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    Ich darf das als CR mal ein wenig erläutern - die Frage der "dreigesichtigen Göttinn" ist eine Interpretationsfrage. Sie beruht auf einer irischen Steinskulptur, die ein dreigesichtiges Wesen darstellt. Aus der man noch nicht einmal erlesen kann, ob die Darstellung männlich weiblich oder einfach neutral ist. Was das jetzt nun genau darstellen soll, wissen wir natürlich nicht, so ist man eigentlich für seine religiöse Praxis völlig frei, sie für sich nach seinen Vorstellungen zu interpretieren. D…

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    Ich bring mal noch die Celtoisicht mit rein: Abgesehen von der Tatsache, dass natürlich in unseren Kreisen sich keiner dem Gläschen Sekt mit Nachbarn und Familie beim kalendarischen Jahreswechsel verweigert, spielt bei Celtoi der 4 Jahreskreis eine Rolle. Den man allerdings nicht mit Frühling Sommer Herbst und Winter gleichsetzen kann. Das astronomische Jahr hat zwei Hälften, eine günstige (Sommer) und eine ungünstige (Winter), an dessen Ende bzw Beginn ist ein Hochfest. Ein Neujahr gibt es in d…

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    Quote from Artjom: “Ich habe nur eben diese Meinung, weil ich persönlich es sehr, sehr schwierig finde, Heide zu sein. Zumindest in Bezug auf die vorchristlichen Religionen Europas. Für die Stammes- oder Staatsreligionen fehlen Gemeinschaft und Tradition, für die Mysterienkulte fehlen Gemeinschaft und Mysterien. Und zu sagen: ich glaube an die Götter, das reicht mir irgendwie nicht.” Grundsätzlich zu diesem Punkt (die anderen Punkte lasse ich mal aussen vor): Ein Heidentum, welches anfängt, das …

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    Dir ist in Überschrift und Beschreibung ein "r" hineingerutscht, wo es nicht hingehört - das nennt sich Ogham Vielleicht schafft man es auch irgendwann, das "keltisch" bei Ogham wegzulassen, denn das ist es ja nicht, sondern aus dem gälischen Sprachraum - so dass man besser von einem gälischen Ogham sprechen sollte. Bretonen usw haben damit nämlich nichts zu tun, selbst wenn man der heutigen Keltenrezeption folgt. Ansonsten eine schöne Übersicht, m. M. hätte man aber besser den esoterischen Teil…

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    Ich bedanke mich für das Einstellen. Ist auf jeden Fall ein interessantes Dokument. Ganz durch bin ich auch nicht damit, aber man kann sich einige interessante Fakten herausziehen. Einzig problematisch wieder einmal einige sprachliche Beschreibungen, wo es m.M. insgesamt oft hapert. So stolpert man hier wieder um das diffuse „Naturempfinden“ oder auch „Muttergottheiten“, Begriffe, die regelmäßig zu Missverständnissen und falschen Vorstellungen führen und gerade in wissenschaftlichen Arbeiten eig…

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    @ Eule Ja, nicht falsch verstehen - es ist mittlerweile auch völlig vergessen. Und die älteren Leute, die sich noch erinnerten, sind natürlich auch gestorben. Man kann dabei jetzt nicht sagen, dass es auch hier in der Region bekannt wäre. @ Urma Ja, genau. Es wird in Band 1 der Saarländischen Volkskunde etwas zu geschrieben. Wenn man in seinem Museum ist, erzählt er aber noch mehr.

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    Süddeutschland, Südwesten. Hier noch auszumachen Elsass, Lothringen, Saarland, Saarpfalz, Pfalz. Hier hat ein ansässiger Volkskundler ein intensives Monitoring in den 1960ern und 1970ern durchgeführt. Und zu seiner Überraschung festgestellt, dass das noch im Gedächtnis der Leute geblieben ist - als eben ein Fest, welches Imbolc vollkommen gleicht. Urkundlich ist das Fest auch erwähnt, auf der Synode in Tour 575 wurde das Fest offiziell von der Kirche untersagt und in "Petri Stuhl" umbenannt. Es …

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    Schöne Ideen.... Zu derm irisch/neuheidnischen Imbolc habe wir dieses Jahr, neben dem Ausräuchern der Wohnung, Butter selbst herrgestellt, einen Teil der Butter und Buttermilch geopfert. Am 18. Februar werden wir ein weiteres, heimisches Fest feiern, welches trotz Verbot 575 auf der Synode in Tours tatsächlich noch alten Leuten in den 1970er Jahren bekannt war - das Fest der Motten und Mäuse (heute Petri Stuhl). Dort werden ich und Lebensgefährtin neben dem gründlichen Aufräumen der Wohnung auch…

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    Quote from Umo: “Warum feiern Menschen altüberlieferte Feste, deren Daten sich nach historisch-astrologischen Gegenheiten richten, die in den Ländern ihrer Vorfahren ihren Ursprung haben, die hunderte Kilometer oder gar Kontinente weit entfernt liegen, anstatt sich an die im neuen Land erspürten Kräfte zu richten?” Warum versteifst du dich auf Kräfte? Die Antwort ist recht profan - Kalender beschreiben Lebensumstände einer Gesellschaft. Meist argrarische - und da gleichen sich die Grundbedürfnis…

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    Quote from Umo: “Warum z.B. wird der Mond mal als weibliche, mal als männliche Kraft gedacht?” Das ist natürlich eine verdammt gute Frage. Aber man sollte da spekulativ nicht zu hoch greifen (mehr als Spekulation wird nicht übrigbleiben). Das wäre genauso sinnvoll, wie über die Frage zu spekulieren, warum das Auto im Französischen weiblich ist und nicht wie bei uns neutral, und da irgendwelche Vorstellungen hinein zu projizieren.

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    Quote from TripTrop: “Bei den Kelten war also nachweislich der Neumond ein wichtiger kultischer Zeitpunkt?” Japp. Die Info haben wir Plinius und Julius zu verdanken. Es war sogar noch etwas komplizierter - der "keltische" Monat, den Plinius beschreibt und durch den archäologischen Befund des Kalenders von Coligny sowie den Stelen auf dem Glauberg gestützt wird, begann 6 Tage nach dem Neumond. Das war deswegen für römische Schreiber erwähnenswert, weil das bei den Römern anders war - dort waren d…

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    Quote from TripTrop: “Aber ist nicht die Tatsache(?) das Festlichkeiten der Germanen an Vollmondsnächten stattfanden ein Hinweis auf eine Auffassung dieser Tage als besonders kraftvoll?” Nein, das ist bei einem lunar orientierten Kalendersystem nicht weiter verwunderlich. Das war bei den Kelten genauso. Mit Vorsicht ist nur die Geschichte mit den Vollmondnächten zu genießen - im germanischen bin ich da jetzt nicht so bewandert. Aber wegen der Nähe zu den Kelten glaube ich da nicht dran - der Vol…

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    Da es mir etwas schwerfällt, ein ganzes Buch wiederzugeben, empfehle ich es einfach: Der gebundene Mondkalender der Germanen von Zauntner (ist germanischer Heide) Source Code (1 line) Daraus kann man folgende Antworten zu deinen Fragen erlesen: Quote: “Gibt es Namen für die verschiedenen Monde zu verschiedenen Zeiten?” Ja, die sind auch heute noch bekannt. Besondere Ereignisse werden benannt - wie Schwarzmond, Blutmond usw. Quote: “Hat man den jeweiligen Mondphasen spezifische Kräfte zugeschrieb…

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    Ich komme noch einmal auf die Eingangsfrage zurück. Isis gleichsetzen mit Maria? Ich denke, bedingt ist das möglich. Isis steht, wie viele andere weibliche Götterfiguren für einen heilenden, sanften, mütterlichen, schützenden und fruchtbarkeitsspendenden Kult. Wie viele andere Gottheiten im hiesigen Raum auch - entfernt die Matronenverehrung oder die Verehrung der germanisch-gallischen Hulda, die aus dem Norden zu uns kam. Die vorangehende Freyja-Verehrung im Norden entspricht dem ebenfalls, wie…

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    rauhnächte

    Vailos - - Sitten & Bräuche

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    Erst einmal ein frohes neues Kalenderjahr allerseits. Ich möchte nur darauf hinweisen, wenn hier geschrieben wird, dass "unsere Vorfahren" schon die Rauhnächte gefeiert haben, ein genauerer Zeitpunkt werden sollte. Zu schnell entsteht nämlich der Eindruck, dass Kelten oder Germanen schon die Rauhnächte gefeiert haben könnten. Was nicht der Fall ist. Die Rauhnächte, wie auch wilde Jagd und dergleichen, entstanden erst in der bereits christianisierten nordwesteuropäischen Bevölkerung und sind maxi…