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Alt 01.07.2008, 22:09   #1 (permalink)
Fluffy Bunny
 
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Empathie

Empathie kennt jemand dazu gute bücher erfahrungs berichte von euch wären auch nicht schlecht. Trainings medoten weren auch nett
Blitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 12:34   #2 (permalink)
Panta rhei
 
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Na das sind ja gleich 3 Wünsche auf einmal

Erstmal Herzlich Willkommen hier. Es waere nett von dir, dich in einem Thread kurz vorzustellen.

Zum Thema kenne ich persönlich keine Bücher. Was meinst du mit Trainingsmethoden? Was soll deiner Meinung nach trainiert werden?
Unter Empathie – Wikipedia gibts interessantes zum Thema mit weiteren Links
__________________
Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
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Alt 03.07.2008, 02:01   #3 (permalink)
Lebensfarben
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Beiträge: 208
Hallo,
schau mal unter Hochsensibilität, denn eine hohe Empathie geht oft Hand in Hand mit HS. Eine sehr ausgeprägte Empathie kann z.B. auch Krankheit auslösen, wenn mensch nicht in der Lage ist, sich abzugrenzen und z.B. fremde Gefühle nicht von Eigenen differenzieren kann. Dort findest Du auch weitere Weblinks, die Dir zu dieser Art von Reizüberflutung und ihrer Bewältigung bzw. konstruktiven Umgang damit weiterhelfen.
__________________
Unseren vermeintlichen Schwächen mit Liebe zu begegnen und Spaß an ihnen zu haben,
braucht Mut und ist ein Sprung des Herzens, der nicht gedacht, sondern nur gesprungen werden kann.
David Gilmore - Clown
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Alt 03.07.2008, 10:19   #4 (permalink)
Brachial-Drache
 
Registriert seit: 21.02.2007
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Zitat:
Zitat von PachaMama Beitrag anzeigen
Hallo,
schau mal unter Hochsensibilität, denn eine hohe Empathie geht oft Hand in Hand mit HS. Eine sehr ausgeprägte Empathie kann z.B. auch Krankheit auslösen, wenn mensch nicht in der Lage ist, sich abzugrenzen und z.B. fremde Gefühle nicht von Eigenen differenzieren kann. Dort findest Du auch weitere Weblinks, die Dir zu dieser Art von Reizüberflutung und ihrer Bewältigung bzw. konstruktiven Umgang damit weiterhelfen.
Hallo PachaMama.

Wie wahr. Ich selber habe extrem empfindliche Sinne, kann noch eine Zeitung oder einen Geschaeftsbrief aus 2 Metern Entfernung lesen, habe die Nachtsicht einer Eule (nebst Lichtwempfindlichkeit bei Nacht) und ein katzengleiches Gehoer. Hoere alles - vor allem dass, was ich nicht soll

Tastsinn ist ueberentwickelt, empathisches Empfinden ebenso. Es ist so, als wenn Du Deinem gegenueber direkt ins Herz schaust. Dass ist in manchen Momenten sehr schoen, in anderen ist es sehr schmerzhaft. Irgendwie scheinen die Emotionen wie Wasser auf einen ueberzuschwappen. Es braucht eine Menge Kraft, sich permanent abzuschotten - ansonsten haelt man dass auf Dauer nicht aus.

Typisch fuer mangelhafte bzw. Fehler bei/in der Abschottung scheinen migraeneartige Kopfschmerzen zu sein, Erkrankungen der Muskelatur (wohl durch die permanente Anspannung), aber auch Entzuendungen der Nerven - eben wegen der Ueberbelastung besagter Muskeln. Auffaellig sind auch ein Beduerfnis an wenig Schlaf, ich selbst schlafe nie mehr als 4 - 5 Stunden pro Nacht. Und wenn man mich aufweckt bin ich sofort hellwach, habe keine Anlaufzeiten zum Wachwerden. (Aussnahme sind Zeiten in denen ich Schmerzmittel nehmen muss. Eine Uberempfindlichkeit auf die Wirkungsweise habe ich an mir auch beobachten koennen.) Dann koennte man mir dass Bett unter dem Hintern sprengen....

Auch wenn man ein an sich geselliger Mensch ist: irgendwann kommt dass starke Verlangen nach einer Zeit in Einsamkeit. Und dass, habe ich fuer mich erkannt, ist mit fortschreitendem Alter immer wichtiger. Man braucht einfach diese Auszeiten um sich zu regenerieren.

In der Jugend aeussert sich Hypersensibilitaet oft dadurch, dass die davon Betroffenen grosse Menschenmengen meiden, bzw. sich dort aeusserst unwohl fuehlen. Viele sind eher haeusliche Typen, lieben auch mal die Abgeschiedenheit im heimischen Garten.

Obiges habe ich an mir selber wahrgenommen, erhebt selbstredend nicht den Anspruch auf Allgemeingueltigkeit.

Trainingsmoeglichkeiten zum Erwerb der Empathie? Kenne ich persoenlich keine! Ich kenne nur Massnahmen, wie man sich effektiv abschottet. Frueher gab es eine Zeit in der ich diesen "Fluch" gerne losgeworden waere. Heute habe ich mich daran gewoehnt...

Gruss!

PadDraig
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Alt 03.07.2008, 12:00   #5 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Antrass
 
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Hallöle,

Was du schreibst ist wahr. .ja.. Allerdings gibt es Methoden zur Weiterentwicklung bzw. Ausbau von Empathie.. bwz. Mehtoden zur Verbesserung.

Durch gezielte übungen, kann man zb. lernen, nur in Bestimmte bereiche eines Menschen zu "schauen", oder nur bestimmte emotionen zu zulassen, die Reichweite erhöhen... ect ect.. Hab es damals von meinem Onkel gelernt. Werd mal nachfragen ob er das ganze auch schriftlich hat.

LG
Antrass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2008, 12:36   #6 (permalink)
Brachial-Drache
 
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Zitat:
Zitat von Antrass Beitrag anzeigen
Hallöle,

Was du schreibst ist wahr. .ja.. Allerdings gibt es Methoden zur Weiterentwicklung bzw. Ausbau von Empathie.. bwz. Mehtoden zur Verbesserung.

Durch gezielte übungen, kann man zb. lernen, nur in Bestimmte bereiche eines Menschen zu "schauen", oder nur bestimmte emotionen zu zulassen, die Reichweite erhöhen... ect ect.. Hab es damals von meinem Onkel gelernt. Werd mal nachfragen ob er das ganze auch schriftlich hat.

LG
Hoi, Antrass!

Danke!

Habe mich etwas ungluecklich ausgedrueckt: gemeint war, dass ich keine Methode zum Erlernen dieser Begabung fuer Nicht-Empathen kenne - falls nicht bereits eine gewisse Grund-Empathie besteht (Begriff: "Kopfblindheit").

Die Methoden zum Fokussieren und Ausfaechern (sorry, kenne keine anderen Begriffe) funktionieren bei mir.

Meines Wissens gibt es keine schriftlichen Anleitungen zum Erlernen der Empathie, lediglich (und wie Du es auch schreibst) Methoden zum Verfeinern des Umgangs damit.

Gruss!

PadDraig
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Alt 03.07.2008, 12:48   #7 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
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ähm, doch es gibt auch Methoden für sog. "Kopfblinde". Und diese Methoden sind auch schriftlich niedergelegt worden. Ich weiß momentan nur nicht wo.. ich schau das ich das ganze mal hier schriftlich reinstelle.


LG
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Alt 03.07.2008, 12:52   #8 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
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ich kenn mich auch eher aus im thema abgrenzung, selbstschutz bei reizüberflutung (auch empathische etc.)etc.
ich überleg mir seit ein paar tagen schon, wie man empathie erlernen kann. ein freund von mir, (narzisst, also die diagnose, nicht als "beschimpfung"), musste es regelrecht erarbeiten, sich einzufühlen etc. er meinte, er hätte es durch totales auf das gegenüber eingehen trainiert, jetzt geht es bisschen besser aber muss immernoch immer wieder nachfragen, wegen allem, wegen befinden etc. weil er es eben nicht spüren kann.
ich weiss nicht ob man es lernen kann, als erwachsener, wenn dann wohl am ehsten durch learning by doing. empathie ist einerseits gefühl, aber auch viel beobachtungsgabe und verknüpfung von erfahrungen würd ich sagen, darum soviele erfahrungen wie möglich im zwischenmenschlichen bereich suchen, in gesprächen, situationen...
mich würd allerdings die motivation, diesen thread zu eröffnen interessieren, vielleicht ists dann auch einfacher, was konkretes zu sagen
ainé ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2008, 12:53   #9 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
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Zitat:
Zitat von PadDraig Beitrag anzeigen
Meines Wissens gibt es keine schriftlichen Anleitungen zum Erlernen der Empathie, lediglich (und wie Du es auch schreibst) Methoden zum Verfeinern des Umgangs damit.
vielleicht wurde das gemeint? so ganz absolut keine empathie hat glaub niemand.
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Alt 03.07.2008, 12:54   #10 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
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Wohl war
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Alt 03.07.2008, 13:40   #11 (permalink)
Brachial-Drache
 
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Zitat:
Zitat von ainé Beitrag anzeigen
vielleicht wurde das gemeint? so ganz absolut keine empathie hat glaub niemand.
Ich kenne zumindest eine Person. Aber ich glaube Du hast schon Recht: ein bisserl was hat jeder davon an sich.

PadDraig
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Alt 03.07.2008, 13:42   #12 (permalink)
Brachial-Drache
 
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Zitat:
Zitat von Antrass Beitrag anzeigen


ähm, doch es gibt auch Methoden für sog. "Kopfblinde". Und diese Methoden sind auch schriftlich niedergelegt worden. Ich weiß momentan nur nicht wo.. ich schau das ich das ganze mal hier schriftlich reinstelle.


LG
Hoi, Antrass. Hast Du da eine gute Quelle?

Gruss;

PadDraig
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Alt 03.07.2008, 13:45   #13 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
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Zitat:
Zitat von PadDraig Beitrag anzeigen
Ich kenne zumindest eine Person. Aber ich glaube Du hast schon Recht: ein bisserl was hat jeder davon an sich.

PadDraig
hm, wenn ich jemandem begegne, der allem anschein nach absolut null, nada empathie besitzt frag ich mich immer, was da vorgefallen sein muss, was die empathie, die "menschensicht" verschüttet hat,. ich denk mit empathie wird man geboren, man kann es verdrängen, nicht zulassen, ob bewusst oder unbewusst, man kann sich der egozentriertheit hingeben (ausgesprochen oft der fall) aber dass es nicht vorhanden ist kann ich mir nicht vorstellen, nur vielleicht verschüttet.
schon babys spüren die mutter und ihre emotionen also muss es ja naturgegeben sein, obs die darauffolgenden jahre übersteht sei nochmal dahingestellt.
ainé ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2008, 14:03   #14 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
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Dem stimme ich zu. Es gibt Menschen, da funktioniert das nicht. Ich gebe dir recht das grade Kinder in dem Beriech besonders "Empfindsam" sind bwz. die Fähikeiten haben. Wobei denke ich mal das man das nicht pauschalisieren kann.

Es kann verschiedene Gründe dafür haben das jemand "Kopfblind" ist. bzw. Nicht das einfühlungsvermögen hat. Sorry, wenn ich mich grad ein wenig verquarkzt ausdrücke. Gründe können z.B. sein: Ein besonders schwerwiegendes Erlebnis. Emotionale, geistige oder Körperliche behinderung/Einsschränkung oder auch Instabilität. wobei das körperliche meist vom Geiste verursacht wird. so sehe ich das. Lasse mich aber gerne Berichtigen.

Klar sicherlich die einen haben ein besonderes Talent dafür die anderen haben da eher schwierigkeiten mit. Was anderen leicht fällt müssen andere dafür hart arbeiten. Allerdings denke ich das bei jedem ein gewisser "grundstock" vorhanden ist. Den mann bearbeiten kann oder auch nicht. Allerdings gehören dazu auch andere eigenschaften des Menschen. Wie: Einfühlungsvermögen, Konzentration, Menschenkentniss, Zuhören, ect ect.. gibt da ne Menge. Aber auch Erfahrung mit solchen Situationen.

LG
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Alt 03.07.2008, 15:41   #15 (permalink)
Brachial-Drache
 
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Hallo.

habe aus Neugierde den Link "Zartbesaitet.Net" besucht und mal den dortigen HSP Test gemacht. Von 300 moeglichen Punkten habe ich 296 erreicht. Da wundert mich fuerderhin nichts mehr!....

Gruss;

PadDraig
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Alt 03.07.2008, 15:46   #16 (permalink)
Brachial-Drache
 
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Zitat:
Zitat von ainé Beitrag anzeigen
hm, wenn ich jemandem begegne, der allem anschein nach absolut null, nada empathie besitzt frag ich mich immer, was da vorgefallen sein muss, was die empathie, die "menschensicht" verschüttet hat,. ich denk mit empathie wird man geboren, man kann es verdrängen, nicht zulassen, ob bewusst oder unbewusst, man kann sich der egozentriertheit hingeben (ausgesprochen oft der fall) aber dass es nicht vorhanden ist kann ich mir nicht vorstellen, nur vielleicht verschüttet.
schon babys spüren die mutter und ihre emotionen also muss es ja naturgegeben sein, obs die darauffolgenden jahre übersteht sei nochmal dahingestellt.
Hallo Aine'.

Ich glaube, es gibt Menschen die in ihrem bisherigen Leben einfach schon zu viel mitgemacht haben. Ob's wohl oft so ist, dass man dann "nichts mehr" an sich heran laesst - bzw. lassen kann?

Wie auch immer, ich fuehle mich dieser person gegenueber verantwortlich. Und hoffe, dass ich dabei behilflich sein kann, dass sie eines Tages wieder dass Vertrauen in die Menschen findet.

PadDraig
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Alt 03.07.2008, 17:13   #17 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
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Zitat:
Zitat von PadDraig Beitrag anzeigen
Ich glaube, es gibt Menschen die in ihrem bisherigen Leben einfach schon zu viel mitgemacht haben. Ob's wohl oft so ist, dass man dann "nichts mehr" an sich heran laesst - bzw. lassen kann?
dass ist eben, was ich gemeint hab. schau einen wirklich pathologischen narzisten an, nicht angenehm, aber auch er hat eine vorgeschichte die dazu geführt hat... ich bin nicht(mehr) jemand der durch die welt rennt und denkt "oleole, in jedem menschen steckt was gutes" aber was empathie betrifft da denk ich eben, es ist auch rein biologisch schon in uns drinn, damit wir im rudel überhaupt funktionieren können (siehe oben auch bsp. baby) dass man, wenn man zuviel erlebt hat irgendwann zumacht, kann ich sehr gut nachvollziehen...ich denk aber nicht, dass du in dem sinne der person das vertrauen in die menscheit wieder geben kannst, du kannst ihr höchstens zeigen, dass du anders bist, aber ob diese person wieder vertrauen haben WILL (erster und wichtigster schritt find ich) muss sie entscheiden...
aber wenn ich dich so les kommt mir langsam die frage, was geht für dich alles unter empathie?
ainé ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2008, 17:25   #18 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Beim HSP-Test habe ich 318 Punkte ... *puh* ... nicht daß mich das wundert.

Babys und kleine Kinder sind hochempathisch. Das wird ihnen mit der Zeit aberzogen, ausgetrieben, manchmal sogar ausgeprügelt.

Jeder Mensch hat diese Fähigkeit - mehr oder weniger tief verborgen. Es ist möglich diese Blockaden zu lösen und es gibt dazu viele verschiedene Möglichkeiten. Vor allem braucht man erst einmal das Bewusstsein und den Glauben, daß man solche Fähigkeiten hat. Dann ist die Hälfte des Weges schon geschafft.

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

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StarFire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2008, 17:33   #19 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
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Beiträge: 375
ich denk aber auch da, alles gut und recht, aber es ist verdammt wichtig, das mittelmass zu halten, zuviel ist auch nicht gut, ich musst über 10 jahre lang an dem "zuviel" arbeiten um überhaupt über die runden zu kommen, nur so als erinnerung,immer brav die extreme meiden bei solchen dingen
gut wenns da ist, aber auch gut, wenn man an dem punkt ist, an dem man sich abgrenzen kann, auch anderen menschen gegenüber, wo mans ev. gezielt einsetzen kann, nicht mehr so ausgeliefert ist etc.
aber für mich sind hochsensibilität und empathie nur teilweise überschneidend, nicht dasselbe...
empathie ist einfühlungsvermögen, der test da dreht sich um allgemeine hypersensibilität...
finds gut, was bei da steht:Empathie – Wikipedia
wird auch nochmal diffrenziert
ainé ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2008, 20:22   #20 (permalink)
Lebensfarben
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Zitat:
Zitat von ainé Beitrag anzeigen
[...]aber für mich sind hochsensibilität und empathie nur teilweise überschneidend, nicht dasselbe...
empathie ist einfühlungsvermögen, der test da dreht sich um allgemeine hypersensibilität...[...]
Danke, dass Du das noch mal so auf den Punkt bringst. Empathie KANN oft mit Hochsensibilität einhergehen, aber Empathie und HS sind keinesfalls dasselbe.

Empathie hat sehr viel mit dem Emotionalen, der Seele, zu tun, woraus sich auch die Schwierigkeiten ableiten lassen, die sehr rationale Menschen mit der Empathie, dem Einfühlungsvermögen in Andere haben (können).

Vor kurzem traf ich bsp. einen Mann, der bei mir dauernd nachfragte, was ich gerade fühle, m.E. wohl aus dem Grunde, weil er selbst Schwierigkeiten damit hat, das Emotionale, Gefühle überhaupt, bei sich selbst zuzulassen und um sich möglicherweise an dem zu orientieren, was ein Anderer in gleicher Situation zu fühlen vermag. Er war so unglaublich verkopft und über-rationalisiert, dass er sich an den Vorgaben und Ausdrücken eines bestimmten Autors für bestimmte Gefühlszustände zu orientieren versuchte. Was m.E. nicht möglich ist, denn ich denke, dass es zwar Überbegriffe für bestimmte emotionale Zustände gibt, diese aber jeder Mensch anders wahr-nimmt. Was der eine Mensch als "friedvoll" definiert ist vll für einen Anderen "warm" oder "still"... ich meine damit, jeder Mensch definiert seine Gefühlsqualitäten anders und drückt sich in der Wortwahl für dieses Qualitäten auch anders aus als seine Mitmenschen.


@ Starfire u. PadDraig: Willkommen im Kreise der Hochsensiblen

Was mich hier in diesem Forum nicht wirklich verwundert, denn es ist bewiesen, dass z. B. Schamanen, Heilkundige und Über-Sinnliches-Wahrnehmende zu allen Zeiten HSP gewesen sein müssen, denn nur durch die erhöhte Reizwahrnehmung und -verarbeitung ist Mensch überhaupt in der Lage, sich mit solchen Themen auf solch konstruktive Weise zu beschäftigen.
Ich hatte 263 Punkte im Test.
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