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Die Wege der Kelten Hier ist der Platz, um rund um die Themen Celtoi, CR, heutiges Druidentum, keltische Mythologie und Religion usw. zu diskutieren

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Alt 16.06.2009, 01:12   #21 (permalink)
Bragitru
 
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Leider gibt es Menschen, deren Gebete nicht beantwortet werden.
Manch einer versteht aber auch die Antwort nicht, oder will sie nicht hören. Die Götter reden ständig mit uns, nur wenn wir keine Ohren haben zu hören und keine Augen zu sehen, wie sollen wir dann mit den Antworten etwas anfangen können? Wenn man dem Lehrer eine Frage stellt, während man den Walkman laufen hat, wird man seine Antwort auch nicht mitbekommen.

Liebe Grüße
Thalion
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Alt 16.06.2009, 08:47   #22 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Es ist ja der Mensch, der sich selbst von seinen feinen Wahrnehmungen getrennt hat. Man muß halt wieder lernen hinzuhören. Das kann schwierig sein, wenn man schon Kindern deren Wahrnehmung ständig abspricht.

@ Nachtfalke
Du bist ja ein ganz schlimmer Gnostiker* - das mögen die Kirchen gar nicht

(Gnostiker* im Sinne von eigener Gotteserfahrung im Gegensatz zur kirchlichen "Gottesvermittlung".

SF
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Alt 16.06.2009, 11:40   #23 (permalink)
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Brauche ich denn die Kirche, um meinen Weg zu Gott zu gehen?
Für mich ist es wichtiger, dass mir meine Mitmenschen einen gesegneten Tag wünschen als das Sonntag morgen im Gottesdienst zu hören.

Und wie ich schon sagte, es muss von Herzen kommen, dann ist es gut.
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Alt 16.06.2009, 15:36   #24 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Die Kirchen verwalten die Religion. Und Religion ist der beliebte Ersatz für den Glauben. Kein Mensch braucht die Kirchen *g*

lg
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Alt 16.06.2009, 16:47   #25 (permalink)
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Zitat von StarFire Beitrag anzeigen
Kein Mensch braucht die Kirchen
Da allerdings kann ich widersprechen, ich war früher sehr aktiv dort, allerdings in einer sozialen Selbsthilfegruppe. Für sozial Schwache, das war okay, und, das Schöne, unser Pastor war super locker drauf.
Wir hatten Frühstück, soziale Betreuung und so, aber ansonsten nichts weiter mit Kirche und Glauben.
Klar, es wurde oft mal was christliches gesungen, das Lied: Danke für diesen guten Morgen etwa, aber mehr nicht.

Und gibt ja auch ne Menge anderer Einrichtungen, wo die Kirche die Finger im Spiel hat. Ohne zu missionieren.
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Alt 16.06.2009, 16:57   #26 (permalink)
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Ich mag Kirchen! Und ganz besonders die großen katholischen Kathedralen! Ich freu mich immer, wenn ich eine Kirche finde, die auch außerhalb der Gottesdienste geöffnet hat. Wo sonst findet man auf engstem Raum so viel von Menschenhand gezauberte Kunstfertigkeit? Werke, die die Schaffenskraft des Menschen und seine Liebe zur Kunst darstellen. In Kirchen seit den 1950'ern wirkt auf mich des Menschen kunstfertiger Geist hingegen ziemlich tot, vermodert und stinklangweilig.

Ich geh ganz gern in Kirchen, um mir über die Menschen Gedanken zu machen, die die Kunst in ihnen geschaffen haben.
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Alt 16.06.2009, 17:21   #27 (permalink)
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Du meinst aber jetzt Gebäude, nicht die Instituion.
Oh, ich war letztes Jahr im Dom in Fulda, einfach toll.
Der Dom in Braunschweig, da gehe ich gern rein, um mitten in der City einen Moment der Besinnung zu haben.

Und ich mag die kleinen Kirchen, etwa an der Ostsee.

Ach ja, Notre Dame find ich toll.

Leider hat sich mein Wunsch noch nicht erfüllt, ich würde mir wirklich gerne die sixtinische Kapelle in Life ansehen, was Michelangelo da hingezaubert hat.
Ui, der durfte ja nicht zaubern, das war pure Arbeit eines begnadeten Künstlers.

Dann gibt es noch ne Kirche in Spanien, habe ich nur von gehört.
Im Gegensatz zu den anderen Kirchen sind nicht nur Matthäus, Markus, Luka und Johannes abgebildet, sondern auch Mohamed.
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Alt 17.06.2009, 03:05   #28 (permalink)
Der QuantenOnkel (TM)
 
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Weil´s hier grad um Bauwerke geht - warum nicht diese ?

Civitella Paganico ? Wikipedia

Der Ort "PAGANICO" liegt sehr schön in der Toscana (bin damals aber nur durchgefahren)

LG TF
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Alt 18.06.2009, 00:42   #29 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
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Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
Mein Gott ist aktiv, was das angeht, und ja, manchmal in einem Ton, der eher rüde ist: Ich habe Dir einen Körper, einen Geist und eine Seele gegeben, mach das gefälligst allein. In anderen Situationen hilft er mir einfach weiter.
Das "mach das gefälligst allein" kommt mir bekannt vor. Mit Alltagskram brauche ich gar nicht erst ankommen: >Du hast einen freien Willen, also benutze ihn. Welche Variante Du auch wählst, sie wird Dir eine Erfahrung ermöglichen. Jede Erfahrung ist wertvoll, denn um Erfahrungen zu machen, bist Du in diese Welt gekommen. Du darfst ruhig Fehler machen. Wenn Du nichts riskierst, lernst Du auch nichts.<

Wenn es allerdings um die Erfüllung des Lebensplans geht, bekomme ich ganz tolle Unterstützung. Wenn ich fest hänge, zeigt sie mir einen Weg oder mahnt zur Geduld.

P.S. Diskutierte ich wirklich in einem Heidenforum mit einem Christen über die Wahrnehmung des Göttlichen? Interessant. Man könnte sich nett unterhalten, hätte nicht euer Wüstengott den Ausschließlichkeitsanspruch erhoben. Doch: >Ihr sollt keine Götter neben mir haben< bedeutet letztendlich, dass es daneben welche gibt.

Ist es wirklich wichtig, unter welchem Namen wir das Göttliche ehren? In wie vielen Sprachen und unter wie vielen Namen haben die Menschen im Laufe der Jahrhunderte ihre Götter angerufen? Kreiert ein neuer Name einen neuen Gott? Oder fühlt sich einer angesprochen, der schon immer für das angerufene Prinzip stand? Hört ein Gott auf zu existieren, wenn sein letzter Anhänger stirbt?

Nach dem Resonanzprinzip müssten unsere Gebete bei der Gottheit landen, die mit der ausgesandten Schwingung in Resonanz gehen kann. Unter diesem Aspekt wäre es interessant, zu überlegen, ob alle Leute, die zum gleichen Gott zu beten meinen, auch tatsächlich an der gleichen Stelle ankommen. Auch könnte es von der Resonanzschwingung her einen Unterschied machen, ob ich um Kriegsglück, um Verschonung der Ernte vor Unwetter oder um Genesung bete.

Sind am Ende alle Götter ein Gott und alle Göttinnen eine Göttin? Sind sie einzeln wahrnehmbar, wie die Farben eines Regenbogens, und doch untrennbar verbunden? Stehen sie für verschiedene Aspekte das Allganzen, von dem auch wir ein Teil sind – und zu dem sie in der Summe verschmelzen?

Das führt jetzt doch ein bisschen weit ins Abstrakte. Ich kann nur sagen, dass der Einzug der Göttin mein Leben bereichert hat.

Geändert von Solveig (18.06.2009 um 01:20 Uhr)
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Alt 18.06.2009, 02:10   #30 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Solveig Beitrag anzeigen

P.S. Diskutierte ich wirklich in einem Heidenforum mit einem Christen über die Wahrnehmung des Göttlichen? Interessant. Man könnte sich nett unterhalten, hätte nicht euer Wüstengott den Ausschließlichkeitsanspruch erhoben. Doch: >Ihr sollt keine Götter neben mir haben< bedeutet letztendlich, dass es daneben welche gibt.
Nun, Du kennst nicht meinen Ausdruck für das Göttliche, den Riesenkristall mit den vielen Facetten?
Jeder von uns Gläubigen, ob Heide, Christ, Moslem, Jude kann nur einen Teil sehen, jeder aus einem anderen Winkel.
Aber letztlich sehen wir alle Gott, und ob wir Göttin sagen, die Götter, Allah oder JHWE, für mich ist es letztlich nur ein anderer Name für die Schöpfung.

Und der Satz mit den anderen Göttern, da habe ich mit meinen Leuten in jesus.de schon Diskussionen geführt, weil in der Bibel oft von "anderen Göttern" gesprochen wird.
Speziell im griechischen ist das Modell ja auch mit Zeus als Gottvater, Göttern und Halbgöttern ein Denkmodell, das man mit der Bibel eigentlich so in etwa in Einklang bringen kann.
Lediglich Jesus da einzuordnen ist schwierig.

Wie ich schon mehrfach schrieb, mir sind gläubige Heiden lieber als scheinheilige Christen.
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der Nachtfalke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 04:02   #31 (permalink)
Der QuantenOnkel (TM)
 
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Zitat:
(Solveig) Nach dem Resonanzprinzip müssten unsere Gebete bei der Gottheit landen, die mit der ausgesandten Schwingung in Resonanz gehen kann. Unter diesem Aspekt wäre es interessant, zu überlegen, ob alle Leute, die zum gleichen Gott zu beten meinen, auch tatsächlich an der gleichen Stelle ankommen.
Eine ähnliche Meinung habe ich auch.
Abstrakt gesagt, betet z.B die Person X.X. zu einer Gottheit, die sich ihr aus einer (prozentualen) Zusammensetzung von "Liebe, Vernunft, Weisheit,..." offenbart - und steht damit in Verbindung zu diesem Energiefeld, das wiederum aus ähnlichen anderen Leuten generiert wird.

Heisst auch: Wer zu "Satan" o.ä. betet, erfährt ihn auch - sind aber sicher wenige Leute

*****

Wichtig ist mir der Unterschied zwischen Erfahrung (Wahrnehmung oder "Innerer Glaube") und Beeinflussung. Es gibt sehr reife eigenständige Christen, und leider auch diejenigen, die sich (oft in kleinen Dörfern) vom Landpfarrer einen "strafenden, strengen Gott" aufdrängen lassen..
Ein so angsterfülltes Kaff muss das meiner Vorahnen gewesen sein, denn dort saßen dann Pfarrer, Bürgermeister und Lehrer an einem Tisch - und entschieden über die "Gläubigen"...

*****

Zitat:
(Nachtfalke) Speziell im griechischen ist das Modell ja auch mit Zeus als Gottvater, Göttern und Halbgöttern ein Denkmodell, das man mit der Bibel eigentlich so in etwa in Einklang bringen kann.
Lediglich Jesus da einzuordnen ist schwierig.
Den krieg ich rein, wenn ich die "geistige Evolution" der jeweiligen Hochkulturen mit reinnehme:
Die hatten auch ihre Propheten, die in meinen Augen eine ähnliche Funktion wie J.C. hatten, wenn auch nicht so prägnant. Frühere Hochkulturen waren mE "jüngere Seelen" mit einer etwas "harten, stringenten" Rechtslehre und Empfinden (--> NeuronalNetze..?).

J.C. führte Vergebung (auch der Erbsünde), Toleranz, Liebe ..etc. ein, um ein gütiges Gottesbild zu generieren. Ich zähle ihn zu dem Begriff der "Aufgestiegenen Meister" wie Buddha, der Liebe / Gotteserfahrung durch Meditation und Psycholgie (Reduzierung der Bedürftigkeit) etc. lehrte.

Nun sind wir HEUTE in einer Gesellschaft (--> NeuronalNetze !), die noch weitaus sensiblere Energien braucht, deshalb gibt es ja diverse Diskurse wie
a) das Auftauchen mehrerer neuer "Meister"
b) EnergieAnhebung von MutterErde etc.
...
Doch über die Zukunft lass ich mich nicht aus...-nicht um 3 Uhr 02

Nächtliche Grüße
TF
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Alt 18.06.2009, 13:52   #32 (permalink)
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Klar, wenn man Jesus als Propheten ansieht, dann klappt das.
Nur, die Christen sehen ihn eben als Gottes Sohn.
Ich kenne genug Christen, die das Wort Prophet als ketzerisch ansehen.
Ich habe damit allerdings kein Problem, sonst könnte ich weder mit Heiden noch Moslems über solche Themen reden.

Und, zu den kleinen Dörfern, ja, das kenne ich auch.
Nur passt da was nicht, Jesus hat Liebe und Güte gepredigt, nicht Zorn.

Obwohl Er ja selbst auch mal zornig war, als Er den Tempel von den Händlern "befreit" hat.
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Alt 18.06.2009, 18:55   #33 (permalink)
Der QuantenOnkel (TM)
 
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Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
Nur, die Christen sehen ihn eben als Gottes Sohn.
Du wirst lachen - auch das bring ich noch in mein Bildchen rein:
In der Vereinigung von GottVater und GottMutter entsteht etwas Neues - der "erweckte" Sohn

LG TF
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Alt 18.06.2009, 19:21   #34 (permalink)
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Sind wir nicht alle Söhne und Töchter der Götter? Was ist Jesus anderes, als personifizierte Menschlichkeit?

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Alt 18.06.2009, 19:48   #35 (permalink)
Freifliegerin
 
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Zitat:
Sind wir nicht alle Söhne und Töchter der Götter?
Wenn man unsere Essenz oder unseren Ursprung als Gott definiert, dann sind wir selbst Gott/Götter im menschlichen Gewand.

Zitat:
Was ist Jesus anderes, als personifizierte Menschlichkeit?
Aus christlicher Sicht ist allein Jesus beides, wahrer Mensch und wahrer Gott. Er sagt von sich selbst: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh. 14,6) Dies schließt aus christlicher Sicht alle anderen Wege zu Gott zu kommen aus.

Verbunden mit dem Missionsbefehl (Matth. 28,19) in dem Christen den Auftrag bekommen, ihre "Frohe Botschaft" auf der ganzen Welt zu predigen, alle Menschen zu Nachfolgern Christi zu bekehren und sie alles halten zu lehren, was Jesus befohlen hat, wird der Anspruch, einzig wahre Lehre zu verkünden, so verstärkt, dass es nur diesen einen Weg für einen Christen gib: sich selbst zu bekehren und dann andere.

Ähnliche Aussagen macht auch der Koran, wenn er vom Feuer und Schwert spricht.
Das Judentum selbst kennt diese Art der Missionierung nicht. Als auserwähltes Volk sollten sie mit "Ungläubigen" nichts zu schaffen haben. Sollte allerdings jemand den Glauben an den Gott Israels annehmen wollen, so war dies nach einer längeren Lernzeit durchaus möglich.

LG, Holle
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Alt 19.06.2009, 01:04   #36 (permalink)
Der QuantenOnkel (TM)
 
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Zitat:
Sind wir nicht alle Söhne und Töchter der Götter?
unterschreibe ich zu 100%

Zitat:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich."
übersetze ich so:
"Werdet so wie Ich - und lauft keinem Führer nach. Macht es Selbst"
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Alt 19.06.2009, 13:19   #37 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Tagesfleiss Beitrag anzeigen

übersetze ich so:
"Werdet so wie Ich - und lauft keinem Führer nach. Macht es Selbst"
*unterschreib*


Mir ist eine Christin bekannt, die dem Ideal sehr nahe kam. Sie ist Nonne und hat bis vor wenigen Jahren das Kinderheim, in dem mein Bruder war geleitet. Sie hat jedem Kind zugehört, sich Zeit für jeden einzelnen genommen, egal welcher Konfession oder ob getauft oder nicht. Sie zwang niemanden an irgendetwas zu glauben, erzählte aber gerne von ihrem Glauben wenn man sie fragte. Sie interpretierte und lebte den Missionsbefehl so auf ihre eigene Art, ohne Respekt, Menschlichkeit und Liebe aus den Augen zu verlieren. Sie sorgte und liebte "ihre" Kinder und setzte sich für sie ein, auch wenn es bedeutete sich ständig mit Behörden, Ämtern und Vorschriften anzulegen. Ein wundervoller Mensch!

Liebe Grüße
Thalion
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Alt 19.06.2009, 13:30   #38 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Tagesfleiss Beitrag anzeigen
unterschreibe ich zu 100%

übersetze ich so:
"Werdet so wie Ich - und lauft keinem Führer nach. Macht es Selbst"
Das ist so ziemlich die intelligenteste Interpretation, die von einem Nichtchristen kommt.
Aber auch für mich wieder Stoff zum Nachdenken, weil ich ja mit "niemand kommt zum Herrn..." immer noch Schwierigkeiten habe.
Ich muss gestehen, ich bin noch nie auf die Idee gekommen, das zu interpretieren.
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der Nachtfalke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 13:39   #39 (permalink)
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Tagesfleiß: selbst wenn es so wäre, dass Jesus gemeint hätte: "werdet so wie ich" (was ja schon für viele Glaubensanhänger ein riesengroßer Gewinn wäre, wäre es denn möglich) müsstest du der Vollständigkeit halber noch das "sonst kommt ihr nicht zum Vater" mit einbeziehen. Und dann hätten wir wieder den "one-way!", an dem viele scheitern .... vom "Vater" mal ganz abgesehen.
LG, Holle
Holle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 14:37   #40 (permalink)
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Wenn wir mal nicht so eng mit dem Begriff Vater umgehen, sondern ihn einfach für unsere Götter einsetzen (auweia, Ketzer!), dann passt das aber doch wieder ganz gut.
Jesus war der, der den Frauen Ehre entgegenbrachte, vor 2000 Jahren nicht normal. Vergebung und Güte zu der Zeit, auch nicht normal.
Wie auch leider heute noch.
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