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| Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein |
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| | #1 (permalink) |
| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 11.06.2007 Ort: Diepholz / Hannover Alter: 37
Beiträge: 238
| Sind Träume überhaupt ohne weiteres deutbar? Viele Mensche befassen sich mit Träumen, ihren eigenen und mit denen anderer, auch natürlich hier im Forum. Immer wieder stößt man dabei auf einfache Gleichungen nach dem Muster Traumsymbol X hat Bedeutung Y; es gibt sogar Internetseiten, auf denen in einer Art Datenbank solche Deutungen hinterlegt sind. Ist das aber wirklich so einfach?. Das Unbewusste, das uns ja die Träume beschert ist doch eine zutiefst individuelle Angelegenheit und die Träume müssten dann ja ebenso individuell sein. Jeder hat seine eigene bewusste und unbewusste Geschichte und daher auch eigene Inhalte für Symbole. Das Pferd als Klassiker der Traumsymbole bedeutet für jemanden, der Pferde liebt und reitet sicher etwas anderes als für jemanden, der z.B. als Kind von einem Pferd getreten wurde, auch wenn das Ereignis vielleicht nicht mehr bewusst sein sollte. Oder habe ich mit dieser Ansicht sozusagen aufs falsche Pferd gesetzt? Ich will damit die Bedeutung der Träume ganz sicher nicht relativieren, ist es doch der vielleicht offensichtlichste Kanal des Unbewussten zum Bewussten, aber doch mal fragen, inwieweit Träume und Traumsysmbole eurer Meinung nach verallgemeinert werden können?
__________________ Ducunt volentem fata, nolentem trahunt. (Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.) Seneca |
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| | #2 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| genau mein thema ![]() ich finde traumdeutung ist mehr als schwammig, aus den schon von dir genannten gründen. für mich ist eine spinne der totale oberhorror, das traumdeutungsbuch sagt, sie ist ein symbol für sexuelles. heißt das, mein sexleben wird fortan der totale horror? :cos2: ich denke, es bringt nichts, traumsymbole zu verallgemeinern. auf den individuellen menschen, seine eigene symbolwelt, seinen alltag, seine vergangenheit, seine psychische und emotionale disposition (oder kurz gesagt: auf alles *g*) hin interpretiert mag traumdeutung funktionieren. obwohl ich schon eine reihe von wichtigen träumen hatte, messe ich meinen träumen keine große bedeutung bei. seelenschrott, bild-, ton-, erinnerungs- und gedankenverarbeitung, sonst nicht viel mehr. schade eigentlich. lg, amala |
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| | #3 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 27.10.2007 Ort: in mir selbst
Beiträge: 84
| super thema und stimme euch beiden zu, träume sind indivuell, genauso wie der mensch der sie träumt und so kann auch nur derjenige seine träume richtig verstehen - obwohl ich auch schon erlebt habe, dass genau dieser klassischer symbolismus auch weiterhelfen kann, in dem es einem einen hinweiss gibt, indem man halt beides nimmt, die eigene bedeutung und die die man im i-net oder büchern findet das einzigste was sich für mich als stimmig gilt, ist dass jeder aspekt meines traumes für mich oder einen teil von mir steht ich erinnere mich an viele einige meiner träume, manche sind wirklich nur verarbeitung, manche sind aber auch eindeutig hinweise gewesen gruss, mandalee |
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| | #4 (permalink) |
| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Rüsselsheim (He) Alter: 51
Beiträge: 275
| Hi, Träume können sehr vielschichtig sein. Es gibt sehr simple Träume, andere träumen eher in epischer Breite. Manche Menschen träumen schwarz/weiß, andere in Farbe Bei manchen ein Stummfilm bei anderen mit kompletter Ton animation. Ich selbst komme aus der Meditation und dort ist es so, dass man jeden Aspekt innerhalb einer Meditation selbst darstellt. Bei sehr genau beschriebenen Träumen habe ich schon versucht, die Deutung innerhalb dieser Möglichkeiten zu finden. Ich muss zugeben, dass mcih das Ergebnis nicht wirklich befriedigt, die Trefferquote scheint nicht schlecht, aber eben nicht vollkommen. Dabei werden die gängigen Traumdeutungsmuster völlig vernachlässigt, sondern eben eine individuelle Deutung für jeden einzelnen erzeugt. Sollte es allerdings nicht richtig sein dann sehe ich, dass Träume min. zweideutig sind. Es gibt den Botschaftsteil und den Teil mit Füllmaterial. ME ist es nahezu unmöglich den Füllteil vom botschaftsteil zu trennen. So kann ein umgetretener Pilz ebenso Botschaft wie Füllstoff sein. In keinem Fall würde ich mich an die vorgebene Traumdeuting halten wollen, denn jeder Mensch ist individuell, wie schon vor gesagt wurde. Zu guter letzt gäbe es noch die Möglichkeit, die von Joseph Murphy postuliert wird. Für ihn sind Träume Verarbeitungsmodelle des Unterbewussten aus dem täglichen Lebens. In dem Fall wäre keinerlei Traumdeutung von Nöten. ich grüße euch Jürgen
__________________ 'http://blogs.dhd24.com/derReisende/ |
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| | #5 (permalink) | ||
| Nebelkrähe | Hallo, Zitat:
Und manchmal ist die Grenze zwischen Aussage und Deko auch "fließend". Und ist das "Füllmaterial" wirklich so zufällig, bedeutungslos? Es ist in gewisser Weise ja auch Ausdruck der Persönlichkeit, des Stils des Träumenden. Eine kleine Aufmerksamkeit vom Kopfkino. ![]() Zitat:
__________________ insprinc schublandun. | ||
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| | #6 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Alles ist gleichermaßen bedeutungsvoll, bedeutungslos und irrelevant :ugly: In Gesellschaften in einem weitgehend geschlossenen Kulturkreis (Stammesgesellschaften) kann Traumdeutung sehr viel einfacher sein, da die Symbole allgemein bekannt sind und gleich bewertet werden. In unserer heutigen Gesellschaft finde ich Traumdeutung mehr als schwierig. Nach Büchern arbeiten funktionierte vielleicht noch vor 150 Jahren wo viele Leute nur selten aus ihren Dörfern herauskamen. Da dürfte eine geschlossenes System noch einigermaßen funktioniert haben. Heutzutage muß jeder selbst für sich rausfinden, was die Symole individuell bedeuten. Man kann Traumdeutungstexte zwar als vage Hinweise nehmen, sollte aber sicherheitshalber drauf verzichten, weil man sich sonst selbst auf eine Bedeutung programmieren kann, die so nicht stimmt. Wir sind heute wieder auf einer Stufe, wie zu der Zeit, wo Traumdeutung sich entwickelte. Es müssen Beziehungen zu Bildern und deren Bedeutung neu erkannt und gesetzt werden. IMO die Methode die jeder Schamane/schamanisch Arbeitende anwenden muß um sein persönliches Symbolsystem zusammenzustellen. lg SF
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #7 (permalink) |
| inderPupilleellipuPredni | Danke Gaheris für dieses gute und weitreichende Thema. Ja ich schliesse mich da den bisherigen Beiträgen an, dass es keine allgemein verbindlichen Traumsymbole gibt ; vllt. gibt es Trends (siehe bspw. Spinnenthread ... also dass auf Spinnen mit einer grossen Heftigkeit reagiert wird --- aber auch nur von einigen) . Dass dies auf die Öffnung der Lebenswelten zurückzuführen sei ist ein interessanter Aspekt, den Du ansprichtst, Starfire. Ich habe mit Träumen schon verschiedenstes erlebt ... angefangen von ganzen Dialogen die eine Freundin führte und ich fast wortwörtlich vorausträumte. Ich führte mal jahrelang ein Traumtagebuch und als ich es ein Jahrzehnt später --- also mit gebührendem Abstand zum Geschriebenen als auch zu meinem damaligen LEben --- nochmals las, hatte ich das Gefühl, ich lese eine chiffrierte Geschichte meines damaligen Lebens ... das war sehr beeindruckend ... also als sähe ich mein Leben durch ein bestimmtes Raster . --- Was mir oft weiter hilft ist es, meinen Traum einem offenen Menschen zu erzählen, also jemanden, der ned gleich wie ein hungriger Geier sich aufs erste Symbol stürzt und wie wild seine psychologischen , schamanischen, freudianischen etc. Kenntnisse ins Spiel bringt, sondern erstamal zuhört. Alleine durch diesen offenen Spiegel und das Erzählen klickt es manchmal schon. Dann hilft es mir auch, in die "Haltung" des Traumes zu gehen, in also körperlich nachzuempfinden --- bestimmte Haltungen, bestimmte Handlungen . Oder ich gebe ihm ein neues Ende, ein anderes Ende , überhaupt einen Abschluss. Der spielerische Umgang ist es m.E. nach, durch den der Traum sich offenbaren kann ... sich entschleiern mag, weil er sich raustraut (also meine Träume sind jedenfalls so ) Regenbogen |
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| | #8 (permalink) |
| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 11.06.2007 Ort: Diepholz / Hannover Alter: 37
Beiträge: 238
| Bin doch einigermaßen überrascht, dass euch das Thema so gefällt... Für mich sind Träume einfach faszinierend, denn der Traum ist (neben vielleicht Hypnose und intensiver Trance) der einzige Weg, das eigene Unbewusste zu beobachten. Meiner Meinung nach hat der Traum daher nicht nur eine "Hygienefunktion", um den Tagesrest zu verarbeiten, Wissen zu strukturieren usw., sondern auch eine Mitteilungsfunktion. Ich würde hier zwischen "normalen" und "großen" (die, bei denen es "klingelt") Träumen vielleicht trennen, obwohl ich die Erfahrung mache, dass meine Träume umso intensiver, "klingelnder" werden, je sauberer ich Traumtagebuch führe und mich mit dem Thema allgemein auseinandersetze. Die interessanten sind natürlich die großen Träume, die, denen man Bedeutung zumessen sollte. Ich würde aber nicht zwischen Inhalt und Füllstoff trennen, denn bei einem Bild gehört ja auch nicht nur eine Figur, sondern alles innerhalb des Bilderrahmens dazu. Ich würde sogar noch die Emotion mit dazu nehmen, also was ich im Traum und bei der Erinnerung an den Traum fühle. Spannend wird es aber erst, wenn ich hinter dem manifesten Trauminhalt (das, was ich träumte) versuche dem latenten Trauminhalt (was meint der Traum eigentlich damit) auf die Spur zu kommen. Bei den Symbolen kann man es sich à la Freud einfach machen und alles sexuell deuten. Alles runde, sich öffnende = Frau / Vagina; alles aufragende = Mann / Phallus. Der Traum einen Apfelbaum durch ein womöglich noch vergittertes Fenster zu sehen bekommt dann ganz neue Dimensionen *g*. Traum wäre bei Freud lediglich die Offenbarung unbewusster Triebwünsche und -konflikte. Kurz gesagt wäre der Traum lediglich die Erfüllung eines unbewussten Wunsches. (Übrigens ein Grund, warum ich Freud nicht mag und mich sobald ich die Bücher habe, mal auf Jung stürzen werden *g*) Den Traum aber generell als unwichtig abzutun halte ich für nicht richtig, denn damit nähmen wir uns doch die Möglichkeit, unser eigenes Unbewusstes zu sehen.
__________________ Ducunt volentem fata, nolentem trahunt. (Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.) Seneca |
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| | #9 (permalink) |
| madadh na h-oidhche :) Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
| Das ist ganz interessant, weil ich in den letzten Tagen mehrere Gespräche zu dem Thema hatte, auch hatte ich in den letzten Wochen, v.a. in den Rauhnächten, viele intensive Träume. Nach wie vor sind viele Träume ein Rätsel für mich, sie sind immer wieder für Überraschungen gut, obwohl ich mich schon seit meiner Kindheit recht aufmerksam mit ihnen beschäftige (und mit den Träumen anderer Leute fange ich gar nicht erst an... ).Letztens habe ich zu einer Freundin gesagt, meine Träume kommen mir oft immer noch vor wie eine ausgeklügelte Symbolsprache, deren Code ich leider nicht kenne. Ganz oft tauchen Orte oder bestimmte Zusammenhänge auf, die mir im Traum selber und auch noch in der Erinnerung daran vertraut sind, die immer wiederkehren, die ich aber nicht völlig deuten oder entschlüsseln kann. Vielleicht ergibt es alles irgendwann einen großen Sinn. Manches ist schon deutbar, manches auch ganz klar auf aktuelle Alltagsereignisse bezogen, nicht zuletzt lässt sich vieles als schlichte "Entladung" des Gehirns ohne tieferen Sinn erkennen ![]() Verallgemeinern lässt sich da meiner Meinung nach sowieso überhaupt nix, da man nur selber überhaupt etwas in den Träumen erkennen und zur eigenen Person und Persönlichkeit in Bezug setzen kann.
__________________ omnia mutantur ~ nihil perit ~ mare aeternum est |
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| | #10 (permalink) |
| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 11.06.2007 Ort: Diepholz / Hannover Alter: 37
Beiträge: 238
| Das mit der Symbolsprache ist umso spannender, wenn man C.G. Jung folgt und von einem kollektiven Unbewussten ausgeht, das quasi noch "unter" unserem persönlichen Unbewussten liegt und das alle Menschen, aller Zeiten und Kulturen gemein haben. Aus diesem nun kommen gerade viele Symbole genauso wie z.B. die Archtypen (Anima, Animus, kleines Kind, weise Frau, der Reisende uvm.). Ich habe zwar die passenden Werke von Jung wie gesagt noch nicht gelesen, aber es ist zumindest erstaunlich, dass z.B. gewisse Figuren eigentlich in allem Märchen und Mythen der gesamten Welt immer und immer wieder auftauchen. Nach Jungs Theorie spricht der Traum (neben eigenen Symbolen) auch sehr oft in eben diesen Archetypen und allgemeinen Symbolen aus dem kollektiven Unbewussten. Den eigenen Traumsymbolen auf die Spur zu kommen, könnte mit einer freien Assoziation funktionieren, wobei man dann nicht mehr das Symbol alleine, sondern eben auch die Assoziationen zur Deutung zur Verfügung hätte.
__________________ Ducunt volentem fata, nolentem trahunt. (Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.) Seneca |
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| | #11 (permalink) |
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 24.01.2007 Alter: 28
Beiträge: 546
| Oje, ich hab auch noch uralte Traumbücher, wo ich immer denke, die sind jetzt aber auch solangsam überholt Ich deute mir die meistens Sachen einfach selbst zusammen, außer es handelt sich um etwas sehr spezielles, da komm ich auf ein genaueres Ergebnis
__________________ Wenn dir alle Stricke reißen, bleibt dir immer noch der Galgenhumor... |
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| | #12 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 17.10.2007
Beiträge: 86
| Nabend! Zu diesem Thema fällt mir ein das ich gerade heute Morgen einen Traum gedeutet habe und ich sowie die die den Traum hatte,uns sicher waren das diese Deutung richtig war. (Ich erläutere es mal kurz ![]() Ich bin mit meiner besten Freundin nun seid vier Jahren befreundet.Vor einigen Wochen lernte ich ein neues Mädchen kennen und verstand mich mit ihr auf Anhieb und begrüße sie genau wie meine beste Freundin durch einen Freundschaftlichen Drücker.Mir ist schon die letzte Zeit immer wieder aufgefallen das meine beste Freundin wenn ich die "neue" gedrückt habe merkwürdig reagiert hat,nicht sauer oder neidisch aber merkwürdig. Heute kam meine beste Freundin zu mir und erzählte sie mir das sie diese Nacht einen schlimmen Traum hatte und erklärte mir genau was geschah.Im Grunde ging es darum das ohne einen ersichtlichen Grund ein Schrank bei ihr daheim zusammenbrach und mich erschlug(sie schaute mich dabei wirklich sehr traurig an).Sie fragte mich ob ich wüsste was das zu bedeuten hätte und ich dachte nach,mir viel nichts ein.In dem Moment(sehr gutes Timing)kam die besagte neue Freundin und ich umarmte sie,da fiel es mir ein!Ich ging auf meine beste Freundin zu und sagte:,,Ich glaube,du hast Angst das *Name der neuen Freundin* mich dir wegnimmt,richtig?",meine beste Freundin schaute mich erstaunt an und bejate,was ein tolles Gespräch zur folge hatte und uns wieder etwas näher zusammen brachte. Ich sage das man Träume nicht einfach so durch ein Buch etc. deuten kann,weil man immer die Umstände kennen muss in denen sich die träumende Person gerade befindet.Nun,okay bei dem Traum meiner Freundin hätte man vielleicht irgendwo gelesen das sie Angst hat mich zu verlieren,aber bei vielen Anderen Dingen geht das sicher nicht so einfach,aber wenn man die Person und die Umstände kennt dann kann man die Träume manchmal deuten,sage ich. Eure Misaria
__________________ Kauft ein Mann an einem tag 5, am nächsten Tag 10 und darauf den Tag 50 Mottenkugeln. Fragt ihn der Verkäufer, wofür. Antwortet der Mann: Die Motten sind so schwer zu treffen... |
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| | #13 (permalink) |
| kleine Eule Registriert seit: 18.11.2007 Alter: 26
Beiträge: 25
| Zu diesem interessanten Thema muss ich mich jetzt auch noch äußern, wenn auch etwas verspätet ![]() Es gibt ein paar Trauminhalte von mir, bei denen ich weiß, was sie meistens bedeuten (oder zumindest bilde ich mir das ein). Und zwar bei Ungeziefer und/oder Spinnen, ist es meistens so, dass sie auf etwas Verdrängtes oder Aufgeschobenes hindeuten, bzw. mir sagen, dass ich den A**** hochkriegen soll. (also nein, etwas sexuelles bedeuten sie für mich auch nicht!) Nun meine ich mich zu erinnern, dass ich eben diese Deutung mal in einem Buch gelesen habe. Kann mich aber natürlich nicht erinnern, ob ich solche Träume DAVOR auch schon hatte. Ob manche Symbole sich daher wohl erst entwickeln, wenn man meint, ihre Bedeutung zu kennen? (z.B. auch wenn ich aufgrund eines Traumes meine, ein Hund sagt mir dies und das, und von da an benutze ich unbewusst das Symbol Hund genau dafür?)
__________________ Skating away on the thin ice of the new day... |
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| | #14 (permalink) |
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Ich schreib gleich beim Aufwachen auf, an was ich mich noch erinnere, oft werd ich aber auch wach und hab den Eindruck, gar nicht geträumt zu haben. M.E. kann man Traumsymbole nicht allgemein gültig deuten, weil ich auch denke, dass man sie aus dem Kontext des jeweiligen Lebens heraus betrachten sollte. Vor vielen Jahren begann ich aber auch mit einem Buch, in dem sich die Symbolik an den Auffassungen des C.G.Jung orientiert. Mit seinen Deutungen komme ich für mich persönlich sehr gut zurecht, allerdings betrachte ich meine Träume natürlich auch im Kontext meines eigenen Lebens. Als Kind hatte ich heftigste Alpträume, die - wie ich heute weiß - mit unterdrückten negativen Emotionen und daraus resultierenden seelischen Schwierigkeiten zu tun hatten. Einer dieser Träume wiederholte sich immer wieder zwischen meinem 3. und meinem 10 LJ. Ein Anderer, in dem ich auch von Spinnen bzw. Schlangen träumte, wiederholte sich im Alter vom 10. bis 15. LJ. Damals wusste ich noch gar nichts von Traumdeutung und dazu hatte ich niemanden, mit dem ich diese hochgradig belastenden Träume besprechen konnte. Erst viele Jahre später konnte ich sie in Therapie für mich selbst deuten. Im Laufe der Zeit hab ich gelernt meine Träume für mich selbst sehr klar zu deuten. In schwierigen Zeiten und belastenden Situationen hab ich oft sehr tiefgründige Träume gehabt, die sich auch oftmals Nacht für Nacht in immer der gleichen Weise wiederholt haben und damit auch sehr anstrengend wurden. Konnte ich sie dann für mich selbst deuten und hab mein Leben aufgrund der Deutung verändert bzw. mich dem anstehenden Problem im Wachleben gestellt und versucht, dieses zu lösen, dann verschwand auch der anstrengende, immer wieder kehrende Traum. Es gab Zeiten in meinem Leben, in dem ich jede Nacht träumte, dass ich endlos Koffer packte, aber ich wurde niemals fertig. Dieser Traum wurde nach einigen Nächten so belastend, dass ich schweißgebadet aufwachte. Hört sich verrückt an, war aber wirklich sehr anstrengend. Ich empfinde die Deutung meiner Träume als hilfreiches Mittel, um an unterbewussten Vorgängen zu arbeiten und für Schwierigkeiten im Wachleben aufmerksam zu werden und auch oftmals eine Lösung für anstehende Probleme durch die Deutung oder durch den Traum selbst an die Hand zu bekommen. Insofern dank ich meiner Seele bzw. meinem Unterbewusstsein für die Aufmerksamkeit, das eingebaute Alarmsystem und die konstruktive Hilfe für mein Leben.
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha |
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