Zitat: „Die Verwechslung eines bestimmten archetypischen Bildes mit dem letzten Ursprung der Schöpfung führt zum Götzendienst, einem entzweienden und gefährlichem Irrtum, der in der Geschichte der Religionen und Kulturen sehr weit verbreitet ist. Er vereinigt vielleicht die Menschen, die diesen Glauben teilen, setzt aber diese Gruppe von anderen ab, die sich für eine andere Darstellung des Göttlichen entschieden haben. Dann kann es dazu kommen, daß sie versuchen, andere zu bekehren oder sie zu b…

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    Götterbilder

    Viktor - - Nordisches Heidentum, Àsatrú, Vanatru usw.

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    Nun, es gab in Rom so viele Priester und Priesterklassen, daß man wohl annehmen darf, daß sie auch irgendetwas gelehrt haben werden. Und dann durchlief ja jeder zweite männliche Römer die Mithras-Initiation. Ich behaupte, daß bei dieser Ausgangslage eine einheitliche Vorstellung von der jeweiligen Gottheit vorhanden war, was wir ja auch anhand der Kunst sehen können, denn die Götterbilder aus verschiedenen Zeiten und Orten ähneln sich doch sehr. Aber unbestreitbar hatte auch in Rom eine gewisse …

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    Götterbilder

    Viktor - - Nordisches Heidentum, Àsatrú, Vanatru usw.

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    Eine Sache, die bei der nüchternen Quellendiskussion zu kurz kommt, ist die Frage der Bedeutung und Wirkung von Götterbildern. Die Hinduisten behandeln ihre Götterbilder wie lebende Wesen, waschen sie, kleiden sie, geben Speise usw. Der Gedanke dahinter ist, daß sich Gottheiten tatsächlich in diese Figuren hineinbegeben und so in der materiellen Welt in Erscheinung treten. In den Überlieferungen (auch bei uns) kommen immer wieder sprechende oder sich bewegende Götterbilder vor, die durch den Kul…

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    Zitat von Artjom: „sie suchen ihr Heidentum eher in Volksbräuchen. “ Was dann natürlich Lücken in der Kenntnis der Mythen bedeutet. In Anbetracht der relativ spärlichen Quellenlage können wir uns wohl kaum Quellen großzügig aussuchen. Wir werden wohl nehmen müssen, was da ist. Und in den Volksüberlieferungen sind ja viele Andeutungen enthalten, die sehr nahelegen, daß der entsprechende, in der Edda überlieferte Mythos, auch bei uns einst bekannt war.

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    Zitat von Artjom: „In Süddeutschland sagst Du, in der Nähe von Mainz vielleicht (ist das schon Süddeutschland? ... ). “ Ich meinte die Frovadarstellung von Eschwege-Niederhone, frühes 7. Jh. Weiß nicht, wo dieses Nest liegt. Zitat: „"Vielleicht galt sie [Frigg] früher für Thors Frau, wie sie noch nach jüngerem schwedischen Volksglauben als Gattin den Thor auf seinen Fahrten begleitet."“ Wäre interessant, das mal zu überprüfen, um eine Sage scheint es sich nicht zu handeln. Da dies aber - falls e…

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    Ohne daß ich jetzt den ganzen Thread gelesen habe, ein Gedanke: Es werden nicht nur Götter angerufen, sondern bei jedem Kult sind auch Geistwesen einbezogen. Die Griechen glaubten, die Geistwesen würden erst die Gebete zu den Göttern tragen. Und die Geistwesen einer Region sind in der Kultur dieser Region verwurzelt; in den Sagen sprechen Zwerge unsere Sprache, allerdings in "altertümlicher Weise" wie es heißt. Deswegen sollte man immer die Sprache verwenden, die in der jeweiligen Region gesproc…

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    Ich hatte gestern geantwortet und finde die Antwort nun nicht mehr. Merkwürdig. Zitat von Artjom: „Der Name "Freyja" unterscheidet sich doch kaum vom Namen "Frigg"“ Nur die ersten beiden Buchstaben sind gleich. Dann müßten sich auch Skadi und Skuld, Sinthgunt, Sinmara und Sif, Hödr und Hönir, Veor und Ve usw. entsprechen. Zitat: „was Wicca damit zu tun haben soll...?“ Wenn man wegen der Waffen alle männlichen Götter zu Ableitungen eines ursprünglichen Kriegsgottes erklärt, dann haben wir den Got…

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    Zitat von Artjom: „Aus rein sprachlicher Sicht ist das Vermuten, es handle sich ursprünglich um eine einzige Göttin, nicht so verkehrt. ... Wenn es von Anfang an zwei verschiedene Göttinnen waren, warum dann die große Namensähnlichkeit? .. Wissenschaftlich mögen sie aus einer Göttin hervorgegangen sein “ Aus sprachlicher Sicht geht das nicht, denn "Freyja" bedeutet nur "Herrin" und ist Anrede, nicht der richtige Name. In Dänemark wurde sie z. B. mit dem Namen Gefion angerufen, im Süden möglicher…

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    Ich verstehe gar nicht, wie man auf den Gedanken, es sei eine einzige Göttin, kommen kann. Man würde ja auch nicht Thor und Heimdall als einen Gott ansehen. Es kann also nur die Namensähnlichkeit sein, die Spekulanten zu so einer Annahme verleitet: Fria (Merseburger Spruch) und Freyia (Edda). Aber dazwischen liegen nicht nur über 500 km, sondern auch ca. 400 Jahre. Die Römer oder Griechen haben das Problem nicht, niemand würde Venus und Juno bzw. Aphrodite und Hera gleichsetzen.

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    Zitat von Agnosco: „Der markanteste Unterschied besteht darin, dass der Mensch in der Bibel von Gott geschaffen wurde, in der griechischen Mythologie nicht.“ Hatte nicht Zeus das 3. Menschengeschlecht aus der Manna-Esche geschaffen? Viktor