Wie haltet ihr es mit der Religion?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Agnosco schrieb:

      Für wen ich spreche, habe ich bereits klar geschrieben - für mich. Was ist daran missverständlich? Ich verstehe nicht, wieso Du da jetzt etwas anderes in den Raum stellst.


      Wie willst du denn das machen, solltest du zu der Diskussionsrunde eingeladen werden? Wie definierst du dich da? Sagst du: "Ich als religionsloser Mensch glaube an folgende Dinge ...." ?

      Vielleicht wird es deutlicher, wenn du hier z.B. auf die Fragen, die in der Diskussionsrunde Thema sind, antworten würdest. Dann sähe man, wie und ob du es schaffst, tatsächlich nur für dich als Person und nicht für dich als Heide zu sprechen.

      Schon allein wenn du erwähnen würdest: "Meine Götter sind die hellenistischen. Meine Erfahrungen mit ihnen sehen wie folgt aus..." wird doch schon klar, dass du ein Neuheide, oder genauer, Anhänger des neuheidnischen Hellenismus bist, du kannst also gar nicht vermeiden, für diese und als solcher zu sprechen. Genauso wenig wie du vermeiden kannst als Mann und als Deutscher zu sprechen.

      Verstehst du? Gerade für Leute, die noch nie etwas von Neuheiden oder Hellenisten gehört haben bis dahin prägst du deren Bild von eben solchen, da du für die der einzige dieser Art bis. Selbst wenn du immer wieder betonst nur für dich zu sprechen, wirst du in den Augen der anderen Diskussionsteilnehmer und Zuhörer/Zuschauer der Vertreter des Heidentums sein. So wie da auch der Pfarrer der Vertreter des Christentums ist und der Iman des Vertreters des Islams und der Rabbiner der Vertreter des Judentums.
      "Learn and learn, ask and ask, do not be ashamed." — Paracelsus

      Umo schrieb:

      Wie willst du denn das machen, solltest du zu der Diskussionsrunde eingeladen werden? Wie definierst du dich da? Sagst du: "Ich als religionsloser Mensch glaube an folgende Dinge ...." ?


      Ich verstehe jetzt auch nicht ganz, wo denn nun genau das Problem sein soll... Agnosco kann doch wunderbar erst einmal erzählen, dass das Heidentum eben ein Sammelbegriff für eine ganze Menge an Traditionen und Kulthandlungen ist. Hat er oben doch auch sicherlich schon beschrieben. Dann kann er ja zunächst eine kurze Übersicht des westlichen Heidentums geben und von den Rekonstruktionisten und den Wicca usw. sprechen. Denn auch wenn es jetzt einigen missfallen wird, aber so große Unterschiede zwischen Hellenismos, Religio Romana, Asatru, Rodnovery und Romuva (von Celtoi kann ich nichts sagen) nehme ich persönlich nicht wahr... Die Götter heißen anders, aber sonst sind diese Religion von der Struktur und Handlungsweise einander sehr ähnlich. Unterschied ist, dass die Hellenisten und die Cultores Romanorum auch noch die Philosophien der Stoiker und (Neu-)Platonisten in ihre Religion integrieren, was leider bei zumindest Asatruarn nicht der Fall ist und die basteln sich dann ihre eigenen 9 Tugenden usw. Kann ja auch jeder machen wie er will, aber grundverschieden sind diese Religionen nicht. In ihrem Ursprung liegt bei allen eine Orthopraxie vor und dass man die Ahnen und Götter zu gepasster Zeit und mit den richtigen Ritualen ehrt. Gut, dass gerade von den Religionen, von denen wir kaum noch schriftliche Überlieferungen haben (germanische Religion z. B.), das keiner so gerne wahrhaben möchte, das habe ich schon öfters gemerkt...
      Und nach einer kurzen Übersicht kann Agnosco dann einfach erzählen wie er es eben hält. Aber muss er jetzt nach jedem Wort wiederholen, dass das auch nur für ihm gilt und ANDERE Heiden es ganz anders machen? Also ich bin schon eine ganze Weile in der Heidenszene unterwegs und konnte bisher nicht viel anderes entdecken: Andere Götternamen, andere Feiertage, andere Reenactment-Klamotten, doch die Rituale laufen sehr ähnlich ab.
      Zudem sich gerade diese Völkerschaften, Römer, Griechen, Balten, Slawen und Germanen im Hauskult sehr ähnlich waren: Bei allen fünf spielt die Schlange eine wichtige Rolle als Hausgottheit.

      Agnosco schrieb:

      1. Mein Gott, Dein Gott, Kein Gott: Welche Erfahrungen mit Religion haben Sie im Alltag?

      2. Kitt oder Keil? Was bedeutet religiöse und Weltanschauliche Vielfalt für unser soziales Miteinander?

      3. Verstehen, Verständnis, Verständigung: Was brauchen wir, damit unser Zusammenleben in Vielfalt gelingt?


      Na dann beantworte ich einmal, wie ich diese beantworten würde:
      1. Ich persönlich gar keine, weil ich Religion für eine Privatsache halte. Wenn ich nach meiner Religionszugehörigkeit gefragt werde, und dies geschieht eher von Moslems als von Christen oder Atheisten, sage ich wahrheitsgemäß, dass ich mich einerseits an die alten Bräuche halte und anderseits in der Philosophie der Epikureer übe. Wenn dann nachgefragt wird, dann erzähle ich eben mehr zu diesen Bräuchen und dieser Philosophie. Ich beschränke mich dabei aber auf das, was ich konkret mache und gebe kein Gesamtbild vom Heidentum. Überdies vermeide ich das Wort Heide, weil die meisten dann denken, ich möchte sagen, ich sei Atheist.

      2. Ehrlich gesagt finde ich eben diese Religionen, die einen Wahrheitsanspruch für sich erheben, eher einen Keil für die Gesellschaft. Sie können nur ein Kitt sein, wenn auch alle dieser einen Wahrheit angehören. In der (Spät-)Antike waren die Bürger des Römischen Reiches zwar verpflichtet, den römischen Staatsgöttern und dem Genius des Kaisers zu opfern, doch darüber hinaus konnten sie ihre eigenen angestammten Götter und selbstverständliche Ahnen verehren. Daher denke ich eben schon, dass die Menschen einer Gesellschaft etwas Gemeinschaftliches brauchen, was in unserer Gesellschaft ja durch "(heidnisch-)weltliche" wie Neujahr und "(heidnisch-)christliche" Feiertage wie Ostern und Weihnachten vorhanden ist. Darüber hinaus kann natürlich auch jeder seinen Glauben und seine Religion haben, aber ich denke, wenn es nichts gibt, dass die Menschen eines Landes bindet, dass die Versäulung dann noch spürbarer sein wird.

      3. Ich finde, dass das Leben im Vielfalt doch schon hervorragend gelingt. Die Terroristen meinen zwar, sie handeln im Auftrag des Islams, doch wir wissen doch alle, dass diejenigen, die hinter IS und sonstigen Terrortruppen nur einen Gott dienen: Mammon. Die Vielfalt gelingt, man bleibt auf religiöser Ebene eher unter sich, doch es gibt auch noch mehr im Leben, als nur die Religion. Die Menschen zählen, nicht die Götter.

      Maximillian schrieb:

      Ich verstehe jetzt auch nicht ganz, wo denn nun genau das Problem sein soll...


      Ich gehe mal von dem positivsten Falle aus, dass es sich bei der Veranstaltung um etwas handelt, von dem wirklich jeder etwas mitnehmen soll. Sprich: Es sollte hoffentlich mehr sein als die übliche mediale Selbstdarstellung (a la: "Also das ist meine Meinung zu dem Thema.") oder ein Happening auf Talkshow-Niveau in dem es darum geht, sich vor dem Publikum besser darzustellen als der Gesprächspartnergegner.
      Wenn dem also so sein sollte, dass man aus dem Austausch etwas mit nimmt, sollte man sich sowohl über seine eigene Präsentation als auch über die Rezeption durch die anderen im Voraus einige Gedanken machen.

      Maximillian schrieb:

      Agnosco kann doch wunderbar erst einmal erzählen, dass das Heidentum eben ein Sammelbegriff für eine ganze Menge an Traditionen und Kulthandlungen ist. [...] Dann kann er ja zunächst eine kurze Übersicht des westlichen Heidentums geben und von den Rekonstruktionisten und den Wicca usw. sprechen.


      Kann er das? Ist der Rahmen dafür gegeben? Ist die Zeit dafür da? (Auch das sollte man im Vorfeld erfragen.)

      Maximillian schrieb:

      Denn auch wenn es jetzt einigen missfallen wird,[...]


      Siehst du - hier ist ein "Problem". Wenn Agnosco das so sieht wie du, und es so darstellt - als sei das alles fast das selbe - dann spricht er für andere Heiden. Und zwar auch für die, die das anders sehen. (Man muss davon ausgehen, dass die anderen in der Gesprächsrunde sich auf das Verlassen müssen, was er als "Insider der Szene" sagt, es bekommt also eine ziemliche Gewichtung, was er da vertritt, selbst wenn es erwähnt, dass das nur seine persönliche Meinung sei.)

      Maximillian schrieb:

      Zudem sich gerade diese Völkerschaften, Römer, Griechen, Balten, Slawen und Germanen im Hauskult sehr ähnlich waren: Bei allen fünf spielt die Schlange eine wichtige Rolle als Hausgottheit.


      Ich kenne so einige Asatruar aber keinen einzigen, bei dem Schlangen irgendeine Rolle als Hausgottheit spielen würden.

      Maximillian schrieb:

      Überdies vermeide ich das Wort Heide, weil die meisten dann denken, ich möchte sagen, ich sei Atheist.


      Genau das meinte ich. Darüber sollte man nachdenken: wie oder als was man sich präsentiert. (Es gibt also auch hier ein "Problem", über das man nachdenken sollte, wenn es denn einen fruchtbaren Austausch geben soll.)

      Maximillian schrieb:

      Darüber hinaus kann natürlich auch jeder seinen Glauben und seine Religion haben, aber ich denke, wenn es nichts gibt, dass die Menschen eines Landes bindet, dass die Versäulung dann noch spürbarer sein wird.


      Was muss ich mir unter "Versäulung" vorstellen?

      Wenn man sich mit den Fragen auseinandersetzt, dann sollte man es meines Erachtens nicht nur von der eigenen Warte aus tun, sondern sich überlegen, wie man gemeinsam damit umgehen kann, dass/wenn die anderen eine andere Einstellung haben.

      Beispiel: Vertriebene/Geflohene die materiell alles zurücklassen mussten und die einen Verlust ihrer Heimat oder gar Staatsangehörigkeit erlebt haben, die sind psychologisch von ihren Wurzeln abgeschnitten. Das ist eine traumatische Erfahrung.
      Das war so bei den Schlesiern und Sudeten, von denen viele bis zu ihrem Lebensende ihren neuen Wohnort nie als Heimat angesehen haben. (Und die das ihren Kindern und Kindeskindern so weitervermittelt haben.)

      Wie viel schwerwiegender das ist, wenn man in eine völlig andere Kultur kommt, wie jetzt die vielen arabischen Flüchtlinge, dass kann man sich denken.
      In so einer Situation bekommt Religion eine ganz andere Bedeutung im Leben. Das ist nicht einfach wie bei vielen hier "spirituelles Privatvernügen", dass wird eine neue Wurzel, Religion wird Identität über religiöse Belange hinaus, dass wird etwas werden, über das man sich und seine Gruppe definiert.
      Ich denke, was auf uns zukommt wird weniger ein Problem der Radikalisierung sein, als eines des Reaktionsmus und des tiefwurzelnden Konservativismus. Und auf diese soziale und geistige Bewegung wird der Rest der Gesellschaft reagieren. (Und zwar meist nicht damit, dass er selbst liberaler wird, wenn ich das mal prophezeien darf.) Mit so etwas sollte man sich befassen, damit man es verstehen und nachvollziehen und darauf reagieren kann, bevor das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

      Maximillian schrieb:

      Ich finde, dass das Leben im Vielfalt doch schon hervorragend gelingt.


      Ja? Ich nicht. Um nur mal ein kleines Beispiel zu nennen: Wer Lust hat kann mal Zahlen suchen, wie viele moslemische Männer in Deutschland Homosexualität nicht nur ablehnen sondern sogar geahndet haben wollen.
      Warten wir mal, wie das wird, wenn in den Schulen eine Generation aufwächst, in dem die 30 % moslemischen Schüler besagte Haltung vertreten und wie ihre nicht-moslemischen Klassenkameraden darauf wohl reagieren. Ähnliches, was die Vorstellung von einer idealen Geschlechterrollenverteilung betrifft. Und wie die christlichen Kirchen reagieren, die sich in ihren Haltungen, die erst in den letzten Jahren liberaler geworden waren, plötzlich Rückenstärkung bekommen, durch die Glaubensbrüdervetter.

      Und dann sind da noch die lieben Heiden, die auf die gesellschaftliche Entwicklung ebenfalls reagieren. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass die Heidenszene nicht mehr bestimmt wird von Blumenkindern und sonstigen Licht-und-Liebe-Leuten, sondern Aufmerksamkeit erfährt durch ihre braunen Auswüchse.
      "Learn and learn, ask and ask, do not be ashamed." — Paracelsus
      Mir fällt eigentlich nichts dazu ein, Umo... Ich hoffe nur, dass Agnosco sich nicht abgeschreckt fühlt, da an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Er wird ja sicherlich die Zeit haben, erwähnen zu können: 10 Heiden, 15 Meinungen...

      Umo schrieb:

      Ich kenne so einige Asatruar aber keinen einzigen, bei dem Schlangen irgendeine Rolle als Hausgottheit spielen würden.


      Wundert mich... Die meisten Asatruar halten es ja auch lieber mit Odin und Thor usw. Die meisten beschränken sich auch nur auf die Edda und die nordische Mythologie...

      Über die Langobarden wird berichtet, dass wohl jeder von ihnen ein Götzenbild in Schlangengestalt zu Hause hatte. Aus Deutschland stammen einige Sagen über die "Unke", die später eine Kröte, doch ursprünglich eine Schlange, eine Ringelnatter, bezeichnete. Es wird erzählt, wie ihr Milch und Brot hingestellt wird, wie sie dies mit den Kindern des Hauses teilt, doch wenn man sie schlecht behandelt, verlässt sie das Haus und sterben auch bald die Kinder.

      Mehr Quellen gibt es zum Schlangenkult bei den Germanen nicht, dazu aber reichlich bei Griechen und Römern und ebenso bei den Balten. Bei den Slawen ist es eher genauso dürftig wie bei den Germanen.

      Da die Ringelnatter oft in der Nähe der Behausungen der Menschen lebte (sie würde sowohl vom warmen Dung des Viehs wie von den Mäusen, die durch die Vorräte angelockt wurden, angelockt), ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in der Vorstellungswelt der Menschen einen eigenen Platz eroberte. Damals waren die biologischen Kenntnisse der Menschen nicht so ausgeprägt, woher sollte man wissen, dass die anderen Lebewesen, die einen umgaben, auch nur sterblich waren, wie man selbst? Zumal die Anwesenheit der Schlangen sich deutlich positiv auswirkte: Sie fraßen die Mäuse und anderes Kleintier und dadurch blieben die Vorräte der Menschen geschützt. Darin hätte man leicht das wohlwollende Wirken der Götter oder der Ahnen sehen können. Einige werden vielleicht auch den Zusammenhang verstanden haben (Schlange frisst Mäuse und dadurch bleiben die Speicher voll), doch werden ihren Kindern vielleicht erzählt haben, es handele sich um wohlwollende Geister, damit diese Kinder die Schlangen nicht töten würden. Einen ähnlichen Aberglauben gibt es auch noch bei den Russen: Eine Spinne im Haus zu töten, das bringt in Russland Unglück. Warum wohl?
      Mich würden jetzt schon deine Quellen für einen Schlangenkult bei den Langobarden interessieren @Maximillian. Es ist richtig, dass Schlangen und Amphibien im Volksglauben eine Rolle spielen, und bronze- und eisenzeitliche Schlangensymbolik recht häufig ist und auch irgendwie mit Fruchtbarkeit und Leben, bzw. Überwindung von Tod in Zusammmenhang steht, aber ich würde das eher mal auf die Eigenschaft zurück führen, dass Schlangen sich wachstumsbedingt regelmäßig häuten und Amphibien teilweise sehr früh im Jahr aktiv werden. Braunfrösche oder Salamander stören sich wenig an Schnee und Temperaturen knapp über Frost um zu iheren, teilweise noch zugefrorenen Laichgewässern zu wandern. Die Erdkröte, die bei mir unter dem Totholzhaufen überwintert, hörte ich schon am zweiten Tag Tauwetter EndecJanuar quaken. Jetzt schläft sie aber (vorerst) wieder in ihrem Erdloch. Überhaupt dürfte die Eigeart, sich im Herbst in Erdlöchern oder unter Totholz "zu begraben" oder in Kellerlöchern zu verkriechen, einen "todesartigen Schlaf" zu halten und im Frühjahr wieder "aufzuerstehen" erheblich zum Mythos beigetragen zu haben.
      Ich glaube auch nicht so recht, dass Ringelnattern als mäusefressende Kulturfolger geschätzt wurden. Dafür sind sie zu scheu, als Mäusejäger wenig effizient -sie ernähren sich eher von Amphibien, auch Kleinsäugern und kleinen Vögeln, die sie im oder am Wasser finden, auf Gewässer sind sie nämlich zwingend angewiesen- und für's ungeübte Auge auf die Schnelle im Unterholz schwer von giftigen Ottern wie der schwarzen Aspisviper zu unterscheiden. Das was du als segensreichen Vorratsschutz schilderst trifft eher auf Katzen oder Frettchen zu. Und für Katzen ist das auch hinreichend belegt.
      Schatz fahr vorsichtig, hinter uns is Stau.
      Möglicherweise bin ich auch etwas voreilig gewesen, mit der Behauptung, die Schlange spiele eine Rolle im Hauskult germanischer Stämme. Allerdings muss ich zu meiner Verteidigung anführen, dass ich auch zugegeben habe, dass es dafür nur wenige Belege bei den Germanen gibt: einerseits eben die Bronzeschlange der Langobarden, andererseits die Märchen oder Sagen der Unke aus viel späterer Zeit. Vielleicht ist es ein indoeuropäischer Brauch, denn Schlangen als Hausgeister kommen auch bei Griechen, Römern, Balten und in gewisser Abwandlung (als Hausdrache) auch bei Slawen vor. Es kann aber auch sein, dass die in Italien angekommenen Langobarden diesen Brauch von den Römern übernommen haben. Oder dass die Märchen der Hausunke eben auch von slawischen oder baltischen Geschichten und Bräuche beeinflusst wurde.
      Grüss Dich Agnosco,
      ich finde es klasse, das Du Dich da beworben hast, das war mutig von Dir. Ich weiss nicht, ob ich das so könnte. :thumbup:
      Es wäre vielleicht hilfreich für Dich, wenn Du bedenken würdest, das eventuell die Zeit für Dich sehr knapp bemessen sein wird. Auch ist es in der Vergangenheit öfter vorgekommen, das Interviews im Nachhinein von den Machern derselben so verändert und gekürzt wurden, das es zwar den Sendern passte, aber der Befragte letzendlich seine Aussagen kaum wiedererkannte.
      Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich mir 4-5 wichtige Sätze von dem was Du rüberbringen willst notieren, und dazu auch die eventuellen Fragen, die kommen könnten.
      Ich find es gut das Du es machen willst, so kannst Dir immer mal sagen: "Ich habe es gemacht und mein Bestes gegeben!"
      Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir Erfolg! :)

      Gruss Haleg
      "Wenn Du Deine silberne Barke besteigst, Du Königin des Nachthimmels -
      Wenn alle Sterne Deine Schönheit besingen-
      Dann jubelt mein Herz, meine Sinne tanzen
      um in Dein Silberlicht einzutauchen. "

      © by Haleg/S.D.
      Also erst einmal vielen Dank an alle, die mir Mut zugesprochen und mich aufgemuntert haben. Es wäre natürlich gelogen, so zu tun, als wäre ich vor der Veranstaltung nicht nervös gewesen. Heute Vormittag, war es dann soweit und ich werde auch gern etwas zum Verlauf der Veranstaltung schreiben. Seit mir aber bitte nicht böse, dass heute und morgen meine Tage voll verplant sind. Habt also bitte noch etwas Geduld, aber ich denke, dass ich am Sonntag die Zeit finden werde, mehr zu schreiben. Nur so viel, es herrschte eine sehr freundliche Atmosphäre. Wo ich dabei war, hat niemand versucht, eine Gesprächsrunde an sich zu ziehen, oder nur seine Meinung gelten zu lassen. Doch dazu dann später mehr, da ich mich jetzt schon wieder auf den Weg machen muss.
      Gnothi seauton ... und Du erkennst die Götter, und deinen Platz im Universum.