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Alt 06.02.2008, 13:59   #61 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Thorleif Beitrag anzeigen
Wie kann im Christianisierungswahn des Mittelalters jemand namens Maria gefährdet sein? Das wundert mich.
Du scheinst In Extremo nicht zu kennen?! Ist 'ne Rock/Metal-Band mit Mittelalter-Richtung. Die mach(t)en (früher mal) auf Mittelaltermärkten Späße, wie diesen Spruch...

Ich schätze, ein großes Kinder-Ersäufen hat es wohl nie gegeben - unabhängig vom Namen! Also setz' Dich wieder ganz ruhig hin, und atme erst einmal tief durch
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Alt 13.02.2008, 21:24   #62 (permalink)
Tawarhel
 
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doch, In Extremo ist mir bekannt, aber von den Live-Späßen wusste ich nichts.
Danke für die Bestätigung, dass man derlei Bardenweisen nicht allzurasch ernst nehmen sollte.
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Ahimsa Satya Asteya Brahmacharya Aparigraha
Schwer zu erkennen die dunkle Seite ist. Yoda
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Alt 13.10.2008, 22:08   #63 (permalink)
Wildes Weib
 
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Ich weiss das Thema ist schon aelter, aber ich dachte ich muss mal eben erwaehnen, dass der Sohn eines Arbeitskollegen meines Goettergatten Odin heisst.
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Wisdom comes with winters.
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Alt 23.10.2008, 23:23   #64 (permalink)
Setian
 
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Ich bin strikt dagegen, Götternamen (also nicht Ableitungen wie z.B. Thorsson oder Sifdottir) als Eigennamen zu führen. Nicht wegen Blasphemie, sondern weil ich es rücksichtslos gegenüber anderen Leuten finde.

Nehme ich mal als Beispiel den römischen Kriegsgott: Jeder kennt den Schokoriegel von Kindesbeinen an. Es ist bei einer magischen Arbeit mit Mars daher ziemlich schwierig, NICHT an einen Schokoriegel zu denken. Noch blöder, wenn man sich auf einen Gott konzentrieren will und dann immer wieder zwischendrin Assoziationen an irgendeinen Typen reinkommen. Assoziationen funktionieren eben nicht logisch, sondern assoziativ.

Ich würde ich deswegen weigern, jemanden mit einem Götternamen anzureden, mit welchem ich selber viel verbinde. In dem Fall würde ich denjenigen nicht mit "seinem" Namen anreden, selbst wenn es "sein" bürgerlicher Name sein sollte. Entweder gibt er mir einen anderen Namen, oder ich rede ihn nicht als Individuum an, sondern sage nur "Mensch" zu ihm.

Auch wenn ich selber nichts vom Christentum halte: Daß man sein Kind hierzulande nicht "Jesus" nennen darf, finde ich daher völlig korrekt. Maria hingegen ist laut Christentum nie eine Göttin gewesen.
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Alt 24.10.2008, 17:29   #65 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Jésus ist in anderen Ländern ein stink normaler und völlig gängiger Name.
Ich kenn sogar hier in Deutschland einen Spanier und einen Ecuadorianer, die Jésus heißen.
Sollen sie sich jetzt aus flascher "Pietät" umbenennen?

Ebenso wie zum Beispiel tausende Dianas in unseren Breiten?

Oder würdest Du sie einfach ignorieren?


Kopfkratzende Grüße
Siat
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Alt 24.10.2008, 21:12   #66 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von Siat Beitrag anzeigen
Sollen sie sich jetzt aus flascher "Pietät" umbenennen?
Ich schrieb bereits, daß das mit Pietät nichts zu tun hat. Daß die Eltern das Kind so genannt haben, finde ich wie geschrieben nicht pietätlos, sondern rücksichtslos. Es geht nicht um Rücksicht auf Götter oder auf religiöse Empörung, sondern darum, daß es einfach die magische Arbeit der Gläubigen erschwert.

Aber nunja, was scheren einen denn andere.. Hauptsache man selber kann alles tun. Kann man natürlich auch, andere SIND schließlich irrelevant. Nur sollte man nicht auch noch erwarten, daß jeder so einen Mist einfach akzeptiert. Ich täte es nicht.

Zitat:
Ebenso wie zum Beispiel tausende Dianas in unseren Breiten?
Da kann man den Eltern nichtmal Rücksichtslosigkeit unterstellen, das dürfte Unwissenheit sein. Glücklicherweise stellt sich mir das Problem nicht, weil ich mit Diana nichts zu tun habe.
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Alt 25.10.2008, 11:20   #67 (permalink)
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Magische Arbeit hat aber auch was mit programmieren und deprogrammieren zu tun. Wenn Du bei Mars eine Prägung auf einen Marsriegel hast, dann solltest Du diese Prägung eben auflösen und Dir ein anderes inneres Bild schaffen. (Was ja auch Magie ist).

Ein Magier, der sich von solchen Kleinigkeiten ablenken lässt, der wird immer wieder Probleme bei der Arbeit haben. Gerade solche Assoziationen können sehr ablenken. Also muß man die Bilder im eigenen Kopf ändern und nicht die "Pseudo-Realität" auf die man sowieso keinen Einfluß hat.

Magie soll die eigene Realität ändern. Das von "äußerer" Realität abhängig zu machen schränkt einen ganz schön ein ... findest Du nicht?

lg
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Alt 25.10.2008, 11:22   #68 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Nun, aber ist es nicht genauso rücksichtslos zu erwarten und zu "fordern", dass Eltern, die sich vielleicht auch noch was wirklich ernsthaft dabei denken, Ihr Kind nach einem Gott/einer Göttin zu benennen, aus "Rücksicht" ihre Kinder halt nicht danach nennen?

Zitat:
Da kann man den Eltern nichtmal Rücksichtslosigkeit unterstellen, das dürfte Unwissenheit sein.
Ziemlich naiv gedacht.
Die meisten, die ich kenne (und das sind Heiden, wie nicht Heiden als Eltern!) wissen ganz genaus, woher der Name kommt.
Und heute, wo es diese ganzen tollen Geburtstagskarten mit Namensherkunft gibt, ist die Unterstellung von Unwissenheit meiner Meinung nach ein wenig naiv .


Zitat:
Glücklicherweise stellt sich mir das Problem nicht, weil ich mit Diana nichts zu tun habe.
Das beantwortet aber meine Frage nicht.


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Alt 25.10.2008, 11:32   #69 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von StarFire Beitrag anzeigen
Wenn Du bei Mars eine Prägung auf einen Marsriegel hast, dann solltest Du diese Prägung eben auflösen und Dir ein anderes inneres Bild schaffen. (Was ja auch Magie ist).
Ja, das GEHT natürlich. Es ist aber eigentlich unnütze Arbeit, die ich mir gar nicht machen bräuchte. Insbesondere erschafft jeder Anblick eines Marsriegels oder jede Ansprache einer Diana die unerwünschte Prägung erneut. D.h. ich habe diese Arbeit nicht nur einmal, sondern dauernd.

Werbug usw. sind schließlich genau dazu gedacht, Leute zu prägen. Das IST Magie, gegen die man dann aktiv anarbeiten muß. Sorry, ich habe eigentlich auch Besseres zu tun.. Das wäre so, als würde ich Dir dauernd Müll in Deinen Garten werfen und Dir dann vorhalten, daß Du ihn doch wegräumen kannst, wenn er Dich stört.

Zitat:
Magie soll die eigene Realität ändern. Das von "äußerer" Realität abhängig zu machen schränkt einen ganz schön ein ... findest Du nicht?
Mit dem Argument kann man jede Rücksichtslosigkeit rechtfertigen: Soll der andere sich doch einfach nicht von der äußeren Realität abhängig machen. Überhaupt, was interessieren mich denn die Bedürfnisse anderer Leute, ist doch deren Problem. Genau das ist die Mentalität, mit der Leute ihren Müll in die Gegend werfen.

Ja Starfire, das ist Magie. Es ist die Magie, die unsere Ellenbogengesellschaft erschafft, es ist die Magie, die unseren Turbokapitalismus hervorbringt. Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Eigentlich bin ich der Ansicht, daß eine Ellenbogengesellschaft ineffizient ist, weil dabei eine Menge Reibungsverluste auftreten. Etwa die Arbeit von Magiern, die nur dadurch notwendig wird, daß Leute sich nen Dreck um Prägungen scheren.

Ich gebe Dir aber insofern recht, als daß Asozialität ein Teil des Menschseins ist. Die Dummheit, eine andere Gesellschaft zu erschaffen ebenfalls. Das ist insofern schade, als daß die Menschheit sich selbst viele Möglichkeiten nimmt. Aber nunja, Hauptsache man kriegt die eigenen Ellbogen durch..

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Alt 25.10.2008, 11:38   #70 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von Siat Beitrag anzeigen
Nun, aber ist es nicht genauso rücksichtslos zu erwarten und zu "fordern", dass Eltern, die sich vielleicht auch noch was wirklich ernsthaft dabei denken, Ihr Kind nach einem Gott/einer Göttin zu benennen, aus "Rücksicht" ihre Kinder halt nicht danach nennen?
Ich sehe schon, daß die reine Ellbogengesellschaft hier besser ankommt.. nunja, wenn Ihr Spaß daran habt, bitte sehr. Es verwundert mich allerdings ein wenig, das hätte ich in einem Forum des LaVey-Satanismus eher erwartet. Lustig finde ich dann allerdings im Heidentalk das Gejammer über eben jene Ellbogengesellschaft..

Andererseits, ich könnte natürlich so jemanden auch einfach erschießen. Es wäre doch rücksichtslos, wenn man FORDERT, daß ich aus "Rücksicht" das nicht tue. Außerdem soll er sich einfach nicht von der äußeren Realität abhängig machen (-:

Zitat:
Das beantwortet aber meine Frage nicht.
Jemanden mit dem Namen "Seth" würde ich nicht mit seinem Namen anreden, sondern, wie ich schrieb, mit "Mensch". Oder er soll mir nen Spitznamen sagen. Oder irgendeinen beliebigen Namen, mit dem er angesprochen werden will, ist mir egal.


Ach ja, es ist übrigens sogar dem Kind gegenüber rücksichtslos. Ich jedenfalls empfände es als ausgesprochen eklig, "Jesus" zu heißen. In den USA ist es kein Problem, seinen Namen zu ändern, aber in Deutschland ist das nahezu unmöglich. So, und woher wollen die Eltern wissen, daß das Kind später nicht eine Weltanschauung entwickelt, die mit seinem Namen total kollidiert? Aber klar, das ist den Eltern natürlich genauso gleichgültig wie überhaupt die Interessen anderer.

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Geändert von Daelach (25.10.2008 um 11:52 Uhr)
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Alt 25.10.2008, 12:41   #71 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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*g* Dealach,
Zitat:
Ich sehe schon, daß die reine Ellbogengesellschaft hier besser ankommt.
Nö, das hat nichts mit Ellenbogengesellschaft zu tun.
Ich spiel nur den "Advocatus diaboli" :hi:

Verstehen und nachvollziehen kann ich persönlich nämlich beide Seiten.
Ich sehr zwar nichts Schlimmes daran, sich nach einer Gottheit zu benennen, weil ich die Thematik nämlich völlig anders angehe (mir ist nämlich schlicht die "Bedeutung" des Namens wichtig, die ja auch in einem Götternamen steckt!!), dennoch würd ich vermutlich dreimal überlegen, sollte ich mal Kinder haben, mein Kind den Namen einer Gottheit zu geben.

Was ich halt höchst "lustig" finde ist, dass diese recht seltsame Einstellung anscheinend sehr "westlich" geprägt ist.
Auch dann noch diese Ansicht: Jaja, jeder ist halt sich selbst der Nächste und nimmt keine Rücksicht auf die religiösen Befindlichkeiten des anderen.
In anderen Ländern steht soetwas gar nicht zur Diskussion, sondern wird es ziemlich entspannt gehand habt.

Da frage ich mich dann manchmal schon, wo so ein "Hilfe, der will mich diskreminieren! Der respektiert meinen Glauben/meine Götter/meine xyz... nicht."

Zitat:
Ach ja, es ist übrigens sogar dem Kind gegenüber rücksichtslos. Ich jedenfalls empfände es als ausgesprochen eklig, "Jesus" zu heißen. In den USA ist es kein Problem, seinen Namen zu ändern, aber in Deutschland ist das nahezu unmöglich. So, und woher wollen die Eltern wissen, daß das Kind später nicht eine Weltanschauung entwickelt, die mit seinem Namen total kollidiert? Aber klar, das ist den Eltern natürlich genauso gleichgültig wie überhaupt die Interessen anderer.
Ach komm...
*gg*

Ich kenn mindestens 10 Leuts (davon sind 6 Heiden), die Cristos
(=Christus), zwei halt, die Jesus heissen (einer ist übrigens auch Heide).

Und mal ernsthaft:
Die Entscheidung, dass ein Namen nicht mehr zu einem passt, dass man einen anderen möchte, weil er vielleicht mit meiner jetzt gewählten Weltanschauung nicht mehr zusammen passt... fällt man ja auch nicht von heute auf morgen.
Es hintert doch niemanden daran, wenn man mit seinem Namen nicht glücklich ist, zumindest in der Umgebung klar zu machen: Ich bin unglücklich mit meinem von meinen Eltern gegebene Namen. Bitte redet mich mit XYZ an!"
Klar ist das nicht einfach, schreib mal hier die Userin "Silberschattenstern" an.
Sie kämpft seit etlichen Jahren darum, dass ihr, von ihr selbst gewählter Name endlich anerkannt wird-sogar noch bei Familienangehörigen.
Aber da lernt man halt irgendwann drüber zu stehen, sollte man zumindest.

Natürlich hast Du recht, dass die Namensänderung hier in Deutschland, meiner Meinung nach völlig unsinniger Weise, extrem erschwert ist.
Wie gesagt, ich seh das ja an meiner Freundin, die seit Jahren darum kämpft.

Aber es gibt dennoch andere Möglichkeiten, wie man sich zumindest halt mit dem Namen abfinden kann, und wie man halt schlicht in seiner Umgebung dafür sorgt, dass DIESE dann eben akzeptiert, dass man einen anderen Namen tragen will, und sich halt dann damit arrangiert, dass man halt unter Dokumente seinen "alten" Namen setzt.

Ich persönlich, sehe da das Problem eher darin, wie man mit dem Namen, den man nun mal bekommen hat, umgeht.

*g*
Da sind dann doch Zweit oder Drittnamen gut... ^^



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Alt 25.10.2008, 12:58   #72 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Zitat:
Ja, das GEHT natürlich. Es ist aber eigentlich unnütze Arbeit, die ich mir gar nicht machen bräuchte. Insbesondere erschafft jeder Anblick eines Marsriegels oder jede Ansprache einer Diana die unerwünschte Prägung erneut. D.h. ich habe diese Arbeit nicht nur einmal, sondern dauernd.
Leg' Dir eine gesunde Portion Ignoranz zu. Das hilft.

Es werfen täglich irgendwelche Leute Dreck in den Garten meiner Mutter. Das kann ich nicht verhindern - ist halt so. Du kannst die Umstände und die Leute nicht ändern. Du kannst nur Dich und Deine Wahrnehmung ändern.

Wer sich mit Magie beschäftigt muß halt auch den entsprechenden Dreck wegräumen. Wir leben nun mal in einer dummen, verblödeten und kontaminierten Welt. Da hilft kein Klagen, sondern nur anpacken und Dreck wegschaufeln.

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StarFire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2008, 13:04   #73 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von Siat Beitrag anzeigen
Nö, das hat nichts mit Ellenbogengesellschaft zu tun.
Ich spiel nur den "Advocatus diaboli" :hi:
Oh, dann habe ich Dich ziemlich mißverstanden, entschuldige bitte.

Zitat:
Ich sehr zwar nichts Schlimmes daran, sich nach einer Gottheit zu benennen
Das war ja auch üblich: Seti, Setnakht, Ramses, Thorsson und so. Wenn man mit einer Gottheit sehr verbunden ist, spricht nichts dagegen, sich einen Namen zu wählen, der von dieser Gottheit abgeleitet ist.

Zitat:
In anderen Ländern steht soetwas gar nicht zur Diskussion, sondern wird es ziemlich entspannt gehand habt.
Dadurch, daß Rücksichtslosigkeit selbstverständlich ist, wird sie nicht besser (-;

Zitat:
Ich kenn mindestens 10 Leuts (davon sind 6 Heiden), die Cristos
(=Christus), zwei halt, die Jesus heissen (einer ist übrigens auch Heide).
Ich fände es dennoch extrem blöd. Bin ja schon froh, nicht "Christoph" oder so zu heißen.

Zitat:
Die Entscheidung, dass ein Namen nicht mehr zu einem passt, dass man einen anderen möchte, weil er vielleicht mit meiner jetzt gewählten Weltanschauung nicht mehr zusammen passt... fällt man ja auch nicht von heute auf morgen.
Das stimmt.

Zitat:
Es hintert doch niemanden daran, wenn man mit seinem Namen nicht glücklich ist, zumindest in der Umgebung klar zu machen: Ich bin unglücklich mit meinem von meinen Eltern gegebene Namen. Bitte redet mich mit XYZ an!"
Genau dieser Aufwand ist eigentlich sowas von überflüssig.. es GEHT irgendwie sicherlich, aber ich betrachte das als Verschwendung von Ressourcen, die man anderweitig sicherlich besser nutzen könnte.

Zitat:
Da sind dann doch Zweit oder Drittnamen gut... ^^
Oder wie bei manchen Indianerkulturen, wo der Heranwachsende dann seinen Namen herausfindet.

Gut, ich will keine Kinder, aber wenn dem nicht so wäre, würde ich ihnen irgendeinen 0815-Namen geben, der an sich so direkt gar nichts aussagt. Hauptsache, er läßt sich leicht aussprechen, möglichst auch im Ausland. Aber auf keinen Fall etwas mit direktem Religionsbezug, weil ich nicht weiß, ob ihnen das später paßt. Als Atheist ganz plakativ nach ner Gottheit zu heißen ist ja auch nicht unbedingt der Sechser im Lotto.

Überhaupt finde ich, denken Eltern viel zu selten darüber nach, was der Name für das Kind bedeuten wird, sondern gehen nur danach, ob IHNEN der Name gefällt.

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Alt 25.10.2008, 13:06   #74 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von StarFire Beitrag anzeigen
Es werfen täglich irgendwelche Leute Dreck in den Garten meiner Mutter. Das kann ich nicht verhindern - ist halt so.
Wenn ich etwas tolerieren muß, muß ich es deswegen noch lange nicht akzeptieren.

Zitat:
Du kannst die Umstände und die Leute nicht ändern. Du kannst nur Dich und Deine Wahrnehmung ändern.
Das ist richtig.

Zitat:
Wir leben nun mal in einer dummen, verblödeten und kontaminierten Welt.
Darin stimme ich Dir zu, aber muß man das deswegen gut finden?

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Alt 25.10.2008, 17:29   #75 (permalink)
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Benutzerbild von StarFire
 
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Zitat:
Zitat von Daelach Beitrag anzeigen
Wenn ich etwas tolerieren muß, muß ich es deswegen noch lange nicht akzeptieren.
Schon klar.

Zitat:
Darin stimme ich Dir zu, aber muß man das deswegen gut finden?
Natürlich nicht, aber sich drüber ärgern und lamentieren ist genau so eine Energieverschwendung. Da ärgere ich mich lieber nicht und lebe damit.

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StarFire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2008, 02:03   #76 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Hallo...

Was bedeutet in der modernen Welt schon der Name?
Und wir sollten nicht vergessen dass wir nunmal in dieser Welt leben und nicht im Gestern.

Also ich kenne streng gläubige Katholiken die heidnische Götternamen wie Thor, Seth oder Diana tragen und Heiden die Namen wie Christos, Jesus oder Maria führen... Und die stören sich nicht daran.
Namen werden heute nicht mehr aufgrund ihrer Bedeutung ausgewählt. Ausserdem ist bei unzählihgen Namen der eigentliche Sinn gar nicht mehr bekannt.
Wer weiss heute schon dass zum Beispiel der Name Isidor (im ersten Moment erkennt man darin nicht mal nen Götternamen) griechisch ist, und "Geschenk der Isis" bedeutet?
In meiner spanischen Heimat gibt es den katholischen heiligen Isidor von Sevilla. ich glaube nicht dass sich jemand darüber brüskiert hat dass er namentlich als Geschenk der ägyptischen Göttin Isis ausgewiesen wird...
Mein bürgerlicher Vorname Danilo bedeutet "Gott ist mein Hirte" und bezieht sich somit auch auf eine Gottheit. Da er ursprünglich aus dem hebräischen stammt, wohl auf den Gott der Juden. Ich glaube nicht dass Jahwe sich daran stört dass ich einen Namen trage der sich auf ihn bezieht obwohl ich kein Jude bin. Mein ägyptischer Name Merienptah (geliebt von Ptah) wurde mir auch gegeben obwohl ich zur Priesterschaft des Amun gehöre.

Namen werden schon seit Jahrtausenden aufgrund ihres Klanges und nach dem Gefallen ausgewählt und ich finde da nichts Schlimmes dran...
Es gibt auch Namen wie der lateinische Sextus oder Septimus, die bedeuten "der Sechste" beziehungsweise "der Siebente".
Also ein bekannter von mir heisst tatsächlich Septimus, ist allerdings der Erstgeborene und nicht der siebte im Bunde.

Ich finde nur die Kleingeistigkeit der Menschen schafft es aus dem Thema ein Problem herauszubilden.
Und die Götter scheinen sich nicht im geringsten darüber zu ärgern wie wir unsere Kinder nennen...
Oder ist die Göttin der Jagd vom Olymp herab gekommen und hat versucht alle christlichen Dianas mit ihrem Bogen vom Antlitz der Erde zu tilgen? Nein.

Man sollte einfach tolerant sein. So wie ich andere Menschen toleriere, toleriere ich auch deren Glauben. Und genau deshalb verhalte ich mich ihnen und ihren Göttern genauso respektvoll wie allen anderen gegenüber.
Kein Gott erbost sich über die Namenswahl der Menschen. Also sollten wir das auch nicht tun.

Und wenn manch einer beim Kult für den römischen Kriegsgott an einen Schokoriegel denken muss oder während der Anbetung der römischen Liebesgöttin einen Damenrasierer vor Augen hat, sollte er sich Gedanken darüber machen ob seine Konzentrationsfähigkeit ausreicht um göttlichen Wesen gegenüberzutreten. Dann sollte er lieber die Finger von den Ritualen lassen wenn er sich nicht auf die Sache konzentrieren kann, denn Magie und Kult ist keine Spielerei sondern sie erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration.

Das ist meine Meinung...

LG
Merienptah
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Folge deinem Herzen solange du lebst und tue nicht mehr, als es dir aufträgt.
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Alt 11.11.2008, 14:00   #77 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von Asathôr
 
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Hmmm...

ich habe den Namen Asathôr gewählt, weil ich mich zur nordischen Mythologie und ganz besonders zu Thor hingezogen fühle.

bin ich deswegen rücksichtslos?
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When I Am Dead * Lay Me In A Mound * Place My Weapons By My Side *For The Journey To Hall Up High * When I Am Dead * Lay Me In A Mound * Rise A Stone For All To See * Runes Carved To My Memory ***
Asathôr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2008, 23:07   #78 (permalink)
fee
feenomen
 
Benutzerbild von fee
 
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@ nachleg*g*

grundsätzlich und überhaupt sind alle Worte PROGRAMM... übrigens net bloss in den gematrie, sondern auch bei allen Völkern und Kulturen.

ich bin hin un her gerissen zwischen dem wunsch dass Worten und ihrer Bedeutung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden "sollte" und der Einsicht dass im Allgemeinen das unbewusste Benutzen von Worten namen etc. so was von alltäglich ist.

Müll, genau die Hälfte (wahrscheinlich mehr!!!) aller täglich gesprochen Worte ist Müll und überflüssig vor diesem Hintergrund fällt es mir schwer mich über den 7 Kilo Kater des Nachbarn zu ärgern der Odini heisst, weil er als Katzenkind so niedlich war, dass Odin zu streng schien *g*

guts Nächtle fee...
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erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 13.11.2008, 00:01   #79 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Ich sehe gar keinen Grund mich darüber zu ärgern dass Menschen sich selbst Götternamen geben.
Seien wir doch mal ehrlich. Wir Menschen sind doch auch diejenigen die den Göttern erstmal die Namen gegeben haben unter denen wir sie kennen.
Den wahren Namen des Göttlichen kennen wir sowieso nicht. Deswegen können wir auch keinen Gott dadurch beleidigen, dass wir seinen Namen für uns selbst verwenden...

Und was jetzt das Katerchen Odini angeht... Ich geh mal davon aus dass er von "seinen Menschen" noch einen weiteren Namen bekommen hat als er die Fünf-Kilo-Marke geknackt hat. Wird wohl sowas wie "Dickerchen" sein. Aber das ist auch ein Name.
Der Kater meiner Nachbarn hat mittlerweile den bekloppten Namen Schornstein, weil er als Kitten mal in selbigen hineingestürzt ist... Das beschreibt ihn aber besser als Pascha so wie er wirklich heisst, denn dieses Sensibelchen ist alles andere als ein Pascha... *lach*

Wir Menschen sammeln im Laufe unseres Lebens auch eine Menge Namen für uns. Nicht nur den, der auf dem Ausweis steht. Wir nennen es Spitznamen. Aber auch das sind Namen, die sich wohl auf Eigenschaften beziehen. Auch "Zicke" und "Hexe" können zu Namen werden.
Ist eine echte Hexe jetzt beleidigt wenn sie meiner Tochter begegnet, die auch manchmal Hexe genannt wird??? Ich glaube nicht...

Also ich bin der Meinung wir Menschen sind gar nicht im Stande die Götter überhaupt zu beleidigen. Wir können sie durch respektloses Verhalten verstimmen, aber beleidigen können wir sie nicht. Dafür sind wir nicht "gross" genug...

LG Merienptah
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Alt 13.11.2008, 15:08   #80 (permalink)
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Ich sehe gar keinen Grund mich darüber zu ärgern dass Menschen sich selbst Götternamen geben.
Seien wir doch mal ehrlich. Wir Menschen sind doch auch diejenigen die den Göttern erstmal die Namen gegeben haben unter denen wir sie kennen.
Den wahren Namen des Göttlichen kennen wir sowieso nicht. Deswegen können wir auch keinen Gott dadurch beleidigen, dass wir seinen Namen für uns selbst verwenden...
Hallo Merienptah,
genauso sehe ich das auch, auch wenn ich vielleicht fast noch ein Stückchen weiter gehe.

Betrachtet man sich die Namen, die den Gottheiten von den Menschen früher gegeben wurden, und macht sich die Mühe, diese die Sprache zu übersetzen, die man selbst spricht, so entdeckt man sehr schnell, dass die Namen eigentlich Versuche sind, bestimmten Mächten, die die Menschen damals (wie heute) erfahren haben einen Namen zu geben, sie zu benennen, ihnen vielleicht auch eine Titulatur als Ansprache zum Namen zu geben, aus der sich dann im Laufe der Jahr(hundert/tausend)e erst der Name gebildet hat, bzw. die sich dann als Name etabliert hat... oder auch ähnliches.

Ich persönlich hab mich schon immer sehr gern mit der Bedeutung von Namen, auch der von Göttern befasst und wenn ich mir die Namen von Gottheiten ansehe, dann sehe ich persönlich soetwas wie "Wesensbeschreibungen" darin oder schlicht das, was die Menschen halt mit diesem Namen versuchten zu beschreiben, zu benennen und zu ehren.
Der Name konnte ein einfaches Wort sein, oder ganze Sätze bilden.

Willkürlich wurden die Namen der Götter nicht gewählt, ebenso wenig, wie "die Alten" die Namen ihrer Kinder willkürlich gewählt haben.

Um meine Gedanken ein bisschen greifbarer zu machen, hier mal ein paar Beispiele aus dem Ägyptischen:

Chnum = Schöpfer, der Schaffende
Sopdet = die Spitze/Scharfe
Isis = Thron
Horus = der Ferne/der Obere
Amun = der Verborgene
Chons = Durchwandernder
Mut = Mutter
Hathor = Haus des Horus
Chenti-imentiu = der an der Spitze der Westlichen/Erster der Westlichen
Upuaut = Wegöffner/Öffner der Wege
Re = Sonne
Maat = Wahrheit, Ordnung
Jah = Mond
Sia = Erkenntnis
Jaret = Die (sich) Aufbäumende
Seqer-tepu = Der die Köpfe abschlägt
Seben-heseq-shut = Zu Fall Bringender, welcher die Schatten köpft

...

Aber das kann man auch beobachten, wenn man sich andere Wege ansieht.
Römer zum Beispiel:
Sol = Sonne
Luna = Mond
Diana = von diviana=die Leuchtende
Jup(p)iter = Gott Vater
Mater Matuta = Morgentliche Mutter
Fides = Glauben, Vernunft
Concordia = Eintracht, Einheit
Mercurius=von mercari=Handel treiben
...

Oder die Griechen
Aphrodite = vermutlich von aphros=Meerschaum
Eros = Liebe, Lust
Dike=Recht, Gerechtigkeit
Selene = von selas= Glanz, Licht
Hades = der Unsichtbare
Ares = nicht ganz gesichert, aber vermutlich Verderber, Rächer
Eos = Morgenröte
Chronos = Zeit
Eris= Streit, Hader
...

Die Listen der Namen, bzw. deren Übersetzungen könnte man jetzt noch beliebig weiter führen.

Klar ist für mich dabei geworden, dass, wenn ich so eine übertriebene "Gottesfurcht" habe, eigentlich eine andere Sprache, die solche Namen berührt gar nicht lernen, geschweige denn Sprechen dürfte.
Und dass die Menschen damals eigentlich auch nur noch mit Pieplauten durch die Gegend gerannt sein müssten, weil Gottheiten Namen trugen, die im Sprachgebrauch nun mal ganz normal vorgekommen sind.

Du hast zum Beispiel eben "Zicke"/"Ziege" genannt.

Muss ich jetzt nach "Blasphemie" aufschreien, weil es im ägyptischen Amduat eine Göttin gibt, die "Ziege" (= Artet/Ortet) (übersetzt) heißt? :hi:

Oder muss ich mich jetzt mukieren, weil ein Grieche, wenn er sagt, dass die Sonne scheint, und "helios" sagt?

Oder muss jetzt jede/r Heide/in den Latein-Unterricht boykottieren, weil diverse Wörter gleichzeitig Götternamen sind?

Ich stell die Fragen allgemein jetzt mal so in den Raum, denn je mehr ich mich mit der Herkunft von Namen beschäftige, desto seltsamer und auch unsinniger muten mir allmählich solche Diskussionen an.

Ich beschäftige mich zum Beispiel auch seit einigen Jahren mit der mittelägyptischen Sprache. Verfasse ich einen Text in altägyptischer Sprache, würde das in der Konsequenz, wenn ich so eine krasse Ansicht wie manch andere zu diesem Thema hätte, bedeuten, dass ich Wörter auslassen müsste.
Seien es Begriffe wie "Kind" (Unu, Gott im Amduat), "Mond" (Mondgott Jah), "Tänzer" (Ibau, ein Gott im Amduat), "Freude" (Aut-ib, die Personifikation der Freude), "Westen" (Imentet, Göttin und Personifikation des Totenreichs) oder anderes.
Ich müsste dann entweder umschreiben oder auslassen oder mir sonst was ausdenken.
In anderen Sprachen ist es nichts anderes.

Auf die Spitze getrieben würde das nämlich bedeuten, dass, wenn man in einer Fremdsprache zu der die entsprechenden Gottheiten gehören, einen Text schreibt oder in der entsprechenden Sprache spricht, sich dann als ein Vertreter der "ich entwürde meine Götter, wenn ich ihre Namen für irgendwelche profanen Dinge benutze"-Fraktion rein theoretisch weigern müsste, bestimmte Begriffe dann in der entsprechenden Sprache zu schreiben oder zu sprechen.

10 Gebote, ich hör euch trapsen ^^
Speziell: "Du sollst den Namen, Deinen Gottes nicht unnützlich führen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht."




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