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| Die Wege der Kelten Hier ist der Platz, um rund um die Themen Celtoi, CR, heutiges Druidentum, keltische Mythologie und Religion usw. zu diskutieren |
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| | #41 (permalink) |
| madadh na h-oidhche :) Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
| Haben sie doch. Wie du sagst, Kultur ist immer im Wandel. Meistens sehen die Menschen das ganz pragmatisch und nehmen sich von den neuen Einflüssen das, was ihnen am besten gefällt, passen es an ihre bisherige Kultur an, und alles geht immer so weiter. Das tun wir heute ja genau so.
__________________ omnia mutantur ~ nihil perit ~ mare aeternum est |
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| | #42 (permalink) |
| Sepanios (kelt."Schüler") Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 342
| Peter Berresford Ellis hat ja mal die Theorie aufgestellt ,daß wenn die Römer Gallien nicht erobert hätten, es die Germanen getan hätten... dann würde man heute dort anstatt Französisch vielleicht eine dem deutschen enger verwandte Sprache sprechen... Wenn das Christentum nicht aufgetaucht wäre hätte sich vermutlich in Europa eine henotheistische Religion ausgebildet... ähnlich wie in Indien der Hinduismus. Das alles göttliche und die Schöpfung aus einer Quelle stammen war in der Spätantike auch ohne das Christentum eine weit verbreitete Philosophie... dann hätten wir 10.000 Götter, germanische, Slawische, Keltische, Römische alles wild durcheinander und jeder wäre eine Inkarnation des Logos oder des "Nerto" oder des Pneuma. und anstatt gegen Kirchen und Pfarrer würden "Neuheiden" oder "Naturreligiöse" gegen konservative Tempel und Bilderverehrung rebellieren... oder gegen überkommene moralische Werte wie Zwangsverheiratung, Kriegerjungbünde oder die gesetzliche Allmacht des Pater Familias... vielleicht gäbe es sogar heidnische "Kreationisten" die die Evolutionstheorie ablehnen und lehren würden ,daß das Universum aus der Nox oder aus Tuisto erschaffen wurde. wer weiss... vielleicht sähe die Welt garnicht SO viel anders aus als es durch Römer und später das Christentum gekommen ist... p.s. nicht ,daß ihr euch wundert: Ich bins Esuvassos, ich habe mich umbenannt in Samonios |
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| | #43 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 01.03.2008
Beiträge: 6
| ¨Das hört sich spannend an, und was wäre dann aus den Hunnen geworden, die Europa heimgesucht haben? Wenn die Römer nciht gewesen wären, dann wären wir doch jetzt auch einbisschen Hunne oder? Also mit viel Glück. ![]() Hätte man Amerika gefunden? Hätte es jeh Weltkriege gegeben?.. |
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| | #44 (permalink) |
| Nebelkrähe | "Wenn die Römer nciht gewesen wären, dann wären wir doch jetzt auch einbisschen Hunne oder?" SInd wir nicht alle sowieso ein bisschen Hunnisch? Es waren übrigens die Römer und ihre germanischen Verbündeten, die die Hunnen letztendlich wieder zurückschlugen. Das römische Reich gab es ja in seiner alten Form schon nicht mehr. Es war ja schon ziemlich germanisch. Hätten sich die Hunnen länger gehalten, wäre unsere Kultur hier einfach "hunnischer". "Hätte man Amerika gefunden?" Dann hätten's die Wikinger ein zweites Mal entdecken müssen oder eben die Romanogermanohunnen "Hätte es jeh Weltkriege gegeben?.. " Kriege von weltreichenden Ausmaßen gab es immer. Wenn man die jeweils bekannte Welt zugrunde legt und die weitreichenden Folgen für die Kriegsbeteiligten, dann war die Hunnenschlacht auch Teil des "Weltkriegs" Völkerwanderung
__________________ insprinc schublandun. |
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| | #45 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 23.08.2007 Ort: OWL
Beiträge: 26
| Artusgeschichten Hallo, obwohl die Diskussion sich schon seid einiger Zeit in anderen Bahnen bewegt, möchte ich noch einmal zu Artus zurückkommen. MZB´s "Nebel von Avalon" scheinen für einige hier wie das "Weihwasser für den Teufel" zu sein. Ich muss sagen, ich mag das Buch. Es nimmt der Artus-Sage ein wenig den typischen christlichen "Touch". Es mag Leute geben, die es als historische Wahrheit sehen, es gibt aber auch Leute, die an den Osterhasen glauben. (Musst ich loswerden, MZB ist meine Lieblingsautorin )Falls jemand an einer weiteren Artus-Geschiche in Romanform interessiert ist, kann ich folgendes Buch empfehlen: Titel: CAMELOT (enthält 2 Romane: "Feuerkönig" und "Die Erbin von Camelot) Autor: Parke Godwin Ansonsten muss ich in dieser Sache Taliessin zustimmen. Die Lehre der Sage ist das eigenlich wichtige. Damit allerdings auch das "sich-damit-auseinandersetzen" - und dazu gehören Romane und Fragen nach den historisch belegbaren Dingen und und und - je nach persönlicher Neigung. Oder? LG -Tilia-
__________________ Glücklich der Mensch, der Bäume liebt, besonders die großen, freien, die wild wachsen an der Stelle, wo die unendliche Kraft sie gepflanzt hat, und die unabhängig geblieben sind von der Fürsorge der Menschen. (Prentice Mulford) |
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| | #46 (permalink) |
| Grinch vom Dienst Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Bremen Alter: 40
Beiträge: 753
| Ich halte das ganze für einen (Nach meinem persönlichen Geschmack halte ich den Darkover Zyklus für um längen besser) nicht besonders erwähnenswerten Fantasy Roman der nichts, aber auch gar nichts mit A) Der Realität der Kelten und B) Nur die verwendeten Namen und Ähnlichkeiten in der Entwicklung der Handlung mit der Sage zu tun hat. Ganz davon ab das die ganze Sage eh ein Werk aus dem Frühchristlichen Mittelalter ist und damit als Quelle für Neokelten, Celtoi oder CR gänzlich ungeeignet ist. Was alles weitere betrifft so findest du darüber eine lange Diskusion hier: http://www.panpagan.com/forum/wege-k...b-syndrom.html |
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