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Wicca und Hexentum Fragen, Antworten und Diskussionen rund um die Themen Wicca und Hexentum haben hier ihren Platz

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Alt 23.01.2010, 18:04   #21 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Hürth
Alter: 48
Beiträge: 50
Was zieht den Einzelnen zu Gruppierungen wie einen Coven?

Dazu möchte ich auch mal was schreiben.
Im November 2006 fand ich das erste Hexen und Heidenforum und forschte...
Ich traf immer mehr Foren, immer mehr Heidnische Richtungen und tauschte mich mit vielen Menschen aus.
Bei manchen öffentlichen oder halböffentlichen Gruppenritualen habe ich mitgemacht, aber mir hat immer irgendwas gefehlt.
Arion hatte mir damals von seiner Begegnung mit seiner HP erzählt und immer verglich ich meine Begegnungen damit.
Im Oktober 2008 fing ich dann mit ner zusammengewürfelten Schar einen Arbeitskreis an und wir bearbeiteten gemeinsam das Buch Die zwölf wilden Schwäne von Starhawk.
Es ist schon ein Unterschied strukturiert gemeinsam was zu erarbeiten.
Viele Übungen sind Gruppenübungen und da wir in Deutschland verteilt wohnen, kam es nur zweimal zu nem Treffen.
Da merkte ich immer mehr wie sehr mir die Gemeinschaft fehlt, mit anderen zusammen diese Übungen zu machen.
Ich bin dann mit ein paar meiner Schwäne mit zu einem öffentlichen Ritualkreis und mitten in der Vorbereitung: wir bastelten zusammen Yulkerzen machte es irgendwie klick und ich hatte das Gefühl zuhause zu sein....
Ich hatte meine Gruppe, meine Familie, meinen Coven gefunden....
Es ist ein Riesenunterschied alleine oder mit Menschen, denen man nicht so nahe steht ein Ritual zu machen oder in einer Gruppe, wo man immer mehr zusammenwächst, sich wirklich total fallen lassen kann, aber gleichzeitig auch immer die Verantwortung für die anderen hat.
Wo man Raum bekommt, sich aber auch mal zurücknimmt um dem anderen Raum zu geben....
Ich merke, dass es immer mehr gibt, dass ich erfahre/erlebe für das ich keine Worte finde.
Das kann man nicht beschreiben sondern muss es erleben.
Ich denke man kann es wirklich gut damit vergleichen mit der grossen Liebe.
Dieses Gefühl kennt doch jeder von Euch.
Dieses langsame Kennenlernen, Vertrauen aufbauen, diese Nähe wo man ganz ich sein kann....
Das gibt es nur in einer festen Gruppe.

Übrigens bin ich parallel immer noch im Arbeitskreis Schwäne, feiere trotzdem auch alleine Rituale....

Ich habe nicht das Gefühl irgendwie begrenzt zu sein sondern im Gegenteil fühle ich mich gut aufgehoben, habe immer meine Familie (meinen Coven) im Rücken, auf den ich mich verlassen kann, auch wenn wir uns nicht ständig sehen.

Ich denke einfach wenn man die passenden Leute findet, dann weiss man das einfach. Da brauch man sich überhaupt keinen Stress zu machen. Und dann fühlt man sich einfach hingezogen.

Liebe Grüße
Andrea
Kleiner Drache ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2010, 22:26   #22 (permalink)
'Tis some visitor
 
Benutzerbild von Israfel
 
Registriert seit: 09.04.2009
Ort: King's Forest
Alter: 28
Beiträge: 184
Zitat:
Zitat von Elevation Eight Beitrag anzeigen
Hi Israfel!

Ja, isses das?
Deine Gedankensammlung find ich schon sehr treffend.
Ja, ich denke zum Teil werden bei vielen Menschen auch ein oder zwei dieser Elemente mitspielen, ob bewußt oder nicht...

Zitat:
Zitat von Elevation Eight Beitrag anzeigen
Ich hatte freilich, als ich den Thread-Titel gelesen hab, mehr so den Gedanken, nach dem grundlegenden zu fragen -

also, was ist das für ein Wunsch, Spiritualität in einer Gemeinschaft auf eine ernsthafte, verbindliche Weise zu praktizieren?
Ist es womöglich sogar ein Element von Spiritualität, sich in einem Gemeinschaftsgedanken zu manifestieren (oder war das bloss so eine Idee bei den Christen, die die "Gemeinde" erfunden haben)?
Hm... bis zu einem gewissen Grad sehnt sich denke ich fast jeder Mensch nach einer Gemeinschaft. Die Frage ist, ob sich das auch auf den spirituellen Bereich bezieht? Bei mir z.B. was das magische arbeiten angeht immer nur sehr temporär, nie dauerhaft.


Zitat:
Zitat von Elevation Eight Beitrag anzeigen

[...]

Vielmehr scheint mir, dass eine funktionierende Gemeinschaft zusammen etwas "Größeres" hervorbringen kann, was der Einzelne so nicht erreichen kann.

[...]
Ja... sicherlich... ich hatte auch schon bei einigen Gruppenarbeiten sehr intensive Erlebnisse... das geht ja auch in Richtung dessen was z.B. Falk treffend zu beschreiben versuchte... sowas wie einen (im besten Fall) "Gruppen-Geist"... womöglich sogar ein Egregore *lach*

...die Frage ist halt auch immer inwieweit man der Typ dafür ist auf diese Art Teil von "Etwas" zu werden... dauerhaft. Nicht jeder sucht genau diese Erfahrungen.

Zudem würde ich nicht sagen "Größeres"... eher einfach "Etwas anderes".

Zitat:
Zitat von Elevation Eight Beitrag anzeigen

Nur eben - wenn die Diskussion in Richtung wiccahier und wiccada und was-ist-richtig und was-ist-falsch geht, dann finde ich da nicht so viel von dem was mich interessieren könnte.

lg
E8
Ja, diese Art von Diskussion ist aber eben allzu menschlich.

Im Grunde sollte ja Niemand, der auf der eigenen Reise in die Mysterien ist, derartiges interessant finden

und ebenfalls lg
__________________
Is all that we see or seem but a dream within a dream? ~Poe
Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.02.2010, 15:30   #23 (permalink)
Sepanios (kelt."Schüler")
 
Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 345
Ein Coven???

Na, wenn ich eine Gruppe von Menschen kennenlerne bei der ich mich wohlfühle, die mich als Gleichgesinnten akzeptieren und mit denen ich nicht nur interessante Diskussionen führen sondern auch Mysterienerlebnisse TEILEN kann...

da würde ich jederzeit einem Coven beitreten.Mit Kusshand

Wenn sich auf Dauer dann herausstellen sollte ,daß das ganze doch nicht passt oder man sich auseinanderlebt... nun dann wird es halt Zeit weiterzuziehen.Generell: man wird doch nicht ins kalte Wasser geschmissen bei sowas, sondern ist ein erwachsener Mensch der weiss worauf man sich einlässt...
__________________
http://www.celtoi.net/celtoipedia/index.php5/Hauptseite Die Celtoipedia von Celtoi.net
Samonios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2010, 16:39   #24 (permalink)
ausgestiegener Meißler
 
Registriert seit: 06.01.2010
Ort: Donauwörth,Frankfurt
Beiträge: 272
Hallo Israfel!

Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen
Hm... bis zu einem gewissen Grad sehnt sich denke ich fast jeder Mensch nach einer Gemeinschaft.
Das nehm ich auch an.

Zitat:
Die Frage ist, ob sich das auch auf den spirituellen Bereich bezieht?
Tja warum denn nicht? Ich denke nur, dass es dann etwas anspruchsvoller wird: um im Kegelverein mitzumachen, braucht man ja nur laune am Kegeln zu haben. Um aber in einer spirituellen Gemeinschaft teilzuhaben, wird man schon in etlichen Dingen auf einen Konsens kommen müssen - nicht nur darin was man glaubt, sondenr auch darin wie man das leben möchte... Da wär dann wohl auch die Frage, ob man denn "magisch arbeiten" möchte (so wie ich vermute dass Du das meinst ) oder ob man eher die gemeinsame Festlichkeit oder Besinnlichkeit zu Ehren der Götter sucht. (Soviel ich mitbekommen hab gibts wohl beide Varianten in der Szene.)

Zitat:
...die Frage ist halt auch immer inwieweit man der Typ dafür ist auf diese Art Teil von "Etwas" zu werden... dauerhaft. Nicht jeder sucht genau diese Erfahrungen.

Zudem würde ich nicht sagen "Größeres"... eher einfach "Etwas anderes".
Ich werd mich da nicht um Worte streiten.
Ich denke, der Unterschied liegt da, dass wir in den meistne Fällen wo wir Teil eines Gemeinsamen werden, eben weitgehend schon vorgesetzt kriegen was da läuft - nimm z.B. einen Job in einer Firma, einen Verein, eine Ausbildung o.ae.
Während es bei dem "Gruppen-Geist" doch so läuft, dass man zwar Teil davon wird, aber auch mitgestaltet und in direktem Austausch damit steht. Das ist allerdings etwas anderes, vielleicht etwas herausforderndes - und gewiss hast Du recht: das muss auch nicht jedermenschs Sache sein.

Und vielleicht ist gerade das die interessante Aufgabe - denn, um meine eigene (zB) Spiritualität zu finden, da braucht es die Gruppierung nicht - das muss ich eh selber tun.

lg
E8
Elevation Eight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2010, 08:33   #25 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von Runenweib
 
Registriert seit: 08.06.2009
Alter: 60
Beiträge: 43
Ist es denn also so, dass Frau in einen Couven geht "weil" sie einfach nicht selbst ihre Rituale und Festlichkeiten gestallten möchte sondern die der Gruppe lieber mit teilt??
Oder dasss sie ihre eigenen Rituale gern in einer Gruppe einbringt??
Denn das Eine würde für mich bedeuten, einen Großteil meiner Eigenverantwortung abzugeben oder ebend genau das Gegenteil, Verantwortung der Anderen zu übernehmen.
Oder gibt es noch eine Variante?
__________________
Allvater waltet,Alfen verstehn,
Wanen wissen, Nornenweisen,
Iwiedie nährt, Menschen dulden,
Thursen erwarten, Walküren trachten!
Runenweib ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2010, 11:26   #26 (permalink)
Traditionsschlampe
 
Benutzerbild von ArionCGN
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Köln
Alter: 37
Beiträge: 223
@ Runenweib:
Ich weiß nicht, ob ich nur sagen würde "das eine" oder "das andere".... vielleicht in ganz vielen Zwischenstufen.... manchmal fühlen sich Leute in ihrer Ritualgestaltung für sich alleine unsicher und sind froh, wenn sie im Gruppenritual a) ein Feedback darauf bekommen, wie sie Dinge machen, b) sich in der Gruppenarbeit einfach andere Möglichkeiten auftun, als wenn man seine Rituale alleine begeht und c) neue Inspirationen für ihre Arbeit alleine zu Hause bekommen.
Ich denke nicht und wir handhaben das bei uns einfach auch nicht so, daß man seine Eigenverantwortung vollkommen aufgibt, denn es gibt ja auch noch ein Leben außerhalb der Gruppentreffen, aber es ist natürlich schon so, daß man Kompromisse eingeht und auch eingehen muß, daß nicht jeder seine Ego-Schiene durchzieht, einfach damit die Gruppenenergie synchron in eine Richtung gerichtet ist und sich nicht zerstreut.
Und es ist auch schön, wenn man sich in der Gruppenarbeit einfach mal vollkommen und sicher fallen lassen kann und weiß, daß da Leute sind, die auf einen aufpassen, damit einem nichts passiert.....
Das sollte ein allgemeines Geben und Nehmen sein und nicht immer nur in die eine Richtung laufen, wer denn gibt und in die eine Richtung, wer denn nimmt.
BB
Arion

Zitat:
Zitat von Runenweib Beitrag anzeigen
Ist es denn also so, dass Frau in einen Couven geht "weil" sie einfach nicht selbst ihre Rituale und Festlichkeiten gestallten möchte sondern die der Gruppe lieber mit teilt??
Oder dasss sie ihre eigenen Rituale gern in einer Gruppe einbringt??
Denn das Eine würde für mich bedeuten, einen Großteil meiner Eigenverantwortung abzugeben oder ebend genau das Gegenteil, Verantwortung der Anderen zu übernehmen.
Oder gibt es noch eine Variante?
__________________
Initiation ist der Respekt, den man der Tradition gegenüber bringt.
ArionCGN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2010, 22:44   #27 (permalink)
'Tis some visitor
 
Benutzerbild von Israfel
 
Registriert seit: 09.04.2009
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Beiträge: 184
Zitat:
Zitat von Elevation Eight Beitrag anzeigen

[...]

Während es bei dem "Gruppen-Geist" doch so läuft, dass man zwar Teil davon wird, aber auch mitgestaltet und in direktem Austausch damit steht.

[...]
Ich bin kein Gegner von Gemeinschaften... es ist nur so das ich (ganz persönlich) nur für eine Form davon geschaffen bin: solche, bei denen Jeder seinen eigenen Weg seit Langem verfolgt (lang genug um "angekommen zu sein" in seinem eigenen spirituellen/magischen/göttlichen Heim)... und die sich dann alle Jahre wieder zusammentun um Etwas gemeinsames zu erschaffen.

Das ist ein riesen Unterschied zu allen Versuchen/Formen des gemeinsamen gehens eines Weges...

...ich habe an vielen Orten auf diesem Erdball den verschiedensten Gemeinschaften beigewohnt (eine Zeit lang) und stets wieder festgestellt, das der Großteil der dauerhaften Gruppen (Coven/Orden/Vereine...) in meinen Augen keine so gesunde Dynamik haben wie die (/viele der) Mitglieder es wahrnehmen.

So einfach ist das. Und eine Dynamik in der einige Wenige dann doch ein (mehr oder minder großes) Stück mehr Einfluß auf den Gruppengeist haben als der Rest (und das ist imho meist so) ist für mich (selbst wenn ich einer dieser Wenigen wäre) uninteressant. Daher finde ich eben nur in der temporären Einheit der Geister was ich in der Gemeinschaft suche.

...glücklicherweise habe ich in den (wenigen) Menschen, bei denen mich "ein-Geist-werden" reizt, solche gefunden, die das genauso sehen...

Soviel zu meinem Erfahrungshorizont... (damit meine Position etwas klarer wird)

...achja und klar gibts Leute bei denen Magie keine Rolle spielt... ist ja vollkommen legitim... das mit der Magie habe ich nur wegen dem "[...] zu Gruppierungen wie einen Coven" eingebracht... und weil jeder "Gruppengeist" für mich irgendwo einen Berührungspunkt mit Magie hat.

und ebenfalls liebe Grüsse
__________________
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Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 10:43   #28 (permalink)
ausgestiegener Meißler
 
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Hi Israfel!

Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen
...ich habe an vielen Orten auf diesem Erdball den verschiedensten Gemeinschaften beigewohnt (eine Zeit lang) und stets wieder festgestellt, das der Großteil der dauerhaften Gruppen (Coven/Orden/Vereine...) in meinen Augen keine so gesunde Dynamik haben wie die (/viele der) Mitglieder es wahrnehmen.
Autsch! Sowas fällt mir doch auch auf - es ist oft ein großer Unterschied ob man sich die Ideale anhört die eine Gemeinschaft vertreten will oder ob man mit am Küchentisch sitzt. Und ich frag mich dann: bin ich zu kritisch/zu anspruchsvoll oder was geht da ab? (Aber vielleicht gehts Dir ja ähnlich?)

lieben Gruß
E8
Elevation Eight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2010, 12:18   #29 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von AnufaEllhorn
 
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Well met, alle zusammen

Imho kommt es schlicht und ergreifend nur darauf an, was mensch persönlich sich von einer Gemeinschaft erwartet (soviel zu den zu hohen Erwartungen!!).

Viele sind sich selber erfahrungsgemäß überhaupt nicht im Klaren, was sie sich erwarten (die gedankenlesende, eierlegende, sich selber wartende und verarbeitende Wollmilchsau gibt´s halt nicht ) und einige wissen sehr wohl, was sie wollen - suchen aber an unpassenden Orten (Familien- oder Kinderersatz, Selbsthilfegruppe oder Bespaßungsverein ist bei magischen Gruppen eher nicht soo der Hit).

Klar ist, dass es massiv unrealistische Vorstellungen von BEIDEN Seiten immer geben KANN. Nur weil eine Gruppe lang besteht, MUSS sie noch nicht dem entsprechen, was ich persönlich als "gesund" einstufe - sie besteht nur schon lang (aber es KANN für diejenigen sinnvoll sein, die so gestrickt sind, dass sie halt derartiges als sinnvoll empfinden!!)

Eine Endlosschleife, über die viel zu sagen wäre - allerdings finde ich eher die Praxis interessant als die Theorie. Wer war schon mal in einer funktionierenden Gruppe (und vor allem wie lang *zwinker*)? Warum würde er/sie diese als funktionierend einstufen? Wer war in dysfunktionalen Gruppen etc pp
__________________
Bright blessings
Anufa
AnufaEllhorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2010, 21:03   #30 (permalink)
'Tis some visitor
 
Benutzerbild von Israfel
 
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Zitat:
Zitat von Elevation Eight Beitrag anzeigen
Hi Israfel!

[...]

Und ich frag mich dann: bin ich zu kritisch/zu anspruchsvoll oder was geht da ab? (Aber vielleicht gehts Dir ja ähnlich?)

lieben Gruß
E8
Hmm... da gibt es denke ich nur für mich richtig oder eben falsch...
...somit muss/kann man sich diese Frage auch nur Selbst beantworten.

lieben Gruss...

[ich bin, ganz subjektiv, mit meinen Erwartungen immer ganz gut gefahren, villeicht gerade weil sie mir einige Erfahrungen erspart haben, die eben nichts für mich sind]


Zitat:
Zitat von AnufaEllhorn Beitrag anzeigen
Well met, alle zusammen

[...]

Eine Endlosschleife, über die viel zu sagen wäre - allerdings finde ich eher die Praxis interessant als die Theorie. Wer war schon mal in einer funktionierenden Gruppe (und vor allem wie lang *zwinker*)? Warum würde er/sie diese als funktionierend einstufen? Wer war in dysfunktionalen Gruppen etc pp
MM!

*lach*

...das mit der Selbsthilfegruppe ist manchmal garnicht so weit hergeholt.

Ansonsten stimme ich zu: Jeder kann natürlich nur für sich entscheiden was er sucht und ob er es in Gruppe XYZ findet oder eben nicht. Alles eine Sache der sich überschneidenden gegenseitigen Erwartungen. Ich für meinen Teil habe ja schon recht eindeutig geschrieben, was ich als gesunde Gruppe ansehe... und auch warum.

Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen

[...]

solche, bei denen Jeder seinen eigenen Weg seit Langem verfolgt (lang genug um "angekommen zu sein" in seinem eigenen spirituellen/magischen/göttlichen Heim)... und die sich dann alle Jahre wieder zusammentun um Etwas gemeinsames zu erschaffen.

Das ist ein riesen Unterschied zu allen Versuchen/Formen des gemeinsamen gehens eines Weges...

[...]

...glücklicherweise habe ich in den (wenigen) Menschen, bei denen mich "ein-Geist-werden" reizt, solche gefunden, die das genauso sehen...

Soviel zu meinem Erfahrungshorizont... (damit meine Position etwas klarer wird)

[...]
...ich zähle es nicht zu einer "Gruppe wie einen Coven"... sondern eher zu einem Zusammentreffen von Einzelnen...

...aber ich habe meine Gefährten in magischen Sachen vor 4 Jahren das erste mal in Persona getroffen... [aus dem Netz kenne ich die davon für mich faszinierendste Person noch ein paar Jährchen länger]


...in von mir als ungesund eingestuften Gruppen war ich natürlich Selbst nie Mitglied... ich schärfe ja nicht meine Sinne, um dann nicht auf Sie zu hören.
Auch waren die von mir als "ungesund" eingestuften Gruppen so gut wie nie wirklich dysfunktional... mir hat nur die Funktionsweise nicht gefallen, das ist alles.

Was ist mit dir? Seid ihr eine Einheit, die einen gemeinsamen Weg geht? Wie hat sich in den Jahren dieser Weg verändert?
__________________
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Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2010, 14:04   #31 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von AnufaEllhorn
 
Registriert seit: 23.01.2007
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Well met, Israfel

>Was ist mit dir? Seid ihr eine Einheit, die einen gemeinsamen Weg geht? Wie hat sich in den Jahren dieser Weg verändert?

Nun, ich kenne einige Coven aus eigener (teils ziemlich leidvoller Erfahrung) und bestreite seit fast drei Jahren mein Dasein "covenlos".

Realistischer Weise geht ein trad. Coven wie ich ihn für sinnvoll halte, einen gemeinsamen spirituellen Weg (wie sollte das sonst in einer Tradition auch funktionieren, dass jeder nach anderen Prinzipien lebt, denkt und handelt...). Das bedeutet, dass das Weltbild der einzelnen Mitglieder bzgl Spiritualität deckungsgleich ist.
Mit den Jahren verändert sich zwar das liturgische Prozedere durchaus, die Basis bleibt aber ziemlich stabil (ansonsten löst sich der Coven sowieso auf oder gründet eine eigene Tradition oder was auch immer).

Für MICH ist extrem wichtig, dass ein Coven quasi ein Motto hat (ein besonderes Thema um das sich die Covenarbeit zum Großteil dreht), das kann sich natürlich mit der Zeit ändern (wird es z. B. auch müssen, wenn der Anfang war "wir bilden Leute aus, damit sie ihr Rüstzeug beisammen haben" und irgendwann dann alle fit sind *zwinker*)
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Anufa
AnufaEllhorn ist offline   Mit Zitat antworten
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