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| Wicca und Hexentum Fragen, Antworten und Diskussionen rund um die Themen Wicca und Hexentum haben hier ihren Platz |
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| | #61 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 60
| Well met, alle zusammen ![]() Also ich wäre sehr für die Einführung der Bezeichnung Wiccaner (die durch Buchlesen sich als Wicca bezeichnen) und/oder Wiccianer (die durch Wikipedialesen sich als Wicca bezeichnen). Dann wäre endlich a Ruh mit der Diskussion wer was ist/kann/glaubt/nicht darf/etc pp und ich würde ned dauernd mit Wiccianern und Wiccanern verwechselt, was mir auch ruhigere Stunden bescheren und meine Nerven schonen tät
__________________ Bright blessings Anufa |
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| | #62 (permalink) |
| Grossmeistergeier Registriert seit: 26.07.2008 Alter: 27
Beiträge: 423
| @Arion: Find ich OK, dass du das richtig stellst. Meiner Meinung nach hat jede Religion ein bestimmtes Selbstdefinitionsrecht was Bezeichnungen angeht. Wenn man das mal mit anderen Bereichen vergleicht, da wird ja auch darauf Rücksicht genommen, dass sich die Einwohner Zürichs 'Zürcher' nennen und nicht 'Züricher' u.ä.. (Oder hab' ich das jetzt vertauscht?) Wenn sich jetzt natürlich eine bestimmte Gruppierung 'Wiccianer' nennen wollte, finde ich, dass sie auch ein gewisses Recht dazu hätten sich selbst so zu nennen. (Das ist meiner Meinung allerdings unabhängig von der Frage, ob ein solcher Name denn sinnvoll wäre.)
__________________ ~ selbstinitiierte Waldhupfdule auf dem Survival-Pfad der heidnischen Selbstbespaßung ~ |
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| | #63 (permalink) | |
| Sepanios (kelt."Schüler") Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 342
| Zitat:
aber stimmt, man MUSS nicht immer alles eindeutschen... die Menschen scheinen aber eine Neigung dazu zu haben z.B. gehen auch bei Übersetzungen der Wiccan Rede ja auch häufig die sinngemässen Bedeutungen flöten... | |
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| | #64 (permalink) |
| Traditionsschlampe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Köln Alter: 37
Beiträge: 199
| @Samonios: *lach* Na - deshalb halte ich von diversen dt. Übersetzungen ja auch nicht so viel, sondern habe lieber das englische Original.... und bei einigen Dingen übersetze ich dann so, wie sie (für mich) Sinn ergeben und andere Dinge verwende ich erst gar nicht..... dann ist´s für mich eher so ne Art "nice to have"..... alte Sammlerleidenschaft.... Die Wiccan Rede find ich z.B. eh langweilig und uninteressant..... aber ich mag das Witches´ Creed von Doreen Valiente.... aber eben auch im englischen Original und nicht in der dt. Übersetzung.....
__________________ Initiation ist der Respekt, den man der Tradition gegenüber bringt. |
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| | #65 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 04.07.2008 Ort: Augsburg Alter: 29
Beiträge: 44
| Hallo, hier sind schon ganz viele Erklärungen und Ansichten. Ich selbst habe durch Silver Raven Wolf eigentlich für mich, den Begriff Wicca (Hexe passte mir nicht so.) gefunden. Ich bin mir sicher das es in einen Coven vielleicht noch andere Dinge innehat, allerdings bin wohl dafür zu freifliegend um dies als angenehm zu empfinden. Ich glaube schon, das man Wicca auch ohne Initation in einen Coven benützen kann. Für mich ist es die Vielfalt die in all ihren Ausprägungen sei es Garnder, usw. bis zu den verschiedenen Patheonen den Glauben ausmacht - und natürlich zu verschiedenen Defiinitionen der Einzelenen führt. Mit lächelnden Grüßen |
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| | #66 (permalink) |
| Sepanios (kelt."Schüler") Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 342
| Ich glaube es wird einfach gewaltig unterschätzt was es heisst einen Coven zu haben... vorausgesetzt die Chemie mit den Leuten stimmt!Ich finde Einzelgängertum einfach häufig ziemlich Schade... mal ´ne andere Frage was ist eigentlich wenn einige Freifliegende sich dazu entschliessen einen Coven zu gründen... das dürfte ja IMHO keine Seltenheit darstellen |
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| | #68 (permalink) | |
| gelernte Schmarrnahnin Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Berlin Alter: 47
Beiträge: 263
| Zitat:
was soll sonst sein? ansonsten - ein coven hat nicht unbedingt was mit wicca zu tun. einen coven kann jede/r gründen. ein wicca-coven ist von initiierten wicca. das ist der unterschied. nur weil coven drauf steht, muß nicht wicca drin sein. das ist auch ok so. lucia
__________________ Designierte Shamharin und Förderin der Alten-Pfand-Religion | |
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| | #69 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 02.09.2008 Alter: 42
Beiträge: 7
| was bisher aus meiner sicht nicht beachtet wurde ist die intention eines covens. die gängigen coven aus der gardner oder sanders richtung, welche ich bisher kennengelernt habe, waren ausbildungscoven. das ist ein thema mit welchem sich freifliegende zuweilen vermeintlich schwer tun, da gerade in diesen "traditionellen" strömungen die vorgaben sehr eng waren und häufig noch immer sind, besonders auch was die hierarchie betrifft. alternativ dazu gabs die arbeitscoven, bei welchen sich, teils auch übergreifend, etwa gleichrangige hohepriester/innen treffen um bestimmte themen in die welt zu schicken und zu manifestieren. dies ist so die form, welche sich freifliegende anfangs gern wünschen um dann häufig festzustellen, dass in dieser "demokratischen" form einiges nicht funktioniert, wenn es um die praktische organisation etc geht. die struktur ist häufig bei relativ ungeschulten mitgliedern sehr schwach, ebenso wie die "disziplin" auch tatsächlich die treffen einzuhalten, entsprechend vorbereitet zu sein, etc. insgesamt ist die covenarbeit schon klasse, da energien gebündelt und hochgezogen werden können, die einzelne nur schwer erreichen, aber genauso schnell kann es im coven mitglieder geben, welche entweder diese energie zu sehr versuchen einzeln also egoistisch nutzen oder durch nicht vollständige hingabe an den coven die energie des covenkörpers durch ihre aktionen im außen schwächen. bb lunatic |
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| | #70 (permalink) | |
| Sepanios (kelt."Schüler") Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 342
| Zitat:
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| | #71 (permalink) | ||||
| Traditionsschlampe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Köln Alter: 37
Beiträge: 199
| Hi Wolf, vertu´ ich mich da oder kann ich Dir schöne Grüße nach Wien schicken?? Zitat:
Sicher sind in den traditionellen Strömungen die "Vorgaben" erstmal eng gehalten, da es ja für die Neophyten darum geht, die Tradition vermittelt zu bekommen.....welchen Sinn würde es machen, sie mit allen möglichen Einflüssen zu verwirren, so daß sie sich nicht mehr auf das Covenkonzept konzentrieren können, welches sie ja an sich verinnerlichen soll(t)en!? Immer einen Schritt nach dem nächsten... wenn man erstmal die Basis hat, kann man ja darauf aufbauen und andere Konzepte oder Gebiete optional hinzunehmen..... aber das kommt auch immer auf die individuellen Interessen an und Begabungen..... Wenn man in der Fahrschule ist, müssen auch erstmal alle die Verkehrsregeln lernen, wie so ein Auto zu bedienen ist und danach, wie man fährt. Rennfahrer werden dann auch nicht alle.... oder Panzerfahrer..... oder Rettungswagenfahrer..... oder auch Rollstuhlfahrer. Zitat:
Covenarbeit heißt im Grunde NIE, sich mal eben so einfach zu treffen und was aus dem Ärmel zu schütteln..... es funktioniert einfach so nicht. Der Prozess, sich aufeinander einzustimmen, sich einander näher zu kommen, um sich fallen lassen zu können, ist so schwierig und mitunter auch verletzend, daß es ja selbst bei bereits Initiierten nicht unbedingt funktionieren muß!!! Manchmal sind es 3 Schritte vor und 2 Schritte zurück.... manchmal auch mehr Schritte zurück, als man vor gegangen ist. Und manchmal kommt man schon arg an die Grenze, wie weit man WIRKLICH bereit zu leiden ist, um zu lernen. Zitat:
Zitat:
Man erreicht Grenzen und erweitert sie, wo man zuvor kraftlos gescheitert wäre. Man lernt wirklich zu fliegen, aber wie Du schon sagst, kommts auf die Hingabe an. Aber eben nicht NUR an den Coven, sondern eben auch an den Weg, dem man sein Leben angeblich widmen möchte. BB Arion
__________________ Initiation ist der Respekt, den man der Tradition gegenüber bringt. | ||||
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| | #72 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Hürth Alter: 47
Beiträge: 50
| Hallo zusammen, ich habe das jetzt alles gelesen und mir brennt es, mal meine Erfahrungen mitzuteilen: Vor ungefähr 2 Jahren habe ich das erste Mal ein Wiccaforum betreten und bin dann zu nem Stammtisch und zu denFirst Steps, einem Kennenlernwochenende, wo Interessierten Wicca bzw. Kreisziehen etc. nahegebracht wurde. Arion hat mir mit seiner Aussage, woran ich meinen Hohepriester/Hohepriesterin erkenne, sehr viel geholfen. Ich stelle es mir vor, wie wenn man sich plötzlich verliebt, man weiss es plötzlich. So fand ich die Wicca-Tradition sehr interessant, aber dieses Gefühl stellte sich nicht ein und ich zog aus, andere heidnische Menschen kennenzulernen und ihre Art und Weise, heidnisch zu leben. Dianic Wicca und Reclaiming habe ich nur wenige Menschen kennengelernt und die meisten, die ich kennengelernt habe, waren entweder freifliegend (wie ich mich jetzt auch mal nennen möchte) oder eben btw-Wicca. Wicca ist eine Religion wie die Katholische oder Evangelische Kirche und es gibt da genauso Regeln und unterschiedliche Hierarchien wie in der Kirche, das war für mich persönlich der Grund, warum ich im Moment keine Wicca werden möchte. Da die Wiccas genauso Menschen sind wie alle anderen und keine besseren, menschelt es natürlich gewaltig und es gibt da genau die gleichen menschlichen Probleme wie bei allen anderen Religionen. Was mir halt aufgefallen ist, dass gerade die Trainees so giftig auf Neuankömlinge sind und oft auch behaupten, nur ihre Version ist die richtige, wohin gegen die schon etwas weiter sind (wenn man das so beschrieben kann) da irgendwie lockerer mit umgehen und auch andere Meinungen und Methoden akzeptieren. Die verbringen ihre Zeit aber nicht so sehr in Internetforen, um ständig jeden Neuuser willkommen zu heissen und sich mit denen rumzustreiten, wer die bessere Hexe ist, um es mal überspitzt darzustellen. Um dann mal wieder zu dem Begriff Wicca zurückzukommen: Wer würde sich denn evangelisch oder katholisch nennen ohne getauft zu sein? Warum muss dann ausgerechnet bei btw-Wicca so ein Theater gemacht werden? Warum muss man sich selber denn unbedingt in eine Schublade stecken und ich muss jetzt Wicca, Hexe oder Rumpelstilzchen heissen, warum? Am Anfang war so ein toller Beitrag, den ich sofort unterschreiben würde: Ich habe von jeder Religion ein Stückchen in mir drin und mittlerweile gibt es eigentlich keinen Begriff, der das alles abdeckt und deshalb ist für mich der Kompromissbegriff halt einfach "freifliegend". So und zum Thema Coven: Ich habe Beziehungen zu verschiedenen Menschen und feierte auch schon manches Fest mit anderen im Kreis, aber ich bleibe aufgesplitten: Für einen Bereich meines Lebens habe ich eine Gruppe von Menschen und für einen anderen Teil wieder andere und ich komme da eigentlich bis jetzt ganz gut zurecht. Liebe Grüße Andrea |
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| | #73 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 02.09.2008 Alter: 42
Beiträge: 7
| so wieder da ... nicht ganz arion, zwar südlich von dir, aber ned ganz so weit, münchen. ja häufig ist der grund zu einem coven zu kommen das bedürfnis nach gemeinschaft, das in seinem vermeintlichen anders-sein als die "normale" gesellschaft angenommen zu werden. das dies nicht so ganz easy funktionieren kann, wird schnell deutlich, denn jede form einer gemeinschaft braucht eben in irgendeiner form regeln. und da wir alle, egal ob heiden oder sonstige religiöse oder lebensansichtsgemeinschaften, in ein "normales" leben eingebunden sind, auch unsere menschlichen schwächen und alltagsprobleme besitzen, verfliegt auch die mystifizierung der hohepriester recht schnell. mit der heutigen informationsflut zu den verschiedenen pfaden zerplatzen aufgesetzte formen rasch. was letztlich wirklich kraft geben kann ist nur eine gemeinschaft, wie du es angedeutet hast, die, auch wenn aus verschiedenen wegen, sich in ihrer verschiedenheit akzeptiert und offen miteinander umgeht. geheimniskrämerei, wie sie lange praktiziert wurde ist nicht mehr zeitgemäß. wahre energie entsteht nur aus authenzität, offenheit und kommunikation. dieser weg ist, ebenso wie es häufig in paarbeziehungen auch geschieht zuweilen, und wie du es schön zitiert hast, auch an eine erfahrung des leidens gebunden um heil zu werden. in den alten hierarchischen strukturen konnte man nicht so leicht raus, in freien gemeinschaften ist der fluchtreflex leichter gehbar. zudem steht jeder in seiner arbeit woanders, so dass alle voneinander lernen können. dies zu akzeptieren ist eine der schwierigsten aufgaben, wenn menschen vorher nur einen weg gegangen sind und auf den fixiert. es gibt kein richtig oder falsch. jeder weg, der aus vollem herzen gegangen wird, ist ein weg der durch die entsprechenden götter und göttinnen unterstützt wird. aber irgendwie soll ich wohl grad nicht weitertippen, denn die kinder wollen grad alle auf einmal was ... na dann bb lunatic wolf |
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| | #74 (permalink) | |||||
| Traditionsschlampe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Köln Alter: 37
Beiträge: 199
| ReHi LW!! Zitat:
Ich habe auch sehr liebe Familie in München!! Zitat:
Ich kenne auch genug Leute, die sich auf einen Coven eingelassen haben, weil sie das Gefühl hatten, auf keinem anderen Weg in Wicca hinein zu kommen..... Klaro braucht jede Form von Gemeinschaft ihre individuelle Form von Regeln..... die sind dann auch von Coven zu Coven verschieden.... auch, wenn es die "Laws" gibt.... jeder Coven hat nochmal sein eigenes Regelwerk im gegenseitigen Umgang. Und ich bin der festen Überzeugung, daß dies auch notwendig ist, denn - wie ich es leider auch mit genügend Nicht-Wicca, esoterisch Interessierten und sonstigen Heiden erleben mußte - oftmals glauben die Leute, daß sie sich gerade im spirituellen/esoterischen/heidnischen Kontext menschlich danebenbenehmen dürfen, weil sie ja "auf der Suche nach sich selbst" sind..... da werden erstmal grundsätzlich gängige Umgangsformen sträflichst vernachlässigt.... und das hört nicht auf, nur weil jemand ne 1°, 2° oder 3°-Ini hinter sich hat!! Es menschelt halt.... und klaro - da bröckelt bei denkenden und reflektierenden Menschen recht schnell die Fassade der überirdischen Hohepriesterin und des überwältigenden Hohepriesters. Das menschliche miteinander Umgehen ist nicht plötzlich ein anderes, bzw. anderen Richtlinien unterworfen, nur weil´s plötzlich "im Kreis" ist.... oder "im Coven"..... oder "unter Initiierten".... auch eine initiierte Schwester werfe ich aus der Wohnung hinaus, wenn sie sich in meinen eigenen vier Wänden mir gegenüber ungebührlich verhält. Zitat:
Geheimniskrämerei war imho NIE zeitgemäß...... denn sie ist immer damit verbunden, daß dem Ego Rechnung getragen wird, so a lá "schaut her, was ich magisch kann.... ich rede nicht groß drüber.... da gibts Geheimnisse..... aber IHR dürft wissen, daß ich etwas tue, wovon IHR nichts wißt"..... Geheimhaltung läuft eben geheim ab.... und über bestimmte Dinge, die ich geheim wahre, rede ich einfach schlichtweg nicht. PUNKT. Offenheit und Kommunikation heißt nicht, sich für andere gläsern auszuziehen und damit komplett bloß zu stellen. Gerade in einem authentischen Leben fallen oftmals bestimmte Geheimnisse dem Außenstehenden gar nicht auf.... Da gab´s mal in nem anderen Forum die Frage "Wie erkenne ich echte Wicca?"..... und die relativ einheitliche Antwort der Wicca war "Nicht unbedingt auf Anhieb, es sei denn, sie offenbaren sich Dir." (sinngemäß) Zitat:
"In den alten hierarchischen Strukturen"..... hm - welche meinst Du da genau?? Im Wicca war es nie so, daß man nicht einfach gehen konnte, egal, wie der Coven strukturiert war. Wenn man einander verbundener ist, hält man vielleicht bestimmte Dinge länger aus, weil man diese Verbundenheit nicht einfach so in die Tonne schmeißen will. Wenn einem Leute nichts bedeuten, geht man leichter einfach so zur Türe raus und läßt sie hinter sich!! Man fragt sich auch eher, ob es das auch wirklich das ist, was man will....... einfach so zu gehen...... "Tu was Du willst" heißt ja nicht, jedem 1. Impuls zu folgen, sondern den wahren Willen ausfindig zu machen!! Und in der Ehe erlebe ich es auch so, daß ich nicht einfach den Partner verlasse, nur weil mir grad heute etwas nicht paßt, was da gesagt oder getan wurde, wie es in einer lockeren Beziehung oftmals der Fall ist. Zitat:
BB Arion
__________________ Initiation ist der Respekt, den man der Tradition gegenüber bringt. | |||||
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| | #75 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 02.09.2008 Alter: 42
Beiträge: 7
| hey arion, gefällt mir gut deine art zu antworten. ok, gut, handfastings, taufe, beerdigung etc. machten wir damals auch für außenstehende, da die eh nur im näheren umkreis sich befanden wenn sie offen für die themen waren und die entsprechenden kontakte hatten. absolute zustimmung, die "suche nach sich selbst" ist oft verwunderlich in dem was darunter alles gerechtfertigt sei. gut, dass diese menschen sich nie lang im umkreis aufhalten. ja auch die uniformität ist sehr kraftvoll, kein thema. und geheim ist geheim, weil es eben niemand weiß und auch garniemand drauf kommt. wir haben hier z.b. eine druidengruppe zum schmunzeln, was da alles ständig geheim stattfindet und rundum jedem aktiv mitgeteilt wird, in dem sinne "wir machen da ein ritual, aber das ist total geheim". sie machen dennoch gute arbeit.mit nicht zeitgemäß meinte ich vor allem, dass durch die flut an infos die frei zugänglich sind die früher "funktionierende" geheimhaltung um z.b. die mitglieder besser zu halten sich relativiert hat. daraus ergibt sich der nächste punkt, ja jeder kann gehen, aber da es leichter war diesen "besonderen" status zu wahren durch die geheimhaltung gingen eben die menschen nicht so leicht. die angesprochene verbundenheit erfolgte schneller. und damit haben wir auch den link zur partnerschaft ... ich bin in der beziehungsarbeit seit vielen jahren tätig und auch wenn das verlassen in einer ehe nicht sofort stattfindet, ist der beziehungskörper schon oft stark geschwächt durch einen inneren rückzug. fatal für die beziehung ebenso wie für einen coven. hier meine forderung nach offenheit und kommunikation ... im miteinander. womit wir wieder beim idealfall wären ... wenn du mal in münchen bist, gern mal auf ... keine ahnung, kölsch gibts hier nicht. bb lunatic wolf |
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