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| Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein |
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| | #1 (permalink) |
| Gast
Beiträge: n/a
| Ich träume seit einigen Monaten ständig den gleichen Traum. Nicht jede Nacht, aber alle paar Wochen auf jeden Fall. Und ich kann mir einfach keinen Reim darauf machen. Die Umgebung sowie die Personen in den Träumen ändern sich dabei fast jedesmal, nur eines bleibt immer gleich: Ich habe den Mund voll mit Kaugummi. Es ist so viel Kaugummi, dass ich im Traum immer Angst habe, daran zu ersticken. Also versuche ich mir jedesmal den Kaugummi mit meinen eigenen Händen aus dem Mund zu ziehen. Meist ziehe und ziehe und ziehe ich, doch der Kaugummi scheint einfach kein Ende zu nehmen. Dabei erlebe ich es als unheimlich mühselig, ihn vollständig herauszuziehen, und schaffe es eigentlich auch nie, bis ich dann schließlich wach werde oder von etwas anderem weiterträume. Hat von euch vielleicht irgendjemand eine Idee, in welche Richtung man diesen Traum deuten könnte? Ich habe wirklich keinen blassen Schimmer. Falls es hilfreich sein könnte: Ich bin vor ca. 5 Monaten weiter weg von zu Hause gezogen zwecks Studium. Ich wohne seither alleine. Den Traum habe ich komischerweise auch erst, seit ich umgezogen bin. Trotzdem erkenne ich keinen Sinn darin. |
| | #2 (permalink) |
| Wurzeldepp Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im Naabtal- südlich des Fichtelgebergs Alter: 33
Beiträge: 97
| Weißt du, Träume von anderen deuten zu lassen, ist eine zweischneidige Sache. Wenn jemand das wirklich beherrscht, kann das einen echt weiterbringen, aber im schlechtesten Fall bringt es dich auf die völlig falsche Spur. Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, daß man Träume am besten selber deutet. Jede Hilfe von auße- zB Traumdeutungsbücher- kann nur eine kleine Hilfestellung sein und ein paar Anregungen geben- das wars dann aber meistens auch schon. Die endgültige Deutung kann man mMn nur selbst vornehmen. Da ich kein Traumdeutungs- "Experte" bin, solltest du meine Assoziationen hier also nicht unbedingt für voll nehmen, sondern genau hinfühlen, ob das auch gerade für dich passt. Daß der Traum erst seit dem Umzug auftritt, würde ich auf jeden Fall so auslegen, daß er sich auch auf die neue Situation bezieht, in die du dich damit begeben hast. War der Umzug wirklich deine ganz eigene, freie Entscheidung? Wenn ja, frag dich mal, ob sich das Traumbild darauf beziehen könnte, daß du vorher "den Mund zu voll genommen hast", und jetzt wird es dir doch "zuviel um es zu schlucken"? Bemerkenswert finde ich, daß es ausgerechnet Kaugummi ist- den man ja normalerweise sowieso nicht runterschluckt, und der sehr hartnäckig, klebrig und schwer zu entfernen sein kann. Bist du gleichzeitig auch irgendwie krank geworden- auch wenn es was unscheinbares ist, was dich nicht nennenswert einschränkt? Wenn ja, was ist es? Daß du ihn manchmal auch mit den Händen entfernen mußt, um ihn überhaupt wieder loszuwerden, würde ich jetzt als Aufforderung verstehen, aktiv zu werden und etwas an der Situation zu ändern. Fühlst du dich wohl in der neuen Lage? Warum bist du umgezogen? Könnte es sein, daß du momentan zu wenig Eigeninitiative zeigst, daß die Situation dich irgendwie lähmt- oder verstrickst du dich möglicherweise zu sehr in Nebensächlichkeiten- kaust sozusagen zuviel Kaugummi, obwohl man ihn gar nicht essen kann? Soviel an Denkanstössen von meiner Seite. Wenn du jemanden kennst, der schamanisch reist oder eine Orakeltechnik beherrscht, Tarot oder sowas, könnte auch das zur weiteren Klärung beitragen. Mit Herzensgruß :] Der Xreature
__________________ Geselle ist, wer was kann. Meister ist, wer was ersann. Lehrling ist jedermann. Inschrift der Handwerkersäule in Trier Mier wissmer ahnn Scheisdrähgg. A. S., steinpfälzischer Energetiker |
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| | #3 (permalink) |
| Gast
Beiträge: n/a
| Hallo Xreature. Erst mal vielen lieben Dank für deine Ideen und dafür, dass du dir überhaupt die Zeit genommen hast, dir meine Problemchen anzuhören. Auch vielen Dank für deine Private Message. Ich denke darüber nach, es eventuell zu probieren ![]() Was meine "neue" Situation angeht (also Umzug, Studium, neues Umfeld, etc.), da bin ich eher zwiegespalten. Ich bin einerseits überglücklich, weil ich den Studienplatz bekommen habe, den ich immer wollte, trotz hohem NC. Ich bin auch sehr glücklich darüber, weit weggegangen zu sein, weil ich mit meinem Umfeld zu Hause mehr und mehr unzufrieden geworden war. Doch andererseits gibt es bestimmte Dinge, die mich belasten; die mich vor dem Umzug belasteten und auch nach wie vor. Ich hole mal ein klein Wenig weiter aus: Ich bin sehr weit weg von zu Hause gezogen. Ich bin in das Bundesland gezogen, in dem mein Freund wohnt. Doch in unserer Beziehung ist vorher (vor dem Umzug in sein Bundesland) leider sehr viel schief gelaufen, d.h., er hat mich sehr lange belogen und eigentlich auch total zum Deppen gemacht. Von Vertrauen ist da kaum noch eine Spur übrig geblieben. Ich habe ihm, aus welchen Gründen auch immer, trotzdem verziehen und bin obendrein noch, wie gesagt, in seine Nähe gezogen, um bei ihm zu sein (ja, vielleicht bin ich naiv). Innerlich nehme ich mir selber übel, dass ich so leicht nachgegeben habe, statt mich zu trennen und ihm die kalte Schulter zu zeigen und ihm deutlich zu machen, dass ich mir sein Verhalten nicht länger gefallen lasse. Stattdessen sind wir noch immer zusammen. Er hat sich seither zwar geändert, aber all das Vorgefallene nagt halt nach wie vor sehr an mir. Trotzdem kann ich keine wirklichen Parallelen zum Traum erkennen. Ich ringe innerlich vielleicht nur damit, ob es nun gut war, weggezogen zu sein, oder nicht. Für meine spätere berufliche Laufbahn war es das sicher, aber für mein Privatleben irgendwie auch wieder nicht. Klingt alles ziemlich verwirrend. Und warum es gerade Kaugummi ist, kann ich mir auch nicht erklären. Ich kaue weder übermäßig viel davon noch kaue ich niemals Kaugummi. Ich habe eigentlich keine besondere Beziehung dazu. Ich gehe davon aus (und hoffe), dass der Traum mit der Zeit nachlässt. Ich habe einfach nur irgendwie das Gefühl, dass es ein Zeichen ist, wofür auch immer. Ich glaube, es ist mir bisher noch nie passiert, dass ich so oft den gleichen Traum hintereinander hatte. Schon verblüffend, irgendwie. |
| | #4 (permalink) | |
| Nebelkrähe | Zitat:
![]() Das Kaugummi, das du nicht los wirst, von dem du nicht weist wohin damit, wirkt auf mich ziemlich bedrohlich, auch wenn die Vorstellung erst mal komisch ist. Irgendwann will man ja auch wieder atmen, essen, trinken, die wirklich wichtigen Dinge eben. Kann es sein, dass du dich gerade ziemlich blockiert fühlst und nicht richtig weist, wie du die vielen neuen Ereignisse in deinem Leben sortieren sollst? Auf dein Studium, das dir wichtig ist, kannst du dich nicht so konzentrieren wie du willst, in deinen Augen solltest, weil du statt neu anzufangen, Altlasten mit dir schleppst?
__________________ insprinc schublandun. | |
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| | #5 (permalink) | ||
| Wurzeldepp Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im Naabtal- südlich des Fichtelgebergs Alter: 33
Beiträge: 97
| Also wenn ich dieses Zitat... Zitat:
Zitat:
Die ständige Wiederholung des Traums ist jedenfalls definitiv eine Aufforderung des Unterbewußtseins, sich mit dem angedeuteten Sachverhalt intensiv auseinanderzusetzen. Was allerdings im Grunde schon durch das Träumen allein geschieht. Gut möglich, daß das ausreicht, um die Situation, die gemeint ist, zu verarbeiten und konstruktiv zu lösen. Es kann gut sein, daß der Traum tatsächlich irgendwann schwächer wird und schließlich ganz weg ist- nämlich wenn er seinen Job getan hat ( die Sache "oft genug durchgekaut wurde" und endlich "gegessen ist"). ;]
__________________ Geselle ist, wer was kann. Meister ist, wer was ersann. Lehrling ist jedermann. Inschrift der Handwerkersäule in Trier Mier wissmer ahnn Scheisdrähgg. A. S., steinpfälzischer Energetiker | ||
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| | #6 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 16
| Ich habe ein ganz ähnliches Problem wie Püppchen. Ich hatte einen Traum der sich inhaltlich total von zwei anderen unterschied, nur gab es eine sehr markante Übereinstimmung in allen drei Träumen. Im ersten Traum ging es darum, dass ich aus dem Fenster im Haus meines Vater blickte und ein unbeschreibliches Schauspiel am Himmel beobachtet: Der Himmel war blau, also es muss ein schöner Tag gewesen sein. Von einer zur anderen Sekunde bewölkte und verdunkelte sich der Himmel, Blitze schossen aus den Wolken hervor, die von verschiedenen Farben begleitet wurden. Ganz ähnlich wie das Lichtspiel in einer Discothek. In einem anderen Traum stand ich auf der Terasse, wieder beim Haus meines Vaters. Ich rauchte eine Zigarette und wieder von einer auf die andere Sekunde verdunkelte sich der Himmel und wieder kamen diese Blitze mit den außergewöhnlichen Farben. Heute träumte ich witziger Weise davon, dass ich eine verbale Auseinandersetzung mit meinem Vater hatte. Es ging darum, dass ich ihn als gläubigen Christen unbedingt von der Existenz Thors überzeugen wollte. Ich rief zum Himmel und bat Thor mir ein Zeichen zu schicken. Kurz darauf verdunkelte und bewölkte sich der Himmel erneut und die bereits bekannten Blitze mit den verschiedenen Farben waren zu sehen. Langsam glaube ich, dass dieser Traum mir irgendetwas sagen will oder ich habe einfach eine lebhaft Phantasie. |
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| | #7 (permalink) | ||
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| Zitat:
Kann es sein, daß Dein Vater sehr starr an seiner Meinung hängt und "Blitze" aussendet, wenn er diese missachtet sieht? Das was ich bislang von Dir gelesen habe sieht - für mich - danach aus als ob Du diesen konflikt mit Deinem Vater auch auf andere überträgst. Dementsprechend gerät auch immer wieder Deine Antwort: Wie vom Blitz getroffen und Du wirst schroff und unnachgiebig. Deine Aufgabe sehe ICH darin dieses zu hinterfragen und Dir einen Schutz gegen diese Blitze zu installieren. Wie wäre es mit einem magischen Rundumschild? Damit bekommst Du mehr Sicherheit und Gelassenheit. Das da möchte ich Dir mit auf den Weg geben: Gelassenheitsspruch: Mögen die Götter mir die Gelassenheit geben Dinge hin zu nehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit das eine vom andern zu unterscheiden. Einen anderen Menschen kannst Du nie ändern - nur Dich selber! Machs beste draus und denke dran, daß Du es verdient hast. Zitat:
Den Germanen war die Familie sehr heilig. Dementsprechend haben sie Konflikte, nach Möglichkeit, auch gelassen. Wenn Dein Vater davon nix wissen will - laß ihn. Du mußt ihm das NICHT beibringen. Es reicht vollkommen aus, wenn Du an unsere Götter glaubst. Missionieren ist nicht. Grüße swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de Geändert von swanhildja (03.05.2008 um 11:22 Uhr) | ||
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| | #8 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 16
| Ich bin beeindruckt. Ich habs zwar noch nie aus diesem Blickwinkel betrachtet aber das entspricht in etwa der Realität. Ich hab schon eine recht ausgeprägte naturgegebene Aggressivität, das stimmt schon. Aber ich denke trotz vieler Nachteile, hat mir diese in etlichen Situationen schon weitergeholfen. Andere Menschen zu Missionieren ist so ziemlich das letzte, was ich machen wollen würde. Einen wahren Glauben erlangt man nur, wenn man sich ohne jegliche äußere Einflüsse aus freien Stücken dazu entscheidet. Wer und was ist schon perfekt? Gruß Mjöllnir |
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| | #9 (permalink) | ||
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| [QUOTE] Zitat:
Du lernst Deine "Aggressivität" dort einzusetzen wo sie dringend nötig ist. Dann gehts leichter. Weist Du - ich kenn das von mir nur zu gut. Ich mußte das auch erst lernen. Ääähm - es klappt aber nicht immer, aber immer öfter! Meine Mutter nannte das bei mir "Dickkopf". Heute steh ich dazu, das gehört zu meiner Person. Im Übrigen: Ich hatte auch solch einen "Gottvater" wie Du, der an seiner eigenen Meinung klebte. Die sind alles andere als angenehm. :ANYWORD: Zitat:
Grüße swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de Geändert von swanhildja (03.05.2008 um 23:43 Uhr) | ||
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| | #10 (permalink) |
| Sammelndes Gropfemöpf Registriert seit: 04.09.2008 Ort: Zürich
Beiträge: 23
| Wenn ich darf, dann gebe ich gerne meine ersten Gedanken dazu. zuviel Kaugummi im Mund: Ein Hinderniss das Zeit braucht und nicht zum Beispiel mit dem Kopf durch die Wand gelöst werden kann. du willst den Kaugummi entfernen: Warum? Was stört dich daran? Hast Du deine eigene Überlegenheit in Frage gestellt? Vielleicht darum weil dieses Problem nur mit der Zeit gelöst werden kann. Nach ein paar kleineren Hürden wird sich die Sache auflösen, denk ich. Der Traum kam nach dem Umzug: Ich denke du hast zuhause noch einiges zu lehren. Deine Eltern haben Dir noch nicht alles mitgegeben, was sie mitgeben wollen. Das liegt sehr wahrscheinlich auch an der Zeit, welche noch nicht gekommen ist. Du hast jedoch ein riesigen Vorteil. Du hast dafür das ganze leben Zeit, welche Du Dir auch nehmen musst, damit Du in richtiger Weise zu Deinen Eltern treten kannst um Antworten zu erhalten, welche Deinen Weg beflügeln können. Ob Deine Eltern dies schon wisse, nehme ich an und auch als Ursprung des Traumes, ist aber nicht sicher. Wenn Du nun diesem Ursprung folgen könntest, und meine Angaben stimmen, dann kannst du etwas finden, was Dir Dein ganzes Leben lang einen Wegweiser sein kann. Da Realität nicht immer Wahrheit ist, bedenke auch diesen Text zu kritisieren. MfG --acc |
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