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| Rauchender Alchemisten-Käfer Registriert seit: 25.01.2007 Ort: Bayern
Beiträge: 225
| Energieräuber Huch, ich habe gerade wieder eine Begegnung mit meiner bevorzugten Energieräuberin hinter mir. Es fängt immer ganz harmlos an, und dann trietzt sie mich so lange, bis ich ihr mit dem Hintern voran ins Gesicht springe. Dann fühle ich mich schlecht und erwarte, dass sie mir auf ewig beleidigt ist. Pustekuchen. Es dauert kaum ein paar Wochen, bis sie um die nächste Abfuhr >bettelt<. Das Phänomen des Energieraubs kennt ihr sicherlich alle, es ist auch hinlänglich beschrieben. Mich interessieren auch nicht die psychologischen Erklärungen, was einen Menschen zum Energieräuber macht. Natürlich kann man immer sagen: negative Zuwendung ist besser als gar keine. Was ich gerne mit euch diskutieren möchte, sind die energetischen Phänomene hinter dem Energieraub. Wofür kann unser Organismus diese destruktiven Energien nutzen? Unserem Körper tun sie nicht gut, aber vielleicht unserer Seele? Ist es eine Form von Reibungsenergie, die seelische Entwicklungen anstößt? Und wenn ja, wie >verstoffwechselt< unsere Seele diese Reibungsenergie? Einiges deutet darauf hin, dass es unsere Seele egal ist, ob die Energiezufuhr liebevoll oder ablehnend erfolgt. Die Seele wertet ja nicht, sagt man, sie heißt jede Erfahrung willkommen. Beurteilt sie die Reibungsenergie etwa nur nach ihrer Intensität? Viel Ärger = viel Energiezufluß? Dafür spricht, dass derjenige, der die Reibung zur Verfügung stellt, das häufig lebenslänglich tut. Eine Entwicklung hin zu liebevolleren Umgangsformen ist - zumindest im beschrieben Fall altersbedingt - nicht mehr zu erwarten. Vielleicht wählen manchen Menschen tatsächlich bewusst einen >destruktiven< Entwicklungspfad, dessen Hauptzweck die Schaffung von Reibungsenergie ist? Und wenn sie am Ende viel Zerstörung (und damit Raum für Neues) geschaffen haben, ist das Ziel ihrer Inkarnation erreicht? Vielleicht schauen sie aus der Anderwelt auf ihr Leben zurück und sagen: >melde gehorsamst: Auftrag in vollem Umfang erfüllt. War zwar ein bescheidenes Leben fürs Ego, aber seelisch ein Mega-Erfolg.< Was meint ihr dazu? |
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| | #2 (permalink) |
| Nebelkrähe | "... Und wenn sie am Ende viel Zerstörung (und damit Raum für Neues) geschaffen haben, ist das Ziel ihrer Inkarnation erreicht?..." Ersteres halte ich für einen fatalen Denkfehler. Zerstörung schafft erst mal nicht Raum für Neues sondern jede Menge Kaputtes, Trümmer, Schutt. Wer räumt das weg? Vorher kann man an "Raum für Neues" nicht mal denken. Und hat Leben ein Ziel?
__________________ insprinc schublandun. |
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| | #3 (permalink) |
| Dichter Registriert seit: 22.08.2008 Alter: 20
Beiträge: 44
| Und hat leben ein Ziel Hallo Wetterleuchten , zu deiner Letzten frage irgend ein Zeil wird es haben . Falls es nicht so ist dann müssten wir in gewisser weise unsere eigenes Zeil schaffen . Hieße das dann nicht wenn das Ziel erreicht ist das wir dann auch sterben . Also den eigenen Tod planen . mfg dejin |
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| | #4 (permalink) |
| Z.Z. away (Admin) | Hallo zusammen, nun ja, Deine letztere Frage, Wetterleuchten, kann wohl nur jeder für sich selbst beantworten. Das ist schlichtweg eine Glaubensauffassung, bzw. eine Sache der eigenen Weltsicht. Dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort. Zerstörung ist, für mich- und da habe ich meine Erfahrungen auch mit gemacht- in der Tat immer auch damit verbunden, dass Boden oder Raum für etwas Neues oder zumindest für einen Neubeginn, eine Veränderung oder ähnliches geschaffen wird. Klar tut das Weh, klar ist das Schlimm. Aber ich persönlich bin überzeugt davon, dass man aus den zurückbleibenden Trümmern auch wieder etwas gestalten kann. Oder die Trümmer zur Seite räumen und etwas ganz Neues "bauen". Ich persönlich bin in der Tat auch davon überzeugt, dass jeder Mensch, egal ob Energievampier oder was immer, auch seine Aufgabe hat im Leben. Und das dies mit dem Thema "Seelen-Wachstum" oder "Erfahrungen sammeln" zutun hat. Und damit bejahe ich auch die Frage, ob es sein kann, dass Seelen sich auch "destruktive" Aufgaben stellen.-Denn auch dieses sind Erfahrungen. Ich weiss selbst aus meinen Inkarnations-Erinnerungen, das ich sehr, sehr viele, auch nicht sonderlich schöne Dinge getan habe (*g* gell, mein Stern? )Und es hatte immer etwas damit zu tun, Erfahrungen, Wissen zu sammeln und mich zu entwickeln. Hinzukommt, das ich glaube, dass sich Seelen (egal ob als Mensch, Tier oder andere Form) nicht zufällig treffen. Es hat immer etwas auch mit Lernen (und auch Lehren!) zu tun. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Sicht ![]() LG Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap |
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| | #5 (permalink) | |
| Heidschnuckel Registriert seit: 27.10.2007 Ort: in mir selbst
Beiträge: 86
| hallo dejin, Zitat:
gruss, mandalee | |
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| | #7 (permalink) |
| Oberons Weberknecht Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 712
| @ Solveig: „Und wenn sie am Ende viel Zerstörung (und damit Raum für Neues) geschaffen haben, ist das Ziel ihrer Inkarnation erreicht?“ ich frage mich warum es so vielen menschen ein anliegen ist, in allem immer einen sinn und am besten noch gleich etwas gutes finden zu wollen. ich vermute es hängt damit zusammen, daß nötige entscheidungen und konsequenzen verschoben und letztendlich vielleicht auch vermieden werden sollen, in dem man die situation herabspielt. so nach dem motto: der stinkende hundehaufen mitten im wohnzimmer wird schon irgend einen lehrsamen effekt haben, sonst hatten die götter den hund nicht schon wieder dort hin sch*eißen lassen. ich vermute mal kein mensch käme auf die idee dem hund das auf lebenszeit zu gestatten ohne erzieherisch auf ihn einzuwirken oder aber ihn an draußen zu gewöhnen... manche setzten sie auch aus oder stecken sie ins tierheim... mit menschen ist das schon komplizierter, und da beginnt dann die versuchung des schönredens. tschuldigung ich mach ja schon das fenster auf.... |
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| | #8 (permalink) |
| inderPupilleellipuPredni | Grüss Dich Solveig, hmmm ... ich habe einige Personen, mit denen es Reibung gibt und bei manchen fliegen sogar die Funken, wenn ich mich ned zurückhalte. Da ich diese Zustände nicht mehr ausstehen kann - sprich es mir eigentlich gerne im Hier und Jetzt erträglich --- womöglich sogar schön - mache, hat meine Seele sich weiterentwickelt dahingehend, dass ich derartig energieraubende Menschen meide, wo es nur geht. Um das zu schaffen hat es einige Jahrzehnte gebraucht ; vllt. hab ich da Fleissbildchen fürs Karma gesammelt . Regenbogen
__________________ "Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo |
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| | #9 (permalink) |
| feenomen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: in der Hecke/am Waldrand/ über der Goldstadt/ Baden Württemberg Alter: 51
Beiträge: 1.704
Blog-Einträge: 9 | Hi Solveig, kann nur kurz, werd morgen länger antworten. Energieräuber meide ich mittlerweile auch und zwar aus dem einfachen Grund weil ich meine Zeit für mich und meine Entwicklung brauche. Mögen sie sich reiben wo immer sie mögen. ![]() so und nun muss ich huschen* zur Zerstörung und ihrem Sinn oder so schreib ich morgen noch was. Liebe Grüssle die fee
__________________ erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil |
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| | #10 (permalink) | |
| Setian Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Hamburg Alter: 35
Beiträge: 129
| Zitat:
Ansonsten kann ich ein eher unmagisches Buch empfehlen, das aber die Struktur solcher seltsamen sozialen Begegnungen gut klarmacht: Eric Berne - Spiele der Erwachsenen. *winks* Daelach
__________________ ~ xeper ~ | |
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| | #11 (permalink) | ||
| Interdimensionaler Zwölfender Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 62
Beiträge: 656
| Zitat:
Ich denke schon, daß die Seele bewertet. Ist nur die Frage wie. Meiner Meinung nach macht viel Ärger aber auch krank. Das sind Erfahrungen, die mittlerweile auch im Arbeitsbereich gemacht werden. Ein schlechtes Arbeitsklima bedeutet auch vermehrte Krankschreibungen. Der Organismus leidet unter diesen negativen Zuwendungen. Wer allerdings mit dem Gedanken "gesegnet" ist, daß andere "schuld" sind und deshalb andere die Verantwortung tragen, besonders diejenigen, die mit den Attacken bedacht werden, der ist natürlich fein raus. Aber das ist eine Schutzbehauptung, die dazu dient die eigenen Handlungen zu rechtfertigen. Die Seele bewertet also fleißig. Aber auch Energievampire haben so ihre Probleme. Sie fühlen sich unverstanden und oft genug wollen sie "alles wieder in Ordnung" bringen. Eben das was sie angerichtet haben. Dadurch machen sie oft genug alles nur noch schlimmer. Sie verstehen und akzeptieren nicht, daß ein deutliches "NEIN" auch nein bedeutet. Ist gar nicht so lange her, daß ich solch einen Menschen kennen und nicht schätzen gelernt habe. Der eilt anderen hinterher um sie "umzustimmen". Stalker nennt man solche Leute oder "Missionare". Sie verfolgen ihre vermeintliche "Mission" mit Vehemenz. *brrrr* Zitat:
Aber in jedem Alter ist es möglich zu lernen. Die Frage ist nur ob ich das will. Wer einen Sekundärgewinn aus seinen Handlungen zieht wird wohl nicht gerne lernen andere in Ruhe zu lassen. Man wird ja soooo falsch beurteilt und mißverstanden. DAS muß ausgeräumt werden. Nur: WIE? Nach einem Herzinfarkt, den ich mir durch die Bekanntschaft mit einem Energievampir zugezogen habe, meide ich tunlichst solche Leute. Das war eine sehr krasse Erfahrung. Mir ist schon klar, daß ich meine Verantwortung für mein Leben habe. Deshalb kommt mir solch ein Energievampir nicht mehr ins Haus - besser gesagt: Nicht für lange Zeit. Auch das ist ein Entwicklungsschritt. Igel zu spielen ist stets besser als sich körperliche Leiden zuzuziehen. Muß nicht sein. Wie heißt es so schön: Wer nicht hören will muß fühlen. Ich habe also das Recht nein zu sagen. Ich muß mir solche Attacken nicht gefallen lassen. Wenn aber die Seele meint nicht nein sagen zu dürfen wird es schwierig. Denn dann bin ich "böse". Und wer will das schon sein? Jou, mittlerweile meine eine. Grüße swanie
__________________ Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de Geändert von swanhildja (23.08.2008 um 11:24 Uhr) | ||
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| | #12 (permalink) | |
| Dichter Registriert seit: 22.08.2008 Alter: 20
Beiträge: 44
| Lieber Puck Zitat:
Er eigentlich immer sicherheit . Deswegen frägt und schaut er nach .Für ihn am besten ist natürlich das Gute . mfg Dejin | |
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| | #13 (permalink) | |
| Nebelkrähe | Zitat:
Das "Ziel" des Lebens und der Seele, nun die Frage war insofern rhetorisch, dass ich an sowas nicht glaube. Und @ Dejin "... in gewisser weise unsere eigenes Zeil schaffen . Hieße das dann nicht wenn das Ziel erreicht ist das wir dann auch sterben . Also den eigenen Tod planen ." Aber sicher sollen wir uns unsere Ziele schaffen, finden, stecken. Aber warum soll "das Ziel" [tm] des eigenen Lebens der Tod sein? Der kommt doch sowieso ![]() @ siat "nun ja, Deine letztere Frage, Wetterleuchten, kann wohl nur jeder für sich selbst beantworten. Das ist schlichtweg eine Glaubensauffassung, bzw. eine Sache der eigenen Weltsicht. Dafür gibt es keine allgemeingültige Antwort." Du sagst es. Stetige Wiedergeburt einer bestimmten einheitlichen Seele als ganzes entspricht eben nicht meiner Wahrnehmung. Schon gar nicht im Rahmen einer gezielten, einheitlichen auf was auch immer ausgerichteten (Weiter)Entwicklung. @ Solveig Und daher denke ich, Energieräuber sind ein dieseitig irdisches Problem leibhaftiger Menschen in ihrem Umgang untereinander. Es nützt nichts, das hiesige Problem auf eine diesseitige Ebene zu hieven, nur um ein "unsinniges" aber in sich vielleicht durchaus logisch und folgerichtiges, wenn auch unproduktives Verhalten erklärbarer, begreiflicher zu machen oder ihm gar einen Nutzen unter zu jubeln. Der Nutzen, den Energieräuber haben, ist ganz einfach. Sie speisen ihr eigenes kleines Universum mit Energie und (negativer) Bestätigung. Sie geben ihrem Leben einen ganz eigenen Sinn. Punkt.
__________________ insprinc schublandun. | |
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| | #14 (permalink) |
| Grossmeistergeier Registriert seit: 26.07.2008 Alter: 27
Beiträge: 423
| Vielleicht ist das auch eine Gewohnheit, jeder hat ja irgendwann mal gelernt eine bestimmte Rolle im Leben zu spielen. Kennt ihr eigentlich auch Leute, die nicht direkt Energie rauben, aber andere mit negativer Energie zumüllen? Ich glaube von dieser Kategorie hab' ich schon einige kennengelernt. Leute, die sich ständig über irgendwas beklagen und wenn man versucht ihnen mit Rat und Tat gegen das 'Problem' zu helfen, finden sie immer einen Grund, warum die vorgeschlagene Lösung nicht funktioniert. Oder sie finden ein anderes Problem. Wenn ich mit solchen Leuten zu tun habe, bekomme ich üble Kopfschmerzen und Agressionsanfälle.
__________________ ~ selbstinitiierte Waldhupfdule auf dem Survival-Pfad der heidnischen Selbstbespaßung ~ |
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| | #15 (permalink) |
| Dichter Registriert seit: 22.08.2008 Alter: 20
Beiträge: 44
| Aber sicher sollen wir uns unsere Ziele schaffen, finden, stecken. Aber warum soll "das Ziel" [tm] des eigenen Lebens der Tod sein? Der kommt doch sowieso jaaa aber der spruch bringt zu dieser idee das leben hat immer einen sinn oder der mensch im einzelnen hat ein ziel (ziel des lebens ) sind jetzzt meine eigenen Worte aber viele sprachen schon so . mfg dejin grins
__________________ Das Wort und mein wirkliches Ich das suche ich ! |
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| | #16 (permalink) |
| inderPupilleellipuPredni | @ Waldkauz --- ja, solche Menschen kenne ich auch, die einen ständigen mit ihren Problem vollsabbern, ohne auch nur das Geringste daran zu ändern. Und ich finde sie durchaus auch Energieräuber, denn drei Stunden zuhören, ohne das was zurückkommt ... meist ned amal ein Danke ... ... --- gibt Dir das Kraft oder lässt Dich zumindest auf dem gleichen Niveau bleiben?? Mir ned ... . Habe jetzt gerade beschlossen so jemand, die mir einige Jahre von ihren wirklich grossen Problemen erzählt hat und nie nichts daran geändert hat, den Laufpass zu geben. Das Schöne ist, ich fühle mich sehr gut dabei ... fast als kriegt durch das deutliche NEIN meine Energie einen grossen Schub ... die Akkus werden wieder aufgeladen. @ Für mich ist ein sehr grosser Energieräuber übrigens auch das Internet. Eine gewisse Zeit ist okay ... aber wenn ich das LImit überschreite, was doch öfter mal passiert, tut mir das alles andere als gut. Wie nehmt Ihr anderen das wahr ? Regenbogen
__________________ "Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo |
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| | #17 (permalink) | |
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Zitat:
Ich treffe seit vielen Jahren immer wieder Energieräuber. Auch wenn ich es vermeiden will. Es geht nicht. Immer wieder, immer wieder. Ich weiß nicht, was der Grund dafür ist, dass ich immer wieder mit diesen destruktiven Menschen zu tun habe. Ich hab schon eine Therapie deswegen gemacht, wo ich auch auf verschiedene Gründe gekommen bin, die ich erkannt, verarbeitet u. überwunden habe. Trotzdem geht das "heiter weiter" u. ich hab keine Kraft mehr dafür. Ich will das nicht mehr. Und trotzdem erlebe ich es mit einer Regelmäßigkeit wieder u. wieder. Ich weiß mir da nicht mehr zu helfen. Es entzieht mir immer wieder ne Menge Energie. Und ja, ich lasse sie mir entziehen, sage nicht, dass die Anderen dafür verantwortlich sind. Trotzdem frag ich mich, was mich das lehren soll? Denn ich denke auch, dass in all diesen Begebenheiten Wachstum der Seele liegt, das hat auch schon geklappt, ich habe erkannt u. überwunden. Aber mit der Zeit bringen mich diese gehäuften Begegnungen mit destruktiven Menschen völlig aus der Balance. Ich weiß nicht mehr, wie ich mich verhalten soll. Ich war immer ein offener u. aufgeschlossener Mensch. Vll soll ich daraus lernen, weniger offen zu sein. Doch wo ist der Mittelweg zwischen Offenheit u. Misstrauen? Ich weiß nicht, weshalb ich immer wieder diese Menschen treffe u. ich weiß ebenso nicht mehr, wie ich weiter damit umgehen soll. Wie oft hab ich mir schon vorgenommen, mich davon nicht mehr runter ziehen zu lassen. Und dann kommt die nächste Begegnung, die noch eine Steigerung der vorherigen ist. Wie wird das weitergehen? Wie kann ich damit umgehen?
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha | |
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| | #18 (permalink) |
| Setian Registriert seit: 17.11.2007 Ort: Hamburg Alter: 35
Beiträge: 129
| @ Pacha: Ganz mathematisch gesprochen hat die Spieletheorie als optimale Strategie "wie Du mir, so ich Dir" rausbekommen. Praktisch gesehen könnte man das in etwa so umsetzen: Unbekannten einen kleinen Vertrauensvorschuß geben, aber eben nur einen kleinen, der lediglich als Chance gedacht ist. Kooperation kann man dann mit Kooperation beantworten und einen Ausstieg des anderen (aus der Kooperation) mit eigenem Ausstieg, d.h. man kann dann einen Aussteiger z.B. ignorieren. Ganz brauchbar kann man auch sein Verhalten mit Bernes Transaktionsanalyse erhellen, "Spiele der Erwachsenen" habe ich ja schon empfohlen. Wenn man darauf keinen Bock mehr hat, hilft es letztlich nur, rechtzeitig den Spielbeginn zu erkennen und mit einer der im o.g. Buch vorgeschlagenen Anti-Strategien aus dem Spiel auszusteigen. Da ja der andere einen Mitspieler sucht, wird er bei beharrlicher Spielverweigerung sich andere Spieler suchen. *winks* Daelach
__________________ ~ xeper ~ |
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| | #19 (permalink) |
| feenomen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: in der Hecke/am Waldrand/ über der Goldstadt/ Baden Württemberg Alter: 51
Beiträge: 1.704
Blog-Einträge: 9 | hm, Pacha Mama... Du hast ein Schild auf der Stirn, bitte nutz mich aus , Nein natürlich Nicht...es ist einfach eine Sache der Authentizität, mir gehen die Abstauber(Energie und alles andere Abstauber) mittlerweile aus dem Weg ich bin zu unangenehm...zu klar und deutlich und das mögen die net...Es gibt Menschen, die noch nicht mal auf die Frage wie es mir geht eine Antwort bekommen, geschweige denn die begehrte Rückfrage**fg** und Dir ??? *laut lach* und vom Stuhl fall....ja und ich gebe zu es ist schwer und reine Übungssache auf jemand der mit Leidensmiene aufkreuzt eben NULL zu reagieren manchmal werden die dann noch fürchterlich wütend... und es macht Spass die Spiele nach neuen Regeln zu spielen...nämlich nach denen, die meine Nerven und mich schonen... Fertig!! ich unterhalte mich gerne mit Menschen bei denen ich erstens auf gleicher Augenhöhe bin, zweitens zu Wort komme, drittens erteile ich keine Ratschläge schon garnicht ungefragt...na und so weiter... @ Daelach Danke für den Buchtipp bestell ich mir ... Heckengrüssle die fee
__________________ erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil |
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| | #20 (permalink) |
| Grossmeistergeier Registriert seit: 26.07.2008 Alter: 27
Beiträge: 423
| Hmm...also ich habe auch neulich mit einer Schluss gemacht deswegen und das hat mir irgendwie mehr Selbstbewusstsein und Mut gegeben, mein eigenes Ding auch gegen andere durchzusetzen. Wie eben schon jemand gesagt hat, darf man sich auf manche 'Spiele' einfach nicht einlassen. Es ist natürlich schwer, den Anfang zu erkennen. Normalerweise bin ich auch hilfsbereit, was ja auch damit zu tun hat, dass man als junger Mensch selbst oft Hilfe und Rat braucht. Aber ich habe einfach inzwischen gelernt, einen Strich zu ziehen - bis hierher und nicht weiter. Wenn mir jemand mal ein Problem erzählt, das ist OK, aber ich höre mir das nicht studenlang an und schon gar nicht ein zweites Mal. Ratschläge geben ist auch OK, solange die wirklich gebraucht werden, aber nur in einem bestimmten Rahmen. Man hat zu jedem Menschen irgendeine Beziehung (auch zu Fremden) und diese kann man beeinflussen. Wenn man allen immer nur noch hilft und gar nichts anderes mehr macht, ist man nur noch der Helfer. Will man wirklich in so einer Beziehung eine solche Rolle spielen? Ich frage mich deshalb (wenn ich mal bei Verstand bin) immer, ob das was ich oder der/diejenige tut, wirklich meiner Vorstellung von unserer Beziehung angemessen ist. (Z.B. kann ein Fremder fragen, welche Buslinie man nehmen muss, um zu xy zu kommen, aber nicht verlangen, dass man ihn an der Hand nimmt und dorthin führt.) Manchmal reagiere ich allerdings zu verständnisvoll oder zu zickig, weil ich gerade was in den falschen Hals bekommen habe. Übrigens hilft es bestimmten Leuten mehr, wenn man ihnen nicht hilft.
__________________ ~ selbstinitiierte Waldhupfdule auf dem Survival-Pfad der heidnischen Selbstbespaßung ~ |
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