ANSUZ: Runen-Bedeutung und Verwendung von Tunritha

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Ansuz ©Tunritha

Wortbedeutung: Ase

Lautwert: a

Runengedichte:
Altenglisch: Os ist die Quelle aller Sprache
Eine Säule der Weisheit
Und ein Trost für weise Männer
Ein Segen und eine Freude
für jeden Ritter

Altnordisch:
Oss ist der Weg der meisten Reisen
Die Scheide ist für das Schwert

Altisländisch:
Oss= betagter Gautr (Gott)
Und Prinz von Asgard
Und Herr von Walhalla

 

Stichworte und Bedeutung:

Ase(n)

Odin/Wodan

Feuer im Kopf – Der Gott der das Feuer im Kopf entfacht

Asgard

Sprache, Kommunikation

Atem, Odem, Lebensatem

Göttlicher Funke

Ordnung

In Ordnung bringen

Verstand

Kopf

Geist

Erkenntnis und spirituelles Erwachen

Persönliche Kraft, Schamanenkraft

Erkenntnis und Wissen

Verstehen

Intellekt

Sprache

trommelnfbMagische Verwendung:

Ansuz erweck den Geist. Das wahre Ich – die Seele.

Als Binderune mit Teiwaz und Wunjo – Erweckt es den wahren Willen/das wahre Wesen, lässt ihn/es sichtbar werden und manifestiert ihn/es. VerbindetWillen, Wesen und Handlung zu einer Einheit, so das zielgerichtetes Handeln im Einklang mit dem inneren Wesen und dem wahren Willen möglich wird. Gut für Menschen die nicht wirklich wissen wer sie eigentlich sind oder wohin sie wollen, für Menschen auf der Suche.

Mit Ansuz lassen sich Raum und Zeit überwinden und das Wyrrd verändern.

Ansuz bringt Geist, Verstand und Ordnung wo vorher Chaos und Elementare Macht war.

Wo FEHU Materie erschafft, erschafft ANSUZ Geist.

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Verwendete Quellen:

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.
Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.
Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.
Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.
Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:
Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.
Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart
Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

Editorial-12.März 2017

Hallo zusammen,

ein wundervolles, warmes Wochenende geht hier in Franken zu Ende.
Ich habe gestern das schöne Wetter genutzt, um in unserem Garten den „Frühlingputz“ einzuläuten. Die frische Luft, die Sonne, der blaue, von Wolken gezierte Himmel, die Wärme.
Die ersten Schmetterlinge, die durch die Lüfte tanzen und die ersten Bienen, die auf der Suche nach Nahrung sind.
Der Frühling ist einfach eine wundervolle Zeit voller Inspiration und Aktivität.

In unserem heutigen Update geht die Reise durch die Runen weiter.
Diesmal mit Ansuz, der Rune Odins und der Asen:
ANSUZ: Runen-Bedeutung und Verwendung von Tunritha

Wir wünschen Euch viel Vergnügen beim Lesen.

Liebe Grüße
Siat
im Namen der Redaktion

 

THURISAZ: Runen – Bedeutung und Verwendung von Tunritha

Thurisaz, © Tunritha

Wortbedeutung: Riese (Thurse) oder Dorn

Lautwert: th

Runengedichte:
Altenglisch:
Der Dorn ist sehr scharf,
Übel für jeden Ritter der ihn berührt
Äußerst unangenehm für alle,
die zwischen ihnen sitzen

Altnordisch:
Der Dorn bereitet Frauen Qualen
Unglück macht wenig Menschen froh

Altisländisch:
Thurs= Folter der Frauen
Und Bewohner der Felsen
und Gemahl einer Riesin


Stichworte und Bedeutung Thurisaz
Der Runenname aus den altnordischen und isländischen Runengedichten ist Riese. Die Riesen sind ein Symbol für die lebensfeindlichen Kräfte aber auch für besessen machende Triebe. So sind die Riesen zwar einerseits Kräfte der Natur, jedoch ungebändigt und häufig zerstörerisch. Sie sind zu mächtig und zu ungebärdig, eine Gefahr für die Ordnung des Universums.

So notwendig wie diese Kräfte einerseits für das Leben sind, so zerstörerisch und gefährlich sind sie auch. Thurisaz ist wie der Schmerz und die Gefahr bei der Geburt eines Kindes. Eine machtvolle und gefährliche Schwelle, die nicht unverändert überschritten wird und nichts für schwache Nerven.

Gleichzeitig schwingt bei Thurisaz auch die Stärke, Magie und Macht der Riesen mit – ihre fruchtbaren Kräfte, ihre lebensspendenden und schützenden Kräfte.

Die (Dornen)Hecke, die früher die Dörfer und Höfe umgab, war zwar wichtig für den Schutz vor Eindringlingen und wilden Tieren aber „in“ der Hecke zu sitzen oder festzuhängen ist natürlich äußerst unangenehm und schmerzhaft.

Als Bezwinger der Riesen steht auch Thor mit dieser Rune in direktem Zusammenhang.

Riese

Dorn

Unbändige Naturkraft

Thor

Fruchtbarkeit

Ungezügelte Triebe

Titanen und Titanenkraft

Schmerz

Schlaf (Schlafdorn, Dornröschen, Schlafzauber)

Hecke

Hagedise, Hagazussa, Hexe

Zauberei und auch Schadenszauber

Schutz

Verletzung

Eine gefährliche Schwelle, Barriere

Triebhaftes Verhalten

Zerstörerische Triebe

Blockade

Der Schatten im Unbewussten

Schutzwall, Schutzhecke

Was blockiert und was hindert?

Was schützt vor der Welt/Realität?

 

Magische Verwendung:
Ganz allgemein ist die Benutzung von Thurisaz magisch mit größter Vorsicht zu handhaben da die Kräfte dieser Rune nur schwer zu bändigen sind und sich auch verhältnismäßig schnell gegen den Runenmagier selbst wenden können.

Schutz

Waffe

Schlafzauber

Schadenszauber

Um ursprüngliche, riesische Kräfte anzuziehen

Kann Runenzauber mit dieser unbändigen Kraft aufladen

Kann Zauber und Energien zu ihrem Ursprung zurücksenden

Kann einen Schutzkreis ziehen aber auch einsperren

Als Teil einer „Fessel“ zu benutzen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

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Verwendete Quellen:
Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.
Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.
Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.
Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.
Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:
Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.
Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart
Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

Editorial-05. März 2017

Sprießt, ihr Keimchen, aus den Zweigen,
Sprießt aus Moos, das Gräber deckt!
Hoher Hoffnung Bild und Zeugen,
Daß auch wir der Erd´ entsteigen,
Wenn des ew´gen Frühlings Odem
Uns zur Auferstehung weckt!

Johann Graudenz von Salis-Seewis
„Märzlied“

Mit dem Beginn des Märzens beginnt für viele der lang ersehnte Frühling.
Das Grün beginnt frisch aus dem dunklen Erdreich zu sprießen, die Frühlingsblumen bedecken in vielfarbigen bunten Tupfen die Wiesen und Bäume. Der Gesang der Vögel erfüllt wieder die Luft.
Auch wir Menschen spüren das Steigen unserer Lebensgeister, das uns hinaus in die Welt, in die Natur, das strahlende Licht der Sonne drängt.

© Siat

Wie die Natur langsam aus ihrem Schlaf erwacht, so erwachen auch wir mit mehr Energie und Tatendrang.
Eine gute Zeit, um die Projekte anzufangen, für die unsere Ideen im Dunkel des Winters in uns Reifen konnten, und eine wundervolle Zeit, um den Frühling mit Freude in unserem Leben willkommen zu heißen, und die eisigen Boten des Winters davon zu treiben.

Unsere heutige Artikelspende von Tunritha setzt die Artikelreihe zu den Runen fort, und beschäftigt sich heute mit Thurisaz, der Rune der Riesen:
THURISAZ: Runen – Bedeutung und Verwendung von Tunritha

Wir wünschen Euch viel Vergnügen beim Lesen, und freuen uns auf Eure Anregungen und Kommentare.

LG
Siat
im Namen der Redaktion

Reiki-Eine (Kurz-)Einführung

Fragt man verschiedene Reiki-Praktizierende, was Reiki eigentlich ist, bekommt man ganz unterschiedliche Antworten:

  • der Name für die universelle Lebenskraft
  • die Bezeichnung für ein (energetisches) Heilsystem aus Japan
  • die japanische Form des Handauflegens und/oder der Energie-Übertragung
  • es hilft einem bei der eigenen (Selbst)Entwicklung
  • eine Art, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren

Die Liste der Antworten kann noch beliebig erweitert werden, aber dies sollen als Beispiele reichen.

Meine persönliche Erfahrung ist:
All diese Aussagen stimmen auf ihre Weise.

Quelle: Wikipedia
altes Reiki Kaniji; Quelle: Wikipedia

Reiki und Reiki Ryoho
Reiki ist ein Kunstwort, dass von Mikao Usui stammt, und aus den japanischen  Worten:

rei = Seele, Geist; seelisch, geistig, spirituell
ki= Lebenskraft, Gefühl

besteht.
Der Begriff kann also mit soviel wie „spiritueller/geistiger Lebenskraft“ übersetzt werden.

In unseren westlichen Breiten wird Reiki auch gern als „universelle/universale Lebenskraft“ übersetzt und bezeichnet.
Unter Reiki können wir uns daher erst einmal ganz grob gefasst die Energie vorstellen, die uns alle und alles um uns herum durchdringt, alles miteinander verbindet und durchwebt.

Der Begriff „(Usui) Reiki Ryoho“ bezeichnet stark vereinfacht gesagt, die Methode des geistigen Heilens (nach Mikao Usui).
Hier im Westen wird häufig auch vom „(Usui) Shiki Ryoho“, also von der „Heilmethode nach Usui“ gesprochen.

Wenn heute also ein/e Reiki-Praktizierende/r von Reiki spricht, kann sowohl die  Behandlungsmethode, die sowohl Techniken des „energetischen“ als auch des „geistigen“ Heilens verwendet, als auch die Energie selbst, oder aber auch beides gleichzeitig gemeint sein.

Reiki als Dô
Mit dem Begriff `dô´ wird im japanischen ein spiritueller und/oder philosophischer Pfad/Weg bezeichnet.
Usui-Sensei lehrte nicht nur, wie man den Reiki-Fluss für die Behandlung anderer oder sich selbst aktivieren, „lenken“ und verstärken konnte, sondern er verband mit seinem System auch eine Lebensphilosophie und Lebenshaltung.

Die Reiki-Prinzipien (japanisch) Quelle: Wikipedia
Die Reiki-Prinzipien (japanisch)
Quelle: Wikipedia

Er hinterließ seinen nachfolgenden Reiki-Lehrern und -Schülern die sogenannten „Gokai„, fünf Leitprinzipien oder Regeln, die zentral für das Reiki Ryoho sind.

Usui-Sensei hielt seine Schüler dazu an, diese Leitprinzipien jeden Morgen und Abend laut zu wiederholen, und sie sich auch über den Tag immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Diese fünf Prinzipien, wenn auch immer ein klein bisschen anders übersetzt, lauten:

Kanji (japanisch) Lesung Deutsch

招福の秘法
萬病の靈薬
今日丈けは

怒るな
心配すな
感謝して
業をはけめ
人に親切に

朝夕合掌して心に念じ
口に唱へよ

心身改善
臼井靈気療法
肇祖
臼井甕男

Shōfuku no hihō
Mambyō no reiyaku
Kyō dake wa

Ikaruna
Shimpai suna
Kansha shite
Gyō o hakeme
Hito ni shinsetsu ni

Asayū gasshō shite kokoro ni nenji
Kuchi ni tonae yo

Shinshin kaizen
Usui Reiki Ryōhō
Chōso
Usui Mikao

Die geheime Kunst, Segen/Glück einzuladen, die spirituelle/seelische Medizin für viel Krankheiten:

 

Nur für heute…
… ärgere Dich nicht.
… sorge Dich nicht.
… sei dankbar für alle Segnungen.
… verdiene Dein Brot ehrlich.
… sei liebevoll zu allen Lebewesen.

Jeden Morgen und Abend sitze in der Gebetshaltung und wiederhole  diese Worte laut und in Deinem Herzen

 

Zur Verbesserung von Geist und Körper.
Usui Reiki Ryōhō
Der Gründer
Usui Mikao

 Quelle: Wikipedia.de

 

Usui-Sensei Quelle: Wikipedia
Usui-Sensei
Quelle: Wikipedia

Kurzer geschichtlicher Überblick

Als „Begründer“ des Reiki Ryoho gilt Dr. Mikao Usui.
Außer seinem Geburts- und Sterbedatum ist über ihn allerdings wenig bis nichts bekannt.
Das meiste, was wir „wissen“ basiert auf den Aussagen der Reiki-Meisterin Hawayo Takata, die (nach ihren Aussagen) in den 1930ger Jahren Reiki kennenlernte. Doch zu diesem Zeitpunkt war Usui bereits verstorben, so dass ihre Aussagen (nur) auf Hörensagen beruhen (können).

Hayashi-Sensei Quelle: Wikipedia
Hayashi-Sensei
Quelle: Wikipedia

Über die Entstehung seines Reiki-Systems gibt es wenig (schriftliches), das uns überliefert ist. Vor allen Dingen auch aus seiner eigenen Hand.
Der Legende nach soll Usui-Sensei während einer 21-tägigen Fastenmeditation auf einem Berg ein Erleuchtungs-Erlebnis gehabt haben, in dem ihm auch das Wissen um Reiki zuteil geworden sein soll.
Den ersten, den Mikao Usui als Reiki-Lehrer einweihte, war der Reserveoffizier Chujiru Hayashi.
Er war es auch, der das erste Mal eine Nicht-Japanerin in das Usui-Reiki-System einweihte:
Die Hawaiianerin Hawayo Takata.
Durch Hawayo Takata wurde Reiki dann weiter über die Grenzen Japans hinaus in die ganze Welt verbreitet.
Eine der von ihr eingeweihten Lehrerinnen war die Amerikanerin Mary McFadyen durch die Reiki nach Deutschland und damit nach Europa kam.

Kurzer Exkurs: Energetisches/Geistiges Heilen
Viele Mythen und Meinungen ranken sich um diesen Begriff, doch hat dieser weder etwas mit Geistern zu tun,  noch mit einer besonderen „Heiligkeit“ oder „Erleuchtung“.
Ich stand diesem Begiff und dieser Art der Heilmethode lange Zeit selbst sehr kritisch gegenüber, weil es mir zu „Eso“, zu „Abgehoben“ klang.
Mittlerweile habe ich mein Verständnis ein wenig erweitern können.
Unter diesem Begriff verstehe (und lebe) ich heute eine Heilmethode, bei der Menschen versuchen, mit der Hilfe ihres eigenen und des „göttlichen Geistes“, die Energien im Körper eines anderen Menschen zu harmonisieren, sie zu aktivieren oder zu lenken, unterbrochene Energieflüsse wieder herzustellen usw.
Als Reiki-Praktizierende stelle ich mich als Kanal zur Verfügung, durch die Heilung mit Hilfe der universellen Lebenskraft gesehen kann.
Mit der Gabe von Reiki versuche ich grob gesagt im Prinzip nichts anderes, als die ganzheitliche Heilung des Menschen zu fördern und anzuregen, und ihn oder sie z.B.  bei der Aktivierung der eigenen, innewohnenden Selbstheilungskräfte zu unterstützen.

Wie wirkt Reiki?
Über die Frage wie (und warum) Reiki wirkt, gibt es eine Reihe ganz verschiedener Theorien, was mich zu der etwas laxen Aussage bringt: „Nix Genaues weiss man nicht“.

In der japanischen wie auch der chinesischen oder auch ayuvedischen Medizin werden die Gründe von Krankheiten, Disharmonien, Imbalancen, Unwohlsein usw. darauf zurück geführt, dass dem Körper Lebensenergie/-kraft fehlt, oder dass es dieser nicht möglich ist, frei durch den Körper zu fließen, weil z.B. Blockierungen oder Unterbrechungen entsprechender Bahnen im Körper vorhanden sind.
Eine der Theorien ist z.B. dass der Körper durch die Gabe von Reiki dazu „angeregt“ wird, seinen Energiefluss wieder zu korrigieren, bzw. dass ihm dabei geholfen wird, vorhandene Blockaden in seinem Körper aufzulösen, unterbrochene Energiebahnen wieder herzustellen o.ä., so dass er wieder in einen Zustand der Balance zurückfinden kann.

Reiki und Heilsversprechen
Wovor mir persönlich immer das große Gruseln kommt ist, wenn ich Heilsversprechen verschiedenster Art lese.
Völlig davon abgesehen, dass diese strafbar sind, empfinde ich dies als unverantwortlich gegenüber den Menschen, die Hilfe suchen und sich ggf. in verzweifelten und ausweglosen Situationen befinden.
Reiki als Heilmethode ist ein System, dass m.E. darauf ausgerichtet ist, die Selbstheilungskräfte eines Menschen zu aktivieren und damit die Genesung zu unterstützen.
Das bedeutet, dass es im Prinzip immer die/der PatientIn (egal ob menschlich, tierisch, pflanzlich, anderweltlich oder welcher Art auch immer) selbst ist, der /die sich im Grunde heilt.
Meine Aufgabe als Reiki-Praktizierende ist es, auszugleichen, zu unterstützen,  zu aktivieren… Je nachdem, was grade im „Energie-Haushalt“ des/der Hilfesuchenden nötig ist.

Aus diesem Grunde halt ich persönlich das Reiki Rhyoho für eine exzellente Ergänzung zu anderen Therapie-Methoden, die vielerlei positive Eigenschaften mit sich bringt.

Möglichkeiten und Unmöglichkeiten
Reiki kann meiner persönlichen Meinung nach weder schwere Krankheiten (von heute auf morgen) „wegzaubern“, noch abgetrennte Gliedmaßen wieder anwachsen lassen oder erneuern.
Und ich persönlich bin jedem Bereicht von „Wunderheilung“ (egal ob sie auf Reiki zurück zu führen ist, oder auf eine andere Heilmethode) gegenüber SEHR skeptisch.
Ich bin dafür einfach zu kopf-gesteuert. 😉

Die positiven Wirkungen, die ich im Laufe der Jahre sowohl als Reiki-Empfangende auch als -Gebende erleben durfte, sind allerdings dennoch sehr vielfältig.
Daher einfach mal ein paar Beispiele.
Auf der physischen Ebene:

  • Stresslevelsenkung und dadurch Verbesserung und Förderung der Entspannung(sfähigkeit)
  • Schmerzreduzierung (z.B. bei Kopf- oder Rückenschmerz)
  • Anregung der Vitalkräfte
  • Senkung von Blutdruck und Puls
  • Senkung der Atemfrequenz
  • Beruhigung des Vegetativen Nervensystems

Andere Bereiche, die durch Reiki (positiv) beeinflusst werden können, sind die emotionale, mentale und spirituelle Ebene.
Wie z.B.:

  • Reduzierung von Ängsten und Zweifeln
  • Veränderung der Gedanken(welt)
  • Gefühl der stärkeren Verbindung zum Göttlichen
  • Verstärkung der feinstofflichen Wahrnehmung

Wissenschaftliche Nachweisbarkeit der Wirkung von Reiki
Ein Thema, das gern von vielen Reiki-Praktizierenden verdrängt wird, ist das der wissenschaftlichen Nachweisbarkeit der Wirkung von Reiki.
Ich selbst finde es wichtig, auch die Frage zu beleuchten, in wieweit es überhaupt medizinische Nachweise über die (versprochenen) Heilwirkungen gibt.
Diese (selbstkritische) Selbstbetrachtung und Hinterfragung, hat für mich sehr viel mit Authenzität zu tun, und mit Ehrlichkeit gegenüber sich selbst UND den Menschen, die hilfesuchend zu einem kommen.

Reiki ist eine Heilmethode, der sehr viele positive Dinge „nachgesagt“ werden. Und mit der man tatsächlich auch viele wunderbare Dinge erreichen kann.
Doch manches mutet meiner persönlichen Meinung auch etwas phantastisch an… Aber ich bin, wie gesagt, halt auch ein wenig Verstand-gesteuert und stelle manche Dinge einfach in Frage.
Und wenn dann von „Wunderheilungen“ durch Reiki z.B. bei bösartigen Krebserkrankungen im Endstandium berichtet wird, und daraus dann unseriöse Heilsversprechungen erwachsen…
Erlaube ich mir einfach, Fragen zu stellen und kritisch zu sein.

Doch wie schaut es jetzt aus?
Nach Aussage von Wikipedia (ich hab bisher noch nicht die Zeit gefunden, die Aussage zu überprüfen) gibt es mittlerweile einige Studien, zur Wirksamkeit von Reiki auf die Heilung von Krankheiten.
Das Problem scheint dabei jedoch zu sein, dass sich bei diesen viele unterschiedliche und widersprüchliche Ergebnisse finden und ein Beleg für eine tatsächliche Wirksamkeit (bisher!) nicht gefunden wurde.
Placebo-Studien sollen z.B. keinen (signifikanten) Unterschied darin ergeben haben, ob eine Behandlung durch einen Reiki-Praktiziernden oder einen Schauspieler erfolgte.
Doch wie gesagt, dies sind (bisher von mir noch nicht weiter verfolgte und überprüfte) Informationen der Wikipedia.

Es sei dennoch wie es sei.-Auch wenn es bisher keine eindeutigen Studien gibt:
Die Erfahrungen der meisten überzeugten Reiki-Praktizierenden (auch die meinen) sprechen jedoch andere Sprachen.

Ob diese nun auf einem „Placebo-Effekt“ basieren oder nicht, spielt für mich persönlich nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Wichtig ist, dass es dem betroffenen Menschen hilft, und wir als Reiki-Praktizierende, auch offen (und selbstkritisch!) mit der Geschichte, den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten dieser wunderbaren Methode umgehen. – Zumindest meiner Meinung nach.
Denn unsere eigene Authenzität spielt eine vielfach unterschätze Rolle.

In diesem Sinne.
LG
Siat

 

 

 

 

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