Editorial-09.Juli 2017

Hallo zusammen,
ist es denn zufassen? Kaum hat man mit der Wimper gezuckt, so ist auch schon das erste Halbjahr vorbei gezogen.
Da fragt man sich doch manchmal, wo die Zeit bloß bleibt?
Und es ist doch erschreckend, wenn man sich vor Augen führt, was einem alles Zeit raubt, die man sich wünscht, doch für andere im Leben verwenden zu können.
Glücklicher Weise geht es nicht nur mir so. – Oder sollte ich doch eher „bedauerlicher Weise“ sagen?
Die Zeit, die wir haben, ist so unglaublich kostbar. Selbst dann, wenn man von Reinkarnation überzeugt ist.-Es ist doch DIESE Existenz, die momentan ge- und erlebt werden möchte.
Mir fehlt derzeit beruflich bedingt leider viel Zeit.
Zeit, die ich gern in Projekte wie dieses, in unser Pan, investieren würde. *seufz*
Doch die Dinge sind, wie sie derzeit sind.
Es werden sicherlich auch wieder andere Zeiten kommen. Die dunkle Hälfte des Jahres steht ja grade erst an ihrem Beginn. 😉
Passend zum (Neu)Beginn steht am kommenden Wochenende unser jährlicher Forumsputz an. Genaue Informationen dazu findet Ihr in der Ankündigung: „Sommerputz“

Die Sommersonnenwende ist zwar bereits ein paar Tage her, aber wir hoffen, dass Ihr eine wundervolle Zeit verbracht und schön gefeiert habt. 😀
Einen kleinen Eindruck von unserer diesjähringen Litha-Feier findet Ihr in dem Artikel „Eindrücke von unserem Litha-Ritual„.

Und wenn ich schon wieder dabei bin, so möchte ich Euch natürlich gleich die Fortsetzung von Thunrithas Runen-Reihe präsentieren, die sie mir freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat.
Ein herzliches „Danke!“ noch einmal an dieser Stelle.
Raido: Runen-Bedeutung und Verwendung

Ich wünsche Euch nun erst Mal eine gute Zeit, einen tollen Start in die Woche, und ich hoffe, Euch bald wieder mit neuem Lesefutter versorgen zu können!

Liebe Grüße
Siat
Im Namen der Readaktion

ANKÜNDIGUNG: Sommerputz im Forum

Hallo zusammen,

wir werden am kommenden Wochende von Freitag 14.07., 18 Uhr bis Sonntag, 23 Uhr Wartungsarbeiten und unsere jährliche Putzaktion durchführen, weswegen das Forum in dieser Zeit offline sein wird.

Bei unserer Putzaktion werden wir die Mitglieder, die länger als ein Jahr inaktiv gewesen sind, löschen bzw. sperren, und Nullposter ebenfalls löschen.
Sollte jemand in eine der beiden Kategorien fallen, und nicht gelöscht werden wollen, meldet Euch bitte unter unten stehender eMail-Adresse, und teilt uns Euren Benutzernamen mit, dann werden wir es entsprechend berücksichtigen. 😉
Natürlich kann es ebenso passieren, dass wir versehentlich den Account von jemanden sperren, der eigentlich als stille/r Mitleser/in unterwegs ist.
Sollte dies passieren, könnt Ihr uns natürlich ebenfalls gern eine eMail schreiben, und wir werden das gern wieder rückgängig machen.

Wir freuen uns darauf, Euch dann wieder bei uns Willkommen heißen zu können.

Viele Grüße
Euer Pan Pagan-Team

Kontakt-eMail: admin@panpagan.com

Eindrücke von unserem Litha-Ritual

Es war ein wunderbares Fest.
Auch wenn die Temperaturen etwas zu wünschen übrig ließen (die Schafskälte war noch nicht vorüber), so verbrachten wir doch ein wundervolles Wochenende und einen tollen Ritual-Tag.
Aus terminlichen Gründen hatten wir unsere Feier auf den Sonnabend vor der eigentlichen Sonnenwende gelegt.
Ich wagte dieses Mal ein kleines Experiment, und hatte für diesen Tag drei Rituale geplant:

  1. Ein Morgenritual  zum Sonnenaufgang, um den Sommerkönig und die Sonnenkönigin zu begrüßen, und ein Reinigungsritual, um uns von den Dingen der vergangenen Jahreshälfte frei zu machen, die uns belasten und uns nicht mehr dienlich sind.
  2. Ein Mittagritual zum Sonnenhöchststand, um einerseits die Hoch-Zeit, die Kraft und Stärke des Sommerkönigs und des Jahres, aber auch die Fruchtbarkeit des Landes, das Reifen der Früchte und somit die Sommerkönig zu feiern.
    Verbunden wurde dies mit einem Dankesritual und dem Weben unserer Träume, Wünsche und Hoffungen für das kommende Jahr in einen Kranz, der dann dem Sonnwendfeuer übergeben wurde.
  3. Ein Abendritual zum Sonnenuntergang, um den Sommerkönig und die Sommerkönigin zu verabschieden, und den König und die Königin der dunklen Zeit Willkommen zu heißen.

Für unser Morgenritual standen wir entsprechen früh auf. Da der Sonnenaufgang um 05:05 Uhr stattfinden sollte, klingelte der Wecke entsprechend zeitig, schließlich mussten ja auch noch die ganzen Vorbereitungen (Utensilien zur Ritualstelle bringen, Altar aufbauen etc. pp.) getroffen werden.
Nachdem wir, bis auf einen Teilnehmer, alle auf unserem Grundstück übernachtet hatten, ging das glücklicher Weise alles züging und problemlos voran, so das wir fast pünktlich zum Sonnenaufgang mit dem Ritual beginnen konnten.

Ich war entsprechend aufgeregt, weil ich in dieser Form selbst noch keine Rituale durchgeführt hatte…
Bevor das eigentliche Ritual begann, begleiteten wir den Aufgang der Sonne mit zwei Chants.
Anschließend begann das Ritual mit unserer üblichen Kreis-Anrufung, Erden und Zentrieren, was mir mit einem Chant („We are a circle“) festigten.
Danach folgten ein paar einleitenden Worte, um uns auf sowohl auf diesen Tag als auch auf das Ritual entsprechend einzustimmen.
Da wir ein buntgemischter Haufen verschiedener Wege sind, die wir alle unterschiedliche Gottheiten haben, die uns begleiten, die wir aber gern zu solchen Gelegenheiten „dabei“ haben, luden wir diese wie jedes Mal mit einem Klangteppich ein.
Dann begrüßten wir den Sommerkönig und Seine Königin mit einem Ritual, in dem wir Ihnen Wasser, Räucherung, Licht/Feuer und Speisen boten.
Im Anschluss wurden die Teilnehmer mit diesen Elementen gereinigt und gesegnet.

Den Abschluss des Morgenrituals bildete eine kurze Meditation über unser eigenes Inneres Feuer, darüber, was es braucht, um in uns zu brennen, und damit auch eine Reflexion über unsere Momentane Situation und was für uns vielleicht nötig sein könnte zu verändern, damit wir in der kommenden Jahreshälfte unser Feuer lodern lassen können.
Beenden taten wir das Ritual dann mit dem Chant „By the earth that is Her body“.

Anschließend frühstückte der eine Teil, der andere legte sich noch mal ein wenig aufs Ohr, um das Schlafdefizit etwas aufzufüllen *g*.
Ich war dazu erst mal viel zu aufgedreht. *lach*
Als es langsam Richtung Mittag zu ging, errichtete StarFire so langsam unser Sonnenwendfeuer, während wir andere Blumen und Kräuter für das Schmücken unseres Altares, als Opfergabe für das Feuer und für das Winden des Sonnenkranzes sammelten.
Ich muss gestehen, dass es für mich auch das erste Mal war, dass ich mich an das „Winden“ eines solchen gewagt habe.
Aber es ging doch etwas einfacher, als ich befürchtet hatte. 😉
Während es zu unserem morgentlichen Ritual noch sehr kalt und

Litha-Altar © Siat&StarFire

bewölkt gewesen war, kam die Sonne zur Mittagszeit heraus, so dass wir, als wir mit dem Mittagsritual zum Höchststand der Sonne (13:16 Uhr) begannen, in der prallen Sonne doch etwas schwitzen. 😉

 

Da wir am Morgen die gerufenen Götter, Göttinnen und Wächter nicht wieder entlassen hatten, sondern Sie gebeten hatten, diesen Tag bei uns zu verweilen, gestaltete sich das Errichten des Kreises ein wenig anders, als zuvor.
Wir erdeten und zentrierten uns wieder, und es gab wieder einige einleitende Worte von mir zu diesem Ritual.

Zeit des Dankes  ©Siat&StarFire

Danach wurde unser Sonnenkranz im Kreis herum gereicht, und jede/r konnte (laut oder leise) Dank aussprechen für Dinge des vergangenen Jahres.
In einer zweiten Runde schmückten wir dann den Kranz mit Bändern, die wir mit Wünschen und Hoffnungen für die nun heranbrechende Jahreshälfte geladen hatten.
Dann wurde unser Feuer entzündet. Bevor wir den Sonnenkranz dem Feuer übergaben, wurde das Feuer noch gesegnet und den Feuergeistern eine kleine Blumengabe übergeben.

Wunschbänder ©Siat&StarFire

Das Brennen des Feuers und des Kranzes begleiteten wir dann mit dem Lied „Spirits of the fire“, bis das Feuer soweit herunter gebrannt war, dass wir uns an unsere Feuersprünge wagen konnten. 😉
Da unser Boden sehr uneben, und unsere Feuerstelle im Garten mit Ziegeln eingefasst ist, hatten wir uns dazu entschlossen, das Feuerchen

Sonnwendfeuer ©SiatStarFire

nicht ganz so hoch zu schüren, und auch für den Feuersprung so weiter herunter brenne zu lassen, dass niemand eine Verletzung befürchten musste.
Nach unseren Feuersprüngen sangen wir zusammen noch das Lied „Hoch lodert das Feuer der Wende“ (vom Verein „Das Dorf e.V.“)

Dann war der Zeitpunkt für Erdbeerkuchen und Met miteinander zu teilen, und Toasts auszusprechen, auf uns, auf die Göttlichen, die uns leiten, unsere Freunde, Familien usw.

Toast auf die Freundschaft
©Siat&StarFire

Im Anschluss daran öffneten wir unseren Kreis dann erst einmal wieder, und wanden uns der weiteren Feier zu.
Dh. dann erst Mal: Grillen und Spaß haben.
Wobei einige von uns (mich eingeschlossen) nach dem Grillen dann schließlich doch die Müdigkeit übermannte, und der Körper dann doch seinen Tribut vorderte.

Litha-Altar zum Abend ©Siat&StarFire

Die Vorbereitungen für unser abendliches Verabschiedungsritual begannen wir gegen 19/ 19:30 Uhr.
Es schien noch reichlich früh zu sein, doch als wir dann unser Ritual beendet hatten, hatte die Dämmerung bereits begonnen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sich die Zeit anders zu drehen scheint, wenn man im Kreis ist. *lach*

Das Ritual folgte einem ähnlichen Ablauf, wie das Mittagsritual, wobei in diesem Ritual die Göttin, in deren Schoß schließlich der Sommerkönig zurückkehrt, aber auch das Element Wasser eine

Wasser-Invocation ©Siat&StarFire

größere Rolle spielte (während das Mittagsritual sehr Feuer-zentriert gewesen war).
In ein Gefäß, das mit Wasser gefüllt war, wurden der Segen aller heiligen Flüsse und Quellen, deren Name bekannt und unbekannt sind, invoziert. Im Anschluss daran konnte jeder noch die Gelegenheit wahr nehmen, auf Kieselsteine ein Wort oder Symbol, das etwas repräsentierte, was sich in der kommenden Jahreshälfte manifestieren soll, zu malen oder zu schreiben.
Diese Kieselsteine wurden dann auf Tabletts verteilt, die wir vor dem Altar auf eine grüne Tischdecke mit blauem Tischläufer (Ost-West-Ausrichtung) gelegt hatten, und auf denen Teelichter standen. Dies sollte die Wasser

©Siat&StarFire

repräsentieren, die die Sonne bis zu ihrem Untergang im Westen passieren wird, ebenso wie die Wasser, in die der Sommerkönig zurückkehrt, um aus ihnen wieder geboren zu werden.
Im Anschluss daran wurde das Wasser aus dem Gefäß auf die Tabletts gegossen, und jeder der anwesenden entzündete drei Kerzen.
Als letzter Teil des Rituals wurde ein weiteres Feuer entzündet, das vorher gesegnet wurde, und mit dem wir den Sonnenkönig und Seine Gefährtin verabschiedeten, und dessen Feuer sowohl Ihn auf Seinem als auch uns auf unseren Weg leuchten soll.

©Siat&StarFire

Den Abschluss bildeteten dann wieder das Teilen von Kuchen (naja, ok, in unserem Fall waren es jetzt große Erdbeeren 😀 ) und Wein, und unsere Toast- bzw. Dankesrunde.
Bevor wir den Kreis schließlich öffneten, und die Göttlichen sowie die Wächter entließen, sangen wir schließlich noch das Lied „Ein schöner Tag“ von Lena Valaitis.

©Siat&StarFire

Es war für mich ein wundervoller Tag, aus dem ich auf vielerlei Weise so einiges mitnehmen konnte.
Und so ein Tag, der ganz im Zeichen der Sonne und ihrem Verlauf (sowohl am Tag, als auch bezüglich des Jahreslaufs) stand, zu verbringen, diese ganz bewusst wahrzunehmen und zu erleben, war sehr spannend und wirklich schön.
Ich denke, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich solches planen und durchführen werde. 😉
Und es hat mich natürlich auch sehr gefreut, dass unseren Freunden und Freundinnen dieser „Ritualtag“ ebenfalls gefallen hat.

 

Siat

Weg des Lichts ©Siat&StarFire

 

RAIDO: Runen-Bedeutung und Verwendung von Tunritha

Raido ©Tunritha

Wortbedeutung: Reise, Rad, Reiten, Straße, Weg

Lautwert: R

Namen:
Althochdeutsch: Raido
Altenglisch: Rad
Altnordisch: Rat, Raidu, Rid, Reid
Gotisch: Reda, Reida

Runengedichte

Das altenglische Runengedicht
Rad scheint leicht für jeden Krieger,
Wenn er zuhause ist,
Und sehr mutig für jenden,
Der auf den großen Straßen reist,
auf dem Rücken eines starken Pferdes
(Übersetzung nach Jan Fries, Helrunar)

Das altnordische Runengedicht
Raid soll das Schlimmste für Pferde sein,
Reginn schmiedete das beste Schwert

Das altisländische Runengedicht
Reid ist die Freude des Reiters
Und schnelle Reise
Und Mühe des Pferdes
Iter ist Reise

märzStichworte zur Bedeutung von Raido

Bewegung. Entwicklung. Veränderung.

Der Weg, die Reise, die Queste.

Beginn, erste Schritte

Das Rad des Schicksals

Auch die Entwicklung im Leben… das ewige Rad… Geboren, Leben, Gebären, Sterben und wieder von Vorn…

Der schamanische Ritt durch die Welten

Der Ritt der Walküren oder der Wilden Jagd

Odin/Wodan als Wanderer mit Hut, Umhang und Stab

Die Suche nach Weisheit

Der Rat

Visionssuche

Reinigung

Transformation

Der Weg ist auch das Ziel

Der „Ritt“ auf Yggdrasil dem „schrecklichen Pferd“ bzw. dem „Pferd des Schrecklichen“

Initiation

Der Weg und die Straße

Ein Weg verbindet und trennt gleichermaßen 2 oder mehr Punkte miteinander, d.h. der Weg scheidet und unterscheidet auch…

Entscheidungen/Unterscheidungen treffen

april20Magische Verwendung:

Die schamanische Reise erleichtern und vertiefen

Etwas Beginnen

Etwas in Bewegung setzen

bzw. zur Transformation anregen

Reise bzw. Quest zur Initiation

Raido ist der Weg zwischen zwei Punkten… Verbindet und trennt gleichermaßen

Mit Raido lassen sich diese verbindenden Wege/Pfade erkunden und bereisen

Mantra und Runenstellen um Visionen des „Weges“ zu erhalten den es gilt um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Weite Entfernungen zurücklegen

Entscheidungen herbeiführen

 

Dieser Beitrag ist natürlich nicht erschöpfend und ich erhebe keinen Anspruch auf alleinige Gültigkeit. Dies soll voll allem Gedankenanstoß und Inspiration sein zur eigenen Arbeit mit den Runen.

RunenRunde_kleiner

 

 

 

 

 


Verwendete Quellen und Literatur:
Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung; Alessia Bauer
Die Blätter von Yggdrasil; Freya Aswynn
Helrunar; Jan Fries
Runenkunde; Klaus Düwel

ANSUZ: Runen-Bedeutung und Verwendung von Tunritha

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Ansuz ©Tunritha

Wortbedeutung: Ase

Lautwert: a

Runengedichte:
Altenglisch: Os ist die Quelle aller Sprache
Eine Säule der Weisheit
Und ein Trost für weise Männer
Ein Segen und eine Freude
für jeden Ritter

Altnordisch:
Oss ist der Weg der meisten Reisen
Die Scheide ist für das Schwert

Altisländisch:
Oss= betagter Gautr (Gott)
Und Prinz von Asgard
Und Herr von Walhalla

 

Stichworte und Bedeutung:

Ase(n)

Odin/Wodan

Feuer im Kopf – Der Gott der das Feuer im Kopf entfacht

Asgard

Sprache, Kommunikation

Atem, Odem, Lebensatem

Göttlicher Funke

Ordnung

In Ordnung bringen

Verstand

Kopf

Geist

Erkenntnis und spirituelles Erwachen

Persönliche Kraft, Schamanenkraft

Erkenntnis und Wissen

Verstehen

Intellekt

Sprache

trommelnfbMagische Verwendung:

Ansuz erweck den Geist. Das wahre Ich – die Seele.

Als Binderune mit Teiwaz und Wunjo – Erweckt es den wahren Willen/das wahre Wesen, lässt ihn/es sichtbar werden und manifestiert ihn/es. VerbindetWillen, Wesen und Handlung zu einer Einheit, so das zielgerichtetes Handeln im Einklang mit dem inneren Wesen und dem wahren Willen möglich wird. Gut für Menschen die nicht wirklich wissen wer sie eigentlich sind oder wohin sie wollen, für Menschen auf der Suche.

Mit Ansuz lassen sich Raum und Zeit überwinden und das Wyrrd verändern.

Ansuz bringt Geist, Verstand und Ordnung wo vorher Chaos und Elementare Macht war.

Wo FEHU Materie erschafft, erschafft ANSUZ Geist.

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Verwendete Quellen:

Vor allem eigene Reisen und Visionen zu den Runen daneben aber auch:

Düwel, Klaus (1968): Runenkunde. Stuttgart.
Bauer, Alessia (2003): Runengedichte – Texte, Untersuchungen und Kommentare zur gesamten Überlieferung. Wien.
Fries, Jan (1997): Helrunar, Ein Handbuch der Runenmagie. 3. Auflage, Bad Ischl.
Aswynn, Freya (1991): Die Blätter von Yggdrasil – Runen, Götter, Magie, Nordische Mythologie & weibliche Mysterien. Himberg.
Dieterich, Udo Waldemar: Abstammung und Begriffsbildung der ältesten Sprachdenkmäler Skandinaviens.

Übersetzungen der Edda:
Krause, Arnulf (2006): Die Götterlieder der älteren Edda. Stuttgart.
Krause, Arnulf (2001): Die Heldenlieder der älteren Edda. Stuttgart
Stange, Manfred (Hrsg.) (2011): Die Edda – Götterlieder, Heldenlieder und Spruchweisheiten der Germanen – Vollständige Textausgabe in der Übersetzung von Karl Simrock

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