![]() |
| |||||||
| Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
| | #1 (permalink) |
| Gefriergetrocknet Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im leeren Raum Alter: 28
Beiträge: 1.030
| tiere im traum ich habe heute nacht geträumt ich sei tief in die canadischen wäldern gewesen. bei meinem weg dorthin habe ich einen großen wolf am dunklen waldrand meiner wohngegend gesehen der stehen blieb um mich anzuschauen bevor er verschwand. ich hörte mich noch erleichtert sagen" endlich gibt es hier wieder wölfe ". dann fuhr ich weiter und als ich dann tief in den wäldern ankam stellte ich fest, das vor mir auf dem boden kleine giftige schlangen waren. ich hatte aber keine angst vor ihnen sondern war nur damit beschäftigt nicht auf sie zu treten, nachdem ich mir meine hose in die wanderstiefel gesteckt hatte um sie daran zu hindern mir in die beine zu beißen....... das einzig bedrohliche war der wald, denn die nadelbäume waren alle samt viele hundert jahre alt und dementsprechend groß. ich befand mich viele kilometer vom rand entfernt , mitten drin. es wurde gerade dunkel und ich fühlte mich wie verloren als es zu dämmern begann und nur weit entfernt etwas licht von draussen durch eine schneise fiel. denn ich bemerkte das ich nichts dabei hatte ausser der kleidung am leib......... ich weiß nicht soviel über traumdeutung. aber tiere im traum haben doch meist einen symbolischen charakter . hat irgend einer eine idee was es mit wölfen und schlangen im traum auf sich hat...............der traum läßt mich gerade nicht los und ich würde gerne noch ein wenig darüber nachgrübeln............................. also trau ich mich mal und stell ihn hier rein........... l.g. die-viele |
| |
| | #2 (permalink) |
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| Tiere im Traum haben sicher symbolische Bedeutung. Es kann ein Mensch sein oder ein Aspekt des eigenen Selbst. Oder es handelt sich um ein Krafttier. Wolf: Gehen wir mal weg vom "bösen" Wolf aus dem Märchen, wobei auch er seine Bedeutung im Sinne von "erwachsen werden" hat - Väterliche Macht, die das Kind nicht losläßt. Meist spielt das bei heranwachsenden Mädchen eine Rolle. Oder umgekehrt: Das Mädchen fühlt sich beim Vater wohl und aufgehoben, will also die behütete Kindheit nicht gegen einen Ehemann und das Erwachsensein an sich eintauschen, will sich dem nicht stellen. Was daraus resultiert wird im Märchen sehr drastisch dargestellt: Das Mädchen wird von der väterlichen Macht "verschlungen", das heißt vereinamt. Dann sind Schwierigkeiten ind er weiteren Entwicklung zu befürchten. Darüber hinaus ist der Wolf auch ein Lehrer. Es kann möglich sein, daß Dein Traumwolf Dich zu den Schlangen hin führen wollte, auf sie aufmerksam machen wollte. Du sollst die Schlangenkraft kennen lernen und erkunden. Der Wald wird sehr wohl als Bedrohung empfunden. Man weis ja ned was da alles drinne wohnt. Besonders bei Nacht ist er sehr "gefährlich". Man sieht nicht was auf einen zukommt. Hier fängt das Gebiet der Intuition an. Der Wald gilt als unser Unbewußtet. Es lauert Gefahr, wenn wir noch nicht bereit sind das Unbewußte zu akzeptieren - Angst ist ein Zeichen der Schwäche und der Unsicherheit. Derjenige, der den Mut hat diese "dunkle" Seite des Lebens, und des eigenen Ichs, zu erkunden kann damit auch eine Entwicklung hin zum Erwachsenwerden machen. Da der Wald für Dich einen bedrohlichen spekt hat, kannst Du wohl derzeit mit der Intuition nichts anfangen. Du betrittst Neuland. Es kommen Dinge auf Dich zu, die Du nicht kennst und daher nicht einschätzen kannst. Das birgt natürlich ngst in sich. Wenn Du Deine natürliche Scheu und ngst vor dem Neuen überwinden kannst wird der Wald zum Freund und Du kannst Deine Seele und Dein Ich erweitern. Schlange: Es ist ein sehr komplexes Smbol. Nun, es gibt die "falsche" Schlange, ein betrügerischer Mensch, der es nicht gut mit uns meint. Dann wäre da die "Paradiesschlange", die zum Erwachsensein "verführt". Sie gilt auch als Symbol der Sexualität. Hierher gehört auch die Kundalini, die ihren Sitz am Beckenboden des Menschen hat. Von dort kann sie hoch gezogen werden und wird zur geistigen Kraft transformiert. Daher ist sie auch ein Transformationssymbol, ein Symbol der Veränderung. Damit ist die Schlange auch ein Symbol der Weisheit und des Lebenswillen an sich. Da Du keine Angst vor ihnen hast willst Du Dich der Schlangenkraft zuwenden und stellen. ber bitte nur bei Tageslicht und ohne, daß Du "gebissen" wirst. Wie wäre es wenn Du das mal zulaßen könntest? Wäre doch eine weitere Erfahrung für Dich. Die Schneise im dunklen Wald: Ein Lichtblick an dem Du Dich orientieren kanns? Du kannst Dich sehr wohl dafür entscheiden ganz schnell den bedrohlichen Wald zu verlaßen, die dunklen Erfahrungen zu meiden. Diesen Weg kennt Deine Seele sehr wohl. Es ist Deine Entscheidung. Keine Sorge, der Wald kommt wieder - dann wenn Du bereit für weitere Erfahrungen bist. Mit anderen Worten: Du kannst diese Erfahrung hinaus zögern, wenn Du jetzt zu viel angst davor hast. Du wirst also nicht verpassen Was es letztlich zu bedeuten hat kannst nur Du entscheiden, denn es handelt sich ja um Deinen Traum und somit um Deine Seelenlage. Ich hoffe Dir ein Stück weiter geholfen zu haben. Grüßlies swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de Geändert von swanhildja (17.08.2007 um 10:20 Uhr) |
| |
| | #3 (permalink) |
| Gefriergetrocknet Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im leeren Raum Alter: 28
Beiträge: 1.030
| hallo swanhildja, danke für deine worte ich habe lange (d.h.mein leben verläuft gerade ein wenig im zeitraffer, so das "lange" eigendlich nicht lange bedeutet sondern eher wohl sehr lange in bezug auf das leben der übrigen menschheit ( ausnahmen bestätigen die regel) ) darüber nachgedacht und kann mich zum teil darin wiederfinden. deine worte waren sehr anregend und ich stehe mit meiner deutung gerade an diesem punkt( und weil ich ja schon mutig war und meinen traum hier hereingestellt habe gibt es eigendlich keinen grund nicht weiter zu schreiben): ich muß dazu sagen , das ich als kind lange zeit immer wieder von wölfen geträumt habe. von gefährlichen, teils mischwesenartigen ( affe/wolf etc...) , die nicht aufhörten mich zu verfolgen , mich bedrohten und sich durch nichts ( wirklich nichts, nicht mal flammenwerfer) abwehren ließen. das waren wiederkehrende träume , die mich noch wochen danach verfolgten und nachts daran hinderten mich ohne angst im dunkeln zu bewegen. hört sich vielleicht lustig an aber als kind nimmt man das leider als sehr real wahr................................ dann habe ich über jahre gar nicht mehr von ihnen geträumt....bis zu dem beschriebenen traum. dieser wolf war aber weder bedrohlich noch irgendwie entstellt es war ein ganz normaler großer, gesunder, starker und schöner wolf, der mich erst anschaute und dann einfach ging ( betonung auf "einfach ging").........dieses gefühl war sehr schön ........den wald sehe ich als meine stellung im leben. ich sehe in ihm meinen ursprung und meine möglichkeiten, wenn ich meinem bauchgefühl folge. ja, es gibt dinge in meinem leben die "neu" sind. allerdings nicht neu in dem sinne das sie mir nicht bekannt vorkommen würden. es sind dinge die nicht mehr und nicht weniger behinhalten, als mich selbst in ihrer mitte. und diese mitte ist es wohl die etwas in mir ein gewisses unbehagen bereitet.....(ha, und ich weiß auch schon welchem teil )....denn dieser teil wäre völlig überflüssig wenn ich mich einfach in diese mitte begeben würde, indem ich mich vielleicht auch einfach von den schlangen beißen lasse und endlich mal erfahre was danach kommt anstatt darüber zu spekulieren................deshalb schlägt dieser teil wohl auch alarm, in einem wilden riesigen alten urwald , wo es nur mich gibt, meinen ursprung und unendlich viele möglichkeiten, durch die größe der landschaft und meine kleinheit....ich denke gerade, das ich meine wanderstiefel anhatte etc... war vielleicht noch ein notanker für diesen teil in mir.....und die schlangen ihre entsprechung auf der anderen seite der brücke, auf der ich mich für den aspekt der schlange entschieden habe. Also entweder barfuss laufen und sich beißen lassen oder aber die stiefel anlassen und das unausweichliche hinauszögern bis ich offen genug für ihn bin. das erklärt für mich meine angst , unsicherheit und meine neugierde zugleich. der wald war ein wenig wie eine brücke auf der ich stehe und mich entscheiden muß ob ich rübergehe, um ohne meine wandersachen in den wald zu gehen, stehen bleibe und angst habe , vielleicht versteinere weil ich nicht in den wald, also in meine eigene mitte gehe. oder wieder zurücklaufe und meine jacke hole ( was nicht ohne weiteres möglich gewesen wäre denn auch in meinem traum war ich mir über die entfernung bewusst) und so in voller schutzmontur den wald betrete . was natürlich keinem wirklichen betreten gleichkommen würde (eher so ein alibibetreten) so wie fliegen im flugzeug oder tauchen im uboot , oder oder oder............. bleibe ich bei der versinnbildlichung der brücke würde ich mich in etwa einen schritt vor dem schritt auf das andere ufer sehen und vor mir eine ziemlich lange brücken wegstrecke die ich mit diesem einen wirklichen schritt überwinden könnte. Hmmm erklärt das vielleicht meine kalten füße, immer wenn ich merke das "die brücke " schaukelt? .....in der tat , manchmal bin ich alles andere als geerdet, es bringt mir aber auch nichts, mir einfach flügel wachsen zu lassen wenn ich doch eigendlich in den wald möchte um auf waldboden zu wandern . Denn ohne richtige füße wird das landen doch etwas schwierig. Also werde ich mir wohl füße wachsen lassen müßen, die auch ohne wanderstiefel auskommen. Ich denke die schlangen waren/sind ein aspekt in meinem leben den ich nur zum teil oder gar nicht zulasse. indem ich sie um mich herrum schlängeln lasse und sie interessiert betrachte aber keiner die möglichkeit biete mich zu beißen , weil ich ja meine füße nicht zeige. Und du hast wohl recht , das es eine neue erfahrung wäre sich mal beißen zu lassen....und eigendlich habe ich mich ja auch schon entschieden ...aber es ist bei mir ein wenig andersherum als bei den kakerlaken, würde ich sagen.......mein kopf will eben immer voran und den weg bestimmen......... So, ich bin mir nicht sicher ob es sich bei dem wolf um ein krafttier handelt. Dem muß ich noch ein wenig nachspüren. Ich mag wölfe gern....aber ob ich eine andere verbindung zu ihnen habe als zu anderen tieren , fühle ich nicht genau. Im allgemeinen fällt es mir leichter mich in das federvieh reinzufühlen, auch wenn das natürlich wieder ein zeichen dafür sein könnte , das mein element wohl die luft ist und mein gleichgewicht in bezug auf die erde manchmal gestört ist. Nun, natürlich könnte die kraft darin liegen sich in solch einem tier wiederzufinden was mit dem fliegen mal nichts zu tun hat. Und ich muß zugeben das solch geerdete tiere eine gewisse anziehungskraft auf mich ausüben, und mich der erde manchmal auch wieder näher zubringen vermögen , wenn ich meine ganze energie wieder mal in die luft gesteckt habe und meine wurzeln den halt verlieren. das thema beschäftigt mich gerade sehr. und ich glaube das ich mich weiter damit auseinander setzen sollte wenn ich weiter kommen möchte. in der letzten zeit träume ich fast gar nicht oder ich kann mich nicht erinnern. aber heute morgen habe ich wieder von etwas wolfsähnlichem geträumt. Es war dieses mal ein pferd mit dem fell und dem kopf eines wolfes und auch die augen waren wolfsaugen. Es war komplett rotbraun mit kleinen farbabstufungen. Ich saß mitten in einem fluß nachdem ich durch das tiefe flussbett geschwommen war, an dessen rändern die überreste von einigen großen wasserschlangen lagen, auf einem großen haufen ausgeblichenen schwemmholz und baumstämmen . an den rändern hatte sich eine kleine insel aus Flusssand gebildet und ich beobachtete es wie es durch das wasser watete. Ich war ganz still , damit es nicht wegläuft, aber es schien mich gar nicht wahrzunehmen. Ich war fasziniert von ihm. hatte es doch etwas von der eleganz beider spezies und noch irgend etwas anderes was sich aus dieser mischung ergab. Es blickte ein paar mal in meine richtung, aber es konnte mich scheinbar nicht sehen/wahrnehmen. Ich war unsichtbar. Es legte sich in den hellen Flusssand , nach hundemanier mit überkreuzten vorderläufen und legte den kopf auf diese um etwas in der sonne zu dösen. Dann schien es irgendetwas bemerkt zu haben , denn es schnüffelte dicht über dem boden. Dann richtete es sich langsam wieder auf , die nase noch nah am boden und ich sah , das es meine fußspuren , die ich im sand zurückgelassen hatte, witterte. So kam es langsam auf mich zu, ohne mich zu sehen und als es meine füße erreicht hatte begann es , sie abzulecken....dann bin ich leider aufgewacht...oder ich weiß nicht ob es mir wirklich leid tut, denn mir wurde schon etwas mulmig zu mute........ ich denke das thema wird mich noch ein wenig länger beschäftigen................ liebe grüße die-viele |
| |
| | #4 (permalink) | ||||||||||
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| [QUOTE] Zitat:
Zitat:
Hier mal von einer Krafttierseite eine Beschreibung: Zitat:
Zitat:
Du kennt bestimmt das "Weltenei". Wenn es zerbricht fallen alle Dinge des Lebens heraus. Es beginnt also eine Entwicklung. Die Inder haben eine Vorstellung davon mit einer Schlange. Es handelt sich um den "Shiva-Punkt", das heißt Shiva als großer Punkt/Kreis. Um ihn herum schlängelt sich die "Shakti" als Schlange. Als Shakti bezeichnet man die "Frau", besser gesagt der weibliche Anteil, eines Gottes. Hier wird sie als der aktive Teil gesehen - im Gegensatz zu Shiva als Punkt. Wenn sich nun die Schlange mit dem Punkt vereint wird sich eine Entwicklung in Gang setzen, so wie beim Weltenei. Ich verstehe das als Vereinigung der Gegensätze von Yin und Yang. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Solche Traumbilder sollen faszinieren - damit man die notwendige Auseinandersetzung beginnt. Zudem hast Du in Deinem Fluß bereits Inseln gebildet. Das heißt es tauchte KonKretes aus Deinem Inneren auf und hat sich manifestiert. Zitat:
Tja, und Du hast wie erwartet Angst davor erkannt zu werden. Du wirst das aber nicht auf Dauer verhindern können. Der Wolf hat immernoch seine angeborenen Instinkte - im Gegensatz zum Hund. Nun, bei einem Haustier ist es was anderes als bei einem Wildtier. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes "wild". Und genau das fürchten wir: Unsere "wilden" Instinkte. Aber sie sind sehr wohl zu zähmen. Das Mischtier beweißt es. Ein Pferd ist ein "Fluchttier". Vereinigung der Gegensätze - würde ICH sagen. Du schreibst ja, daß Du die Eleganz beider Tiere siehst. Hier eine Beschreibung des Pferdes: Zitat:
Das Mischtier ist zudem sehr freundlich zu Dir - es leckt Dir den Fuß. Das ist ein Unterwerfungsverhalten. Nimm es einfach mal an. Oder geht es nicht, noch nicht? Was hindert Dich daran das anzunehmen. Versuche mal die Gründe für Deine Furcht aufzuschreiben. Aufgeschriebenes ist immer zweckmäßig - weil man dadurch das Geschriebene besser einprägen kann. Grüßlies swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de | ||||||||||
| |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Tiere... | Israfel | Das Heidentum | 24 | 25.05.2009 11:02 |
| Germanen und Tiere - wer weiß was? | red-light-in-my-eye | Nordische Wege | 8 | 03.04.2008 08:48 |
| Zu Mittsommer können die Tiere sprechen... | Nachtwölfin | Sitten und Bräuche | 39 | 18.01.2008 22:03 |
| Für echte Tiere | Thoron | Links und Webringe | 0 | 24.01.2007 10:51 |