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Die Welt der Träume Was wollen Euch die Träume sagen? Welche Möglichkeiten gibt es, sie zu deuten? Fragen und Antworten um die Welt der Träume kommen hier rein

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Alt 17.05.2007, 12:01   2 links from elsewhere to this Post. Click to view. #1 (permalink)
Trancetanzbär
 
Registriert seit: 14.03.2007
Beiträge: 41
Was bedeutet ein Wolf?

In vielen meiner Träume spielen Wölfe eine Rolle, schon seit Jahren. Sie tauchen einzeln auf, seltener im Rudel. Meist sind sie absolut nicht bedrohlich, jedenfalls nicht für mich. Sie sind einfach da. Auch da, wo eigentlich ein Wolf gar nicht hingehört.
Nur einmal habe ich geträumt, ich bin mit meinem Hund spazieren gegangen und ein großer silbergrauer Wolf schlich hinter uns her, bis zur Haustür. Ich hab ihn aufgenommen. Anfangs verstand er sich mit meiner Hünsin recht gut, aber mit der Zeit piesackte er sie immer mehr, bis er sie am Schluß zerfleischt hat, alles so, daß ich es nicht mitbekam. Der Traum ist schon ein paar Monate her, beschäftigt mich aber immer noch. Das war das erste Mal, daß ich von einem niederträchtigen Wolf geträumt habe.
Ich hab ein bißchen gegoogelt und gelesen, daß ein Wolf im Traum einen bedrohlichen, aggressiven Mann verkörpert. Aber in meinem Leben ist weit und breit kein bedrohlicher Mann zu finden und wenn, dann dürfte er sich in der Zwischenzeit schon gezeigt haben, oder?
Was bedeuten also die vielen Wölfe im Traum? Im realen Leben bin ich schon sehr auf meinen Hund fixiert, doch dann müsste ich ja von (m)einem Hund träumen. Es sind aber immer Wölfe.
merlind ist offline  
Alt 17.05.2007, 12:12   #2 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
Registriert seit: 13.05.2007
Ort: CH
Alter: 28
Beiträge: 378
Hmja, die Bücher hin-oder her, im Endeffekt gehts ja darum, was er für DICH für ne Bedeutung hat...
Der Wolf könnte auch die wilde Seite deines Hundes darstellen. der Hund steht ja für tiefe Freundschaft, Treue , der beste Freund des Menschen aber hat dennoch noch seine Ur-Seite...vielleicht verbindest Du Ängste, obschon, Du empfindest es ja scheinbar nicht als bedrohlich, hm, ja eben, mein erster Gedanke war da die wilde Seite deines Hundes, was verbindest Du mit der, was löst sie in die aus, gibt es diesbezüglich etwas, was Dich beschäftigt?
wenn man von Tieren träumt gehts ja oft auch, nicht um das Tier selber, sondern um eigene verhaltensweisen, die man mit dem Tier verbindet. Vielleicht vermisst Du deine wilde Urseite? (ich spinn jetzt einfach mal rum, kenn Dich ja nicht, pick raus, was Du gebrauchen kannst^^)
ein Tier kann aber auch für einen menschlichen gegenspieler stehen, mit dem man sich beschäftigen sollte...
naja, ich halte es bei der Traumdeutung meist so, dass ich schau, was ein Symbol mit MIR zutun hat, den es bedeutet für jeden etwas anderes...
Als beispiel Wolf, es steht in Büchern er sei böse, ich empfinde es als das gegenteil, also warum sollte dann aber mein Unterbewusstsein da anders denken als mein bewusstsein (öh kommt vor, aber ich hoffe Du verstehst was ich meine^^)
ainé ist offline  
Alt 17.05.2007, 12:37   #3 (permalink)
Grossmeistergeier
 
Benutzerbild von Madron die Wanderin
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Hannover
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Beiträge: 346
vielleicht sind die wölfe in deinem traum auch hinweis auf dein krafttier im schamanischen sinne ?

darin bedeuten wölfe führer, lehrer .....
Madron die Wanderin ist offline  
Alt 17.05.2007, 13:43   #4 (permalink)
Mondscheinjägerin
 
Benutzerbild von Rhuna
 
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: Solingen
Beiträge: 43
Ich habe ähnliche Träume wie Merlid. Allerdings begegnen mir Wölfe nicht nur - meist bin ich selbst der Wolf. Was mich allerdings erstaunt, dass ich so immer allein bin...ein Rudel fehlt völlig, was ich merkwürdig finde
Rhuna ist offline  
Alt 17.05.2007, 15:19   #5 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 20.01.2007
Alter: 32
Beiträge: 2.370
Zitat:
Zitat von Rhuna Beitrag anzeigen
Was mich allerdings erstaunt, dass ich so immer allein bin...ein Rudel fehlt völlig, was ich merkwürdig finde
hm, diesen umstand an sich würde ich vermutlich für gar nicht so verwirrend halten. wie steht es denn mit dir? bist du eher ein 'gruppenmensch' oder einzelgänger? und wieso sollte sich dir nicht im traum ein individuum zeigen? ich habs auch immer nur mit einem einzelnen wolf zu tun.
amala krähenfeder ist offline  
Alt 17.05.2007, 16:06   #6 (permalink)
Mondscheinjägerin
 
Benutzerbild von Rhuna
 
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: Solingen
Beiträge: 43
Das ist bei mir sehr zwiespältig. Ich bin gerne, in meiner Freizeit, unter Leuten. Allerdings bin ich bei Dingen wie Angst oder Problemen lieber mit mir allein und bespreche diese sehr selten mit anderen.

In meinen Träumen streife ich meistens allein durch Wälder oder verlassene Städte, wobei ich ein Gefühl von Freiheit und unbendiger Agiliät verspüre...dieses Gefühl hält auch noch einige Sekunden nach dem Aufwachen an, was ich sehr angenehm finde.
Rhuna ist offline  
Alt 17.05.2007, 17:47   #7 (permalink)
Trancetanzbär
 
Registriert seit: 14.03.2007
Beiträge: 41
wobei ich ein Gefühl von Freiheit und unbendiger Agiliät verspüre...dieses Gefühl hält auch noch einige Sekunden nach dem Aufwachen an, was ich sehr angenehm finde.
Das ist genau the same, was ich auch teilweise fühle. Nur das ich nie ein Wolf bin. Er spielt in meinen Träumen selten die Hauptrolle. Er ist einfach nur da, etwa wie mein Schatten einfach nur da ist. Mit Krafttieren und Totemtieren oder so habe ich mich noch nicht groß beschäftigt, weil ich die Welt der Indianer zwar faszinierend finde, aber es ist nicht die meine. Zurückerinnern an einen Wolf im Traum kann ich mich etwa 25 Jahre lang. Damals, also als Kind, habe ich den Wolf im Märchen immer verteidigt. Ich meine, welcher Wolf, der noch alle sieben Sinne beieinander hat, fragt zuerst Rotkäppchen, wo es hin will, frißt dann die Großmutter, verkleidet sich und frißt dann Rotkäppchen? Das hätte er auch viel einfacher haben können, indem er das Rotkäppchen gleich frißt. Ich hab das nie kapiert, warum immer der große, böse Wolf der Übeltäter sein muß. Etwa zur gleichen Zeit liefen diese Kanada-Familienserien und -filme á la "Kind/Frau verläuft sich im Wald, wird von Wolfsrudel bedroht und dann gerettet". Ich selbst habe in Wölfen nie etwas Bedrohliches erlebt, sondern etwas Beschützendes, bis eben auf diesen einen Traum, wo dieser Riesenwolf mir vornrum Honig um den Bart schmiert und hinterrücks meinem Mäderl an die Gurgel geht. Ganz komisch...
Lebhafte Phantasie vielleicht oder Ängste, meinem Hund könnte was passieren.
merlind ist offline  
Alt 20.05.2007, 02:06   #8 (permalink)
Trancetanzbär
 
Registriert seit: 14.03.2007
Beiträge: 41
@Madron und alle anderen
Danke für die Anregungen zum Überlegen. In der Zwischenzeit hab ich einiges im Internet gelesen über Krafttiere, die eigentlich gar nicht auf die Indianer beschränkt sind. Auch die keltischen Druiden etc. hatten anscheinend Krafttiere. Mir war gar nicht bewußt, was so dahinter stecken könnte. Tut mir leid wegen der Ignoranz. Über die Qualität der "konsultierten" Inet-Seiten vermag ich nix zu sagen, dazu bin ich zu wenig in der Materie drin, aber auf einer stand eine Menge über den Wolf als Krafttier. Er sei wirklich ein Führer und Lehrer, der einem allerhand zeigen kann und so. Das erinnert mich an einen Traum, den ich mal hatte. Zu der Zeit hatte ich meinen allerersten Fachkurs und meine Schüler (Opfer ) schrieben ganz viel im Skript mit. Für mich war das nicht recht begreiflich, weil es aus meiner Sicht ganz strukturiert gehalten war. Ich hab nicht bedacht damals, daß die Leute nicht unbedingt aus der Branche kommen und viele Fachbegriffe nicht verstehen. Zu der Zeit hatte ich einen Wolftraum, ist anhand der Tagebücher zu interpretieren. Mein Wolf und ich saßen auf einem Hügel nebeneinander und der Wolf sagte; "Riechst du auch das Wild?" Ich schnupperte in der Luft wie er und antwortete: "Ich riech nur gemähtes Gras." Darauf er: "Du bist ja auch kein Wolf." Parallel dazu fiel es mir im realen Leben wie Schuppen von den Augen, daß normale Menschen z.B. mit dem Begriff "reduktiver Ausbau" nichts anfangen konnten. Das Skript habe ich umgeschrieben und im zweiten Teil des Kurses klappte es viel besser. Einen Zusammenhang mit dem Traum habe ich bis vor kurzem nicht herstellen können, doch jetzt ergibt es einen Sinn. Auch der Traum mit dem niederträchtigen Wolf (siehe Post in herrlarsens' Thread) ergibt plötzlich einen Sinn. Mich hat es echt schockiert, daß nach etlichen Jahren freundlicher Wölfe plötzlich einer zum Unsympathen mutieren kann.
Mir tut es wirklich und ehrlich leid, daß ich die Theorie mit dem Krafttier so abgewürgt habe. Kann eben nicht leicht aus meiner naturwissenschaftlich angehauchten Haut raus *ingrundunbodenschaem*. Ist ein Wolf tatsächlich mein Krafttier, dann hoffe ich, daß er bis ans Lebensende bei mir bleibt, auch wenn ich bisher nix mit dem Begriff Krafttier anfangen konnte.

Kann man sein Krafttier eigentlich auch konkret etwas fragen? Wenn ja, wie macht man das?
merlind ist offline  
Alt 21.05.2007, 18:44   #9 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
Benutzerbild von StarFire
 
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Krafttier fragen:

Man sucht sich einen ruhigen Platz und visualisiert das Tier. Dann fragt man es. Die Gedanken/Gefühle/Bilder, die dann hochkommen, bevor der rationale Verstand alles wieder durch den rationalen Kakao zieht, sind die Antwort.

Man muß das halt üben. Mit der Zeit werden die Antworten immer klarer, deutlicher und "unzweifelhafter".

lg
SF
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StarFire ist offline  
Alt 22.05.2007, 08:57   #10 (permalink)
Grossmeistergeier
 
Benutzerbild von Madron die Wanderin
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Zitat:
Zitat von merlind Beitrag anzeigen
Mir tut es wirklich und ehrlich leid, daß ich die Theorie mit dem Krafttier so abgewürgt habe. Kann eben nicht leicht aus meiner naturwissenschaftlich angehauchten Haut raus *ingrundunbodenschaem*. Ist ein Wolf tatsächlich mein Krafttier, dann hoffe ich, daß er bis ans Lebensende bei mir bleibt, auch wenn ich bisher nix mit dem Begriff Krafttier anfangen konnte.

Kann man sein Krafttier eigentlich auch konkret etwas fragen? Wenn ja, wie macht man das?
mach dir keinen kopp - du hast das thema nicht ignoriert, sondern dich damit auseinander gesetzt .... und das zählt !!
frag den wolf ob er / sie dein krafttier ist
ob der wolf bis an dein lebensende bei dir bleiben wird, wird sich zeigen ... wenn du einen wolf als lehrer nicht mehr brauchst, kommen andere
Madron die Wanderin ist offline  
Alt 22.05.2007, 10:17   #11 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von Trabano
 
Registriert seit: 22.05.2007
Ort: Uelzen/Niedersachsen
Alter: 32
Beiträge: 137
Träum weiter so

Ich schliesse mich Madrons Meinung an. Wölfe können ein zeichen sein der Anwesenheit und Erwachens deines schamanischen Ichs. Diese Kräfte können, wenn nicht gesteuert, auch zerstörerisch sein. Ich würde Versuchen meine Träume Festzuhalten und mit in den Tag zu nehmen. Kehre dann in ruhigem Momenten zu deinem Traum zurück und trete mit deinen Führern in Kontakt. Ich bin ganz sicher das sie dir deinen Weg weisen werden.
Trabano ist offline  
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