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| Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein |
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| | #1 (permalink) |
| kleine Eule Registriert seit: 18.11.2007 Alter: 27
Beiträge: 25
| Der eigene Tod im Traum Mir ist es schon total häufig passiert, dass ich im Traum ermordet wurde, sei es erschossen, erstochen oder in-irgendeinen-flammenden-Wirbel-gestoßen-werden. Ganz oft ist es dann so, dass ich während des Traumes schon weiß, was passieren wird bzw. ich das Gefühl habe, den Traum wie in einer Schleife zu träumen. Leider habe ich nie wirkliche Zusammenhänge zwischen diesen Träumen erkennen können (wann sie warum auftreten). Hat jemand eine Idee, woher solche Träume rühren könnten? Danke linor^.^ |
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| | #3 (permalink) |
| Mächte des Chaos Registriert seit: 29.01.2007 Ort: Mark Brandenburg Alter: 34
Beiträge: 177
| Hier ein paar Ratschläge: Die Schlüsselfrage zum Tod: Was muß in mir absterben? Was stirbt in mir ab? Welche meiner Eigenschaften muß ich aufgeben? Wie geht man mit wiederkehrenden Träumen um? 1. Versuchen Sie zunächst die vorgesetellten Bilder auf Ihr alltägliches Leben wie bei einem normalen Alltagstraum zu beziehen. Fragen Sie sich, woher sie diese Stimmungen, Reaktionsweisen und Situationen aus Ihrem Alltagsleben kennen. Fragen Sie sich, was Sie normalerweise nicht sehen wollen, was Ihnen hier, meist sehr drastisch, vorgestellt wird. 2. Werden Sie sich bewußt, was ihnen bei diesen Träumen Angst macht und was nicht. Was Ihnen in Ihren Träumen Angst macht, dürfen Sie auf keinen Fall verdrängen und gleich wieder vergessen, sondern gerade mit diesen Bildern ist eine ausführliche Auseinandersetzung nötig. Es hilft, sich besonders eingehend, mutig und klar damit zu beschäftigen, was Ihnen bei den wiederkehrenden Träumen Angst macht. Es kommt immer wieder, um sich Ihnen zu zeigen und Sie gerade zu mit der Nase drauf zu stoßen, wo Sie an sich arbeiten und ändern sollten - zumindest aus der Sicht Ihres Nachtbewußtseins oder Ihrer Seele. Ihr Nachtbewußtsein und Ihre Seele sind sehr viel weiser und weitsichtiger als Sie selbst in Ihren begrenzten Tagbewußtsein; es lohnt sich, auf sie zu hören. 3. Versuchen Sie, gerade mit den sich wiederholenden Elementen Ihrer wiederkehrenden Träume in ein Gespräch zu kommen. Seien es nun bestimmte Gegenstände oder Personen, immer können Sie diese Traumelemente ansprechen. Dazu legen oder setzen Sie sich nach der( meist schriftlichen) Fixierung des Traumes hin und versuchen ihn sich so genau wie möglich vorzustellen.. Wenn Sie die einzelnen wiederkehrenden Elemente des Traumes deutlich vor Augen haben, dann können Sie mit Ihnen ein Gespräch beginnen.
__________________ "Jeder Augenblick unseres Lebens ist Ewigkeit - und Ewigkeit ist nichts anderes als dieser Augenblick; sie sind ineinander versunken und identisch." ( aus dem ZEN ) |
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| | #4 (permalink) | ||
| kleine Eule Registriert seit: 18.11.2007 Alter: 27
Beiträge: 25
| Zitat:
Es sind nicht wirklich Alpträume, aber gleichgültig bin ich denen gegenüber auch nicht. Ich glaube, oft versuche ich, das was geschehn wird, zu umgehen, den Ablauf irgendwie zu ändern, und dadurch entsteht Anspannung. Ich habe sie nicht sehr oft, aber immer mal wieder, vielleicht alle zwei bis drei Monate. Zitat:
Danke für die Antworten! | ||
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| | #5 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 25.01.2007 Ort: Irgendwo im nirgendwo Alter: 21
Beiträge: 34
| also ich hatte ne zeit träume bei dennen ich gestorben bin wiel ich von irgendwo runter gefallen bin o.ä. eine zeitlang hatte ich angst bei solchen träumen konnte sie aber "besiegen" indem ich mich habe fallen lassen bzw das was passiert ist hingenommen habe , den eswar ja nur ein traum :-) Dann hatte ich mit 14 oder so(auf jeden fall vor den "fall" träumen) sehr lange einen traum der mich gejagt hat ... ich hatte ihn fast jede nacht 8und das war nich schön ) irgendwann bin ich auf die idee gekommen mich zu wehren und habe dann die "feinde" im traum besiegt (ich kann mich nicht mehr genau ensinnen weiß aber das ich nicht alleine das "opfer" werden sollte). heute deute ich diesen traum als meinen ersten bewussten klartraum....€: oh mann jetzt hab ich mein rat vergessen xD, vll solltest du wie ich probieren dein "tod" gelassen hin zu nehmen, wie ich, den der tod muss ja nich immer nur schlecht sein er kann ja uach für eine art wiedergeburt stehen (phönix aus der asche). Ich habe mich sehr erfrischt gefühlt nach dem ich das erste mal den tod hingenommen habe... |
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| | #6 (permalink) |
| Freediver Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Am Meer
Beiträge: 123
| Hallo Linor, ich bin auch schon zig mal im Traum umgebracht worden (und ein paarmal mehr auf schamanischen Reisen). Oft zu Krisenzeiten, auf jeden Fall immer zu Zeiten, da mehr oder weniger große Veränderungen anstanden. Soll heißen: ein alter, überholter Teil von mir - eine Idee, eine Ansicht, eine Überzeugung, eine Verhaltensweise, eine Lebensweise etc. - muß sterben, damit Raum ist für Neues. Oder mit anderen Worten: die Festplatte wird erst mal formatiert, bevor das Betriebssystem neu aufgesetzt werden kann. Schau in deinem Leben nach, ob es irgendetwas gibt, das nicht mehr so weiterlaufen kann wie bisher. LG Cyanea
__________________ Wirst du des Lebens nicht mehr froh, dann stürze dich ins H2O! |
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| | #7 (permalink) | |
| kleine Eule Registriert seit: 18.11.2007 Alter: 27
Beiträge: 25
| Zitat:
Das könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen. Und den Ausgang der Träume möchte ich ändern, weil ich trotzdem Angst vor Veränderungen habe. Naja, wäre zumindest eine Art Erklärung, nur ob sie passt... Aber das weiß man bei Traumdeutung wahrscheinlich selten genau ![]() | |
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| | #8 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 17.10.2007
Beiträge: 86
| Guten morgen! Also Linor,bisher hatte ich persönlich noch nie die Situation das ein Traum sich wiederholt hat und gestorben in dem Sinne bin ich noch nicht,aber es gab durchaus beängstigende Situationen in manchen Träumen wie eine Riesenschlange in meinem Haus etc. die mich in Lebensgefahr brachte,zum Glück konnte ich fliehen ^^ aber erst vor einigen Tagen hatte ich wieder so einen Traum,ich war auf einer Wendeltreppe und von oben sowie von unten kam jeweils ein Wolf angelaufen und sah so aus als wolle er nicht nur knurren sondern auch beißen,mein "Traum-Ich" hob den Fuß und drohte zu treten,ich habe aber dann,*stolz* irgendwie geschafft einzugreifen und meinem Traum-ich befohlen mit den Wölfen zu reden,sie haben mir zwar nur zu gehört,sind aber auf meine Bitte hin weggegangen.Hoffe das hilft dir irgendwie weiter.
__________________ Kauft ein Mann an einem tag 5, am nächsten Tag 10 und darauf den Tag 50 Mottenkugeln. Fragt ihn der Verkäufer, wofür. Antwortet der Mann: Die Motten sind so schwer zu treffen... |
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| | #9 (permalink) |
| Amalas Wikinger Registriert seit: 20.01.2007 Ort: im blanken Loch Alter: 37
Beiträge: 322
| nur Mut Ich sehe das auch so, wie teilweise schon vertreten wurde. Träume sind ein weitgehend unbeeinflusstes Fenster zur Seele und zum Unterbewusstsein. Nun: Dein Traum kehrt immer wieder. Das würde ich als immer noch bestehende Problematik in Deinem Leben deuten. Der Traum involviert Dich drastisch, sodaß nahe liegt, daß auch die Auswirkung für Dich "spürbar" sein sollen/wollen. Ich denke auch, daß Dein Inneres Dich auf einen Mißstand oder so hinweisen will und sich ein entsprechend drastsiches Bild dafür ausgesucht hat. Zur Ursache: Wonach ist Dir, was Du nicht machen kannst/willst? Welches Problem begegnet Dir immer wieder und wurde/wird ggf. von Dir evtl. schon weitgehend ignoriert? Die Antwort liegt in Dir ... und vielleicht in einem Wechsel Deines Blickwinkels. Dann sieht man auch mal die blinden Flecken. Nur so ein Tipp. ![]() Das alles kann aber auch ganz "triviale" Ursachen haben, wie eine durchgelegene Matratze, die Dich jede Nacht im Schlaf nervt. ![]() Viel Glück bei der Suche. der Haigal, der oft Träume mit wertvollen Botschaften geschenkt bekommt, aber halt auch nicht immer
__________________ Von Insel zu Insel steuernd jeden Tag eine neue Welt entdecken und nun endlich angekommen. |
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| | #10 (permalink) |
| sieht sich selber ähnlich | Ich habe als junge Frau (also so vllt. von 22 - 28 etwa) sehr häufig Träume gehabt, in denen auf mich geschossen worden ist. Oder ich sonstwie bedroht, eingeengt etc. war. Vor kurzem habe ich im Traum mal auf jemanden geschossen --- sah sogar das Blut spritzen .... und ... in Erinnerung an diese alten "Opfer-Träume" fand ich es gut, dass ich nun nicht mehr Opfer bin. Damals war ich tatsächlich "ausgeliefert" --- hatte keine Möglichkeit , bzw. sah keine und nahm mir keine, mein Leben in die Hände zu nehmen. Das Kommando über mein Leben hatten die anderen .... . Ich denke mein Inneres hat mir das in sehr drastischen Bildern gemalt, also "erschossen zu werden", um mir dies deutlich zu machen. Den von Haigal angesprochenen Wechsel der Perspektive kannst Du erfahren, indem Du die Teile Deines Traums auf Stühlen plazierst und dann wechselweise aus den verschiedenen Perspektiven sprichst. Also bspw. auf einen Stuhl sitzt der Mörder , auf einem Stuhl Du . Dann gehst Du in die Rollen rein und sprichst mit dem jeweils andern Anteil. Denn auch wenn Du Dich mehr mit Dir identifizierst (also derjenigen, die zum Opfer wird im Traum), so ist auch dieser Mörder ein Teil Deines Inneren. Du kannst versuchen auszuprobieren, ob Du Dich in die Rolle reintraust ... wie fühlt es sich an ??? Was ist gut daran. Ohne vorher zu überlegen, wie es Dir in den Sinn kommt .... Daraus kann man sehr wertvolle Einsichten gewinnen. Diese Arbeit ist eine sehr intensive und nicht mit Kaffeeklatsch zu verwechseln ... wenn Du Widerstände dagegen spürst, lass es sein ... ... das ist dann einfach ein Schutz für Dich Empfehlen kann ich Dir die Bücher von Ann Faraday ; sind zwar schon a bisserle älter, ich finde sie trotzdem besser als die pauschalen Traumsymbolbücher . Sei gesegnet auf Deinem Weg "Kleine Eule" Linor Regenbogen Geändert von Regenbogen (21.01.2008 um 15:54 Uhr) |
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| | #11 (permalink) |
| Ferienreif :-) Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Basel, CH Alter: 43
Beiträge: 906
| Ich hatte im November mehrere Todesträume, starb auf verschiedene Arten und Weisen. Über einen dieser Träume habe ich ein Gedicht geschrieben. Er war so realistisch, das ich wirklich beim Aufwachen nicht wusste, wo ich nun bin. In den Träumen war nämlich mein Körper immer total zerschmettert oder zerstört und ich wollte nicht mehr in ihn zurück. Mir half der Tip einer lieben Freundin, das ich wohl meine alte Haut abstreife und ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnt. Ich sträubte mich sehr dagegen diesen neuen Anfang wirklich zu akzeptieren, da ich viele Sicherheiten aufgeben muss, um mich diesem unbekannten Neuem hingeben zu können. Als ich mich dann ernsthaft mit meinen inneren Veränderungen auseinander setzte, aufhörte mich selbst anzulügen und zu verraten, hörten die Träume auf. Wie Haigal schon gesagt hat, die Antwort liegt in Dir ![]() E liebs Stärnegriessli vo dr Freyfrau
__________________ Das Glück für den Menschen liegt in der Liebe zum Leben. Erich Fromm Alte Sitte Schweiz - Der Firno Situ |
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