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| Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein |
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| | #1 (permalink) |
| Freundin der Steine Registriert seit: 31.10.2007 Ort: Bad Essen-Dahlinghausen bei Osnabrück Alter: 32
Beiträge: 22
| Träume von Zähnen- wie deuten? Ich träume seit 2-3 Wochen immer wiedermal von "Zähnen". Es sind immer die meinen. Sie fallen in den Träumen raus, zerbrechen plötzlich oder liegen plötzlich vor mir.Es scheint auch immer nur bei "alltäglichen Dingen" zu passieren. Vorgestern hab ich geträumt, ich sei beim Wickeln meiner kleinen Maus und plötzlich fallen mir alle Zähne aus dem Mund, um dann irgendwie zu zerbröseln. Mit Schmerzen hat das dann nie was zun. Ich erinnere mich nur, dass ich jedesmal sehr erstaunt und dann panisch bin. Ich kann mir darauf keinen Reim machen.Ich kenn mich mit Traumdeutung auch ehrlich gesagt, nicht wirklich aus. Kann mir jemand von Euch Lieben vielleicht etwas dazu erklären? |
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| | #2 (permalink) |
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| Nun, ausfallende Zähne haben nicht nur eine Bedeutung. Man hat keinen "Biss" mehr, man verliert einen Menschen und, und, und. Das hat sehr wohl etwas mit Verlustängsten zu tun. Da aber nicht nur eine Richtung stimmt kann es auch sehr wohl positiv gemeint sein. Es kommt halt immer auf die Situation an. Wenn das Ausfallen der Zähne keine Schmerzen bereitet ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß man freiwillig etwas aufgibt. Der Traum vom Kinderwickeln deute ICH sehr wohl als positiv. Du gibst Deinen "Biss" auf - des Kindes wegen. Aber ich muß darauf aufmerksam machen, daß dies MEINE Bewertung ist. Mach mal folgendes: Schließ die Augen und laß den Traum immer wieder vor Deinen geistigen Augen vorbei ziehen - solange bis Diu eine Antwort hast. Du kannst aber auch mit Deiner Traumperson reden. Frag ganz einfach warum ihr die Zähne ausfallen. Es klappt vielleicht nicht das erste Mal. Aber wenn Du beharrlich weiter machst bekommst Du sicher eine Antwort. Grüßlies swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de |
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| | #3 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 15.04.2007 Ort: Bergisches Land
Beiträge: 267
| Meiner Meinung nach sind das Verlustängste. Der Verlust der Zähne könnte bedeuten, du hast Angst, geliebte Menschen zu verlieren. Du schreibst, du wickelst deine Maus, also hast du ein Baby. Die meisten jungen Mütter fürchten sich davor, ihr Baby zu verlieren. Könnte sein, dass die Träume daher kommen. |
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| | #4 (permalink) |
| Freundin der Steine Registriert seit: 31.10.2007 Ort: Bad Essen-Dahlinghausen bei Osnabrück Alter: 32
Beiträge: 22
| Sowas hab ich auch schon vermutet. Passen würde das ja. Ich habe vor 6 Monaten die kl. Lilly bekommen. Bis dato war ich sowas wie ein "Kinderhasser". Ich wollte nie Kinder (die Schwangerschaft war unerwartet), führte ein Leben auf der Überholspur und konnte mir "einfache Leben" garnicht vorstellen. Für das Kind habe ich alles, was voher von Wert für mich war, aufgegeben. Einen gutbezahlten Job, ein schrilles Leben, einen Riesen-Egoismus und nicht zuletzt eine Top-Figur. Das alles habe ich gegen die Maus, ein normales Familienleben, Mutter-und Hausfrausein und einen dicken Hintern eingetauscht. Bis auf den dicken Hintern finde ich alles im Nachhinein doch ganz toll. Meiner Figur heule ich echt hinterher und mache alles dran, das ich wieder ansehlich werde. Ich hab halt nen ziemlichen Hang zum Narzißmus. ![]() Ich würde Lilly um nix mehr hergeben wollen und würde sterben, wenn sie nicht mehr da wäre. Es darf sie ja kaum jemand länger als 5 Minuten haben - ich hüte sie wie meinen Augapfel. Riesenwandlung für jemanden, der vor einem Jahr noch genau das gegenteil propagierte. Ich hatte auch schon vermutet, dass meine "Zahnträume" wohl damit zu tun haben. Aber- wie gesagt, mit dem Thema Traumdeuten bin ich nicht so vertraut. Jedoch vielen lieben Dank für Eure Meinungen dazu |
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| | #5 (permalink) |
| ^^°°^^ Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Mittelfranken Alter: 26
Beiträge: 22
| Hallo Melania, also ich bin auch kein Freund von "allgemeinen" Traumdeutungen und kann nicht verstehen, was Zahnträume mit Verlustängsten zu tun haben könnten. Da finde ich das von swanhilda gesagte, mit den Biss verlieren, dch naheliegender. Ich habe auch hin und wieder Zahn(alb)träume: mir zerbröseln dabei die Zähne wie weicher Kandis, es tut aber nicht weh. Allerdings habe ich auch heftigste Zahnarztphobien und neige zum Knirschen. Ich träume sowas meist dann, wenn ich angespannt bin, habe aber noch keinerlei Zusammenhang mit Verlustängsten feststellen können. (Deine Vorstellung fand ich übrigens sehr sympatisch!) lg, blodwhyn |
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| | #6 (permalink) |
| Devil´s Plaything Registriert seit: 26.01.2007
Beiträge: 9
| hallo, ich erinnere mich an ein psychoanalyse-seminar vor vielen jahren. es wurde ein traum vorgestellt, in dem ein angestellter seine zähne verliert und in der hand dann seinem chef entgegenstreckt ( oder so ähnlich). ausfallende zähne hatten dort mit unterdrückter aggression zu tun, die nicht gelebt werden darf (die man sich selbst nicht eingestehen darf). lieben gruss spell |
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| | #7 (permalink) |
| *gähn* Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 1.011
| Ich wusste gar nicht das Zahnträume so verbreitet sind. Letztens habe ich geträumt, dass ich bei jeder Tätigkeit im Traum spürte, wie sich ein Zahn nach dem anderen lockerte und ich habe dann alle nacheinander mit dem Finger rausgezogen. Als ich aufwachte, war der ganze Tag schon im Eimer, ich musste ständig an den Traum denken. So einen Traum hatte ich noch nichtmal in entfernter Ähnlichkeit. Das hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen. Aber im Nachhinein überlege ich, ob es nicht ein gutes Zeichen ist, zu bemerken wenn die Zähne locker sind und sie dann eigenhändig raus zu ziehen. Ich verbinde das mit Selbstständigkeit und Aktivität. Das Warten, auf das sich etwas verändert und im übertragenen Sinne die Zähne von alleine herausfallen, kommt mir so vor als packe man die Sache im Leben nicht an. Wird nicht aktiv, wartet ab, gibt die Verantwortung (die Selbstständigkeit - für sich selbst zu stehen) irgendwo ab, oder will sie nicht. Ja, ich denke mein persönlicher Zahntraum hat mir gesagt: ich kann ruhig noch mehr von meinem Leben in die eigene Hand nehmen... mehr Eigenverantwortung aufbauen, die Dinge anpacken, ohne das echtes Vertrauen darunter leiden muss. Blindes Vertrauen schneller als Fehler zu entlarven, wenn es ein Fehler ist. EDIT: Und es heißt für mich auch: Ausmisten. Das Zerstörende, Kranke und Abgestorbene raus zu werfen (Verhaltensweisen, Gedanken etc.pp.).
__________________ - meow - Geändert von Abendstern (08.12.2007 um 14:05 Uhr) |
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| | #8 (permalink) |
| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 11.06.2007 Ort: Diepholz / Hannover Alter: 37
Beiträge: 238
| Spontane - vielleicht abwegige Idee. Du schreibst, dass du deiner Figur nachtrauerst und daran arbeitest, wieder wie du sagst "ansehnlich" zu werden. Gesunde Zähne sind doch auch ein Zeichen für Attraktivität. Könnte also sein, dass das Ausfallen der Zähne eine Angst symbolisiert, nicht mehr attraktiv (genug) zu sein. Ein zweite Möglichkeit wäre vielleicht, dass die Zähne Symbol für das veränderte Leben sind, was du ja führst. Zähne symbolisieren ja auch Lebensabschnitte. Erst hat der Mensch gar keine Zähne. Den Übergang vom Säugling zum Kind markieren die ersten Zähne. Mit dem Übergang zum Jugendlichen, also zum langsam erwachsen Werden verschwinden diese wieder. Im Alter schließlich brauchen viele dann die Dritten Zähne. Zähne also symbolisch für Lebensphasen / einschneidende Veränderungen.
__________________ Ducunt volentem fata, nolentem trahunt. (Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.) Seneca |
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| | #9 (permalink) |
| inderPupilleellipuPredni | Zähne und Calcium Mal eine ganz andere Idee: Melania - stillst Du die kleine Lilly? Dann würden die ausfallenden Zähne vllt. schlicht und ergreifend auf Deinen Calcium-Haushalt hinweisen, den Lilly ins untere Level sinken lässt . Neugierig ... Regenbogen |
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| | #10 (permalink) |
| inderPupilleellipuPredni | Neun Monate Schwangerschaft hin .... ... ach noch was am Rande wg. dickem Hintern Ich habe im Freundeskreis mit a bisserl Entsetzen beobachtet, wie etliche Frauen, nachdem sie entbunden hatten mit Ach und Krach ihre alte Figur wieder haben wollten. Da wurden tw. richtige Bracchialkuren angesetzt. Wenn Du bedenkst, dass Dein Körper ganze neun Monate gebraucht hat, um dieses Wunder Leben - gemeinsam mit dem Vater - zu schaffen und wachsen zu lassen, solltest Du Dir mindestens neun Monate Zeit geben um Deine alte Figur wiederzuerlangen. Falls Du stillst, fände ich es die totale Überforderung von Dir , jetzt zu normalen Maßen zurückkehren zu wollen .... Nu ... und wie Du schreibst, Du bist eine ganz andere geworden ... und vllt. gehören da auch 2, 3 kg mehr dazu ... Hauptsache die Liebe zu Lilly ist da und noch schöner, wenn der dazugehörige Papa Dich auch noch liebt mit dem "Hüftspeck". Soviel meine Meinung Regenbogen |
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| | #11 (permalink) |
| *gähn* Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bamberg
Beiträge: 1.011
| Ich sehe das auch so wie Regenbogen - im gleichen Bezug. Man sollte aber generell versuchen, Akzeptanz nicht nur für innerliche Veränderungen aufzubringen, sondern auch für äußerliche. Ein Baby zu gebären ist kein esoterisch schwebender Akt bestehend aus Äther . Es ist kein Verbrechen das nach so einer "omni-Begebenheit" wie die Schwangerschaft und das Gebären, die Veränderungen überall greifen. Eben auch äußerlich. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. Wer negativ beanstandet das du einen dicken Hintern hast, sollte überlegen ob er nicht selbst an Verdickung leidet - meistens haben solche Menschen in ihrem Energiefluss nämlich mehr dicke Knoten, als du Fett am Hintern. Nur mal nebenbei erwähnt . Natürlich kann dir niemand einreden das du nicht abnehmen sollst - das entscheidest allein nur du. Allerdings auch das Tempo und vielleicht ist das jetzt erstmal nicht so wichtig, wie schnell du wieder deine alte Figur bekommst.
__________________ - meow - |
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| | #12 (permalink) |
| Freundin der Steine Registriert seit: 31.10.2007 Ort: Bad Essen-Dahlinghausen bei Osnabrück Alter: 32
Beiträge: 22
| Hallo, ihr Lieben, nee, das stillen hab ich bereits nach 2 Wochen rangegeben, weil das nicht meine Welt ist. Lilly ist jetzt etwas über sieben Monate und hat sich soweit ganz prima entwickelt. Momentan kämpfen wir, wie viele andere, nur mit einem fiesen gripp. Infekt. Das mit der unterdrückten Aggression könnte allerdings bei mir schon gut hinhauen.Wenn ich mehr drüber nachdenke, desto mehr Sinn gäbe das, denn ich könnte momentan alles und jeden erwürgen. Mich kotzt es - sorry der Ausdruck - derzeit sowas von an, dass mein Leben nur noch aus Babybrei, Haushalt und Pflichten besteht. Wir stecken mitten in der Haussanierung, da kann ich von meinem Mann auch nicht viel Unterstützung bei Lilly erwarten. Ich habe keine oder nur superwenig Zeit, mal was für mich zu machen. Es ist jedesmal ein Krampf, ihm Lilly aufs Auge zu drücken, wenn ich mal ne Stunde aufs Pferd oder Di. in die Sauna will. Meine Verwandtschaft wohnt hier nicht und mit seiner Familie will ich nix zu tun haben. Also bin ich da auf mich allein gestellt.Ich hatte voher eine selbstständige Tätigkeit und oft den ganzen Tag unterwegs, jetzt komm ich nur noch zum Einkaufen vor die Tür. Hinzu kommt dann noch das mit der Figur. Klar könnt ich es mir leichtmachen und sagen - hab ja ein Kind gekriegt, dann hab ich eben 10 kg mehr-, aber so gut kann ich mich nicht selbst veräppeln. Übergewicht ist für mich absolut unakzeptabel und ich arbeite schwer daran, dass es wegkommt. Ich habe voher 74kg auf 180cm gehabt, da will ich auch wieder hin.Es sind zwar noch 11kg, aber die kommen auch noch weg. Außerdem sind meine beiden Hottehühs auch keine Lastenschlepper.Selbst mit meinen alten Gewicht bin ich da hart an der Grenze. An Stoff für Aggressionen mangelt es also bei mir nicht. Ich will mich damit aber auch nicht arangieren. Momentan bastle ich an meinen Zukunftsplänen. Sobald mein Elterngeld ausläuft, will ich wieder was arbeiten. Was das sein wird, überlege ich derzeit, denn in meine alte Tätigkeit kann ich aus diversen Gründen nicht zurück. Mein Mann probt da zwar den Zwergenaufstand, aber ich habe ihm immer schon gesagt, dass er aus mir kein braves Hausmütterchen formen kann. Naja, ich denke, dieses und ähnliches kennen andere Mädels sicher auch. Ansonsten versuche ich momentan, den Ball einfach flach zu halten und diese, für michbescheidene Zeit, einfach irgendwie auszusitzen.
__________________ ...das Leben ist kein Wunschkonzert.... |
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