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Wicca und Hexentum Fragen, Antworten und Diskussionen rund um die Themen Wicca und Hexentum haben hier ihren Platz

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Alt 26.01.2008, 18:44   #1 (permalink)
der Stilkam
 
Benutzerbild von Volker
 
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Einflußreiche Personen

Hallo Leute,

ich habe gerade mal ein bißchen in Huttons "Triumph of the Moon" reingelesen. Er erwähnt ja etliche einflußreiche Leute der 70er - 90er Jahre, z.B. Valiente, die Farrars, Aidan Kelly, Vivianne Crowley usw.
Nun würde mich interessieren, ob es auch für die Zeit ab den 90ern bis heute neue, einflußreiche Personen im Wicca-Bereich gibt, deren Bedeutung evtl. schon andeutungsweise an die vorgenannten Personen heranreicht. Speziell auch literarisch gemeint - was bzw. wen muß man heute lesen, um "up to date" zu sein?

Viele Grüße
Stilkam
Volker ist offline  
Alt 26.01.2008, 19:36   #2 (permalink)
Wurzeldepp
 
Benutzerbild von Xreature
 
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Hallo!
:]

Ich weiß zwar nicht, ob sie eine Wicca ist, aber ich würde Silver Ravenwolf auf eine entsprechende Liste setzen. Zumindest halte ich ihre Werke auch für Wiccas für relevant.

Allerdings ist die Frage, wie einflußreich oder maßgeblich jemand als Autor ist, eine schwierige- und individuell wohl ziemlich unterschiedlich zu beantworten.

Ich für meinen Teil finde, daß die verschiedenen heidnischen Wege ihre Kräfte viel stärker einen sollten, als das bisher der Fall ist. Es gibt zum Beispiel im schamanischen Bereich sehr vieles, was durchaus auch wicca- kompatibel wäre- und umgekehrt.

In diesem Sinne würde ich als literarische Empfehlungen Michael Harner, Sandra Ingerman, Kenneth Meadows und Paul Uccusic hinzufügen. Alle drei kommen aus der Schamanenriege und zählen in diesem Bereich zu den maßgeblichen Autoren- Harner, Ingerman und Uccusic sind drei der wichtigsten Wegbereiter des modernen Schamanentums überhaupt, und Kenneth Meadows hat eine sehr interessante für Europa ausgelegte Variante des Medizinrads publiziert.

Das mag dir an dieser Stelle etwas unpassend erscheinen- du hattest schließlich nach Wicca gefragt. Aber ich sehe diese verschiedenen Wege parallel zueinander. Es gibt viele stark ins Auge fallende Gemeinsamkeiten- eine Tatsache, die noch von vielen Anhängern, wie ich finde, zu wenig beachtet wird.

;]
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Xreature ist offline  
Alt 26.01.2008, 19:54   #3 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Naja, wobei SRW ihren eigene Tradition beschreitet, ebenso wie z.B. Phyllis Currot (die ich persönlich auf jedenfall vor SRW setzen würde).

@Stilkam:
Mir fällt da persönlich jetzt noch R. Buckland ein.
Aber frag doch mal HIER nach.

Die können Dir da sicherlich auch noch genauere Auskunft geben.


LG
Siat
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Siat ist offline  
Alt 26.01.2008, 20:06   #4 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
Registriert seit: 23.01.2007
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Ganz allgemein gesprochen - da ich mit Wicca nicht viel zu tun hab - ist es wohl schwierig, für das letzte Jahrzehnt einflußreiche Autoren zu nennen, da wir eben noch zu dicht an der Zeit dran sind. Das würde mir z.B. in meinen Forschungsbereichen auch schwer fallen. Bei den Autoren und Werken von vor 20, 30 Jahren kann man viel besser feststellen, was sie bewirkt haben, welche Impulse sie gegeben haben. Wie einflußreich jemand war/ist, der ab 1990 herum geschrieben hat bzw. dies noch tut, lässt sich sicher erst nach weiteren 10 Jahren oder so sagen
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 28.01.2008, 00:29   #5 (permalink)
Traditionsschlampe
 
Benutzerbild von ArionCGN
 
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Beiträge: 199
Hi!
Also gerade Silver Raven-Wolf würde ich für trad. Wicca als extrem einflusslos bezeichnen, die in dem Bereich eher als FluffyBunny gehandelt wird.
So wie ich das erlebe, würde ich nicht unbedingt sagen, daß bestimmte Autoren oder Buchinhalte richtungsweisend im Wicca sind, die letztendlich auch wiccaspezifisch gekennzeichnet sind.
Für Wicca, die z.B. eine große Inspiration aus schamanischen Bereichen ziehen, sind dies dann Bücher über Schamanismus..... für Wicca, die sich vom ritualmagischen Sektor angezogen fühlen, ist das dann ggf. Literatur über Kabbala..... für die Kräuterkundler unter den Wicca mögen das dann die neuesten Bücher über Heil- und Zauberkräuter sein...... steht überall nicht drauf "für initiierte Wicca oder diejenigen, die´s werden wollen".
Was ich persönlich spannend fand, waren die Bücher von Isaac Bonewitz.... The Pagan Man oder eben auch Starhawks The Paganbook of Living & Dying..... oder z.B. auch die Bücher diverser Autoren über GayWitchcraft/-Wicca..... sind auch spannende Perspektiven..... Michael T. Ford oder Christopher Penczak.....
Aber auch Janet Farrar mit ihrem Partner Gavin Bone sind für mich eine Bereicherung und Inspiration, besonders als Janet nach einem Workshop mal zu mir sagte auf meine Frage zur Ausschließlichkeit der gegengeschlechtlichen Initiation hin: "Ignore that bullshit!!" ..... sehr inspirierend!!
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ArionCGN ist offline  
Alt 28.01.2008, 00:39   #6 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Starhawk wäre aber schon als recht prägend zu bezeichnen, oder?
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 28.01.2008, 09:29   #7 (permalink)
der Stilkam
 
Benutzerbild von Volker
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Beiträge: 50
Hallo und danke für eure Rückmeldungen.
Arions Punkt, nämlich daß es weniger die wicca-spezifischen Bücher (und Autoren) sind, sondern eher die Autoren der "Nebengebiete", derer sich die Wicca bedienen, macht Sinn. In dem Sinne muß ich dann eingrenzen, daß es mir bei der Frage ausschließlich um Bücher über Wicca ging. Aktuell habe ich, wie gesagt, in Hutton reingelesen (und jetzt mal von vorne angefangen). Vorher las ich 50 Years of Wicca (von Lamond) und auch Wer Hexe ist, bestimme ich (von Ohanecian) (aber das liegt schon ein oder zwei Jahre zurück).

In dem Sinne sehe ich auch die Hinweise auf den Schamanismus - Uccusic habe ich auch mit Begeisterung gelesen, v.a. weil er m.E. anschaulicher schreibt als Harner.
Aber Wicca ist für mich nicht so sehr schamanisch (also meine persönliche Sichtweise), weil ich den Schamanismus vorrangig in seiner sozialen Funktion sehe, also Schamanismus nicht als Selbsterfahrungsweg, sondern als Dienst an einer Gemeinschaft. Wicca erscheint mir da sehr individualistisch.

Silver Ravenwolf ist doch die Dame, die "Teen Witch" geschrieben hat, oder? Ich kann mich erinnern, daß der Name vor Jahren in allen möglichen Internetforen immer wieder auftauchte - mal als Empfehlung, mal als Warnung.
Von daher ist der Name auch einem Nicht-Wicca geläufig, würde ich sagen.
Starhawk, Buckland, klar, das sind sicher unbestritten einflußreiche Autoren, am ehesten noch Starhawk. Mit Buckland habe ich so ein paar Probleme, weil ich sein Seax Wicca aus Asatru-Sicht als nicht ganz so gelungenen Versuch sehe, das Wicca-Konzept mit germanischen Inhalten zu füllen.

Nachtwölfins Einwurf, daß die Frage noch zu früh gestellt ist, kann ich gut nachvollziehen. Vielleicht hat man auch seinerzeit dem "Spiral Dance" nicht ansehen können, wie erfolgreich er werden würde.

Viele Grüße
Stilkam
Volker ist offline  
Alt 28.01.2008, 10:02   #8 (permalink)
Traditionsschlampe
 
Benutzerbild von ArionCGN
 
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Beiträge: 199
Und nun lag der Spiraldance auch vor den 90ern.... aber Starhawk hat ja - wie gesagt - auch ein paar andere Bücher geschrieben, wobei ich halt das "Paganbook of Living & Dying" für mich besonders stark fand.
Vor ein paar Wochen hatten wir noch eine Diskussion über die Salz-Wasser-Reinigung..... wer macht sie gerne wie und mit welcher Gestik und Intention und da sagten schon ein paar Leute, daß sie es bevorzugen würden, den Salz-Wasser-Exorzismus nach Reclaiming-Art (Starhawk) durchzuführen, weil es sich für sie runder anfühlt, als der zeremonialmagische Exorzismus, den das Wicca-Grundgerüst hergibt.... nur mal so als Beispiel... da könnte man sagen, daß Starhawk die Leute inspiriert hat.... allerdings war ja auch die Frage danach, welche Wicca-Literatur Wicca beeinflußt hat und Starhawk ist ja nunmal Reclaiming und nicht Wicca - da besteht sie wohl selbst auch sehr drauf.

Außerdem möchte ich anfügen, daß es einige englisch-sprachige Bücher gibt, die den Sprung in die dt. Übersetzung gar nicht geschafft haben, obwohl sie sehr gut und wesentlich besser sind, als SRW z.B. ...... Bücher von Isaac Bonewits.... oder Covencraft... da fällt mir grad die Autorin nicht ein..... sehr interessant für die Strukturierung eines Covens, Thema Gruppendynamik...usw....
Die 50 Jahre Wicca von Fred.... hm - ich weiß nicht, ob Fred mit seinen Büchern Wicca soooo beeinflußt hat... ich glaubs fast nicht. Gerade die 50 Jahre sind ja eher Autobiographisch und geben zum Schluß noch ein paar Ratschläge...... von daher nice to have als Geschichtsbasic von jemandem geschrieben, der GBG noch aus erster Stunde kannte.

Buckland und sein Seax Wicca..... nun... Buckland ist zumindest trad. initiiert und macht als 3° von seinem Recht autonom zu sein gebraucht.... jeder Coven hat so seine Specials und Buckland hat halt so einige besondere Specials.... muß auch nicht jeder mit klar kommen.... geht mir genauso, aber ich finde dies in seiner Art sehr konsequent und valide. Und Bucklands Complete Book of Witchcraft birgt schon einige gute Ideen in sich, muß ich sagen....
Letztendlich ist es doch eine Frage der Offenheit, inwieweit man sich von etwas überhaupt beeinflussen lassen WILL..... welche Inspiration man persönlich von einem Autor annehmen möchte oder nicht.
BB
Arion
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ArionCGN ist offline  
Alt 08.02.2008, 10:31   #9 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Hallo Ihr Lieben,
bitte zurück zum Topic !- Geschlechtlich vs. gegengeschlechtliche Ini ist ein anderes Thema und wenn Ihr darüber diskutieren wollt, bitte in einem anderen Thread.

Danke!

LG
Siat
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Siat ist offline  
Alt 08.02.2008, 14:08   #10 (permalink)
Traditionsschlampe
 
Benutzerbild von ArionCGN
 
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Hi!
Vielleicht könnte ein Mod sich die Mühe machen und die Off-Topic-Posts ausgliedern und nen neuen Thread damit eröffnen?? Dann muß man nicht alles neu schreiben...
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ArionCGN ist offline  
Alt 08.02.2008, 15:40   #11 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Der neue Strang ist jetzt hier zu finden:
http://www.panpagan.com/forum/wicca-...liche-ini.html

LG
Siat
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Siat ist offline  
Alt 11.02.2008, 22:27   #12 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 03.02.2008
Ort: Zürich
Alter: 38
Beiträge: 47
Hallo zusammen

Sean Lennon (sohn von john&yoko) ist wicca, so sagts wenigstens die homepage. Ich war an seinem kleinen Konzert hier in Zürich vor einem Jahr. Ich kam raus und fühlte mich wie 'geheilt'. der ist wirklich begabt der junge und das auf vielen ebenen, kommt also schon hin. Zeitweise hatte ich das Gefühl, das töne wie echte walgesänge, wunderschön. john lennon stand dabei die ganze zeit seitlich rechts aussen an der wand und hat ihm zugesehen und gelächelt. so, das wars..

Liebe Grüsse, Sue
sylesin ist offline  
Alt 21.02.2008, 15:56   #13 (permalink)
Chaotischer Hexerich
 
Benutzerbild von Dreamdancer
 
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Beiträge: 33
Zitat:
Zitat von Stilkam Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich habe gerade mal ein bißchen in Huttons "Triumph of the Moon" reingelesen. Er erwähnt ja etliche einflußreiche Leute der 70er - 90er Jahre, z.B. Valiente, die Farrars, Aidan Kelly, Vivianne Crowley usw.
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Viele Grüße
Stilkam
Hi

Muss man da wirklich jemals "up to date" sein?

So richtig traditionell fällt mir da spontan auch niemand "Neuer" ein der/die vorher nicht schon etwas dazu beigetragen hätte (Farrar/Bones, z.B. oder eben Buckland...). Und der deutschsprachige Markt ist etwas "trocken" diesbezüglich. In Amerika/England steht viel öfters "Wicca" auf nem Hexenbuch *fg*, auch wenn diese dann letztlich eher "wiccaorientiert" sind.

Phyllis Curott ("Witchcrafting" - "Spirituelle Magie") finde ich diesbezüglich selber gut und sie ist ja initiierte Wicca mit inzwischen eigenem Traditionszweig (Temple of Ara). Wenigstens wirft sie nicht im Halbjahrestakt ein neues Buch auf den Markt. Bonewits ist genial, vielseitig, aber auf Deutsch nicht erhältlich.

*Grübel....*

Ich liebe die Bücher von Gabriel/Anderson, die jedoch eigentlich auch nicht "Wicca" sind, aber viel sinnvolles zum Thema beitragen und sicher auch im deutschsprachigen Raum ihre Spuren hinterlassen...

Naja, ein paar Gedanken von mir. Ob sie noch was zum Thema beigetragen haben sei dahingestellt

Greets
Dreamdancer ist offline  
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