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| Wicca und Hexentum Fragen, Antworten und Diskussionen rund um die Themen Wicca und Hexentum haben hier ihren Platz |
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| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| salut zusammen, am vergangenen wochenende hat meine liebste hexenfreundin ruma ihren hilmar im zuge eines handfastings geehelicht. ich war leiterin des rituals und möchte es mit euch teilen... Das Handfasting von Ruma und Hilmar Im Oktober 2006 hatte mich meine Hexenfreundin Ruma gefragt, ob ich nicht Ende Juli 2007 das Handfasting für sie und ihren Liebsten Hilmar machen wollen würde. Ich sagte spontan zu und begann sofort mit den Recherchen. Das Internet erwies sich leider als keine sonderlich ergiebige Quelle, so daß ich erstmal ein paar Bücher bestellte (ja, das kann ich gut ). Die Besten - das nur nebenbei bemerkt - sind englischsprachig und es sieht nicht so aus, als würden sie bald übersetzt werden. Schade eigentlich! Nach ein paar Stunden Lektüre machte ich ein Brainstorming zu den wichtigsten Fragen, die geklärt werden mußten, und wir begannen mit der Ausarbeitung des Rituals. Es sollte heidnisch, aber nicht zu speziell, kurz, aber nicht zu knapp und vor allem sehr persönlich werden. Ruma wußte schon, daß einige Verwandte und auch Freunde anwesend sein würden, die nicht unbedingt alle etwas mit heidnischen Inhalten anfangen können würden, so daß ich versprach, mich auf das Wesentliche zu beschränken. Aber was war das Wesentliche? Insgesamt brauchte es tatsächlich bis einen Tag vor dem angesetzten Handfasting-Termin, bis ich die Anrufungen, meine kurze Ansprache, die Segenssprüche und den ganzen Rest fertig hatte. Unter Druck arbeitet es sich bekanntlich ja am besten Dann endlich war der große Tag gekommen! Nachdem ich zum x-ten Mal meinen Beutel, in dem ich den Ritualbedarf mit mir herumtrug, auf seinen Inhalt kontrolliert hatte, konnte es losgehen. Eigentlich war geplant gewesen, das Handfasting unter freiem Himmel abzuhalten, denn das Gelände, auf dem auch die anschließende Feier stattfinden sollte, ist von schönen, alten Bäumen bestanden und hätte damit eine tolle Kulisse abgegeben. Und wer rechnet schon Ende Juli mit Regen? Der Rasen jedenfalls war total durchnäßt und so beschlossen wir, die Zeremonie im Festsaal abzuhalten. Ruma hatte mit einigen fließigen Helfern schon am Vortag den Raum hergerichtet: die ganze Feier sollte mittelalterlich angehaucht, aber kein historisch korrektes Reenactment sein. Die Gäste waren gebeten worden, gewandet zu erscheinen, und auch die Dekoration und sogar das Speiseangebot bezogen sich auf das Mittelalter. Die Stühle und Tische waren schnell zurechtgerückt: die Gäste würden in einem Halbkreis um den Altar sitzen, vor dem Ruma und Hilmar auf der einen und ich auf der anderen Seite uns gegenübersitzen würden. Der Handfastingbesen war von Vanessa, einer Freundin von Ruma, beigesteuert worden, und lag zwischen uns und den Gästen. Ein runder Tisch war zum Altar umfunktioniert worden, auf dem nun eine rote Decke lag. Ruma hatte außerdem einen bunten Blumenkranz binden lassen, der nun neben den anderen Ritualgegenständen lag: Symbole für ihr und Hilmars Krafttier, ein Kelch mit dem selbstgemachten Handfastingwein, ein schmiedeeiserner Kessel, ein Räucherfäß, eine Dose Rosenweihrauch - und natürlich das Handfastingtuch. Dieses hatte sie aus einem roten Tuch, das die Liebe symbolisieren sollte, selbstgemacht, indem sie es mit ihrem und Hilmars Namen, ihrer Partnerschaftsrune, zwei kleinen Pentagrammen und ihrem und Hilmars Krafftier beschrieben und bemalt hatte. Außerdem war das Tuch mit ein wenig Blut der beiden energetisiert worden, nachdem wir beschlossen hatten, daß es vielleicht keine gute Idee sei, das Blut im Laufe des Handfastings zu lassen... Ihre Eheringe wurden auf das Tuch aufgezogen - und dann konnte es tatsächlich losgehen. Der Moment, dem wir alle soviele Monate entgegengefiebert hatten, war gekommen... Wir baten die Gäste vor die Tür, um ihnen ein gutes Gefühl dafür zu vermitteln, daß sie im Begriff waren, gleich heiligen Raum zu betreten. Henry entzündete einen Smudge Stick (ein Räucherbündel aus weißem Salbei) und räucherte sie kurz ab. Sobald sie dann die Schwelle in den Festsaal hinein überschritten, hieß ich sie feierlich willkommen, indem ich jedem einzelnen einen kleinen Tropfen gesegnetes Rosenwasser auf das Dritte Auge, also mitten auf die Stirn, auftrug. Nach und nach füllte sich der Raum, doch alle blieben noch stehen. Nun war es an der Zeit, die Winde anzurufen. Diese waren von Henry mit vier Tonbechern markiert worden, in die wir feinen, weißen Sand gefüllt hatten. Außerdem waren sie mit dem Folgenden bestückt: * der Becher für den Osten mit einer Krähenfeder (nein, ich hab nicht reingepaßt! ) * der Becher für den Süden mit einem kleinen Korkglas, das mit Weihrauch gefüllt war * der Becher für den Westen mit drei kleinen Muscheln * der Becher für den Norden mit einer handgemachten Göttinnenfigurine und drei Edelsteinen. Ich begann im Osten und schritt den Kreis im Uhrzeigersinn ab. Den Gästen war vorher schon mitgeilt worden, daß sie, wenn sie wollten, den jeweils letzten Teil jeder Anrufung wiederholen konnten: Hüter der Wachtürme des Ostens, Mächte der Luft und des Geistes, wir rufen Euch! Bezeugt dies Handfasting! Wir entbieten Euch Heil und Willkommen! Hüter der Wachtürme des Südens, Mächte des Feuers und der Inspiration, wir rufen Euch! Bezeugt dies Handfasting! Wir entbieten Euch Heil und Willkommen! Hüter der Wachtürme des Westens, Mächte des Wassers und der Intuition, wir rufen Euch! Bezeugt dies Handfasting! Wir entbieten Euch Heil und Willkommen! Hüter der Wachtürme des Nordens, Mächte der Mutter und der Erde, wir rufen Euch! Bezeugt dies Handfasting! Wir entbieten Euch Heil und Willkommen! Schließlich ging ich in die Mitte des Kreises und hob erneut meine Arme: Große Göttin, Jungfrau, Mutter und Greisin, wir rufen Dich! Bezeuge dies Handfasting! Wir entbieten Dir Heil und Willkommen! Cernunnos, Waldgott, wir rufen Dich! Bezeuge dies Handfasting! Wir entbieten Dir Heil und Willkommen! Dieser Kreis sei nun geschlossen, Heiliger Raum. Nichts dringe hinein und nichts dringe hinaus! Jetzt erst ließen wir uns auf die Stühle nieder. Ich legte etwas Rosenweihrauch auf die schon glühende Kohle auf, die sofort ihren beruhigenden, harmonisierenden Duft verbreitete, der mir, wie ich zugeben muß, ein wenig die Aufregung nahm. Hoffentlich würde bei meiner Ansprache nichts schiefgehen! Ich wandte mich erst Ruma und Hilmar zu, dann den Gästen. Liebes Brautpaar, liebe Angehörige und Freunde dieser beiden Menschen! Wir haben uns heute zu dieser Zeit an diesem Ort versammelt, um das Handfasting von Ruma und Hilmar zu feiern. Der Begriff 'Handfasting' bezeichnet die heidnische Form der Eheschließung, bei der den Brautleuten die Hände mit einer Kordel oder einem Tuch verbunden werden. Ich drehte mich wieder zu Ruma und Hilmar. Wenn ich euch heute die Hände mit diesem Tuch binde, so tu ich dies nicht, um euch zu fesseln, denn eure Liebe soll euch beflügeln. Sie soll euch leicht und frei machen. Vielmehr ist das Tuch ein Symbol dafür, daß eure Herzen fortan als eines schlagen mögen. Von nun an werdet ihr euren Weg gemeinsam finden und gehen, durch Sonnen- und durch Regentage. Daß der letzte Teil einer gewissen Komik nicht entbehrte bei dem fiesen Regenwetter, war mir entgangen, bis ein paar Gäste und das Brautpaar vor sich hingniggelten :-) Seid einander Hilfe und Stütze, Trost und Wärme, beste Freunde, Partner, Liebende. Wachst aneinander, aber wachst vor allem miteinander, auf daß eure Verbindung die wundervollsten Blüten tragen möge! Erinnert euch stets an das Band, das heute zwischen euch geknüpft wird.... Ich deutete auf die Gäste. ...vor diesen Zeugen, ... Ich wandte mich wieder dem Brautpaar zu. ...und vor Göttin und Gott. Es gab eine kleine (dramatische) Pause, in der ich den beiden, die vor mir saßen, in die Augen blickte. Ich muß sagen, es war ein sehr bewegender Moment, als ich feststellte, wie berührt sie waren. Schließlich erklärte ich: Liebe Gäste, auf Wunsch des Brautpaares wird Henry nun mit den Ringen herumgehen. Ich möchte jeden von euch bitten, seine Hände über die Ringe zu halten und dabei einen guten Wunsch für Ruma und Hilmar und ihre Ehe hineinzugeben. Henry schnappte sich die auf das Tuch gefädelten Ringe und ging langsam von Gast zu Gast. Schließlich hielt er selbst seine Hand über sie und zuletzt bot er sie mir dar. Ich hielt meine Hände darüber und sprach: Ich segne diese Ringe im Namen von Göttin und Gott! Mögen sie das Symbol eurer Zusammengehörigkeit und Verbindung sein! Ich zog die Ringe vom Tuch ab und überreichte sie einzeln an Ruma und Hilmar, welche sie sich gegenseitig ansteckten. Dann war die Zeit für die Verlesung der Eheverprechen gekommen, die die beiden gemeinsam entworfen hatten. Im Laufe der Planungen hatten sie davon Abstand genommen, sie auswendig zu lernen, und ich denke, in Anbetracht der allgemeinen Nervosität war das goldrichtig so :-) Die Naturpapiere, auf denen die Versprechen geschrieben waren, wurde danach im Kessel verbrannt, zum Zeichen dafür, daß ihre Liebe nun durch die freigesetzte Energie kosmische Gültigkeit erhalten sollte. Ich entfaltete das Handfastingtuch und bat das Brautpaar, sich die beringten Hände zu geben. Obwohl wir im Vorfeld versuchsweise ein paar Knottechniken für das Tuch probiert hatten, entschloß ich mich spontan dazu, es um die Unterarme und Hände zu wickeln, was rein optisch einiges hermachte, wie ich finde. Meine Hand legte ich auf ihre beiden und sprach dazu: Ich segne eure Ehe im Namen von Göttin und Gott! Ihr beide seid nun zwei Teile eines großen Ganzen, zwei Teile einer Seele, untrennbar miteinander verbunden. Möget ihr in Harmonie und Zufriedenheit miteinander leben, solange die Liebe andauert! Schließlich nahm ich das Tuch von ihnen und während die beiden sich gegenseitig von dem Ritualwein zu trinken gaben, faltete ich es zusammen und überreichte es dann Ruma. Zuletzt forderte ich das Brautpaar auf, gemeinsam über den Hexenbesen zu springen, als Zeichen dafür, daß sie anstehende Hürden fortan gemeinsam nehmen wollen. Der Sprung wurde von Johlen und Klatschen begleitet, und sofort löste sich die rituelle Anspannung in einer gelösten Freude auf. Während das Brautpaar schon die Glückwünsche der Gäste entgegennahm, schritt ich mit Henrys Hilfe den Kreis ab und öffnete ihn wieder, indem ich den Winden und Göttin und Gott dankte und sie entließ. Nach dem Ritual brachten Ruma und Hilmar die Asche ihrer Eheversprechen zu einem Bach in der Nähe, der sie mit sich davontrug, während ich mich wieder erdete. Ich glaube, das Handfasting hat allen gut gefallen - der bewegendste Moment, abgesehen von der Zeremonie, war für mich, als Rumas Mutter mich später am Abend umarmte, mir dankte und sagte, daß ihr das Ritual wunderbar gefallen habe... ----- das ganze wird's noch mit bildern auf der hexendiele geben, sobald mein mann zeit hat, das alles einzupflegen... wenn ihr pech habt, bin ich sogar auf einem drauf lg, amala Geändert von amala krähenfeder (01.08.2007 um 00:27 Uhr) |
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| | #2 (permalink) |
| )° Mondlichttänzer °( Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Aachen
Beiträge: 264
| wow ! das hört sich wunderschön an ! bin echt ein wenig sprachlos... hast du ganz toll gemacht Grüße Sketoa
__________________ ~ Aus Sketoa wurde Myriad ~ |
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| | #5 (permalink) |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 61
Beiträge: 3.029
| Das hat bestimmt ganz toll auf alle Anwesenden gewirkt. Eine runde Sache!!!
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. |
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| | #6 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| dankeschön ![]() weil ich immer noch nicht fußfit bin, hab ich nen ca. 2 m hohen birkenstab als stütze genommen. das sah wohl ziemlich ehrfurchtgebietend aus, wie mir gesagt wurde *g* ich dachte, ich könnte, falls jemand dazwischenquatscht, mal kurz mit dem stab zuschlagen, aber den gefallen hat mir keiner getan jedenfalls war es wirklich ein schönes ritual... |
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| | #7 (permalink) |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 61
Beiträge: 3.029
| Wow - das hätt ich gerne gesehen. Du hast bestimmt sehr beeindruckend gewirkt!!!
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. |
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| | #8 (permalink) |
| Zeitreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Nordhessen Alter: 41
Beiträge: 212
| *gg* Ist die Dame Krähenfeder mit dem Birklein auch auf nem Foto festgehalten...nein, nicht hauen, neeiiin Schade, dass das Wetter nicht wollte, aber es hört sich trotzdem wie eine wunderschöne rundum gelungene Zeremonie an. LG Galadriel
__________________ Die Dinge sind nicht immer so, wie sie Dir erscheinen. _____________________________________________ Ava designed by Swanhildja |
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| | #9 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| ja, ich glaub schon. ich hab die bilder bisher nicht wirklich in augenschein nehmen können, aber ich sag hier nochmal bescheid, wenn der bericht mit bildern auf der hexendiele steht. könnte aber ein paar tage dauern...*richtung ehe-krähe schiel* |
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| | #10 (permalink) |
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Echt, Amala, ich war beim Lesen hin und weg. Wunderschön Sven hätte für uns später, wenn ich das mitgekriegt hab, gern ne kirchliche Hochzeit, aber evangelisch (ist nicht ganz so pompös, außerdem ist er evangelisch und wenn er sich das wünscht, bitte), aber dann besteh ich für mich auch auf ein Handfasting! *auch sowas tolles haben will* Darf ich dann auf dich zurückkommen? *zwinker*duckundweg*
__________________ Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age The child is grown, and puts away childish things. Childhood is the kingdom where nobody dies. ~Edna St.Vincent Millay, 1937~ Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen! |
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| | #11 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| hey rhea....ja, das darfst du - sogar gern *lächel* sprich mich an, wenn's soweit ist. am besten ca. 3 monate vorher, damit wir alles klären können - denn das ist ne menge. für den bericht in der hexendiele wird's auch noch ne zusammenstellung der wichtigsten fragen und vorschläge für die umsetzung geben...kommt zeit, kommt neuer inhalt |
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| | #12 (permalink) |
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Juhu *freu* *in den Kalender krakel* *nach Sven brüll* *lieb mit den Äuglein blinzel und nach Datum frag* *lach* Na ich denk, ein Jahr dauerts bestimmt noch, wahrscheinlich eher zwei. Allein mein Kleiderwunsch sprengt ja schon mein jetziges Budget *kicher*. Außerdem möcht ich bis dahin eine schönere Figur ^^ Ich will in weinrotem schwerem Samt heiraten, das Kleid auf jeden Fall in leicht mittelalterlichem Stil, schulterfrei mit langem Arm (ich liebe Flatterärmel) mit einer schwarzen Corsage! Und mit Schleppe!
__________________ Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age The child is grown, and puts away childish things. Childhood is the kingdom where nobody dies. ~Edna St.Vincent Millay, 1937~ Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen! |
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| | #13 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| *g* gern! dafür reise ich sogar aus'm schwarzen wald an - wenn das bis dahin geklappt hat ![]() haigal und ich wollten dieses jahr im september handfasten, aber irgendwie finde ich das mit rolli blöd :cos4: jetzt haben wir es aufs nächste jahr verschoben *mal munter aus nähkästchen plauder und @ wikinger schiel* was ich dann tragen will oder wie das alles ausgerichtet sein soll, weiß ich noch nicht. vielleicht gibts nur ne kurze feier mitten in der nacht beim vollmond oder so |
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| | #15 (permalink) |
| Keksliebhaber ;) Registriert seit: 06.03.2007 Ort: Sauerland Alter: 26
Beiträge: 583
| Das Handfasting was du abgehalten hast, klingt echt gut - ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass es so etwas gibt - sehr schön! Viele Grüße, Silberfunke
__________________ "Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden." (Sokrates) |
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| | #18 (permalink) |
| Panthera onca Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Hattingen Alter: 34
Beiträge: 153
| Ich hab deinen Bericht gerade erst gefunden und gelesen,Amala! Das las sich ja soooo schön So was will ich auch haben ^^ aber wird wohl noch was länger dauern,bis es mal so weit ist *seufz* Íduna
__________________ Wer nicht weiss, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt. (Robert Mager) |
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| | #19 (permalink) |
| Gast
Beiträge: n/a
| Liebe Amala Krähenfeder, Vielen Dank für den interessanten Bericht über die Handfasting-Zeremonie, die mich sehr bewegt hat ![]() Allerdings wäre es interessant, wie eine solche Zeremonie ohne religiösen Inhalt aussehen könnte. Ich kenne zwei junge Menschen, die Atheisten sind und im mittelaterlichen Stil heiraten wollen. Alles soll vollkommen frei von religiösem Inhalt sein. Wie könnte man eine solche Zeremonie gestalten? Dass beiden die Hände mit einem Band verbunden und auch ein Kelch mit Wein, bzw. Met gereicht werden soll, steht fest. Aber bei allem soll eben weder Gott noch Göttin erwähnt werden. Vielleicht könntest Du mir einen eventuellen Vorschlag machen, denn die beiden haben mich gefragt, ob ich eine solche Zeremonie leiten könnte. Da ich einen tiefen Bezug zu den Göttern habe, fällt es mir schwer, diese auszulassen, aber man muß ja den Wunsch der Eheleute respektieren. Sie haben schon eine kirchliche Trauung abgelehnt und nun wäre es gar nicht in ihrem Sinne, wenn man einen Bezug zum 'heidnischen Inhalt' ziehen würde, denn ob Gott nun christlich oder heidnisch ist, ist ja einem Atheisten egal. Und so wird auch keine Räucherung möglich sein; leider... Ich danke jedem, der mir entsprechende Ratschläge geben kann. Die Götter seien mit Euch. Euer Heidekraut |
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| | #20 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| hallo heidekraut, wenn deine freunde dich gebeten haben, ihr handfasting zu machen - wäre es da nicht sinnvoller, ihr würdet euch gemeinsam was überlegen, anstatt jemand dritten zu fragen, der euch nicht mal kennt? nun ja, ich könnte mir vorstellen, daß man sich einfach gegenseitig seine trauversprechen sagt und gut ist. und als trauspruch reicht dann ein "so, wie ihr es wünscht, so soll es sein". wo war'n das problem? |
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