![]() |
| |||||||
| Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| | #1 (permalink) |
| Fluffy Bunny Registriert seit: 07.10.2008
Beiträge: 2
| Angstträume Guten Morgen zusammen, ich hoffe es ist ok das ich ein neues Thema eröffnet habe. da ich seit einger Zeit erneut gehäuft ein altes Problem bezüglich meiner Trauminhalte habe, wollte ich euch mal um Rat fragen. Es ist mir durchaus bewusst dass es schwer fallen könnte, meine subjektiven Erfahrungen ohne den Kontext zu kennen, deuten zu können aber vielleicht versteckt sich ja hinter allem eine Art bekanntes Muster welches ihr kennt. Ich bin nicht wirklich spirituell aktiv aber generelles Interesse an "heidnischen" Inhalten (hoffe das klingt nun nicht konservativ, verbohrt oder diffamierend) habe ich bereits seit frühster Kindheit.Habe schon einige Male, auch bereits im alten Forum still mitgelesen,aber an Disukssionen habe ich mich nie beteilgt. Damit interessierte unter euch wohl möglich ein besser differenziertes Bild in Zusammenhang der Deutung meiner Träume bzw. in diesem Fall besonders meines letzten Traumes erhalten,erlaubt mir bitte eine wenig Hintergrundwissen bezüglich meiner Persönlichkeit mitzuteilen. Ich weiss, ein Forum kann kan Ersatz für mMn "pseudoprofessionelle" ärztliche Hilfe sein,aber diese Erwartung setzte ich auch erst gar nicht vorraus. Ich träume seit meiner frühsten Kindheit wiederholt sehr intensiv. Träume die mich besonders positiv emotional und nachhaltig beeinflusst haben, hatten als Inhalt stehts Erlebnisse in der Natur, besonders, tiefe, ruhighe aber lichtumsäumte Wälder.Diese strahlten stehts eine befriedete,aber irgendwie anderweltliche Enrgie auf meine Empfindung im Traum aus. Später kamen noch diverse ortsunabhängige Wesenheiten,insbesondere menschenhandgroße Humanoide und vor allem im Wasser lebende Tiere. Genau, das darf ich glaub nicht vergessen zu erwähnen. Ich habe ebenfalls unzählige Male, bis heute, Träume von Unterwasserelebnissen,entweder tauchte ich in erheblichen dunklen Tiefen,Korallenriffen,in Häfen unter Schiffen, divserse Sandbänke entlang, beobachte voller Ehrfurcht,Neugier aber auch Angst, die tollsten Unterwassergestalten. Ansonsten bin ich, wenn ich tauche stehts alleine. Im realen Leben habe ich nicht viel mit Meeren, Wassersport oder änhlichem zu tun. Wälder liebe ich hingegen, auf eine mir nicht rational nachzuvollziehende Weise. Ehrlich gesagt bin nicht jemand von der Sorte welcher jedes Lebenwesen als für sich heilig erachtet aber dennoch von pazifistischen Grundzügen geprägt. Hunde kann ich beispielsweise überhaupt nicht leiden. Konnte ich noch nie. Bin eher der Katzenmensch,ich mag sie sehr gern, haben bisher auch über 20 Katzen gehabt, bin mit ihnen aufgewachsen. In meinen erinnerten Träumen haben diese merkwürdigerweise jedoch noch nie eine Rolle gespielt. Jetzt möchte ich den Träumen kommen welche mich seit je her, schon immer zumidest zeitweise belastet haben. Noch bevor ich im Kindesalter bewusst meine ersten Science-Fiction-, Fantasy- oder Horrorfilme gesehen habe,träumte ich stehts bis in die heutige Zeit, von meist unbekannten Gebäudekomlpexen, seien es Schlösser, Forschungseinrichtungen,Industrieanlagen oder auch mal zerstörten Wohnghettos. Un stehts wurde ich verfolgt, immer hatte ich das dringende Bedürfniss zu fliegen, vor etwas was ich aber bis heute nicht kennen lernen will uns stehts höllische Angst davor habe diesem etwas zu begegnen bzw. es anzuschauen.Gefühlt waren es vielleicht erst Dinosaurier, dann Geister, nicht humanoide Monster, bishin zu humanioden allseits bekannten Greys. Das erste Mal träumte ich laut Aussagen meiner Eltern vor ca. 18 Jahren einen Alptraum, nach diesem ich schweißgebadet und laut schreiend in das Schlafzimmer meiner Eltern rannte.Das war ca. ein Jahr bevor ich das erste Mal den Film vom lieben E.T. gesehn habe.An vorherigen Träum kann ich mich noch immer erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich träumte, das ich im Bett lag und eine Alptraum hatte,woraufhin ich aufwachte und warum auch immer, das dunkle Treppenhaus herunter ging.Dann traf mich der Schlag,im Korridor zwischen Ess- und Wonhzimmer stand dieses Ding und schaute mich permanent und penetrant an. Es stand einfach da, ich war wie gelähmt vor Angst wollte wegrennen aber konnte nicht.das Wesen war geschätze 1,60 Meter gross,weissliche Haut, hatte lange, dünne Gliedmassen,dürre Finger,und einen riesigen Kopf mit großen schwarz glänzenden Augen. Ich hatte,(heute wohl auch noch) riesige Angst vor diesem Ding, eine unbebschreibbare Panik packt mich heute noch wenn Bilder solcher Gresy anschaue, ja sogut wie genötigt dazu, aus Angst sie zu sehen, sofort wegzuschauen.Wie gesagt seit diesem Traum,hatte ich immer wieder ähnliche Träume und stehts bin angsterfüllt vor vermuteten Wesen davon gerannt bzw habe verzweifwelt versucht mich zu verstecken und wenn es denn soweit war, das ich sie gesehe hätte, habe ich stehts innerlich im Traum meine Augen geschlosssen und bin aufgewacht. Ich hab ne regelrechte Grexphobie und Todesangst wenn ich glaube ihnen begegnen zu müssen. Ich bin deshalb nicht zum ersten Mal ausgelacht worden. Nicht zuletzt deswegen habe ich lange überlegt ob ich überhaupt hier posten soll, vielleicht werd ich ja auch hier nicht Ernst genommen. Auf der anderen Seite üben alle Arten von halbswegs gut und glaubwürdig recherchierten Berichten rund um diese Wesenheiten (ich werde bewusst und gewollt nicht von Außiridischen sprechen) und Veranstaltungen wie z.B. das Disclosure-Project ungeahntes Interessere/Neuigier auf mich aus. Naja jedenfalls, um von den Greys wegzukommen, träume ich seit gefühlt 20 Jahren stehs davon auf der Flucht vor Weseneheiten verschiedener KOntexte zu seien, mich verstecken zu müssen und diese un keinen Umständen angucken zu düfen. Hehehe, vielleicht man das ja Gorgonensyndrom... Ich hab hier mal einen Bericht meines letzten Traumes heute Nacht. Wie gesagt,die in meinen Träumen vorkommenden Figuren sind flexibel und passen sich anscheinend meinen zu der Zeit gefühlten Erlebnissen im Umgang mit Hobbie und Beruf und Umwelt an. Sind daher nur ihrem Umgang nicht zwingend der Erscheinung zu interpretieren : 07.10.08 Schlossfeier erlebt,Schloss mittelalterlich, gross aber unbekannt( Paralellen Schloss Horst), diverse vertraute Leute getroffen, ich hatte eine Freundin, welcher ich zu ihrem Geburtstag ein Geschenk überreichte. Sie freute sich, Zufriedene Gefühlslage. Lag Ich befand mich außerhalb, des gefühlt selben Schlosses,nun habe ich mit mehreren nicht weiter erkannten Personen typische britische Soldaten mit einer Art nicht sichtbaren Geschosswaffe aufhalten müssen,aus diversen Schlossschächten zu schwärmen. Lag Die "Feinde" waren Chaosbabaren und Chaoskrieger des ungeteilten Chaos welche aufgebracht ums Schloss patroullierten und während dessen, halbnackte entkräftete menschliche Gothic 3 Sklaven zum arbeiten antrieben.Aber anstatt anzugreifen, realisierte ich irgendwie, von nun an allein zu sein. Ich entschloss eine vorübergehende Gruppe aus geschätzt vier Sklaven in einer schnellen Aktion zu befreien.Dies gelang, aber wir wurden entdeckt und in ein dunkles Waldstück verfolgt,ich verlor die Sklaven aus meiner Sicht und sah mich wieder allein, gegenüber meinen Verfolgern. Von nun an kam über mich ein Gefühl der Angst entdeckt zu werden.Der Feind schoss Aufklärungsleuchtfeuer in Luft, welche die Umgebung erhellten. Ich versuchte mich in einer dunklen Ecke zu verstecken.Wurde nicht gefunden. Aber mich überkam das Gefühl unbedingt weiter fliehen zu müssen. Ich saß am Rande einer grünen Hügelkuppe und hintermir befand sich ein See. an dessen Ufer ich die Umrisse eines befriedeten Burgkomplexes wahrgenommen habe. Lag Plötzlich befand ich mich mitten auf einem breiten Feldweg,plattes Land und man konte bis zum Horizont sehen. Ich kam mir wiederum ungeschützt vor. Auf einen Schlag war ca 50 m von mir aber auch auf dem Feldweg eine in meine Richtung hastende Gruppe aus Orks und Chaoskriegern untwegs.Mich packte die Angst und ich versuchte verzweifelt mich in einem kleinen Gebüsch auf dem Weg zu verstecken. Die Horde kam immer näher, bis sie schließlich zu meiner völligen Überraschung Mann für Mann an mir vorüber marschierten, ich schaute einen Moment zu ihnen hoch. spürte die neben mir einschlagenden schweren Hufe der gerüsteten Chaosrösser und sah, die in Raserei und hassverzerrten Gesichter an mir vorüber ziehen. Sie zogen allesamt in Richtung einer imperialen Stadt, von dessen Türmen man bereits Rauch aufsteigen sah.Als sie mir weit genug entfernt erschienen richtete ich mich erneut auf um mich zu orientieren, kroch aus dem Gebüsch hervor.Wie aus dem Nichts, tauchte mitten auf dem Weg auch ca. 50 m von mir entfernt eine Gruppe Hochelfen auf, höchstens 15 Mann.Jen näher sie kamen ( und es scheinte fast als dass sie schwebten, so anmutig und elegant waren ihre Bewegungen),bestätigte sich meine Vermutung, das dies, die engste Leibgarde weißer Löwen samt der Immerkönigin von Avelorn waren. Ihre Erscheinung,kleidung,Waffen und stolz im Wind wehenden Banner waren erfüllt von einem bläulich-silbrig schimmernden Licht,ihre Gesichtsausdrücke, diszipliniert, entschlossen aber auf irgendetwas konzentriert, ja fast abgelenkt.Sie zogen sehr schnell an mir vorüber ohne mir auch nur die geringste Beachtung zu schenken. So schnell sie auftauchten waren sie auch schon wieder verschwunden im Nichts. Lag Nun fand ich mich in einem mit Holzpalisaden umgebenen imperialen Zeltlager wieder,welches den Eindruck machte, erst kürlich verlassen worden zu sein. Außer mir und einem alten verwirrten Milizveteran der imperialen Armee war niemand mehr dort. Noch bevor ich irgendetwas machte,fing der alte Mann voller Angst an, verwirrt von der angreifenden Orkhorde zu sprechen und dass wir beide gleich sterben würde. Ich wagte nicht mehr aus dem Haupteingang des Zeltlagers zu schauen um mich von den Worten des Alten selbst zu überzeugen, denn schon hörte ich laute abartige Orks Kommandos brüllen und Waffen klirren. Die Erde begann, gefühlt von zalhreichen Hufen und Metall zu beben. Mich packte die Panik ich suchte erneut voller Angst einen Fluchtweg,doch außer einen paar alten Palisaden fand ich kein Versteck.Nun hinter dem Zelt stehend,hörte ich wie ein anscheinend mächtiger Orkboss das Zelt betrat den alten Mann wortwörtlich unter dessen jämmerlichen Geschrei zermatschte. Ich sah wie zahlreiche Liter Blut in Sekundenschnelle an die Innenwand des weißen Zeltes spritzen und dieses rot färbten. Kurz darauf riss eine riesige grobschlächtige mit Blut behaftete Hiebwaffe einen Riss in das Zelt, in meine Richtung. Ich nahm nur noch schemenhaft die Umrisse der düsteren, furchrerrgend großen,böse Orkgestalt war -> Plötzlich wurde mir unter enormen Anstgefüllen bewusst, dass dies ein Traum ist und ich unbedingt,in Angst davor, zu erleben wie ich brutal abgeschlachtet werden würde meine Augen davor "schließen" muss auf aufzuwachen. Kaum habe gespürt wie ich meine Lieder schließe wache ich erleichtert auf. |
| |
| | #2 (permalink) |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 61
Beiträge: 3.029
| Du hast ja eine Möglichkeit gefunden, aufzuwachen wenn es dir zu heftig wird. Der nächste Schritt wäre, im wachen Zustand Strategien zu entwickeln, wie du mit den bedrohlich empfundenen Situationen besser umgehen könntest. Wenn du dir die vor dem Einschlafen intensiv vorstellst, schaffst du es nach und nach, sie in deine Träume zu integrieren. Ist bei mir jedenfalls so gewesen. Und aufschreiben hilft. So bunt wie du träumst, könntest du ja fast einen Fantasyroman draus entwickeln. ![]() ![]() Über Traumbedeutungen weiß ich nicht viel. Da können dir andere sicher besser weiterhelfen.
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. |
| |
| | #3 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 01.09.2008 Ort: Nürnberg Alter: 37
Beiträge: 38
| Also gerade die Passagen mit Orks, Chaoskriegern, Imperium etc. - könnten die daher rühren das Du Warhammer - The Reckoning spielst? Warum Du im Traum so oft fliehst weiss ich nicht, da ich kein Traumdeuter bin. Aber so generell scheinst Du da gerade die "unrealen" Elemente aus Deinem Leben, also Filme, Bücher, Spiele einzubauen - um dem vor dem Du Dich fürchtest ein Gesicht zu geben. Es ist übrigends nicht unmöglich das man, gerade bezogen auf E.T. damals, aber auch generell, Werbung zu einem Spiel oder Film sieht und sich im Nachhinein wundert wie man zu diesen Bildern im Traum kommt - man hat ja den Film nie oder erst später gesehen. ![]() Aber wie gesagt, Deinen Traum deuten kann ich nicht - höchstens versuchen zu erklären wo die Bilder mit denen Du Deinen Emotionen ein Gesicht gibst, herkommen. |
| |
| | #4 (permalink) |
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| Mein Eindruck ist, daß Du generell Angstzustände hast. Du willst dieser Angst nicht ins Gesicht schauen. Willst Du nicht merken WAS dahinter steckt. Es könnte ja sein, daß dies Menschen in Deiner unmittelbaren Umgebung sind. Dann allerdings ist es sehr böse zu merken wer dahinter steckt, denn dann müßtest Du diesem Menschen böse sein. Kinder bekommen sehr schnell mit geteilt, daß alle nur das beste für es wollen. Dann darf man nicht zornig sein. Das geht nach der Devise: Du sollst nicht merken. Dazu kann ich Dir ein Buch empfehlen. Alice Miller "Du sollst nicht merken". Das Buch ist sehr interessant. Zudem erzählst Du - auch im Traum - immer und immer wieder von Ungeschützt sein und Einsamkeit. Mir scheint, daß dies Dein Lebensmotto ist. Haben Deine Eltern Dich emotional "im Stich" gelassen. Sprich: Waren sie emotional nicht vorhanden? Das sagt nichts darüber aus ob Du viel alleine warst. Alleine kann man sich auch unter der Aufsicht von Erwachsenen fühlen. Das dritte was mir auffällt ist, daß relativ oft Krieg in Deinen Träumen ist. Gegenwen mußt Du Krieg führen? Es sind ganz starke Widersprüche vorhanden, die Du nicht unter einen Hut bekommst. Auch wenn das Ganze von Deinen Horrorfilmen sein könnte, so sehe ich doch, daß Du recht zerrrissen bist und diese zwei Seiten nicht zusammen bekommst. Du willst das brave Kind sein und bist doch sehr zornig, was Du Dir nicht erlauben kannst/willst. Ist verboten, warum auch immer. Zudem wurdest Du damit ausgelacht. Mein Rat: Nimm Deine Träume selber ernst. Du bist es Dir wert. Es sind DEINE Träume und somit DEIN Eigentum. Ein Angebot von mir: Schreib mir ne PN - wenn Du magst. Dann kann ich mit Dir das Ganze soweit wie möglich klären. Grüße swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de |
| |
| | #5 (permalink) |
| Fluffy Bunny Registriert seit: 07.10.2008
Beiträge: 2
| Hallo zusammen, zuerst möchte ich mich im allgemeinen für eure Antworten bedanken. So herum hab ich es noch nicht gesehen, bisher habe ich eher darüber siniert, wie ich es schaffen könnte, kurz vor Ende dieser Träume, also in der Phase mit einem deutlichen Luziditätsanstieg, bewusst gegen diese Angst anzukämpfen und ihr ins Auge schauen zu wollen. Das habe ich bisher nicht geschafft. Was meinen letzten Traum angeht, habe ich mir direkt nach dem aufwachen gedacht, in solch einer Fantasiewelt, ein ängstlicher, aber selbstzufriedener Halbing zu sein, welcher den ganzen Tag nur seine Ruhe haben will sprich Konfrontationen soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen versucht. Die Art der Darstellung meiner Trauminhalte ist tatsächlich oft vom "Warhammer-Universum" geprägt, nicht zuletzt, weil mich der Hintergrund dieser fiktionalen Welt seit nun über 10 Jahren, in Form meines liebsten Hobbies in Atem hält Hab noch gar nicht darüber nachgedacht, all mein Hintergrundwissen dessen in Schriftform fest zu halten, sollt ich vielleicht mal tun @Lidania.In dieser Welt ist Krieg der Alltag, aber ich empfinde nicht dass sich Krieg in meinen Träumen generell darauf zurückführen lassen muss, da ich auch von realen Kriegsschauplätzen oder allg. von bewaffneten Konflikten träume. Hm, äußerst interessant, jetzt gerade wo ich von bewaffneten Konflikten schreibe, fiel mir spontan ein, wiederrum gefühlt, nicht all zu lang zurückliegender Traum ein. Möchte ich kurzgefasst schildern: Ich befand mich in einer zwielichtigen, mystischen und verwitterten alten Kathedralenruine, alles sah nach, mit bläulich-schwarz schimmerndem Obisidian gebaut aus.Ausserhalb der Ruine waren nur hell lodernde Feuer zu sehen, welche ab und zu wie Peitschenschläge durch die zerbrochenen Spitzbögen schnellten. Ich war unheimlich erfüllt von Hassgefühlen und merkte je mehr ich mich diesen Gefühlen hingab, desto stärker fühlte ich mich. Irgendwann begann ich zu schweben und um mich herum enstand eine knisternde weiß leuchtende Blase. Kurz darauf erschien wie aus dem Nichts eine Person vor mir und ich entlud mit Hilfe der mich umgebenden Energie meinen ganzen Zorn und Hass auf jene. Die Person lag anschließend verstümmelt vor mir und ich lies sie im Todeskampf allein. Das war eine unglaubliche Genugtuung. Ich bin mir nicht mehr sicher wer genau diese Person war, aber vermute stark, jemand aus meiner Familie. Hallo Swanhildja, deine Interpretation empfinde ich als äußerst zutreffend. Ich werd mich bei dir melden, danke sehr. |
| |
| | #6 (permalink) |
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| Der letzte Traum zeigt eine gefährliche Tendenz: Die Welt ist ein Schlachtfeld. Du bist stetig dabei sie einzureißen. Etwas beständiges kann sich unter diesen Umständen nicht aufbauen. Die Ruine glänzt. Dann sind alte Vorkommnisse im Spiel. Du verklärst irgendetwas. Dann: Der Hass auf irgendeine Person. Du agierst sie blind aus und fühlst Dich stark dadurch. Das ist aber keine Stärke, das ist Macht-haben-wollen! Stärke ist etwas ganz anderes. Fühlst Du Dich machtlos? Nein, das besagt noch gar nichts. Aber diese Tendenz gehört eigentlich aufgelöst. Deine Vorliebe für diese Spiele hat seinen Grund in Deinen Gefühlen. Gut, solange Du nur diese Spiele auslebst ist es gut. Das kann aber umschlagen. Deshalb rate ICH dazu das aufzulösen. Sobald das geschehen ist läßt auch die Faszination dieser Spiele nach. Mehr will ich hier im öffentlichen Forum nicht dazu sagen. Auch ich rate, wie Lidania, die Träume aufzuschreiben und zwar in Gegenwartsform. Dann können sie besser ausgewertet werden. Grüße swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de |
| |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |