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Alt 05.03.2009, 03:12   #1 (permalink)
Grinch vom Dienst
 
Benutzerbild von Celeborn
 
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Zitat:
Zitat von Silvanus Beitrag anzeigen
@ Celeborn und Samonios

Ihr müsst da glaub ich ein bisschen zwischen Theorie und Praxis der Christentümer unterscheiden.
Ich beziehe da sogar den Islam mit ein....
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Alt 05.03.2009, 10:23   #2 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von B-Lizard
 
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warum? ... ich meine: warum sollte er nicht neutral sein? weil konservative ihn als durchweg "das gute" ansehen und "das böse" angeblich nicht von ihm stammt, heisst das ja noch lange nicht, dass deren überzeugung so stimmt...
(ich benutz einfach mal "er", hab ja auch keine ahnung, welchen titel sein geschlecht hat^^)
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Alt 05.03.2009, 20:07   #3 (permalink)
ein Suchender
 
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Zitat:
Zitat von Celeborn Beitrag anzeigen
Als Denkansatz spannend, aber nicht tauglich, da der Christliche Gott alles andere als Neutral ist.
Okay, darum hilft Er ja auch.
Aber, da ich hier keine Werbug machen will, lassen wir das einfach mal so stehen.

Aber noch ein interessanter Gedanke, Gott hat die anderen Götter erschaffen?
Als Almmächtiger kein Problem für ihn.
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Alt 17.05.2009, 22:50   #4 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Zitat:
Zitat von Thalion Beitrag anzeigen
Ich frage mich, ob das, was die Christen als Gott denken, dass ist, was in der Nordischen Mythologie als Ginungagap gedacht wird.
hmm, ich würde eher an die (nicht ausgeprägte und deshalb anwendbare) Charakterisierung des Allvaters in der Edda denken, welche je nach Anschauung als Aspekt Odhins (weil mit so vielen Attributen versehen) wie umgekehrt interpretierbar wäre. Bilden wir noch eine Trias (á la Odhin, Vile, Ve) und tranzendieren diese in ihm bildet das ganze zumindest eine Form von Monolatrie die ähnlich dem katholischen Trinitätsdogma ausfällt.
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was noch nicht ist kann werden
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Alt 18.05.2009, 12:56   #5 (permalink)
Komatöses Kiffkudu
 
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Beiträge: 17
Zitat:
Zitat von Thalion
Ich frage mich, ob das, was die Christen als Gott denken, dass ist, was in der Nordischen Mythologie als Ginungagap gedacht wird.
Ich bin jetzt mal ketzerisch:
Was wenn "Gott" oder die "Götter" eigentlich nur eine schöpferische Energie ist, welche von Religion zu Religion anders interpretiert wird?
Kurz: Alle haben recht, aber nur auf ihre Art und Weise
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Lacha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2009, 22:50   #6 (permalink)
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Beiträge: 382
Zitat:
Zitat von Lacha Beitrag anzeigen
Ich bin jetzt mal ketzerisch:
Was wenn "Gott" oder die "Götter" eigentlich nur eine schöpferische Energie ist, welche von Religion zu Religion anders interpretiert wird?
Kurz: Alle haben recht, aber nur auf ihre Art und Weise
Ui, ein Ketzer hier?
Du musst Christ sein, oder?

Stimmst aber mit meinem Glaubensbild überein.
Der große Kristall, jeder sieht nur eine Facette.
Das Ganze ist die kosmische Energie, egal, wie wir sie benennen.
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Alt 19.05.2009, 10:40   #7 (permalink)
Komatöses Kiffkudu
 
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Lacha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2009, 11:11   #8 (permalink)
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Ich wollte mich zwar in der nächsten Zeit dem Buddhismus zuwenden (nur zu Studienzwecken, nicht zum konvertieren)
aber ich denke mal, ich werde mich mal näher mit Druiden befassen.
Neodruide sagt mir nämlich nichts, also sollte ich mich mal schlau machen.
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Alt 19.05.2009, 11:25   #9 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von Celeborn
Als Denkansatz spannend, aber nicht tauglich, da der Christliche Gott alles andere als Neutral ist.
Hallo Cele,
da würd mich aber doch gern interessieren, was Du unter "neutral" in Bezug auf die Götter verstehst?
Sind Deine so viel neutraler?


LG
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Alt 19.05.2009, 15:10   #10 (permalink)
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Gott/Götter neutral?

Das ist ne Denkaufgabe.
Da ich natürlich über Euren Glauben zu wenig weiß, ich nehme la den chrsitlichen.
Gott hat immer wieder mal eingegriffen.
Also, ER ist nicht neutral.
Und, nicht als Mission zu verstehen, wieso hat ER Jesus geschickt?
Voll die Einmischung.
Sodom und Gomorrha, usw.

Leider fällt mir zu Euren Göttern nichts Passendes ein, aber wird ähnlich sein.
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Alt 19.05.2009, 15:56   #11 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Hallo Nachtfalke,
deswegen ja meine Frage, was Götter denn "neutral" macht :hoe2:

Selbst wenn Cele darauf anspielt, dass angeblich nur die zu Gott kommen, die an Jesus glauben und nur die seine Kinder sein sollen, die die 10 Gebote befolgen...

Ich ganz persönlich habe den christlichen Gott, als ich noch Christin war, nie so kennen gelernt, dass er "auswählen" würde und "Unterschiede" macht nach dem Motto "Dich mag ich, Dich hass ich! Ätsch! "

Zitat:
Leider fällt mir zu Euren Göttern nichts Passendes ein, aber wird ähnlich sein.
Ich weiss nicht, ob es generell so ist.

Meine bisherige Erfahrung hat mir persönlich gezeigt, dass ein und dieselbe Gottheit sich unterschiedlichen Menschen auch unterschiedlich "offenbaren" kann.
Wobei diese meiner Meinung nach daran liegt, dass sich die Götter dem Menschen so offenbaren, wie der Mensch das "verkraften" kann. Bzw. in dem Maßen, wie dem Menschen es möglich ist, das Göttliche anzunehmen.

Ich unterstrich daher das "persönlich", weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass Gott einem Menschen, der Angst vor Gott hat, sich ihn als jähzornigen Vater vorstellt, der bei jedem kleinen Verstoß gleich die Seele in die Ewige Verdammnis stürzt, diesem durchaus auch so erscheinen kann.
Dir ist ja der Ausspruch von Jesu: "Wie Du glaubst, so geschieht/geschehe Dir." sicherlich gut bekannt.


LG
Siat
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Geändert von Siat (19.05.2009 um 20:06 Uhr)
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Alt 19.05.2009, 18:18   #12 (permalink)
Wanderer
 
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Registriert seit: 24.05.2008
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Zitat:
Zitat von Siat Beitrag anzeigen
Meine bisherige Erfahrung hat mir persönlich gezeigt, dass ein und dieselbe Gottheit sich unterschiedlichen Menschen auch unterschiedlich "offenbaren" kann.
Wobei diese meiner Meinung nach daran liegt, dass sich die Götter dem Menschen so offenbaren, wie der Mensch das "verkraften" kann. Bzw. in dem Maßen, wie dem Menschen es möglich ist, das Göttliche anzunehmen.
Genauso wie wir auch Menschen verschieden sehen, ich könnte mit meinem Freund über ein und dieselbe Person reden, trotzdem könnten wir eventuell so reden, dass man meinen könnte, dass wir zwei komplett verschiedene Personen meinen. Jeder zeigt sich je nach seinem Gegenüber etwas anders... Entweder gibt es tatsächlich ein paar Götter, die sich einem weniger zuwenden (davor gibt es auch welche, die einem immer zur Seite stehen) oder sie wollen manche Menschen wirklich "schonen".
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Alt 19.05.2009, 19:57   #13 (permalink)
ein Suchender
 
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Registriert seit: 19.04.2007
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Beiträge: 382
Neutral

wollen wir denn überhaupt eine neutrale Gottheit?
Ist mir eben so eingefallen, die Christen sprechen doch vom Vater.
Soll Er uns nich schützen, sich sorgen?
Dann muss Er sich auch einmischen (dürfen), mich leiten.

was passiert, wenn ich die Natur verspotte, zürnen dann nicht die Götter mit mir?
Ich glaub schon.
Ich werde mich, obwohl Christ, sicher nicht mit Mutter Erde anlegen.
Da es für mich ja eh nur eine andere Bezeichnung ist, kein Problem, denn Gott ist die kosmische Energie, in jedem Atom enthalten.
Was wir für Namen oder Symbole vergeben wird wohl fast egal sein.

Ich nutze ja auch gerne beim Beten das Wort Allah, es klingt einfach weicher.
Machen viele arabische Christen übrigens auch.

Ja, und Odin klingt auch weicher als Wotan.

Hmm, liegt daran, dass ich Liebe zum Glauben eben lieber sanft ausspreche.
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Alt 19.05.2009, 20:06   #14 (permalink)
ein Suchender
 
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Ort: Braunschweig
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Beiträge: 382
Nachtrag

Ich habe mal was Schönes gelesen.
Gott ist der Beschützer, warum läßt er alles möglich zu?

Nun, ich bin Vater, verbiete ich meinem Sohn, Skateboard zu fahren?
Ich weiß doch, er könnte sich was brechen.
Aber ich lasse ihn trotzdem.
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Alt 19.05.2009, 20:24   #15 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Hast du Illuminati von Dan Brown gelesen? *lach*
Der Satz stammt in etwas längerer Form aus dem Roman...
Passt aber sehr gut zum Thema.

LG Meri
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Merienptah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2009, 21:09   #16 (permalink)
ein Suchender
 
Benutzerbild von der Nachtfalke
 
Registriert seit: 19.04.2007
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Klar habe ich Illuminati gelesen.
Von da stammt das doch wohl?
Leider habe ich den Film noch nicht gesehen.
Oder zum Glück?
Bei 1984 von George Orwell hat mich der Film ja enttäuscht.
der Schluss war voll daneben.

Ui, wir werden grad off topic, aber das gehört manchmal dazu.
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der Nachtfalke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2009, 21:42   #17 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Beiträge: 335
Ja der Satz stammt aus dem Buch. Worte des Papstes an den Camerlengo wenn ich mich recht entsinne... ;-)

So und nun wieder back to topic :-)))
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Merienptah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2009, 11:00   #18 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
wollen wir denn überhaupt eine neutrale Gottheit?
Was macht denn für Dich eine Gottheit neutral?
Das sie sich nicht einmischt ?

Zitat:
Ist mir eben so eingefallen, die Christen sprechen doch vom Vater.
Soll Er uns nich schützen, sich sorgen?
Nein, meine Götter "sorgen" sich nicht um mich, im Sinne von "sich Sorgen machen".
Sie sorgen FÜR mich-auf Ihre Weise und in der Art und Weise wie es für mich und meine Entwicklung zu träglich und gut ist. Das ist ein völlig anderer Schnack, als sich zu sorgen .

Ich spreche zwar auch von meiner Mutter und meinem Vater, weil ich gewahr bin und fühle, dass ich ihr Kind bin.
Aber sie behandeln mich nicht wie ein hilfsbedürftiges, kleines Kind, um dass sie sich Sorgen müssen, weil es von Tuten und Blasen noch keine Ahnung hat und dass GELEITET werden muss, sondern Sie lassen mich meine Wege gehen und BEGLEITEN mich auf meinem Weg. Sie geben mir die Gelegenheiten zu lernen, was ich lernen möchte (oder "muss" =^^= ) und sind aber auch für mich da, wenn ich Hilfe, Rat, Schutz oder dergleichen brauche.

Ich bin zwar immer ihr Kind, so wie ich auch immer das Kind meiner dies-weltigen Eltern auf dieser Welt sein werde, doch der Unterschied liegt darin, dass ich wie gesagt, kein unmündiges Kleinkind mehr bin, das Führung und Leitung benötigt, sondern dass eigenständig und eigenverantwortlich seinen Weg gehen kann, muss und darf.

Zitat:
was passiert, wenn ich die Natur verspotte, zürnen dann nicht die Götter mit mir?
Ich glaub schon.
Was verstehst Du denn unter "die Natur verspotten"?
Und warum um alles in der Welt sollten die Götter Dir dann zürnen und in welcher Form?
Nicht mehr mit der "reden" wollen und/oder Dich "verstoßen"?


Zitat:
Ich werde mich, obwohl Christ, sicher nicht mit Mutter Erde anlegen.
Hmm... meinst Du, "die Natur verspotten" hat etwas "blasphemisches"?

In meinem persönlichen Weltbild hat "Blasphemie" keinen Platz, weil ich der Überzeugung bin, das man Götter nicht läster oder "beleidigen" oder dergleichen kann. Sie stehen weit über den Dingen und reagieren oft genug völlig anders, als sich Mensch das gern ausmalt.
Ich glaube, das eigene Empfinden, die eigenen Vorstellungen und/oder die von anderen sind leichter und schneller zu beleidigen, zu kränken und/oder zu lästern, als die Götter selbst

Damit Du mich richtig verstehst:
Nein, ich lege mich sicherlich auch nicht mit der Natur an oder mache sonst was, weil es für mich eine Sache des Respektes gegenüber den Wesenheiten ist, die die Natur beseelen-und das sind nicht nur Götter .

LG
Siat
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Alt 20.05.2009, 14:12   #19 (permalink)
Bragitru
 
Benutzerbild von Thalion
 
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Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
was passiert, wenn ich die Natur verspotte, zürnen dann nicht die Götter mit mir?
Ich glaub schon.
Ich werde mich, obwohl Christ, sicher nicht mit Mutter Erde anlegen.
Wenn du dich als Christ mit "Mutter Erde anlegen" würdest, würdest du aus christlicher Sicht nicht sogar Gott beleidigen? Ich meine, nach der christlichen Mythologie hat Gott die Natur vor dem Menschen erschaffen, den er in sie, wie die Tiere, reingesetzt hat. Er sagte zwar, mach dir die Welt zum Untertan, aber meinte er wirklich "Siehe meine Schöpfung, gehe hin sie zu knechten und zu zerstören" ?

Ich habe nie verstehen können, wieso manche bekennende und zT. fanatische Christen absolut kein Problem damit haben skrupelos die Schöpfung, das Werk ihres Gottes, zu plündern und auszubeuten, und einen Baum nicht als Wunder, sondern als schnödes Baumaterial für ihre Kirchen sehen. Warum wird Seine Schöpfung von Seinen Anhängern im Glauben und im Ritus so ausgeklammert?

Ich denke, wenn kirchengeschichtlich ein bischen was anders gelaufen wäre, wäre das (katholische) Christentum nicht so naturfern, wie es heute ist. Potential ist jedenfalls da... ^^

Liebe Grüße
Thalion
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"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]
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Alt 20.05.2009, 17:04   #20 (permalink)
Lif
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Zitat:
Ich habe nie verstehen können, wieso manche bekennende und zT. fanatische Christen absolut kein Problem damit haben skrupelos die Schöpfung, das Werk ihres Gottes, zu plündern und auszubeuten, und einen Baum nicht als Wunder, sondern als schnödes Baumaterial für ihre Kirchen sehen. Warum wird Seine Schöpfung von Seinen Anhängern im Glauben und im Ritus so ausgeklammert?
schon mal den sonnengesang von franz von assisi gelesen? im christentum gibt es verschiedene ansichten zu diesem thema. wie bei uns auch, da brauch man sich nur mal passende threads durchlesen.
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