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| In welcher Welt leben wir eigentlich Ein Tounge-in-Cheek-Board. Was es ist? Findets heraus! |
| Umfrageergebnis anzeigen: Geht es wirklich so stark bergab? | |||
| Oh ja - ich habe schon Vorräte und einen eigenen Bunker | | 19 | 35,19% |
| Na ja, ich zweifle, daß es so schlimm ist. | | 26 | 48,15% |
| So ein Quatsch, es geht steil bergauf! | | 6 | 11,11% |
| Interessiert mich nicht, solange ich Talkshows und Bier habe. | | 3 | 5,56% |
| Teilnehmer: 54. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | #41 (permalink) | |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 62
Beiträge: 3.105
| Ich hab mir grad mal den Artikel zu Peak Oil reingezogen und war doch (abgesehen von vielen sehr interessanten Gesichtspunkten) über eine Sache sehr überrascht. Wieso habe ich von diesem Horrorszenario im Jahr 2000 überhaupt nichts bemerkt????? Ich habe da durchaus gelebt und bin Auto gefahren....... Zitat:
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. | |
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| | #42 (permalink) |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 62
Beiträge: 3.105
| In dem Artikel wird das so dargestellt, als sei das überall so gewesen......Zumindest bei uns - in unserer näheren Umgebung habe ich davon nix bemerkt...... Weder Unterrichtsausfall noch Auto mangels Sprit stehen lassen müssen. Und Ambulanzen rücken doch immer nur in Notfällen aus und fahren nicht zum Vergnügen durch die Gegend.......
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. |
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| | #43 (permalink) | ||
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 318
| Mal eine etwas andere Sichtweise und ein schlichtes Rechenbeispiel: 1. Die meisten Klimaforscher sind sich heute darüber einig: Nur wenn wir den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad über dem vorindustriellen Niveau (= 1,4 Grad über dem heutigen Niveau) begrenzen können, wird es nicht zu gravierenden Rückkoppelungseffekten kommen, die dafür sorgen würden, dass die Klimaerwärmung auch ohne unser Zutun dramatisch fortschreitet. 2. Forscher vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung haben geschätzt, dass der Temperaturanstieg nur dann unter zwei Grad bleiben kann, wenn die Konzentration von Treibhausgasen nicht über 440 ppm steigt. Da allein schon die Kohlendioxidkonzentration gegenwärtig bei 380 ppm liegt, erhöhen die anderen Treibhausgase die heutige Gesamtbelastung auf 440 bis 450 ppm. Will heißen: Wenn sonst alles gleich bleiben würde, dann müssten wir dafür sorgen, dass die Konzentration von Treibhausgasen 2030 ungefähr genauso hoch ist wie jetzt. 3. Es bleibt aber leider sonst nicht alles gleich. Wissenschaftler des britischen Met Office haben ein Papier veröffentlicht, in dem es heißt, die totale Kapazität der Biosphäre, Kohlenstoff aufzunehmen, würde sich bis 2030 von 4 Milliarden Tonnen pro Jahr auf 2,7 Milliarden Tonnen pro Jahr verringert haben. Anders gesagt: Um zu diesem Zeitpunkt das Gleichgewicht zu halten, dürfte die gesamte Weltbevölkerung 2030 nicht mehr als 2,7 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr produzieren. Da wir gegenwärtig rund 7 Milliarden Tonnen jährlich produzieren, bedeutet das eine globale Reduktion von 60 Prozent. 4. Im Jahr 2030 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich auf 8,2 Milliarden Menschen angewachsen sein. Wenn wir die gesamte Aufnahmekapazität der Biosphäre (dann 2,7 Milliarden Tonnen) durch die Zahl der dann lebenden Menschen teilen, kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Emissionen pro Person 0,33 Tonnen nicht übersteigen dürfen. Auf unsere heutigen Emissionen bezogen würde das für die reichen Industrieländer eine durchschnittliche Reduktion um 90 Prozent bis zum Jahr 2030 bedeuten. 5. Wenn uns das nicht gelingt (was ich für ziemlich wahrscheinlich halte), dann brauchen wir uns über irgendwelche Verschwörungstheorien, Peak Oil und ähnliche Horrorszenarios keine Gedanken mehr zu machen, weil wir dann nämlich ganz andere Sorgen haben werden... Meine 2 Cent zu der Frage, ob die Welt am Abgrund steht ![]() Quelle:
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . Geändert von Arianna Kräuterfrau (17.03.2007 um 12:05 Uhr) | ||
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| | #45 (permalink) | |
| Heidschnuckel Registriert seit: 12.03.2007
Beiträge: 98
| Zitat:
Der Protagonist muss einer Illegalen helfen das Land zu verlassen, da sie schwanger ist. Story ist ein bischen fad, aber ich bin damit jetzt noch beschäftigt, da der Film u.a. mit "Medienikonen" (also Bilder, die im kollektiven Gedächtnis haften geblieben sind) arbeitet.. ![]() Clive Owen, Juliane Moore und Michael Caine als "bekannte" Schauspieler.
__________________ Live your life to the fullest. | |
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| | #46 (permalink) | |
| emigrierter Heinzelmann Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Berge roemrik Alter: 58
Beiträge: 119
| Zitat:
Das heißt aber nicht, und so habe ich bislang auch Starfire´s Themeneröffnung verstanden, daß ich einem vielleicht auch realitätsfernen Weltuntergangsszenario auch aus faschistischer Feder keine Beachtung schenken dürfte, sondern mAn sollte ich mich auch damit auseinandersetzen (dürfen). Deshalb habe ich, übrigens als erster in diesem Thread, auf Winklers bedenkliche Gedankengänge hingewiesen. Im übrigen finde ich es nicht hilfreich, einen bestimmten, eng umgrenzten und zu analysierenden Text eines Autors allein vor dessen politischem Hintergrund zu verwerfen. Fragst du bei der Benutzung deines Autos danach, ob die Herren Otto und Diesel (Erfinder gleichnamiger Motoren) politisch anrüchigen Sekten angehört haben ? @ Lidania : Die Benzinkrise in England anno 2000 hat in den deutschen Medien so gut wie keinen Widerhall gefunden. Damals diskutierte man hierzulande sehr heftig über den Atomausstieg - da war es für alle Beteiligten wenig opportun, auf eine Energiekrise bei europäischen Nachbarn hinzuweisen.
__________________ Palmen in Wattenscheid - schade um Helgoland | |
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| | #47 (permalink) | |
| emigrierter Heinzelmann Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Berge roemrik Alter: 58
Beiträge: 119
| Zitat:
Peakoil - Wikipedia Der Wiki-Artikel krankt leider im Abschnitt "Erneuerbare Energien" daran, daß der Begriff "Biogas" überhaupt nicht verwendet wird. Außerdem traut der Autor offenbar nur der Agrarindustrie den Anbau von Energiepflanzen zu mit all den damit verbundenen Umweltschäden; Energiepflanzen kann man aber auch ohne Pestizide und Kunstdünger anbauen. Wenn darüberhinaus eine Konkurrenz zwischen Energiepflanzenanbau und Nahrungsmittelproduktion konstruiert wird, dann blendet eine solche These die Tatsache aus, daß die sogenannte "Veredlungswirtschaft" (Tierproduktion) sechs von sieben pflanzlich erzeugten Nahrungsmitteleinheiten VERNICHTET. Fleisch, Milch und Eier konkurrieren mit Energie, Brot, Gemüse und Obst dagegen weit weniger. Angesichts der eh nur die Überfettung fördernden europäischen Eßgewohnheiten sehe ich eine energiekrisebedingte Ernährungsumstellung "weniger Tier, mehr Pflanze" eher undramatisch.
__________________ Palmen in Wattenscheid - schade um Helgoland | |
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| | #48 (permalink) | |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 62
Beiträge: 3.105
| Zitat:
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. | |
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| | #49 (permalink) | |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 318
| Zitat:
Okay Henken, tut mir Leid, wenn die Antwort auf deine kurze Frage jetzt etwas länger ausfällt ... Hier mal einige Beispiele, womit seriöse Wissenschaftler rechnen, wenn die globale Erwärmung auch nur mäßig über den genannten Schwellenwert von 2 Grad hinaus steigt (alle dem einführenden Kapitel des Buches von Monbiot entnommen): Professor Martin Parry vom britischen Meteorological Office schätzt, dass ein Anstieg von nur 2,1 Grad die Wasserversorgung von 2,3 bis 3 Milliarden Menschen gefährden wird. Das Verschwinden der Gletscher in den Anden und im Himalaya trifft alle Länder, die von deren Schmelzwasser abhängig sind, besonders Pakistan, Westchina, Zentralasien, Peru, Ecuador und Bolivien. Im südlichen Afrika, in Australien und den Mittelmeerländern wird es wahrscheinlich häufiger zu länger anhaltenden Dürreperioden kommen. Im nördlichen Europa werden Dürrephasen im Sommer und Überschwemmungen im Winter öfter auftreten. Sehr nasse Winter, die es bei uns bisher nur etwa alle vierzig Jahre gab, werden dann wahrscheinlich alle acht Jahre auftreten. Die Welternährungsorganisation FAO warnt, dass „in ungefähr 40 armen Entwicklungsländern, in denen insgesamt etwa zwei Milliarden Menschen leben, ... durch den Klimawandel verursachte [Ernte-] Ausfälle die Zahl der unterernährten Menschen drastisch erhöhen könnten...“ Wenn die Temperaturen beispielsweise während der Reisblüte auch nur eine Stunde lang über 35 Grad liegen, dann macht die Hitze die Pollen unfruchtbar. Das International Rice Research Institute hat festgestellt, dass die Erträge beim Reis mit jedem Grad Temperaturanstieg um 15 Prozent sinken. Verschärft wird die Situation durch steigende Ozonwerte in den Industrieländern (um 1 bis 2 Prozent jährlich), weil es zu Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenlicht und der Luftverschmutzung kommt. Am höchsten sind die Konzentrationen in Westeuropa, im mittleren Westen und Osten der USA sowie im östlichen China. Der erwartete Anstieg der Ozonkonzentration in China wird dazu führen, dass die Produktion von Mais, Reis und Soja bis 2020 um über 30 Prozent sinkt. Wenn sich die Erde auch nur mäßig erwärmt und die Meeresspiegel um ungefähr 40 Zentimeter ansteigen (ein grober Mittelwert der Annahmen für dieses Jahrhundert), dann könnte die Zahl der Menschen, die durch von Sturmfluten verursachte Überschwemmungen bedroht sind, von 75 Millionen (heute) auf ungefähr 200 Millionen anwachsen. Mit steigendem Meeresspiegel wird das Salzwasser die Trinkwasserreservoire verseuchen, von denen einige der größten Küstenstädte wie Shanghai, Manila, Jakarta, Bangkok, Karachi, Lagos, Buenos Aires oder Lima abhängig sind. In einigen Fällen, so warnt die International Association of Hydrogeologists, könnte dieses Problem so gravierend sein, dass die Städte aufgegeben werden müssen. Die Eisdecke der westlichen Antarktis enthält so viel Wasser, dass der Meeresspiegel bei ihrem Abschmelzen um weitere 3 Meter steigen könnte. Das reicht, um Teile von New York, London, Tokio und viele andere Großstädte der Welt zu überschwemmen. Und es gibt erste Hinweise darauf, dass diese Eisdecke anfängt sich aufzulösen. Noch wird sie durch Schelfe abgestützt, aber wenn diese Schelfe zusammenbrechen, so wie es bei Larsen B geschehen ist, dann könnte die Eisdecke allmählich ins Meer gleiten. Niemand weiß, wie schnell es vielleicht dazu kommt, aber wenn auch nur 10 Prozent davon noch in diesem Jahrhundert ins Meer fallen würden, dann hätte das für viele Küstenbewohner katastrophale Folgen. Im Jahr 2004 erstellten Forscher auf fünf Kontinenten eine Übersicht über die Ökosysteme, die 20 Prozent der Erdoberfläche bedecken. Resultat: Wenn sich der Temperaturanstieg im mittleren Vorhersagebereich bewegt, dann sind 15 bis 37 Prozent der Arten, die es zur Zeit auf der Welt gibt, bis 2050 zum Aussterben verurteilt. Wenn die Kohlendioxidkonzentration steigt und sich mehr Kohlendioxid im Meerwasser auflöst, dann werden die Weltmeere saurer werden. Ihr pH-Wert könnte bis zum Ende des Jahrhunderts von 8,2 auf 7,7 fallen, und bis 2050 könnte das Wasser so sauer werden, dass auch ein großer Teil des Planktons zugrunde gehen würde, von dem marine Ökosysteme abhängig sind. Bei einer Erwärmung von 2 Grad könnte das gesamte Eis in den arktischen Gewässern während des Sommers schmelzen, was zum Tod der Polarbären, der Walrösser und weiter Teile des restlichen Ökosystems führen würde. 2005 berichteten Forscher des University College London und des Met Office, dass „der Regenwald am Amazonas sich gegenwärtig nahe an seiner kritischen Belastbarkeitsgrenze befindet“. Bei einer nur geringfügigen weiteren Erwärmung „wird es im Inneren des Amazonas-Beckens praktisch keine Vegetation mehr geben“. Das Problem besteht darin, dass der Wald in einigen Regionen für bis zu 74 Prozent der örtlichen Regenfälle verantwortlich ist. Wenn die Bäume bei einem weiteren Temperaturanstieg zu sterben beginnen, geben die Wälder weniger Wasser in die Luft ab. Das hat drei Auswirkungen: Es gibt weniger Regen, um die verbleibenden Bäume zu erhalten, es gelangt mehr Sonnenlicht auf den Waldboden (trocknet ihn aus und erhöht die Gefahr von Waldbränden), und es wird weniger Wärme durch Verdunstung abgegeben. Bei steigenden Temperaturen und sinkenden Regenmengen sterben immer mehr Bäume, und die Kettenreaktion setzt sich fort. Das könnte bald und schnell geschehen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, „dass diese Schwelle sehr nah bei den gegenwärtigen klimatischen Bedingungen liegt.“ Und wenn die Bäume sterben - verbrennen oder verrotten – dann verwandeln sie sich in Kohlendioxid. Die Amazonasregion hat das Potenzial, 75 Jahre lang jedes Jahr 730 Millionen Tonnen Kohlenstoff freizusetzen – das sind ungefähr 10 Prozent der gegenwärtig vom Menschen verursachten Emissionen. Ein Artikel, der 2003 in den Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde, prognostiziert, dass als Folge der globalen Erwärmung lebende Systeme auf dem Land ungefähr im Jahr 2040 damit beginnen werden, mehr Kohlendioxid abzugeben, als sie aufnehmen. Der Autor geht davon aus, dass die Erdoberfläche etwa 2100 rund 7 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr freisetzen wird, was grob der Menge entspricht, die Menschen heutzutage produzieren. Dies ist ein typisches Beispiel für eine „positive Rückkoppelung“: Der Klimawandel beschleunigt sich selbst... Das sind nur einige der Horrorszenarios, die nicht etwa von irgendwelchen Spinnern in die Welt gesetzt werden, sondern ein ziemlich realistisches Bild der „anderen Sorgen“ darstellen, die wir im Laufe dieses Jahrhunderts zu erwarten haben.
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . | |
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| | #50 (permalink) |
| Eichelhäher Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Zürich Alter: 42
Beiträge: 635
| um noch ein szenario hinzuzufügen: in den permafrostböden sibiriens und alaskas lagern riesige mengen von quasi gefrorenem methan (in der form von methanhydrat). wenn der permafrost auftaut, kann dieses gas in die atmosphäre entweichen - und methan ist ein wesentlich stärkeres treibhausgas als CO2...
__________________ der firno situ - alte sitte schweiz |
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| | #52 (permalink) |
| Freediver Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Am Meer
Beiträge: 123
| Danke Dir, Arianna, für die zusammenfassende Darstellung. Auf diese Fakten gründet sich auch meine Sorge. Ich bin kein Freak von Weltuntergangsszenarien; ich hätte den warnenden Geistern (und Warnungen der Geister) nicht ohne weiteres Glauben geschenkt, aber die Ergebnisse der Wissenschaftler bestätigen sie inzwischen.
__________________ Wirst du des Lebens nicht mehr froh, dann stürze dich ins H2O! |
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| | #53 (permalink) | |||||||||
| emigrierter Heinzelmann Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Berge roemrik Alter: 58
Beiträge: 119
| Zitat:
Meine persönliche Mathematik teilt mir nämlich etwas anderes mit, etwa zum Thema "Anstieg des Meeresspiegels". Ich lese da z.B., daß die Polkappen rund ein Zwanzigstel der Erdoberfläche bedecken und daß die Eisdecke im Mittel etwa 2 km dick ist. Schmilzt diese ab und verteilt sich dies Wasser gleichmäßig über die Erdoberfläche, so steigt der Meeresspiegel um 2000 : 20 = 100 m ! Es bleiben aber natürlich die entsprechend hoch gelegenen Festlandsflächen wasserfrei, so daß sich die Verteilung zunächst auf die etwa 2/3 der Erdoberfläche beschränkt, die derzeit von Wasser bedeckt sind. Macht also einen Meeresspiegel-Anstieg um 150 m, mal eben grob überschlägig gerechnet. Und da soll ich einer Prognose von 40 cm bis zum Ende des Jahrhunderts Glauben schenken ? Zitat:
Zitat:
Wolle mer se neilosse ? Vielleicht fragen die uns nicht vorher, sondern nehmen sich, was sie zu brauchen meinen, im Zweifelsfall auch mit Gewalt. Hast du schon ne scharf geladene Flinte im Schrank ? Könnt´sein, daß du so´n Schießeisen brauchst. Ich hab übrigens KEINE Schußwaffe, noch nicht . . . Zitat:
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Zitat:
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Zitat:
__________________ Palmen in Wattenscheid - schade um Helgoland | |||||||||
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| | #54 (permalink) |
| Lavageborene Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Reutlingen Alter: 28
Beiträge: 247
| Hmm, irgendwie kann ich deine Haltung grad nicht nachvollziehen, Henken. Mal ein Beispiel (da passt grad das von der Versauerung der Weltmeere dazu): Teile der Ozeane sind bereits am "Versauern", natürlich nicht großflächig und auch nicht so, dass man es sofort merkt. Aber relativ instabile Systeme, wie z.B. Kaltwasserkorallen spüren schon die Auswirkungen. Sie werden langsam zwar noch, aber durchaus schon messbar aufgelöst. Jetzt sind aber Kaltwasserkorallen Kinderstuben für viele verschiedene Fischarten, die dann davon betroffen sind, das ihr Lebensraum allmählich verschwindet. Dann verschwinden auch sie, und du hast keine so große Auswahl daran, wo dein Fisch nun herkommt. Letztendlich betrifft uns alle die Änderungen in der Umwelt. Wenn auch nicht immer sofort spürbar, aber wir sind alle in dem Netz der Natur verankert (ich hoffe man versteht so ungefähr, was ich sagen möchte). |
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| | #55 (permalink) | |
| emigrierter Heinzelmann Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Berge roemrik Alter: 58
Beiträge: 119
| Einfach fragen Zitat:
__________________ Palmen in Wattenscheid - schade um Helgoland | |
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| | #56 (permalink) |
| Lavageborene Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Reutlingen Alter: 28
Beiträge: 247
| Sehe ich ja ähnlich. Vielleicht habe ich es nur falsch verstanden, aber deine Ansicht kam bei mir grad so rüber: Es ist nur wichtig, welche Auswirkungen Änderungen bei mir haben, der Rest der Welt kann mir gestohlen bleiben. |
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| | #57 (permalink) |
| emigrierter Heinzelmann Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Berge roemrik Alter: 58
Beiträge: 119
| Da hab ich mich anscheinend unklar ausgedrückt. Gerade den Standpunkt "Was geht mich der Rest der Welt an ?" habe ich aber ausdrücklich als schwachsinnig bezeichnet. Einfluß auf Änderungen etwa des Verhaltens habe ich aber nur bei mir selbst. Deshalb bleibt das Zitat der Sprache noch so vieler Bio-Indikatoren (Eisbären, Flechten, Korallen) in meinen Augen nutzlos, wenn es nicht zu Konsequenzen führt, die in meinen Alltag heruntergebrochen werden können. O.K., die Wälder des Bergischen Landes leiden unter saurem Regen (nicht erst seit gestern), weshalb Kyrill hier besonders große Schäden anrichten konnte. An den viel zu kleinen Wurzeltellern kann man sehen, daß die entwurzelten Fichten vorgeschädigt waren. Schuld sind besonders die Braunkohle-Dreckschleudern auf der anderen Rheinseite, deren Abgasfahne der Westwind zu mir herüberschleppt. Will ich den Bäumen UND meiner Lunge helfen, so sollte ich also Garzweiler II (Braunkohle-Tagebau) stillegen und die dazugehörigen Rußmaschinen abschalten. Also laufen bei mir nur noch exakt zwei Stromverzehrer, der Radiowecker (5 Watt) und der Kühlschrank ( ? Watt), die ihren Saft aus der benachbarten 60 kW-Photovoltaikanlage beziehen (tags). Nachts krieg ich Sch***-Atom- und Sch***-Braunkohlestrom (bis jetzt, muß ich mal ändern). Ob ich damit die Kaltwasserkorallen erreiche, weiß ich nicht. Wenn ich´s versuche, hab ich ne Chance (und die Korallen auch). Wenn ich´s nicht versuche, tschö Korallen.
__________________ Palmen in Wattenscheid - schade um Helgoland |
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| | #58 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Anstieg der Meeresspiegel
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #59 (permalink) | ||||
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 318
| Zitat:
Bliebe als weitere Möglichkeit für den Alltag noch der Vesuch, Einfluss auf Politik und Wirtschaft zu nehmen, damit die bitte pronto in die Pötte kommen... die Erfolgschancen halte ich persönlich für gering. Und damit bin ich mit meinen Alltagskonsequenzen hier und heute leider schon am Ende. Wenn dir mehr dazu einfällt - her mit den Vorschlägen! Zitat:
passe ich bei diesem Teil der Diskussion und folge lieber "blind" den Experten Zitat:
Zitat:
Also, konkret und pragmatisch: Wenn auch nur ein Teil der heutigen Prognosen eintrifft, dann fürchte ich, dass MEINE Alltagssorgen sich beispielsweise darum drehen werden, wie ich die bis dahin vielleicht sündhaft teuren Lebensmittel oder die horrend gestiegenen Prämien für meine Hausversicherung bezahlen soll... oder wie ich meinem vom Sturm gebeutelten, von der Sommerhitze ausgetrockneten oder von Starkregen unter Wasser gesetzten Garten noch ein bisschen Gemüse abtrotzen kann... Gut möglich, dass die arktischen Walrösser mich dann nicht mehr interessieren - bestenfalls noch eventuelle Reste der marinen Ökosysteme, sofern die uns dann irgendwelche Nahrung liefern können In meinem heutigen Alltag geht es natürlich erst mal darum, möglichst wenig gebunkerten Kohlenstoff zu verbrauchen. Aber irgendwoher muss schließlich auch die Motivation für die nötigen Einschränkungen und/oder Investitionen in neue Technologien kommen ... und da sind für mich persönlich arktische Walrösser und Kaltwasserkorallen nicht der schlechteste Anreiz
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . | ||||
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| | #60 (permalink) | ||
| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 01.02.2007
Beiträge: 210
| Zitat:
Sicher sollte man sich damit auseinandersetzen. Darum habe ich das ja auch getan, und es ist auch richtig, dass Du auch auf den Antisemitismus in dem Text hingewiesen hast, wenn auch nicht so deutlich wie ich. Aber an StarFires Stelle hätte ich erwartet, dass auch er umgehend auf den antisemitischen Charakter des Textes aufmerksam macht. So etwas kann und muss ich von jemandem erwarten, der hier einen Verweis hereinstellt. Zitat:
Viele Grüße Dr. O. | ||
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